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Der Tastaturhersteller Cherry bietet unter der Bezeichnung Stream XT T2 eine neue Tastatur mit erweiterter Belegung nach DIN 2137-T2 an. Seit über 20 Jahren gibt es den PC, doch die (aufgedruckte) Tastaturbelegung basiert nach wie vor auf den eingeschränkten Möglichkeiten der Schreibmaschine. Die Stream XT T2 des traditionsreichen Tastaturherstellers Cherry bietet nun Windows-Nutzern erstmals den direkten Zugang zu vielen Sonderzeichen, die bislang nur sehr umständlich zu erreichen waren. Diakri
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Adobe hat unter der Bezeichnung »Edge Web Fonts« einen Dienst für kostenlose Webfonts gestartet. Die Fonts lassen sich auf sehr einfache Weise in Online-Projekte einbinden und werden über die solide Infrastruktur des kommerziellen Anbieters Typekit ausgeliefert, den Adobe kürzlich übernommen hat. Der Dienst erinnert in jeder Hinsicht stark an den kostenlosen Webfont-Dienst von Google. Im Unterschied zu diesem verfügt Adobe jedoch über ein erfahrene Schriftabteilung im Unternehmen, die sich dem
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Ist die Grab-Inschrift von Bodoni in Bodoni gesetzt? Gibt es ein Aldusblatt auf dem Grabstein von Aldus Manutius? Was bleibt, wenn ein Gestalterleben zu Ende geht? Gestalten Gestalter ihre Grabsteine selbst? Oder haben wenigstens die nahen Verwandten den gestalterischen Willen so weit verstanden, dass sie ihn dem Steinmetz gegenüber durchsetzen? Sophie Heins und Karin Schmidt-Friderichs wollen es wissen. Auf dieser Facebook-Seite werden Bilder und Informationen zusammengetragen und wer entsprec
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Linotype hat die Version 3.5 seiner Fontmanagement-Software für Mac OS veröffentlicht. Die neue Version läuft nun als native 64-Bit-Anwendung und ist nun auch auf Mac OS 10.8 (Mountain Lion) und Retina-Displays ausgelegt. Neben Fehlerbehebungen finden sich auch einige interessante kleine Neuerungen in den Versionshinweisen. So lassen sich nun zum Beispiel sprachbasierte intelligente Gruppen anlegen. Damit kann der eigene Schriftbestand blitzschnell nach Schriften durchsucht werden, die bestimmte
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Das Typografie-Magazin TYPO erscheint seit 2002 in gedruckter Form in Englisch und Tschechisch. Zukünftige Ausgaben werden zu einem noch nicht bekannten Preis für das iPad erscheinen und auch die besten Artikel aus dem Archiv sollen neu aufgearbeitet werden. Derzeit kann die aktuelle Print-Ausgabe gratis für das iPad geladen werden: http://itunes.apple.com/us/app/typo/id550415027?mt=8
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Ein interessantes typografisches Fundstück: Eine um 1900 gefertigte Karte zeigt den Stand der Schriftsysteme im europäischen Raum. Insbesondere der Rückgang des Fraktureinsatzes lässt sich hier sehr eindrucksvoll nachvollziehen. Eine hochaufgelöste Version der Karte kann bei Wikimedia Commons heruntergeladen werden. (via bigthink.com)
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Hans Reichardt hat seine in über 40 Jahren zusammengetragene Sammlung von Bleisatzschriften für jedermann zum Download bereitgestellt. Dieses gescannte Verzeichnis umfasst Schriften aus Europa, Amerika, Asien und Australien. Als Basis dienten die Standardwerke: Seemann: Handbuch der Schriftarten (1926), The Encyclopaedia of Typefaces (1970, Jaspert/Berry/Johnson) und American Metal Typefaces of the Twentieth Century (1995, Mac McGrew). Diese Werke zeigen jeweils nur eine Ausschnitt aus der Produ
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Die in der Norm DIN 1451 definierte Schrift kennt in der Grafikdesign-Branche fast jeder. Was jedoch die wenigsten wissen: zum Thema Schrift und Schriftsatz existiert auch eine Grundlagennorm – die DIN 1450 Leserlichkeit – die sich allgemein mit den Parametern der Leserlichkeit von Schrift auseinandersetzt. Ihr Einsatzbereich war allerdings beschränkt, da dieser sich im Wesentlichen auf Beschilderungen beschränkte. In den letzten Jahren wurde durch einen Ausschuss die Norm grundlegend überarbei
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InDesign greift bei der Erstellung von Fußnotenziffern bislang nicht automatisch auf die in einem OpenType-Font enthaltenen, hochgestellten Ziffern zurück. Dieses Video zeigt, wie man dennoch automatisiert auf die OpenType-Ziffern zugreifen und damit eine typografisch optimierte Darstellung erreichen kann.
