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  1. Ralf Herrmann

    Ralf Herrmann

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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 30.11.2010 in Fontlisten

  1. Fragen nach Schriften für den Einsatz in Bachelor-, Diplom-, Master- oder auch Doktorarbeiten werden hier im Forum in schöner Regelmäßigkeit gestellt. Groß ist der Verdruss über die altbekannte Vorgabe, Times New Roman und Arial einzusetzen, genauso groß der Wunsch der Verfasser, sich durch ansprechende Typografie und eine alternative Schriftwahl vom grauen Einheitsbrei unzähliger, bereits existierender wissenschaftlicher Arbeiten abzusetzen. Dieses Anliegen ist mehr als verständlich. Dennoch weisen wir hier im Forum – und das soll auch an dieser Stelle geschehen – immer wieder darauf hin, dass die Fragesteller zunächst genau in Erfahrung bringen sollten, ob die Schriftenvorgaben ihrer Universitäten für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten zwingend sind – oder reine Empfehlungen darstellen, die eine alternative Schriftwahl ausdrücklich erlauben. Sollte Letzteres der Fall sein, dann gibt es bei der Wahl der Alternativschriften ein paar Dinge zu beachten. So sollte die Typografie (also die Anwendung von Schrift) sich speziell in wissenschaftlichen Arbeiten davon leiten lassen, dem Leser der Arbeit »zu dienen«. Soll heißen: Wählt der Verfasser Schriften, die zu ungewöhnlich in der Form oder aus anderen Gründen zu leseunfreundlich sind, dann erschwert dies dem Lesenden nicht nur die reine Lesetätigkeit, sondern auch die Aufnahme der im Text enthaltenen Informationen. Beides wäre für eine wissenschaftliche Arbeit fatal und könnte im schlimmsten Falle die Notengebung negativ beeinflussen. Damit das nicht passiert, sollte mit Inhalt und Form der Arbeit auf eine Weise umgegangen werden, die die Aufnahme der Informationen so leicht und angenehm wie möglich macht. Um die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir nach ausführlichen Diskussionen eine Liste von empfehlenswerten Schriftenpaaren für den Satz wissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt. Dabei ist in allen Fällen die Serifenschrift als Fließtextschrift gedacht und die jeweils zugeordnete Sans als Gegenstück für Überschriften und Auszeichnungen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Kritik, Vorschläge für weitere Schriften und sonstige Anregungen/Ergänzungen sind von daher immer herzlich willkommen. Eine generelle Anmerkung: Typografie besteht natürlich nicht nur aus der Wahl der richtigen Schriften. Man kann, bei falscher Anwendung, die besten Schriften zuverlässig zugrunde richten und mit ihnen vollkommen unleserliche Schriftstücke fabrizieren. Umgekehrt kann man aber auch mit schlechten Schriften durch einen mit Sorgfalt und Bedacht erstellten Textsatz ein durchaus respektables Ergebnis erzielen. Damit schlechte oder unpassende Schriften bei wissenschaftlichen Arbeiten in Zukunft kein Problem mehr sein müssen, haben wir diese Liste erstellt – und für alle darüber hinausgehenden Fragen rund um die Typografie gibt es das Forum und sein Archiv. Dort findet sich bereits eine Vielzahl an Fragen und Antworten zur Schriftanwendung in wissenschaftlichen Arbeiten. Sollte es Fragen geben, die noch nicht gestellt wurden, dann zögert bitte nicht, einen neuen Thread zu eröffnen und sie zu stellen – wir helfen gerne! Eine gute Wahl: Minion + Myriad Diese beiden Schriften sind moderne Klassiker, die hier immer wieder guten Gewissens für die Verwendung in wissenschaftlichen Arbeiten empfohlen werden. Großer Vorteil: Myriad und Minion stehen auf beinahe jedem Rechner standardmäßig zur Verfügung und schonen auf diese Weise das Budget. Mit der Minion als Fließtextschrift und der Myriad als flankierender Schrift für Überschriften und Auszeichnungen kann man (bei sorgfältiger Anwendung) kaum etwas falsch machen – aber sehr viel richtig. Edel und unverbraucht: Skolar Serif + Sans Dieses Duo lässt bei Satz und Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten kaum einen Wunsch offen: Hoher Zeichenumfang und ein breiter Sprachenausbau der Skolar lassen sofort erahnen, dass sie speziell für diesen Zweck entworfen wurden. Der (für diese Liste) vergleichsweise hohe Preis dieser Schriftfamilie garantiert ein unverbrauchtes Erscheinungsbild und eine gewisse Exklusivität. Das Microsoft-Duo: Cambria + Calibri Die Cambria ist eine gute Alternative zur Times New Roman und speziell im Hinblick auf ihre gute Bildschirmleserlichkeit zu empfehlen. Ihr Schöpfer Jelle Busma bezeichnet sie als »robustes Arbeitspferd« und mit ihrem großen Zeichenumfang eignet sie sich gut auch für wissenschaftlich-technische Arbeiten. Als ergänzende Schrift für Headlines und Auszeichnungen bietet sich die Calibri an; wie die Cambria auch wird sie seit der OS-Version »Vista« als Microsoft-Systemschrift ausgeliefert und ist auch Bestandteil der neueren Microsoft-Office-Pakete. (Als mögliche Alternative zur Calibri empfehlen Forumsmitglieder die Akkurat. Sie hat allerdings einen relativ begrenzten Zeichenumfang. Bitte vor Verwendung prüfen, ob alle benötigen Zeichen vorhanden sind) Hochwertige Allrounder: Thesis Serif + Sans (+ Mix + Mono) Bei der Thesis ist der Name Programm: Diese Schriftensippe aus Sans, Serif, Mix und Mono deckt an Formvariationen eigentlich alles ab, was das Herz eines Verfassers (und Gestalters) wissenschaftlicher Texte begehrt. Die Thesis ist – wie die Skolar – zugegebenermaßen nicht ganz günstig, allerdings benötigt man für eine wissenschaftliche Arbeit ja auch nicht gleich das komplette Paket, sondern kann die benötigten Schnitte nach Bedarf einzeln kaufen. Freundlich und kompetent: Arno + Hypatia Sans Die Arno besitzt einen umfangreichen Zeichensatz mit erweiterter lateinischer, kyrillischer und griechischer (inkl. polytonisch) Belegung und eignet sich damit hevorragend als Fließtextschrift für wissenschaftliche Arbeiten. Als Auszeichnungsschrift zur Arno empfiehlt sich die (mit ebenfalls großem Zeichenumfang versehene) serifenlose Hypatia Sans. Dieses Duo besticht – bei aller wissenschaftlich-formalen Korrektheit – durch ein angenehm freundliches Erscheinungsbild. Kostenlos und vielsprachig: PT Serif + Sans Dieses Duo hat einen ungewöhliche Entstehungsgeschichte (gewidmet ist es Peter dem Großen und seiner Schriftreform) und besticht insbesondere durch den komfortablen Sprachenumfang. Die Klassiker: Palatino + Frutiger Die Palatino ist eine der bekanntesten Schriften ihres Gestalters Hermann Zapf. Die Renaissance-Antiqua mit kalligrafischem Charakter läuft relativ breit und hat ein robustes, lesefreundliches Erscheinungsbild, mit dem sie sich wunderbar für Fließtexte eignet. Als Ergänzung für Überschriften und Auszeichnungen eignet sich die nach ihrem Schöpfer benannte Frutiger, die ihrerseits eine der bekanntesten serifenlosen Schriften überhaupt ist. Der Einsatz dieser Schriften ist keine typografische Revolution – aber eine gute Wahl. Für Juristen: Equity + Concourse Die Serifenschrift Equity und ihre serifenlose Schwester Concourse wurden 2011, bzw. 2012, speziell für die Bedürfnisse der Verfasser juristischer Texte von Schriftgestalter Matthew Butterick entworfen. Für Sprachwissenschaftler besonders interessant: Andron + Lapidaria Diese beiden Schriften aus der Feder von Andreas Stötzner eignen sich – neben allem anderen – besonders gut für den Einsatz im sprachwissenschaftlichen Bereich. Die Andron ist mit umfassender lateinischer Belegung sowie Griechisch und Kyrillisch verfügbar und wird fortlaufend weiter ausgebaut. Die Schnitte der Lapidaria bieten eine vollständige Unterstützung aller eurolateinischen Sprachen sowie Griechisch. Kostenlos, umfangreich und für XeTeX geeignet: Linux Libertine + Biolinum Diese beiden Schriften wurden entwickelt vom Libertine-Open-Fonts-Projekt. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, ansprechende und umfassend ausgebaute Schriften als freie Alternative zu bestehenden Fonts wie Times New Roman oder Arial zu entwickeln. Die Fonts dürfen von den Nutzern kostenlos verwendet und weiterentwickelt werden, genauere Informationen hierzu finden sich auf der Website des Projektes (Lizenz: GPL, bzw. SIL). Dank ihrer identischen vertikalen Metrik harmonieren die beiden Schriften ausgesprochen gut und eignen sich unter anderem auch für den Einsatz in Satzprogrammen wie XeTeX, welches eine volle Unterstützung der zahlreichen Open-Type-Funktionen bietet.
    10 Punkte
  2. Diese Liste enthält Serifenschriften, welche insbesondere für den Satz von Mengentexten konzipiert wurden aber anders als ihre traditionellen Vertreter (Garamond, Sabon, Baskerville, Utopia, usw.) noch nicht so inflationär im Einsatz sind und somit eine wohltuende Abwechslung bieten. Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Gute formalästhetische Qualität Lateinische Zeichenbelegung Drei Gewichte Kursive Kapitälchen in aufrechten und kursiven Schnitten Proportionale Versal- und Mediävalziffern Hoch- und tiefgestellte Ziffern Explizit für Lesegrößen konzipiert Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Teil einer Schriftsippe oder Optische Größen bzw. Displayschnitte oder Unterstützung weiterer Alphabete Mindestens vier Gewichte Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Allrounder Antiqua Antonia Garibaldi FF Kievit Serif Lunaquête Marco Meret FF Milo Serif Quador Rooney Skolar Tabac Traction Tuna
    6 Punkte
  3. Unzialschriften sind nicht in das allgemeingültige Groß-/Kleinbuchstaben-Schema einzuordnen. Die »Uncialis« entstand am Ende der Antike als formale Buchschrift, sie weist Merkmale der Römischen Kapitalis und der Römischen Kursive auf. Sie bildet entwicklungsgeschichtlich das wichtigste Bindeglied zwischen Groß- und Kleinbuchstaben. Charakteristisch sind vor allem zwei Dinge. 1. Viele gerundete Detailformen, deutlich mehr als bei der Kapitalis. Zum Beispiel bei E, H und M. 2. Gering ausgeprägte Ober- und Unterlängen. Dieses Merkmal hat sich später über die Zwischenstufe der »Halbunziale« verstärkt und wurde schließlich in der karolingischen Minuskel in bis heute gültiger Weise ausgeprägt. Auch in der griechischen und in der koptischen Schrift gibt es unziale Ausprägungen. Die von Bischof Wulfila im 4. Jh. n. Chr. erfundene gotische (od. westgotische) Schrift ist ebenfalls, ihrem Formcharakter nach, eine Unzialschrift. In dieser Schrift hat der Text der sog. Wulfila-Bibel das Licht der Welt erblickt – die älteste Fassung der Bibel in einer germanischen Sprache überhaupt. Im Alltag spielen Unzialschriften heute eine noch geringere Rolle als die gebrochenen Schriften. Das hat sicher damit zu tun, daß sie bereits vor mindestens 600 Jahren im Gebrauch durch Minuskelschriften praktisch völlig verdrängt wurden. Einzig in Irland haben sich bis in unsere Zeit unziale Formen – in der spezifisch insularen Ausprägung – im Schriftwesen erhalten. Trotz gewisser Gemeinsamkeiten sollte man jedoch irische Schriften und unziale Schriften (allgemein) nicht einander gleichsetzen und verwechseln. Aufgrund der beschriebenen historischen Entwicklung ist das Fontangebot an Unzialschriften entsprechend überschaubar. Gleichwohl hat diese »exotische« Schriftart immer wieder Gestalter zu Interpretationen angeregt. Am bekanntesten ist sicher die Hammer-Unziale (Klingspor 1921) von Viktor Karl Hammer (1882–1967), die auch unter dem Namen American Uncial vertrieben wird. In heutigen Fonts belegen in der Regel unziale Glyphen die Kleinbuchstaben-Positionen. Übrigens: der Vorspann des beliebten Kultfilmes »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« ist mit einer eigens dafür entworfenen Unzialschrift gestaltet.
