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    Im Korrektorat des Mannheimer Dudenverlages (bis 2013) wurde mindestens seit 2002 der Zusatz »kompress« in Korrekturanweisungen und Korrekturen verwendet, wenn angewiesen oder angemerkt werden sollte, dass Zeichen ohne Abstand gesetzt werden sollten. Das war beim Halbgeviertstrich und bei Fügungen wie A4 oder G8, zwischen Gradzeichen und Kennbuchstaben usw. (besonders am Zeilenumbruch) zur Verdeutlichung notwendig. Es wurde auf dem Ausdruck mit dem Korrekturzeichen (kleiner Bogen oben und unten) angemerkt und ggf. mit dem Zusatz ((kompress)) in Doppelklammern versehen. Im fachsprachlichen Bereich ist die Verwendung von kompress für »ohne Abstand« also durchaus eingeführt und geläufig, auch wenn der Rechtschreib-Duden sie nicht aufführt.
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    Martin, du brichst dir wirklich keinen ab, wenigstens mal in einer Typgrafie.info-Diskussion zu sagen: »Ich hab mich geirrt. Danke für die Aufklärung.« Deine These, dass der Wikipedia-Eintrag über eine mögliche Anwendung und Definition des Begriffes die Ausgeburt eines Phantasten ist, ist nachweislich falsch. Macht ja nichts. Aber nun willst du dich wirklich wie so oft seitenlang winden, um die unhaltbare These weiter irgendwie zu rechtfertigen? Wirklich? Das kann doch nicht funktionieren. Du häufst unweigerlich nur noch mehr Unwahrheiten, Verdrehungen und Fehlschlüsse auf. Die genannte Anwendung ist keine »Privatdefinition« wie du behauptet. Sie findet sich in den Standardwerken zum heutigen(!) Textsatz wie Duden und DIN 5008. Sie ist auch online nicht »spärlich« vorhanden, sondern tausendfach. Die Bedeutung ist im Gegensatz zu deinen Andeutungen auch nicht unklar. Du spricht von Spatien (also deiner Bleisatz-Welt), es geht aber um aktuelle Textverarbeitungsregeln und das geht aus genannten Büchern und den oben verlinkten, tausenden Beispielen auch klar hervor. Kommt vor oder nach dem Zeichen (wie Gedankenstrich, Schrägstrich etc.) ein Leerzeichen oder kommt keines. Ganz einfach! Im Kontext dieser Regeln ist das absolut unmissverständlich. Du brauchst also überhaupt nicht darauf abstellen, dass hier die Grundsätze der Sprache untergraben werden und teure Missverständnisse drohen. Das ist schlicht unwahr. Und zu deinen weiteren Verrenkungen: Nein, tut er nicht. Veraltet ist die allgemeinsprachliche Verwendung des Begriffes kompress für »irgendetwas zusammengedrängtes« – wie du ja selbst sagst. In der vollen U-Bahn ist es nicht kompress. Das sagt heute keiner. Die Anwendung in Textsatzregeln (als »setze kein Leerzeichen«) als eng definierte Bedeutung ist aber nicht obige veraltete Bedeutung. Ich weiß gar nicht, wie du darauf kommst. Jedenfalls besteht hier im Gegensatz zu deiner Behauptung oder Verwunderung kein Widerspruch im Duden, sondern eher ein Missverständnis auf deiner Seite, wenn du diese unterschiedlichen Anwendungen als eine verstehst. Zumindest im Präsens unwahr und absolut unhaltbar. Du kannst nicht allen ernstes darauf abstellen, dass es womöglich mal anders war (worüber man auch streiten könnte) und dann daraus direkt ein »es ist« machen. Logikfehler. Um es völlig absurd zu machen, werden die aus der Luft gegriffenen Thesen der Phantasten-Definition jetzt mit weiteren aus der Luft gegriffenen Thesen begründet. Kennst du auch nur einen einzigen ins Deutsche übersetze Text, wo sich dies wenigstens als Indiz zeigen ließe? Wenn nicht, warum stellst du dies dann in den Raum? Warum forderst du von anderen (auch hier im Strang) »kritische Prüfung«, aber wirfst selbst mit solchen völlig ungeprüften Thesen um dich? Oder glaubst du ernsthaft, du kannst die dir bislang unbekannte und damit unliebsame Definition einfach mal eben in den Topf »böser Wörter« werfen, um sie erfolgreich zu verunglimpfen? Darauf fällt doch in diesem Forum keiner herein. Du kannst in deiner Bleisatz-Werkstatt gern nur eine Definition von kompress zulassen. Aber du kannst dich noch so sehr auf den Kopf stellen: außerhalb dieser Welt schreibt man kompress richtig (also mit Doppel-S) und Standardwerke und Lektoren nutzen diesen Begriff im Anwendungsbereich der digitalen Textverarbeitung regelmäßig und beziehen sich dabei auf die Anwendung von Leerzeichen. Das ist einfach unbestreitbar. Und es ist für die Beschreibung dieses in der Diskussion stehenden Zustandes übrigens auch völlig unerheblich, wie die Konvention womöglich mal begonnen hat. Deine Versuche der Verunglimpfung über die Annahme eines Irrtums als Ausgangspunkt laufen somit ohnehin ins Leere. Diesen Trick, äh Ansatz, sprachkonservativen Denkens haben wir hier über die Jahre schon so oft zerlegt, dass darauf auch keiner mehr hereinfällt.
