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Typografie.info

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  1. Letzte Stunde
  2. Phoibos

    ch/sch als einzelne Buchstaben

    Nein, denn das gemeine ß ist ja, warum und wie auch immer, aus der Handschrift in das Druckbild gerutscht und es ist nur logisch, einem Kleinbuchstaben auch einen Großbuchstaben beizugeben. Es geht mir auch nicht um all die diakritischen Zeichen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, sondern eine bewusste Entscheidung, einen bisherigen Di- oder Polygraphen durch ein einzelnen Symbol zu ersetzen. Ich kenne das nur von Währungssymbolen. Also so als ob der Russe den Laut [ʃʲː], щ, schtsch, den er auch gut ШЧ hätte schreiben können, ab sofort durch ☈ (eigentlich Gewitter, U+2608) zu repräsentieren.
  3. Heute
  4. Ralf Herrmann

    Typografie für alle

    Das Buch »Typografie für alle: Überzeugen Sie mit guter Schrift« ist ein Typografie-Buch von Claudia Korthaus, das sich ausdrücklich an »Nicht-Designer« richtet. Der Klappentext nennt als Beispiele Autoren, Wissenschaftler, Anwälte, Sekretäre und Studenten, die überzeugende Dokumente, Präsentationen, Geschäftsberichte, Werbemittel und Websites gestalten möchten. Entsprechend versucht das Buch Grundlagen des Grafikdesigns, insbesondere im Hinblick auf die Schriftanwendung, zu vermitteln. Die 257 Seiten des durchgängig vollfarbigen Buches gliedern sich dabei in vier Kapitel. Das erste Kapitel erklärt kurz grundlegendes zur Bedeutung der Typografie in gestalterischer Arbeit. Kapitel 2 (»Die Schrift als Schlüssel«) gibt einen Überblick, wo man kommerzielle und kostenlose Schriften herbekommt und was es in Hinblick auf die Qualität dabei zu beachten gibt. In Kapitel 3 folgen »Schriftwahl und Schriftmischung«. Ausgehend von einer Schriftkategorisierung mit sechs »Schubladen« werden typische gestalterische Schrifteigenschaften und deren mögliche Anwendung besprochen. Thematisiert werden hier auch Details zur Lesbarkeit von Schrift und Prinzipien der Schriftmischung. Mit über 100 Seiten nimmt Kapitel 4 (»Die Praxis«) den größten Teil des Buches ein. Neben Erklärungen zur Detailtypografie erfolgt die Vermittlung des Wissen hier beispielhaft an konkreten Projekten: Einladung zur Taufe, Die Visitenkarte eines Geigers, Das Geschäftspapier eines Rollerverleihs, Die Broschüre eines Reisebüros, Eine Bachelorarbeit, Die Website eines Gewürzanbieters, Ein Geschäftsbericht. Beispielhafte Gestaltungen als Positiv- und Negativbeispiele vermitteln hier anschaulich, worauf Laien bei der Gestaltung achten sollten. Bewertung: Die Vermittlung der Grundlagen von Gestaltung und Typografie an »Nicht-Designer« in einem einzelnen Buch ist eine herausfordernde, nur schwer lösbare Aufgabe. Es gibt einen Grund, warum Grafikdesigner ein Beruf ist, der in mehrjährigen Berufsausbildungen bzw. Studiengängen vermittelt wird. Es gibt umfassendes Wissen zu vermitteln und erst im Gesamtzusammenhang kann alles in guter Gestaltung münden. So versucht das Buch vielleicht ein bisschen zu viel und spannt den Bogen zu weit. Der Ansatz, gute und schlechte Gestaltungsbeispiele vollfarbig gegenüberzustellen, ist für Laien sicherlich ein gut gewählter, anschaulicher Weg. Hier kann man einiges Lernen und auch die Grundlagen zu Schriftklassifikation und Detailtypografie schaden freilich nicht. Letztlich zeigen die Gestaltungsbeispiele aber dann doch klassische Grafikdesigner-Arbeiten. Dafür muss man professionelle Satzprogramme wie InDesign besitzen und natürlich beherrschen, um etwa die gezeigten Gestaltungsraster überhaupt auch nur anlegen bzw. sinnvoll nutzen zu können. Ganz zu schweigen vom Webdesign, was wieder einen eigenen Fachbereich bildet. So müssen Käufer des Buches, die tatsächlich Laien sind, dann wohl doch noch eine ganze Menge anderer Bücher mit in den Warenkorb legen, um das gelernte Wissen überhaupt in die Praxis umsetzen zu können. Und grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass alle Fachbücher dieser Art nicht nur ein Textkorrektorat durchlaufen, sondern auch von Fachleuten noch einmal vor Drucklegung gegengelesen werden. So mancher fachliche Fehler, der von Verlag und Textkorrektorat nicht bemerkt wird, spränge Fachleuten leicht ins Auge.
  5. Ralf Herrmann

