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Beliebteste Inhalte seit 21.09.2017 in Schriftarten

  1. 1 Punkt
    Die Quinoa des Schweizers Christian Thalmann ist eine Display-Schrift, die humanistische und geometrische Züge gleichermaßen zu vereinen sucht. Der Ausbau der Schnitte und der unterstützten Sprachen gestalten sich vergleichsweise üppig: Die aktuell 90 Schnitte unterstützten eine erweiterte lateinische Belegung, kyrillisch, griechisch, hebräisch, arabisch und armenisch. Die Schrift besteht aus drei Unterfamilien (Quinoa, Quinoa Titling und Quinoa Round) in jeweils sechs Strichstärken.
  2. 1 Punkt
    Berthold Wolpe musste wegen seiner jüdischen Wurzeln in den 1930er-Jahren nach England fliehen und fand dabei in Stanley Morison einen Unterstützer. In den Unterlagen im Monotype-Archiv taucht Wolpes Sachsenwald-Entwurf 1936 zunächst als »Bismarck Schrift« auf. Die Dokumente weisen auch den deutschen Ullstein-Verlag als einen Auftraggeber der ersten Schnitte aus. Neben Deutschland, wo die schlichten Gotischen gerade im Trend lagen, visierte man aber auch den englischen Markt an und überarbeitete die Zeichen – und letztlich auch den Namen – entsprechend. Die Feinarbeit am Entwurf wurde in den ausgehenden 1930er-Jahren fortgesetzt, aber mit dem 2. Weltkrieg und der Abschaffung der gebrochenen Schriften als Verkehrsschrift im Deutschland (1941) waren die Bedingungen für den Vertrieb der Schrift nicht mehr gegeben und sie geriet auch bei Monotype in Vergessenheit. Eine Digitalisierung in einem Schnitt wurde von Gerhard Helzel angefertigt. Monotype hat die Sachsenwald 2017 als Teil einer Wolpe-Kollektion in zwei Schnitten neu aufgelegt.
  3. 1 Punkt
    Die Cera Pro von Jakob Runge ist eine geometrische Grotesk, die zwischen 2013 und 2015 entwickelt wurde und mit ihren über 980 Glyphen pro Schnitt lateinische, kyrillische und griechische Sprachräume abdeckt. Die Schrift ist in sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut. bei MyFonts herunterladen Zur Pro-Version gibt es die Ableger Cera STD (Lateinisch), Cera GR (Griechisch) und Cera CY (Kyrillisch) die im Zeichenumfang auf jeweils einen Sprachraum fokussiert sind. Im Falle der GR und CY sind jedoch die lateinischen Basiszeichen enthalten. Für die aufrechten Schnitte ist zudem eine Stencil-Variante verfügbar. Kostenlose und recht umfangreiche Trial-Fonts können direkt beim Designer angefordert werden.
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