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  1. 6 Punkte
    Die Sitka ist ein von Matthew Carter gestalteter Systemfont, der ab Version 8.1 mit dem Windows-Betriebssystem ausgeliefert wird. Für beste Darstellung und Leserlichkeit in allen Schriftgraden verfügt die Schrift über ganze 6 optische Größen, die bei entsprechender Software-Unterstützung automatisch aktiviert werden. Sitka Small, Einsatz < 9,7 Punkt Sitka Text, Einsatz ≥ 9,7 < 13,5 Punkt Sitka Subheading, Einsatz ≥ 13,5 < 18,5 Punkt Sitka Heading, Einsatz ≥ 18,5 < 23,5 Punkt Sitka Display, Einsatz ≥ 23,5 < 27,5 Punkt Sitka Banner, Einsatz ≥ 27,5 Punkt Die 6 optischen Größen sind für alle 4 Grundstile (normal, kursiv, fett, fett kursiv) verfügbar. Somit besteht die Schriftfamilie insgesamt aus 24 Schnitten, jeweils mit lateinischer, kyrillischer und griechischer Belegung.
  2. 5 Punkte
    Hanzipen ist eine digitalisierte Druckbuchstaben-Handschrift des taiwanischen Schriftlabels DynaComware. Neben der CJK-Belegung, für die sie entwickelt wurde, enthält sie aber auch die lateinischen Schriftzeichen. Hanzipen ist im Betriebssystem Mac OS 10 (ab Version Mavericks) enthalten und umfasst zwei Strichstärken (regular, bold).
  3. 4 Punkte
    Die FF Hertz zielt mit ihrem geringen Strichstärkenkontrast und der relativ großen Laufweite besonders auf den Einsatz in Textgrößen. Der Book-Schnitt ist ziemlich kräftig und eignet sich daher gut für die Darstellung auf e-Ink-Displays, die den Text dünner erscheinen lassen, als er ist, oder um ein traditionelles kräftiges Druckbild zu erreichen. Die Schriftfamilie umfasst zwei Kapitälchensätze: Einen größeren, der Abkürzungen und Akronyme nicht zu sehr aus dem Text hervorstechen läßt, und einen kleineren, der optisch auf der Höhe der Kleinbuchstaben bleibt. Es gibt sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. In allen aufrechten sowie allen kursiven Schnitten nimmt jede Glyphe den gleichen horizontalen Platz in allen Fettegraden ein, so daß ein Wechsel zwischen verschiedenen Fettegraden möglich ist, ohne dass sich der Textumbruch ändert. Der Entwurf begann mit einer Zeichenübung im Fonteditor mit heruntergesetzter Auflösung (einer Technik, die von Tim Ahrens vorgeschlagen wurde, um sich zuerst auf die groben Proportionen einer Schrift zu konzentrieren und sich nicht zu früh in Details zu verlieren), die sich schnell zu einem größeren Projekt auswuchs. Die FF Hertz vereint Einflüsse aus Hermann Zapfs »Melior« und seiner vergessenen »Mergenthaler Antiqua«, Ziffern aus der Schreibmaschine von Jens’ Mutter, und, besonders in den Kursiven, alte deutsche Kartographiealphabete.
  4. 2 Punkte
    Die Kuschelfraktur ist eine Schrift mit Pinsel- und Schablonenencharakter von Christian Thalmann. Die knapp über 1000 Glyphen in lateinischen Belegung verfügen über zahlreiche Varianten der Klein- und Großbuchstaben. So können zum Beispiel wahlweise Fraktur- oder Antiquaformen verwendet werden und eher schlichte oder verzierte Großbuchstaben. Die unterschiedlichen Belegung sind über OpenType erreichbar oder wahlweise durch die Wahl der sechs einzelnen Schnitte.
  5. 2 Punkte
    Der Ursprung dieser Schrift liegt in werblichen Lettering-Arbeiten für die US-amerikanische Brauerei Pabst Brewing Company. Auf Wunsch eines Kaufhauses in Chicago wurde bei American Type Founders 1902 eine vollständige Schrift entwickelt und 1903 um eine Kursive ergänzt. Goudy lizenzierte das Design später auch an Lanston Monotype. Diese Version, die man vor allem an den schmaleren Großbuchstaben erkennt, ist heute auch als digitale Version in drei Schnitten (normal, kursiv, kursiv mit Schwungbuchstaben) erhältlich. Über Brüder Butter/Schriftguss fand die Pabst Oldstyle als Ohio-Schrift später auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung. Neben den ergänzten deutschen Buchstaben wie dem Eszett, ist grenzt sich die Ohio-Schrift auch durch ein anderes A klar von der Pabst Oldstyle ab.
