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Beliebteste Inhalte seit 26.02.2017 aus allen Bereichen

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    Engländer mögen sowas. Schmeckt auch besser als Rote Beete
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    So … ich bin ja noch einen bericht schuldig. Also bei meinen (natürlich nicht sonderlich repräsentativen) Testdrucken auf einer digitalen Konica Minolta, konnte ich bei meinen Motiven keinen Unterschied sehen zwischen 1. alle Bildinformationen in der PDF, rest dem RIP überlassen, 2. beim Export auf 300ppi gerechnet und 3. vorher in PS auf 300ppi gerechnet. Auch der andrucket konnte keinen Unterschied sehen und war ein klein wenig in Erklärungsnot, hatte er doch vorher behauptet, man müsse auf jeden Fall vorher in PS rechnen. Er hat sich dann über die Motivabhängikeit rausgeredet. Damit hat er ja auch sicher nicht ganz unrecht, es gibt immer Motive, die kritisch sind und eine besondere Behandlung benötigen. Aber mein Fazit ist, generell erstmal alle bilder wie sie eben sind in ID zu platzieren dort nach bedarf zu skalieren und die Druckauflösung erst beim Export zu rechnen. Ich habe auch extreme skalierungen bis 10% getestet und auch da keinen Unterschied gesehen ... Viele Grüße und einen schönen Abend Tobi
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    Achso! Du bist also generell gegen das ß – egal ob groß oder klein und möchtest es durch ein sz/SZ ersetzt sehen? Ist jetzt die Frage was »unserem Kulturgut« mehr schadet: eine gänzlich neue Buchstaben-Kombination für einen eingetragen Kleinbuchstaben (ß) oder eine formal adäquate Großbuchstaben-Entsprechung, welche schon vor vielen Jahrzehnten von unseren Sprachwissenschaftlern angeregt wurde (ẞ). Wenn Du mich fragst, befinden wir uns gerade auf dem besten Weg »unser Kulturgut« im Sinne unserer »Väter« zu bereichern. Da müssten die Sprachpfleger eigentlich an die Decke hüpfen vor Entzückung.
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    Autumn in November. Free for personal use. http://www.ffonts.net/Autumn-in-November.font How to: – Suchbild runterladen – Kontrast erhöhen – ungefährer Anschluss Buchstaben suchen (cyan markiert) – Schriftzug in Einzelbuchstaben zerlegen – Speichern und whatfontis.com zum Fraß vorwerfen – Dort ist’s der Treffer Nr. 13 Hat insgesamt 2 Minuten gedauert.
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    Oder das überfällige Schließen einer Lücke im Alphabet – genau wie die nachträglich hinzugefügten Großbuchstaben-Umlautet zum Beispiel. Aber es gibt Versalsatz. Das war also kein Argument. Diese Haltung ändert aber auch nichts daran, dass es seit gut 2000 Jahren Versalsatz gibt und dieser heute und auch in Zukunft Anwendung findet bzw. finden wird. So einfach ist es historisch nicht. Spielt aber für die Frage nach dem Nutzen nur bedingt eine Rolle. Und wieder jemand, der den Nutzen verneint, aber mit keinem Wort den Nutzen thematisiert, sondern sich stattdessen in Formüberlegungen und historischen Vermutungen verliert. Das Ergebnis kann allenfalls eine Non-sequitur-Argumentation werden. Müller = MÜLLER (nicht MUELLER), Höfer = HÖFER (nicht HOEFER), Meißner = MEIẞNER (nicht MEISSNER). Das ist der Nutzen! Fluss – kurzer Vokal. Fuß – langer Vokal. FLUSS – kurzer Vokal. FUẞ (statt FUSS) – langer Vokal. Das ist der Nutzen! Versuchen Sie diesen Nutzen für das Eszett oder irgendeinen anderen Buchstaben der lateinischen Schrift zu widerlegen! Dann sprechen wir weiter.
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    Sobald ich über die tschechische oder polnische – von mir aus auch französische – Grenze komme, habe ich keine Ahnung wie irgendwelche Ortsnamen ausgesprochen werden. Könnte man dort nicht mehr Rücksicht auf mich nehmen …
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    Wer spricht denn von einer Ligatur? Das ß und das ẞ sind schon lange keine Ligaturen mehr, sondern eigenständige Zeichen. Ansonsten könnte man ja ohne Probleme auch im Deutschen Strasse schreiben. Wäre ß eine Ligatur, wäre es das gleiche wie ss. Genauso wie die fi-Ligatur das gleiche wie fi ist – nur eine andere grafische Darstellung eben. Das ist es aber nicht ...
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    Schick mir das Ding doch mal, Für ein Logo lohnt es kaum, sich da rein zu fuchsen, und ich hab alles auf dem PC, da ist das kein Ding.
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    Eine verbindliche Regel finde ich dazu nicht. Da der Namenszusatz (ehemaliges Adelsprädikat) Teil des Familiennamens ist, sollte er nicht weggelassen werden. Nur bei alphabetischer Ordnung (z. B. im Literaturverzeichnis) wird er nachgestellt (Meier, August von). Am Satzanfang (Von Meier sprach zuletzt.) und in substantivischen Zusammensetzungen wie Von-Meier-Straße wird der Zusatz großgeschrieben. Wenn der Namenszusatz abgekürzt am Satzanfang steht, schreibt man klein, da man das V. für das Initial eines Vornamen halten könnte. Stehen die Angaben auf dem Buchrücken mit Kommas oder Schrägstrichen, wäre der Zusatz kleinzuschreiben (Müller, von Meier, Schulze …). Stehen sie ohne Kommas untereinander, kann man sie als freistehende Zeilen (Amtliche Regelung, § 53) interpretieren und großschreiben, also Von Meier. Nur der abgekürzte Zusatz in v. Meier bliebe in jedem Fall klein.
