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2 Ergebnisse gefunden

  1. Auf der ATypI-Konferenz in Warschau wurde die neueste Version der OpenType-Spezifikationen bekanntgegeben. Die Aktualisierung bringt eine signifikante Erweiterung mit sich: »Variable Fonts«. Nach dem Motto »aller guten Dinge sind drei« ist dies nach den Alleingängen von Apple (TrueType GX) und Adobe (Multiple Master) in den 1990er-Jahren nun der dritte Anlauf für Schriften, die den Zugriff auf stufenlos wählbare, gestalterische Zwischenschritte aus einer Fontdatei heraus erlauben. Dieses Mal sind jedoch alle führenden Software-Anbieter direkt in die Entwicklung involviert: Microsoft, Apple, Google und Adobe haben sich gemeinsam auf die Details geeinigt und sie als Teil der OpenType-Spezifikationen festgeschrieben. Nun müssen die neuen Spezifikationen natürlich noch in die Anwendungsprogramme implementiert und entsprechende Schriften geschaffen werden. Abwärtskompatibel sind die Schriften nur bedingt. Bei TrueType-basierten Fonts kann immerhin auf einen Grundschnitt ohne jegliche Interpolation zurückgriffen werden. Bei den PostScript-basierten OpenType-Schriften hat sich Adobe dazu entschieden, die alten Zöpfe gänzlich abzuschneiden. Das neue Format CFF 2 (Compact File Format) ist nicht abwärtskompatibel und diese Fonts laufen also ausschließlich mit Anwendungen, die die neuen OpenType-Spezifikationen vollständig unterstützen. Ein typisches Anwendungsfeld der neuen OpenType-Fonts wird wohl das elektronische Publizieren sein. Die möglichen Designvariationen innerhalb der Fontdateien erlauben eine Echtzeitanpassung an die konkrete Darstellungsumgebung. So kann sich etwa die Breite der Schrift dynamisch mit der Spaltenbreite ändern. Großen Wert wurde auch auf die Dateigrößen (und damit Ladezeiten beim Abruf von Inhalten aus dem Internet) gelegt. Die Kombination verschiedener Schnitte in einem Font kann redundante Informationen vermeiden. Weitere Informationen: OpenType-Spezifikationen Artikel von John Hudson Adobe-/Typekit-Ankündigung
  2. ATypI

    Die Association Typographique Internationale (oder kurz: ATypI) ist eine gemeinnützige typografische Organisation mit Mitgliedern aus über 40 Ländern. Sie wurde 1957 von Charles Peignot (von der französischen Schriftgießerei Deberny & Peignot) gegründet und ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht seitdem in der Ausrichtung einer jährlichen Konferenz, bei der Schriftexperten und -anwender an wechselnden Orten der Welt zusammenkommen. Neben der Konferenz sind weitere Ziele der Organisation (zitiert aus den Statuten von 2004): to promote the creation of type and to obtain legal protection for types and typography in the form of laws and international agreements; to oppose all unauthorized copying with every appropriate means, and to ensure among its members the observance of the laws governing the protection of industrial and intellectual property rights and copyrights; to support work toward the creation of an international agreement that will specifically protect type and graphic designs; to provide an arbitration procedure to decide typographical matters; to maintain contact to and co operation with organizations and associations that pursue similar goals; to create an international documentation center for typographical issues; to establish an information and co ordination center for the members so as to prevent them from being held liable for damages due to ignorance of other people's work; to support members in protecting their typographical interests; to act as arbitrator in typographical disputes between the members themselves or between members and third parties; and finally, to promote a critical understanding of typographical issues through the organization of exhibitions, publications, films, meetings, and other public relations events. http://www.atypi.org
Indy — a trendy script typeface from Lián Types.
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