  6. 2 Punkte
    Das Formenprinzip der Quador beruht auf der Superellipse: Eher »eckige«, geschlossene Punzen, sowie flach einlaufende Rundungen in die Stämme und hohe Mittellängen vergrößern die Binnenräume. Die gerundeten Serifen geben der Schrift laut Designer einen freundlichen Charakter. Quador ist in 6 Strichstärken mit echten Kursiven verfügbar. 1.115 Zeichen inklusive 187 kontextbedingten Alternativzeichen und Ligaturen, Kapitälchen, Bruchziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, tabular und proportional etc. sollen alle typografischen Wünsche erfüllen. Quador unterstützt mindestens 33 Sprachen (OpenType Pro) und enthält auch das kyrillische Schriftsystem.
  7. 2 Punkte
    Andron MC ist ein Satz von 3 Andron-Fonts, bei denen die Kleinbuchstabenpositionen mit Unzialformen bzw. Mittelbuchstaben (engl. middlecase – MC, im Vergleich zu uppercase und lowercase) belegt sind. Die Mittelbuchstaben haben eine zwischen Minuskel-x-Höhe und Majuskel-x-Höhe liegende x-Höhe, sie haben in den Fonts Andron MC Corpus Uncial und Andron MC Corpus Medieval die Form von Unzialbuchstaben, im Font Andron MC Corpus Capital jedoch die Form von Majuskeln, was eine typografische Zwischenform zwischen Versalien und Kapitälchen darstellt. Alle drei Fonts beinhalten ein erweiterstes Lateinisch-Repertoire sowie Griechisch, Koptisch und Gotisch. Die Serie Andron MC ist in erster Linie für spezielle Zwecke des wissenschaftlichen Satzes gedacht, kann aber auch für andere Anwendungen eingesetzt werden, in denen ein typographischer Mittelalterbezug oder etwas ähnliches gewünscht wird.
  8. 2 Punkte
    Die PS Fournier von Stéphane Elbaz ist eine Neubearbeitung der Antiqua-Schriften von Pierre Simon Fournier aus dem 18. Jahrhundert. Die PS Fournier verfügt dabei über einen besonders großzügigen Ausbau mit 42 Schnitten. Sieben Strichstärken und drei optische Größen stehen dabei zur Verfügung. Abgerundet wird das Paket mit über 100 Zeichen für Rahmen, Linien und Ornamente.
  9. 2 Punkte
    Die Cardamon von Brigitte Schuster entstand ursprünglich als Abschlussarbeit ihres Master-Studiums an der Kunsthochschule von Den Haag in den Niederlanden. Die Basis bildete eine Analyse historischer Schriften aus dem 16. Jahrhundert von Hendrik van den Keere und Robert Granjon für die aufrechten Schnitte und zusätzlich von Giovan Francesco Cresci für die Kursive. Darüber hinaus experimentiert Brigitte Schuster mit einer Betonung eckiger Formen, um in kleinen Graden die Lesbarkeit und in großen Graden die Individualität der Schrift zu erhöhen. Allerdings stellt sich der gewünschte Effekt nicht vollends ein, sodass der Effekt in der Cardamon Pro letztlich zurückgenommen wurde, aber weiterhin als stilistisches Element enthalten ist. bei MyFonts herunterladen Die Formen der Cardamon zeigen deutlich den Einfluss der historischen Renaissance-Antiqua, kombiniert mit Elementen einer mit der Breitfeder geschriebenen Handschrift. Letzteres findet zum Beispiel in den teilweise eckigen Formen, einer leichten Neigung der Buchstaben in Schreibrichtung sowie in den mitunter leicht gekehlten Stämmen seinen Ausdruck. Außerdem gab die Designerin der Cardamon mit leicht unterschiedlich lang gestalteten Serifen zusätzliche Lebendigkeit. Eine große x-Höhe und großzügige Punzen sorgen dafür, dass die Schrift auch in kleinen Graden leserlich und lesefreundlich ist. Die Familie ist in vier Strichstärken mit Kursiven ausgebaut, wobei die Strichstärkenunterschiede vergleichsweise schwach ausfallen. Die Pro-Belegung verfügt über 671 Glyphen mit Kapitälchen und allen gängigen Ziffernsets.
