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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 30.06.2021 aus allen Bereichen

  1. Ein Grabstein im Nachbarort. Dieser Schiefer ist sehr hart und beständig. Ich dachte mir, Hut ab vor dem Steinmetz der hier so viel Schriftkunst zeigt. Besonders die Ziffern gefielen mir sehr. Dann erst ging mir auf, daß hier sechs Geschwister in nur zwei Wochen starben. In den 1770ern wurde Boston und Umgegend von verschiedenen Epidemien heimgesucht. Die Todesursache hier ist anscheinend nicht bekannt, wird aber wohl Diphtherie, Ruhr, o. ä. gewesen sein. So einen Stein möchte ich jedem Antivaxxer vor die Tür stellen.
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  2. Ich würde auf eine extra angefertigte Zeichnung tippen, die dann als Messing-Klischee für die Buchbinder angefertigt wurde. Druckschrift ist es mit Sicherheit nicht. Bleibuchstaben können nicht so eng stehen. Und bei einer Präge-Schrift dürfte es solche Unterschiede nicht geben:
    8 Punkte
  3. Im PDF ist das nicht wirklich ein Problem – das enhält auch bei normalen Schriften einen Glyphensatz, also im Grunde nur einen Formenkatalog, der dann im Layout platziert sind. Fürs reine Darstellen des Seiteninhalts selbst ist der Font nicht erforderlich, das ist im Grunde ein Haufen kleiner Bildchen die richtig platziert "zufällig" einen Text ergeben. (Das ganze ist aber kein schnödes "in Konturen umwandeln".) Anders gesagt: Dass der Font auch noch teilweise oder komplett eingebettet ist, und der Text dann nochmal als "Fließtext" (also als Textstring) hinterlegt ist, ist zwar nice to have, wenn man das PDF noch bearbeiten oder durchsuchen möchte, aber nicht wirklich nötig um die Seite als Postscript ausgeben zu können. D.h. wenn der Erzeuger des PDFs (Indesign) variable Fonts unterstützt, und beim Erzeugen des PDFs entsprechende Glyphen für alles, was dargestellt werden soll, erzeugt, ist das PDF am Ende nicht anders als wenn normale Fonts verwendet würden. Nur die Grundlage für die Erstellung der Glyphen ist jetzt halt EIN Font statt bisher mehrere, das Ergebnis im PDF ist dann aber das selbe. Wenn ich ein PDF bearbeiten(!) will, dann muss der Font in nutzbarer Form (nicht nur ein Formenkatalog) mit drin sein, dann haben wir aber wieder einen Editor, nicht nur einen reinen Interpreter, und ein Editor muss mit dem variablen Font natürlich umgehen können, so wie er bisher schon mit verschiedenen Fontformaten umgehen können musste. D.h. wenn ich für die Druckerei ein standardkonformes PDF abliefere und deren RIP das nur interpretiert, ist es unerheblich ob die Grundlage klassische Fonts oder einen variable-font genutzt hat. Wenn ich mit dem PDF noch Dinge anstellen will, oder offene Daten austausche, dann muss mein Gegenüber das Format natürlich verstehen, aber das ist nichts grundsätzlich neues, nur halt ein weiteres neues Format ...
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  4. Hier findest Du alle Ausgaben der "Ver Sacrum", Zeitschrift der Wiener Sezession. Hier gibt's alle Ausgaben der namengebenden Zeitschrift "Jugend" Kudos für die Uni Heidelberg, die beide Zeitschriften aus ihren Beständen digitalisiert hat.
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  5. Ich gebe öfter Kurse, sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Die Schutzbelehrung hat sich seit meinen Anfängen von vierzig Jahren nicht geändert: Blei ist giftig, deshalb nach dem Arbeiten mit den Lettern: Hände waschen! Keine Lebensmittel berühren mit schmutzigen Händen! Was man nach dem Setzen an den Händen sieht, ist kein Bleiabrieb von den Lettern, sondern Dreck, alte Farbe und Staub. Dieser Staub im Setzkasten ist das Ungesunde. In der Luft befindet er sich gewöhnlich nicht. Mein Luftreiniger steht nicht in der Setzerei, sondern im Maschinenraum, wo die Chemikalien stehen, also Farbe, Öle, Lösungsmittel. Vom Umgang mit diesen Chemikalien sollten jüngere Kinder gänzlich ferngehalten werden, Jugendliche und Erwachsene Handschuhe tragen. Ich mache das nicht beim Formwaschen, also dem Reinigen der Druckform, weil man da nur Waschbenzin auf Lappen oder Bürste gibt und nicht in Kontakt mit der Haut kommt. Aber beim Waschen der Maschinen trage ich die grünen Sicherheitshandschuhe für Lösungsmittel mit langen Stulpen, dann kann man richtig zulangen. Fingerringe, Armreifen usw. müssen abgenommen werden, weil man erstens damit hängenbleiben kann, zweitens hartes Metall das Blei beschädigen kann und Edelmetall zerkratzen kann.
