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17 Ergebnisse gefunden

  1. OpenType 1.8, es wird ernst...

    Gereade kam für Windows10 ddie neurste Preview auf das nächste große Update heraus. Unter dem Codenamen Redstone 3 verspricht Microsoft 60 Verbesserungen, darunter befindet sich auch die erste OpenType 1.8 Schriftart. Hinter dem so schön teutonischen Namen "Bahnschrift" versteckt sich eine, offensichtlich mit recht heißer Nadel gehäkelte DIN 1451, die sich unter Windows10 Redstone3 dann als "Schriftenfamilie" aus 5 Schnitten präsentiert, wobei der normale Schnitt in 2 Stufen nach Light, und ebenso in 2 Stufen richtung Bold interpoliert wird. Irgendwie funktioniert das Richtung light doch noch nicht so richtig elegant, denn der "Light"-Schnitt sieht doch verdammt eierig aus. Ein kleiner Blick auf den normalen Schnitt, aus dem ja interpoliert wird:
  2. Großes Eszet per OpenType automatisch

    Ich bin gerade damit beschäftigt, eine Schrift unter OFL im Auftrag nachzubessern, es ging hier hauprsächlich um Konflikte zwischen Großbuchstaben und Umlautenm, die über Ligaturen gelöst werden sollen, so der Wunsch des Auftraggebers. Nun habe ich entdeckt, dass der Font sehr wohl die Glyphen für großes Eszet wie auch für die Kapitälchenform enthielt, diese aber einfach mit dem kleinen ß belegt waren. Das bedeuter, schaltet man auf Versalsatz bekäme man aus Straße dann STAßE, ebenso Straße. Das hat mich natürlich nicht ruhen lassen, und ich habe, passend zur Schrift die richtigen Glyphen gebaut, und binn hierbei auf folgende Idee gekommen: Warum nicht für die, die das händisch in Großbuchstaben schreiben, aber keinec Ahnung über die Eingabe von ẞ haben, und da eben tatsächlich STRAßE schreiben, das automatisch zu korrigieren? Meine Lösung: Ich habe ohnehin schonj, wegen der Versalsatz-Umschreibung die Klassen case1 (Kleinbuchstaben) und case2 (korrespondierende Großbuchstaben) und da habe ich jetzt in calt (weil automatisch aktiv) folgende Ersetzung eingebaut: sub @case2 germandbls' @case2 by germandbls.cap ; also ABCßD -> ABCẞD, ß zwischen 2 Großbuchstaben wird so durch ẞ ersetzt, Aß bleibt aber z.B. bestehen. Was haltet Ihr davon?
  3. Die neue Entwicklerversion 1.5.3 von Scribus ist erschienen. Das Programm kann jetzt endlich mit OpenType umgehen! Da hat sich ordentlich was getan. Es gibt auch automatischen Ligatursatz für die deutsche Sprache („auf‌fallend“ ohne ff-Ligatur…).
  4. Auf der ATypI-Konferenz in Warschau wurde die neueste Version der OpenType-Spezifikationen bekanntgegeben. Die Aktualisierung bringt eine signifikante Erweiterung mit sich: »Variable Fonts«. Nach dem Motto »aller guten Dinge sind drei« ist dies nach den Alleingängen von Apple (TrueType GX) und Adobe (Multiple Master) in den 1990er-Jahren nun der dritte Anlauf für Schriften, die den Zugriff auf stufenlos wählbare, gestalterische Zwischenschritte aus einer Fontdatei heraus erlauben. Dieses Mal sind jedoch alle führenden Software-Anbieter direkt in die Entwicklung involviert: Microsoft, Apple, Google und Adobe haben sich gemeinsam auf die Details geeinigt und sie als Teil der OpenType-Spezifikationen festgeschrieben. Nun müssen die neuen Spezifikationen natürlich noch in die Anwendungsprogramme implementiert und entsprechende Schriften geschaffen werden. Abwärtskompatibel sind die Schriften nur bedingt. Bei TrueType-basierten Fonts kann immerhin auf einen Grundschnitt ohne jegliche Interpolation zurückgriffen werden. Bei den PostScript-basierten OpenType-Schriften hat sich Adobe dazu entschieden, die alten Zöpfe gänzlich abzuschneiden. Das neue Format CFF 2 (Compact File Format) ist nicht abwärtskompatibel und diese Fonts laufen also ausschließlich mit Anwendungen, die die neuen OpenType-Spezifikationen vollständig unterstützen. Ein typisches Anwendungsfeld der neuen OpenType-Fonts wird wohl das elektronische Publizieren sein. Die möglichen Designvariationen innerhalb der Fontdateien erlauben eine Echtzeitanpassung an die konkrete Darstellungsumgebung. So kann sich etwa die Breite der Schrift dynamisch mit der Spaltenbreite ändern. Großen Wert wurde auch auf die Dateigrößen (und damit Ladezeiten beim Abruf von Inhalten aus dem Internet) gelegt. Die Kombination verschiedener Schnitte in einem Font kann redundante Informationen vermeiden. Weitere Informationen: OpenType-Spezifikationen Artikel von John Hudson Adobe-/Typekit-Ankündigung
  5. Alle 77 OpenType Funktionen in QuarkXPress

