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Beliebteste Inhalte seit 04.12.2017 aus allen Bereichen

  1. 6 Punkte
    Am schönsten finde ich ja die Illustration auf dem Unterhemd. Genial, @Kumi Junker!
  2. 4 Punkte
    Money! ; ) Ich kann mittlerweile so ein Gelabere* wie das des Marketing-Chefs kaum noch ertragen... *kennt ihr dieses Filmchen:
  3. 3 Punkte
    Also ich hab das 10.5er jetzt ne gute Woche im Einsatz und bin insgesamt und mit der Größe sehr zufrieden. Ich hab mich – abgesehen vom Preis – vor allem auch deswegen für das kleinere Entscheiden, weil dann meine Handschrift auf dem Beamer, den ich ja als Tafelersatz nutze, nicht so klein wird, als wenn die Fläche der 12.9er projiziert würde. Insgesamt reicht es mir von der Größe völlig und obwohl der Unterschied nicht so groß ist, fühlt es sich ne Ecke größer an, als mein altes iPad Air (1. Generation). Das Schreiben mit dem Pencil geht wirklich sehr gut, fühlt sich aber natürlich nicht an, wie auf Papier sondern eher wie mit Folienstift auf OHP-Folie (vielleicht noch etwas glatter als das). Die mitbestellte PaperLike hat mich bei einem ersten kurzen Test nicht sonderlich überzeugt: Die Montage ist (wie wohl bei allen Folien) etwas kniffelig und am besten in einem Reinraum zu machen, sonst hat man Fussel zwischen Display und Folie. Jedenfalls ist es mir beim ersten Versuch nicht geglückt, die Folie akkurat aufzubringen. Mit dem Stift auf der Folie zu schreiben fühlte sich im ersten Moment noch glatter an als auf dem Display direkt, weshalb ich sie direkt wieder entfernt hab. Da in dem Paket aber zwei Folien waren, gebe ich ihr wenn ich etwas ruhe habe wohl noch eine Chance. Was ich bei der Folie durchaus ganz gut fand war, dass sie das Display gleichzeitig matt macht, so dass Reflexionen reduziert werden. An Apps habe ich für die Schule jetzt folgendes im Einsatz Numbers für Tabellen und Messwerte (im Physikunterricht) und für meine Sitzpläne. GoodNotes 4 für handschriftliche Notizen und vor allem als Tafel-/OHP-Ersatz. Bear als weitere Notizen-App, die ich im Unterricht als Overlay über GoodNotes ziehen kann, um meinen Verlaufsplan zu sehen, ohne das die Schüler selbigen zu Gesicht bekommen, denn GoodNotes bleibt im Hintergrund aktiv (und dan Multitasking sogar nutzbar) und zeigt auf dem Beamer nur die Zeichenfläche ohne Werkzeugleiste etc. Timy, um den Schülern einen Countdown zu zeigen, wie viel Zeit sie noch zum Arbeiten haben. Auch ganz witzig ist die App Amaziograph, mit dem man Mandalas malen kann, die automatisch symmetrisch/gespiegelt angelegt werden.
  4. 3 Punkte
    Fundstück als Fußnote zur Farbgebung, da gab es ja eingangs eine kleine Debatte. Der Illustrator heißt Knut Junker und hat hier seine Website
  5. 3 Punkte
    Für das iPad? 9.7 ist schön handlich, aber nicht zu klein zum Surfen etc. Generell finde ich die Größe angenehm. Zum Schreiben bzw. für Lettering könnte es größer sein – ich stoße sehr oft, sehr schnell im wahrsten Sinne des Wortes an die Grenzen. Ob es beim Zeichnen oder Malen okay ist, kann ich nicht einschätzen. Und ob es die paar Zoll in der Diagonale beim Größeren bringen, kann ich auch nicht sagen, da ich es noch nicht probiert habe und ich eigentlich auf A2-Papier arbeite – dagegen wirken beide klein Wenn man von vornherein schon weiß, dass man damit viel zeichnen will, würde ich aber wahrscheinlich schon zu dem größeren raten. Wenn man es mehr für unterwegs für andere Sachen braucht, reicht eigentlich auch das kleine. Astropad habe ich auch ausprobiert, da komme ich aber gar nicht mit klar. Hierfür macht das 12.9 wahrscheinlich auch mehr Sinn …
  6. 3 Punkte
    Ich kenne Ringelnatz-Bände, in denen lange Strophen umbrochen wurden. Tut dem Lesefluss keinen Abbruch. Es wird hier kein Richtig oder Falsch geben – gut ist, was gefällt und was dem Gedicht zugutekommt.