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    für einzeilige Absätze habe ich diese Lösung heraus gefunden: geschafft habe ich das mit beiden Absatzlinien zu verwenden: Die "Linie Darüber" ist durchsichtig, aber hat das Attribut "Im Rahmen belassen". So kann mit "Versatz" den Text im Textrahmen herunter stossen. die "Linie darunter" ist dann die Effektive Linie. Das ganze funktioniert nur mit einzeiligen Absätzen!
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    Zierentennistkasten Quelle: https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/zierentennistkaesten-194639625/
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    Tür aufreißen, in die Ecke kotzen und rausgehen ist ganz schlechter Stil. In einem Vorum wie in einem Forum.
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    Über Leseschwäche habe ich hier etwas geschrieben. Ich glaube nicht an das Konzept »Legasthenie«, an die Schwierigkeiten sehr wohl. Die kann man ja nicht leugnen. Wenn ein einzelner Mensch mit einer speziellen Schrift besser zurechtkommt, ist das seine Erfahrung, warum sollte man die bestreiten. Eine Übertragung und Generalisierung rechtfertigt diese Erfahrung allerdings nicht. Ich glaube nicht, daß die Form der Schrift wesentlich für die Bewältigung der erheblichen, der hochproblematischen Leseschwierigkeiten ist. Wer lesen lernt, hat mit vielen Formen zu tun. Er sieht auch Ladenschilder, Werbung, Comics, Bildschirmschriften usw. Es ist unsinnig zu behaupten, nur eine einzige Schrift würde den Weg zum Lesen bahnen, würde also ermöglichen, was alle anderen durch ihre Form verhindern. Zumal wenn es dann auch noch die häßlichste Schrift sein soll, die den rettenden Anker bildet. Möglicherweise ist es aber eine Person mit einer guten Methode, die zufällig mit dieser Schrift in Verbindung gebracht wird. Das weiß man nicht. Die Einzelfälle werden kaum untersucht, es geht hier eher um Legendenbildung. Die Comic Sans brachte den Durchbruch? Vielleicht war es aber auch ein ganz anderes Erlebnis, das eine Blockade löste. Ein Lehrerwechsel zur gleichen Zeit. Das Ende einer elterlichen Ehekrise. Ein neues Haustier. Zu deiner letzten Frage: Ich hatte einige Schüler mit allen möglichen Problemen und werde weitere haben. Kinder werden heute so gut umsorgt, daß sie schon in jungen Jahren mit negativen Selbstzuschreibungen bestens ausgestattet sind. Sie »haben« LRS, Lernbehinderungen, Dyskalkulie, ADHS und andere Diagnosen. (Es ist ein lukratives Geschäftsfeld und entlastet Eltern und Pädagogen.) Ich habe es in meiner Arbeit als Pädagoge nie für nötig gehalten, den Versuch zu unternehmen, mich in die Lage meiner Klienten zu versetzen. Mir geht es um die passenden Formen der Empathie, weil ich hilfreich handeln will. Ich muß also, um ein Beispiel zu geben, die Gefühle eines blockierten Schülers verstehen, nicht die konkrete Blockade. Die Blockade ist eine mir durchaus bekannte Erfahrung, und negative Gefühle sind mir nicht fremd. Die meisten Leute kennen Blockaden und wie unangenehm diese sein können. Dann kann ich versuchen, diese Blockaden lösen zu helfen, beispielsweise gute Gefühle mit dem vermiedenen Gegenstand zu verankern, und die Wege dorthin sind bei jedem anders. Leseschwierigkeiten sind individuelle und komplexe Problemlagen, die nicht mit einer simplen Schriftauswahl gelöst werden können. Das ist der ärgerliche Schwachsinn, der aus solchen wie dem kritisierten Artikel hervorgeht. Das Kind hat eine Störung, und der Computer hat die Comic Sans als Werkzeug, die Störung zu beheben? Unsinn und Dummheit muß man beim Namen nennen. Edit: Beispiel für eine sehr leichte Blockadelösung, die häufig eintritt: Wenn ich mit Kindern an die Schneidemaschine gehe, müssen wir Papierformate berechnen. Dann heißt es oft: Ich kann nicht rechnen. Sobald die Schneidemaschine in Betrieb ist, rechnen die Kinder. Sie möchten schneiden, sie brauchen das Papier, sie sind in einer produktiven Situation, sie sind auch in einer spielerischen Situation, weil sie etwas neues ausprobieren, sie sind von der schulischen Situation und von der Abstraktion der Rechenaufgabe befreit, sie lösen eine Blockade, wenigstens für den Moment. Sie machen positive Erfahrungen. Die Schneidemaschine setzt einen neuen Anker zu Rechenaufgaben.
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    Mehr offensichtlich als anscheinend, mitnichten »scheinbar«. Dieser Gedankengang ist von unschlagbarer Eleganz. Es endlich mal mit größtem Scharfsinn den Versaleszett-Verfechtern vor Augen führen, wie ungünstig sich der Buchstabe im Versalsatz der Anglaise macht. Wenn man sich schon gegen das Nachdenken und Argumentieren verschließt, sollte man nicht auf eine derart unterirdische Weise versuchen, ausgerechnet Typografen solche Ausmaße von Unbedarftheit zu unterstellen. Das ist kindisch. Der Ausstieg aus der Diskussion aber ein weiser Entschluß.