    5 Punkte
  6. Das ist die schmale Wallau. https://www.typografie.info/3/Schriften/fonts.html/wallau-r740/ Allerdings sind das die alternativen »deutschen« Großbuchstaben, daher stimmen die Buchstaben nicht mit den Bildern des obigen Links überein. Vorstellung und Druck mit den Holzlettern auch bei YouTube.
    5 Punkte
  7. Türschild bauen? Da hätte ich was für Dich...
    5 Punkte
  8. Naja, die (typografische, aber auch semantische / logische) Regel lautet: "Gleiches gleich behandeln", oder in erweiterter Auslegung: "Ähnliches ähnlich behandeln". Das leuchtet eigentlich mit grundsätzlicher Logik ein, wenn es in einem Lehrbuch stehen soll damit es "gültig" ist, dann z.B. Willberg, Lesetypografie. Mailadresse und Telefonnummer sind Kontaktmöglichkeiten und sind somit gleich zu behandeln bzw. zusammen zu gruppieren. Homepage ist ein Informationsangebot, und kann(!) anders behandelt werden (z.B. auf einer eigenen Zeile stehen). Die Kategorien zu mischen, nur weil es optisch "besser" aussieht, mag an der Oberfläche helfen, aber dieser Schein fällt in dem Moment in sich zusammen, in dem ein Leser dem Text Information entnehmen will, weil er bereits Interesse an Details hat und mehr wissen will (also genau jene Leser, die wir genau in diesem Moment NICHT durch dumme Fehler oder Unlogik wieder verlieren wollen). Wenn das optisch gar grausig aussieht, oder das Platzangebot das nicht hergibt, kann ich das eigentlich trotzdem nicht beliebig umsortieren, genauso wenig wie ich einfach die Mailadresse abkürzen kann nur weil sie zu lang ist ... Da kann ggf. ein Condensed-Schnitt helfen das zu lösen, oder eben ein anderes Layout. Gegenprüfung / Trotz: Welche zitierbare Regel "erlaubt" so eine Kategorie-Vermischung? Welche zitierbare Regel schreibt eine Anordnung nach gleichmäßiger Zeilenlänge als erstes Kriterium vor? Ich würde übrigens über diese Reihenfolge nachdenken: Telefonummer Mailadresse Homepage also mit Telefonnummer beginnen, dann Mail, dann (direkt dran oder abgesetzt) Webseite, um die "elektronischen" Medien näher aneinander zu stellen. Außer natürlich, die Adressaten sollen sich bevorzugt per Mail melden.
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  9. Scheint zu passen, denn meine beiden Kinder (12 und 13) standen gerade beim Aufruf der verlinkten Seite hinter mir und fanden die Schrift ziemlich klasse.
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  10. … und hier kannst du die »Casualness« selbst einstellen: https://www.recursive.design/
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  11. Quelle: https://www.facebook.com/thelanguagenerds/photos/a.1617884278326668/4326106860837716/
    5 Punkte
  12. Je nach Kontext, siehe auch die Antwort von Phoibos: Ja, zumindest ich empfinde das als Fehler, mindestens grobe Nachlässigkeit bis Wurschtigkeit. Entweder man macht es als Autor richtig oder es ist einem egal (das Gefühl mag aber kein Leser). Das wäre jedenfalls mein Empfinden als Leser in (akademischen) Zusammenhängen und dort, wo es eine Wahl oder entsprechende technische Möglichkeit gab, hier wahrscheinlich Word. Wenn Du tatsächlich immer die normalen/korrekten Anführungen verwendet hast, ist es aber nicht allzu viel Arbeit, die über die Suchfunktion herauszufischen. Und wenn es jetzt auch noch hübscher aussehen soll, kannst Du die Gänsefüßchen auch gleich durch Guillemets ersetzen.
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  13. Oder "sparkles and stars". Ich denke auch, dass es die Attribute sind, die aus einer normalen Schrift eine Weihnachtsschrift machen. So wird aus einer Teutonia eine Schneekönigin. Vielleicht gibt es ja in deinen Mustern so etwas wie »Sternenzauber« … Aber der wahre Wert des Pakets wird eh in den (vielen!) Ornamenten liegen.