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Wie Monotype Imaging in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird man den Schriftwiederverkäufer MyFonts.com von Bitstream übernehmen. »Wird Monotype Imaging sich jetzt Monopoly Imaging nennen?« fragte heute morgen Erik Spiekermann schon scherzhaft auf Twitter. Denn mit den Schriftenkatalogen unter den Marken Monotype, ITC, Linotype und nun auch MyFonts dominiert man den Markt kommerzieller Schriften wie kein anderes Unternehmen. Lediglich FontShop bleibt einer der letzten »großen« weltweit tätig
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Der Schriftzug »Zierfische« mit seinen Ornamenten gehörte in Berlin über viele Jahre zum Frankfurter Tor, wie die zwei markanten Türme. Er war bereits ein Wahrzeichen an dieser Kreuzung. Das HO-Fachgeschäft wurde 1957 als modernste Zoofachhandlung in der Hauptstadt eröffnet. Handaufgezogene Papageien, Sittiche, Kaninchen und Reptilien erfreuten 52 Jahre lang Tierliebhaber aus Nah und Fern. 2009 musste das Geschäft am Frankfurter Tor 2 leider schließen. Entworfen und gezeichnet wurde der Schriftz
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Der Fonteditor RoboFont von Frederik Berlaen füllt die Lücke eines Editors für das UFO-Fontformat, auf dem bereits viele Programme zur Fontbearbeitung aufbauen (z.B. Superpolator, MetricsMachine, Area51 u.a.). Genau wie Glyphs von Georg Seifert ist RoboFont ausschließlich für Mac-Nutzer verfügbar. Über das UFO-Format arbeitet RoboFont mit anderen UFO-basierten Anwendungen nahtlos zusammen. Außerdem können PostScript-basierte OpenType-Fonts und TrueType-basierte Fonts (per Konvertierung) geöffne
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Besonders bei der Schreibung von Eigennamen machte das lange Zeit fehlende Großbuchstabenpendant zum ß stets große Probleme. Während man sich bei der Versalschreibung von STRASSE zumindest noch die zugehörige gemischte Schreibung denken kann, ist bei MEISSNER völlig unklar, ob es sich hier um Herrn Meißner oder Herrn Meissner handeln. (siehe auch Warum man ein großes Eszett benötigt) Bezüglich der Schreibung geografischer Eigennamen bezog der »Ständige Ausschuss für geographische Namen« (StAGN
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Die softwarebasierte Produktion von Schriften am Rechner hat die Arbeit von Typedesignern um einiges einfacher gemacht als zu Zeiten dem Blei- und Fotosatzes. Da Fonteditoren jedoch ein klares Nischenprodukt sind, müssen die Benutzer hier in Sachen Komfort und Bedienbarkeit oft Abstriche machen. Die bekannten Fonteditoren wie Fontographer und FontLab Studio haben ihre Wurzeln in den 1990er Jahren – und so sehen die Programme auch leider bis heute aus. Gerade Mac-Benutzer, die eine intuitive Benu
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Empfohlene Artikel
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Schriftarten werden immer wieder mit ideologischen Positionen in Verbindung gebracht. Entsprechende Behauptungen sind schnell gemacht. Doch was bedeutet so eine Verbindung eigentlich konkret? Kann eine Schrift zum Beispiel »rassistisch« sein und wenn ja, wodurch? Die bloße Nutzung in einem bestimmten Kontext? Die Intention eines Schriftgestalters? Die Gestalt der Schriftformen selbst? Schauen wir uns dies einmal genauer anhand des im deutschsprachigen Raum wohl bekanntesten Beispiels an: der ver
