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Beliebteste Inhalte seit 23.04.2017 aus allen Bereichen

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    Und schon hat sich das neue Mitglieder wieder gelöscht. Worauf ich nach Veröffentlichung der ersten Antwort schon wetten konnte. Leider hatten die Community-Regeln keinen entsprechenden Paragrafen, um da schnell eingreifen zu können. Ich hab das mal nachgeholt, da es sich ja gerade wieder häuft.
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    a) Hiermit beauftrage ich die Firma XY(,) die folgenden Unterlagen zu …: b) Hiermit beauftrage ich die Firma XY(,) folgende Unterlagen zu …: Einen Unterschied in der Bedeutung kann ich hier kaum ausmachen, mit bestimmtem Artikel (a) wird etwas nachdrücklicher betont, dass es ganz bestimmte Unterlagen sind, mit denen etwas passieren soll. In jedem Fall folgt ein erweiterter Infinitiv mit zu, der durch Komma abgetrennt werden kann, in vorreformierter Rechtschreibung abgetrennt werden musste. Verbindlich ist das Komma nach aktueller Rechtschreibung nur, wenn im Hauptsatz ein Korrelat (damit) steht, das auf den erweiterten Infinitiv verweist: c) Hiermit beauftrage ich die Firma XY damit, die folgenden Unterlagen zu …: d) Hiermit beauftrage ich die Firma XY damit, folgende Unterlagen zu …:
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    Gar keine. Emailnutzer erwarten, Emails in der Schriftart und -größe zu lesen, die sie in ihrem Emailprogramm konfiguriert haben – bzw., wenn sie nichts konfiguriert haben, in Standardschrift und -größe. Wenn Email-Absender versuchen, Schriftart und/oder -größe zu erzwingen, sieht das fast immer schlechter aus als in der nutzergewählten bzw. Standardeinstellung. In vielen Fällen sieht die Email einfach nur kaputt aus (oder kann schlimmstenfalls gar nicht gelesen werden), weil die Entwickler des Absenders das Anzeigegerät/-programm, dass ein Adressat verwendet, nicht getestet haben. Das wird in Zukunft eher noch schlimmer werden, da die Geräte immer heterogener werden. Denk nur mal an Smart Watches! Oder an Nutzer, die sich ihre Emails vorlesen lassen oder auf irgeneinem proprietären Gerät im Auto anzeigen lassen, das niemand kennt. Mit Plain-Text-Emails können hingegen alle Geräte umgehen. Kurz und gut: Schriftvorgaben haben in Emails nichts zu suchen. Siehe erstens.
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    Für die Auszeichnung von Zitatwörtern können Kursivierung oder Anführungszeichen genutzt werden. Die Kursivierung ist üblich für die Kennzeichnung fremdsprachiger Wörter, die in Originalorthografie (meist dann auch mit Kleinschreibung von Substantiven) verwendet werden sollen. Sie ist auch üblich, wo über die Verwendung, Bedeutung, Schreibung der Wörter selbst (objektsprachlich) geschrieben wird. In deinem Text könnte ich mir Kursivierung vorstellen für die Selbstbezeichnungen, die in den Gruppen verwendet oder bevorzugt werden. Anführungszeichen können zusätzlich eine Distanzierung ausdrücken. Wenn man also schreibt, dass »Zigeuner« ein Begriff ist, der von bestimmten Gruppen geprägt wurde usw. Die Anführungszeichen sind mitunter auch eine Notlösung, wenn ein Begriff üblich ist, aus Gründen nicht für angemessen gehalten wird – ein besserer aber (noch) nicht zur Verfügung steht (z. B. Umbruchfehler, die als »Hurenkind« bezeichnet werden). Einfache Anführungszeichen stehen vorzugsweise in verschachtelten Zitaten (Zitate in Zitaten). In wissenschaftlichen Texten werden sie mitunter wie die Kursivierung eingesetzt; in sprachwissenschaftlichen Texten stehen Bedeutungsangaben oft in einfachen Anführungszeichen. Mit distanzierender Bedeutung kenne ich die einfache Anführung nicht. Da Auszeichnungen immer eine graphostilistische Entscheidung sind, würde ich mich nach den Gepflogenheiten im Fachgebiet/Fachbereich erkundigen. Und wenn es sich um grundlegende Begriffe für deine Arbeit handelt (ich weiß das genaue Thema gar nicht …) gibt es in der Einführung der Arbeit sicher Gelegenheit, die Verwendung der Begriffe und Auszeichnungen zu beschreiben.
