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Daniel J.

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  1. Ich öffne auch immer für jede Glyphe einen neuen Tab und kenne das Problem, dass die offenen Tabs dann irgendwann überhand nehmen. Die einfachste Lösung, die ich kenne: Wenn man beim Schließen eines Tabs die Alt-Taste gedrückt hält, werden alle Tabs geschlossen.
  2. Vielen Dank für eure Kommentare! Ich hatte bewusst die Bogenform vermieden, obwohl sie üblicher ist, um das K besser vom R zu unterscheiden. Wenn dieses K nun auch noch mit dem F verwechselt wird, sollte ich mir wohl nochmal Gedanken machen. Danke auch an Schnitzel für die Anregung. (Ein K ähnlich wie in der Duc de Berry könnte ich mir für die Kursive vorstellen.) Ich glaube Albert Kapr hat sich in seinem Frakturbuch ähnlich geäußert. Dass Leute, die unendlich viel mehr als ich von Schrift verstehen, so denken, gibt mir schon zu denken. Andererseits finde ich es schade, dass Antiqua und Fraktur als unversöhnliche Gegensätze gesehen werde, von denen die eine die andere zwangsläufig ablösen musste. Wenn ich drüber nachdenke, Fraktur und Antiqua stilistisch anzugleichen, frage ich mich auch, ob man sie nicht in einem Schriftsystem vereinen kann. Andreas Stötzner hat vor einiger Zeit ein trikamerales Alphabet, bestehend aus Majuskel, Mediuskel und Minuskel, ins Spiel gebracht. Ich finde diese Idee sehr interessant. https://www.myfonts.com/fonts/andreas-stotzner/lapidaria/
  3. Schnitzel hat im Prinzip schon das Wesentliche gesagt. Ich meinte, dass eine Beschäftigung mit den kalligrafischen Grundlagen der Fraktur hilfreich sein kann, um gedanklich zu einer Antiqua-Form zu kommen. Ich ziere mich noch etwas, meine Buchstaben zu zeigen Aber ich habe mal skizziert, wie ich mir ein «Antiqua-Fraktur-K» vorstelle. Die Form basiert auf meiner Sans; eigentlich ist es nur ein kleines k, das in die Breite gezogen, von der Strichstärke her angepasst und mit einem großen Gamma vereinigt wurde. Analog kann man das H aus einem kleinen h mit einem Gamma gewinnen. Das ist allerdings eine sehr grobe Vereinfachung, die ich mir bei den Grotesk-Frakturen abgeschaut habe. Edit: Upload hat beim ersten Mal nicht funktioniert.
  4. Pardon. Zweiter Versuch: Werbezimmer-Logo bei Typejockeys Vielen Dank! Sieht sehr interessant aus; besonders gefällt mir, dass du die typischen Frakturformen, z. B. beim A beibehalten hast, aber zusätzlich auch römische Versalien als Alternative beigefügt hast. Meine Herangehensweise war und ist eher chaotisch... Der Ausgangspunkt war, dass mir das harmonische Zusammenspiel von Groß- und Kleinbuchstaben bei gebrochenen Schriften so gut gefallen hat. Das habe ich irgendwie immer als gelungener und schöner empfunden, als bei der Antiqua. Ich habe mir gewünscht, dass es eine Schrift gibt, bei der das ebenso gut funktioniert, die aber freundlich und zeitgemäß aussieht, eben wie eine gute Sans. Wie Wrzlprmft sagte, sind die Grotesk-Frakturen sozusagen bereits antiquaisiert und waren für mich eine erste gute Inspiration. Meine ideale Fraktur sähe aber freundlicher aus und hätte überhaupt keine gebrochenen Elemente mehr. (Wobei letzteres etwas paradox ist. ) Um ein besseres Gefühl für diese Schriften zu bekommen, habe ich mir viele Schriftmuster von gebrochenen Schriften angesehen und die Buchstaben nachgezeichnet. Allerdings nicht kalligrafisch mit der Breitfeder, sondern mit Textmarker, Fineliner oder Kugelschreiber. Ich habe versucht, die Formen möglichst stark zu vereinfachen und zu runden, um zu sehen, wie weit ich gehen kann, ohne dass die Buchstaben zu seltsam wirken. Irgendwann habe ich angefangen, immer und überall rumzukritzeln und mit der Zeit haben sich tatsächlich brauchbare Buchstaben herauskristallisiert. Das ist natürlich alles sehr zeitaufwendig und oft frustrierend. Vor allem ist es natürlich schon eine andere Richtung als das, was du vorhast, da du gar keine Vorbilder finden wirst. Könnte mir da eigentlich nur vorstellen, dass man sich intensiv mit Kalligrafie beschäftigt, viele Frakturalphabete zeichnet um Erfahrung mit diesen Formen zu sammeln, und das Schriftbild nach und nach der Antiqua angleicht. Wobei das für eine Parodie wahrscheinlich viel zu aufwendig sein dürfte. Vielleicht wäre die Unger-Fraktur ein guter Ausgangspunkt für weitere Überlegungen? Die hat von allen klassischen gebrochenen Schriften noch am ehesten eine Antiqua-Anmutung. bei MyFonts herunterladen Danke!
  5. Die Centralschrift von C. G. Schoppe geht ein wenig in diese Richtung. Dort wurden Antiqua- mit Frakturelementen vermischt. Weitere Informationen und Bilder gibt es auf der Website http://vau-ef-be.beepworld.de/weiteres.htm Es gibt auch eine Digitalisierung dieser Schrift unter dem Namen Kombine: http://haroldsfonts.com/portfolio/kombine/ Eine Schrift, bei der konsequent die typischen Frakturformen beibehalten und dem Antiqua-Duktus angepasst wurden, wie du es beschreibst, gibt es meines Wissens nicht. Als weitere Inspirationsquelle vielleicht dieser Schriftzug (ist allerdings eine Sans): http://www.typejockeys.at/projects/Werbezimmer Mich treibt seit längerem die Frage um, wie die Fraktur sich hätte weiterentwickeln können und ich arbeite auch schon seit einiger Zeit an einer Sans-Serif-Schrift, der ein ähnlicher Gedanke zugrunde liegt. Als Hobby-Schriftgestalter fällt mir die Umsetzung aber nicht leicht. Ansonsten: Hallo an alle Ich lese schon lange in diesem Forum mit und freue mich, jetzt zum ersten Mal etwas beitragen zu können.

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