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    Im Korrektorat des Mannheimer Dudenverlages (bis 2013) wurde mindestens seit 2002 der Zusatz »kompress« in Korrekturanweisungen und Korrekturen verwendet, wenn angewiesen oder angemerkt werden sollte, dass Zeichen ohne Abstand gesetzt werden sollten. Das war beim Halbgeviertstrich und bei Fügungen wie A4 oder G8, zwischen Gradzeichen und Kennbuchstaben usw. (besonders am Zeilenumbruch) zur Verdeutlichung notwendig. Es wurde auf dem Ausdruck mit dem Korrekturzeichen (kleiner Bogen oben und unten) angemerkt und ggf. mit dem Zusatz ((kompress)) in Doppelklammern versehen. Im fachsprachlichen Bereich ist die Verwendung von kompress für »ohne Abstand« also durchaus eingeführt und geläufig, auch wenn der Rechtschreib-Duden sie nicht aufführt.
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    Ich hatte vor gut zehn Jahren das letzte Mal einen Lektoratsauftrag, der auf dem Papierausdruck bearbeitet werden musste. Und auch da bekam ich keinen Ausdruck, sondern eine Datei, die ich nach meinem Bedarf mit entsprechendem Rand und Zeilenabstand ausgedruckt habe. Inzwischen werden Manuskripte ganz überwiegend in der Textverarbeitung im Überarbeiten-Modus lektoriert. So können die Änderungsvorschläge anschließend vom Autor einzeln angenommen oder verworfen und die Kommentare abgearbeitet werden.
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    Man sollte aber inzwischen auch anerkennen, daß Lösungswege dieser Art (mit Diakritika) über Jahrzehnte hinweg vorgeschlagen und diskutiert wurden. Das Ergebnis dieser Diskussionen war: solch eine Lösung wird sich nie durchsetzen können, weil sie für den Schreibnutzer Otto Normal zu befremdlich wirkt. Dieses praxispsychologische Argument ist – ob man möchte oder nicht – ein ›Totschlagargument‹. Freilich wäre eine Akzenbuchstabenlösung theoretisch praktikabel und elegant gewesen, Aber dieser Zug ist längstens abgefahren, eine rein akademische Argumentation bringt heute gar nichts mehr. Die Welt der Schrift besteht nicht nur aus dem Garten der feinen Typographie. Diesem Umstand war unbedingt Rechnung zu tragen, sonst wäre das Unternehmen fehlgeschlagen, dem ß im Versalsatz zu einem passablen Dasein zu verhelfen.
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    Martin, du brichst dir wirklich keinen ab, wenigstens mal in einer Typgrafie.info-Diskussion zu sagen: »Ich hab mich geirrt. Danke für die Aufklärung.« Deine These, dass der Wikipedia-Eintrag über eine mögliche Anwendung und Definition des Begriffes die Ausgeburt eines Phantasten ist, ist nachweislich falsch. Macht ja nichts. Aber nun willst du dich wirklich wie so oft seitenlang winden, um die unhaltbare These weiter irgendwie zu rechtfertigen? Wirklich? Das kann doch nicht funktionieren. Du häufst unweigerlich nur noch mehr Unwahrheiten, Verdrehungen und Fehlschlüsse auf. Die genannte Anwendung ist keine »Privatdefinition« wie du behauptet. Sie findet sich in den Standardwerken zum heutigen(!) Textsatz wie Duden und DIN 5008. Sie ist auch online nicht »spärlich« vorhanden, sondern tausendfach. Die Bedeutung ist im Gegensatz zu deinen Andeutungen auch nicht unklar. Du spricht von Spatien (also deiner Bleisatz-Welt), es geht aber um aktuelle Textverarbeitungsregeln und das geht aus genannten Büchern und den oben verlinkten, tausenden Beispielen auch klar hervor. Kommt vor oder nach dem Zeichen (wie Gedankenstrich, Schrägstrich etc.) ein Leerzeichen oder kommt keines. Ganz einfach! Im Kontext dieser Regeln ist das absolut unmissverständlich. Du brauchst also überhaupt nicht darauf abstellen, dass hier die Grundsätze der Sprache untergraben werden und teure Missverständnisse drohen. Das ist schlicht unwahr. Und zu deinen weiteren Verrenkungen: Nein, tut er nicht. Veraltet ist die allgemeinsprachliche Verwendung des Begriffes kompress für »irgendetwas zusammengedrängtes« – wie du ja selbst sagst. In der vollen U-Bahn ist es nicht kompress. Das sagt heute keiner. Die Anwendung in Textsatzregeln (als »setze kein Leerzeichen«) als eng definierte Bedeutung