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    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht – im Duden steht doch nichts falsches, nur eine Bedeutung des Wortes wird an einer Stelle nicht genannt. Dann heißt das doch nicht, dass es diese Bedeutung nicht gibt, sondern, dass der Duden unvollständig ist. Das würde ich davon, aber ehrlich gesagt, auch nie erwarten, gerade bei solchen Fachbereichen. Da kann der Duden gar nicht vollständig sein …
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    Nö. Im weitesten Sinne heißt kompress dem Wort nach nichts weiter als »eng« oder in der Umkehrung »ohne zusätzlichen Abstand«. Wenn ein Setzer das sagt, wird er dabei den Zeilenabstand meinen. Im Bereich Lektorat ist die eben genannte, weite Bedeutung die gleiche, aber die Anwendung eine andere. Wie eine schnelle Google-Suche zeigt … Beleg 1: http://www.anne-fries.de/tl_files/anne-fries/pdf/Typographie.pdf Beleg 2: https://www.thieme.de/statics/dokumente/thieme/final/de/dokumente/sw_ autorenlounge/Rechtschreibkonvention_Thieme_Verlagsgruppe_Juli_2011_2.pdf Beleg 3: https://ronaldfilkas.de/achtung-ausrufezeichen/ Fazit: schlicht eine Frage des Kontextes. Es gibt auch eine Welt außerhalb deines Bleisatzes und abweichende Begriffe und Definitionen sind noch lange keine Ausgeburt von »Phastasten«.
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    Ich hab da ° drüber nachged8, & hab mir dann ged8, das wird ja immer $! Also 2fel ich, das dies °heraus machbar sei.
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    +1 für die Andron Obwohl ich sie selbst noch nicht eingesetzt habe, staune ich sie immer wieder an, sowohl von der Ästhetik als auch vom Umfang her. und: Ich bin selbst ein Freund freier Schriften, und freier Software allgemein. Oft aus Budgetgründen (Unterstützung im Non-Profit-Bereich), aber auch grundsätzlich halte ich den Open-Source-Bereich für etwas Wertvolles. aber: Auch kommerzielle Schriften haben ihre Berechtigung, und wenn das Budget es hergibt, würde ich nicht zögern, gerade eine solche Schrift, mit diesem Umfang, diesem Support, solch fein abgestimmten Formen zu kaufen. Um zu unterstützen, dass Leute weiter so schöne und nützliche Dinge produzieren. Bei einem Open-Source-Projekt, das Du intensiv nutzt, würdest Du ja vermutlich als jemand, der aus Überzeugung freie Schriften schätzt, auch spenden, damit es weiter geht, oder?
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    Das Korrekturzeichen wurde insbes. am Zeilenumbruch oft ergänzt, damit eindeutig war, ob mit kleinem Festabstand (für den es kein Korrekturzeichen gibt) und Trennsperre oder ohne Abstand gesetzt werden sollte. Der Kennbuchstabe heißt vollständig Kennbuchstabe der Temperaturskala und meint den Buchstaben, der (kompress) nach dem Gradzeichen steht, C für Celsius, F für Fahrenheit usw. So zu finden in »Textverarbeitung und E-Mails« im Duden Rechtschreibung, 26. Aufl. Berlin 2013, unter »Gradzeichen«. Ebenso unter »Richtlinien für den Schriftsatz« in B. Witzer (Hg.), Duden Satz und Korrektur, Mannheim 2003.