    5 Punkte
  14. Ja, richtig, Du darfst gerne Gebrauch dieser Schriften machen, ich hatte damals auch viel Hilfe hier im Forum bekommen. Zudem rotiere ich nicht nur durch die Glyphen, sondern benutze den jeweils erstem Buchstaben und dessen Code ala jeweiligen Startwert für die Rotation, und die geht nicht pro Zeile, sondern pro Ansatz. Dierdurch bekommer ich auch mehr Pseudo-Zufälligkeit, da ja kaum jeder Absatz immer mit dem gleichen Buchstaben startet. Es gint zwar eine opentype-Funktion rand (zandom) aber die wird aus gutem Grund in keiner Software unterstützt, denn das würde dazu führen, dass der Text, jedesmal wenn er geöffnet wird quasi neu aus deiner Zeug-Kiste neu gesetzt wird, und da deine Glyphen dann wohl auch eine unterschiedliche Laufweite haben, und das würde bei tatsächlicher Zufälligkeit die Textlänge sich bei jedem Öffnen verändert, und das führ dann letztlich dazu, das ein komplettes Werk, so gesetzt bei jedem Öffnen eine andere Seitenzahl hätte, und keine Verweise und Inhaltsverzeichnisse mehr funktionieren. Darum braucht man eine Technik, die ein hinreichend zufällig wirkendes Bild abgibt, aber doch immer zum gleichen Ergebnis führt. Zudem darf dieses OpenType-Script nicht zu groß werden, damit dann die Software, die dies beim öffen des Textes interprätieren muss dabai nicht aussteigt. Daher - nach auch zahlreichen Misserfolgen mein Kompromiss mit jeweis 9 Glyphen des gleichen Schriftzeichens. Mein Tipp: Öffene eine der Erikas im Font-Editor und tausche da eingach nur die ganzen Glyphen-Outlines unter Beibehaltung der alten Glyphen-Namen aus, dann änderst du noch die Font-Info einträge und es sollte klappen. Und dann lass mich deinen Font auch mal sehen - edit- Ich habed eben nochmal meine original Fontlab-Quelldatei geöffnet, und da die OpenType-Features und die Glyphen-Klassen heraus gespeichert, vielleicht hilft dir das, denn beim Öffnenvon schon compilierten Fonts geht es oft schief, und die schon übelst unübersichtlichen OpenType-Features werden dann komplett unübersichtlich.Erika-Zeug.zip Verwendest Du Fontlab, kannst du auch die *.vfb bekommen. Leider gibt es hier ja kein wirklich brauchbares Austauschformat.
    4 Punkte
  15. In diesem Falle würde ich nichts anderes als die deutschen Gänsefüßchen nehmen, da sie dem handschriftlichen Gebrauch entsprechen.
    4 Punkte
  16. Ist ein ... da "richtig"? Das würde ja suggerieren, dass da etwas ausgelassen wurde was eigentlich gesagt werden wollte, aber aus einem Grund (Verblüffung, Unterbrechung, ...) nicht gesagt werden konnte. Ich würde schon sagen, dass eine reine Denkpause mit einem – richtig angedeutet ist, wenn es auch ungewohnt aussieht. Zum Abstand: in der Konsequenz, dass ein normaler Gedankenstrich innerhalb eines Satzes ebenfalls einen Abstand davor und danch stehen hat weil er weder zum Davor noch zum Danach gehört, der Gedankenstrich sematisch gewiss nicht zum Anführungszeichen gehört (sondern eher zum gesprochenen Satz), und auch um die ungewohnte Schreibweise optisch möglichst klar darzustellen und die Zeichen nicht zu einer neuen Form zu kombinieren die jeder anders deuten kann, würde ich da einen Abstand einfügen. Der Bedeutung nach würde ich da ein volles Leerzeichen setzen, der Optik nach eventuell etwas verringert, weil da sonst recht viel "Luft" um die recht flachen Anführungszeichen und Gedankenstrich entstehen, also ein Loch gerissen würde.
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  17. Und jetzt vollständig: https://www.peter-wiegel.de/Fonts/CAT_Flamme.zip
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  18. Nun, ich wollte so nah wie nötig an die Schelter & Gieseke heran, aber doch was eigenes draus machen. also das im original recht flach unten abgeschnittene g und y habe ich etwas mehr Rundung gegeben. Dazu vieles, was das Original nicht bietet, eie ſ und komplett fie UNZ1-Ligaturen, für die Niederländer ein IJ, Und bei den Ligaturen mit Doppelung eines Buchstabens mit Oberlänge ist der jeweil 2. ein wenig niedriger. Die Idee dazu habe ich aus dem alten schwedischen Brief. Hier habe ich so einige Buchstaben identifizieren konnen und das so dort gefunden. Auch schreibt der genau so ein "Schleifen-g" wie ich es selbst schreibe, aber ich noch in keiner Schriftart regulär gesehen habe. Kommt vielleicht mal in eine zukünftige Schreibschrift rein, mal sehen...