  7. 3 Punkte
    Ich habe mich mal informiert und anscheinend war das nur ein Werbegeschenk auf der Spielemesse 2017. Auf Anfrage bei Mattel (dem Hersteller), ob es den Stein einzeln oder samt Spiel käuflich zu erwerben gebe, wurde mir allerdings ein Exemplar zugeschickt:
  8. 2 Punkte
    Und wo wir unseren geschätzten Forenkollegen @Kumi Junkerschon am zitieren sind, auch für die Kniffeligen Begriffe hat er was hübsches...
  9. 2 Punkte
    Montserrat. Erhältlich bei Fontsquirrel. https://www.fontsquirrel.com/fonts/montserrat
  10. 2 Punkte
  11. 2 Punkte
    Einen Seitenumbruch innerhalb der Strophe finde ich bei langen Strophen nicht besonders schlimm. Es sollte aber zumindest irgendwie erkennbar bleiben, ob da eine neue Strophe beginnt oder die umbrochenen Zeilen noch zur letzten Strophe der Vorseite gehören. Das kann im Einzelfall natürlich schwierig werden. Was ist schlimmer – zu viel Leerraum auf der Seite, sodass der Leser meint, das Gedicht sei schon zu Ende, oder ein Umbruch mitten in der Strophe und für den Leser ist der Strophenbeginn vielleicht nicht mehr eindeutig erkennbar oder es stört den Lesefluss. Vielleicht muss man auch mal mit typografischen Mitteln wie Kapitälchen, Einrückungen usw. arbeiten. Wie bertel schreibt: »Es wird hier kein Richtig oder Falsch geben – gut ist, was gefällt und was dem Gedicht zugutekommt.«
  12. 2 Punkte
  13. 2 Punkte
  14. 1 Punkt
    Ist auch kein Wunder, sind ja auch eigentlich noch gar nicht drin, sondern eben nur diese "Schreibmaschinen-Anführungsstriche", da der Font eben ein reiner ANSI-Font ist. Daher wohl auch als Alternative das veraltete und von mancher Software gar nicht mehr unterstützte Typ-1-Format, das noch dazu nur halb ist. Dies würde ich gleich komplett beerdigen. Erst mal eine generelle Frage: welche Software benutzt du zum Schreiben. Könntest du dir vorstellen, LibreOffice zu benutzen, könnte man den Font ordentlich mit OpenType-Funktionen aufpeppen, das betrifft dann nicht nur die Anführungsstriche, sondern auch so etwas ungeschickte Buchstaben-Verbindungen. hier könne man z.B. statt b e ein be bauen, das in einem Zug geschrieben ist.
  15. 1 Punkt
    Also so klein schreibe ich: Das ist für mich völlig bequem und für die Kids wohl auch lesbar. Zumindest hat sich bisher keiner wegen der Größe beschwert
  16. 1 Punkt
    Jetzt will bestimmt wer wissen, welche Fonts da verwendet wurden...
  17. 1 Punkt
  18. 1 Punkt
    Die ist es sogar ganz sicher. Das Bild stammt wie gesagt von shutterstock, dort kann es im dortigen Online-Editor bearbeitet werden. Der Doppelklick auf die Schrift, um sie zu bearbeiten, zeigt, dass die Montserrat verwendet wurde.
  19. 1 Punkt
    … und ist auch hier im Forum angemeldet als Kumi Junker.
  20. 1 Punkt
    Der gesamte iPad-Bildschirm wird dann komplett projiziert? Dann würde ich nicht viele Infos auf die Tafel bekommen, so klein kann ich auf meinem nicht schreiben … Mein Problem mit Astropad war, dass nur ein Teil des iMacs auf dem iPad zu sehen war. Wenn man es komplett übernommen hat, war es recht mickrig Man muss eben schon im Vorfeld überlegen, was man machen will. Ich hätte vorher nie gedacht, dass das mit dem Zeichnen so gut klappt, sonst hätte ich mir das mit der Größe auch nochmal überlegt …
  21. 1 Punkt
    Genau so eine Einschätzung hat mich interessiert. Dankesehr!