    Könnt Ihr mir bei meinem Kerning-Problem helfen?

    Das glaube ich nicht. Es gab sicher bestimmte Gründe, warum dein GPOS-Kerning nicht benutzt wurde. Aber wenn du mit deiner Lösung zufrieden bist, ist das ja auch in Ordnung.
  6. catfonts

    ch/sch als einzelne Buchstaben

    Ähm ja... ẞ Aber dann natürlich all die Erweiterungen der Unicode-Blöcke Lateinisch erweitert A bis E
  7. Leo Pardo

    Könnt Ihr mir bei meinem Kerning-Problem helfen?

    Ich konnte das Problem lösen. Jetzt funktioniert das Kerning sogar in MS Word 2007. (Natürlich mit aktivierter Unterschneidung wie im Dialog von Ralf Herrmann oben gezeigt.) Ich habe den Font nochmal mit FontForge exportiert und unter options "old style kern" und "windows compatible kern" aktiviert. Anscheinend sind diese "old style kern tables" für die Office Programme noch notwendig (eine GPOS kerning alleine reicht nicht aus). Vielleicht sind diese Tipps für andere auch hilfreich. Vielen Dank für eure Hilfe! Leo
  8. Andrea Preiss

    Adobe CC 19 Lizenzwechsel Einstellungen beibehalten

    Super, Danke dir, Bertel! werde ich mal ausprobieren.
  9. wush1

    Typografische Fundstücke

    Im Dezember in Lübeck in der Nähe des Bahnhofs gefunden. Hatte da bloß ein Smartphone mit sehr schlechter Kamera dabei, also miese Bildqualität, es dunkelte auch schon, und das Plakat hing an einer blau hinterleuchteten Wand. Denkbar schlechte Bedingungen, aber man kann es erkennen 😉 Das ist dann auch mein erster Post im Forum!
  10. bertel

    Adobe CC 19 Lizenzwechsel Einstellungen beibehalten

    Der Arbeitsbereich ist im User-Ordner gespeichert und hat nichts mit der Lizenz zu tun. Wäre toll, wenn es anders wäre … Du kannst aber bei Premiere den Arbeitsbereich einem Dokument zuordnen und diesen dann öffnen lassen: https://helpx.adobe.com/de/premiere-pro/using/workspaces.html Bei InDesign und anderen könntest du als Workaround deinen Arbeitsbereich speichern und auf dem Rechner in der Agentur laden.
  11. Andrea Preiss

    Adobe CC 19 Lizenzwechsel Einstellungen beibehalten

    Hallo zusammen, weiß jemand, ob es eine Möglichkeit gibt, die Programmeinstellungen, die ich bei meiner Lizenz habe, auf eine andere Lizenz zu übertragen? Geht um Anordnung der Fenster und ähnliches. Nervt, wenn ich in Agenturen immer alles neu einrichten muss. Freue mich über Antworten!
  12. bertel