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  19. Die Begriffe Laufweite und Unterschneidung bzw. Kerning beziehen sich gleichsam auf Abstände zwischen Buchstaben. Doch was genau ist der Unterschied und nach welchen Prinzipien wählt man die idealen Einstellungen für Laufweite und Kerning? Dieser Artikel für Typografie-Einsteiger erklärt die Zusammenhänge und Arbeitsweisen im Detail. Das Buchstabenbild in digitalen Fonts sitzt wie früher im Bleisatz auf einem sogenannten Schriftkegel – auch wenn dieser nun virtuell und in der Regel unsichtbar ist. Dies ist wichtig zu wissen, denn es sind letztlich die Maße des Kegels, die Größe und Positionierung der Buchstabenformen kontrollieren. Zur Sichtbarmachung der Schriftkegel genügt übrigens die Markierung eines Buchstabens. Die vom Anwendungsprogramm dabei gezeigte Hinterlegung entspricht dem Schriftkegel. Im Bleisatz war es noch die Regel, dass der Schriftkegel das gesamte Buchstabenbild umschloss. Der Buchstabe hat dann entsprechend Fleisch links und rechts des Buchstabenbildes. Man spricht hier bezogen auf die Leserichtung auch von Vorbreite und Nachbreite. Bei digitalen Schriften können Elemente wie diakritische Zeichen und ausladende Schwünge jedoch auch beliebig aus dem virtuellen Schriftkegel herausragen (siehe folgende Abbildung). Die Vor- bzw. Nachbreite nehmen dann negative Werte an. Der Begriff Laufweite als einstellbarer Parameter des Schriftsatzes beschreibt die generelle Änderung der Abstände zwischen Buchstabenkegeln und wird in der Regel auf ganze Absätze angewendet. Eine gezielte und deutliche Erhöhung der Laufweite – auch Sperren genannt – war früher für gebrochene Schriften und beim Schreibmaschinensatz im Einsatz, ist aber heute kaum noch in Verwendung. Ist die Laufweite »Null« schließen alle Schriftkegel direkt aneinander an. Bei positiven Werten für die Laufweite, wird jeder Buchstabe um den Wert der Laufweite vergrößert. Bei negativen Werten wird die Buchstabenbreite gleichmäßig reduziert. Die Laufweitenänderungen wirken sich dabei nicht auf beide Seiten der gewählten Buchstaben aus, sondern immer nur auf die hintere Seite bezogen auf die Leserichtung. Bei lateinischer Schrift wird also nur die rechte Seite beeinflusst. Starke Laufweitenänderungen können als bewusster stilistischer Effekt gewählt werden, insbesondere bei Schaugrößenanwendungen. Daneben lassen sich mit der Laufweite jedoch auch Wahrnehmungseffekte ausgleichen. Umso kleiner die relative Schriftgröße, umso größer sollte die Laufweite sein. Denn umso schlechter wir die Buchstaben auflösen können, umso mehr laufen sie visuell ineinander. Eine erhöhte Laufweite kann dem entgegenwirken. Bei größeren relativen Schriftgraden zeigt sich dagegen der umgekehrte Effekt. Die Buchstaben sind so klar erkennbar, dass eine Standardlaufweite zu weit wirken kann und sich womöglich eine Verringerung der Laufweite anbietet. Laufweite und Schriftgrad stehen in einem indirekten Verhältnis. Umso größer die Schrift, umso geringer sollte die Laufweite sein. Umso kleiner die Schrift, umso größer sollte die Laufweite sein. Versalsatz profitiert in der Regel auch von erhöhter Laufweite Anwendungen wie die von Adobe geben Änderungen von Laufweite und Kerning übrigens als ein Tausendstel des Gevierts an – also relativ zur Schriftgröße. Bei einer Schriftgröße von 12 Punkt und einer Laufweite von 1000 würde also jeder Buchstabe um exakt 12 Punkt in der Breite vergrößert werden. Unterschneidung bzw. Kerning Änderungen von Buchstabenabständen, die sich auf konkrete Buchstabenpaare beziehen, werden Unterschneidung genannt. Neben diesem Begriff ist auch hierzulande der englische Begriff Kerning verbreitet. Anpassungen der Abstände zwischen Buchstabenpaaren können im Font hinterlegt sein oder durch den Schriftanwender gesetzt oder überschrieben werden. Die Begriffe Unterschneidung und Kerning gehen auf die Buchdruckzeit zurück, als die Lettern zur Verringerung der Buchstabenabstände physisch beschnitten werden mussten. Bei digitalen Schriften können heute natürlich beliebige positive und negative Werte für Unterschneidung bzw. Kerning gesetzt werden. Die Unterschneidung kann sogar so groß sein, dass die Buchstabenbreite selbst überschritten wird. Zweck des Kernings ist der Ausgleich der Weißräume zwischen den Buchstaben. Ungleiche Abstände würden beim Lesen ablenken und die Unterscheidung zwischen Buchstabenabstand und Wortabstand erschweren. Gutes Kerning verbessert also die Lesbarkeit und Lesefreundlichkeit des Textes. Schriftgestalter versehen alle Buchstaben bereits mit einer zum jeweiligen Buchstabenform passenden Vor- und Nachbreite. Dadurch lassen sich die meisten Buchstaben mit beliebigen anderen Buchstaben kombinieren und es entsteht im Zusammenspiel von Vor- und Nachbreiten aufeinanderfolgender Buchstaben automatisch der passende