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    Da möchte ich gerne mal widersprechen. »Eine gute Form« ist doch nicht etwas, was man sich erst leisten sollte, wenn man Geld hat! Sondern sie ist etwas, was das Leben zu allen Zeiten bereichert, verschönert und dem, der sie erkennen kann und sich ihrer bedient, Sicherheit im Auftritt gibt. »Gute Form« ist in meinen Augen ein schützenswertes Kulturgut und sollte jedem Menschen immer und entsprechend seiner Möglichkeiten offen stehen. Wenn ein Student oder eine Studentin den Wunsch hat, eigenen Inhalten eine gute Form zu geben, dann ist das erfreulich und aller Unterstützung wert – und man sollte ihnen zur Ernüchterung ganz sicher nicht mit dem Winkelhaken vor die Stirn schlagen. Dieses Forum ist kein realitätsferner Elfenbeinturm, sondern explizit auch dafür da: den nicht professionellen Menschen, die an Typografie und guter Gestaltung interessiert sind, ein paar Tipps und Tricks an die Hand zu geben; praktische Hilfe zur Selbsthilfe. Und dafür braucht es gar nicht das ganz große Operationsbesteck, sondern bloß ein kleines Werkzeugkästchen, mit dessen Hilfe sich das Beste aus den momentanen Möglichkeiten machen lässt. Finde ich.
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    5 Tage Côte d’Azur sind nun zu Ende und ich sitze wieder an der kalten Nordsee ... Aber ich habe euch was mitgebracht: In der Kathedrale von Grasse Tourrette sur Loup Mouans Sartoux Hier ist jemand sehr aktiv mit der Schildermalerei. Alle gezeigten Bilder sind handgemalt und m. E. auch in einem Stil ... Comic-Sans-Schildermalerei ... herrlich Cap Ferrat Es gab noch so einen Brunnen, da war der Halbmond und das Kreuz noch eindeutiger herausgearbeitet. Leider war da aber mein Akku leer ... Cagnes sur Mer – letzter Café vorm Rückflug Der Schreiber hat wohl auch zu viel von dem Kaffee getrunken
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    Dazu wählst Du die Werkzeuge zur Druckproduktion und klickst auf Ausgabevorschau. Dann mit der Maus über das entsprechende Element fahren und die Werte in der Vorschau Farbauszüge ablesen.
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    Typografie.info ist ein Fach- und Hilfeforum für jeden, der fachliche Hilfe sucht – und die obige Frage in diesem Sinne völlig legitim. Wenn einem die Fragen aus welchen Gründen auch immer nicht gefallen, kann man sie einfach ignorieren. Gerade neue Nutzer auf diese Art und Weise anzufahren ist nicht im Sinne der Community. Ich bitte dies in Zukunft zu unterlassen, sonst werden zum Schutz der Community eben wieder Moderationsmaßnahmen nötig. Und nun zurück zur Ausgangsfrage!
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    Ich wüsste da ja eine Lösung. Quelle
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    Ich nutze seit ein paar Jahren nur noch .ai oder .pdf. EPS verursacht einfach zu gerne Probleme bei der PDF-Ausgabe. @109: Da ich sehr viel für Messen arbeite kann ich dir sagen, dass ich eigentlich immer Vektor-PDFs liefere und davon problemlos geplottet werden kann. @Norbert P: Du musst beim Speichern in Illustrator einfach den Haken bei „aus oberen Ebenen Acrobat-Ebenen erstellen“ abwählen, dann werden ausgeblendete Ebenen nicht dargestellt.
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    Quelle: https://www.girls-day.de https://www.boys-day.de unten dann steht unten noch dies: ähm. ja.
