-
Schrift auf Braun Radio SK4
Diese Frage ist natürlich schon reichlich alt, aber bei der Schrift handelt es sich um die Nobel, vgl. dieses Muster.
-
Eszett-Scans gesucht
Die Parcival-Antiqua hatte tatsächlich ein ẞ, siehe diese Anzeige in Gebrauchsgraphik, September 1932. Mit einem besserauflösenden Scan kann ich leider nicht dienen.
-
Interessanter Schrank mit vielen namenlosen
Die Schrift der Bonusfrage (HAarg) ist die Hiero-Rhode-Antiqua.
-
Suche Schriftart aus katholischem Missale
Klasse! Danke, Dan. Damit ist diese Frage schon mal beantwortet.
-
Suche Schriftart aus katholischem Missale
Hallo @Horst Worst, ein interessantes Unterfangen! Ich bezweifle, dass es sich bei der im Buch verwendeten Schrift um die Neue Kirchenschrift handelt. Zu groß erscheinen mir die Unterschiede zum gezeigten Schriftmuster. Manche wie Grauwert und Kontrast ließen sich vielleicht noch durch den Druck und den kleineren Grad erklären. Aber auch in den Details gibt es diverse Abweichungen wie etwa die stärker geneigten Anstriche in i n u etc., das aufwärts zeigende Schwänzchen im a, die offene Schlaufe des g, die gekrümmte Spitze des t, oder das schmale f. Eine ähnliche Schrift, durchaus. Einen Namen kann ich Dir leider nicht bieten, aber ich werde die Augen offen halten. Gleiches gilt für die erwähnte Auszeichnngsschrift: Die Weiß-Antiqua ist es jedenfalls nicht, die wäre am kopflastigen S leicht zu erkennen. Woher stammt denn das gezeigte Bauersche Muster? Gibt es noch mehr dazu?
-
Tafelwerk DDR (Verlag Volk und Wissen)
Danke für die Antwort! Das freut mich.
-
Tafelwerk DDR (Verlag Volk und Wissen)
Lieber Herr Wiegel, ganze Arbeit! Und schön, dass es auch kyrillische Zeichen gibt. Wie halten Sie es eigentlich mit den Urheberrechten bei solchen Revivals nicht allzu alter und nicht-anonymer Schriftentwürfe? Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich weiß, dass Sie Ihre Fonts unter OFL und ohne Profitabsichten veröffentlichen. Und solange alles von Grund auf selbst gezeichnet ist und keine geschützten Namen verwendet werden, ist rein rechtlich wohl ohnehin nichts zu beanstanden. Es geht mir eher um die Frage des kollegialen Anstands. Haben Sie versucht, die Gestalterin der Originalschrift zu kontaktieren? Christine Lord war es ein Anliegen, dass das ursprünglich unter dem Namen Sportowy veröffentlichte Revival von Profonts mit dem Originalnamen und unter der Nennung ihres Namens vertrieben wird. Wäre es nicht schön, die neue Interpretation mit dem Segen der »Erfinderin« herausbringen zu können, oder sie zumindest von der Tafelwerk in Kenntnis zu setzen? Auch eine Würdigung der Quelle in den Font-Metadaten (z.B. “Copyright (c) 2018 by Peter Wiegel, based on an original design named Oxford by Christine Lord, 1969”) hielte ich für angebracht. Ähnliches habe ich mir bereits bei einem anderen Revival gedacht. Die Cat Stack geht gleichfalls auf eine Schrift zurück, die 1969 zunächst als Fotosatzschrift für Face Photosetting entstand und dann von Letraset übernommen wurde. Ihr Gestalter ist bekannt. Er heißt Les Lawrence und lebt im Süden Londons. In den Font-Metadaten und auf Ihrer Website taucht sein Name bislang nicht auf. Ich würde mich freuen, wenn sich dies ändern ließe. Bei Bedarf kann ich einen Kontakt herstellen. Gerne bin ich auch bereit, bei der Identifizierung von Schriften unbekannter Herkunft zu helfen. Herzliche Grüße, Florian Hardwig
-
Lichte Versalien
Stimmt. Ursprünglich von Schriftguss, Weber hat die Schrift später übernommen. Es gab auch einen breiten und einen fetten Schnitt.