    Hallo zusammen, falls das interessant ist, hier sind alle 77 OpenType Funktionen aufgelistet, die in QuarkXPress 2016 verfügbar sind: http://www.planetquark.com/2016/10/06/quarkxpress-2016-opentype-support/ Fehlen noch weitere dringend? Danke Matthias
  6. OpenType-Unterstützung in aktueller Software

    Es gibt ja mittlerweile deutlich über 100 OpenType-Features, nachdem ja gerade eine neue Version von OpenType herausgegeben wurde. Allerdings sieht es ja, was die Unterstützung der offiziellen OpenType-Funktionen ja immer noch recht dunkel aus. Im Netz gibt es einige Tabellen, z.B. https://www.typotheque.com/fonts/opentype_feature_support. Allerdings sind diese Tabellen nicht gerade aktuell, so reicht diese nur bis Adobe CS5, Office 2010 und Quark 8. Andere Designsoftware, wie z.B. Corel oder Xara ist überhaupt nicht erwähnt. Ich plane jetzt, eine solche Tabelle auch auf meiner Site einzustellen, da ich gern auch vermehrt OpenType-Funktionen in meine Schriften einbauen möchte, und dem möglichen Nutzer dann auch eine Möglichkeit schaffen will, dass er auch eine Software findet, mit der die Schrift dann auch voll genutzt werden kann. Umgekehrt möchte ich natürlich nicht Dinge in meine Schrift hinein programmieren, die mir bestenfalls mein Font-Editor in der Vorschau präsentiert, die aber sonst niemand nutzen kann.
  7. FontLab -Problem: Ligaturen in OpenType und Font Generierung

