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  1. 8 Punkte
    Bei mir im Betrieb sind die Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Postfächern in Großbuchstaben geschrieben. Letztes Jahr habe ich alle Schilder ausgetauscht, weil mich ein kleines Eszett unter Großbuchstaben irritiert hat. Es hat mich schon vor über 40 Jahren als Schüler irritiert, dass das kleine Eszett bei Großschreibung durch Doppel-S ersetzt wird. Ich habe mich damals gefragt, warum es kein großes Eszett gibt. Von meinem orthographischen Empfinden ist es die natürlichste Sache der Welt, ß bei Großschreibung durch ẞ zu ersetzen. Ich vermute, dass das Versal-Eszett häufig aus Unkenntnis nicht verwendet wird.
  2. 6 Punkte
    Richtiggehend wohltuende Abwechselung im Helvetica/Futura-Einerlei des Straßenbildes. Ich mag ja die ß-Form, also rein ästhetisch. Und das f ist ja richtig neckisch. Es ist übrigens die Euclid Flex von Swiss Type.
  3. 6 Punkte
    Zitat 1: Zitat 2: 🤦‍♂️
  4. 5 Punkte
    Jeder Auftraggeber einer Druckerei mußte das nehmen, was die Druckerei hatte. Eine Konstante im Unternehmen war in der Schrift nicht immer durchzuhalten, wenn mehrere Druckereien an verschiedenen Standorten druckten. Ob die Stasi beispielsweise in Leipzig aus derselben Druckerei beliefert wurde wie die Stasi in Berlin, weiß ich nicht. Die großen Druckereien hatten aber alle die Super-Grotesk im Kasten. Bei der Schrift handelt es sich um die Super-Grotesk, im Druck leicht abgequetscht, der Buch-Schnitt oder der halbfette. Wenn das Bild aus den späten 80ern ist, wird der Aktendeckel aus einer großen Druckerei kommen. Zwar druckten auch kleinste Betriebe gelegentlich für die Stasi, aber eher Schnellschüsse in kleinen Auflagen. In den großen Betrieben hielt man Bleischriften vorrätig, die nachgeliefert werden konnten von Typoart. Die Super war die Universal-Serifenlose der DDR. In der kleinen Werkstatt, in der ich Setzer war, hatten wir die Fundamental und Kristall im Kasten. Und mein Meister berichtete gelegentlich Anekdoten, wie die Stasi bestimmte Aufträge drucken ließ und dann mit zwei Leuten solange in der Werkstatt herumlungerte und aufpaßte, bis die Sachen fertig waren und gleich mitgenommen wurden. Um eine Schriftkonstante der Behörde ging es dabei nicht. Wenn es serifenlos sein sollte, kam für eine Behörde in den 80er Jahren in unserer kleinen Setzerei sicherlich die Fundamental zum Einsatz. Der Laie sieht kaum die Unterschiede. Ob die Stasi einen Künstlerischen Leiter hatte, der sich um so etwas kümmerte? In der Regel bekamen wir hand- oder maschinengeschriebene Vorlagen von den Kunden, mein Meister schrieb rasch nach kurzer Überlegung die Satzanweisung daneben, und ich entzifferte dann ggf. das Gekrakel des Manuskripts (wörtlich des Handgeschriebenen) und setzte. – Formulare, Aktendeckel und dergleichen gingen nicht durch Hände von Grafikern. Man machte das so, wie man es bei ähnlicher Gelegenheit für andere Betriebe und Behörden gemacht hatte.
  5. 5 Punkte
    Das sieht wie die Hausschrift von Citroën aus, die vom Atelier Serge Cortesi stammt.
  6. 4 Punkte
    Ich glaube nicht, dass IQ-Tests und Selektion auch nur annähernd zielführend sind. Vor allem nicht in der Grundschule. Schreiben lernen/üben mit der Hand bringt für die Feinmotorik und diverse Synapsenverknüpfungen wesentlich mehr. Mir (Jahrgang 58 und mein ADS konnte damals noch nicht diagnostiziert werden) hat das auf jeden Fall viel, viel gebracht. Beste Grüße
  7. 4 Punkte
    Der Text von Hermann Delitsch zu seiner Antiqua ist wirklich interessant, hatte ich den schonmal gepostet?