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Die Begriffe Laufweite und Unterschneidung bzw. Kerning beziehen sich gleichsam auf Abstände zwischen Buchstaben. Doch was genau ist der Unterschied und nach welchen Prinzipien wählt man die idealen Einstellungen für Laufweite und Kerning? Dieser Artikel für Typografie-Einsteiger erklärt die Zusammenhänge und Arbeitsweisen im Detail. Das Buchstabenbild in digitalen Fonts sitzt wie früher im Bleisatz auf einem sogenannten Schriftkegel – auch wenn dieser nun virtuell und in der Regel unsichtbar
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Variable Fonts sind OpenType-Fonts, bei denen bestimmte gestalterische Eigenschaften (wie zum Beispiel Strichstärke, Weite, Neigung) auf Seiten der Schriftnutzer (zum Beispiel über Schieberegler) gesteuert werden können. Damit ist man nicht mehr zwingend auf bestimmte vorgefertigte Schriftschnitte wie normal, kursiv, fett usw. beschränkt. Da mittlerweile immer mehr entsprechende Fonts verfügbar sind und Browser und viele Designanwendungen variable Fonts unterstützen, wird die Technologie zunehme
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Die Zeiten, in denen die Schriftanwendung in den Händen weniger Experten lag, sind vorbei. Besitzer elektronischer Geräte (wie Desktop-Computer, Mobiltelefone und Tablets) können heute jederzeit mit Schriften gestalten. Doch wie findet man die richtige Schrift für eigene Projekte oder Auftragsarbeiten? Einfach das Schriftmenü von oben bis unten durchprobieren oder Suchbegriffe bei Google eingeben? Dieser Artikel erklärt die Grundlagen einer gezielten Schriftensuche. Schriftensuche ist stets ein
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Das Druckkunstmuseum Pavillon-Presse beherbergt derzeit circa 1000 Hochdruckschriften. Darunter befinden sich auch einige vergessene Bleisatzschriften, die niemals im Foto- oder Digitalsatz umgesetzt wurden. Einer der Schätze des Archivs ist eine gotische Schrift der Leipziger Gießerei Julius Klinkhardt aus dem Jahr 1916. Diese Schrift wurde nun für das Museum digitalisiert. Dies erfolgte jedoch nicht wie heute meist üblich, von Schriftmusterdrucken der Schriftgießerei. Bleisat
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Die Schweizer Haas’sche Schriftgiesserei war ein traditionsreicher Schriftanbieter, der mit Entwürfen wie der Helvetica (ursprünglich Neue Haas Grotesk) zu weltweiter Bekanntheit gelangte. Die nachfolgende Fotoserie zeigt die Arbeit in der Gießerei um das Jahr 1950. In der Stempelschneiderei wird gerade an der Diethelm-Antiqua gearbeitet. In der Matrizenbohrerei wird mit einer Pantograf-Bohrmaschine gearbeitet. Drei verschiedene Typen von Komplettgießmaschinen stehen in der Gießerei fü
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Typische Missverständnisse rund um das OpenType-Fontformat erklärt. Zunächst muss man wissen, dass das OpenType-Format gar nicht so neu ist, wie uns die meisten Marketing-Aussagen zu diesem Thema glauben machen wollen. Das OpenType-Format basiert direkt auf den TrueType-Spezifikationen. Oder um es noch genauer zu sagen: es basiert auf dem SFNT-Format (»Spline Font«), das Apple ursprünglich für QuickDraw entwickelte. Man kann sich OpenType als eine Art TrueType 1.5 vorstellen. Es benutzt die gl