    Hallo! Ich bin FontLab-Neuling und habe einige Probleme mit dem Programm... In Kombination mit Adobe Illustrator habe ich eine Schrift in FontLab erstellt und auch einige Ligaturen gezeichnet. Diese wollte ich nun in der OpenType-Funktion einfügen. Dafür habe ich folgenden Code benutzt: feature liga { substitute f i by f_i; } liga; Wenn ich auf Compile klicke, erscheint im Output die Fehlermeldung [FATAL] <KarolingischeMinuskel> invalid token (text was "´") [C:/Users/Dominika/Documents/FontLab/Studio 5/fontlab.fea 1] Wenn ich dann auf die Preview gehe, um die Ligatur zu aktivieren, bleibt die linke Spalte, in der eigentlich "Liga" stehen sollte leer. Zudem sind auch die Optionsflächen "Script" und "Language" leer. Damit nicht genug.. Wenn ich die Schrift probeweise als (*.otf) generieren möchte, erhalte ich beim Anklicken der generierten Datei die Fehlermeldung, dass es sich dabei um "eine ungültige Schriftdatei" handelt. Im Output-Fenster erscheint dabei folgende Fehlermeldung: [FATAL] <KarolingischeMinuskel> invalid token (text was "´") [C:/Users/Dominika/Documents/FontLab/Studio 5/fontlab.fea 1] ERROR: There was a problem while compiling OpenType font. Final .otf font is not saved. Please, check OpenType features definition for errors Das sind einige Baustellen und leider habe ich noch keine Ahnung wie ich das lösen soll, dafür aber wenig Zeit. Typischer Fall also :( Habe auch überlegt, ob es etwas mit den Grundeinstellungen von FontLab zu tun haben könnte (File -> Font Info) aber dazu keine "Basis-Einstellungen" im Internet gefunden... Würde mich unheimlich über Hilfe freuen!!! Vielen Dank und Grüße, Dominika
  8. PostScript, TrueType, OpenType – welches Format soll ich wählen?

    Schriften werden gegebenenfalls in verschiedenen Font-Formaten angeboten. Welches Format eignet sich dann? Abzuraten ist mittlerweile von PostScript-Type1-Schriften, die in Webshops gegebenenfalls auch als »Windows PostScript« und »Mac PostScript« angeboten werden. Diese veralteten Formate sind nicht Unicode-fähig und nicht plattformkompatibel. Ebenfalls nicht plattformkompatibel sind alte Mac-TrueType-Fonts, wie sie bis Mac OS 9 üblich waren. Datenzweig-basierte TrueType-Fonts (.TTF) sowie OpenType-Fonts mit TrueType-basierten Kurvenbeschreibungen (meist ebenfalls mit dem Suffix .TTF) werden in Office-Anwendungen und beim Web-Einsatz bevorzugt. PostScript-basierte OpenType-Fonts (Suffix .OTF), auch als OT PS oder CFF bezeichnet, werden im Printdesign bevorzugt eingesetzt. Im Großen und Ganzen sind TrueType- (.TTF) und OpenType-Fonts (.TTF/.OTF) aber gleichwertig und können als heutige Standard-Fontformate in den meisten Anwendungsbereichen problemlos eingesetzt werden.
  9. Was ist der Unterschied zwischen TrueType und OpenType?

    OpenType ist eine Erweiterung des TrueType-Standards. Ein TrueType-Font erfüllt also auch immer die Spezifikationen des OpenType-Standards und wo immer OpenType-Fonts unterstützt werden, ist also auch eine Unterstützung für .TTF-Fonts gegeben. Ein OpenType-Font liegt immer dann vor, wenn der Font Merkmale enthält, die nur in den OpenType-Spezifikation, nicht jedoch in den TrueType-Spezifikationen, vorhanden sind. Dazu zählen zum Beispiel eine digitale Signatur sowie OpenType-Features wie automatische Ligaturen.
  10. Cavatina — die Schrift für den schnellen Notensatz

    Hallo, Freunde der Typografie! Ich präsentiere euch Cavatina: eine Schriftenfamilie für den musikalischen Notensatz. Es handelt sich um eine technische Schrift, die man als solche in einem normalen Texteditor benutzt und die durch OpenType Features den Notensatz automatisch formatiert. Die Idee ist mit dem Ausgangspunkt von Travis Kochel' FF Chartwell verwandt, die OpenType Schriftenarchitektur zu "missbrauchen" und auszuschöpfen. Also: diesmal leider keine Schrift (nicht nur) für Designer, sonder für Musiker, besonders für Hobby-Musiker und Musiklehrer Schaut einfach mal in die Webseite rein: cavatinafont.com Die Schrift könnt ihr unter cavatinafont.com/quickstart ausprobieren. Zur Schrift wurde ein Texteditor entwickelt, mit dem man die Kompositionsentwürfe als MIDI abspielen und zudem als MusicXML-Datei übersetzen lassen kann, die man in allen gängigen Notensatzprogrammen öffnen und bearbeiten kann. Für Kommentare und weitere Fragen stehe ich gerne offen!
  11. OpenType Kerning | Fontlab | wird nicht übernommen

