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15 Ergebnisse gefunden

  1. Kalligrafie

    Kalligrafie (griechisch καλλιγραφία kalligraphía, von καλός kalós, deutsch ‚schön‘, und -grafie) bezeichnet die Kunst des »Schönschreibens«. Die Kalligrafie grenzt sich dabei eindeutig von der Typografie ab, bei der die Buchstaben aus Einzelbuchstaben »gesetzt« statt geschrieben werden.
  2. Ohne Wurzeln keine Flügel. Dieser dreiteilige Kalligrafie-Kurs mit Tobias-David Albert in der Pavillon-Presse Weimar baut von sich von einer Renaissance-Kursiven oder Italic über das Schreiben von englischer Schreibschrift bis hin zu amerikanischen Brushscript-Schriften auf. Alle drei Kurse sind so angelegt, dass sie auch ohne die Teilnahme an den anderen beiden möglich sind. Es macht aber mehr Freude, schon etwas Erfahrung zum vorhergehenden Thema mitzubringen. Jeder Teil findet an einem Wochenende in der Pavillon-Presse Weimar statt. Wann? Samstag, 21. Oktober 2017 (10:30 Uhr bis 16 Uhr) und Sonntag, 22. Oktober (10 Uhr bis 14 Uhr) Beschreibung: Am ersten Kurswochenende arbeiten wir mit Breitfedern aus Bambus und Gänsekielen, Paralell Pen und Ruling Pen (Ziehfedern) hin zu großen Schreibschwämmen in großen und ganz kleinen Schriftgrößen. Es gibt Beratung zu Schreibgerät, Schreibflüssigkeit und Schreibpapieren, sowie interessante Literatur und Vorlagen. Die Kursive ist die Mutter der Handschrift und bildet die Basis für lebendiges Schreiben zwischen Tradition und Moderne. Kosten: Standard: 99,– Euro Pavillon-Presse-Vereinsmitglieder: 80,– Euro Studenten: 45,– Euro Teilnehmerzahl: Mindestens 10, maximal 20 Personen Hier geht es zum Anmeldeformular Teil 2 und 3 folgen voraussichtlich 2018. Das zweite Wochenende steht im Zeichen der Spitzfeder. Anglaise, Copperplate oder formalere Spitzfederkursive werden in kleinen Formaten probiert. Es gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Qualitäten von Spitzfedern, Kronenfedern, Ellenbogenfedern u. a.. Dabei sind auch die unterschiedlichen Qualitäten von Tinten, Tuschen und Papieren wichtig. Die eleganten und zerbrechlichen Copperplate-Schriften verlangen eine hohe Kontrolle vom Schreiber und sind leichter verständlich durch die vorangegangene Basis der Breitfeder-Kursiv. Der dritte Teil baut auf Kursiv und Spitzfederanglaise auf. Hier geht es vor allem um die Werkzeuge Spitzpinsel und Breitpinsel. Großes und kleines Schreiben wird nach guten Vorlagen geübt. Wegweißende Bücher werden vorgestellt und mit alten und modernen Werkzeugen geübt. Hier nähern wir uns eher den jüngeren amerikanischen Schreibtraditionen im kommerziellen Lettering und spannen aber gleichzeitig einen Bogen zu den Breitpinsel-Beschriftungen der späten Antike. Spitz- und Breitpinsel bieten gegenüber anderen Schreibgeräten die größte Virtuosität und Flexibilität an.
  3. Warum nicht hinter allen Buchstaben Fonts stecken