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    Wie man in den Wald hinein ruft … Es ist eine famose Sache, in einer Diskussion durch gute Argumente zu überzeugen, oder – wenn man keine hat – dies auch ruhig mal zuzugeben. Da bricht niemandem ein Zacken aus der Krone. Dir nicht und uns anderen auch nicht. Aber eine Anmerkung sei erlaubt: Nur, dass Du noch niemanden getroffen hast, der ein Versal-Eszett für notwendig erachtet hätte, heißt nicht zwingend, dass dies auch der Weisheit letzter Schluss wäre. Es könnte genauso gut bedeuten, dass Du Dich einfach noch nicht mit jemand ausreichend Kenntnisreichem unterhalten hast, der Dir die Vorteile dieses Versalbuchstabens schlüssig hätte darlegen können. Oder es könnte bedeuten, dass Du bisher noch gar nicht bereit warst, Dich mit dem Nutzen dieses Zeichens auseinanderzusetzen. Oder es könnte bedeuten, dass Dir an einem ergebnisoffenen Diskurs gar nichts liegt und Du einfach nur dieses Forum aufmischen möchtest. Man kann das Versal-Eszett aus verschiedenen Gründen – zum Beispiel ästhetischen – ablehnen und jedem Menschen steht es selbstverständlich frei, seine Gründe zu haben und diese vorzutragen. Je nach Stichhaltigkeit der Argumente wird sich daraus eine fruchtbare Diskussion entwickeln oder auch nicht. Je sachlicher und fundierter die vorgetragenen Argumente sind, desto spannender und tiefgründiger wird die Diskussion jedoch ausfallen. Bestehen die Beiträge lediglich aus Strohmannargumenten, geschmäcklerischen Einwürfen, dem Wunsch, auf alle Fälle recht zu behalten, oder Versuchen, die Mitdiskutanten zu diffamieren, dann kann man sich die Unterhaltung besser gleich sparen – und lieber einen Kaffee trinken gehen. Das ist besser für die Nerven. Wir haben das Thema Versal-Eszett hier im Forum für jeden nachlesbar schon so intensiv in allen Aspekten beleuchtet und das Für und Wider auf sehr hohem fachlichen Niveau abgeklopft, dass diese Aussage: mich dazu bringt, Dir ganz freundlich zu raten, Dir erstmal die Threads in diesem Forum zum Thema Versal-Eszett (und der Entstehung des Eszetts/Versal-Eszetts) durchzulesen. Du darfst die Diskussion natürlich sehr gerne mit konstruktiven Beiträgen bereichern, Du darfst selbstverständlich auch eine andere Meinung haben als alle anderen und diese eloquent vertreten, aber bitte sieh davon ab, die Diskussion durch oben beschriebene Verhaltensweisen zu beschädigen. Wenn man gerade keine sachlichen Argumente beizutragen hat, dann darf man auch sehr gerne mal stiller Mitleser sein.
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    Auf der Webseite http://www.klingspor-museum.de gibt es seit kurzem unter der Rubrik Verein der Schriftgießereien, Die Schriftkartei des Vereins als PDF-Dateien. Sie umfaßt die meisten Handsatzschriften, die in Deutschland im 20. Jahrhundert geschaffen wurden. Die Originalkarten sind in der Museumsbibliothek einzusehen.
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    Diese formal-historischen und formal-gestalterischen Überlegungen sind möglich, aber damit kann man sich aus der mehrere hunderte Jahre währenden Geschichte dieses Zeichens jeden Standpunkt dem man gern hätte zusammenbasteln. So wie hier gerade geschehen. Der Sinn des ẞ ergibt sich aus der Funktion des Zeichen, die hier mit keinem Wort bedacht und besprochen wird. Warum nicht? Stattdessen werden nur formal-gestalterische Zusammenhänge konstruiert, die mit der Realität des Zeichen wenig zu tun haben. Das kurz nach 1900 eingeführte Antiqua-ß ist ein Buchstabe, dem die Großbuchstaben-Entsprechung fehlte. Um mehr geht es nicht. Niemand will wie behauptet eine »Doppel-S-Ligatur« etablieren, sondern es wird ein Versalbuchstaben zum Kleinbuchstabe ß geschaffen. Wenn man diesem Zeichen bestimmte Bestandteile andichtet, kann man natürlich »erzwungenes« und »Diskrepanzen« sehen – die existieren dann aber auch in diesem theoretischen Konstrukt.
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    Um zu erzwingen, dass Zeilen über der Fußnote auf die nächste Seite kommen, setze ich einen kleinen Grafikrahmen mit Textverdrängung an die entsprechende Stelle zwischen Text und Fußnoten. Um ihn später wiederzufinden, färbe ich ihn ein und stelle ihn auf nichtdruckend (Objektformat!). Durch Veränderung der Höhe des Grafikrahmens kann ich steuern, wie viele Zeilen Text verdängt werden.