ist aber nicht obige veraltete Bedeutung. Ich weiß gar nicht, wie du darauf kommst. Jedenfalls besteht hier im Gegensatz zu deiner Behauptung oder Verwunderung kein Widerspruch im Duden, sondern eher ein Missverständnis auf deiner Seite, wenn du diese unterschiedlichen Anwendungen als eine verstehst. Zumindest im Präsens unwahr und absolut unhaltbar. Du kannst nicht allen ernstes darauf abstellen, dass es womöglich mal anders war (worüber man auch streiten könnte) und dann daraus direkt ein »es ist« machen. Logikfehler. Um es völlig absurd zu machen, werden die aus der Luft gegriffenen Thesen der Phantasten-Definition jetzt mit weiteren aus der Luft gegriffenen Thesen begründet. Kennst du auch nur einen einzigen ins Deutsche übersetze Text, wo sich dies wenigstens als Indiz zeigen ließe? Wenn nicht, warum stellst du dies dann in den Raum? Warum forderst du von anderen (auch hier im Strang) »kritische Prüfung«, aber wirfst selbst mit solchen völlig ungeprüften Thesen um dich? Oder glaubst du ernsthaft, du kannst die dir bislang unbekannte und damit unliebsame Definition einfach mal eben in den Topf »böser Wörter« werfen, um sie erfolgreich zu verunglimpfen? Darauf fällt doch in diesem Forum keiner herein. Du kannst in deiner Bleisatz-Werkstatt gern nur eine Definition von kompress zulassen. Aber du kannst dich noch so sehr auf den Kopf stellen: außerhalb dieser Welt schreibt man kompress richtig (also mit Doppel-S) und Standardwerke und Lektoren nutzen diesen Begriff im Anwendungsbereich der digitalen Textverarbeitung regelmäßig und beziehen sich dabei auf die Anwendung von Leerzeichen. Das ist einfach unbestreitbar. Und es ist für die Beschreibung dieses in der Diskussion stehenden Zustandes übrigens auch völlig unerheblich, wie die Konvention womöglich mal begonnen hat. Deine Versuche der Verunglimpfung über die Annahme eines Irrtums als Ausgangspunkt laufen somit ohnehin ins Leere. Diesen Trick, äh Ansatz, sprachkonservativen Denkens haben wir hier über die Jahre schon so oft zerlegt, dass darauf auch keiner mehr hereinfällt.
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    Jetzt spricht er auch noch fließend Latex Das wird ja unheimlich ...
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    Amabendampflanzenbeetbrachichimpflückenderblumestengel. (daskannmanewigsoweitermachen)
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    Ich halte die Diskussion darum für erschöpft und erschöpfend. Man kann ja nachlesen, was ich geschrieben habe. Ich habe über Lesbarkeit von Schreibmaschinenschrift gar nichts gesagt. Ich halte Vergleiche von Schreibmaschinenschrift mit Satzschriften für abwegig. Ich stelle nur richtig: Schreibmaschinenschriften werden nicht gesetzt. Was ich unter Setzen verstehe, habe ich geschrieben. Schreibmaschinenschrift setzt man nur, wenn man sie als Stilmittel in einer typografischen Arbeit verwendet. Manuskripte schreibt man nicht mit Satzprogrammen, wenn man nicht auch der Setzer des Buches ist. Ein paar Einstellungen in einem Texterfassungsprogramm sind noch lange kein »setzen«. Und meine Einstellungen in der Textverarbeitung sind keine von meinem limbischen System oder vom Bauch veranlaßten. Sondern: Die Einstellung einer Manuskriptseite mit 60 Zeichen á 30 Zeilen ist verlagsüblich oder üblich gewesen, weil (!) man damit ungefähr auch eine übliche Buchseite hinsichtlich des Umfangs abbildet, nämlich 1800 Zeichen. So hat man früher sehr einfach Umfangsberechnungen gemacht, also ohne zu rechnen. Verlage, die diese Praxis noch üben, überschlagen immer noch Buchumfänge nach Manuskriptumfängen ohne große Berechnungen. Ein Roman mit 250 Manuskriptseiten hat auch ungefähr 250 Buchseiten, außer man weicht von diesen Werten ab. Auch dann hat man durch diese Praxis immer ein ziemlich genaues Bild vom Umfang eines Buches. Natürlich ist es selten geworden, daß Manuskripte so abgeliefert werden. Es ist auch nicht so furchtbar wichtig, weil man den Umfang mit wenigen Griffen ermitteln und in Buchseiten übertragen kann. Warum es für einen Lektor angenehmer ist, eine