  22. 1 Punkt
    Das sehe ich anders, gewissermaßen paradox: Je mehr das ("vormoderne") Versmaß an Bedeutung trägt, umso mehr tritt es in den Vordergrund. Dann "liest" es sich aber auch derart deutlich (Metren/Hebungen/Füße werden gewissermaßen zu Melodie und Rhythmus), dass die "Natürlichkeit" des Klangs es offensichtlich macht, wenn vor dem Strophenende unterbrochen wird. Ist das Versmaß hingegen eher schwach, halte ich eventuell einen winzigen Pfeil als Verweis auf die nächste Seite für angebracht. Dann würde ich auch eher dafür plädieren, zwischen statt innerhalb der Strophen zu teilen, wenn möglich. "Paria (Legende)" von Goethe wäre ein Beispiel, das – 145 Zeilen lang – sich auch gut innerhalb der Strophen teilen ließe. Seine noch längere "Elegie" (Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, / Gab mir ein Gott zu sagen, was ich leide) hingegen wäre wohl besser zwischen den (kurzen) Strophen zu teilen. Es kommt eben tatsächlich auf das einzelne Werk an ...
  23. 1 Punkt
    Das große IT-Unternehmen IBM hat eine neue Hausschrift, die es freundlicherweise unter der SIL-Lizenz zur allgmeinen Nutzbarkeit zur Verfügung gestellt hat: https://github.com/IBM/type/tree/master/fonts Die Schriftsippe besteht aus einer Serifenschrift, einer Serifenlosen und einer Monospaced-Schrift, jeweils in acht Strichstärken und einer Vielzahl Zeichen des lateinischen Alphabets, darunter ein ß, ein ẞ und eine ſʒ-Ligatur. Wer mit der github-Benutzerführung nicht zurecht kommt, kann sich das gesamte Paket auch beim Schriftenhörnchen downloaden. Dort kommt man aber nicht in den Genuss, sich auch css-Dateien ziehen zu können, mit denen man die Schriften einfach in Webseiten einbinden können soll, wie hier.
  24. 1 Punkt
    das ist bestimmt wieder diese "es-muss-deutsch-aussehen-damit-es-von-qualität-zeugt-dingens"
  25. 1 Punkt
    Auch ich habe da etwas gebrochenes außerhalb des Deutschen Sprachraums gefunden. Eigentlich hatte ich ja etwas gegen gebrochenes gesucht, und auf einer China-Seite einen günstigen Acryl 2-Komponenten-Kleber mit sehr kurzer Abbindezeit gefunden. Beim Markennamen des chinesischen Herstellers habe ich dann doch etwas dumm geschaut...
  26. 1 Punkt
  27. 1 Punkt
    Das untere die ebenfalls freie Charis SIL: https://www.fontsquirrel.com/fonts/charis-sil
  28. 1 Punkt
    Warum eigentlich nicht gleich in Gangsta-Rappa-Versalien, wenn schon Old English – würde auch zu Ölscheich mit Goldkettchen passen
  29. 1 Punkt
    Das obere ist die Sansation: https://www.fontsquirrel.com/fonts/sansation
  30. 1 Punkt
    jepp, vorallem aber hässlich und unpassend. wahrscheinlich dachte man damals bei der übersetzung des emblems "welche internationale schriftart kommt unserer arabischen schrift am nächsten?"
  31. 1 Punkt
    Die Trade Gothic Display ist eine Umarbeitung der Versalbuchstaben von Jackson Burkes Trade Gothic zur Ebenenschrift durch Lynne Yun. Die Schrift verfügt über fünf Schnitte. Den flächigen Grundschnitten können ein bis zwei Ebeneneffekte (Layer 1 + Layer 2 benannt) hinzugefügt werden.
  32. 1 Punkt
    Ich habe nur mal eine einzelne Quizfrage für euch (die ich mir allerdings gut in einem Typografie-Trivial-Pursuit vorstellen könnte): Im offiziellen Wappen welches UNO-Mitglieds kommt gebrochene Schrift vor? Soweit ich nichts übersehen habe, gibt es genau eins.