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    Hans-Joachim Behrendt ist einer der letzten und ein bedeutender Holzstecher. Jahrgang 1937, Schüler von Werner Klemke, der ihn auf den Holzstich brachte, von Arno Mohr, Theo Balden, Paul Rosié an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee. Behrendt hat viele Bücher illustriert, er ist seit seinem 23. Lebensjahr freischaffender Künstler und hat die ostdeutsche Buchkunst mitgeprägt. Albert Kapr erwähnte den 28jährigen Illustrator anno 1965 im Feuilleton des »Neuen Deutschland« anläßlich einer Auszeichnung für ein »Schönstes Buch« der DDR. Seit einiger Zeit drucke ich Stiche aus vergangener Zeit und neue, sowohl für Grußkarten als auch für private Anlässe. Die alten Stiche, von denen manche aus den 60er Jahren sind, älter als 50 Jahre, werden für die neuen Auflagen von H.-J. Behrendt überarbeitet, was in der Geschichte des Holzstiches ungewöhnlich ist. Anläßlich einer Ausstellung, die auf Anfrage im Design-Studio TA-TRUNG in Berlin-Mitte zu sehen ist, habe ich einen Stich auf Echt Bütten von Zerkall in 95g/qm gedruckt (Papierformat annähernd DIN A4). In meinem Blog habe ich etwas über das Drucken des Holzstiches erzählt und zeige auch Fotos von den technischen Vorgängen, namentlich der Zurichtung der Druckform. Mit dem Link zu TA-TRUNG gelangt man zu Fotos der Ausstellung und auch zum Text meiner Eröffnungsrede (hier als PDF).
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    Ich hab die letzten Tage ein bisschen mit Vectoraster rumgespielt, nachdem Ralf die Software in einem Beitrag empfohlen hat. (Ich kannte sie vorher gar nicht.) Ein Problem bei typografischem Rumgespiele war, dass die Buchstaben alle irgendwie mitten in der x-Höhe zentriert wurden. Ich hätte lieber alle Buchstaben ordentlich auf der Grundlinie gehabt. Eine kurze E-Mail an den Support später steht das neue Update da, mit einer Option "Use text baseline as transformation pivot". Wow! Das nenne ich mal gute Kundenbetreuung. (Dachte, das interessiert hier vielleicht den einen oder anderen. Es ist nur ein kleines Update, aber mit recht großem Nutzen, wie ich finde. Wenn man jetzt noch die Laufweite einstellen könnte ... )
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    Nur weil ein Herr Redecker irgendetwas behauptet, wird es kein Fakt. Und bis dahin war diese Behauptung nicht belegt. Ich hab mal spaßeshalber in das "Drucktechnische Taschen-Lexikon" (Maxentius Niel, Verlag Steyrermühl, Wien, ohne Jahr und ohne Auflage, vermutlich aus den 20er Jahren) und in Otto Säuberlichs "Buchgewerblich-graphisches Lexikon" (Leipzig 1949) geschaut. In beiden werden "Tiegeldruckpressen" als Maschinen bezeichnet, an denen (im Unterschied zur "normalen" Presse) die Farbe maschinell auf die Druckform gebracht wird. Ich verstehe das so, dass eine normale Presse also durchaus einen Tiegel hat (wenn man die plane Gegendruckfläche so bezeichnet - lt. oben erwähnten Lexikon mit der korrekten ausführlichen Bezeichnung "Drucktiegel"), aber als "Tiegeldruckpresse", "Tiegeldruckmaschine" (oder eben auch "Tiegel" als Kurzform) nur Maschinen mit maschineller Einfärbung bezeichnet werden. Das wären also zwei verschiedene Dinge, die mit demselben Wort bezeichnet werden: der "Tiegel" als Einzelteil einer Fläche-gegen-Fläche-Druckpresse und der "Tiegel" als Kurzform für die Fläche-gegen-Fläche-Buchdruck-Druckmaschine mit maschineller Einfärbung. Dieses Missverständnis würde ja auch erklären, warum in vielen Fachbüchern von Tiegeldruckpressen und deren Erfindung erst ab dem 19. Jahrhundert geredet wird. Gemeint wäre damit natürlich die "Tiegeldruckpresse" und nicht der schon lange existierende "Drucktiegel". Es ist natürlich verwirrend, wenn das Wort so eine Doppelbedeutung hat, in der Druckersprache ist das aber nicht ungewöhnlich. Zumal es sich ja in beiden Fällen um die verkürzte Bezeichnung handelt. Nun wäre es sicherlich spannend zu ergründen, warum man auf gerade diese Bezeichnung gekommen ist, wenn doch beispielsweise das (von mir soeben erfundene) Wort "Farbwerkdruckpresse" viel eindeutiger den Unterschied zur normalen Presse deutlich gemacht hätte ... Wenn man sich aber an diese (offenbar in etlichen anerkannten Fachbüchern und somit nicht wirklich exotisch) beschriebenen Definition einer Tiegeldruckpresse hält, ist es durchaus richtig, eine Kniehebelpresse nicht für eine "Tiegeldruckpresse" zu halten. Natürlich wäre der Begriff einer "Tiegeldruckpresse" für alle Druckpressen mit einem "Drucktiegel" logisch und genauer und das exaktere Gegenstück zur "Zylinderpresse". Offenbar ist das ja auch in einigen Fachbüchern so beschrieben. Aber das nun als allgemeinen unumstrittenen Fakt darzustellen ist doch etwas vermessen - vor allem bei einer aussterbenden Technologie, für die es keine neuen Standards und Regeln mehr gibt und die sich deshalb aufs Althergebrachte mit allen Missverständnissen, Irrtümern und Fehlern beziehen muss. Noch ein Spaß am Ende: In einem anderen Fachlexikon fand ich als Definition für "Schnellpresse": "alle mit Motoren angetriebenen Druckmaschinen". Die Sprache ist eben die Ursache aller Missverständnisse.