    5 Punkte
  4. Dekorative Schriften mit übersteigertem Textur-Effekt wie er im Hockdruckverfahren auftreten kann. Diese Liste sammelt entsprechende, empfehlenswerte kommerzielle Schriften, die gut ausgebaut sind und gegebenenfalls auch Glyphenvarianten anbieten, wodurch die gleichen Buchstaben bei mehrfacher Benutzung jeweils unterschiedlich aussehen. Dadurch wird der gewünschte handgemachten Charakter zusätzlich unterstrichen.
    5 Punkte
  5. Die beliebtesten Schriftveröffentlichungen des Jahres 2017 bei Typografie.info *Das sind die 2017 erschienenen Fonts, welche es in das Wiki von Typografie.info geschafft haben und bereits von mehreren Nutzern mit durchschnittlich mindestens vier Sternen bewertet worden sind – wobei die Auszeichnung mit fünf Sternen ausblieb.
    4 Punkte
  6. Meine Schriftenlieblinge Ich habe diese Liste nicht nach strategischen Überlegungen zusammengestellt und bin auch nicht nach technischen Raffinessen gegangen. Und sollte man mich jemals auffordern, eine Liste der zehn Schriften aufzustellen, auf die ich mich für den Rest meines Lebens beschränken könnte, dann sähe diese vermutlich auch ein bisschen anders aus. Dennoch: Die Schriften, die sich in dieser Lieblingsliste befinden, habe ich ganz bewusst ausgewählt, weil sie allesamt – auf die ein oder andere Weise – etwas Besonderes an sich haben: ein Detail, eine Anmutung, einen starken Charakter oder auch Eigenwilligkeit im besten Sinne. Bei genauer Betrachtung kann ich meiner Auswahl außerdem eine gewisse nostalgische Note nicht ganz absprechen – aber die schadet ja auch nicht. Whitman Die Kollegen aus dem Forum werden sich erinnern: Um die Whitman bin ich jahrelang herumgeschlichen und vor kurzem habe ich mir dann endlich eine Lizenz gegönnt. Ein klassisches Antiquaskelett mit außergewöhnlichem Spiel von Geraden und Kurven, ein pures, beinahe strenges Schriftbild mit dennoch freundlicher Anmutung – das macht die Whitman für mich zu einer ganz besonderen Schrift, die ich der Aufmerksamkeit der Leser empfehlen möchte. Carpenter Script Eine wunderschöne alte Handschrift, die durch Charakter und eigenwillige Buchstabenformen besticht. Ich habe sie schon ganz zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn kennengelernt und schätze sie bis heute. Clarendon Die Clarendon mit ihren kraftvollen und dennoch eleganten Formen und ihrem stilsicheren Auftreten hat mich vom ersten Anblick an begeistert. Überraschend finde ich, welchen Siegeszug diese Schrift aus dem Jahre 1845 in den letzten zehn, fünfzehn Jahren in den Bereichen Mode und Design angetreten hat und wie aktuell und zeitgemäß sie noch immer gegen ihre junge Konkurrenz besteht. Zierfische Diese charmante Schnörkelschrift, deren Gestaltung vom handgeschriebenen Ladenschild eines Berliner Zierfischehändlers inspiriert wurde, gefällt mir so gut, dass ich mit ihr kürzlich sogar den Namen meines kleinen Segelbootes in adrettem Weiß auf den blauen Bug gepinselt habe. Sieht sehr schön aus! Gotham Serifenlose Schriften sind in meiner Liste zwar rar gesät, aber die Gotham hat es mir angetan. Diese Formen, diese Klarheit! Ich muss mich wirklich zusammenreißen, die Schöne nicht über Gebühr zu verwenden, denn ich bin natürlich nicht die einzige, die dem zeitlosen Charme dieser klassisch-modernen Groteskschrift erlegen ist. PMN Caecilia Das entzückende Fräulein Caecilia – wie muss es ihr in den Ohren klingen – so oft wie sie hier im Forum schon Thema war! Peter Matthias Noordzijs wohlgeformte Egyptienne besticht durch knackige Formen und – speziell in der Kursiven – außergewöhnlich schöne Rundungen, nach denen man bei anderen Slabserif-Fonts lange suchen muss. FS Sammy Ein wirklich schöner Handschriftfont – fließend und modern in seinen Formen, unkompliziert in der Verarbeitung und freundlich in der Ausstrahlung. Die FS Sammy ist eine echte Multifunktionshandschrift. Berkeley Old Style Diese elegante Serifenschrift lernte ich während meines ersten Designpraktikums kennen. Bei meiner damaligen Agentur war sie lange Jahre fester Bestandteil des Corporate Designs. Zart und kraftvoll, klassisch und dennoch modern besticht die Berkeley Old Style durch schön durchdachte Details und eine ausdrucksvolle Kursive. Reporter Hach, die »Reporter«! Wir haben ja hier im Forum bereits darüber diskutiert, welch unterschiedliche Erinnerungen wir alle mit dieser Schrift verbinden. Für mich gehört sie untrennbar zu alten Krimis aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Paul Temple kommt mir in den Sinn, Nick Knatterton, Victor Gunn – auf Taschenbuchtiteln, Plakaten und in Zeitungsschlagzeilen. Lustigerweise habe