»Nicht der günstigste, aber der beste!« – So berichtet eine Ladenbesitzerin von dem in München führenden Schriftenmaler Karl Blaschke, der vor allem in den 50er- und 60er-Jahren den Fassaden der Stadt eine besondere typografische Qualität verlieh. Fast wie ein Gütesiegel fügte der prominente »Schriftkünstler« allen Arbeiten seine Signatur in kleinen, sorgfältig ausgemittelten Versalien hinzu. Karl Blaschke war – wie uns die Witwe Maria Blaschke erzählte – »ein Stück von München«.
Wer heute auf der Suche nach den übrig gebliebenen Arbeiten Blaschkes die Stadt bewandert, findet zahlreiche Beschriftungen auf höchstem typografischen und herstellerischen Niveau. Es wird höchste Zeit, sich diesem ungehobenen Schatz anzunehmen, bevor auch die letzten Beispiele langsam aus den Straßen verschwinden.
Datum
7. Juli 2013
Gruppe 1: 13 bis 15 Uhr
Gruppe 2: 16 bis 18 Uhr
Ort
Treffpunkt im Innenstadtbereich, der genaue Ort wird in der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.
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