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    Und weiter geht es mit falschen und vor allem unnötigen Spekulationen. Ich bin nicht beleidigt. Warum auch? Schlechte Argumente gegen ein großes Eszett höre ich seit über 10 Jahren. Und ich erwarte auch keine Einheitsmeinung wie ebenfalls fälschlicherweise in den Raum gestellt wurde. Reine Meinungsäußerungen müssen respektiert werden, da sie per Definition subjektiv und damit nicht widerlegbar sind. Es wurde aber keine Meinung (»ich finde«) geäußert, sondern eine generelle Behauptung über das große Eszett aufgestellt (»es ist unnötig«). Dies und die konkreten Argumente sind prüfbar. Und nichts anderes wurde gemacht. Das ist der Punkt, wo nun eine Fachdiskussion starten könnte, wenn du dich denn endlich mal darauf einlassen würdest, statt nur mit unsachlichen Spekulationen über die Gegenseite abzulenken. Ich habe auf alle deine Argumente geantwortet. Und ich habe an einfachen Beispielen den tatsächlichen (kurioserweise von dir gar nicht thematisierten) funktionalen Nutzen eines großen Eszett aufgezeigt. Entweder antwortest du jetzt auf beides oder jeder weitere Kommentar ist Zeitverschwendung. Wir sind ein Fachforum, kein Stammtisch. Wenn meine Antworten/Argumente nicht stimmen, zeige auf, warum sie nicht stimmen! Wenn sie nicht widerlegbar sind, sind sie womöglich aber schlicht korrekt bzw. schlüssig. Dann wäre es an dir, die Argumente und was aus ihnen folgt einzusehen und die eigenen, weniger schlüssigen Argumente aufzugeben. Wozu diskutiert man sonst? Das habe ich dargelegt und es wurde bislang ignoriert. Und nach vermeintlich einjähriger Beschäftigung mit dem Thema sollte die Antwort auch bekannt sein. Das ß entstand zu einer Zeit als man hierzulande gebrochene Schriften benutzte und somit (praktisch) nie Versalsatz produzierte. Nun setzen wir Antiqua und müssen das Antiqua-ß im regelmäßig vorkommenden Versal- und Kapitälchensatz irgendwie darstellen. Um Eigennamen und heutige lautliche Funktion bestmöglich beizubehalten, bietet sich das große Eszett an. So funktioniert die gesamte lateinische Schrift. Ist also eigentlich nicht schwer zu verstehen. Im Übrigen ist die Formulierung, dass eine »Sprache« etwas »vorsehen« könnte ziemlich kurios. Schrift und Sprache sind weder denkend, noch unveränderliche Reißbrettentwürfe. Sie ändern sich seit Jahrtausenden fortlaufend im Sinne und Zuge ihrer Verwendung. Jedes neue Schriftzeichen war vorher nicht »vorgesehen«. Das liegt in der Natur der Sache und kann somit nicht gegen das Zeichen sprechen, denn es würde auch gegen jedes andere existierende Zeichen sprechen. Wie gesagt: Non-sequitur-Argument. Der Bedarf nach Großbuchstaben entsteht im Versalsatz logischerweise an jeder Stelle im Wort. Ansonsten versuche doch gern mal den Isländern zu erklären, warum ihr niemals am Wortanfang vorkommendes Ð unnötig ist und lieber irgendwie anders darzustellen ist. Ich bin gespannt, wie es läuft! Wie gesagt: Non-sequitur-Argument. Diese Argumentation würde nur dann schlüssig sein, wenn du als Lösung der ß-Problematik vorschlagen würdest, dass Deutschland und Österreich ab sofort vollständig auf jeglichen Versalsatz verzichten. Das würde ich dann als absurd und realitätsfern bezeichnen. Wenn diese Lösung nicht gemeint war, ist das ganze Argument zu verwerfen, da nicht schlüssig. Versalsatz existiert und somit der Bedarf nach einer Darstellung des ß im Versalsatz. Ein Hinweis auf die vermeintlich schlechte Lesbarkeit von Versalsatz ändert diese Fakten nicht und ist somit irrelevant. Nein. Unser heute verwendetes Antiqua-ß wurde Anfang des 20. Jahrhundert als ein neues Zeichen eingeführt. Es gibt da nichts aufzuspalten. Es ist ein Zeichen, das sich allenfalls gestalterisch an verschiedene(!) Ligaturformen (meist ſs oder seltener ſz) anlehnt. Die verkürzte und absolute Aussage, das ß wäre nichts als eine sz-Ligatur ist historisch einfach nicht richtig. (Und selbst wenn, wäre es eine historische Debatte, die mit dem funktionalen Nutzen eines heutigen großen Eszett wiederum wenig zu tun hätte.) Und was wäre damit erreicht? Es ist immer noch exakt der gleiche »Notbehelf«, der um 1900 praktiziert und angeprangert wurde. Der Vorschlag ist identisch zu: »Schreiben wir Bäcker, aber BAECKER – denn das ä ist historisch eine Verschmelzung von kleinem a und kleinem e und im Versalsatz nehmen wir die aufgespaltene Variante«. Warum soll es empfehlenswert sein, keine 1:1-Entsprechung zwischen Groß- und Kleinbuchstaben zu haben? Diese Diskrepanz zwischen gemischtem Satz und Versalsatz bringt keine Vorteile, aber natürlich jede Menge Nachteile: Erkennung der lautlichen Funktion, Eindeutigkeit von Eigennamen, elektronische Datenverarbeitung …
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    Auch ich habe mich mal gefragt, wozu das Versal-Eszett gut sein soll. Aber dann habe ich darüber nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen: Unsere Schrift braucht das Versal-Eszett. Argumente dafür wurden hier reichlich genannt, die Argumente dagegen erwiesen sich als nicht stichhaltig.