  8. 3 Punkte
    So war es z.B. bei mir: Irgendwann kam unser Klassenlehrer im Zeichenunterreicht damit an, dass er uns zeigen wollte, wie man z.B. Biefe aus der Jugendzeit unserer Eltern und Großeltern entziffern kann, und wie dann diese seltsame Schrift zu schreiben und lesen ist. Das waren, wenn ich es recht erinnere, gerade mal 2 Schultunden, aber er hat es derart interessant herübergebracht, dass wir dann eine "Klassen-Geheimschrift" hatten, von der wir regen gebrauch machten. Dass ich mich heute mit der Schrift beschäftige geht darauf zurück.
  9. 3 Punkte
    Ist das nicht ein bisschen wie »Barbie geht bei Mädchen wohl immer«? Übrigens fand Þorstelinchen Conni vor Jahren auch ganz cool, hat jetzt aber mitbekommen, dass zumindest die Vorschul-Conni ein vergleichsweise memmiger Langweiler ist. Hat sie jemals gegen irgendwas oder irgendjemand rebelliert? Da ist Rabe Socke doch aus ganz anderem Holz geschnitzt! Der träge permanent nur eine Socke! Wie cool ist das denn? Komplett barfuß würden viele Eltern und Großeltern wohl noch akzeptieren, aber nur eine? Immer?! Aber Spaß wieder mal beiseite. Je mehr ich darüber nachdenke, desto skeptischer bin ich, was das Bücher zum Buchstabennachzeichnen angeht. Das wird in der Schule, in welcher Zielschrift auch immer, doch sowieso gemacht. Ist es da sinnvoll (pädagogisch, didaktisch, …?), da noch was anzubieten? Ich würde mich vielleicht auf etwas konzentrieren, was in der Schule wahrscheinlich klar zu kurz kommt oder gar nicht angeboten wird. Also doch eher was wie »nichtbuchstabenfokussierte Lockerungsübungen« für Hand und Stift? Ich merke, ich schon zu lange weg aus 🇩‍🇪. Dass man solche Bevormundung hinnimmt (aber sich mit endloser Energie gegen Sachen wie Google Maps wehrt), verstehe ich irgendwie nicht. 🤔
  10. 3 Punkte
    Ich habe einen Erstklässler bzw. baldigen Zweitklässler (Hessenferien sind dieses Jahr früh). Er konnte schon ein Jahr vor Schulbeginn super mit Füller etc. schreiben (Mama macht´s ja vor *g*) und ich habe ihm dann auch entsprechendes Schreibgerät besorgt. ABER: In der Schule ist das VERBOTEN! Nur Bleistift (Füllerführerschein machen sie in der dritten Klasse). Dementsprechend war die Frustration das er es auf einmal nicht mehr durfte groß. Ich finde das zwar auch blöd aber... nun denn. Kauf´ lieber was Unbedenklicheres. Denn auch beim Schreiben ist es ja so das überall unterschiedliche Schriftarten gelernt werden. Oder frag´ die Mama mal was gerade beim Kind schwer angesagt ist. Und wenn´s Prinzessin Lillifee ist.... Pädagogisch zugemüllt wird sie noch früh genug...
  11. 3 Punkte
    Ich wollte nur kurz Feedback geben zum ipad2018 und dem apple pencil sowie der software procreate. Ich bin sehr zufrieden! Ich nutze das ipad zum Konzepten und für meine Logo-Entwürfe (Maskottchen). Das Mal-/Zeichengefühl ist wirklich super und auch Akku sowie Schnelligkeit des Gesamtpaketes überzeugen. Auch der Preis war echt in Ordnung! Kann ich also nur empfehlen.