    Unser Forum zur Identifizierung von Schriften hat mittlerweile über 30.000 Beiträge. Eines fällt dabei immer wieder auf: Bei einem beträchtlichen Anteil der Anfragen wird nach dem Namen einer Schriftart gesucht, obwohl im konkreten Fall gar keine sogenannten Satzschriften (»Fonts«) zum Einsatz kamen. Dieser Artikel erklärt, warum dies so ist und auf welche typischen Anwendungsbereiche dies zutrifft. Heute sind wir es gewohnt, am Computer gesetzte Schrift nicht nur in klassischen »Drucksachen« zu verwenden, sondern sie auch in beliebiger Art und Weise reproduzieren zu können. Logos, Stempel, T-Shirts, Werbebanner, Leuchtbuchstaben und so weiter. Alles ist möglich – Dateivorlage genügt. Doch gemessen am Einsatz von Satzschriften seit Gutenbergs Erfindung im 15. Jahrhundert sind die aktuellen Möglichkeiten eine recht neue Entwicklung. Über 500 Jahre wurden Satzschriften (aus Blei oder Holz) vorrangig im Hochdruck-Verfahren verwendet. Die Schriften wurden in der konkreten Anwendungsgröße (z.B. 10 Punkt) gefertigt, die Informationen aus den Einzellettern gesetzt, und dann mit Farbe bestrichen, um letztere mittels Druck auf ein Trägermaterial wie Papier zu bringen. Auf diese Weise produzierte man Zeitungen, die Innenseiten von Büchern, Flugblätter, Briefbögen, Visitenkarten, Poster und ähnliche Drucksachen. Für viele andere Buchstabenanwendungen war diese Technik jedoch ungeeignet. So fertigte man zum Beispiel für eine einen Meter hohe Bahnhofsbeschriftungen natürlich keine einen Meter hohen Blei-oder Holzschriften an, um sie dann gegen ein Schild oder gar die Wand des Banhofsgebäudes zur pressen. Schauen wir uns in der folgenden Übersicht einige typische Anwendungen an, wo Buchstaben oft nicht mit Satzschriften entstanden sind. Schildermaler-Arbeiten Beschriftungen über Geschäften oder auf dem Schaufensterglas, politische Spruchbänder; Bahnhofsschilder; Werbetafeln und großformatige Anzeigen an Hauswänden – diese und weitere Anwendungen waren über lange Zeit die Arbeit des Schildermalers. Der Schildermaler war im Zeichnen von Schriften unterschiedlichster Stile geübt. Seine Mustervorlagen von Alphabeten waren eher Anregung. Mit den Blei- und Holzschriften in den Druckereien hatte der Schildermaler nichts am Hut. Seine Werkzeuge waren Stifte und Pinsel und jedes Schild war in der Regel ein Unikat – oft mit Buchstabenformen und -ausgestaltungen speziell für diese eine Anwendung. Schildermaler-Ausbildung In die Kategorie der Schildermaler-Arbeiten zählen aber nicht nur die typischen werbliche Arbeiten wie etwa bei Geschäften. Auch Straßenschilder, die Beschriftungen von Bussen und Zügen usw. können hier mit genannt werden. Gegebenenfalls kamen für sich ständig wiederholende Buchstaben in identischen Größen dann Schablonen oder technische Maßzeichnungen zum Einsatz. Diese waren dann aber meist nur zum internen Einsatz bestimmt und nicht mit Satzschriften identisch, die es in Blei oder Holz als Druckschriften gab. Auch bekamen die Buchstabenvorlagen oft keine Produktnamen, wie es bei frei verkäuflichen Satzschriften üblich war. Die Benennung einer Schrift ist daher nicht immer möglich und auf heute am Computer einsetzbare Fonts kann man also allenfalls hoffen, wenn die Schildermaler-Arbeiten so interessant waren, dass man sie später als Font nachempfunden hat. Die Anfertigung von Straßenbahnbeschilderungen in den 1940er-Jahren. Auch hier waren die Schildermaler noch beteiligt. ältere Logos (hier zum Beispiel Coca-Cola) sind praktisch immer gezeichnet, nicht aus Schriften gesetzt Logos und Zeitungsköpfe Die Namen von Unternehmen und Markenprodukten aus Schriften zu setzen – oder die Gestaltung zumindest darauf aufzubauen – ist heute gängige Praxis. Früher waren Logos in aller Regel Einzelentwürfe von Grafikern. Gleiches gilt für die wiederkehrenden Kopfbereiche auf der Titelseite von Zeitungen und Magazinen. Sie wurden nicht wieder und wieder aus Einzelbuchstaben zusammengesetzt, sondern einmalig als geschlossenes Bild bzw. Wortmarke passend für die Größe der Drucksache angefertigt. Der heute allgemeinsprachliche Begriff Logo hat hier sogar seinen Ursprung. Der Einzelbuchstabe ist in der Druckerei eine Type. Wurden jedoch Silben oder ganze Wörter (griechisch: logos) als Type gefertigt, nannte man dies Logotypen. Markennamen waren ein typisches Anwendungsfeld dieser Logotypen und so nahm dieser Begriff (speziell in der Kurzform »Logo«) die allgemeinsprachliche Bedeutung von (jeglichen textlichen oder bildlichen) Markenzeichen an. Buch-Umschläge Während die Fließtexte auf den Innenseiten von Büchern seit Johannes Gutenberg praktisch immer mit Satzschriften entstehen, war dies für die meist aufwändiger gestalteten Buchumschläge nicht unbedingt der Fall. Diese wurden seit der Durchsetzung von Verlagsbuchumschlägen regelmäßig von Grafikern bzw. Illustratoren als eigenständiger Entwurf angefertigt. Die Buchstaben wurde passend zum Thema, dem Format und anderen Gestaltungselementen gezeichnet – nicht aus einem Font gesetzt. Bei Titelblättern und Zwischentiteln war dieser Aufwand seltener, ist aber ebenso zu finden. Produktbeschriftungen und technische Bauteile Das Ziffernblatt einer alten Uhr; Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen; die Beschriftung älterer Industrie- und Haushaltsgeräte (Röhrenradio, Staubsauger, Kaffeemaschine) und so weiter. Satzschriften eigneten sich kaum, diese Dinge herzustellen, denn man konnte die Bleilettern schwerlich auf Holzblenden, Gläser oder Bleche pressen, schon gar nicht bei gebogenen Oberflächen. Auch das Layout verbot es in der Regel, die physischen Kegel der Buchstaben entsprechend des gewünschten Ergebnisses anzuordnen. Selbst wenn die Buchstaben auf diesen Produkten also satzschriftartig aussehen und vielleicht sogar von Satzschriften der jeweiligen Zeit inspiriert waren – die Ausführung erfolgte in der Regel technisch bedingt nicht mit einer Satzschrift. Steinmetzarbeiten Wie der Schildermaler war auch der Steinmetz früher regelmäßig für die manuelle Anfertigung von Buchstabenformen zuständig. Die in Stein gemeißelte Inschriften auf Grabsteinen, an Wänden oder über Gebäudeeingängen waren zumindest bis zur Durchsetzung des Computers echte Handarbeit ohne vorgefertigte Fonts. Handschriftliches Die Beispiele aus obigen Kategorien fallen meist unter den Begriff Lettering. Daneben gibt es natürlich noch die schlicht und einfach handgeschrieben Wörter, Sätze und Texte. Umso länger der Text, umso deutlicher wird die Unterscheidung zwischen Font und Handschrift. Bei einem Logo oder einem kurzen Unternehmensslogan ist es aber gegebenenfalls nicht so einfach zu erkennen, ob diese handgeschrieben oder mit Fonts gesetzt wurden. Doch die Details verraten es meist. Für Fonts sprechen sich identisch wiederholende Buchstaben, Verbindungen auf der gleiche Höhe, Anschlüsse die ins Leere laufen usw. Unterscheiden sich identische Buchstaben jedoch in Schreibart und Größe stets, tanzt die Grundlinie oder spielen die Buchstaben in verschiedenen Zeilen miteinander, schwankt die Schriftgröße oder stellen sich alle Verbindungen wechselvoll und perfekt passend für das jeweilige Buchstabenpaar dar, handelt es sich womöglich um Handschrift und die Suche nach einer passenden Schrift wird ergebnislos bleiben. Aufwändige OpenType-Schrift mit unzähligen Alternativzeichen? Nein! Das Alter der Drucksache lässt nur Handschrift als Ursprung zu.
  4. Lust auf Lettering