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    Wer einfach alles wegdelegiert, braucht nicht prokrastinieren …
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    Ich befürchte, dass viele Betrachter gar nicht auf Anhieb schnallen werden, dass es da ums Laufen geht. Auf den ersten Blick sehe ich, dass da ein Event beworben wird … bei dem es ordentlich knallt (Feuerwerk?), das nachts stattfindet, zu dem alle hin (rennen) wollen/sollen. Aber worum geht es? Vielleicht um Theater? Bei Midsummer denke ich erst mal an Shakespeare, besonders in Verbindung mit dem Theatersymbol und der Tatsache, dass am 16.6. noch Frühling ist. Ob viele potentiell Laufbegeisterte das klitzekleine Halbmarathon finden, bevor sie weiter klicken?
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    richtig: 16. 6. (falsch: 16.06.) man kann auch schreiben 22 UHR (weniger ist mehr, die Nullen sind überflüssig) ich würde den unteren Silhouetten-Bereich etwas entschlacken (weniger weiße Details, Theater-Dings kann sicher weg. Die weißen Details würde ich alle gelb machen. Die Zeile »Halbmarathon…« kürzen?!
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    Identifont wird echt unterschätzt, weil das UI so hässlich ist. 50 Fragen mit not sure beantwortet und dann war tatsächlich eine Frage, ob das W eine Schlaufe hat. http://www.identifont.com/list?1+53-.-1JU-7PV-5NT-1LY-DW-8RA-3AP-7UF-JIQ-5NX-6ZQ-95-DP-6U-772-8R3-B6K-1L0-6X-8Z-58C-4PV-PAE-76P-26RA-74-56V-8J-8W-2BR-1U6-1KS-7W-9J-JPK-75-DG-8F-7P-8N-4B-7S-6X4-6X8-8B-53K-1LA-79-1KI-1QY-7G-9Z+1.100+2ZOS+2+1HK+2+97C+3+4LKI+3+4LNU+3+5DD+3+69Z+3+40N+3+44N+3+24P+3+61V+3+M9+3+62T+3+45E+3+3EO+3+A58+3+6ID+3+7IG+3+JIV+3+4LQ4+3+4LQ5+3+4LQ6+3+4LQ7+3+4LQ8+3+4LQC+3+4LQ9+3+4LQA+3+4LQB+3+4LQD+3+4LQE+3
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    Die Calibri wurde von Luc(as) de Groot entworfen. Jan Fromm, einer von de Groots Schülern, hat eine etwas eckigere Schrift namens Camingo Dos gezeichnet. Diese ist in drei Weiten und als Mono-Familie (Programmierschrift) erhältlich, hat auch ein schickes g wie ich finde und könnte gut zum Thema und Euren Vorstellungen passen. Hier noch ein paar mehr in dieser Richtung: FF Clan FS Truman Allumi Irma Text Klavika Soho Gothic Neo Sans
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    Ach, für schlechtes Gewissen ist eigentlich kein Grund. Jeder, der sich hier an der Diskussion beteiligt, macht das freiwillig, und eben auch aus Spaß, weil eben die Tipps auf fruchtbaren Boden fallen. Wenn uns hier die Anfragen misfallen, geben wir das auch irgendwie bekannt, wie man bei den "Perfektionisten" in diesem Frühjahr deutlich merken konnte - wohl auch von denen... Zudem gefällt es - zumindest mir - wie da jemand das Bild von Freiberg auch wieder gerade rückt, ist doch diese Stadt in der Öffentlichkeit eher mit negativen Schlagzeilen bekannt geworden. Das allein ist schon Grund genug, das zu unterstützen. Und wenn da dann am Ende etwas heraus kommt, das selbst professionellen Ansprüchen genügt, ist das doch eine schöne Sache.
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    Das S in Wär's und das erste in Wasser sind schon mal identisch. und hier hab ich von jedem Buchstaben 9 Vesionen: ErikasBuero.ttf
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    Ich glaube, so heißt der große schwarze Hund, mit dem er Frau Merkel erschreckt hat.
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    Und das schon auf Seite 7
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    Der Alkohol ist übel frisiert und grinst leicht debil.
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    Ich finde derartige Schriften sehen nur in ordentlich Fett gut aus ... bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
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    13 ist gut, wenn du noch ...