Abstand und Weißraum. Doch für einige Buchstabenkombinationen ist dennoch eine spezielle Behandlung der Buchstabenabstände erforderlich, die sich nicht allein durch Vor- und Nachbreiten kontrollieren lässt – das Kerning! Wovon hängt das Kerning ab? Kerning hängt vom Schriftsystem, dem Schriftstil und der Schriftart ab. Bei verbundenen Schreibschriften verbieten sich Eingriffe in Laufweite und Unterschneidung zum Beispiel, da die durchgehende Verbindung sonst unterbrochen wird. Gebrochene Schriften benötigen in der Regel ebenfalls kein Kerning, da sie im Gegensatz zu Antiqua-Schriften nicht über diagonalen Linien und ähnliche Elemente verfügen, die große Weißräume innerhalb der Buchstabenformen erzeugen. Doch die hierzulande am meisten verwendeten Antiqua- und Groteskschriften benötigen in aller Regel Kerningpaare. Ob Schriftanwender hier eingreifen müsst, hängt jedoch auch von der Schriftgröße ab. Während das in den Schriften enthaltene Kerning stets aktiviert sein sollte, ist eine manuelle Nacharbeit in Leseschriftgraden in der Regel nicht notwendig oder sinnvoll. Umso größer die Schrift jedoch dargestellt wird, umso mehr fallen Kerningprobleme ins Auge. Bei Überschriften kann der Schriftanwender daher gegebenenfalls nacharbeiten und bei einzelnen Schriftzügen wie zum Beispiel Logos ist manuelles Kerning meist unabdingbar. Übrigens steht das Kerning auch mit der Laufweite in Verbindung. Umso enger die Buchstabenformen stehen, umso deutlicher fallen Unterschiede der Weißräume und Buchstabenabstände auf. Umso größer die Laufweite ist, umso geringer der Bedarf nach Kerning. Wie man den Weißraum zwischen Buchstaben beurteilt Beim Kerning werden die Weißräume ausgeglichen, die sich direkt zwischen benachbarten Buchstaben aufspannen. Daher müssen Schriftanwender lernen, die Größe dieser Weißräume entsprechend visuell einschätzen zu können. Dies erfordert etwas Übung und ist wegen der Komplexität der Zeichenformen auch nicht völlig objektiv. Nicht selten sind auch Kompromisse nötig, da verschiedene Ziele miteinander kollidieren können – etwa der Ausgleich der Weißräume mit der Erhaltung der Leserlichkeit der einzelnen Buchstaben durch hinreichende Separation von den umgebenen Buchstaben. Als einfach Grundregeln kann man jedoch festhalten: Treffen zwei Stämme an der Buchstabengrenze aufeinander, ist der größte Buchstabenabstand erforderlich. Trifft ein Stamm auf eine Rundung, kann der Abstand verkleinert werden, da sich der Weißraum nun auch auf den Bereich über und unter der Rundung erstreckt. Und treffen zwei Rundungen aufeinander, ist der ideale Buchstabenabstand besonders gering. Gleichmäßiger Weißraum durch unterschiedliche Buchstabenabstände Besondere Beachtung benötigen Buchstaben der lateinischen Schrift, die Diagonalen enthalten (A, V, W, Y, K, X, y, v, w) bzw. ein eher kopf- oder fußlastiges Buchstabenskelett besitzen (zum Beispiel T, L, F, P, r). Dabei sollte man nicht vergessen, dass diese Zeichen nicht nur in Kombination mit anderen Buchstaben manuelles Kerning erfordern können. Auch in Kombination mit Satzzeichen oder Wortabständen kann Kerning erforderlich sein. Schließen die Buchstaben links und rechts der Buchstabengrenzen mit klar begrenzten Stämmen oder Rundungen ab, lässt sich die Größe des zwischen den Buchstaben entstehenden Weißraums relativ einfach einschätzen. Schwieriger wird es, wenn die Weißräume in die Buchstabenformen selbst fließen, wie man bei folgender Abbildung sehen kann: Die Abstände im Wort »from« lassen sich recht gut einschätzen, doch die Flächen, die zwischen den Buchstaben E + a und e + s in »Eames« gebildet werden, sind um ein vielfaches größer als die restlichen Weißräume. Wir können dies weder ignorieren, noch die Buchstaben so ineinander schieben, dass diese großen Fläche auf das Maß der restlichen Weißräume reduziert werden. Die Lösung liegt vielmehr darin, diesen Weißraum entsprechend gewichtet einzuschätzen. Umso weiter der Weißraum in die Buchstaben ragt, umso mehr können wir ihn ignorieren, was in der Darstellung als Verlauf visualisiert ist. Der Kerning-Prozess Um das Kerning für ein Wort zu setzen, kann man letzteres einfach von dessen Anfang zum Ende in Buchstaben-Dreiergruppen durchschreiten. So betrachtet man also stets zwei Weißräume im Vergleich und kann die Größe des linken Weißraumes als Muster auf den rechten übertragen. Dabei können sich jedoch auch Folgefehler einschleichen und die generelle Laufweite kann sich unnötigerweise ändern. Eine alternative Methode besteht daher darin, sich von den Extremen her anzunähern. Man betrachtet also das gesamte Wort bzw. die gesamte Wortgruppe und sucht nach den Weißräumen, die als besonders groß oder besonders klein herausstechen. Diese werden dann an die durchschnittliche Größe der Weißräume angepasst. Im Anschluss beginnt der Prozess von vorn. Welche