    In ihren fünf Jahren als international tätige Lettering-Künstlerin hat es die aus Buenos Aires stammende und heute in Berlin lebende Martina Flor bereits zu einem beachtlichen Ruf gebracht. Neben der Fertigung ihren Auftragsarbeiten vermittelt sie ihre Kenntnisse auch in Workshops und nun einem eigenen Buch, das im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienen ist. In »Lust auf Lettering« gibt Martina Flor Einblick in ihre Arbeitsweise und vermittelt Fachwissen rund um Schrift, Kalligrafie und Lettering. Das Buch gliedert sich folgendermaßen: Visuelles Storytelling – Lettering in Abgrenzung zu Kalligrafie und Typedesign Das typografische Auge – Von der Bedeutung des Beobachtens Basics – Von der DNA der Buchstaben Werkzeuge in ihre Anwendung – Von Feder, Pinsel und anderen Tools Spielwiese für Lettering Designer – Von der unendlichen Vielzahl gestalterischer Stile Komposition und Dekoration – Von Struktur, Hierarchie und Verzierung Schriften skizzieren – Von der ersten Skizze zum komplexen Entwurf Analog zu digital – Von Ankern und Vektoren Der letzte Schliff – Von Farben und Texturen Work in Progress – Auf dem Weg zum Lettering-Profi Wie man sieht, gibt das Buch einen Gesamtüberblick über die Arbeit eines Lettering-Designers: Von Werkzeugen, Schriftstilen und Arbeitsweisen während des Entwurfs bis hin zur Reinzeichnung/Vektorisierung und der Arbeit mit Kunden wird alles besprochen. Die vielen Illustrationen machen das Buch dabei kurzweilig und weisen auf leicht verständliche Weise auf die wichtigsten »Dos and Don’ts« hin. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass ein Buch über kunsthandwerkliche Techniken Kurse und die notwendige Übungspraxis nicht ersetzen können. So ist Lust auf Lettering also weniger ein Lehrbuch, als vielmehr ein kurzweiliger Überblick über die Arbeit eines Lettering-Künstlers. Das Buch zeigt sich in der üblicher, hochwertigen Schmidt-Qualität. Die 168 Seiten als Hardcover sind detailverliebt gestaltet und passend zum Thema über weite Strecken in Lettering-Stil gestaltet, das heißt, Texte sind oft nicht gesetzt, sondern geschrieben und die Seiten wie abfotografierte Blätter auf einem Schreibtisch dargestellt.
  5. gelöst Kalligraphie Schrift gesucht

