Was hat Typografie mit Notensatz zu tun? Musiknoten müssen gut lesbar sein, um davon ein Instrument gut spielen oder singen zu können. Für Zweideutigkeiten – zumal im Orchester – reicht die Zeit nicht. Und das kennen wir doch auch, wenn Typografie vor allem zum Lesen da ist. Guter Notensatz ist für alle Musikdisziplinien, von Pop bis Klassik und Neuer Musik, eben sehr wichtig.
Mit Werner J. Wolff spricht ein profunder Notensatzspezialist, der nicht nur von Qualität überzeugt ist, sondern diese auch gut erklären und zeigen kann. Neben einer knappen historischen Darstellung der (Noten-)Satz- und Druckverfahren erläutert er die Grundprinzipien der Notengrafik und geht auf ausgewählte Details wie Bogen und Balken oder den Punkt in der Musik ein. Typografischer Eindruck in Notenblättern und der dazugehörige Lesefluss werden analytisch gezeigt. Der moderne, digitale Notensatz mit seinen eigenständigen Fonts steht natürlich im Mittelpunkt. Und wer sich genauer damit auseinandersetzen will oder muss, sollte das in den anschließenden Tagen laufende gleichnamige tgm-Seminar besuchen.
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