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Beliebteste Inhalte seit 20.12.2016 in Zitat Kommentare

  1. Ich habe mir neulich die Cabrito Didone (https://www.myfonts.com/fonts/insigne/cabrito-didone/) gekauft, um für die Frau eines Freundes, dem diese Schrift sehr gut gefallen hat, Visitenkarten usw. zu erstellen. Nun habe ich den Schriftdesigner Jeremy Dooley gefragt, ob er vielleicht auch ein Versal-Eszett in seine Cabrito-Sachriften einbauen würde. Er hat mir heute geantwortet, dass er dieses Zeichen gelegentlich in eine seiner Schriften eingebaut hatte, aber »I stopped because some German speakers claimed there was little historical president [gemeint wohl: precedence] for it and that it was the pet project of a single typeface designer«. Er hat das Versal-Eszett jetzt wieder in seinem »change log« für die Cabrito/Cabrito Sans, auch wenn er noch nicht sagen kann, wann das dann so weit sein wird. Ich habe ihm nun gleich zurückgemailt, dass der Duden schon seit 1919 dieses Zeichen fordert, und ihm außerdem einen Link zu einigen Anwendungsbeispielen geschickt (http://www.typografie.info/3/artikel.htm/wissen/grosses-eszett-anwendungsbeispiele/)).
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  2. Ş lese ich automatisch als Sch ... ne, das funktioniert so nicht.
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  3. 2007 mag die Verwendung des Ş einen interessanten Denkansatz dargestellt haben, aber mittlerweile ist das längst von der Realität überholt. Ob Salden heute noch so argumentieren würde?
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  4. Also so was …! Danke für Deinen Einsatz.
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  5. Als das ß noch eine echte Zeichenkombi war, nämlich ß, hatte es sehr wohl was mit z zu tun. Die Bezeichnung “scharfes s” hingegen ist ungenau und verwirrend für alle, die Rechtschreibung oder die deutsche Sprache lernen, da das ß eben nicht konsequent den scharfen (stimmlosen) s-Laut repräsentiert, sonst müssten wir Waßßer, Ereignißß, Reiß und ẞushi schreiben.
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  6. Ist das eine ernsthafte Frage (die mit Jahreszahlen zu beantworten wäre) oder nur eine Beschwerde über den Begriff? Ich biete einfach mal dies zur Verwendung aus dem NGRAM-Viewer an: Also erstens ist der Begriff nur ein Begriff. Ein heute etablierter Eigenname für dieses Zeichens. Der Begriff ist üblich, steht so im Duden und bietet sich also schon aus Gründen der Konvention und Verständlichkeit an. Ob Tschichold den Begriff vor Jahrzehnten ablehnte, interessiert mich persönlich zum Beispiel herzlich wenig. Er hat mit der heutigen Sprachgemeinschaft nichts zu tun. Würden wir anfangen zu versuchen, Begriffe nach der persönlichen Kenntnis vermeintlicher »historischer Richtigkeit« (statt heutiger Üblichkeit) zu verwenden, würde sich keiner mehr verstehen. Und zweitens: Dass das Zeichen ursprünglich(?) mit einem z »gar nichts« zu tun hätte, ist erstmal nur eine These – eine ziemlich gewagte noch dazu. Mehr aber auch nicht. Mit dieser These stand Tchichold schon damals ziemlich alleine da. Weder er, noch jemand anderes konnten das je schlüssig belegen. Warum sollen wir das also glauben? Ich bitte um Aufklärung!
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Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
Winner von Christoph Koeberlin
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