    gelöst Suche CASTAWAYS Font

    https://www.ffonts.net/White-Flame.font
  13. catfonts

    Prägeschriftart gesucht

    Damals hatte ich sogar eine Messing-Letter selbst gefertigt. Das war in Kunststofflabor der Fachhochschule Hamburg. Die kleine Hand-Heißprägepresse hatte mein Kollege auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf gefunden, und dann mit mit 2 Kasetten Helvetica (ja, eine der Toastbrot-Schriften) zusammen mit einer Auswahl der Transfer-Folien geordert. Ich kam dann auf die Idee, mich nach einer Maschinen-Setzerei durch zu fragen, um so ein paar Linotype-Zeilen mit dem Text "Fachhochschule Hamburg - Labor für Kunststofftechnik" zu bekommen, das hat auch prima geklappt, man schenkte uns dann auch noch einiges an Blindmaterial, das war prima! Und dann wollte ich eben noch unser Logo der alten Hamburger Ingenieurschule haben, das damals noch als Bronzeschild neben dem Haupteingang prangte. Ich hab das also fotografiert, mächtig groß in meiner eigenen Dunkelkammer vergrößert, und dann in Tusche nach gezeichnet. Davon habe ich dann auf Lith-Film ein Positiv angefordert, das gut auf ein 48 Punkte Geviert passt. Dieses habe ich mir dann in der Laborwerkstatt aus Messing fräsen lassen. Mit Ätzstop-Photolack beschichtet und mein Logo darauf belichtet. Anschließend einige Tage in Eisen-III-Chlorid geätzt, klappte prima. Anschließen bekamen unsere gesammelten Abschlussarbeiten eine feine Goldprägung auf Deckel und einem neuen Rücken... Und so hatte ich dann auch einen Winkelhaken in der Hand...
  14. Gestern
  15. Scofield

    gelöst Suche CASTAWAYS Font

    Ich suche die Font CASTAWAYS. Habe sie von einem Aufkleber.
  16. pürsti

    Filmtipp: Lotte am Bauhaus

    Was genau ist das kitschige daran?
  17. Liuscorne

    Filmtipp: Lotte am Bauhaus

    Mein Eindruck ist, dass die besagten internationalen Produktionen uns auch in dieser Hinsicht eines Besseren belehren. Es gibt so viele Stoffe, die über Jahre hinweg nicht entwickelt werden konnten: zu teuer, zu kompliziert, zu uninteressant, findet kein Publikum etc. Dann werden sie von irgendeinem Streamingdienst finanziert (bei vergleichsweise großer künstlerischer Freiheit), und siehe da: Der Stoff findet doch ein Publikum, mitunter wird ein richtiger Erfolg daraus. Wenn die Phantasie der Verantwortlichen groß genug ist, kann man auch ein komplexes Thema publikumswirksam umsetzen; manchmal sind die Programmmacher bornierter als das Publikum.
  18. Rima

    Prägeschriftart gesucht

    Dito. Üblich sind in der Buchbinderei eher "Toastbrot-"Schriften, die zu vielem passen und okay aussehen. Daher findet man meistens eine Diethelm für die Serifen und eine Helvetica für die Serifenlosen, als Altbestand oft als Bleisatzlettern. Die Qualität der heute gegossenen Schriften für Buchbinder lässt extrem zu wünschen übrig, oft ist die Kegelhöhe nicht einheitlich oder Lettern in größeren Schriftgraden zerbröseln. Wobei Bleisatz-Lettern aufgrund der Kegelhöhe ja nur für den Prägnant zu gebrauchen sind. Für Prägepressen gibt es wieder spezielle Lettern, meist aus Messing, die in der Höhe Klischees entsprechen und aufmontiert werden müssen. Ich habe (einmal) auch Prägepressen-Schriften gesehen, die ich nicht zuordnen konnte. Da hatte jede Schriftgröße ihren eigenen Namen, wie "Paris", "Lyon" usw.. Dies könnten eventuell spezielle Schriften gewesen sein.
  19. Liuscorne

    Filmtipp: Lotte am Bauhaus

    Meine Formulierung klang wohl abschätziger, als sie gemeint war. Wenn ich die Mediathek der Öffentlich-Rechtlichen anschaue, gibt es dort ein breites Angebot an Fernsehfilmen: routinierte Produktionen für ein breites Publikum, selten besonders ambitioniert, kritisch oder herausfordernd, aber das müssen sie auch nicht sein. Problematisch wird es, wenn diese Fernsehfilmroutine auf komplexe Stoffe angewendet wird; dann ist die Gefahr groß, Kitsch zu produzieren – wie im Fall von "Lotte am Bauhaus". Früher wäre das vielleicht weniger aufgefallen, weil wir keine allzu großen Erwartungen ans Fernsehen hatten und uns eher gefreut hätten, ein solches Thema überhaupt im Medium Fernsehen geboten zu bekommen. Mittlerweile sind wir aber durch internationale (und zum Teil auch nationale öffentlich-rechtliche) Produktionen anderes gewöhnt. Gemessen daran wirkt "Lotte" dann eher enttäuschend.
  20. Rima

