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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 21.10.2018 in Fontlisten

  1. 1 Punkt
    Die Liste sammelt Schriften, welche in aufrechten oder kursiven Schnitten ein zweistöckiges g mit geschlossener Unterlänge enthalten. Eine geschätzte Kollegin* im Forum hat dafür den Begriff »Elefanten-g« geprägt, »weil’s doch aussieht wie ein Elefant, der sich mit dem Rüssel eine Erdnuss ins Maul steckt«. bei MyFonts herunterladen In aufrechten Schnitten: Bree Pluto In kursiven Schnitten: Adriane Text Alegreya Auto Bunita Swash Christel ITC Galliard FS Lola Marco — *Diese Liste widme ich Dir @Kathrinvdm – der Erfinderin der treffenden g-Beschreibung – zu Deinem Forumjubiläum. Danke für 11 Jahre Aufheiterung bei Typografie.info. 🐘
  2. 1 Punkt
    Unzialschriften sind nicht in das allgemeingültige Groß-/Kleinbuchstaben-Schema einzuordnen. Die »Uncialis« entstand am Ende der Antike als formale Buchschrift, sie weist Merkmale der Römischen Kapitalis und der Römischen Kursive auf. Sie bildet entwicklungsgeschichtlich das wichtigste Bindeglied zwischen Groß- und Kleinbuchstaben. Charakteristisch sind vor allem zwei Dinge. 1. Viele gerundete Detailformen, deutlich mehr als bei der Kapitalis. Zum Beispiel bei E, H und M. 2. Gering ausgeprägte Ober- und Unterlängen. Dieses Merkmal hat sich später über die Zwischenstufe der »Halbunziale« verstärkt und wurde schließlich in der karolingischen Minuskel in bis heute gültiger Weise ausgeprägt. Auch in der griechischen und in der koptischen Schrift gibt es unziale Ausprägungen. Die von Bischof Wulfila im 4. Jh. n. Chr. erfundene gotische (od. westgotische) Schrift ist ebenfalls, ihrem Formcharakter nach, eine Unzialschrift. In dieser Schrift hat der Text der sog. Wulfila-Bibel das Licht der Welt erblickt – die älteste Fassung der Bibel in einer germanischen Sprache überhaupt. Im Alltag spielen Unzialschriften heute eine noch geringere Rolle als die gebrochenen Schriften. Das hat sicher damit zu tun, daß sie bereits vor mindestens 600 Jahren im Gebrauch durch Minuskelschriften praktisch völlig verdrängt wurden. Einzig in Irland haben sich bis in unsere Zeit unziale Formen – in der spezifisch insularen Ausprägung – im Schriftwesen erhalten. Trotz gewisser Gemeinsamkeiten sollte man jedoch irische Schriften und unziale Schriften (allgemein) nicht einander gleichsetzen und verwechseln. Aufgrund der beschriebenen historischen Entwicklung ist das Fontangebot an Unzialschriften entsprechend überschaubar. Gleichwohl hat diese »exotische« Schriftart immer wieder Gestalter zu Interpretationen angeregt. Am bekanntesten ist sicher die Hammer-Unziale (Klingspor 1921) von Viktor Karl Hammer (1882–1967), die auch unter dem Namen American Uncial vertrieben wird. In heutigen Fonts belegen in der Regel unziale Glyphen die Kleinbuchstaben-Positionen. Übrigens: der Vorspann des beliebten Kultfilmes »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« ist mit einer eigens dafür entworfenen Unzialschrift gestaltet.
  3. 1 Punkt
    Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem großen Eszett für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in Egyptienne-Schriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach drei Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« nach Adam Twardoch sowie »Dresden« und »Leipzig« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
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