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Schriftlizenzierung ist Alltag im professionellen Design. Doch die Details lernt man leider auch in einer Ausbildung oder einem Studium in diesem Fachbereich nicht. In unserem früheren Artikel Mythos Schriftlizenzen haben wir bereits einige Grundlagen zu diesem Thema vermittelt. Dabei ging es vor allem ganz praxisbezogen um das »Wie« – und weniger um das »Warum«. Um letzteres ranken sich jedoch ebenfalls viele Gerüchte. Wer sich zum Thema Schriftlizenzen im Internet informieren möchte, findet da
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Neben Musiknotenblättern erfolgte auch der Druck von Landkarten über lange Zeit vor allem mithilfe des Holzschnittes oder des Kupferstichs. Im Laufe des 18. Jahrhunderts gab es jedoch auch Versuche, den Bleisatz zum Druck von Landkarten zu verwenden. Die Entwicklung dieser Technik geht zu weiten Teilen auf den Diakon August Gottlieb Preuschen (1734–1803) zurück. Anfangs nannte er sie noch Ingénieurie d’estampe, taufte sein System der »Ordnung von geographischen Bildern und Objekten nach geometr
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Die digitale Welt spricht heute immer mehr Unicode – den Weltzeichenstandard, der jedes Sinn tragende Zeichen aller Sprachen dieser Welt erfasst und ihnen einen einzigartigen, unverwechselbaren Kode zuweist. Doch vom indianischen Rauchzeichen bis zum Unicode war es ein langer Weg. Typografie.info erzählt diese spannende Geschichte. Grundlagen der Kodierung und Übertragung von Zeichen »Sehen Sie, der Telegraf ist eine Art sehr, sehr langer Katze. Man zieht in New York an ihrem Schwanz, und sie m
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In den vergangenen Jahrhunderten herrschte im deutschsprachigen Raum eine Zweischriftigkeit. Deutsche Texte konnten in lateinischer Schrift (fachsprachlich Antiqua genannt) oder in gebrochenen Schriften erscheinen. Für letztere Kategorie hört man allerdings auch immer wieder einen anderen Begriff: deutsche Schriften. Ein Bezeichnung, die es in sich hat und in diesem Artikel näher beleuchtet werden soll. Begriffe sind erst einmal nur Begriffe. Wesentlich ist die unter den Nutzern verabredete Bed
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Fachchinesisch kann schnell problematisch werden, wenn man es im Dialog mit fachfremden Personen benutzt. Wenn der Schriftenprofi von Auszeichnung und Hurenkind spricht, kann er schnell missverstanden werden. Doch auch branchenintern lädt so mancher Fachbegriff zu Verwechslungen ein. Hier unsere Top 10 der typischen Problemkinder, aufgeteilt in drei Bereiche: klassische Missverständnisse, Doppeldeutigkeiten und schlechte Rückübersetzungen aus dem Englischen. Missverständnis 1: Display-Schriften
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Kaum eine andere Branche erlebte nach jahrhundertelanger gleichbleibender Tradition eine so rasante Reduktion von Zeit und Material wie der Schriftguss. Der gewachsene Industriezweig, der zum Teil riesige Gebäudekomplexe für Maschinen und Lagerbestände in Anspruch nahm, Tonnen von Material verbrauchte und zahllose Arbeiter und Spezialisten beschäftigte, hat sich heute im Zuge der Digitalisierung grundlegend gewandelt. Statt expandierender Großunternehmen, werden Schriftanbieter heute zu Einzelun
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Im Artikel Das Märchen von den deutschen Schriften haben wir uns bereits mit einigen Mythen der gebrochenen Schriften beschäftigt – etwa, inwieweit eine heutige Bezeichnung als »deutsche Schriften« noch sinnvoll ist und warum das lange s viel weniger mit den gebrochenen Schriften zu tun hat, als gemeinhin behauptet wird. Nun geht es mit einem weiteren typischen Argument weiter, das hier zunächst in zwei aktuellen Zitaten vorgestellt wird: Bund für Deutsche Schrift und Sprache (BfdS) »Wir Deutsch