  12. 3 Punkte
    Hallo, hier findet man bei Linotype alles über OTF was man sich nicht zu fragen getraute: https://www.linotype.com/de/1697/opentype-infos.html Dort findet man dann auch Angaben zu den verschiedenen Ausbaustufen: OpenType Std OpenType Pro OpenType Com W1G-Schriften (WGL4) W2G-Schriften Da bin ich auch neugierig geworden. Std und Pro kannte ich ganz grob vom Umfang her. So aus meiner Laiensicht: Std enthält die lateinische Buchstaben in Grundausstattung für Zentraleuropa. Pro geht etwas darüber hinaus nach Osten zu den slawischen und baltischen Sprachen. https://www.linotype.com/de/1697-21120/opentype-zeichenstze-opentype-std.html Textfonts aus der Kategorie OpenType Std enthalten für gewöhnlich den folgenden erweiterten lateinischen Zeichensatz: ... Dieser Zeichensatz unterstützt die folgenden 21 Sprachen: ... https://www.linotype.com/de/1697-21121/opentype-zeichenstze-opentype-pro.html Fonts der Kategorie OpenType Pro enthalten einen einen Mindestzeichensatz, der gegenüber OpenType Std um Zeichen für zentraleuropäische Sprachen erweitert ist. ... OpenType Pro-Fonts enthalten Zeichen für zumindest folgende 33 auf dem lateinischen Alphabet basierende Sprachen: ... https://www.linotype.com/de/1697-21122/opentype-zeichenstze-opentype-com.html OpenType Com Fonts wurden für die internationale Kommunikation und den Einsatz in Microsoft Office-Applikationen optimiert. Für sie wurde der erweiterte Zeichensatz namens „Linotype Extended European Characterset“ (LEEC) definiert. ... Mit mindestens 387 Zeichen garantiert dieser Standard, dass mit jedem OpenType Com-Font 56 Sprachen gesetzt werden können: ... https://www.linotype.com/de/1697-29912/w1g-schriften-wgl4.html OpenType-Fonts der Ausbaustufe W1G (WGL4) haben einen erweiterten Zeichensatz für internationale Kommunikation. Neben einer Vielzahl von Sprachen, die auf dem lateinischen Alphabet aufbauen, werden auch zahlreiche Sprachen, die auf dem kyrillischen Schriftsystem basieren, unterstützt. Darüber hinaus monotonisch Griechisch. In der nachfolgenden Zeichentabelle werden Zeichen, die nur in W1G-Fonts enthalten sind, fett dargestellt. Zeichen, die nur in WGL4-Fonts vorkommen, sind grau dargestellt. ... Mit mehr als 600 Zeichen garantiert dieser Standard, dass mit jedem W1G-Font mindestens 89 Sprachen gesetzt werden können: ... https://www.linotype.com/de/1697-31608/w2g-schriften.html OpenType-Fonts der Ausbaustufe W2G haben einen erweiterten Zeichensatz für internationale Kommunikation. Sie unterstützen eine Reihe von Sprachen, die auf dem lateinischen Alphabet und auf dem kyrillischen Schriftsystem basieren. Darüber hinaus monotonisch Griechisch und Hebräisch. ... Mit mehr als 890 Zeichen garantiert dieser Standard, dass mit jedem W2G-Font mindestens 93 Sprachen gesetzt werden können: ... Aha .... STD ist der Schriftsatz des der freie Westen, PRO kann auch noch den früher mal unfreien und nun befreiten Osten schriftbesetzen, COM ermöglicht so ziemlich alle europäischen Sprachen mit lateinischer Schrift, W1G auch kyrillisch und griechisch, letzteres ist für den Formelsatz sinnvoll und W2G auch noch hebräisch. MfG Uwe Borchert
  13. 3 Punkte
    Ja, ist eine Ausbaustufe von Linotype. Bezieht sich also eher auf den Zeichenvorrat als auf das Design.