ich noch nie etwas mit dieser Schrift gestaltet – aber ich kann sie enorm gut leiden. DIN Die DIN ist die zweite serifenlose Schrift in meiner Liste. Bei den Grotestschriften haben es mir immer schon jene ohne große Schnörkel angetan. Die DIN habe ich vor Jahren für mein erstes eigenes Corporate Design verwendet. Inzwischen hat mein berufliches Erscheinungsbild zwar gewechselt – aber die DIN mag ich immer noch in ihrer schlichten Zeitlosigkeit. Walbaum Antiqua Ein großer Klassiker, dessen Formensprache ich liebe! Streng und kompromisslos, klassisch und doch modern, da können – in meinen Augen – auch durchaus gelungene Neuinterpretationen der Walbaum Antiqua nur bedingt das Wasser reichen. Luxus Brut Und zum Schluss noch mal eine Schreibschrift in meiner Liste, die der weiter oben genannten Carpenter Script in den Proportionen gar nicht unähnlich ist – aber eben doch ganz anders. Die Luxus Brut versprüht diesen Hauch von Leichtigkeit, Eleganz und Luxus – sie ist sozusagen das schriftgewordene Champagnerflaschenetikett. In der Verarbeitung ist sie durchaus eigenwillig, aber ein paar Starallüren muss man einem solchen Luxusgeschöpf wohl einfach zubilligen. Gandhi Sans und Serif Diese beiden sind meine liebsten Gratisschriften. Gestaltet von der Buchhandelskette Gandhi in Mexico mit dem Ziel, der einheimischen Bevölkerung das Lesen näher zu bringen, macht dieses Schriftenduo auch außerhalb Mexicos eine ausgesprochen gute Figur.
    4 Punkte
  7. Die vorliegende Sammlung soll mit mindestestens einem Vertreter einen stichprobenartigen Überblick von über 15 gut ausgebauten Schriftsippen verschaffen. Diese enthalten neben einer Serifenlosen mindestens auch eine passende Antiqua oder Egyptienne und kommen insgesamt mit zusätzlichen Display-, Rounded- oder Monoschnitten auf mindestens drei Stilrichtungen. Es handelt sich also um Großfamilien, welche insbesondere für umfangreichere typografische Herausforderungen wie Corporate Designs größerer Unternehmen oder Editorial Designs von Magazinen entwickelt wurden und im entsprechenden Stil auch für längere Texte eingesetzt werden können. Diese Fontfamilien sind in allen Stilen mit einem Versaleszett (ẞ) ausgestattet: Camingo Ivy FF Kievit FF Milo IBM Plex Trivia Freefonts: IBM Plex Reforma Source
    4 Punkte
  8. Diese Liste sammelt Schriftarten, die sich im Sinne einer Lesefreundlichkeit insbesondere für Mengentexte (z.B. in Büchern) eignen.
    4 Punkte
  9. Unter Schreibmaschinenschriften versteht man nichtproportionale (dicktengleiche) Schriftarten welche an Originalschriften mechanischer oder elektrischer Schreibmaschinen angelehnt sind oder auf diesen basieren.
    4 Punkte
  10. Empfehlenswerte, kostenlos nutzbare gebrochene Schriften, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden: hinreichende Standardbelegung mit mindestens westeuropäischer Abdeckung hinreichende technische und ästhetische Qualität
    3 Punkte
  11. Folgende Liste sammelt Alternativvorschläge für den Microsoft-Systemfont Comic Sans, welcher seit 1995 durch die Windows-Betriebssysteme weit verbreitet wurde und daher sehr häufig zu sehen ist. bei MyFonts herunterladen Die Comic Sans wird gern für vielfältigste Themengebiete angewendet. Daher beschränkt sich diese Liste auch nicht nur auf Comic-Schriften. Vielmehr möchte sie Alternativen für Inhalte vorschlagen, welche kindlich-verspielt und niedlich-knuffig, menschlich-sanft, handgemacht-robust oder einfach nur etwas belebter, ausgefallener und nicht so statisch-clean wie klassische serifenlose Leseschriften wirken sollen. Dennoch haben alle Alternativen eines gemein: Sie vermitteln durch ihre »Blockschrift-Stilistik« einen immer noch bodenständig-alltagsnahen Charakter. Damit sind sie also nicht so extravagant und plakativ wie zum Beispiel Schildermaler-Schriften. Da Comic Sans in zwei Strichstärken vorliegt, enthält diese Sammlung auch nur Schriftempfehlungen mit zwei oder mehreren Schnitten. Die FF Duper und ALS Scripticus sind sogar mit Zeichenalternativen ausgestattet, so dass Buchstabenfolgen via Opentype-Feature – Stichwort »Glyphrotation« – automatisch variieren können. Dadurch erhalten Schriftbilder eine noch natürlichere Anmutung. Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Lateinische Zeichenbelegung Zwei Gewichte Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Calcine Cavolini Comic Jens St Florence Mikkel Sans Sauna Supernett Freefonts Comic Jens Overlock
    3 Punkte
  12. Diese Liste vereint die typischen Vertreter der Kategorie »schlichte Gotisch« (auch Schaftstiefelgrotesk oder gebrochene Grotesk genannt) aus den 1930er-Jahren.