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    Im Zusammenhang mit der OpenType-Unterstützung von LibreOffice hab ich mir mal was gebastelt. Ja, ich weiß, ausgefranst war nicht gesucht, aber für diesen Test wars mir recht, damit man auch was vom Effekt mitbekommt. So eine ausgefranste grobes Baumwoll-Farbband-Schrift ist ja z.B. für vorgetäuschte Schreibmaschinen-Zitate auch nicht so schlecht, nur hatte man bei den bislang genutzten immer wieder das identisch ausgefranste E weas dann immer wieder vom identischen n begleitet wird. Also hab ich mal 9 Varianten jenen Buchstabens gebaut - damit das schnell geht eben auch diese nicht mehr so gute Schreibmaschine... Und da drauf dann eine simple Glyphen-Rotation.
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    Also ... 1. Der Font, nicht die 2. Desktop-Font bezieht sich nicht auf das GUI sondern auf den Begriff Desktop-Computer im Sinne von festinstalliert 3. Typo≠Schrift (s. Punkt 3), Typo ist die Anwendung von Schrift und nicht die Schrift selber 4. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, finde ich die Frage zwar verständlich und, wenn man’s nicht weiß muss man eben fragen, aber professionell ist es für jemanden der Logos gestaltet nicht – das ist Basiswissen. Auch als Profi einer anderen Branche wäre es professioneller einen entsprechenden Gestaltungsfachmann mit dem Design zu beauftragen und der wüsste das nämlich. Jetzt habe ich für die ganze Woche genug geklugsch...ert
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    Und ich habe den Font-Validator, und deine Fonts da mal durch gejagt. Erstaunlicherweise hat der in HandStampPlayRoughSerif-Bol.oft nur das gleiche zu meckern wie in HandStampPlayRoughSerif-Reg.otf, das sind aber eigentlich unwichtige Fehler, die bei nahezu allen meinen Fonts, die ich prima auf Windows-Linux und Mac nutzen kann auch habe, und die nie gestört haben. Also habe ich mir die Fonts in Fontlab angesehen, und da folgendes gefunden: Hier geht es schon mit dem Family Name los, der sollte bei beiden ohnev das Reg und Bol sein, damit die Schriften auch als Familie durchgehen. Bei der Bold muss das nicht nur bei Weight stehen, sondern es muss dann auch der Bold-Flag gesetzt sein, und der Style-name muss auch Bold heißen daraus folgt der nächste Fehler: Hier wirds für den Mac vollends unverständlich. Zwar ist hier der OT Family Name richtig gesetzt, aber dafür ist der Style hier mit dem unverständlichen Bolb statt Bold benannt, und für den Mac ist der Font Namenslos. Da sollte noch mal der Family Name stehen. Daher wird der hier dann auch zu einem Font mit unterschiedlichen Familiennamen, in "Bol" und doch ist der Font Regular? Also diese Sachen noch mal bei allen 4 Fonts überprüfen.
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    Alles klar! Also ab jetzt alle neuen Dokumente mit LaTeX, noch nicht fertige schließe ich mit Pages ab...
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    Interpunktion ist eine der ureigensten Aufgaben des Lektors. Neben Rechtschreibung, Stil, Grammatik und Inhalt. Genauso wie beim Korrektorat, das bis auf den Inhalt den selben Aufgabenbereich umfasst.
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    Gerhard Helzel hat sie im Programm. Zu finden hier auf Seite 13.
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    Das steht so auch in meinem Duden. Aber wo ist für Dich das Problem? Die Regeln für den Textsatz richten sich nicht oder nicht nur an Fachleute, sondern eben auch an Laien. Du willst uns doch nicht ernsthaft erzählen, ein Laie würde im Wörterverzeichnis nachschauen, was »kompress« in der Fachsprache bedeutet? Oder er würde, wenn er das täte, einen Widerspruch erkennen zwischen »kompress« als Ergänzung zu »ohne Zwischenraum miteinander verbunden« und der fachsprachlichen Bedeutung? Dass hier nicht der Zeilen-, sondern der Zeichenabstand gemeint und das Wort »kompress« hier nicht fachsprachlich, sondern in der allgemeinen Bedeutung (und also auch nicht im Sinne einer »Privatdefinition«) benutzt wird, ist ja völlig eindeutig und unmissverständlich.