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Wir wissen wenig von Armenien. Als ich vor zwei Jahren eine Reise in die armenische Hauptstadt Jerewan plante, musste ich die Frage nach dem Warum immer wieder beantworten. Armenien? Und wo ist das nochmal genau? (Ich wusste das anfangs auch nicht.) Meine Freunde schienen recht ratlos nach einem Grund dafür zu suchen, genau dort seinen Urlaub verbringen zu wollen. Was wissen wir von Armenien: Völkermord und Vertreibung? Krieg in Bergkarabach? Die sowjetische Vergangenheit und die Radio-Eriwan-Wi
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Anfang des 20. Jahrhundert mangelte es den deutschen Schriftgestaltern keinesfalls an Schaffenskraft. Zwischen den dekorativen Künstlerschriften und der konstruktivistischen Sachlichkeit tat sich ein großes Spannungsfeld auf. Und selbst eher traditionelle Schriftgestalter wie Rudolf Koch loteten immer neue Facetten der Schriftgestaltung aus. Nebenbei tobte im deutschsprachigen Raum der Antiqua-Fraktur-Streit. Der Verein für Altschrift suchte für die nun auch hierzulande immer häufiger eingesetz
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Wird im deutschsprachigen Raum eine Diskussion um gebrochene Schriften geführt, wird es dabei alsbald auch vor allem um das lange s (ſ) gehen. Und wenn man das lange s diskutiert, taucht fast unweigerlich das Wach-Stuben-/Wachs-Tuben-Argument auf, das den Nutzen des langen s belegen soll und in seiner Grundidee bereits seit gut 100 Jahren verbreitet wird. Obwohl das lange s als grafische Variante des s-Graphems mittlerweile weltweit außer Gebrauch geraten ist, wird das Wach-Stuben-/Wachs-Tuben-A
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Der Begriff Ligatur gehört zum sprachlichen Standardrepertoire aller, die sich professionell mit Schrift auseinandersetzen. Dennoch spürt man in der Praxis immer wieder, dass sich die meisten nicht vollends über Definition und Wesen dieses Begriffes im Klaren sind. Dies zeigt sich zum Beispiel an den oft genannten Hinweisen, wann Ligaturen zu setzen sind und wann nicht. Diese Hinweise beziehen sich jedoch tatsächlich nur auf eine bestimmte Untergruppe von Ligaturen. Und auch in der aktuellen Dis
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Die US-amerikanische Schriftgießerei MacKellar, Smiths & Jordan geht zurück auf die schottischen Einwanderer Archibald Binny und James Robertson, die Ende des 18. Jahrhunderts in Philadelphia eine Schriftgießerei einrichteten, die im Laufe des 19. Jahrhunderts eine der bedeutendsten des Landes werden sollte – nicht nur gestalterisch. Mit ihrem Pica-System setzen sie auch den Maßstab für die Schriftmetrik im englischsprachigen Raum. Die Gießerei bezeichnete sich später stolz als »first (perm
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Unser Forum zur Identifizierung von Schriften hat mittlerweile über 30.000 Beiträge. Eines fällt dabei immer wieder auf: Bei einem beträchtlichen Anteil der Anfragen wird nach dem Namen einer Schriftart gesucht, obwohl im konkreten Fall gar keine sogenannten Satzschriften (»Fonts«) zum Einsatz kamen. Dieser Artikel erklärt, warum dies so ist und auf welche typischen Anwendungsbereiche dies zutrifft. Heute sind wir es gewohnt, am Computer gesetzte Schrift nicht nur in klassischen »Drucksachen« zu
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