  14. 3 Punkte
    Also ich bin zum 1. Schultag mit einem Pelikanofüller gegangen, den ich dann 6-8 Jahren lang benutzt habe, bis irgendeine nette Westtante einen anderen Pelikanofüller mitbrachte, der irgendwie schicker war. Ging ooch. Ich meine, in der Schule ab der 1. Klasse nie mit was anderem geschrieben zu haben. Klar mussten wir lernen, wie wir einen Füller halten und führen mussten. Dazu war halt die 1. Stunde da. OK, ich dachte, du wärst nur an so Sachen noch ohne konkrete Buchstaben interessiert. Wenn es auch (vor allem) Übungen zu unverbundenen Buchstaben (und Ziffern) sein dürfen, kann ich einen dicken Wälzer empfehlen, den ich im Mai zufällig bei Lidl gefunden hatte und den Þorstelinchen sich seitdem immer wieder begeistert schnappt. An den genauen Titel erinnere ich mich nicht (bin gerade in Ungarn), aber das Buch hat über 100 Seiten, ist etwa A4-formatig und kostete nur etwa 3€. Der (aus unserer Sicht) große Vorteil: es fühlt sich so gar nicht nach Schule an. Mengenlehre, einfache (andere) Rätsel, Übungen zu Buchstaben und Ziffern, Ausmalseiten u.v.a.m. wechseln von Seite zu Seite hin und her. Das wird nicht langweilig. Ab 11.7. bin ich wieder zu Hause (in 🇩‍🇪). Erinnere mich bei Interesse bitte, dir Titel/ISBN/etc. zu schicken. Wenn gar keine Schreibschrift: desto mehr ein Grund, das eigene Entwickeln einer solchen zu fördern, ne? (So werden wir es ja auch machen müssen.) Und wenn die Schule früh eine Schreibschrift lehrt, wäre es vielleicht besser, sich da ganz raus zu halten? Ist ja kein Widerspruch. Ausgehend von den SASen soll sich ja jede ihre eigene entwickeln.
  15. 3 Punkte
    Zum Schreiben lernen ist ein Füller eher hinderlich, weil er eine saubere Handführung und eine Dosierung des Drucks voraussetzt. Aber beides soll ja erst mal gelernt werden. Hier ein Vergleich der Systeme: https://www.schulstart.de/fueller-schreiblernfueller-pelikan-griffix-lamy-abc-faber-castell-stabilo
  16. 3 Punkte
    vor 12 Stunden schrieb Nachtgold: Eine Schriftart ist eine Datenbank. Jedes Zeichen darin ein eigener Datensatz in Form eines mehrdimensionales Arrays, das die Pixel pro Zeichen enthält. Der Ersteller dürfte Höhe und Breite eines Zeichens selbst festlegen, sowie einen generellen Zeichenabstand. Nun ja, So sehr Vergleiche auch immer ein wenig am Humpeln sind, so schlecht ist diese Beschreibung eines Fonts dann doch nicht, denn ein Font ist tatsächlich ja so etwas ähnliches, wie eine Datenbank, und diese hat eben auch, wie eine Datenbank ihre Datenfelder. Da sind welche, die Texte enthalten, wie den Font-Namen, die Schrift-Attribute, also z.B. das Schriftgewicht und eben in welcher "Auflösung" die Schrift erstellt ist, welche Größe die Klein- und Großbuchstaben haben, wie weit Akzente nach Oben herausreichen dürfen, und wie weit die Unterlängen nach Unten, um nicht von einem Textprogramm einfach abgeschnitten zu werden. Dann stecken die Buchstaben (und andere Zeichen, zusammen Glyphen genannt) auch tatsächlich in so einem Array, Glyph Table genannt. Eine Dimension ist hier der Glyph-Index - der ist aber nur intern wichtig, welches Zeichen später auf welcher Taste landet, bestimmt dann noch die Tastencodierung, das ist dann wieder eine extra "Spalte" in der Datenbank: "Das Zeichen mit der Indexnummer 96 hat den Unicode-Wert 00A3" Aber zurück zu deinem Array, und hier gleich mal der Tipp, auch für deine T-Shirts: Beschäftige dich mit Vektorgrafik, ein Ausgabeformat für so große Dinge wie ein T-Shirt-Design