Schreibmaschinenseite mit 1800 Zeichen handschriftlich zu bearbeiten, habe ich schon geschrieben, aber genauer: Da man Manuskripte im Lektorat ganz anders liest als ein Leser ein Buch, kommt es bei der Schrift nicht darauf an, sie schnell erfassen zu können. Man liest langsam und Sätze mehrfach und ändert Text und macht Notizen. Gerade weil sie breit laufen, geben Schreibmaschinenzeilen dem Lektor auch viel Raum für Notizen zwischen den Zeilen. Es gibt Lektorate, in denen Teile des Buches umgeschrieben und neugefaßt werden, dafür wäre auf einer Zeile mit 80 Zeichen kein Raum. Ich wüßte gern, wie Lektoren das machen, wenn sie ein Manuskript mit der WORD-Standardeinstellung bearbeiten. Sie haben wahrscheinlich eine Zettelsammlung, die sie den Manuskriptseiten zuordnen. Ich weiß, wie es mit Schreibmaschinenseiten gemacht wird, damit bin ich aufgewachsen in einem ständig etwas lektorierenden und redigierenden Elternhaus und habe die Praxis während meiner Arbeit in Verlagen und für Verlage erlebt und tue so noch heute sowohl als Autor als auch in der Verlagsarbeit. Weil es so sehr praktisch und angenehm ist. So bilden sich Traditionen. Sie haben Vorzüge vor anderen Möglichkeiten. Tradition um ihrer selbst willen – kenne ich gar nicht aus dem Handwerk. Handwerk ist doch reiner Pragmatismus und auch die Quelle von Erfindung und Wandel. Worttrennungen macht im Manuskript das Programm, darum kümmert sich ein Autor nicht. Der Autor setzt nicht, er schreibt. Die Abwehr gegen eine anerkannte fachliterarische Quelle (Detailtypografie), in der auf mehreren Seiten dargelegt wird, warum manchmal eine Schreibmaschinenschrift Vorzüge hat, verstehe ich nicht. Für Briefe spielt die Lesbarkeit der Schrift auch nur eine untergeordnete Rolle, weil Briefe nicht lang sind. In der Standardeinstellung des Textprogrammes sind sie immer häßlich. Wenn man die Randverhältnisse in Ordnung bringt, kann man die Gesamtproportion zwar sehr stark verbessern, aber man kann einen Brief mit einem Texterfasser nicht »setzen«. Man versendet also immer typografische Mängelware. Mir widerstrebt das so, daß ich es nicht mache. Dem Laien verzeihe ich das natürlich und berate ihn auch, eine zum Briefkopf passende Satzschrift für Briefe zu verwenden. Wenn mir ein Typograf einen Brief sendet, der mangelhaft gesetzt ist, sage ich leise und ganz allein zu mir: »Tse!« und denke mir etwas; sage natürlich nichts, wenn ich nicht gefragt werde. In Briefen gibt es neben der technischen noch eine zweite Seite der Betrachtung: Briefe in Satzschriften sehen nicht wie Briefe aus. Sie sehen aus wie Buchseiten oder Diplomarbeiten oder Magazinartikel oder Editorials. Ich schreibe Briefe entweder von Hand, manchmal auch geschäftliche, zur Freude der Empfänger, oder mit Schreibmaschinenschrift, auch damit sie wie Briefe aussehen. Ich finde es so schöner. Wenn jemand etwas anderes schöner findet und sogar noch begründet (»Es ist schön, wenn ein Brief wie eine Urkunde aussieht, die man sich an die Wand hängen kann.«), begrüße ich das. Ich habe von einem Schriftgestalter Briefe in der von ihm entworfenen Type bekommen, die sind sehr schön. Schöner als meine. Wenn alle Briefe wie meine aussehen würden, wäre das langweilig. Wobei in der Schreibmaschinenzeit Briefe auch recht unterschiedlich aussehen konnten durch Papier, Briefkopf und die Art zu schreiben. Als Abweichung vom Thema sollte das nun wirklich genügen. Meinerseits jedenfalls. Frohgemut nun weiter mit der Diskussion um Tannenberg und Optima in Schneckos Habilitation! Eine Unziale würde ich für die Fuß- oder Endnoten vorschlagen. Und natürlich Bleisatz und Buchdruck, ich hätte im August noch Kapazität.
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    Versuch's doch mal mit einem Light-Schnitt der Sans deiner Wahl* (und nicht größer als, sagen wir mal 18 pt – pi mal Daumen?). Mit der Tiemann würde ich es jedenfalls nicht machen. *) Hast du schon die 120 für die Überschriften ausprobiert? Ich lese nicht so oft und viel rein in diesen Thread, weil man sich immer gleich so OT vorkommt, wenn man mal was zum Thema sagt.