    Hallo, hab in Fontlab über Metrics + Classes (Kern) Kernings erstellt. Manche nimmt er, mache ABER NICHT?!? z.b. bei »ist« passt das »i« und bei »jost« passt das »j« nicht mehr (gleicher Tropfen oben) Hab mal n Screenshot mit dem Feld beim speichern in .otf beigelegt. Compiled oder Binary (was heißt das genau? ist das relavant für mich) Egal wie ich abspeichere: bei »ist« passt das »i« und bei »jost« passt das »j« nicht mehr (gleicher Tropfen oben) so sieht es hochgeladen aus?!?!
  12. Die Entwicklung der Fontformate

    Version

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    Folgende Infografik zeigt die Entwicklung der wichtigsten Umriss-Fontformate auf übersichtliche Weise. Als begleitender Beitrag sei dieser Artikel empfohlen.
  13. Hallo, in den letzten Tagen habe ich meine Schrift ausgebaut die ich vor ca. einem Jahr angefangen habe. Damals habe ich Ligaturen und Kontextbedingte Varianten mit Hilfe meines Lehrers (Oliver Linke) eingebaut. Der Code war noch da aber die features funktionieren nicht mehr, jetzt habe ich einiges gelesen und rumgebaut aber ich bekomme es einfach nicht hin. Was ich machen möchte: Da es eine Art Schreibschrift ist möchte ich, dass am Ende jedes Wortes der Verbindende Strich weg ist. Dafür habe ich alternative kleinbuchstaben angelegt (z.B. a.end). Zudem gibt es zwei kleinbuchstaben die den Verbindungsstrich auch nach vorne haben und dafür brauche ich die Ersetzung am Anfang des Wortes. Auch dafür gibt es alternative Zeichen. Der Code: 1) Die aktuelle Variante an der ich ordentlich rumgebastelt habe feature calt { sub @normalstart' by @start; sub @normalend' by @end; sub @zeichen2 @normalstart' by @start; sub @normalend' @zeichen2 by @end; ignore sub @normalend' @normalend by @end; ignore sub @normalstart @normalstart' by @start; } calt; Das ist die Fehlermeldung dazu [FATAL] <BayrischCreme> aborting because of errors: syntax error at "[" [/users/AMadl/Library/Application Support/FontLab/Studio 5/Features/fontlab.fea 10] 2) Die Variante die ich mit Herr Linke damals angelegt habe (kann aber sein das vor dem Generieren noch was daran gemacht wurde) feature calt { sub @normalstart' by @start; sub @zeichen @normalstart' by @start; sub @normalend' @zeichen by @end; sub @normalend' by @end; } calt; Fehlermeldung [WARNING] <BayrischCreme> Glyph class @BayrischCreme redefined [/users/AMadl/Library/Application Support/FontLab/Studio 5/Features/fontlab.fea 6] [WARNING] <BayrischCreme> Glyph class @BayrischCreme redefined [/users/AMadl/Library/Application Support/FontLab/Studio 5/Features/fontlab.fea 7] [WARNING] <BayrischCreme> Glyph class @BayrischCreme redefined [/users/AMadl/Library/Application Support/FontLab/Studio 5/Features/fontlab.fea 8] [WARNING] <BayrischCreme> Glyph class @BayrischCreme redefined [/users/AMadl/Library/Application Support/FontLab/Studio 5/Features/fontlab.fea 9] [WARNING] <BayrischCreme> Glyph class @BayrischCreme redefined [/users/AMadl/Library/Application Support/FontLab/Studio 5/Features/fontlab.fea 10] Bei 1) sind im Vorschaufenster garkeine features angezeigt, bei 2) werden für alle Buchstaben die alternativzeichen eingesetzt. Können Sie mir Helfen? Viele Grüße Regina
  14. Kontextsensitiv