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    @Heike & Stefan, Weniger ist mehr, ich würde versuchen mit einem Minimum an unterschiedlichen Schriftgrößen auszukommen. R::bert hat ja schon gesagt, Dinge müssen vereinheitlicht werden. Ich denk mir immer als Eselsbrücke: Schriftsetzer von früher haben sich auch absichtlich in der Auswahl eingeschränkt. Je mehr unterschiedliche Schriftgrößen sie da aus dem Setzkasten holen mussten, um so mehr Aufwand. Außerdem hatten die ja auch nicht jede Schriftgröße, wie heute im Satzprogramm oder Word ... Gruß PS: Ich würde die Elemente auf der linken Seite außerdem noch schön linksbündig aufreihen, so dass du eine optische senkrechte Linie ziehen kannst mit dem Auge, dann wird alles ruhiger. Gregor
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    Ich habe das mal schnell nachgestellt: der obere Schriftzug ist die originale Condensed-Schrift, gut zu sehen, dass hier waagerechte und senkrechte Linien in der Schrift zueinander passen. der untere Schriftzug hingegen wurde aus der normalen Schrift gestaucht, was zu viel ztu dünnen senkrechten in der Schrift führt.
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    Wurde damit jetzt die Versaloberlänge erfunden?
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    Ich empfehle, den Banner in der Originalgröße anzuschauen, 205 x 205 px: Der button ist zu klein, wie ich finde.
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    Erst einmal zu Arnos Einwand, der Button hat schon seinen Sinn. Ich habe da den mal raus retuschiert, und das einem Freund gezeigt, dass der sich so herrlich darüber aufregen kann, wenn er auf einer Website nicht hinreichend durch die Nutzung geführt wird, und dann nicht weiß, wo er klicken soll. Und der hat eben sofort bemängelt, dass er wahrscheinlich nicht auf das Bild klicken würde, selbst wenn sich der Cursor entsprechend ändert. Der ist nämlich mein Extrem-Tester in solchen Entscheidungen. Aber irgendwie wirkt der mit dem Halbton-Rand zu sehr wie ein Fremdkörper, wo das andere alles sehr auf schlichte Farbflächen setzt, so als ob es in Folie geschnitten wäre, was ja gerade den grafisch einheitlichen Stil ausmacht. Ich habe da mal den Button umgebaut, das er vielleicht optisch besser zum Rest passt, und zudem eine größere Signalwirkung "Klick mich gefälligst!" hat.
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    Nun ist endlich die überarbeitete Version unserer Tuna erschienen und bei Myfonts und Fontspring erhältlich. Wir haben nicht nur die angesprochenen Bugs behoben sondern auch gleich noch einige Glyphen hinzugefügt – z.B. die türkische Lira und ein paar schicke Pfeile. Noch 10 Tage gibt es die Tuna Familie übrigens bei Fontspring mit 50% Einführungsrabatt. PS: Danke noch mal an Þorsten, athrinvdm, Robert und Ralf
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    Die Frage ist vor allem, wie sollen die Griffe eigentlich hergestellt werden? Diese Buchstabenform dann nachzuempfinden ist nicht das Problem. Ich kann die Ausführung in Bronze anbieten (Guß nach einem manuell hergestellten Relief).
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    Ein paar Impressionen vom letzen Wochenende in der Pavillon-Presse: http://walbaum-wochenende.de/weimar/eindruecke-2017/
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    hier mal ein paar aktuelle anwendungen von sgs-schriften die mal zur abwechslung nichts mit bier zu tun haben:
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    ... und ich würde die Schrift etwas größer ziehen, so dass sie ein bisschen den blauen Rand überschneidet. Dann ist die Schrift nicht in der Explosion sondern optisch davor und wird eben rausgedrückt – das gibt dem Bild mehr Tiefe. Jetzte berührt sie den Rand an ein paar Stellen so fast aber nicht richtig, solche Situationen sind ungünstig ... oder warst du schon fertig, wir sind erst auf Seite 4
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    Es ist ja glücklicherweise in meinem Fall nichts Ernstes, es musste nicht mal gelasert werden. Aber es dauert eben einige Wochen, bis die Einblutungen resorbiert sind und die Sicht im rechten Auge wieder klar ist. Man könnte die Einblutungen ja auch operativ ausräumen (oder eine Resorbalplatte einbauen – nein, das war jetzt ein blödes Wortspiel). Der Doktor sieht aber keine Notwendigkeit, solange ich damit leben kann. Ganz vielen Dank übrigens für Eure Wünsche, da fühlt man sich doch gleich viel besser.