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    Zur originellen Frage, `ob es einen bekannten historischen, technischen oder kaufmännischen Grund gibt, warum die allermeisten Bücher mit Blocksatz gesetzt werden', gibt es dieser reiche Aufsatz: Frans A. Janssen (2010). `The Rectangle in Typography.' Quaerendo, Volume 40, Issue 1, pages 1–25. DOI: 10.1163/001495210X12561886980310 ISSN: 0014-9527 E-ISSN: 1570-0690 Abstract One of the features of the early printed book compared with its manuscript forerunner, the codex, is that all its lines are the same length, giving the text on the page the shape of a perfect rectangle. Yet in the history of typography that perfection has more than once been eroded. Three factors have been responsible for this: first, the shape and position of a word-break character (the hyphen) at the end of the line; second, the rise of the modern paragraph in the sixteenth century, leading to white space to the right of the last line and also to the left of the first line of a paragraph; and third, the arrival of unjustified typesetting in the second half of the twentieth century. Das ursprüngliche Manuskript, auf Niederländisch, steht hier zur Verfügung : https://www.academia.edu/27361850/Rectangle Janssen gibt viele historische und bibliographische Details, und denkt daß im Grunde genommen der Blocksatz immer so beliebt gewesen ist weil er Autorität und Status ausstrahlt. Am Ende (jedenfalls der Manuskriptversion) verweist er noch insbesondere auf diesen Artikel, den ich nicht selbst gesehen habe: Hans Andree (2008). `Das letzte Relikt Gutenbergs', in: Der maschinelle Bleisatz. Ed. Silvia Werfel. Bischofszell: Ottmar. Vielleicht kennt jemand hier das?
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    Was möchtest du denn ausdrücken? Das irgendetwas von 12 bis 13 Uhr (nicht) geschieht? Also z.B. ein Laden oder Büro geschlossen ist? Dann wäre die gängige Form im nordamerikanischen 🇨‍🇦🇺‍🇸 Englisch (immerhin die Form mit den meisten Muttersprachlern, liebe britische 🇬‍🇧 Freunde ) im Fließtext    from noon to 1 p.m. Möglich sind folgende Variationen: from 12 noon to 1 p.m. ist genau so üblich, wenn auch leicht redundant, deshalb vermeiden es viele Pedanten zumindest im Fließtext. Ist durch Kontext klar, dass die Mittagspause jetzt keine 13 h dauert, wird »p.m.« meist weggelassen: from noon to 1 Statt p.m. wird oft auch pm (in Kapitälchen), PM oder P.M. geschrieben. Das hängt vom Hausstil oder (in Abwesenheit eines solchen) vom persönlichen Geschmack ab. Auf Schildern, z.B. mit Landenschließzeiten, werden solche Zeiten oft tabellarisch angegeben. Da gibt es dann farblich abgesetzte Felder für Beginn und Ende der jeweiligen Zeitspanne. Da entfallen dann from und to. Wenn a.m. bzw. p.m. durch Kontext klar sind, kann auch from 12 to 1 geschrieben werden. Nur, wenn es (außerhalb eines kompletten Satzes) stichpunktartig angegeben wird: noon–1 p.m. bzw. 12–1 (n.b. wenn so, dann meist ohne signifikanten Abstand um den en-dash herum) Wenn das in den USA nur »military time« genannte 24-h-Format genutzt wird (was außerhalb des Militärs aber extrem unüblich ist): from 1200 to 1300 bzw. 1200–1300 (aber immer ohne Punkte oder Doppelpunkte zwischen Stunde und Minute!) Was praktisch nie geschrieben wird oder klar falsch ist: 12 p.m. (Die meisten Schreiber gehen davon aus, dass das unpräzise wäre, da punkt Mittag eben genau zwischen a.m. und p.m. liegt. Muss unbedingt p.m. angegeben werden, z.B. weil es in EDV-Systemen durch schlampige Programmierung erforderlich ist, wird die Zeit oft absichtlich auf 12:01 p.m. verändert. Das betrifft sogar Fahrplanzeiten auf Bahnhöfen und Flughäfen.) from noon–1 (Wer from schreibt, muss auch to schreiben.) hrs (Das wird, wenn das »military time« genannte 24-Stunden-Format benutzt wird, nur gesprochen, aber nie geschrieben.) So, nun brauch’ ich meinen 2. Kaffee! Briten, Iren, Australier, Neuseeländer und andere Englischschreiber machen es noch wieder leicht anders, aber dass zu erklären überlassen ich unseren Forumsbriten.
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    Arno hatte anhand dieses Beispiels nur versucht zu verdeutlichen, dass es die eine perfekte Schrift nicht gibt, sondern dass dies auch sehr von der jeweiligen Sichtweise und vom Anwendungszwecke abhängt. Und da finde ich sein Beispiel in gewisser Weise perfekt. Wenn Du nun verärgert bist, weil Dir das nicht direkt bei Deiner Suche weiterhilft, so ist das ein großes Missverständnis. Denn Arno hat mit seinem Beispiel auf einer anderen Ebene angesetzt. Seine Anregung verstand ich so, dass er Dich dazu anregen wollte, das Bündel Deiner Vorstellungen, soweit Du sie hier geäußert hast, noch einmal grundsätzlich zu reflektieren. So etwas ist oft eine bessere Hilfe als nur das Aufzeigen fertiger Lösungen.