    OpenType-Fonts bieten zahlreiche, erweiterte typografische Funktionen. Dazu zählen auch kontextsensitive Ersetzungen (englisch: contextual alternates). Eine reguläre Ersetzung wäre zum Beispiel das Ersetzen jeder auftretenden Buchstabenkombination f i mit der entsprechenden fi-Ligatur. Eine kontextsensitive Ersetzung hingegen macht die Ersetzungen von dem Kontext abhängig, in dem die gesuchte Zeichenkette auftritt. So könnte zum Beispiel geprüft werden, ob die Buchstabenkombination f i am Anfang eines Wortes steht. Wenn ja, wird sie vielleicht durch eine alternative Ligatur ersetzt, die einen weiter ausladenden Abstrich am f aufweist. Folgt die Buchstabenkombination dagegen einem Buchstaben mit Unterlänge (q, y, j) wäre solch eine Ersetzung ungünstig. Deshalb kann sie hier – kontextsensitiv – verhindert werden.
  15. Screencast: OpenType in InDesign

    Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns mit den Grundlagen von OpenType beschäftigt. In diesem Teil geht nun um die konkrete Anwendung von OpenType in Layoutprogrammen wie Adobe InDesign. Wo verstecken sich überall OpenType-Funktionen? Was bewirken sie konkret und was gibt es bei ihrem Einsatz zu beachten? Wie kann man OpenType benutzen, um die typografische Darstellung von Texten automatisiert zu optimieren? http://vimeo.com/42766656
  16. Screencast: Was ist OpenType?

    Das OpenType-Fontformat ist heute Standard. Dennoch gibt es viele Mythen und Missverständnisse zum Wesen von OpenType und zur Abgrenzung zu anderen Fontformaten. In diesem Screencast werden Entstehung und Nutzen von OpenType deshalb noch einmal ausführlich erläutert. Das Video bildet den ersten Teil einer zweiteiligen Serie. Im zweiten Teil wird es um die konkrete Anwendung von OpenType in Design-Anwendungen wie InDesign gehen. https://vimeo.com/41494356
  17. OpenType in Word 2010/2011 erklärt

