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Adriane Text (Typefolio)

Ankündigungen von neuen Fonts, Typo-Büchern, Diplom-Arbeiten etc.

Adriane Text (Typefolio) | 06. Dez. 2007 10:52

Bild

Adriane Text was designed between 2006 and 2007, and with
its core objectives to become an adequate text composition
and characteristics, it can be classified as a transitional typeface.
However, details in its anatomy offer a certain personality that
without it, it becomes excessively visible, in addition to an
excellent legibility in small sizes. The typeface has a medium
contrast and the axis is predominately vertical. The size of
x-height counter forms gives an extreme legible effect applied
on every typographical composition.

Adriane Text acquires two styles: regular and bold; with its
respective italic versions, small caps, tabular and proportional
figures in old style and lining, an extensive set of ligatures
for different combinations, as well as ornaments, dingbats and
several ampersands.





www.typefolio.com
www.typefolio.com/adriane_text_specimen.pdf

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| 06. Dez. 2007 16:50

Liegt das an mir oder sieht die fi-Ligatur tatsächlich nach Enthauptung aus? :shock:
Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit. Karl Valentin
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| 06. Dez. 2007 17:16

das ist eine f ï ligatur.
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| 06. Dez. 2007 17:24

TYPOGRAFSKI hat geschrieben:das ist eine f ï ligatur.


Das hätt ich nie erkannt. Ist es denn überhaupt denkbar, dass ein i-Laut nach einem f ein Trema braucht?
Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit. Karl Valentin
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| 06. Dez. 2007 17:25

f ï. wäre ich auch ie draufgekommen.
ich dachte eher an einen font für die fussbal-em.
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| 06. Dez. 2007 17:35

Die Kursive finde ich ja sehr fein (wörtlich un in übertragenem Sinne). Auch die Versalien der Roman sind gelungen. Aber die Minuskeln? Vielleicht liegt es an dieser eigenartigen Tropfenform (die fehlt ja naturgemäß in der Kursive).
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| 06. Dez. 2007 18:05

ich finde die serifenformen passen teilweise nicht zu einander.
beispielsweise das kleine r und das kleine s wirken sehr
unterscheidlich. das kleine t ist sehr ebenfalls schräg. die kursive
finde ich dagegen sehr hübsch ...

8)

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| 06. Dez. 2007 20:23

Microboy hat geschrieben:das kleine t ist sehr ebenfalls schräg.

erinnert mich an das t der the antiqua e von luc(as) de groot:

Bild

aber dort soll das eine optimierung für den zeitungsdruck (taz) darstellen. vielleicht hatten sie bei der adriane text was ähnliches im sinn. in dieselbe richtung geht, dass die inktraps bei einigen buchstaben extrem tief sind. kann man schön finden, muss man aber nicht :D

bye
thierry
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| 06. Dez. 2007 21:35

Ich spiele auch grade mit so einem "t" rum. Irgendwie ist das extrem schwierig richtig zu treffen. Meist ergibt sich ein Fleck im Schriftbild, und macht man es kleiner, ist das t nicht mehr als solches identifizierbar.

Der Kniff liegt wohl darin, wie breit die beiden "Ecken" des Dreiecks sind, und ob/wie die Diagonale geschwungen wird.
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| 06. Dez. 2007 23:13

hey hat geschrieben:
TYPOGRAFSKI hat geschrieben:das ist eine f ï ligatur.


Das hätt ich nie erkannt.

Also ich halte Typografskis Bemerkung für einen (gelungenen) Scherz.
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| 06. Dez. 2007 23:18

Dieter Stockert hat geschrieben:
hey hat geschrieben:
TYPOGRAFSKI hat geschrieben:das ist eine f ï ligatur.


Das hätt ich nie erkannt.

Also ich halte Typografskis Bemerkung für einen (gelungenen) Scherz.


und warum?
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| 06. Dez. 2007 23:26

Bild

Heinrich hat schon Recht. Oben die fi- und die f-ï-Ligatur im Vergleich.
Schrecklich sind die Ligaturen natürlich trotzdem.

Ralf
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| 07. Dez. 2007 3:41

Ralf Herrmann hat geschrieben:Heinrich hat schon Recht. Oben die fi- und die f-ï-Ligatur im Vergleich. Schrecklich sind die Ligaturen natürlich trotzdem.


schrecklich hin oder her. das ist typografische masturbation: bisschen herumgespiele, ohne dass daraus etwas sinnvolles entsteht :D

bye
thierry
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| 07. Dez. 2007 10:03

Kann man nicht für eine ffä-Ligatur definitiv eine Anwendung ausschließen? »Straffällig« müßte wegen der Wortfuge ohne diese Ligatur gesetzt werden, und auch sonst will mir nichts einfallen in dieser Sprache mit dem a-Umlaut.
»A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools.« Douglas Adams
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| 07. Dez. 2007 14:14

Pachulke hat geschrieben:Kann man nicht für eine ffä-Ligatur definitiv eine Anwendung ausschließen? »Straffällig« müßte wegen der Wortfuge ohne diese Ligatur gesetzt werden, und auch sonst will mir nichts einfallen in dieser Sprache mit dem a-Umlaut.


yup. nicht nur diese ligatur, sondern auch andere sind für das deutsche praktisch, das heißt: wenn man eigennamen ausschließt, bedeutungslos: fb, ffb, fh, ffh, ffj, fk, ffk und ffy. ich glaube, außerhalb des deutschsprachigen raumes ahnt das keiner, weil dort bekanntlich wortfugen “overridden” werden.

bye
thierry

ps: ich weiß ein beispiel für den (korrekten) einsatz einer ffr-ligatur – wer noch? :D
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