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    Begründe das doch mal! Dann haben wir auch eine Chance, dich eines besseren zu belehren.
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    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht – im Duden steht doch nichts falsches, nur eine Bedeutung des Wortes wird an einer Stelle nicht genannt. Dann heißt das doch nicht, dass es diese Bedeutung nicht gibt, sondern, dass der Duden unvollständig ist. Das würde ich davon, aber ehrlich gesagt, auch nie erwarten, gerade bei solchen Fachbereichen. Da kann der Duden gar nicht vollständig sein …
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    Nö. Im weitesten Sinne heißt kompress dem Wort nach nichts weiter als »eng« oder in der Umkehrung »ohne zusätzlichen Abstand«. Wenn ein Setzer das sagt, wird er dabei den Zeilenabstand meinen. Im Bereich Lektorat ist die eben genannte, weite Bedeutung die gleiche, aber die Anwendung eine andere. Wie eine schnelle Google-Suche zeigt … Beleg 1: http://www.anne-fries.de/tl_files/anne-fries/pdf/Typographie.pdf Beleg 2: https://www.thieme.de/statics/dokumente/thieme/final/de/dokumente/sw_ autorenlounge/Rechtschreibkonvention_Thieme_Verlagsgruppe_Juli_2011_2.pdf Beleg 3: https://ronaldfilkas.de/achtung-ausrufezeichen/ Fazit: schlicht eine Frage des Kontextes. Es gibt auch eine Welt außerhalb deines Bleisatzes und abweichende Begriffe und Definitionen sind noch lange keine Ausgeburt von »Phastasten«.
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    Ich hab da ° drüber nachged8, & hab mir dann ged8, das wird ja immer $! Also 2fel ich, das dies °heraus machbar sei.
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    Mit Freude geben wir die Veröffentlichung unserer neuen Schrift TUNA über unser gerade gegründetes Label "Ligature Inc" bekannt. Optimiert für den crossmedialen Einsatz liest sie sich wie Butter – sowohl am Bildschirm als auch auf Papier. Die komplette Familie ist im ersten Monat mit 50% Rabatt bei MyFonts erhältlich, die beiden Medium-Schnitte sind sogar kostenlos. Falls Du herausfinden willst, wie wir den traditionellen Breitbandfeder-Schreibstil genutzt haben, um die Lesbarkeit am Bildschirm zu verbessern, oder einfach nur den Webfont testen willst, schau Dir unsere Promo-Seite an: http://tuna-typeface.com
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    Ein flickr-Freund hat mich auf dieses Video aufmerksam gemacht: Ich weiß allerdings nicht, ob's schon jemand hier reingestellt hat.
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    Isso! Was mich an den Vorgaben am meisten stört, sind die viel zu schmalen Ränder. Blocksatz bei der Zeilenlänge und Schriftgröße gehört eigentlich verboten. Das wird nun bei kleinerer Schriftgröße nicht besser. Ob es also jemand »checkt«, wenn man noch etwas Rand zugibt – auch wenn das jetzt die Textmengen-Maximierungstipps wieder geringfügig dämpft?
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    hab jetzt die letzten Postings nur überflogen. Aber rein typografisch: niemand checkts wenn man statt dem 1,5-fach Zeilenabstand der bei 18pt (12 pt Schriftgröße) liegt einfach auf 16pt geht –> zwei Zeilen pro Seite gewonnen niemand checkts wenn man statt den vorgegebenen 12pt einfach 11pt oder sogar 10,5pt nimmt – vor allem nicht bei einer gut lesbaren Schrift –> nochmal gut gespart (und in Kombi mit kleinerer Schrift wirkt der Zeilenabstand auch wieder etwas größer) also nochmal den Zeilenabstand um nen Punkt reduzieren –> nochmal mindestens eine Zeile gewonnen — der Sinn von Typographie ist aber auch nicht so viel Text wie möglich auf eine Seite zu pferchen
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    Die Aussicht bei meinem Orthopäden (Frankfurt am Main)
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    Or nee! Jetzt geht das da auch über 34 Seiten!
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    Auch nicht so überzeugend ... also, ästhetisch. Aber ansonsten lecker.
