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Beliebteste Inhalte seit 23.04.2017 in 99ed74b29e3b0432d4ab6b40a1d40b81 Kommentare

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    Ein paar Impressionen vom letzen Wochenende in der Pavillon-Presse: http://walbaum-wochenende.de/weimar/eindruecke-2017/
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    Im Beispiel war von den ß-Regeln von 1996 die Rede. In der amtlichen Rechtschreibung (§§ 25, 26) ist bislang nur der Kleinbuchstabe erfasst und das drückt sich in der Schreibung mit kleinem Eszett aus. Für den Versalsatz (§ 26 E3) ist Ersatz durch SS vorgesehen. Das unterscheidet das Eszett ja von allen anderen Buchstaben und ist ein Grund, den Versalbuchstaben einzuführen. Selbst wenn das Versal-Eszett in die amtliche Rechtschreibung aufgenommen wird, halte ich es vorläufig für besser, genau zu bezeichnen. Wer ist zum Beispiel gemeint, wenn man eine Schreibung wie ẞ-Befürworter oder ẞ-Gegner benutzt? Diejenigen, die das Eszett (groß und klein) befürworten bzw. ganz abschaffen wollen? Oder nur diejenigen, die sich für/gegen das Versal-Eszett aussprechen?
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    Ja, das ist BBCode. Damit kannst du [‌s]durchstreichen[‌/s] (»strike through«), [‌u]unterstreichen[‌/u] (»underline«) u.v.a.m. Die Forensoftware unterstützt nur einige dieser Funktionen. Um das obige Beispiel zu zeigen, habe ich nach der öffnenden eckigen Klammer ein unsichtbares Zeichen gesetzt. In diesem Fall einen Bindehemmer »ZWNJ«, aber nullbreite Leerzeichen gingen wahrscheinlich auch.
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    Könnte man schreiben. Der Rat für Rechtschreibung schlägt für die neue Regel (PDF, Seite 7) auch die genaue Bezeichnung vor: ((Edit: Ich habe jetzt dreimal versucht, das »s« in eckige Klammern (für den Laut) zu setzen – und die Software streicht daraufhin den ganzen folgenden Text durch. Ist das irgendein Code, den ich nicht verstehe?))
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    Sobald die KMK den Änderungsvorschlag des Rechtschreibrats annimmt, haben wir dann ẞ-Regeln?
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    In diesem Beispiel müsste man ein kleines Eszett verwenden, da in der Regelung von 1996 ausdrücklich nur der Kleinbuchstabe geregelt ist. Einzelbuchstaben in Zusammensetzungen werden kleingeschrieben, wenn der Kleinbuchstabe gemeint ist: i-Punkt, x-Achse, a-Moll, n-Eck. Wenn (nur) der Großbuchstabe gemeint ist, würde ich den Namen des Zeichens bevorzugen, also: Der Versal-Eszett-Gebrauch wird voraussichtlich bald amtlich.
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    Theoretisch kann ein Wort mit einem Eszett beginnen, wenn man über den Buchstaben selbst spricht, hier mal ein Beispiel: Die ẞ-Regeln der deutschen Sprache wurden im Jahr 1996 vereinfacht, aber dennoch stieß man auf große Kritik. Wenn man das ẞ aufsplitten sollte, warum dann nicht auch die Umlaute zurück in A/O/U+e umwandeln, das W wieder in seine Bestandteile, zwei Vs bzw. zwei spitze Us, zerlegen und weitere unnötige Buchstaben abschaffen? Anstatt Q kann man ja kw nutzen. Die großen Umlaute wurden außerdem auch erst später zum Alphabet hinzugefügt, damals schrieb man Umlaute im Großen immer als Ae, Oe oder Ue, im Kleinen jedoch als äöü (bzw. in ihrer alten Form, aͤoͤuͤ, mit hochgestelltem e) - ÄÖÜ waren anfangs kein offizieller Bestandteil des deutschen Alphabets, bis sie nachträglich hinzugefügt wurden, da sie als notwendig betrachtet wurden (genauso wie heutzutage mit dem ẞ als großes Gegenstück für das ß - SS/ss widerspricht den anderen ẞ-Regeln, und SZ/sz ist veraltet und nicht immer ausreichend). Es gibt fertige Ligaturen für alle Umlaute, außer (auſʒer?) für das große Ü. Wᵫrde ich auf unsere schœnen Umlaute verzichten wollen? Das wære keine Option fᵫr mich.
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
Winner von Christoph Koeberlin
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