    Hallo Typografie-Forum, ich suche eine Kalligraphie Schriftart, siehe Anhang und hoffe dass mir jemand weiterhelfen kann. Ich habe schon sämtliche kostenlose und kostenpflichtige Homepages durchsucht und bin leider nicht fündig geworden. Unter: www.myfonts.com/WhatTheFont und Co. wird leider auch nichts gefunden. Freue mich auf Feedback.
  6. European Lettering Institute

    Das private »European Lettering Institut« im belgisches Brügge bietet Veranstaltung, Workshops und mehrjährige Kurse rund um Kalligrafie und Lettering. Die Gründer des Instituts sind Lieve Cornil, Claire Van Waetermeulen, Jo De Baerdemaeker, Carry Wouters, Immanuel Corbillon. http://letteringinstitute.com
  7. The Art of Hermann Zapf

    In den 1960ern und 70ern zeichnete Hermann zahlreiche exklusive Schriften für das Unternehmen Hallmark Cards. Gleichzeitig gab Hallmark als Nebenprojekt ein Video von Hermann in Auftrag, in dem er die Grundlagen der Kalligrafie und seine Arbeitsweise erklären sollte. Hermann Zapf berichtete über die Produktion des Films: Ein paar Notizen meiner Erfahrungen im Filmgeschäft. Der Film »The Art of Hermann Zapf« wurde 1967 bei Hallmark Cards Inc. in Kansas City, Missouri, und in meinem damaligen Studio in Dreieichenhain bei Frankfurt gedreht. Es gab auch eine deutsche Version mit dem Titel »Die Welt der Buchstaben« von Linotype. Das ist auch der Name meiner Dauerausstellung in der Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel, einer herrlichen alten Bibliothek, die für ihre Manuskripte und Bücher berühmt ist. Es war die Idee von Hallmark, einen Lehrfilm zu drehen, der anschließend an Kunsthochschulen und TV-Sender verliehen werden sollte. Der Beginn dieses sehr interessanten Projekts gestaltete sich äußerst schwierig. Ich war mit dem Hollywood-Englisch der Filmleute überhaupt nicht vertraut, also musste ich das zuerst lernen. Unser Kameramann Frank Robinson kam von Hawaii. Er war imposante Außenaufnahmen mit professionellen Models gewöhnt und sprach mit seinem polynesischen Akzent nur von einem Storyboard und Stills, die er integrieren wollte, usw., gleichzeitig unterstrich er seine Ideen mit ausladenden Gesten. Aber, sehr schnell musste ich feststellen, dass wir gänzlich unterschiedliche Vorstellungen von dem Film hatten. Ich wollte keine Außenaufnahmen und auch keine teuren Filmstars. Ich wollte nur ein paar einzelne Buchstaben zeigen und meine Hand. Dann wollte ich Nahaufnahmen der Buchstabenformen machen, um die Bewegung einer Breitfeder zu erklären. Außerdem plante ich spezielle Nahaufnahmen durch ein Glas, auf das ich schreiben wollte. Wird der Film dann beim Kopieren gedreht, sieht es aus, als ob ich in die Luft schreiben würde. Und meine Freunde bei Hallmark fanden auch sofort einen Namen dafür: »Frog Views«. Aber wie konnte ich sonst meine Gedanken einem Wilden aus dem Filmgeschäft anvertrauen? Die Frog-View-Idee überzeugte ihn jedoch schließlich und zu guter Letzt meinte er: »Also gut Hermann, wir fangen morgen an«. Ich möchte hier noch eine kurze Episode aus dem Filmdreh beschreiben. Nach langen Diskussionen und mit Hilfe von ziemlich viel Alkohol begannen wir spät in der Nacht mit dem Dreh. Ich saß an einem Glastisch mit geneigter Platte und einem heißen Scheinwerfer im Nacken. Frank Robinson lag mit schussbereiter Kamera auf dem Boden, bereit für eine Frog-View-Aufnahme. Meine Aufgabe war es, wunderschöne Buchstaben mit Tusche zu schreiben, aber diese trocknete allerdings sofort, sobald der Stift die glatte Oberfläche des Astralon-Bogens berührte. Kein einfacher Job, glauben Sie mir, vor allem mit einem nervösen Kameramann zu meinen Füßen. Aber mit viel Whiskey und am Ende mit viel Lob beendeten wir den Film schließlich. Es war eine heilsame Erfahrung und ich schwor mir, meine Finger nie mehr an der Funktion eines Pseudo-Produktionsassistenten aus Hollywood zu verbrennen, sondern bei meinen bescheidenen Alphabeten zu bleiben.
  8. Typografie, Kalligrafie, Lettering – was ist der Unterschied?