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    Das ist (wie so oft) zu absolut und in der Absolutheit dann einfach wieder nicht wahr. Es mag Millionen Privatleute geben, die das Thema Rechtschreibreform nicht interessiert hat und die ihre Notizen und Einkaufszettel einfach wie eh und je schreiben. Sie verweigern also nichts. Da würde ich zustimmen. Es fehlt der »Akt« (der Verweigerung). Andere aber verweigern sich in der Tat aktiv der ihnen bekannten üblichen (also richtigen) Schreibung oder fordern gar, dass eigene Texte zum Beispiel bei Veröffentlichung nicht den aktuellen Regeln angepasst werden. Hier ist der Begriff der Verweigerung der Bedeutung nach schlicht zutreffend. Wie es gemeint ist, hängt vom Kontext ab. Es kann eine stolze Selbstbeschreibung sein (»diesen Mist mach ich nicht mit! Ich verweigere mich und schreibe demonstrativ anders!«) oder eine implizierte Kritik dritter (»diese starrsinnige Haltung!«). Fazit: man kann Reformverweigerer sein oder so bezeichnet werden – Hubschrauber-Nutzung hin oder her. Korrekt. Und was hat das mit Rechtschreibung zu tun? Definitionsgemäß ist Rechtschreibung die »allgemein übliche Schreibweise« und Abweichungen sind Rechtschreibfehler. Die Gretchenfrage ist also allein: siehst du einen Nutzen in diesem Wesen der Rechtschreibung und wenn ja, warum produzierst du dann absichtlich Rechtschreibfehler? Politiker sind für diese Frage irrelevant.
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    Achte auf jeden Fall darauf, dass Endbuchstaben dabei sind oder modifiziere sie, wenn es nur kurze Texte sind. So ein Verbindungsstrich der nach dem s ins Leere führt wie bei der Quilline finde ich persönlich schlimmer als jedes Deppenapostroph ... Beim n fällt es nicht so auf, sieht aber auch komisch aus.
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    »… von der dezenten Serif über diverse Musierungen (Diamond, Onyx, Timber, Tabac) und der mit Blüten und Blattwerk gefüllten Garden bis hin zur Celebration, die in ihren flächigen Details ein ganzes Feuerwerk an Art-déco-Mustern abbrennt.« (Zitat von Myfonts.de) Musierung (Adjektiv: musivisch) bezieht sich ursprünglich auf Mosaiken. Demgegenüber ist die (spätere) Verwendung des Begriffes in der Typographie – »Geziert« – wohl als Entlehnung zu sehen, mit Tendenz zur Aufweichung der ursprünglich geschärften Begriffsgrenzen.
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    Musierte Schriften ist eine alte Bezeichnung für Zierschrift. Beispiel Ich sollte mal einen Wiki-Artikel anlegen.
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    Und ich habe den Font-Validator, und deine Fonts da mal durch gejagt. Erstaunlicherweise hat der in HandStampPlayRoughSerif-Bol.oft nur das gleiche zu meckern wie in HandStampPlayRoughSerif-Reg.otf, das sind aber eigentlich unwichtige Fehler, die bei nahezu allen meinen Fonts, die ich prima auf Windows-Linux und Mac nutzen kann auch habe, und die nie gestört haben. Also habe ich mir die Fonts in Fontlab angesehen, und da folgendes gefunden: Hier geht es schon mit dem Family Name los, der sollte bei beiden ohnev das Reg und Bol sein, damit die Schriften auch als Familie durchgehen. Bei der Bold muss das nicht nur bei Weight stehen, sondern es muss dann auch der Bold-Flag gesetzt sein, und der Style-name muss auch Bold heißen daraus folgt der nächste Fehler: Hier wirds für den Mac vollends unverständlich. Zwar ist hier der OT Family Name richtig gesetzt, aber dafür ist der Style hier mit dem unverständlichen Bolb statt Bold benannt, und für den Mac ist der Font Namenslos. Da sollte noch mal der Family Name stehen. Daher wird der hier dann auch zu einem Font mit unterschiedlichen Familiennamen, in "Bol" und doch ist der Font Regular? Also diese Sachen noch mal bei allen 4 Fonts überprüfen.
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    +1 für die Andron Obwohl ich sie selbst noch nicht eingesetzt habe, staune ich sie immer wieder an, sowohl von der Ästhetik als auch vom Umfang her. und: Ich bin selbst ein Freund freier Schriften, und freier Software allgemein. Oft aus Budgetgründen (Unterstützung im Non-Profit-Bereich), aber auch grundsätzlich halte ich den Open-Source-Bereich für etwas Wertvolles. aber: Auch kommerzielle Schriften haben ihre Berechtigung, und wenn das Budget es hergibt, würde ich nicht zögern, gerade eine solche Schrift, mit diesem Umfang, diesem Support, solch fein abgestimmten Formen zu kaufen. Um zu unterstützen, dass Leute weiter so schöne und nützliche Dinge produzieren. Bei einem Open-Source-Projekt, das Du intensiv nutzt, würdest Du ja vermutlich als jemand, der aus Überzeugung freie Schriften schätzt, auch spenden, damit es weiter geht, oder?