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    Formal, konzeptionell oder aufgrund fehlender Gewohnheit? (So ein K hat z.B. auch ziemliche Schwierigkeiten sich zu integrieren, konzeptionell ein zielicher Fremdkörper, formal oft schwierig – fällt uns aber nicht auf, weil wir's einfach gewohnt sind.)
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    Da muss man auch erstmal drauf kommen Quelle: http://de.webfail.com/ac725301c62
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    So, der Fall ist erledig. Downloadlink ist in der PN Trotzdem berichte ich hier mal ein wenig aus dem Nähkästchen: Erst einmal bestand die SVG-Datei nicht nur aus einer Vektorgrafik, sondern aus der Pixelgrafik und darüber einer nicht gerade ideal erstellten Autotrace-Vektorgrafik. Das dies einigermaßen gut aussah, lag aber daran, dass die hinterlegte Pixelgrafik hervor lugte. Als ich den Vektoranteil erst mal in Inkscape bei Seite schob, sah die gar nicht mehr so gut aus, die war einfach zu sehr geglättet. Ich versuchte also aus Inkscape an die hinterlegte Pixelgrafik zu kommen, aber das rückte nur einev verkleinerte Vorschau-Version mit gerade 120 Pixeln breite heraus. also Planänderung: CorelDraw öffnet ja auch SVG. Hier also die Gruppierung von Vektor und Pixelbild aufgehoben, und dann auf Pixelbild bearbeiten - Corel schickt das dann in Corel Photopaint, aber halt noch mit der SVG-Datei verknüpft, aber die Pixeldatei lässt sich exportieren. Diese exportiere Pixeldatei war mir in der Auflösung ein wenig mager, also auf etwa 350% in PhotoZoom Pro aufgeblasen. Da nimmt der Kontur auch die Pixeltreppchen. Das gab mir dann das Futter für Vector Magic, dass dann eine bessere Autotrace-Grafik zu Stande bringt. Hier den Hintergrund entfernt, und das Ergebnis als EPS-Datei gespeichert. Jetzt kommt Fontlab dran: Hier eine neue, leere Schrift erstellt, die EPS-Datei in eine Glyphe importiert und ein wenig zurecht skaliert, da man bei Vector Magic leider nicht die Ausgangsgröße der Grafik bestimmen kann, die Glyphe zur Sicherheit auf mehrertev Plätze gelegt (A, R, a und r) (ist eigentlich überflüssig, schadet aber nix), der Schrift die minimalen Font-Daten verpasst und denn Font dann generiert. Viel Spaß!
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    Hallo, aus rein technischer/typografischer Sicht solltest Du unbedingt ein höher auflösendes Muster zur Verfügung stellen – auf dem JPG erkennt man nämlich nichts. So rein bauchgefühltechnisch würde ich allerdings hinzufügen wollen, dass Dein Anliegen und die möglicherweise damit verbunden Satzaktivitäten gut durchdacht sein sollten. Grüße Martin
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    Die Z-Card unterliegt dem Gebrauchsmusterschutz, daher kannst du entweder das Original bestellen oder gar nichts. Wir haben selbst schon viele Druckereien nach Nachbauten angefragt, die haben alle abgelehnt, die Strafen wären zu hoch.
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    Da musst Du wohl auf die Herausgabe des "Großen Redeckers" warten. In Friedrich Bauers weit verbreiteten Standardwerk "Handbuch für Buchdrucker" ist eine "älteste Tiegeldruckpresse für den Handbetrieb von 1865" abgebildet. Im Kapitel über die Geschichte der Druckmaschinen wird Königs Fläche-gegen-Fläche-"Schnellpresse" unter Hinweis auf die anscheinend dort erstmals befindliche Farbauftragsmechanik als "Tiegeldruckpresse - im Unterschied zur Handpresse" bezeichnet. Allerdings beschreibt er in der Einleitung des Kapitels über Tiegeldruckmaschinen als primitivsten Tiegel quasi eine Maschine wie eine Handpresse, ohne auf eventuelle Farbwerke einzugehen. Dafür teilt er die Tiegeldruckmaschinen dann in Gally, Boston, Liberty und Gordon ein - die Handpressen passen da aber natürlich in keine dieser Kategorien und werden nicht weiter erwähnt. In der schweizer "Allgemeinen Berufskunde für Buchdrucker" von Georges Zürcher (immerhin jahrelang DAS Lehrbuch für die Druckerausbildung) werden die Handpressen und die Tiegel in unterschiedlichen Kapiteln behandelt, ohne darauf einzugehen, worin sie sich unterscheiden. Aber wie im Bauer gibt es unter den Tiegeln nur Gally, Boston und Konsorten .... Genauso machen es übrigens auch Erich Hildebrandt in "Maschinenkunde für den Hochdruck" (Fachbuchverlag Leipzig 1950) und das Buchdruckerlehrbuch aus Österreich "Fachkunde für Buchdrucker" (Österreicher Gewerbeverlag 1964). Es scheint mir also, dass der Begriff "Tiegeldruckmaschine" allgemein offenbar nur auf Maschinen angewandt wird, die in eine der Kategorien Gally, Boston etc. passen und ab dem 19. Jahrhundert in Gebrauch kamen. Und die Unterscheidung zur Handpresse wird entweder gar nicht spezifiziert oder eben über die maschinelle Einfärbung definiert. Vielleicht ist ja auch schon der Vorgang des Schlittens herausziehen, um manuell Farbe auftragen zu können und des darauffolgenden wieder Hereinschiebens das Unterscheidungsmerkmal von Handpresse zu Tiegeldruckpresse. Was ja drucktechnisch eine gewisse Logik hat, sprachlich durch die Doppelbedeutung des Wortes "Tiegel" aber Verwirrung stiften kann. Eine Kniehebelpresse ist eben eher ein "Gerät", an dem man jeden Arbeitsgang manuell ausführen muss, eine "Tiegeldruckpresse" aber eine Maschine, die zumindest die Arbeit des Farbauftragens (und bei "Tiegeldruckautomaten auch die Bogenführung) mechanisiert ausführt. Übrigens: Es gibt ja auch viele Kniehebelpressen, bei denen der Kniehebel nicht den Drucktiegel von oben auf die Druckform drückt, sondern das Fundament mit der darauf stehenden Druckform nach oben gegen die darüberliegende festinstallierte Gegendruckplatte drückt. Ob man bei dieser Bauform den Gegendruck auch als Drucktiegel bezeichnet, weiß ich nicht.