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    FF Tisa Sans Collection. 90,39 € statt 629,– € https://www.fontshop.com/families/ff-tisa-sans/buy?%2Ffamilies%2Fff-tisa-sans%2Fbuy.json%3Fselected_package_type=packages&selected_product_type=1&selected_characterset=15
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    In FontLab sind dafür die beiden Checkboxen Bold und Italic zuständig, u. z. sowohl für den fsSelection-Wert als auch für den macStyle-Wert. Und der Style-Name im Basic set of font names muss damit korrespondieren und kann nur vier Namen annehmen, nämlich Regular, Italic, Bold oder Bold Italic. Eine Font-Familie kann in Office-Programmen wie Word maximal vier Familienmitglieder haben. Es macht Sinn, sich Fonts in Bezug auf die Namensvergabe als Clans vorzustellen. Und die kleinste Familienstruktur, die in der OT-Spezifikation »Subfamily« genannt wird, besteht aus einem bis vier Mitgliedern. Bei deiner aus zwei Mitgliedern bestehenden Font-Familie musst du dich zuerst entscheiden, ob du möchtest, dass beide Mitglieder namentlich in Programmen wie Word (unter Windows) aufgelistet werden, oder ob der fette Schnitt nur über den Bold-Button erreichbar sein soll. Falls sie beide namentlich aufgelistet werden sollen, muss sich der Name für die NameID 1, Platform ID 3 (Microsoft) unterscheiden. Falls nicht, darf er sich nicht unterscheiden. So. Der Softwarehersteller Adobe ist der Spezifikation mit seiner alten, eigenen Konvention zur Namensvergabe absichtlich nicht vollständig gefolgt. D. h. die NameIDs 1 und 2 für die Platform ID 1 (Mac) wurden nach der alten Konvention nicht gemäß der Spezifikation gesetzt. Aber das braucht dich erst mal nicht zu interessieren. Lernen lässt sich das Ganze aber am Besten, wenn man eine der Adobe-Font-Großfamilien wie die Minion dekompiliert und sich die Name-Table anschaut. Soweit ich mich gerade erinnere hat Adobe die Namen ab etwa 2010 (eher 2012, da bin ich mir gerade nicht sicher.) nach einer hauseigenen neuen Konvention gesetzt. Und das spiegelt sich auch im AFDKO wider. Jedenfalls macht es Sinn, die alte Version der Minion und die neue bezüglich der Namen zu vergleichen. Im Wesentlichen halte ich mich an Adobes Konventionen zur Namensvergabe, u. z. derzeit noch an die alte Konvention. Edit: Und der Teil der Spezifikation, der die Namen abhandelt, ist hier zu finden: microsoft.com/typography/otspec/name.htm. Edit 2: Es gibt außerdem bezüglich der Länge von Namen Beschränkungen, die sich aus verschiedenen alten Spezifikationen / Technical Notes ergeben: PDF "Font Naming Issues", Adobe Technical Note #5088, Section 2.2 PDF "OTFname_Tutorial", contained in the AFDKO, Adobe Technical Note #5149, Section 1.6.1 PDF "The Compact Font Format Specification", Adobe Technical Note #5176, Section 7 Aber fürs Erste reicht es bezüglich der Länge der Namen aus, sich daran zu halten, was Adam Twardoch in seinem Tutorial über die Namensvergabe auf dem FontLab-Forum schreibt. Ärgerlicherweise hat Adam das ursprüngliche Tutorial editiert, anstatt das Update in einem neuen Beitrag zu posten. Deswegen könnte die dem Tutorial folgende Diskussion noch verwirrender sein, als sie ohnehin schon ist. Für Leute, die gerade erst anfangen, die sieben Siegel des Buches zu öffnen, meine ich.
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    Prima, daß Du Dich endlich mit LaTeX auseinandersetzen willst! Aber bitte nicht, indem Du versuchst, ein Word-Dokument zu konvertieren! Zum Spielen und Ausprobieren ja. Aber nicht ernsthaft. Das erzeugt nur Frust und schlechte Ergebnisse. Nimm Dir lieber vor dem nächsten größeren Projekt die Zeit, Dich einzuarbeiten. Und dann beginne mit LaTeX und bleibe für die Arbeit dabei. Wenn Du von Hamburg nach München mit dem Auto fährst, steigst Du doch auch nicht mit dem ganzen Gepäck in Nürnberg ins Flugzeug um.
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    Seh ich aber im Zusammenhang mit den Schriften als seine Privatsache.