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    Das Korrekturzeichen wurde insbes. am Zeilenumbruch oft ergänzt, damit eindeutig war, ob mit kleinem Festabstand (für den es kein Korrekturzeichen gibt) und Trennsperre oder ohne Abstand gesetzt werden sollte. Der Kennbuchstabe heißt vollständig Kennbuchstabe der Temperaturskala und meint den Buchstaben, der (kompress) nach dem Gradzeichen steht, C für Celsius, F für Fahrenheit usw. So zu finden in »Textverarbeitung und E-Mails« im Duden Rechtschreibung, 26. Aufl. Berlin 2013, unter »Gradzeichen«. Ebenso unter »Richtlinien für den Schriftsatz« in B. Witzer (Hg.), Duden Satz und Korrektur, Mannheim 2003.
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    Im Zusammenhang mit der OpenType-Unterstützung von LibreOffice hab ich mir mal was gebastelt. Ja, ich weiß, ausgefranst war nicht gesucht, aber für diesen Test wars mir recht, damit man auch was vom Effekt mitbekommt. So eine ausgefranste grobes Baumwoll-Farbband-Schrift ist ja z.B. für vorgetäuschte Schreibmaschinen-Zitate auch nicht so schlecht, nur hatte man bei den bislang genutzten immer wieder das identisch ausgefranste E weas dann immer wieder vom identischen n begleitet wird. Also hab ich mal 9 Varianten jenen Buchstabens gebaut - damit das schnell geht eben auch diese nicht mehr so gute Schreibmaschine... Und da drauf dann eine simple Glyphen-Rotation.
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    Also ... 1. Der Font, nicht die 2. Desktop-Font bezieht sich nicht auf das GUI sondern auf den Begriff Desktop-Computer im Sinne von festinstalliert 3. Typo≠Schrift (s. Punkt 3), Typo ist die Anwendung von Schrift und nicht die Schrift selber 4. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, finde ich die Frage zwar verständlich und, wenn man’s nicht weiß muss man eben fragen, aber professionell ist es für jemanden der Logos gestaltet nicht – das ist Basiswissen. Auch als Profi einer anderen Branche wäre es professioneller einen entsprechenden Gestaltungsfachmann mit dem Design zu beauftragen und der wüsste das nämlich. Jetzt habe ich für die ganze Woche genug geklugsch...ert
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    Du meinst unseren Universal-Bajuwaren? Yes, he can alles.
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    Hui, provokante These. Was ist denn seicht an LaTeX? Das erinnert mich an die ewigen Diskussionen, welche Programmiersprache die beste ist. "Ernsthafte Programmierer nehmen C!" Oder C++? Ada, Java, Pascal? Kaum so absolut entscheidbar. Jede wurde für einen bestimmten Einsatzzweck entwickelt. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, daß die Wahl der Programmiersprache nicht entscheidend für die Qualität des Programmes ist. Ich hätte hier eher gesagt, daß Du ernsthafte Typografie in erster Linie durch Erfahrung und Wissen hinbekommst. Die Programme sind Werkzeuge, die Dich dabei unterstützen.
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    Hallo Thorsten, Hallo Ralf, Danke noch mal für die wichtigen Hinweise. Wir werden das auf jeden Fall zeitnah korrigieren und den bisherigen Käufern eine Update zur Verfügung stellen.
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    Das liegt einfach daran, das Pica auf der Schreibmaschine eben keine bestimmte Schriftart bezeichnete, sondern hier wieder nur die Schriftgröße, im Falle der Pica eben mit einem Wagenschritt von 2,6 mm bzw 1/10“. die Elite war dann die nächst kleinere Schrift mit einem Wagenschritt von 2,23 mm bzw 1/12". Und hier hatten dann die die verschiedenen Schreibmaschinen-Hersteller eben jeder seine eigene Schriftart, bzw. bezogen die Lettern für die Typenhebel bei Firmen, wie Alfred Ransmayer & Albert Rodrian. bei denen die verschiedenen Schriftarten dann, je nachdem aus welcher der beiden vereinten Firmen der Entwurf gekommen ist, mir Ra + einer Nummer bzw Ro + einer Nummer bezeichnet waren, sodass selbst bei dem einen Lieferanten eine ganze Reihe verschiedener Pica-Schriften geliefert wurden. Aber selbst innerhalb einer Nummer wurden oft, je nach Auftraggeber z.B. unterschiedliche Ziffernsätze geliefert, so gab es zur Schriftart Ro 101 - einer Schrift in Pica-Größe einen geschwungenen Ziffernsatz ohne Unterlängen, und einen mehr geraden Ziffernsatz mit Unterlängen bei 3, 5, 7 und 9. Als dann so eine Schreibmaschinenschrift nach einer wahrscheinlich vorhandenen Schreibmaschine digitalisiert wurde, wurde die ursprüngliche Größenangabe zum Schriftnamen. Das war dann aber eben die Schriftart der jeweiligen, zufällig vorhandenen Schreibmaschine, deren Hersteller dann nicht genannt wurde. Somit unterscheidet sich dann z.B. die Pica von Adler, von der einer Remington, einer Olivetti oder einer Erica. Im Übrigen gab es neben den Haupt-Schriftgrößen noch deutlich kleinere (herunter bis Perl) und deutlich größere Schreibmaschinen-Schriften. Diese Schreibmaschinen waren allerdings recht selten, und für spezielle Anwendungen in Gebrauch.
