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Fontyou - Schriftverwaltung als Webdienst

Ralf Herrmann

Das Pariser Designkollektiv Fontyou existiert seit circa zwei Jahren und fördert eine gemeinschaftliche Entwicklung von Schriften, von denen in der Kürze der Zeit bereits eine beeindruckende Zahl erschienen ist. Nun wendet man sich aber auch mit einem anderen Projekt an die Schriftanwender und startet eine Webplattform für die Verwaltung von Schriften – also einen Cloud-Fontmanager. 

 

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Wie bei ähnlichen Webdiensten, die ins lokale System eingreifen, muss auch hier ein Software geladen werden, die im Hintergrund auf dem Rechner läuft und die Verbindung zum Dienstanbieter hält. Ansonsten läuft die Verwaltung komplett im Browser ab. Man lädt zunächst seine komplette Schriftbibliothek in das System hoch. Anschließend kann man dann über die Weboberfläche Schriften aktivieren und deaktivieren oder in Listen zusammenfassen. Die Verwaltung ist an den jeweiligen Benutzer gebunden und somit unabhängig vom gerade benutzten Rechner. Solange das Plugin im Hintergrund läuft, kann man von jedem Rechner aus auf seine Schriftbibliothek zugreifen. Der Dienst ist dabei komplett kostenlos. Kommerzielle Zusatzleistungen in der Zukunft sind jedoch wahrscheinlich. 

 

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Ein Vorteil des System ist sicherlich die Unabhängigkeit vom einem bestimmten Rechner. Die Verwaltung über ein Websystem bietet zudem jede Menge sinnvoller Ausbaumöglichkeiten. Eine Funktion für kostenlose Testversionen kommerzieller Schriften ist bereits in Arbeit. Öffentliche Listen, gemeinsame Klassifikationen, Bewertungen, Diskussionen usw. – vieles ist denkbar, wenn ein Fontmanager nicht mehr nur lokal läuft, sondern Teil eines Online-Systems mit tausenden Anwendern ist. Und auch die kostenlose Nutzung dürfte für viele Anwender ein nicht unwesentliche Kriterium sein. 

 

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Ein spürbarer Nachteil mag die Verarbeitungsgeschwindigkeit sein. Lokale Schriften lassen sich mit klassischen Fontmanagern über die Festplatte rasend schnell verarbeiten. Doch über das Websystem müssen sie zunächst manuell hochgeladen, und dann zur Verwaltung wieder als Webfont in den Browser geladen werden. Und auch die Aktivierung erfolgt dann schließlich wieder über den Umweg vom Webserver zum lokalen Plugin. Momentan gibt es im Websystem auch keinerlei Detailinformationen oder Glyphentabellen zu den Schriften. Dies könnte in der Zukunft jedoch noch folgen. So ist das System momentan gleichsam fortschrittlich und rudimentär. 

Meine Anfragen zu Privatsphäre-Details wurden leider nur ausweichend beantwortet. Die Website zur Verwaltung der Schriften ist erwartungsgemäß verschlüsselt. Auf wessen Servern in welchem Land die eigene Fontbibliothek dann aber gespeichert wird und wer eventuell darauf Zugriff hat, wird wohl auch eine entscheidende Frage bestimmter Nutzer sein. 

 

Wer das System schon einmal ausprobieren möchte, kann sich unter fontyou.com registrieren. 

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