Weißräume stechen nun noch hervor? Man wiederholt den Prozess, bis der gesamte Text ausgeglichen ist. Kompromisse und Ausnahmen Der Kerning-Prozess ist immer ein gestalterisches Abwägen, keine exakte Wissenschaft. So muss zum Beispiel oft entschieden werden, ob sich Buchstabenformen berühren dürfen oder nicht. Dazu zwei Beispiele: Das hier gezeigte Wort (erste Zeile) benötigt zwingend Kerning, da es sonst ungewollt optisch in die Teile P–AR–TY zerfällt. Doch auch nach der Optimierung der Abstände (zweite Zeile) sind die Räume nicht vollkommen ausgeglichen. Der Weißraum zwischen T und Y ist deutlich größer als die anderen Weißräume. Eine Vergrößerung aller anderen Weißräume auf diese Größe ist denkbar, aber womöglich gestalterisch nicht gewollt. Eine Berührung von T und Y bietet sich in dieser Schrift mit Serifen jedoch auch nicht an. Die abweichenden Weißräume sind also akzeptabel, solange das Kerning das optische Auseinanderfallen des Wortes erfolgreich verhindert. In anderen Fällen nimmt man die Berührung aber womöglich lieber in Kauf, wie in folgendem Beispiel zu sehen ist: Die Buchstaben w und y reißen eine so große Lücke (zweite Zeile), dass die Überlagerung der Buchstaben (erste Zeile) womöglich das kleinere Übel darstellt. Denn die Leserlichkeit der Buchstaben bleibt dennoch gewährleistet. Dies hängt jedoch von den konkreten Buchstaben ab. Nicht akzeptabel wäre diese Maßnahme zum Beispiel für die Buchstabenkombination r und n, die dann zu einem m werden würde. Schaut man sich professionelle Schriften an, zeigen sich interessante Abweichungen von den bisher besprochenen Grundprinzipien. So werden zum Beispiel Buchstabenabstände zwischen Großbuchstaben und anderen Zeichen zwar angepasst, jedoch nicht so stark wie man es womöglich erwarten würde. Die Abstände zwischen W + e und Y und dem Punkt könnten noch deutlich geringer sein. Der Schriftgestalter hat dies jedoch nicht so im Font hinterlegt (zweite Zeile). Dafür gibt es zwei mögliche Gründe: Erstens können Großbuchstaben grundsätzlich etwas mehr Fleisch besitzen, da sie nicht nur in gemischter Schreibweise, sondern auch im Versalsatz benutzt werden können, wo sich größere Buchstabenabstände anbieten. Zweitens ist der größere Abstand näher an der Leseerfahrung, die durch Jahrhunderte des Buchdrucks geprägt wurde. Eine zu starke Unterschneidung bei digitalen Schriften kann daher womöglich ungewohnt und falsch wirken, insbesondere bei einer eher traditionellen Leseschrift. Zusammenfassung Laufweite und Kerning sind gleichsam Parameter des Schriftsatzes, die die Abstände zwischen Buchstaben durch Änderung der Buchstabenbreiten beeinflussen. Standardmäßig reiht ein Textsatzprogramm Schriftkegel neben Schriftkegel. Der Startpunkt für zum Beispiel den zweiten Buchstaben eines Wortes entspricht also exakt der Breite des Schriftkegels des ersten Buchstabens. Laufweite und Kerning können diese Breite jedoch modifizieren und damit auch den Startpunkt folgender Buchstaben verschieben. Laufweitenänderungen werden in der Regel auf ganze Wörter, Wortgruppen oder Absätze angewendet. Kerning-Anpassungen dienen dagegen der Anpassung der Abstände und Weißräume zwischen einzelnen Buchstabenpaaren. Sind beide Parameter gesetzt, addieren sich die Einstellungen entsprechend. Hat also zum Beispiel ein Buchstabe eine Breite von 500 Einheiten eines Gevierts und die Laufweite ist auf 200 gesetzt, würde der linke Startpunkt des nachfolgenden Buchstabens bei 700 Einheiten liegen. Ist jedoch für diese Buchstaben ein Kerning-Paar mit dem Wert –50 gesetzt, würde sich die Breite des ersten Buchstaben nun auf 650 Einheiten ändern.
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  20. Jede Vektorisierung, egal wie gut, wirkt unnatürlich. Das Auge verlangt die fraktalen Unebenheiten, die es von Uferlinien, Wolken, dem Horizont u. ä. gewohnt ist. Die mathematisch perfekte Linie ist uns unheimlich. Zum Glück stellen kleckernde Tintenstrahldrucker und überkomprimierte JPG Dateien das naturgemäße Gleichgewicht wieder her 😄 (Im Übrigen läßt sich hier noch einiges verbessern)
    4 Punkte
  21. Nachdem ich außerordentliche Schwierigkeiten hatte, Schriften zu finden, die aus sich heraus "weihnachtlich" wirken, gehe ich die Sache jetzt vom anderen Ende an. Norbert hatte ganz richtig festgestellt, daß der Schmuck den Wert dieses Design Kits bestimmen wird. So habe ich alle geplanten Umrandungen, Vignetten, und sonstigen Zierat in ein riesiges Dokument gestellt und dann verschiedene Schriften anprobiert. Eine herzlich warme, die sich besonders gut mit den kleinen, krakeligen Verzierungen von Schriftguß AG verträgt, ist die schraffierte Demeter, ebenfalls von Schriftguß. Übrigens hätte ich gutes Geld gewettet, daß die Schrift nach der Erntegöttin benannt ist. Tatsächlich wurde sie von einem Herrn Demeter entworfen. Man lernt nie aus.