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    Dass nach 29 Seiten Im-Kreis-Gedrehe Dinge noch verkompliziert werden können, halte ich für ausgeschlossen.
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    Schriften-Familien wo ich gerne saubere Digitalisierungen (inkl. Alternates und allem Pipapo) hätte: Liberta Permanent Fundamental Grotesk (Liste unvollständig) Lässt sich da nicht mal ein guter Typedesigner zum schwarmfinanzieren finden?
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    Mein Rat für das Testen von Überschriften: Benutze Überschriften, die repräsentativ für Deine Arbeit sind, und teste alle Fälle, die später in der Arbeit vorkommen werden. Ich zweifle z.B., dass Überschriften der Ebene 1 nur eine Zeile in Anspruch nehmen werden; was mit einer einzeiligen Testüberschrift gestalterisch funktioniert, sieht in einer vierzeiligen Überschrift mit typischen Geistenwissenschaftler-Wortzusammensetzungsmonstren vielleicht völlig unpassend aus. Und teste alle typischen Fälle, wie Überschriften und Fließtext sich zueinander verhalten. Wenn Du auf 10 Seiten nur zwei Unterüberschriften hast, müssen die vielleicht anders gestaltet werden als bei einer kleinteiligeren Untergliederung, bei der wesentlich weniger Text zu einer bestimmten Überschrift gehört. Das Testen mit Blindtext ist da meist nur bedingt aussagekräftig. P.S.: Ich persönlich würde übrigens auf die Verwendung einer zweiten Schrift für Überschriften auch ganz verzichten.
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    Aber warum hat diese Überschrift so eine völlig beziehungslose Einrückung (oder soll das etwa Mittelachse sein und der riesige Abstand zwischen Kapitelnummer und Text der Überschrift dient nur dazu, dies zu verschleiern?). Wir lesen von links nach rechts. Bei der Arbeit handelt es sich nicht um einen Gedichtband. Die Überschrift darunter steht linksbündig. Warum wird das also bei der großen Überschrift anders – und störend – gehandhabt?
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    Ich würde dem ersten (Nur-) Baskerville-PDF den Vorzug geben. Wobei ich die 120 nicht Medium nehmen würde, das wäre mir zu schwer. Also: bei MyFonts herunterladen statt: bei MyFonts herunterladen
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    Aber »Anschein« wiederspricht doch der Idee von Manuskript – also lediglich niedergeschrieben ohne Gestaltung Die Schreibmaschine von Heute sind Office-Programme wie Word und die Standard-Schriften sind Arial oder Times. Wenn so eine Arbeit also eine reine Niederschrift der Gedanken sein soll, sind wir wieder bei den Uni-Vorgaben …
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    Sagt mal, Leute, Sollten wir die 25 Seiten hier nicht mal durcharbeiten, alle Thesen und die zugehörigen Beispiele raus filtern, und das ganze zur PDF aufarbeiten? Da hätten wir doch bestimmt ne komplette Typografie-Checkliste™ beisammen, oder? Ein mal verkauft, und unsere Betriebskosten sind gedeckt
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    Hehe … die als Untypographical Correctness das Pfeifen auf Political Correctness illustrieren, quasi …
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    Es gab halt einfach kein vernünftiges Ä, dass sich für diese Sache hergeben wollte. Das kommt dieser Tage ja öfter vor.
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    Das steht so auch in meinem Duden. Aber wo ist für Dich das Problem? Die Regeln für den Textsatz richten sich nicht oder nicht nur an Fachleute, sondern eben auch an Laien. Du willst uns doch nicht ernsthaft erzählen, ein Laie würde im Wörterverzeichnis nachschauen, was »kompress« in der Fachsprache bedeutet? Oder er würde, wenn er das täte, einen Widerspruch erkennen zwischen »kompress« als Ergänzung zu »ohne Zwischenraum miteinander verbunden« und der fachsprachlichen Bedeutung? Dass hier nicht der Zeilen-, sondern der Zeichenabstand gemeint und das Wort »kompress« hier nicht fachsprachlich, sondern in der allgemeinen Bedeutung (und also auch nicht im Sinne einer »Privatdefinition«) benutzt wird, ist ja völlig eindeutig und unmissverständlich.
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