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    Mal abgesehen davon, wie definiert sich eigentlich ein Fachbegriff. Ist er ein Fachbegriff wenn er irgendwo in Stein gemeißelt wurde oder bereits dann wenn er in einem bestimmten Fachbereich von einer bestimmten Anzahl von Fachleuten verwendet wird?
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    Nur um das nachzureichen
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    Buch des Setzers (Ausgabe 1939?): Kompreß: alles Enggehaltene; undurchschossener Satz heißt kompresser Satz, ein in Bezug auf den Raum äußerst ausgenutztes Inserat ein kompresses Inserat usw. Kompreßhalten heißt enthalten, ohne Raumverschwendung Ich persönlich interpetiere "ohne Raumverschwendung" sowohl vertikal als auch horizontal anwendbar. Ein befreundeter Korrektor schreibt mir dazu: "... dennoch heißt „kompress“ einfach nur „zusammengeschoben“, und das kann man praktisch in jeder Hinsicht so sehen. Wie gesagt, der Duden definiert es als „ohne Zwischenraum“, egal welchen."
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    Hier gab es mal eine Greque du Roi mit vielen Ligaturen http://users.teilar.gr/~g1951d/ Oder hier das "Original" mit Opentype: http://www.anagrafi.com/lang/en/fonts/grequex.php (hiesiges Textsample:
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    Die Gentium ist vom Stil her nicht geeignet für wissenschaftliche Publikationen mit größeren Textmengen. Eventuell kommen Schriften wie Adobe’s Garamond in Frage, so sie Lat./Gr. und Kyrillisch enthalten. Bei Griechisch aufpassen ob der polytonische Zeichensatz und eventuelle archaische und sonstige Sonderzeichen benötigt werden und mit abgedeckt sind. Ob die besser ausgebauten Schriften von Adobe auch die IPA etcª.-Zeichensätze enthalten, kann ich spontan nicht sagen. Ist aber zu ermitteln. Jedenfalls scheint es für ein solches Projekt von eminenter Bedeutung zu sein, den erforderlichen Zeichensatz vorab so sorgfältig wie nur möglich zu definieren. Es bringt nichts eine gute Schrift auszuwählen um dann im Laufe der Arbeit festzustellen, daß diese und jene Zeichen fehlen. Besonders bei den ›großen‹ Anbietern wird man mit solchen Problemen zuverlässig im Regen stehen gelassen. Die Andron Mega ist für exakt solche Anwendungsfälle konzipiert und ausgebaut. Außer Chinesisch bietet sie für Lateinisch, Griechisch und Kyrillisch (und weitere Schriftsysteme) das komplette durch Unicode definierte Repertoire, plus zahlreicher Extras. Und zwar lückenlos, d.h. für den Anwender mit garantierter Kopfschmerzfrei-Garantie ob irgendetwas fehlen könnte. Und falls es doch einmal einen ›Notfall‹ mit fehlenden Zeichen geben sollte: ich habe bis jetzt noch jedem meiner Anwender unkompliziert weitergeholfen und das Benötigte nachgeliefert. Ob der anvisierte (serifenlose) Komplementärfont den gleichen Extremanforderungen genügen muß, wäre zu klären. Auf jeden Fall würde ich mir dazu mal z.B. die Fedra ansehen.
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    Häää??? Wo zum Teufel lässt Fontlab denn da das eindeutig vorhandene Leerzeichen??? (siehe die oben die Screenshots aus dem Programm). Sowas ist mir noch nie passiert. Also habe ich da erst einmal kräftig herumprobiert, und bin zu keinem Ergebnis gekommen. Im Editor ist das Leerzeichen vorhanden, beim erstellen der Schrift ging's verloren - echt seltsam. Also habe ich die Features gespeichert, die Klassen auch, und alle Glyphen über die Merge-Fonts Funktion in einen neuen leeren Font kopiert. Und siehe da, der jetzt erzeugte Font hatte plötzlich die Leerzeichen! Also das Raster vom Leerzeichen entfernt, und für den .notdef-Charakter genommen, und noch reichlich Glyphen hinzu gepackt - die allerdings außerhalb der Rotiererei, denn die Akzent-Buchstaben kommen nicht so häufig im Text vor, dass die Wiederholung zu sehr auffällt. Zudem sind die ja eigentlich nicht so sehr Schreibmaschine. Auch ein ẞ hab ich der Schrift gegönnt. Hier ein Mustertext: Schreibmaschinenschrift.pdf und hier der überarbeitete Font: Erikas neues Farbband.ttf
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    Wer weiß, vielleicht ist es ja der Space von einem Typen, der als The Weaver bekannt ist?