  33. 1 Punkt
    Das ist irrelevant. Die Nutzung muss erlaubt und gegebenenfalls vergütet werden. Mehr dazu, was »Nutzung« bedeutet:
  34. 1 Punkt
    Ist übrigens von 1930, hier noch ein paar mehr Buchstaben: Quelle: https://www.museum-digital.de/thue/index.php?t=objekt&oges=1658 Ähnlich wäre bei MyFonts herunterladen
  35. 1 Punkt
    Papier ist ein stark mitentscheidender Faktor der Farbwirkung. Auf ungestrichenen Papieren wirken Farben meist nicht leuchtend sondern eher pastos bzw. stumpf. Ein gestrichenes Papier mit geschlossener Oberflächer kommt deinen Vorstellungen m. E. näher. Zur Farbe ist zu sagen, dass auch eine Lackierung bzw. partielle Lackierung möglich ist. Das macht die Farbe jedenfalls leuchtender.
  36. 1 Punkt
    Hallo, Man kann die zwangsexportiere(?) Transparenz auf Opak setzen und idR reicht das vollkommen aus: Datei -> Dokumenteinstellungen -> Allgemein: Hintergrund -> In RGBA dann Alpha auf 255 setzen MfG
  37. 1 Punkt
    Ich fürchte, das wird schwierig werden. Ich habe mir mal meine Pantone und HKS-Fächer raus gekramt, und musste feststellen, dass das, was da als Ultramarin verkauft wird alles andere als "stechend" ist, eher so ein, na ja, Dunkelblau eben, da wahrscheinlich die Farbpigmente in diesen Standarddruckfarben wohl zumeist organische Farbstoffe sind. Man muss wohl einen Druckfarben-Hersteller finden, der dieses knallige tiefe Blau als Sonder-Druckfarbe anbietet, das dürfte aber kaum billig werden, wenn ich mir den Preis eines solchen Pigments ansehe: http://www.kremer-pigmente.com/de/lapis-lazuli-reinst-10530.html
  38. 1 Punkt
    Ein wirklich intensives Ultramarinblau ist mit einem CMYK-Druck nicht erzielbar. Das geht nur mit einer entsprechenden Sonderfarbe. Ob es die im Digitaldruck gibt weiß ich nicht, aber im Offset sollte das möglich sein. Auf jeden Fall mit der Druckerei reden und vorher Druckproben begutachten.
  39. 1 Punkt
    Passend zur Adventszeit gibt es momentan einige Augengel zu kaufen.
  40. 1 Punkt
    Ich freue mich, ich dachte die Chance ist gegen Null so etwas zu finden. Alt Österreichische Sprache Strasse mit 3s Strass sn, leider sind wir schon so eingedeutscht das sn kommt nur noch in der Dialekt Sprache vor. Wir waren nicht in der Lage wie die Niederländer unsere Kulturelle, eigene Sprache, zu behalten.
  41. 1 Punkt
    Schau mal hier: https://www.dafont.com/de/theme.php?cat=104 da und auf den Folgeseiten ist einiges entfernt ähnliches. Ich hab das nicht alles durch gesehen, gut möglich das da auch genau die steckt.
  42. 1 Punkt
    Ich dachte eine Tasche aus dem, was bei Pellkartoffeln übrig bleibt
  43. 1 Punkt
    Das ist doch die Tasche, in der der Metzger Wursthüllen geliefert bekommt, oder?