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    Es müssen Außenkonturen sein, damit es funktioniert. Das Feld dafür ist aber bei Schrift ausgegraut. Der Trick: Lege die erste Kontur an. Dann ziehe in der Aussehen-Palette »Zeichen« über die so erstellte Kontur. Dann entsteht das gewünschte Ergebnis (weil die Kontur hinter dem Text liegt). Nicht intuitiv, aber funktioniert. Danach können beliebige solcher »Außenkonturen« hinzugefügt werden. Die Außenkonturen werden nicht umeinander gelegt, sondern die äußere ist einfach breiter als die innere.
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    Ich setzte gerade ein theologisches Werk … Und Horen sind die Gebetszeiten des Stundengebets der kath. Kirche. (Musste ich jetzt aber auch googeln ) Und nun sehe ich, das bertel schneller war … egal ich antworte trotzdem, damit ihr auch wisst, woher ich derlei Wörter kenne
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    Na, dann hast du ja endlich welche getroffen OK, aber dann könnten wir auch sagen, wir sollten endlich dem F-Laut grundsätzlich dem F und den W-Laut dann dem einfachen V zuteilen, dann könnten wir auch auf das "Doppel-V" also W verzichten, denn selbst wenn man mich dan Viegel schriebe, würde man mich richtig aussprechen. Auch bräuchte man das Q nicht - das noch dazu immer mit dem u kommt, das eigentlich ein Überbleibsel aus der Zeit, in der man für die gleichen Laute v oder u die Glyphen u und v stellungsabhängig verwendete, und wir eigentlich hätten Qv schreiben müssen - das hätte man dann auch gleich, wie unsere nordischen Nachbarn durch Kv ersetzen können. Ob Qualität oder Kvalitaet ist letztlich egal. ( nur bei Quinoa würde uns wohl was fehlen ) Ebenso nutzlos ist genau genommen auch das Z, Da hätte man auch zum Ts greifen können, dann ist man halt Tsuhause. Und Ä/ä Ö/ö und Ü/ü wär auch problemlos weiter als Ae/ae, Oe/oe (hier gibts sogar fertige Ligaturen) und Ue/ue schreibbar. Und wofür brauchen wir ein X? Ks ginge doch auch, oder? Aber dann hätten wir das x ja vielleicht für ch frei? So fiel zu den virklix notvendigen Buxstaben? (bitte jetßt keine Kvalitaetskontrolle hier durxfueren
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    Ich musste für morgen zum Lauf einladen und habe so diesen Entwurf verwendet. So sieht das dann also bei Facebook aus und auch vom Handy habe ich inzwischen eine Ansicht. Also Reaktion kamen schon anfragen ob man das Foto bekommen kann Werde sicher noch optimieren aber die Richtung passt auf jeden Fall und kommt gut an.
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    Jetzt wäre mal eine Gegenüberstellung interessant, welche Vor- und Nachteile das ẞ tatsächlich mit sich bringt. Dann könnte man diese Aussage wahrscheinlich besser auf ihre Richtigkeit überprüfen. Für mich hat es bisher eher Probleme gelöst, als welche geschaffen. Klar muss sich die Anwendung erstmal einspielen, aber das ist doch bei jeder Neuerung so. Sonst bräuchten wir auch gar nicht erst über Elektroautos nachdenken, nur weil man dafür neue, andere Tanklösungen braucht.
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    Hallo zusammen, ich bin auf die «Sensation» gestossen, ich habe die Schrift im Bleisatz in den Grössen 12, 16, 20 und 28 Punkt Sie kam 1913 auf den Markt, ich habe dazu ein Musterbuch, ich verwende sie für Namen bei Visitenkarten Zudem habe ich die Schrift in zwei Grössen als Prägetypen in Messing. Ich liebe die Schrift! Gruss Handdrucker
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    Und genau das geschieht meiner Meinung nach mit der Einführung eines Großbuchstabens für das ß, welches ohne dieses Pendant bisher immer eine Ausnahme war und mit der SS-Entsprechung im Versalsatz einen verkomplizierenden, weil fehlerbehafteten Sonderfall darstellte: BUSSE/BUẞE, MASSE/MAẞE, …
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    Dieser vollkommen sprachfremden »Meinung«, man können Sprache zu etwas Logischem machen mit Regeln, die in ihrer Schlichtheit jedermann verstehen müsse und anwenden könne, verdanken wir den Kuddelmuddel um die Rechtschreibreform. Wer Sprache »vereinfachen« will (ein Euphemismus für Verarmung), wird sie irgendwann von Nebensätzen befreien wollen, weil man das notwendigste auch in Hauptsätzen zum Ausdruck bringen kann. Wer das ß nicht verwenden will, muß es nicht tun. Es gibt keinen Zwang dafür, solange man nicht für ein staatliches Amt schriftlich tätig ist. Er sollte aber sein Bedürfnis nach Beschränkung und Verzicht nicht jenen oktroyieren wollen, die eine komplexe und komplizierte Sprache für komplexe und komplizierte Gedanken brauchen und mit Ausnahmen und Sonderfällen keine Schwierigkeiten haben. Ein G, ein J oder ein Q geometrisch zu beschreiben, dürfte eine interessante Herausforderung sein. Sollte man für die Freunde der Geometrie in der Schrift die Minuskeln nicht auch abschaffen? Und wenn man schon bei der Abschaffung von Sonderfällen und Ausnahmen ist: auch die Menschen sind zu unterschiedlich. Es macht einen doch wahnsinnig, daß nicht alle gleich lang und dick sind, und sie haben auch noch unterschiedliche Frisuren etc.!