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    Mir kommt beim Lesen dieses Threads Erich Fromms »Haben oder Sein« in den Sinn. Wo er – ich sag’s mal frei in meinen Worten – zwei Menschentypen beschreibt: Der eine Mensch betrachtet sein Dasein als Mosaik, an dem er sein ganzes Leben unentwegt arbeitet und es an sich verändernde Umstände anpasst. Wann immer er eine Facette findet, die besser ins Gesamtbild passt als eines der bereits vorhandenen Teilchen, tauscht er es aus zur Vervollkommnung des Gesamtbildes. Wählt ein Gegenüber einen alternativen Weg, erwägt er diesen auch für sich selbst und integriert Aspekte dessen in sein Leben und sein Werk, sofern diese in seinen Augen eine Verbesserung des eigenen Vorgehens/Standpunktes bedeuten. Eigene Fehlbarkeit wird für möglich gehalten. Der andere Mensch betrachtet sein Dasein eher als – ich interpretiere mal frei – Setzkasten. Jedes vorgeformte und genormte, akkurat beschriftete Teilchen hat sein vorbestimmtes exakt genormtes kleines Kästchen und wird feinsäuberlich dort hinein getan. Und jeder, der es wagt, an der vollkommenen Perfektion dieser Ordnung zu zweifeln oder eine Änderung vorschlägt, wird abgewehrt. Wählt ein Gegenüber einen alternativen Weg, dann wird dieser direkt als Angriff gewertet, denn er kann ja nur schlechter sein als der eigene und wird deswegen rundheraus abgelehnt und herabgewürdigt. Eigene Fehlbarkeit wird ausgeschlossen. Das ist jetzt natürlich sehr überspitzt und schwarzweiß formuliert, aber was ich damit sagen möchte: Ein bisschen aufeinander zuzugehen und Positionen anderer einfach mal für möglich zu halten (und Graustufen zwischen all dem Schwarzweiß auszuloten), hat noch keiner Diskussion geschadet.
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    Ein Bonmot aus dem heutigen Mathematik-Unterricht: Aufgabentext: Eine Urne mit sieben Kugeln, 6 Nieten und ein Gewinnlos. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, zu gewinnen? Schüler: 0%. Lehrerin: Hä? Schüler: Ja, sechs Kugeln sind Nieten und die siebte ist gewinnlos. Lehrerin: *dreckiges Auslachen*
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    22:5 ist richtig. Es geht um Fußball, oder?
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    Ja, wenn Du Daten in einer Tabelle untereinander setzt und nicht willst, dass die Zahlen wegen der wechselnden Ein- und Zweistelligkeit verspringen, dann ist die Führungsnull das Mittel der Wahl. PS: Themenfremde Einwürfe sind ausgesprochen nützlich: Daran kann man immer mal wieder die Sinnhaftigkeit bestehender Regeln prüfen. Wenn die Verteidigung einer solchen nur »das war schon immer so« oder »das macht man halt so« zu Tage fördert, dann kann man das Regelregal ruhig mal wieder beherzt ausmisten.