    4 Punkte
  22. Ich würde noch so ein Schild aufstellen, man weiß ja nie wo die Viecher lauern. https://www.wahnhinweise.de/post/166916754564/vorsicht-bleiläuse-das-juckt-nicht-nur-den
    3 Punkte
  23. Technischer Tipp: schau mal, ob dein Domain-Anbieter kostenlose SSL-Zertifikate wie Let’s Encrypt bereitstellt. Anderenfalls sehen zukünftig immer mehr Besucher deiner Website eine Warnung oder die Website wird ganz geblockt, weil sie nicht sicher ausgeliefert wird.
    3 Punkte
  24. Danke für die Einblicke so verschieden sind die sich entwickelnden Arbeitsweisen ... Ich denke solange sich alle Beteiligten konsistent verhalten, d.h. die Vorlage immer gleich konsequent vorbereitet ist, und die Interpretation der Vorlage dann auch gleich bleibt (Automatismen helfen da natürlich auch mal), ist eh alles gut ... Wir bekommen hier halt meistens Dokumente in allen Formen und Qualitäten zum Setzen rein, von "alles sauber und selbsterklärend" über "überbemüht und dadurch umständlich" bis zu "schnell hingerotzt wozu haben wir Grafiker ?!". D.h. ich habe eine gesunde Vorsicht entwickelt ... Aber wir setzen natürlich auch nicht Bücher in klassischem Sinne, sondern verschiedenste Kommunikationsmedien.
    3 Punkte
  25. Das war ja bei Notenverlagen auch sehr üblich, siehe das Beispiel unten. Wir hatten einen ganzen Schrank voll davon. Ich finde sowas ja total gut. Irgendwann wenn ich mal zu viel Zeit habe dann versuche ich mal mein Türschild für die Uni so nachzubauen. Darauf warte ich schon seit Jahren!
    3 Punkte
  26. »Alle Musterseitenobjekte übergehen«. (Weil ich faul bin, nutze ich das, um die Musterseitenobjekte en gros zu lösen.) Vor dem Befehl aber alle (Doppel-) Seiten, die es betreffen soll, im Seiten-Menü markieren. Dazu auch alle Ebenen öffnen, da sonst die Elemente auf gesperrten Ebenen nicht betroffen sind. Ich spreche da aus Erfahrung … 🙄
    3 Punkte
  27. Gerade bei Reddit gesehen. Die Schriften sind für mich gerade richtig. Ernst, aber dekorativ. In meiner augenblicklichen Stimmung schwebt mir des öfteren vor, ein Gruselkabinett für Erwachsene aufzumachen - Mahnbriefe, eine Tür hinter der ein Polizist steht und sagt "Es tut mir leid." Da gehört so was rein.
    3 Punkte
  28. Hallo @Kathrinvdm, eine »nur halb« selbstgeschnitzte Möglichkeit: mit [Windows] Strg + Alt + Shift + L kannst du den Befehl »Override All Master Page Items« (wie heißt der auf deutsch?) auf dem Druckbogen anwenden. Dadurch werden alle auf dem Druckbogen vorhandenen Elemente von der Master-Seite »abgelöst« und sind fortan nur noch als Inline-Elemente vorhanden. Mit [Windows] Shift + Bild ↓ springst du anschließend zum nächsten Druckbogen. Entweder, du schreibst dir ein Skript oder Makro, das diese beiden Befehle von der ersten bis zur letzten Seite alternierend ausführt, oder du machst das eben von Hand – sobald du die beiden »Affengriffe« einmal intus hast, dauert das schließlich auch bei einigen Dutzend Seiten nicht allzu lange.
    3 Punkte
  29. Ja, ich müsste mal abwaschen. Ich hasse abwaschen.
    3 Punkte
  30. Rechtschreibung und Zeichensetzung sind Konvention, auf die sich eine Gruppe per Praxis eingespielt hat. Englische Anführungszeichen sind somit ein Fehler in dem Sinne, dass es nicht dieser Konvention in Deutschland entspricht, d.h. es wird bei Lesern tendentiell zu verlangsamtem Lesefluss und eventuell Irritation oder gar Ärger führen, weil es nicht so ist, wie man das üblicherweise gewohnt ist. Man lenkt den Leser von dem ab, was man eigentlich mitteilen möchte, es ist somit nicht Sinne der bestmöglichen Verständlichkeit und Einfachheit für den Leser und somit auch nicht im Sinne des Autors. Aber: prinzipiell kann man natürlich in seinem Privat-Buch (nichts amtliches oder staatliches) die Rechtschreibung und Zeichensetzung so interpretieren und ausüben wie man selbst will und von der aktuell gängigen Konvention abweichen – da gibt es kein Gericht das sowas bewertet oder verurteilt (auch nicht der Duden) und kein Gesetz das sowas vorschreibt. Ein Verlag kann darauf bestehen, dass Bücher die bei ihm erscheinen einer gewissen Konvention entsprechen, im Sinne der Einheitlichkeit und zur Vermeidung von ständigen Diskussionen über die Form statt über den Inhalt.
