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    Tuna ist eine lebhafte, zeitgenössische Fließtextschrift mit kräftigen Serifen, die sowohl für die Verwendung am Bildschirm als auch für den klassischen Buchsatz optimiert wurde. Die Schriftfamilie verfügt über 10 Schnitte. In den jeweils über 700 Glyphen steckt eine erweiterte lateinische Belegung, Kapitälchen und 5 verschiedene Ziffernsets. bei MyFonts herunterladen
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    Maria Doreuli begann die Arbeit an der William bereits während ihres Designstudiums an der Staatlichen Universität für das Druckwesen in Moskau. Pate standen dabei Caslon-Schriftmuster aus den Jahren 1785 und 1796. Seit 2013 wurde in Zusammenarbeit mit Typotheque an der endgültigen Veröffentlichung gearbeitet, die 2016 erfolgte. Die Familie verfügt über drei optische Größen (Text, Subhead, Display) mit erweitertem lateinischen Ausbau sowie OpenType-Merkmalen wie Kapitälchen und Schwungbuchstaben. Griechisch und Kyrillisch sollen später folgen. Alle drei Familien haben die vier Standardschnitte normal, kursiv, fett und fett kursiv. Die Display-Familie verfügt zudem über einen lichten Schnitt. Die Textversion besitzt einen zusätzlichen Ornament-Font.
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    Die Rabenau (früher Lucinde) ist eine Antiqua-Schrift von Axel Bertram und erschien 2011 bei Linotype. Ab dem Jahre 2003 wirkte der Kalligraf und Schriftgestalter Andreas Frohloff am Ausbau und der Fertigstellung der 16 Schnitte der Schriftfamilie mit. Rabenau wurde durch verschiedene Quellen inspiriert: von Alphabeten für Buch-Cover bis hin zu Schreibmaschinenschriften und sogar englischen Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts (z.B. denen, die der erfahrene Drucker William Bulmer verwendete). Die Familie ist in vier Strichstärken (regular, book, semibold, bold) erhältlich. Zusätzlich gibt es schmale und Poster-Schnitte sowie eine lichte Version. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
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    Bram de Does glaubte, mit seiner 1982 erschienenen Trinité bereits seine Ideen zu einer umfassend ausgebauten Antiqua-Familie umgesetzt zu haben – obwohl sie sein Erstlingswerk war. An der Gestaltung weiterer Druckschriften hatte er daher zunächst kein Interesse. 1989 erreichte ihn jedoch eine Anfrage bezüglich des holländischen Wörterbuches »Van Dale«. Es sollte auf einer modernen elektronischen Linotype-Maschine mit der Satzsoftware CORA gedruckt werden und die Textmenge verlangte nach einer Schrift, die auch in kleinen Schriftgraden hervorragend leserlich ist. Für diese Maschine war die Trinité jedoch nicht verfügbar und de Does hielt die Schrift auch im Sinne des anvisierten Einsatzes nicht für tauglich. Der eher elegant-humanistische Duktus konnte bei einer geringen Auflösung kaum zum Tragen kommen. Eine klarere und robustere Type musste her. Nach ersten Vorstudien fiel 1991 die Entscheidung, die 12. Auflage des Wörterbuches in einer neuen, von Bram de Does zu entwickelnden Schrift zu setzen. Die Originalskizzen de Does’ sind im Archiv der Universität Amsterdam zu besichtigen. Im Gegensatz zur Trinité wurde die Schrift nicht auf den Fotosatz hin gestaltet. Stattdessen wurden die Entwürfe von Peter Matthias Noordzij im Ikarus-System digitalisiert und für das Linotype-System ausgegeben. Das Wörterbuch erschien ab 1992 in der neuen Schrift. Die Rechte an der Schrift verblieben bei de Does und Nordzij, sodass diese die Schrift in der Folge weiter ausbauen und an beliebige Kunden lizenzieren konnten. Die Schrift erschien 1995 bei TEFF unter dem Namen Lexicon. Im Gegensatz zur Trinité gibt sich die Lexicon deutlich barocker und robuster. Nur die Kursiven zeigen einen klaren kalligrafisch-verspielten Duktus mit überraschenden Abrundungen und tiefen Tintenfallen. Die Familie wurde in sechs Strichstärken (genannt A bis F) ausgebaut. Wie bei der Trinité gibt es unterschiedliche Varianten mit unterschiedlich großen Ober- und Unterlängen. 2001 wurde noch eine schmalfette Version (normal und kursiv) für den Einsatz in Überschriften nachgelegt. Die Lexicon ist exklusiv über die Website von TEFF erhältlich. Jeder Schnitt schlägt mit 281,– Euro (bzw. 334,39 Euro inkl. Mehrwertsteuer) zu Buche.
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    Die Erbar-Grotesk von Jakob Erbar erschien ab 1926 bei Ludwig & Mayer in Frankfurt am Main. Die Schrift gilt als ein direkter Vorläufer der deutlich bekannter gewordenen Futura. Erbar war gelernter Schriftsetzer und von 1919 bis 1935 Lehrer für Schrift und Typografie an den Kölner Werkkunstschulen. Mit geometrischen Schriftentwürfen experimentierte er nach eigenen Angaben bereits seit 1914. Die verschiedenen Varianten der Erbar-Grotesk erschienen zwischen 1926 und 1929. Ein Besonderheit war, dass die verschiedenen Schnitte in drei verschiedenen Garnituren erschienen, die jeweils unterschiedliche Buchstabenproportionen mitbrachten. Die erste Garnitur verfügte über normale Proportionen, während die zweite Garnitur eine deutlich geringere x-Höhe besaß. In der dritten, sogenannten Extra-Garnitur wurden die Mittel-Elemente der Großbuchstaben der geringen x-Höhe der Kleinbuchstaben angepasst. So wurden die mittleren Querstriche von E und F abgesenkt und Buchstaben wie S und K wirken wie auf den Kopf gestellt. bei MyFonts herunterladen Die Fülle der ursprünglich erhältlichen Bleisatzschnitte ist jedoch bislang nicht in digitaler Form verfügbar.
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00