in Pixeln ist nicht gerade ideal - aber ich schweife ab... Also zum Buchstaben: Hier habe ich tatsächlich, zumindest von der Höhe einen vorgegebenen Raster, definiert in den etwas weiter oben genannten Schrift-Vorgaben. und auf diesem Raster positioniere ich eben nicht mehr Pixel (das hat man anfangs so gemacht, als die Rechner noch sehr leistungsschwach waren. Damit konnten die Zeichen ohne jede Rechenoperation angezeigt werden, hatten dafür aber diese Pixel-Treppchen an den Konturen, zumindest waren sie aber lesbar... In aktuellen Fonts liegen aber eben auf diesem "Array" die Kurven-Ankerpunkte, über die dann nur die jeweilige Außenkontur quasi unendlich glatt definiert wird, sodass dieser Buchstabe genau so gut im Kleingedruckten auf der Rückseite einer Rechnung, wie auch als einzelner Buchstabe auf die Größe eines Wolkenkratzers gebracht sauber dargestellt werden kann. Und ja, ich kann mit nur einem Befehl in meinem Font-Editor, für den ich eben auch ziemlich viel Geld ausgegeben habe, weil auch mir FontForge zu "Nerdig" ist (obwohl ich dieses Programm hinterher zur Kontrolle meiner Fonts auf Fehler durchaus dann doch nutze, hier ist es wirklich sehr gut, wogegen über 600€ teure Profisoftware wegen der geringen Absatzmenge von Programmfehlern nur so strotzt - leider! - also noch mal.. ich kann mit nur einem Befehl allen Buchstaben einen gleichen Seitenabstand zuordnen - ein - zwei Klicks und fertig. Aaaaaber das passt in den seltensten Fällen, denn ein wunderbar gleicher Seitenabstand schaut zwischen Buchstaben mit gerade senkrechten Kanten, z.B. zwischen I und M [IM] viel zu eng aus, während er zwischen bauchigen Buchstaben, z.B. D und O (DO] viel zu weit erscheinen würde. Also bekommt dann z.B. das D auf der linken, geraden Seite etwas mehr "Vorbreite" oder "Fleisch" und auf der rechten, bauchigen Seite um einiges weniger Nachbreite, so sind A, L und J unten breiter als oben (L und J jeweils nur auf einer Seite) und F, T, V, W und Y sind oben breiter als unten. Wenn solche Buchstaben jetzt aufeinander stoßen, bilden die schlimme Löcher im Text, auch wenn jeder von ihnen optimal definierte Vor- und Nachbreiten hat. Also z.B. VA oder LT. Wenn Du hier genauer hinschaust, sieht du, das besonders bei LT das T mächtig in das L hinein geschoben wurde, um die Buchstaben in z.B. MALTRÄTIEREN gleichförmiger wirken zu lassen. Und damit sind wir wieder bei deiner Datenbank, die sich Font nennt: Hier gibt es dann wieder eine mit dem Glyph-Table verknüpfte weiter Daten-Tabelle, in dem diese, von der Buchstabenform abhängigen Korrekturwerten, eingetragen werden: "Zeichen, mit Index-Nummer 23 muss um 126 Einheiten nach links verschoben werden, folgt es auf Zeichen 86" - wenn man es dann als Satz schreiben würde. - diese Tabelle ist dann die Kerning-Tabelle. Und dann gibt es von diesen, von einander abhängigen Tabellen noch so einige mehr, z.B. Ligaturen wie fi, wenn f und i zusammentreffen und viel weiterer Kleinkram, der eben berücksichtigt werden muss, wie z.B. die besch...ene Auflösung von Bildschirmen (Hinting). Und das macht dann eben , durchaus vergleichbar mit einer kompliziert aufgebauten Datenbank, so einen Font zu einer recht komplexen Sache aus teils dutzenden, miteinander verknüpften und voneinander abhängigen Tabellen.
  17. 3 Punkte
    Die Sozen, tse. https://www.vorwaerts.de/artikel/vorwaerts-plattform-linke-kuenstler-wurde Die Zeitung gabs seit 1918, wäre interessant zu wissen ob der Titel von Anfang an so aussah.