  28. 1 like
    Formularfelder erzeugen schon eine gewisse Dateimenge, allerdings hört sich das jetzt recht überschaubar an. Ich habe hier 2-seitige PDF mit sehr umfangreichen Formularen, das sind geschätzt ca. 20 Eingabefelder, 200 Klickfelder die, je nachdem, wie oft man sie anklickt ein Häkchen, einen Kreis, ein Kreuz oder unausgefüllt sind sowie ca. 20–25 Popupfelder mit 8 Auswahlmöglichkeiten. Das InDesign, inklusive 2 kleiner Vektorgrafiken, ohne die Felder, als PDF gerechnet hat ca. 500 KB, inklusive aller Formularfelder bewegt sich die Größe zwischen 3,5 und 4,5 MB. Die Klickfelder und die Eingabefelder sind in InDesign angelegt, die Popups in Acrobat. Wie bertel schon sagte, man müsste sich das mal anschauen. Was helfen könnte, rechne mal die Metadaten raus. Das ist seit DC gut versteckt zu finden wenn du auf Werkzeuge gehst und dort unter der Rubrik »Schützen und standardisieren« auf »Schwärzen« klickst. Daraufhin erscheint oben eine Leiste mit verschiedenen Optionen, dort »Ausgeblendete Informationen entfernen« auswählen, in der Leiste links alle Häkchen außer Metadaten wegnimmst und dann auf »entfernen« klickst. edit: ich habe eben mal schnell ein formular angelegt, A4, mit 100 Formularfeldern, 80 in Arial, 20 in Courier, und noch ca. 500 Zeichen Text dazu. Als interaktives PDF gerechnet hat das PDF knapp 150 KB. Ein zweites PDF, Seite mit gleicher Textmenge aber ohne Felder gerechnet, und die Formularfelder in Acrobat angelegt kommt auf eine vergleichbare Größe. Ich vermute eher wie bertel schon sagte Farbprofil, Metadaten, sowas in der Richtung.
  29. 1 like
    Danke für die Auskunft! Diese Ergänzung erscheint mir umständlich, weil die Korrekturzeichen für Raum tilgen und Raum verengern eindeutig sind und man beim Verengern den Raum, um den verengt werden soll, oder den Raum, der bleiben soll, angeben kann. Aber ich habe nie etwas anderes als Belletristik, Lyrik und leichtes Sachbuch korrigiert. Im Formelsatz braucht man vielleicht mehr Zeichen und Anweisungen für Eindeutigkeit und schafft sich die Mittel dafür, dazu kann ich mir keine Meinung machen.
  30. 1 like
    Ich kann mich nur wiederholen: Was Du hier veranstaltest, das empfinde ich nur noch als grotesk (und ich sehe mich veranlasst hinzuzusetzen allgemeinsprachlich gemeint, nicht als Fachbegriff für eine bestimmte Art von Schriften).
  31. 1 like
    Ein LaTeX Zen Garden analog zum CSS Zen Garden könnte die Vorteile der Trennung von Markup und Anweisungen zur Formatierung vielleicht am Besten demonstrieren. Vielleicht gibt es etwas Vergleichbares für LaTeX ja schon.
  32. 1 like
    Und dann arbeitet man mit Begriffen, die man selbst als veraltet definiert? Das ist wirr. Ich habe der Duden-Redaktion mit der Bitte um Aufklärung geschrieben. Ich melde mich, wenn ich Antwort habe.
  33. 1 like
    Ich habe kein Problem damit, mir vorzustellen, dass der Duden auch mal ein als »veraltet« bezeichnetes Wort in einem speziellen Zusammenhang verwendet. Ich habe eher ein Problem damit, wie Du hier versuchst zu argumentieren. Das empfinde ich als grotesk. Es ist doch im Zusammenhang völlig und ohne jeden Zweifel klar, dass das Wort »kompress« im satztechnischen Teil des Duden nicht fach-, sondern allgemeinsprachlich gemeint ist, so wie sich auch dieser satztechnische Teil nicht nur oder in erster Linie an Fachleute wendet, sondern an Laien.