    Wenn Textinformationen in Bezug auf ihre technische Erstellung beschrieben werden sollen, werden drei Begriffe als wesentliche Kategorien unterschieden: Typografie Mit einem Satz vorgefertigter Zeichen (→ Font) erstellte Textinformationen. Beispiele: Bleisatz/Maschinensatz, Fotosatz, Desktop Publishing Kalligrafie Handgeschriebener Text – insbesondere solcher, der sich durch ästhetische/handwerkliche Qualität auszeichnet. Lettering Für Einzelanwendungen entworfener Text, der weder geschrieben noch typografisch gesetzt ist, sondern gezeichnet, gemalt, gesprüht, graviert, in Holz geschnitten, in Stein gehauen etc.
  9. Schwungbuchstaben in kalligrafischen Schrifttypen

    Diese Liste enthält kalligrafische Schrifttypen, welche in der Standardbelegung, bei Display-Schnitten oder als Opentype-Alternativen Schwungbuchstaben (englisch: swash characters) enthalten.
  10. Chameleon

    Chameleon ist eine Schriftfamilie mit 16 einzelnen Schriften in drei verschiedenen Designs, die aufeinander abgestimmt sind. Die Basisschrift, eine verbundene Schreibschrift mit einem sehr starken Strichkontrast, ist auf Grund der sechs Layer-Fonts mit verschiedenen Füllungen sehr wandelbar – daher rührt auch ihr Name. Außerdem gehören zu der Familie die Chameleon Pen, eine etwas unruhige, verbundene Schreibschrift, die Chameleon Sketch und die Chameleon Sketch Extra mit Zierlinien, Rahmen und Spruchbändern. Durch ihre Vielseitigkeit ist sie besonders geeignet für Magazine, Menükarten und Einladungen. bei MyFonts herunterladen
  11. Charcuterie

    Charcuterie von Laura Worthington ist eine Schriftfamilie aus zehn verschiedenen, aber deutlich zueinander passenden Schriften, welche teilweise wiederum aus mehreren Schnitten bestehen. Alle Schriften beinhalten einen Standardzeichensatz, sind darüber hinaus aber unterschiedlich ausgebaut. So bringt die Charcuterie Engraved z. B. 135 Schwungbuchstaben mit. Komplettiert wird die Sippe durch jeweils eine Ornament-, Rahmen- und Catchword-Schrift.
  12. Feathergraphy

    Feathergraphy ist eine Schrift im typischen Tattoo-Stil mit einer einfachen und einer dekorativen Variante. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  13. Piel Script

    Die Piel Script ist eine enge Verwandte der Burgues Script, ebenfalls von Alejandro Paul, und für die Anwendung in Tattoo-Vorlagen entwickelt. Da der Designer immer wieder Anfragen zu Modifizierungen der Burkes Script für Tattoos bekommen hat, entschloss er sich, einen Font extra für diesen Bereich zu gestalten. Piel Script gibt es in zwei Schnitten, Regular und Redux. Die Regular verfügt über weit über 1500 Zeichen, darin sind diverse Sprachräume enthalten und etliche tattootypische Zierformen und Ligaturen.
  14. Tashi Mannox – Tibetische Kalligrafie

    Von: Planetary Collective Regie: Guy Reid Editor: Steve Kennedy Ton und Musik: Justin Lee Radford und Paul Warren
  15. Ein interessanter Kultur-Mix: Der in Paris lebende Designer Tao Chen entwickelte eine chinesische Schrift, die sich direkt an die Gestaltungsprinzipien gotischer Schriften anlehnt. Mehr unter http://www.typographyserved.com/gallery/Chinese-Gothic/4850969

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