    3 Punkte
  13. Empfehlenswerte, kostenlos nutzbare Serifenschriften, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden: hinreichende Anzahl von Schnitten für typische Gestaltungsaufgaben vollständige Standardbelegung mit mindestens westeuropäischer Abdeckung hinreichende technische und ästhetische Qualität
    3 Punkte
  14. Diese Liste sammelt empfehlenswerte moderne Interpretationen gebrochener Schriften. Weitere Vertreter finden sich in dieser Foren-Diskussion.
    3 Punkte
  15. Top 10 Walbaum Questa Baskerville Britannic Bodoni Playfair Display Reforma Georgia Caslon Abril Die Schriften die ich als Font-Empfelung angegeben habe, gehören zu meinen absoluten Lieblingsschriften. Die nicht in der Liste aufgeführt werden können sind noch BritannicW01 - Light Liberation Serif Liberation Sans Ruda Imprima Goudy Old Style Conan Iceberg Underdog Kaligraf Latin Pessima Als letzte komplettieren meine Sammlung folgende Schriften (für Überschriften u. Ä.) Gabriela Stencil Black SaluzzoW01 - Regular Caslon StencilW01 Britannic Bold bzw. weitere Britannic Playfair Display Black Georgia Pro Black Arpona Bold Rammetto One Geotica Sortefax02 Didot
    2 Punkte
  16. Seit Windows 3.1 lieferte Microsoft die Times New Roman als Systemfont mit zwei Strichstärken zzgl. Kursiven aus. Dieser war zudem in einigen Anwendungen als Standardfont voreingestellt und wird bis heute auch anderen Betriebssystemen vorinstalliert. Dadurch wurde die barocke Antiqua auch zu einer der am meisten benutzten Schriften für digital erstellte Texte. bei MyFonts herunterladen Diese Liste nennt Alternativvorschläge, welche noch nicht so inflationär eingesetzt werden und darüber hinaus hinsichtlich der Anzahl von Schriftschnitten deutlich umfangreicher ausgebaut sind. Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Drei Gewichte Kursive Lateinische Zeichenbelegung Gute formalästhetische Qualität Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Mindestens fünf Gewichte Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Aufrechte und kursive Kapitälchen oder Unterstützung weiterer Alphabete oder Teil einer Schriftsippe oder Mehrere Schriftweiten oder Optische Größen bzw. Displayschnitte Ähnlich sachliche Anmutung Allrounder Antiqua Barocco FF Kievit Serif Lunaquête Lyon Spectral Tiempos Robusteres Schriftbild Cardamon Pro Malabar Pensum Pro TheAntiqua FF Tisa Vollkorn Charakteristischere Erscheinung Argos Canela Text Carrara Christel Freight Text FS Kim Noe Text Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Allrounder Antiqua Barocco Cardamon Pro FF Kievit Serif FS Kim Lunaquête Pensum Pro Vollkorn Freefonts Spectral Vollkorn
    2 Punkte
  17. Diese Liste enthält über 10 Alternativen zur Optima – auch bekannt als Zapf Humanist oder URW Classico. Die Aufzählung beschränkt sich nicht nur auf Optima-ähnliche organische Groteskschriften mit gekehlten Stämmen und Serifenansätzen (Flare Serif), sondern erweitert das Spektrum um klassizistische und humanistische Serifenlose mit dynamischen Strichstärken. Damit soll eine größere und facettenreichere Font-Auswahl ins Blickfeld gerückt werden. bei MyFonts herunterladen Organische Grotesk Strichdickenkontraste und zur Mitte verjüngte Striche mit gekehlten Serifenansätzen (Flare Serif) so wie bei der Optima: Ador Hairline FS Benjamin Gitan IvyMode Publica Reforma 1969 Klassizistische Grotesk Strichstärkenkontraste werden wie bei einer traditionellen klassizistischen Antiqua ohne gekehlte Stämme gezeichnet und auf Serifen wird verzichtet: Beausite FS Siena Vinter Humanistische Grotesk Gestaltung wie eine humanistische Grotesk jedoch mit verstärkten Strichdickenkontrasten und ebenfalls ohne gekehlten Serifenansätzen: Chap ITC Stone Sans Tabac Glam Today Sans FF Quadraat Sans Humanistische Antiqua Gestaltung wie eine humanistische Antiqua allerdings mit nur gering ausgeprägten Serifen: Canela Text Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Gute formalästhetische Qualität Lateinische Zeichenbelegung Drei Gewichte Kursive Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Teil einer Schriftsippe oder Mehrere Schriftweiten oder Optische Größen bzw. Displayschnitte oder Unterstützung weiterer Alphabete Mindestens fünf Gewichte Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Ador Hairline FS Benjamin IvyMode FS Siena Tabac Glam Vinter Freefonts Reforma 1969
    2 Punkte
  18. Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem ẞ für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in Groteskschriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach drei Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« nach Adam Twardoch sowie »Dresden« und »Leipzig« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
    2 Punkte
  19. Diese Liste enthält über 20 Alternativvorschläge zur Avenir. Dabei handelt es sich um überwiegend geometrische Serifenlose, welche anders als die Alternativen zur Futura tendenziell abgestumpfte Winkel bei den Buchstabenformen aufweisen. bei MyFonts herunterladen Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Gute formalästhetische Qualität Lateinische Zeichenbelegung Drei Gewichte Kursive Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Teil einer Schriftsippe oder Mehrere Schriftweiten oder Optische Größen bzw. Displayschnitte oder Unterstützung weiterer Alphabete Mindestens fünf Gewichte Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Adelphi Atlan Campton Draft FF Mark Mont Proxima Nova Quinoa Trenda Freefonts Poppins
    2 Punkte
  20. Die Schriftentwürfe des Bauhauses stehen synonym für reduzierte, geometrische Groteskschriften. Doch nicht alle Schriften dieser Art haben tatsächlich eine direkte Verbindung zum Bauhaus. ITC Bauhaus, Blippo, Pump und ähnliche Schriften sind zwar geometrisch konstruiert, aber beziehen sich in ihrer Gestaltung nicht direkt auf Entwürfe von Bauhaus-Gestaltern. Diese Liste sammelt Original-Bauhaus-Schriften, modernen Adaptionen und Satzschriften, die am Bauhaus eingesetzt wurden.