  34. 1 like
    Dann irrt der Duden mit seiner Beschreibung des Wortes als veraltet? Und nach hier herrschender Meinung beschreibt das Wort als Fachbegriff einen Schriftsatz »ohne zusätzlichen Abstand« hinsichtlich des Durchschusses und für den Fall der Gedankenstrichanwendung als »bis«. Verstehe ich das richtig? Und definiert ist das als Fachbegriff trotz institutioneller, womöglich amtlicher Anwendung außerhalb von Wikipedia nirgends? Ich kann mir vorstellen, daß der Begriff als falsche Übersetzung aus dem Englischen seine Bedeutung bekommen hat. So wie »Gewicht« für »Schriftschnitt«. Oder »Typo« für »Schrift«. Wird ständig verwendet, vor allem hier. Wird sicherlich demnächst in Wikipedia auftauchen. Oder ist es schon?
  35. 1 like
    Ich habe die ganze Zeit alte Letraset-Bögen vorm Auge – muss also schon etwas länger her sein. Und Tante Google ist da gerade auch nicht hilfreich. Eine habe ich noch gefunden, im Seemann gibt es eine Schrift mit dem Namen „Kompreß-Antiqua“. Konnte aber online kein Schriftmuster dazu finden.
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    Bei Schriften mit einem „Kompress“ im Namen geht man auch nicht davon aus, dass diese mit wenig Durchschuss gesetzt werden müssen
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    Sollte man das hier im Wiki vielleicht mit aufnehmen
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    Das neue Faß kannst Du gerne aufmachen, aber vielleicht eröffnest Du mal neue Diskussionsstränge? In der Theorie konzentrierst Du Dich bei LaTeX mehr auf den Inhalt und die Struktur. In der Praxis schaut man sich immer wieder das Ergebnis an und beschäftigt sich letztlich doch mit dem Aussehen. Man steckt viel Zeit in das Konfigurieren und Tunen der Parameter, in das Finden der richtigen Pakete und das Verstehen der Konzepte. Dabei lernt man auch einiges. Wie weiter oben gesagt: fang nach Deinem Projekt einfach mal mit LaTeX an, indem Du einen Kurs besuchst oder es Dir von einem Kumpel zeigen läßt. Zu Deiner Frage der Umwandlung: ja, es gibt Konverter. Aber meine Erfahrung ist, daß sie nichts taugen.
  40. 1 like
    Ich habe mich noch nicht mit LaTeX befasst, aber das steht auf meiner To-do-Liste. Ich glaube aus der Erfahrung mit HTML und CSS aber sagen zu können, dass du LaTeX nicht in und auswendig kennen musst, um deine aktuelle Arbeit damit gestalten zu können. Weil du ja nichts machst, das in Bezug auf die Gestaltung kompliziert ist. Und hier in diesem Thread hatte dir ja schon jemand einen mit LaTeX gestalteten Text gezeigt und darin auch die Einstellungen dokumentiert, mit denen der Text formatiert wurde. Das sah nicht sonderlich kompliziert aus. Mit anderen Worten: Du lernst mit steigendem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben. Irgendwie ist es auch schöner, nicht so stark abhängig von dem Gewurschtel solcher Firmen wie Adobe oder Microsoft zu sein. Die strenge Unterscheidung zwischen Markup und Formatierung ist einfach schön. Und was soll an Word überhaupt effizient sein? Das Programm erlaubt ja nicht mal die volle Kontrolle über die Silbentrennung. Aber jetzt ist es schon wieder Wochen her, dass dir hier jemand LaTeX vorgeschlagen hat. Wie wäre es denn, wenn du deine aktuelle Arbeit mit den Programmen abschließt, die du kennst, und dich danach mit LaTeX beschäftigst? Dann kannst du deine nächste Arbeit mit LaTeX gestalten.