  44. 1 Punkt
    Meins liegt hier noch eingepackt, weil ich mir auferlegt hab, erst die Klassenarbeiten fertig zu korrigieren
  45. 1 Punkt
    Ausgepackt … gelade … getestet … … und ich bin begeistert Total irre, was das Ding kann (iPad Pro 9.7, Adobe Sketch)
  46. 1 Punkt
    Wat für 'ne Rumdieselei mit dem Wort "Dieseleiltriebwagen"
  47. 1 Punkt
    Obwohl ich einen Steinwurf von Darmstadt wohne habe ich das gleich richtig gelesen ; )
  48. 1 Punkt
    Unser Forum zur Identifizierung von Schriften hat mittlerweile über 30.000 Beiträge. Eines fällt dabei immer wieder auf: Bei einem beträchtlichen Anteil der Anfragen wird nach dem Namen einer Schriftart gesucht, obwohl im konkreten Fall gar keine sogenannten Satzschriften (»Fonts«) zum Einsatz kamen. Dieser Artikel erklärt, warum dies so ist und auf welche typischen Anwendungsbereiche dies zutrifft. Heute sind wir es gewohnt, am Computer gesetzte Schrift nicht nur in klassischen »Drucksachen« zu verwenden, sondern sie auch in beliebiger Art und Weise reproduzieren zu können. Logos, Stempel, T-Shirts, Werbebanner, Leuchtbuchstaben und so weiter. Alles ist möglich – Dateivorlage genügt. Doch gemessen am Einsatz von Satzschriften seit Gutenbergs Erfindung im 15. Jahrhundert sind die aktuellen Möglichkeiten eine recht neue Entwicklung. Über 500 Jahre wurden Satzschriften (aus Blei oder Holz) vorrangig im Hochdruck-Verfahren verwendet. Die Schriften wurden in der konkreten Anwendungsgröße (z.B. 10 Punkt) gefertigt, die Informationen aus den Einzellettern gesetzt, und dann mit Farbe bestrichen, um letztere mittels Druck auf ein Trägermaterial wie Papier zu bringen. Auf diese Weise produzierte man Zeitungen, die Innenseiten von Büchern, Flugblätter, Briefbögen, Visitenkarten, Poster und ähnliche Drucksachen. Für viele andere Buchstabenanwendungen war diese Technik jedoch ungeeignet. So fertigte man zum Beispiel für eine einen Meter hohe Bahnhofsbeschriftungen natürlich keine einen Meter hohen Blei-oder Holzschriften an, um sie dann gegen ein Schild oder gar die Wand des Banhofsgebäudes zur pressen. Schauen wir uns in der folgenden Übersicht einige typische Anwendungen an, wo Buchstaben oft nicht mit Satzschriften entstanden sind. Schildermaler-Arbeiten Beschriftungen über Geschäften oder auf dem Schaufensterglas, politische Spruchbänder; Bahnhofsschilder; Werbetafeln und großformatige Anzeigen an Hauswänden – diese und weitere Anwendungen waren über lange Zeit die Arbeit des Schildermalers. Der Schildermaler war im Zeichnen von Schriften unterschiedlichster Stile geübt. Seine Mustervorlagen von Alphabeten waren eher Anregung. Mit den Blei- und Holzschriften in den Druckereien hatte der Schildermaler nichts am Hut. Seine Werkzeuge waren Stifte und Pinsel und jedes Schild war in der Regel ein Unikat – oft mit Buchstabenformen und -ausgestaltungen speziell für diese eine Anwendung. Schildermaler-Ausbildung In die Kategorie der Schildermaler-Arbeiten zählen aber nicht nur die typischen werbliche Arbeiten wie etwa bei Geschäften. Auch Straßenschilder, die Beschriftungen von Bussen und Zügen usw. können hier mit genannt werden. Gegebenenfalls kamen für sich ständig wiederholende Buchstaben in identischen Größen dann Schablonen oder technische Maßzeichnungen zum Einsatz. Diese waren dann aber meist nur zum internen Einsatz bestimmt und nicht mit Satzschriften identisch, die es in Blei oder Holz als Druckschriften gab. Auch bekamen die Buchstabenvorlagen oft keine Produktnamen, wie es bei frei verkäuflichen Satzschriften üblich war. Die Benennung einer Schrift ist daher nicht immer möglich und auf heute am Computer einsetzbare Fonts kann man also allenfalls hoffen, wenn die Schildermaler-Arbeiten so interessant waren, dass man sie später als Font nachempfunden hat. Die Anfertigung von Straßenbahnbeschilderungen in den 1940er-Jahren. Auch hier waren die Schildermaler noch beteiligt. ältere Logos (hier zum Beispiel Coca-Cola) sind praktisch immer gezeichnet, nicht aus Schriften gesetzt Logos und Zeitungsköpfe Die Namen von Unternehmen und Markenprodukten aus Schriften zu setzen – oder die Gestaltung zumindest darauf aufzubauen – ist heute gängige Praxis. Früher waren Logos in aller Regel Einzelentwürfe von Grafikern. Gleiches gilt für die wiederkehrenden