    2 Punkte
  21. Eine Zusammenstellung von blockschriftartigen Fonts, wie sie z.B. für Colleges und Sport-Teams verwendet werden. Mögliche Merkmale: Kräftig, abgeschrägte Ecken, Innen-/Außenlinien, Schatten und andere 3D-Effekte, Slab-Serifen.
    2 Punkte
  22. Diese Liste sammelt Schriftarten, die mit einer Version des Desktop-Betriebssystem Mac OS von Apple ausgeliefert wurden oder werden.
    2 Punkte
  23. Diese Liste sammelt Schriftarten, die mit den verschiedenen Versionen des Windows-Betriebssystems von Microsoft ausgeliefert wurden oder werden.
    2 Punkte
  24. Diese Liste sammelt charakterstarke, informelle Schriften, die sich für eine Schaugrößenanwendung auf bzw. in Kinder- und Jugendbüchern eignen.
    2 Punkte
  25. Empfehlenswerte, kostenlos nutzbare Groteskschriften, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden: hinreichende Anzahl von Schnitten für typische Gestaltungsaufgaben vollständige Standardbelegung mit mindestens westeuropäischer Abdeckung hinreichende technische und ästhetische Qualität
    2 Punkte
  26. Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem ẞ für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in Antiquaschriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach vier Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« und »Berlin« nach Adam Twardoch sowie »Leipzig« und »Dresden« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Berlin« bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
    2 Punkte
  27. Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem ẞ für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in dekorativen Schriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß (wenn vorhanden) Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach drei Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« nach Adam Twardoch sowie »Dresden« und »Leipzig« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
    2 Punkte
  28. Schriften, die zwischen 1930 und 1939 gestaltet wurden.
    2 Punkte
  29. Deutsche Schrift Auch wenn ich den Begriff »deutsche Schriften« nicht mag – wenn es »gebrochen und deutsch« aussehen soll, macht Rudolf Kochs Fraktur (insbesondere in der umfangreichen ALOT-Version) viel Spaß. Canapé Eine warme und gemütliche Schrift für’s kühle digitale Zeitalter. (Auch wenn ich im Lob dieser Schrift nicht ganz unparteiisch sein kann.) Formata Ein oft übersehener Klassiker mit humanistischer Prägung und eigenständigem Charme, der mit dem Ende von Berthold leider auch in Vergessenheit geriet. Liberta Der knubbelig-freundliche Typoart-Klassiker aus der DDR wurde leider immer noch nicht einer umfassenden digitalen Neuinterpretation unterzogen. Marat Hat sich beim Setzen des TypoJournals Nummer 4 hervorragend gemacht. Skolar Kantig-eigenständiges Schriftbild und trotzdem hervorragend lesbar. Style Script Pro Perfekter Lettering-Stil einfach als Schrift gesetzt. Syntax humanistische Groteskschriften gab es vorher auch schon, aber die Syntax schlägt als »Antiqua ohne Serifen« ein neues Kapitel auf. Auch Jahrzehnte nach der Veröffentlichung frisch und gern gesehen. FF Tisa Momentan meine liebste Fließtextschrift in Print und Web. Walbaum 2010 Pro Mein Liebling unter den vielen Walbaum-Varianten. Die 10-Punkt-Version ist deutlich robuster und wärmer angelegt als die früheren Walbaum-Interpreationen und die 120-Punkt-Version eignet sich für elegante Überschriften im klassizistischen Stil.
    2 Punkte
  30. Schwungbuchstaben werden gern eingesetzt um Schriftbilder auffälliger, eleganter, dynamischer, emotionaler bzw. fröhlicher zu gestalten. Ihre Anwendung ist insbesondere für feierliche Anlässe wie Hochzeiten oder Jubiläen zu empfehlen. Auch im Bereich Branding und Packaging werden sie häufig verwendet. Allerdings ist ihr Einsatz in den meisten Fällen nur für Überschriften – höchstens kurze Wortgruppen in Schaugrößen gedacht. Diese Liste beinhaltet antiquaartige Schrifttypen, welche in der Standardbelegung, bei Display-Schnitten oder als Opentype-Alternativen Schwungbuchstaben (englisch: swash characters) enthalten. Alle Fonts, die sich ohne Schwungbuchstaben auch für Mengensatz-Aufgaben nutzen lassen, werden unter den besonderen Empfehlungen aufgeführt.