    Obwohl Microsoft einer der beiden Mitentwickler des OpenType-Formates ist, ließ man sich beim Einbau dieser Technologie in die eigenen Office-Programmen über zehn Jahre Zeit. Nun verfügen zumindest die aktuellen Versionen von Word 2010 (PC) und Word 2011 (Mac) über eine Auswahl von OpenType-Funktionen. Da diese jedoch standardmäßig deaktiviert sind und auch in der Bedienung so manche Tücken aufweisen, folgt hier unser ausführlicher Artikel zu OpenType in Microsoft Word. Die OpenType-Funktionen lassen sich über das Menü Format im Fenster Schriftart über den Karteireiter Erweitert erreichen. (siehe vergrößerbare Abbildung rechts) Verfügbar sind folgende Funktionen: Ligaturen Ziffern-Formate Stil-Sets Kontextbedingte Alternativen Ein großes Manko ist die fehlende Kennzeichnung, welche dieser Funktionen im gerade aktiven Font überhaupt verfügbar sind. Hier hilft leider nur das manuelle Ausprobieren. Oder man schaut in einem anderen OpenType-fähigen Programm wie Adobe InDesign oder Illustrator nach. Oft hilft auch ein Blick in das Schriftmuster-PDF der jeweiligen Schrift, um sich über die verfügbaren Funktionen zu informieren. Ligaturen Die verschiedenen OpenType-Funktionen zu Ligaturen wurden in ein Auswahlfeld zusammengefasst und können also nicht separat angewählt werden. Das ist ebenso unglücklich, wie die teilweise etwas unbeholfenen Übersetzungen der OpenType-Funktionen. Zur Auswahl bei den Ligaturen stehen: Keine nur Standard: Dahinter versteckt sich das LIGA-Feature, in welchem die Schriftgestalter in der Regel alle Ligaturen einbauen, die generell aktiv sein können. Dies sind insbesondere die meisten f-Ligaturen wie fi, fl, ffi und so weiter. Standard und kontextbezogen: Hier kommt das Feature CLIG hinzu. Diese Ligaturen werden nur aktiv, wenn ihnen bestimmte Buchstaben vorausgehen oder nachfolgen. Historisch und frei: Hier werden die beiden OpenType-Funktionen HLIG und DLIG kombiniert, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben und gegebenenfalls vom Anwender einzeln benutzt werden möchten. Historische Ligaturen sind zum Beispiel die Verbünde von langem s und t oder c und h. Hinter »frei« verbergen sich vor allem Schmuckligaturen wie eine st-Verbindung, die rein dekorative Zwecke erfüllt. Alle: Dies aktiviert alle vorgenannten Optionen auf einmal. Eine weitere Einschränkung ist nicht möglich. So kann man zum Beispiel nicht Standard- und Schmuckligaturen auswählen ohne gleichzeitig auch historische Ligaturen zu bekommen. Zahlenabstand Hier kann zwischen proportional laufenden Ziffern und dicktengleichen Tabellensatzziffern gewählt werden. Zahlenzeichen Hinter dem etwas sperrigen Begriff Zahlenzeichen verbirgt sich die Auswahl zwischen Versalziffern und Minuskelziffern. Erstere benennt Word »Ohne Ober-/Unterlängen, letztere kurz »Mediäval«. Stilsets Dies Sets erfüllen verschiedenste Aufgaben innerhalb von OpenType-Fonts. In der Regel werden sie für Alternativformen benutzt. So kann zum Beispiel eine Schrift standardmäßig ein zweistöckiges g enthalten, aber durch Auswahl eines Stil-Sets lassen sich alle diese Buchstaben durch ein dreistöckiges g austauschen. Im Falle der Stilsets ist es besonders störend, keine Anzeige der verfügbares Sets zu haben. Es kann zumindest helfen, sich die erweiterten Typografie-Funktionen direkt ins Menüband zu legen (siehe Abbildung). Dann kann man für den markierten Text zumindest eine direkte Vorschau für alle 20 Stilsets sehen. Leider lassen sich die Sets auch nicht in Kombination zuweisen, wie dies zum Beispiel in InDesign möglich und sicherlich in vielen Fällen vom Anwender auch gewünscht ist. Hier muss Microsoft noch dringend nacharbeiten. Kontextvarianten verwenden Diese Funktion ermöglich über das OpenType-Feature CALT den Austausch von Zeichen je nachdem, mit welchen Zeichen sie im jeweiligen Wort zusammentreffen. Gerade verbundene Schreibschriften können nur über diese Funktion sauber funktionieren. Besonderheiten Damit die oben genannten Funktionen im Dokument gespeichert werden können, muss das DOCX-Format benutzt werden. Anderenfalls werden die erweiterten typografischen Funktionen entfernt. Aber auch bei einem Austausch im DOCX-Format ist nicht gewährleistet, dass zum Beispiel die Darstellung zwischen Word 2010 und Word 2011 identisch ist. Zumindest fällt hier die Darstellung aber zumindest auf die reguläre Anzeige ohne diese Funktionen zurück und es kommt nicht zu fehlenden Zeichen. Darüber hinaus sind die erweiterten typografischen Funktionen von Apple-Systemschriften ebenfalls nicht mit Windows austauschbar. Wenn bestimmte OpenType-Fonts gar keine OpenType-Funktionen anzeigen, kann das daran liegen, dass TrueType-basierte Fonts in Word nur OpenType-Funktionen zeigen, wenn sie digital signiert sind. Dies ist aber bei längst nicht allen Fonts der Fall.
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