    3 Punkte
  31. Ihr seid ja schon fleißig gewesen. Ich schmeiß auch noch zwei, drei Vorschläge auf den Markt: bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
    3 Punkte
  32. Und in diesem Zusammenhang, geht das mit meinen ß? Das in der ITC ist ja eher ein beta...
    3 Punkte
  33. Ein gutes Tool zum Auslesen der Metadaten ist ansonsten https://fontdrop.info/ – einfach die Seite öffnen und die gewünschte Schriftdatei in das Browserfenster ziehen. Die abgebildeten Daten werden lizenzkonform lokal verarbeitet, es wird also nichts hochgeladen und auch nichts modifiziert. Ob ein Fonteditor noch mehr wertvolle Infos darzustellen vermag, weiß ich gerade allerdings nicht.
    3 Punkte
  34. Eine exakte Digitalisierung ist mir nicht bekannt, aber ggf. reicht dir schon die Regional von Alejandro Paul.
    3 Punkte
  35. Eine tolle Sammlung gescannter Bücher über russische Typografie: https://bibliotekus.artlebedev.ru/
    3 Punkte
  36. Dieses Fundstück ergatterte ich vor einigen Jahren bei Ebay. Hier ein kurzes Video davon: Die Büchler & Co. Schriftenprobe
    3 Punkte
  37. Ein weiteres Wort zu diesem Faden: bei digitaltmuseum.no gibt es fast alle Tafeln dieser Mappe in guter Auflösung zu sehen. Es fehlen 28 - 30.
    3 Punkte
  38. Ja, das stimmt. Danke für den Tipp. Teilweise sind die Glyphen aber stark „amerikanisiert“. Zum Beispiel: r, k. Oder die Formen wurden stark verändert. Wie z.B. beim b und q. Das ändert sich dann schon der Schriftcharakter.
    3 Punkte
  39. windumtosten Dreimal Toast gelesen. Mein Magen hat eindeutig Hunger 😉
    2 Punkte
  40. du hast ganz recht: man schreibt das immer noch so wie du das gelernt hast. korrekterweise ist es der lange strich: € 59,– (der stand angeblich mal für zwei kurze, die wiederum für zwei nullen standen)
    2 Punkte
  41. Habe grad mal ein paar Schriften verglichen, da ich mir etwas unsicher mit meiner Behauptung war, dem gemeinen x folgen die Zeichen für Multiplikation in verschiedenen Geschmäckern, Plus und Minus:
    2 Punkte
  42. Oh, die Verwendung möglichst vieler verschiedener Schriften war in Victorianischen Zeiten de rigeur! Das ging einher mit der Ornamentiersucht die sich in allen gestalteten Objekten niederschlug. Selbst die Heimausstattung und die Garderobe waren davon betroffen. Ein Victorianisches Zimmer war nicht komplett, solange irgendwo auch nur ein Quadratzoll Platz war. "A bare room was considered to be in poor taste, so every surface was filled with objects that reflected the owner's interests and aspirations." Quelle Wem so etwas gefällt, der kann in Newport, Rhode Island eine ganze Reihe palastartiger Ferienhäuser aus dem "vergoldeten Zeitalter" besichtigen. Man wird dort von Schnörkeln regelrecht erdrosselt.
    2 Punkte
  43. Ja, das ist das Wesen von Variablen Fonts. Man kann beliebig interpolieren. https://www.typografie.info/3/artikel.htm/wissen/was-sind-variable-fonts-r455/ Nein. Aufbauen heißt in diesem Kontext lediglich, dass die Daten der Helvetica Now Pate standen. Die Helvetica Now Variable kann selbstständig überall da verwendet werden, wo eben variable Fonts unterstützt werden.
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  44. Die von mir erinnerte Schrift ist diese hier: http://www.peter-wiegel.de/ErikasFarbband.html oder die hier: http://www.peter-wiegel.de/ErikasBuero.html Da Catfonts seine Schriften so gut wie immer großzügig mit einer offenen Lizenz veröffentlichtlicht (GPL, OFL, ...) kannst Du die Schriften öffnen und Dir ihre Mechaniken anschauen.
    2 Punkte
  45. Die Jahresangabe ist lt. Gregor Strawinski in „Retrofonts“ ein wenig abweichend mit „um 1830“ angegeben. Man findet diese Schrift häufig als Beschriftung von lithografierten Ansichten dieser Zeit.
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  46. So sah der Bogen aus (gefunden auf Ebay):
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  47. Ich könnte mir vortsellen, dass es sich um eine (nicht ganz legale?) »Weiterentwicklung« der Futura-Pfade von Adobe handeln könnte, denn 1987 ist das Jahr, in dem Adobe »seine« Futura veröffentlicht hat. Persönlich würde ich – nicht nur aus ästhetischen Gründen – lieber die Finger davon lassen und etwas Solides lizenzieren.
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  48. Dann stell ich mal meine nicht amerikanisierte dagegen... (noch nicht ganz fertig) https://www.typografie.info/3/applications/core/interface/file/attachment.php?id=25422&key=3f80dfa369599d8ac1d36c47739a7df8 CAT Flamme.ttf
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  49. Beim Kawenzmann-Schriftzug handelt es sich um einen Font, die Ed Interlock.
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  50. Das PDF gibt es hier: https://www.reclam.de/data/media/Die_Welt_in_Gelb.pdf
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