    2 Punkte
  31. Schriften, die auf die üblichen Sporne an Buchstaben wie a und n verzichten.
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  32. Die Helvetica gehört sicher zu den bekanntesten und verbreitetsten Schriften unserer Zeit. Die einen preisen sie für Ihre Neutralität und Zeitlosigkeit. Andere finden sie langweilig, charakterlos oder können sie aufgrund ihres inflationären Einsatzes nicht mehr sehen. Am ersten Januar 2011 twitterte beispielsweise Erik Spiekermann: “Helvetica is played out”. Etwas später erklärte er in einem Interview, was er damit meinte: Interview mit Erik Spiekermann (DRaDio, 31.12.2011) bei MyFonts herunterladen Diese Liste nennt Alternativvorschläge, welche noch nicht so inflationär eingesetzt werden und darüber hinaus hinsichtlich der Anzahl von Schriftschnitten deutlich umfangreicher ausgebaut sind. Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Gute formalästhetische Qualität Lateinische Zeichenbelegung Drei Gewichte Kursive Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Teil einer Schriftsippe oder Mehrere Schriftweiten oder Optische Größen bzw. Displayschnitte oder Unterstützung weiterer Alphabete Mindestens fünf Gewichte Ähnlich sachliche Anmutung Atlas Grotesk Akkurat Applied Sans Neue Haas Grotesk Helvetica Now Peter Theinhardt Charakteristischere Erscheinung Adelle Sans Aften Air Superfamily Ballinger FF Bau Equitan Sans Founders Grotesk Gira Sans ARS Maquette Nitti Grotesk IBM Plex Sans Questa Sans Rude Tablet Gothic Trivia Grotesk Walbaum Grotesk Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Air Superfamily Applied Sans Ballinger Helvetica Now Peter IBM Plex Sans Trivia Grotesk Work Sans Freefonts IBM Plex Sans Work Sans
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  33. Werden Überschriften in geringen Zeilenabstand gesetzt oder müssen Texte z.B. bei der Fassadenbeschriftung in bestimmte Zwischenräume eingepasst werden, kann es bei Sprachen mit diakritischen Zeichen schnell zu Problemen durch unerwünschte Kollisionen kommen. Diese Fontliste zeigt Schriftarten, die spezielle Titelsatz-Umlaute mitbringen. Bei deutschen Bleisatz-Schriften war dieses Merkmal weit verbreitet. Entsprechende Schriften werden hier jedoch nur mit aufgenommen, wenn auch die heutigen Digitalisierungen entsprechende Zeichen mitbringen. (Die Zusammenstellung basiert auf dem Artikel »Ungewöhnliche Umlaute« im TypoJournal Ausgabe 4.)
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  34. Fonts, die mit einer Unicode-Belegung von Emoji-Zeichen ausgestattet sind
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  35. Die Liste sammelt Schriften, welche in aufrechten oder kursiven Schnitten ein zweistöckiges g mit geschlossener Unterlänge enthalten. Eine geschätzte Kollegin* im Forum hat dafür den Begriff »Elefanten-g« geprägt, »weil’s doch aussieht wie ein Elefant, der sich mit dem Rüssel eine Erdnuss ins Maul steckt«. bei MyFonts herunterladen In aufrechten Schnitten: Bree Mandrel Pluto In kursiven Schnitten: Adriane Text Alegreya Auto Barocco Bunita Swash Christel ITC Galliard Joanna Sans Nova FS Lola Marco — *Diese Liste widme ich Dir @Kathrinvdm – der Erfinderin der treffenden g-Beschreibung – zu Deinem Forumjubiläum. Danke für 11 Jahre Aufheiterung bei Typografie.info. 🐘
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  36. Schriften mit Schnitten, die nach links geneigt sind.
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  37. Schreib- und Druckschriften, die in Verbindung mit dem Lesenlernen stehen.
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  38. Diese Auflistung benennt Fonts, welche in der Standardbelegung, Pro-Version oder zusätzlichen Schriftschnitten mindestens mit dem griechischen Grundalphabet (monotonisch) erhältlich sind. Fonts mit erweiterten Zeichenvorrat für polytonisches Griechisch kann man unter »Besondere Empfehlungen« vorfinden. Renommierte Schriftschmieden, deren Fonts häufig griechisch unterstützen sind zum Beispiel: Parachute Greek Font Society Storm Type Foundry Paratype
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  39. In dieser Auflistung finden sich über 10 Groteskschriften vom Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts, welche durch amerikanische Vorbilder – wie zum Beispiel Franklin Gothic – inspiriert wurden bzw. eine ähnliche Anmutung aufweisen. bei MyFonts herunterladen Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Gute formalästhetische Qualität Lateinische Zeichenbelegung Drei Gewichte Kursive Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Teil einer Schriftsippe oder Mehrere Schriftweiten oder Optische Größen bzw. Displayschnitte oder Unterstützung weiterer Alphabete Mindestens fünf Gewichte Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Franca FF Good IBM Plex FF Real Text Adobe Source Sans Spiegel Trivia Gothic Urban Grotesk Freefonts Adobe Source Sans IBM Plex
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  40. Schriftfamilien, die monokamerale Schnitte oder OpenType-Varianten besitzen oder gänzlich monokameral gestaltet sind.