  41. 1 like
    Mit den Graden , also ° bei Einheiten ist es grob ja so: Wird eine Einheit durch einen Bereich zwischen einem Startpunkt und einem Endpunkt definiert, und die eigentliche Einheit dann durch eine ganzzahlige Teilung innerhalb dieses Wertebereiches festgelegt, sind das Grade, so eben 1/360stel des kompletten Kreiswinkels sind Winkelgrade, 1/100stel der Temperatur zwischen dem Gefrierpunkt reinen Wassers bis zum Siedepunkt bei Normalluftdruck sind dann die Grade der Temperatur in °C. Eigentlich war auch das Meter zu Zeit der Definition als 1/10 000 000 des Erdquadranten eine Gradangabe und hätte °m geschrieben werden können, als man aber die Unmöglichkeit einen genau zu messenden Erdquadranten erkannt, und damit das Meter nur auf das angefertigte Längennormal, bzw damit verglichene andere physikalische und unveränderliche, überall im Universum gültige Größen ohne eine ganzzahlige Teilung definierte trägt das Meter eben kein Gradzeichen. Genau so ist es beim Kelvin. Hier wurde ja nicht aus der Einheit selbst der Teilschritt durch eine ganzzahlige Teilung bestimmt, sondern aus dem Teilschritt, der mit einer anderen Einheit bestimmt wurde, daher sind diese Teilstücke keine Grade. Das wäre anders gewesen, hätte man die Kelvin-Skala unabhängig von der Celsius-Skala. Hätte man z.B. das K definiert, indem man den Bereich zwischen absolutem Nullpunkt bis zum Schmelzpunkt reinen Bleis durch 600 geteilt hätte, dann wäre das ° gerechtfertigt und es könnte °K geschrieben werden.
  42. 1 like
    http://www.chemie.de/lexikon/Kelvin.html
  43. 1 like
    Falls du Bedenken wegen der EULA hast: Bei der Source-Familie und anderen OpenSource-Fonts kannst du das tun, ohne die EULA des AFDKO oder der Fonts zu verletzen. Ich mache immer gerne Werbung für das AFDKO bzw. die darin enthaltenen Fonttools. Das ist einfach ein ganz tolles Software-Paket, mit dessen Hilfe man sehr schonende Eingriffe an Fonts vornehmen kann. Und das auch noch kostenlos. Das einzige Tool, das vergleichbar ist, kommt von der Dutch Type Library, kostet rund 300 Euro + 50 Euro für jedes Update. Aber selbst wenn es ebenfalls kostenlos wäre, würde ich mich für das AFDKO entscheiden, wenn ich mich entscheiden müsste. Allerdings hast du ja gerade Wichtigeres zu tun, als dich aus bloßem technischen Interesse an Fonts mit dem AFDKO zu beschäftigen.
  44. 1 like
    Es wäre nett, gleich einen Link mitzuliefern: https://befonts.com/coves-font.html
  45. 1 like
    Ich meine schon – schließlich heißt die Grundform ja nicht klugsch…en, sondern klugsch…ern. Und klugsch…en hat ja auch nichts mit klug sch…en zu tun
  46. 1 like
    Allgemeine Frage in die Runde: Was hat es denn mit der Crimson Text auf sich? Die Schrift in der PDF passt nicht zur Schrift, die mir die Vorschau bei Google Fonts oder beim Schriftenhörnchen anzeigt. Sie heißt zwar laut Dokumenteigenschaften Crimson, sieht aber aus wie eine Minion, an der noch ein bisschen rumgezerrt wurde.
  47. 1 like
    Ist das das korrekte Partizip?
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    Meinst die zum AFDKO gehörige EULA? Am Fuß der Seite findest du die Download-Links. Die EULA kannst du natürlich trotzdem lesen. Falls du die EULA der Baskerville meinst. Du kannst das ja mit einem OpenSource-Font wie der Source Sans ausprobieren. Wenn du es mit der Baskerville ausprobieren willst (und damit sowohl gegen die Adobe- als auch die Stormtype-EULA verstößt), müsstest du auch die CFF- und die Name-Table dekompilieren und Baskerville durch BaskervilleX o. ä. ersetzen. Sonst müsstest du die Baskerville ja erst mal deinstallieren. Und <FeatureTag value="ss?"/> sollte eigentlich <FeatureTag value="ss??"/> heißen.
  49. 1 like
    Wer „von“ schreibt muss auch „bis“ schreiben. Die Kombination aus „von“ und „–“ geht nicht … Finde ich auch. Dann eher & statt + … (auch wenn das & im Deutschen Regelwerk für diesen Zweck eigentlich ja nicht zulässig ist …)
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    Type1-Schriften sind aber prinzipiell noch lauffähig unter OS X, selbst unter dem neuesten 10.10. Hast du die beiden Dateien der Fonts denn in einem Ordner vorliegen? Und wie kamen die auf den Rechner? Die alten Mac-Type1-Fonts werden ja gern mal kaputtgemacht, wenn man sie per FTP, Stick, E-Mail etc. kopiert. So sollte eine Type1-Schrift aussehen. Mindestens ein Zeichenkoffer sowie eine oder mehrere Schnitte. Alles sollte in einem Ordner liegen und keine der Dateien darf 0 Kilobyte haben.
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