  18. 2 Punkte
    Bei der Multiple-Familie kann man die einzelnen Stilnuancen schon auch über Stylistic Sets ansteuern. Stylistic Set 01 entspricht dann der Alt1-Familie, Stylistic Set 02 = Alt2 und so weiter. Siehe die Dokumentation zur Schriftfamilie (Seite 13). Um alle Alternativformen nutzen zu können, braucht man also nur die Grundfamilien mit je zehn Schnitten zu installieren, wenn man das lieber möchte. Generell finde ich den Ansatz sinnvoll, dasselbe Ergebnis sowohl über OpenType als auch über die einfache Änderung der Schriftfamilie erreichbar zu machen. Klar ist die verkaufsfördernde Wirkung einer hohen Anzahl verfügbarer Schnitte und damit eines geringen Preises pro Font nicht zu verachten. Aber: im Font Purchasing Habits Survey 2017 hat immerhin ein knappes Viertel der Teilnehmer angegeben, entweder überhaupt keinen Zugriff auf OpenType-Funktionen zu haben oder nicht zu wissen, ob ihre Software OpenType-Funktionen beherrscht. Und dabei dürfte es sich bei den Teilnehmern der der Umfrage sogar noch um verhältnismäßig Typo-affine Schriftnutzer handeln (zumal zum allergrößten Teil Grafikdesigner). Es ist recht und billig, auch solchen Nutzern software-unabhängig die Möglichkeit zu geben, stilistische Schwerpunkte zu setzen. Übrigens: die schon öfter erwähnte Recoleta (bzw. Recoleta Alt) wird wohl eine prominente Rolle in der 2018er-Ausgabe spielen – falls jemand ein paar weitere Beispiele für den Einsatz der Schrift sucht … (Die Bilder sind direkt von der FPH-Seite eingebunden, ich weiß nicht, wie lange sie in diesem Beitrag sichtbar sein werden)
  19. 2 Punkte
    Na dann eben nie... Krita ist halt Pixelgrafik, auf die Analog-Welt zurückblickend eher Grafik mit Aquarellfarben, während Vektorgrafik dann eher ein Zeichnen mit der Feder ist.
  20. 2 Punkte
    Naja, es gibt sowas (und anderes zum Thema "Schwungübungen"): https://www.amazon.de/dp/3940811149/
  21. 2 Punkte
    Fishfingers. https://creativemarket.com/brittneymurphy/91116-Fishfingers-Font-Family
  22. 2 Punkte
    Und vom WDR weiß ich es ja sehr genau, das da auch Freefonts Verwendung finden. Einer meiner "Machwerke" war da in einem Tatort zu sehen. Warum also nicht auch beim ZDF?
  23. 2 Punkte
    Bei uns gab es in der 1.Klasse keinen Füller, nur Bleistifte. Füller erst ab der zweiten Klasse - natürlich Pelikan. Kugelschreiber waren während der Grundschule tabu. Ob das noch so ist, kann ich im September sagen, wenn meine beiden in die Schule kommen. In der Schultüte ist bei ihnen jedenfalls kein Füller. Interessante Bücher hast Du gefunden, @Phoibos. Conni geht bei Mädchen wohl immer. Da kommt es sicher drauf an, was die Tochter Deiner Freundin schon schreiben kann. Den eigenen Namen kann sie bestimmt. Sind da die Grundübungen vielleicht zu langweilig? Da ist das Rabe-Socke-Buch interessanter, wenn gezeigt wird, in welcher Reihenfolge die Striche bei den Buchstaben geschrieben werden. (Wobei mir der Rabe Socke ja immer zu gemein zu seinen Freunden ist ...) Das ABC-Malbuch fände ich zu fad.
  24. 2 Punkte
    Ist das Mädel denn Links- oder Rechtshänderin? Ich bin selbst Linkshänder und weiß, dass ein Füller für unsereins das völlig falsche Schreibgerät ist. Zum Lernen sowieso, das kostet viele Tränen, kaputte Federn, Löcher im Heft und so weiter.
  25. 2 Punkte
    „Font Face Off“bei MyFonts mit vielen interessanten Angeboten. https://www.myfonts.com/promos?pid=4
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
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