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  41. Optischen Größe bzw. Displayschnitte bei klassizistischen Schriftfamilien Diese Liste sammelt Schriftbeispiele von klassizistischen Familien oder Sippen mit speziell für unterschiedliche Schriftgrade optimierten Schnittreihen, welche explizit für Schau-, Lese- oder Konsultationsgrößen einsetzbar sind. Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Abril Helvetica Now FF Real Freefonts Playfair Display
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  42. 2007 veröffentlichte der Berliner Schriftanbieter FontShop eine Rangliste der 100 besten Schriften. Basis waren FontShop-Verkaufszahlen, Bestenlisten anderer Anbieter und Organisationen sowie die persönliche Wertung einer international besetzten Jury, der Roger Black, Stephen Coles, Jan Middendorp, Veronika Elsner, Ralf Herrmann, Bertram Schmidt-Friderichs und Claudia Gumminski (FontShop) angehörten. Neben den reinen Verkaufszahlen floss auch die historische Bedeutung und ästhetische Qualität in die Bewertungen ein. Berücksichtigt wurden nur Schriften, die aktuell von den Anbietern lizenziert werden. Kostenlose Schriften und Systemfonts blieben außen vor. Ältere Schriften, die von verschiedenen Anbietern verfügbar sind, wurden gegebenenfalls zu einem Eintrag zusammengefasst.
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  43. Schriftarten, die in den 1960er-Jahren veröffentlicht wurden.
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  44. Schriften, die zwischen 1920 und 1929 gestaltet wurden.
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  45. Klassisch-formelle Fonts im Stile englischer Spitzfeder-Schreibschriften.
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  46. Diese Liste sammelt Schriften, die ein modernes humanistischen Antiqua-Skelett besitzen und gleichzeitig mit Slab-Serifen ausgestattet sind.
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  47. Diese Liste sammelt Slab-Serif-Schriften die stilistisch mehr oder weniger stark auf die Anfänge der Egyptienne-Schriften im 19. Jahrhundert zurückgehen.
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  48. Bodoni Für mich die schönste »Designer-Schrift«, vor allem in den Originaldrucken. Nobody did it better! Frutiger In den 80ern die Erlösung von der Vorherrschaft der kühlen Helvetica. Obwohl heute etwas überbelichtet, bleibt sie immer noch eine der ausgewogensten Serifenlosen. Caslon Starke Antiqua mit Charakter und der elegantesten Kursiven. Garamond Eigenlicht bräuchte man nichts anderes für den Werksatz – mit Kapitälchen und halbfetten Schnitten der Times an Schönheit eindeutig überlegen. Univers Ganz ohne Schweizer Gradlinigkeit geht es auch in meiner Auswahl nicht: gemäßigter als die Helvetica und moderner als die Akzidenz Grotesk. DTL Prokyon Vermutlich keine Schrift für die nächsten 100 Jahre, ist sie mir unter den modernen die liebste. Gill Sans Wenn schon Grotesk und Geschichte, dann die Königin aus England! Syntax Die Mutter der modernen Serifenlosen schlägt immer noch die meisten ihrer Epigonen. Clarendon Die Serifenbetonte Eleganz des 19. Jahrhunderts lässt sich auch heute immer noch toll einsetzen. Zentenar-Fraktur Als Statthalter für eine ganze Gattung: Eine Lanze für gebrochene Schriften, damit wir auch an Weihnachten etwas zu setzen haben! (Quelle: 100besteschriften.de)
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  49. Die Arial gehört zu den Schriftarten, welche in der Vergangenheit am weitesten verbreitet und am meisten verwendet wurden. Das liegt nicht unbedingt an einer begehrten Formgestaltung, sondern vor allem daran, dass Microsoft diese seit Windows 3.1 als für den Bildschirm optimierte Standardschrift in das Betriebssystem implementierte. bei MyFonts herunterladen Im Forum wurde besonders von Studierenden und Lehrenden hin und wieder nach ästhetisch ansprechenderen aber möglichst ähnlichen Alternativen gefragt, um die für schriftliche Arbeiten oft vorgeschriebene Arial unbemerkt ersetzen zu können. Wichtig dabei war, dass die Alternativen auch eine ähnlich platzsparende Weite boten, um die Abbildung gleicher Textmengen zu gewährleisten. Diese Liste enthält über 15 Fontvorschläge, welche aufgrund ihrer Gestaltung, ihres Ausbaus (mehrere Strichstärken, Weiten, etc.) oder ihrer modernen, unverbrauchten Erscheinung als interessante Alternativen dienen könnten. Die Vorschläge sind formal von der Arial abgeleitet und enthalten ähnliche aber auch – anders als bei den Alternativen zur Helvetica – noch neutralere Groteskschriften bis hin zu Symbiosen mit geometrischen Konstruktionsprinzipien. Mindestanforderungen Durchschnittliche Bewertung 3 Sterne Gute formalästhetische Qualität Lateinische Zeichenbelegung Drei Gewichte Kursive Zusätzliche Kriterien für besondere Empfehlungen Bewertung mindestens 4 Sterne Versaleszett (ẞ) Erweiterte lateinische Zeichenbelegung oder Teil einer Schriftsippe oder Mehrere Schriftweiten oder Optische Größen bzw. Displayschnitte oder Unterstützung weiterer Alphabete Mindestens fünf Gewichte Schriftfamilien mit Versaleszett (ẞ) Cooper Hewitt Franca Neue Haas Unica Inter Neue Plak FF Real Text Freefonts Cooper Hewitt Inter
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  50. Schriften, die die grafische Gestaltung in der DDR prägten
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Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
<p>Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk</p>
<p>Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk</p>
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