Kopfbereiche auf der Titelseite von Zeitungen und Magazinen. Sie wurden nicht wieder und wieder aus Einzelbuchstaben zusammengesetzt, sondern einmalig als geschlossenes Bild bzw. Wortmarke passend für die Größe der Drucksache angefertigt. Der heute allgemeinsprachliche Begriff Logo hat hier sogar seinen Ursprung. Der Einzelbuchstabe ist in der Druckerei eine Type. Wurden jedoch Silben oder ganze Wörter (griechisch: logos) als Type gefertigt, nannte man dies Logotypen. Markennamen waren ein typisches Anwendungsfeld dieser Logotypen und so nahm dieser Begriff (speziell in der Kurzform »Logo«) die allgemeinsprachliche Bedeutung von (jeglichen textlichen oder bildlichen) Markenzeichen an. Buch-Umschläge Während die Fließtexte auf den Innenseiten von Büchern seit Johannes Gutenberg praktisch immer mit Satzschriften entstehen, war dies für die meist aufwändiger gestalteten Buchumschläge nicht unbedingt der Fall. Diese wurden seit der Durchsetzung von Verlagsbuchumschlägen regelmäßig von Grafikern bzw. Illustratoren als eigenständiger Entwurf angefertigt. Die Buchstaben wurde passend zum Thema, dem Format und anderen Gestaltungselementen gezeichnet – nicht aus einem Font gesetzt. Bei Titelblättern und Zwischentiteln war dieser Aufwand seltener, ist aber ebenso zu finden. Produktbeschriftungen und technische Bauteile Das Ziffernblatt einer alten Uhr; Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen; die Beschriftung älterer Industrie- und Haushaltsgeräte (Röhrenradio, Staubsauger, Kaffeemaschine) und so weiter. Satzschriften eigneten sich kaum, diese Dinge herzustellen, denn man konnte die Bleilettern schwerlich auf Holzblenden, Gläser oder Bleche pressen, schon gar nicht bei gebogenen Oberflächen. Auch das Layout verbot es in der Regel, die physischen Kegel der Buchstaben entsprechend des gewünschten Ergebnisses anzuordnen. Selbst wenn die Buchstaben auf diesen Produkten also satzschriftartig aussehen und vielleicht sogar von Satzschriften der jeweiligen Zeit inspiriert waren – die Ausführung erfolgte in der Regel technisch bedingt nicht mit einer Satzschrift. Steinmetzarbeiten Wie der Schildermaler war auch der Steinmetz früher regelmäßig für die manuelle Anfertigung von Buchstabenformen zuständig. Die in Stein gemeißelte Inschriften auf Grabsteinen, an Wänden oder über Gebäudeeingängen waren zumindest bis zur Durchsetzung des Computers echte Handarbeit ohne vorgefertigte Fonts. Handschriftliches Die Beispiele aus obigen Kategorien fallen meist unter den Begriff Lettering. Daneben gibt es natürlich noch die schlicht und einfach handgeschrieben Wörter, Sätze und Texte. Umso länger der Text, umso deutlicher wird die Unterscheidung zwischen Font und Handschrift. Bei einem Logo oder einem kurzen Unternehmensslogan ist es aber gegebenenfalls nicht so einfach zu erkennen, ob diese handgeschrieben oder mit Fonts gesetzt wurden. Doch die Details verraten es meist. Für Fonts sprechen sich identisch wiederholende Buchstaben, Verbindungen auf der gleiche Höhe, Anschlüsse die ins Leere laufen usw. Unterscheiden sich identische Buchstaben jedoch in Schreibart und Größe stets, tanzt die Grundlinie oder spielen die Buchstaben in verschiedenen Zeilen miteinander, schwankt die Schriftgröße oder stellen sich alle Verbindungen wechselvoll und perfekt passend für das jeweilige Buchstabenpaar dar, handelt es sich womöglich um Handschrift und die Suche nach einer passenden Schrift wird ergebnislos bleiben. Aufwändige OpenType-Schrift mit unzähligen Alternativzeichen? Nein! Das Alter der Drucksache lässt nur Handschrift als Ursprung zu.
  49. 1 Punkt
    Aus der aktuellen Werbung einer US-Gaststättenkette zur Oktoberfestsaison: Die Betreffzeile der Email lautet: „Do you prefer bier or beer for Oktoberfest?“ und die erste Zeile der Nachricht: „We serve both.“ Ich dachte eigentlich, das sei offensichtlich: ungewöhnliche Beispiele zu sammeln.
  50. 1 Punkt
    Bedenklicher Genderismus, dass jetzt Abduktionssitzer diskriminiert werden, nur weil es "männlich" sei... Ist thy eigentlich ein gewollter Archaismus oder war das Pronomen zu der Zeit noch im Gebrauch?
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
Indy — a trendy script typeface from Lián Types.
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