-
Tafelwerk DDR (Verlag Volk und Wissen)
Sie stammen aus dem Artikel von Dave Jeffery, der auf der Schriftseite bei Fonts In Use verlinkt ist.
-
Bahnhofsschrift
Von den charakteristischen Formen wie EeKkM etc. her zu urteilen war die Vorlage keine Tannenberg, sondern ein Schnitt der Potsdam. Also in der Tat das Produkt einer Hamburger Schriftgießerei (Trennert).
-
lang-s-s-Ligatur
Detail des Grabsteins von E.T.A. Hoffmann in Berlin-Kreuzberg. In den Kommentaren zu diesem Bild sind weitere Beispiele für ›sſ‹ versammelt – in Antiqua, Kursiv, verbundener Schreibschrift und gebrochener Schrift; aus Skandinavien, Berlin und Weimar. Dieser Grabstein vom Weimarer Jacobsfriedhof zeigt beide Formen nebeneinander: ›Dreſslerin‹, ›Füsſen‹. Wie Ralf bereits richtig festgestellt hat, wäre es falsch, hier von Fehlern zu sprechen. Die Regeln unserer Zeit (oder die des späten 19. Jahrhunderts) waren noch nicht formuliert. Auch haben sich Steinmetze, Schildermaler und andere nicht-typografische Schriftenmacher herzlich wenig darum geschert, was sich Setzer und Drucker an Regelwerk ausgedacht haben. Variatio delectat.
-
Volksbühne goes blackletter
Lars, Boernie, besten Dank für die Verweise auf meine Besprechung bei Fonts In Use. Auf die missachteten s-Regeln bin ich in einem zweiten Nachtrag zum Spielzeitheft näher eingegangen: http://fontsinuse.com/uses/4850/volksbuehne-berlin-season-magazine-2013-2014
-
Schriften mit Titelsatz-Umlauten
Werden Überschriften in geringen Zeilenabstand gesetzt oder müssen Texte z.B. bei der Fassadenbeschriftung in bestimmte Zwischenräume eingepasst werden, kann es bei Sprachen mit diakritischen Zeichen schnell zu Problemen durch unerwünschte Kollisionen kommen. Diese Fontliste zeigt Schriftarten, die spezielle Titelsatz-Umlaute mitbringen. Bei deutschen Bleisatz-Schriften war dieses Merkmal weit verbreitet. Entsprechende Schriften werden hier jedoch nur mit aufgenommen, wenn auch die heutigen Digitalisierungen entsprechende Zeichen mitbringen. (Die Zusammenstellung basiert auf dem Artikel »Ungewöhnliche Umlaute« im TypoJournal Ausgabe 4.)
-
Schrägstrich als "Komma"
Der Schrägstrich als Komma wird auch Virgel genannt. http://de.wikipedia.org/wiki/Virgel Wähle die Weißräume doch so, dass das Ergebnis für Dich gestalterisch befriedigend ist. Wenn die Virgel am vorausgehenden Buchstaben klebt, dann sollte spationiert werden. Gleiches gilt für das Zeichen an sich: Vielleicht ist der Standard-Schrägstrich der Schrift für diesen Zweck ja auch zu lang, zu schräg oder zu fein? Darüber hinaus kann es nie schaden, Gleiches gleich zu behandeln, selbst wenn die Quelle Inkonsistenzen zeigt. Im digitalen Satz müssen nicht alle Eigentümlichkeiten und Zufälle des 16. Jahrhunderts erhalten bleiben.
-
hamburger lesehefte – welche coverschrift?
Hallo Thierry, das ist die Colonia, 1938 von Walter Ferdinand Kemper für Ludwig & Mayer gestaltet. Eine allgemein erhältliche digitale Version ist mir leider nicht bekannt. Schöne Grüße, Florian