    Prägeschriftart gesucht

    Sieht sehr gut aus; die obere Serifen-Form beim D ist in der Prägung etwas runder, aber so viele Schriften mit diesen Formen gibts ja nicht … Vielen Dank!
  21. catfonts

    Prägeschriftart gesucht

    Weil sich für solche Termotransferprägungen auch ganz normale Bleilettern eignen, und hierfür eben auch Kasetten mit Bleilettern zu den Buchbinder Prägepressen geliefert werden. Das war übrigend bei mir der Grund, überhaupt mal Bleilettern in die Hand zu bekommen.
  22. Ralf Herrmann

    Prägeschriftart gesucht

    Die Kleinbuchstaben-Belegung passt noch besser. Schade, dass bei den Scriptorium-Fonts die historische Originalquelle nicht angegeben ist. Vom Stil her gut möglich, dass tatsächlich Prägebuchstaben Pate standen. So richtig massentexttauglich ist das ja nicht. Aber man könnte von dem obigen Font neue Messingvorlagen machen, wenn das wirklich das Ziel ist. Die Originalschrift noch einmal in Messing zu finden, ist eigentlich utopisch. Da nützt auch der Originalname wenig.
  23. bertel

    Prägeschriftart gesucht

    bei MyFonts herunterladen Wäre doch schon mal sehr nahe dran …
  24. Ralf Herrmann

    Prägeschriftart gesucht

    Warum?
  25. Hans Schumacher

    ch/sch als einzelne Buchstaben

    Im Text werden die Vorschläge dem Autor, G. Michaelis, zugeschrieben, s. S. 37. Theinhardt tritt in der Publikation mit einem Gutachten in Erscheinung, Anhang B, Gutachten über die Zeichen für ch und sch. Als Schriftgiessereibesitzer gab es für Theinhardt offenbar praktische Gründe, sich mit der Einführung neuer Buchtaben zu befassen, aus seinem Gutachten: »Nach der gewöhnlichen Schreibart sind zur Herstellung des Lautes von ch zwei, zur Herstellung des Lautes von sch drei Buchstaben erforderlich; sobald an deren Stelle einfache, selbständige Zeichen träten, würden nach der Berechnung der Typenzahl zur Herstellung eines gedruckten Werkes 5 bis 6 % an Typen weniger zu setzen sein, wodurch sich, namentlich mit Rücksicht auf die Breite der Typen, eine Einsparung von etwa einer Octavseite auf den Bogen ergeben würde. Bei einem Werke in dem Umfange des Brockhausischen Conversationslexikons würde dies allein schon einen vollen Band betragen.« Ist doch gut nachvollziehbar und ähnelt auch aktuelleren Design-Argumentationen, z.B. Weidemann und das DB-Logo.
  26. R::bert

    Filmtipp: Lotte am Bauhaus

    Gut, so kann man es auch interpretieren. Im Kontext verstand ich das »durchschnittlich« eher im Sinne von generell mittelmäßig im Vergleich zu anderen Sendern, Aboangeboten, etc. – aber damit täte man einigen Leuten wirklich unrecht, finde ich. Und der zweite Aspekt ist, dass man wohl manchen Menschen das Bauhaus, wenn überhaupt, erstmal nur »niedrigschwellig« näher bringen kann. Da bin ich ganz bei @pürsti.
  27. Rima

    Prägeschriftart gesucht

    Hallo, eine Kollegin hat mich um Hilfe gebeten. Sie sucht die abgebildete Schrift (wahrscheinlich soll sie einen Titel in dieser Schrift prägen, also eine Reihe fortführen). Wie ihr seht, handelt es sich um eine Prägung auf einen Buchrücken, keinen Druck. Ich glaube aber nicht, dass das eine spezielle Prägeschrift ist/war. Bisher bin ich leider nicht weitergekommen. Wer kann helfen?
  28. Schnitzel

    Filmtipp: Lotte am Bauhaus

    Sicherlich, aber das ist ja nicht der Durchschnitt
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Tierra Nueva – vier Fonts, basierend auf einer Karte Amerikas
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