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    So ein PDF ist doch fein, da sieht man, womit wir es zu tun haben. Danke! Vorab: Die Ligaturen st und tz sollten nur in Schmuckzeilen verwendet werden. Im Fließtext haben sie das Potential, Leser irre zu machen, weil diese kleinen Bögen und Kringel den Lesefluß empfindlich stören. Die Libertine einzuordnen, fällt mir nicht ganz leicht. Einerseits hat sie viel von der Baskerville, dann aber wieder ein paar Details der französischen Renaissance-Antiqua. Es ist eine vorklassizistische Type wie die Times, aber in einer deutlich älteren Form hinsichtlich der Proportionen (kürzere Mittellänge) und Strichstärkenkontraste. Diese beiden Aspekte lassen sie in diesem PDF feiner wirken als die Times, also sie ist einfach nur kleiner und wirkt deshalb zarter. In der Vergrößerung sieht man, daß sie eher stabiler und rustikaler gebaut ist als die spitzige Times. Durch die kürzere Mittellänge fließt mehr Licht zwischen die Zeilen. Das verstärkt die Bandwirkung der Zeilen, was bei durchschnittlich 85 Zeichen pro Zeile das Lesen erleichtert. (Im Satz mit Worttrennungen wären es noch mehr Zeichen, das wäre nicht gut.) Außerdem ist die Laufweite etwas höher, auch das schafft einen Helligkeitsausgleich und macht das Lesen angenehmer gegenüber der zu eng gesetzten Times. (Die Laufweite ist für die Schriftgröße aber immer noch zu eng.) Die Wortabstände könnten wohl etwas enger sein, in beiden Schriften. In englaufenden Schriften muß man eher auf Viertelsatz gehen als auf Drittelsatz, der selbst für die Garamond in nur etwas größeren Graden, spätestens ab 16 Punkt, zu weit ist. Deutliche Schwächen: Halbgeviertziffern, die in »1,2« für eine falsche Raumvergrößerung zwischen 1 und Komma sorgen, nicht ganz so arg immerhin wie in der Times. Fehlendes Kerning, das in der dritten Zeile (nach der Überschrift) im letzten Wort für ein Loch zwischen W und e sorgt. Etwas schwächer als in der Times, wo sogar »Wissen« löcherig wirkt, eben weil die Schrift zu eng läuft. Sie ist falsch zugerichtet für diesen Schriftgrad. Beide Schriften sind für das Format zu schmal. Also insgesamt würde ich meinen: Beide sind ungeeignet für dieses breite Format. Die Linux Libertine ist aber von beiden die weniger schlechte Wahl, ich würde sie der Times vorziehen, wenn ich nur die Wahl zwischen diesen beiden hätte. Also wenn ich die Eingangsfrage eng beantworte: Die Linux Libertine ist für diesen Zweck (Word-Standard) die bessere Schrift als die Times. Das alles bedeutet nicht, daß die Schriften nicht gut sind. Arno Enslin wies bereits darauf hin, und in meinem PDF habe ich gezeigt, daß die Times keine schlechte Schrift ist. Über die Wirkung einer Schrift entscheidet die Anwendung mit. Und es mögen so viele Leute die Voreinstellungen von Textverarbeitungsprogrammen für alles mögliche verwenden, wie Gott will, kaum etwas davon kann gut werden, und die Schriften selbst können trotzdem nichts dafür. Wenn man die beiden Schriften gut setzt, wird man vielleicht zwei gleich gute Ergebnisse erhalten. Sie sind als schmale Schriften für ähnliche Zwecke gemacht, nämlich viel schmalere Formate als DIN A4. Mit Kerning, proportionalen Ziffern und eben gut gesetzt mögen sie beide bestehen. Das kann nur ein Versuch zeigen, der für diese Fragen hier aber nicht nötig ist. Ich würde aber auch empfehlen, im Studium die Typografie nicht zu beachten und die schriftlichen Arbeiten vor allem inhaltlich zu polieren. Eine gute Form kann man sich später zulegen; man kann sie sich sogar machen lassen. So wie Anzüge und Schuhe. Das ist doch ein schöner Luxus. Wenn man ein wenig von der Sache versteht, kann man auch besser mit seinem Designer sprechen und dessen Arbeit genauer prüfen. (In meinem Buch gibt es ein 19seitiges Kapitel namens »Mit Designern reden«.) Wenn ich Briefbogen entwerfe, bekommen meine Kunden nicht nur Köpfe, sondern den Entwurf eines vollständigen Briefes. Ich habe auch schon Typoskripte entworfen für geisteswissenschaftliche Arbeiten für Autoren, die es nicht aushalten, mit dem Word-Standard zu schreiben. Das kann man bei jedem Grafikdesigner in Auftrag geben und dabei ein so schönes Luxuserlebnis gewinnen wie bei der Anfertigung eines Anzugs beim Schneider. Und Briefe können weit reisen, ohne wie Anzüge zu zerknittern.
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    Lach! Da hat doch bloß ein Bezirksangestellter probiert, die teuer eingelagerten Bindestriche aus einer Bedarfsfehlplanung in den Achzigerjahren (ich sage nur: Doppelnamen) auf elegante Weise loszuwerden. Witziger Versuch.
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    Ich hätte mal versucht, dieses »Ensemble« noch deutlicher zu vergrößern, evtl. sogar schon die Dächer der Stadtsilhouette überschneidend, dass es nicht so nach oben wegfliegt.
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00