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    Eventuell gibt es aber auch die Möglichkeit die Macher anzuschreiben ob die Möglichkeit besteht das Magazin als PDF zu erhalten. E-Mail und freundliches Auftreten funktioniert sicher auch mit einem älteren MacBook.
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    Für die WE ❤️ RUNNING Variante würde ich das mal ausprobieren (natürlich noch mit dem Hintergrundbild): Edit: Das Herz fungiert quasi als i-Punkt . Die Portraits würde ich daneben positionieren wie in den anderen Beispielen, jedoch nicht so stark in den Zwischenraum von WE, ❤️ und RUNNING hereinragen lassen.
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    Das grafisch dargestellte »Love« funktioniert jetzt nicht mehr. Der Satz »We Love Running« ist nicht mehr ersichtlich – durch den Umbruch, durch die Überlagerung von We und Herz und durch das viel dominantere und gleichfarbige Läufer-Pärchen.
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    Hier nun das Rezept für den Schokolade-Rote-Beete-Kuchen, ideal geeignet für die High Carb/High Fat-Diät! Mindestens drei von drei Versuchspersonen schmeckten im Blindtest nicht die Geheimzutat Rote Beete heraus, fanden den Kuchen aber besonders lecker: 240 g Butter 600 g brauner Zucker ½ TL Salz 5 Eier 150 g dunkle Kuvertüre 450 g Mehl ½ TL Backpulver 100 g Kakao 500 g Rote Beete, vorgekocht Kuvertüre im Wasserbad schmelzen Rote Beete pürieren Butter in einer großen Rührschüssel schaumig schlagen Nach und nach Zucker, Salz und Eier hinzufügen Kuvertüre hinzufügen Mehl und Kakao hinzufügen Rote Beete unterrühren Teig in eine gefettete Kuchenform füllen, eventuell restlichen Teig in Muffinförmchen Backen: Ober-/Unterhitze: 170°C Umluft: 150°C Backzeit: 60 Minuten
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    Wir haben das in diversen Testdrucken ausprobiert, wenn wir das für uns kostenfrei haben mitlaufen lassen können. Ein Unterschied ist normalerweise nicht zu sehen, daher betreiben wir den Aufwand auch nicht. Zumal ein retuschiertes Bild in zig Ausgabegrößen verwendet wird, das würde uns in den Wahnsinn treiben. Eine Ausnahme könnten Beauty-Motive in Höchstglanzmagazinen sein, aber damit sind wir zum Glück nicht befasst
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    … und der Linolschnitt. Da hatten wird früher beim Schnitzen auch immer die rote Farbe dabei, gab nachher ein Pflaster drauf.
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    Hallo Eckhard, einfach ein Backblech aus dem heimischen Herd entwenden (natürlich ohne, dass es die Ehefrau oder Freundin bemerkt), ein Stück Backpapier drauflegen. Darauf dann Holzlettern oder größere Bleilettern anordnen und diese mittels Holzleisten (Baumarkt) die weniger hoch als die Buchstaben sind und ein paar kleinen Magneten fixieren. Anschließend mit einer Gummiwalze (Baumarkt, Boesner o. ä.) und Farbe (Farbreste, von am Ort ansässigen Druckereien) einfärben, ein Blatt Papier drauflegen und mit einem haushaltsüblichen Nudelholz (kein Marmor) darüber rollen. Fertig sind die Drucke. Man kann statt des Backblechs auch eine plane Metallplatte benutzen, Hauptsache magentisch. Viel Erfolg, Bleisatzkontor
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    Offensichtlich ist es noch nicht allen bekannt? Sonst wäre diese Diskussion ja vermutlich gar nicht entstanden. Gut, dass wir darüber sprechen! Finde ich super! Lieber Andreas, sei doch nicht so streng.Dieses Forum ist unter anderem dafür da, um solche Fragen zu klären – und wie schön, dass Du teilnimmst und den Irrtum direkt aufklären kannst! Niemand möchte hier negative Werbung für Deine Schrift machen – warum auch? Es ist schließlich eine hervorragend gemachte Schrift. Und wenn durch hilfreiche Anmerkungen der Forumsmitglieder die Schrift noch weiter vervollkommnet werden kann, dann haben wir alle etwas davon – auch Du.
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    Einfach den Werbemittler deines geringsten Misstrauens fragen, die greifen üblicherweise alle auf die gleichen Hersteller zurück. Ich kann dir Crimex empfehlen, da werden wir seit Jahren perfekt versorgt. Bei 150 Tassen solltest du bei ca. 2 € / Ex. landen, Lieferzeit aus China üblicherweise ca. 6–8 Wochen.
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    Wäre doch ein schönes Pseudonym/Label/Marke: Typeter.
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00