  10. 2 Punkte
    Die 2013 erschiene Grota verfügte lediglich über ein monokamerales Alphabet. Mit der Grota Sans wurde 2014 ein Ableger veröffentlicht, der nun bikameral ist und sich mit 10 Strichstärken vielseitig einsetzen lässt. bei MyFonts herunterladen
  11. 2 Punkte
    Die ersten Skizzen zur Schrift Paiper von Diana Ovezea entstanden während eines Schriftgestaltungsworkshops in Slowenien. Nachdem sie ihren Master in Schriftgestaltung an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Den Haag abgeschlossen hatte, nahm sich Ovezea dem Projekt wieder an und baute die Schrift zu einer Familie mit 6 Schnitten aus. Sie erschien 2014 über »Gestalten Fonts«. Die Gestaltungsidee der Schrift liegt in gefalteten Papierstreifen bzw. deren flächiger Darstellung, die der Schrift eine informelle, holzschnittartige Anmutung gibt.
  12. 2 Punkte
    Lucida ist der Name einer umfangreichen Schriftsippe von Charles Bigelow und Kris Holmes. Die beiden Designer lernten sich in einem Mimen-Kurs eines italienischen Komikers kennen. Vier Jahre später trafen sie wieder zusammen, als sie beide bei der Oregon Times arbeiteten. In der Folge gründeten sie 1976 ein gemeinsames Studio in Oregon. Bigelow & Holmes in ihrem Studio in Oregon (1978) Eine Inspirationsquelle für die Lucida war laut Bigelow die Syntax (veröffentlicht 1968) von Hans Eduard Meier, die Prinzipien der humanistischen Handschrift in den Stil der Groteskschrift einbringt. Bigelow & Holmes arbeiteten eine zeitlang mit Meier zusammen und lernten viel von ihm. In den 1980er-Jahren bahnte sich mit der Computertechnik im Schriftsatz ein Umbruch an. Bigelow war den neuen Techniken gegenüber sehr aufgeschlossen und das Studio spezialisierte sich rasch auf dieses Gebiet. Adobe, Apple, IBM, Microsoft und andere große Software- und IT-Unternehmen gehörten zum Kundenkreis. Ob es um die Gestaltung der ersten TrueType-Fonts ging, deren manuell programmiertes TrueType-Hinting oder die ersten Unicode-basierten Fonts – Bigelow & Holmes waren immer vorn mit dabei. Die Arbeit an der Lucida-Sippe begann Anfang der 1980er-Jahre und war für die Technik der Zeit maßgeschneidert. Die Schriften sollten besonders robust sein, um auch auf den niedrig aufgelösten Bildschirmen und Druckern eine gute Leserlichkeit zu erzielen. Außerdem wurde die Sippen-Idee von Anfang an konsequent verfolgt. Die unterschiedlichsten Schriftstile wurden zusammengeführt und bezüglich der Fontmetrik austariert. An der Stanford University arbeitete Bigelow mit Donald Knuth zusammen, dem Vater des TeX-Satzsystems. Bigelow kam so mit neuen Anwendungen in Kontakt, die in klassischen Zeichensätzen kaum berücksichtigt wurden. So entstanden für die Lucida-Sippe umfangreiche Zeichnungen von mathematischen Symbolen, Pfeilen, Sternen und so weiter. Später wurden sie von Microsoft übernommen und unter dem Namen Wingdings berühmt. Links: Originalzeichnung für die Lucida Calligraphy Lucida Sans Das Flagschiff der Sippe ist die 1985 erschienene Lucida Sans, die als Lucida Sans Unicode bzw. Lucida Sans Grande (allerdings ohne Kursive) auf Millionen von Computern mit Windows und Mac OS installiert ist. Lucida Sans Typewriter (bzw. Lucida Console) Die dicktengleiche Version der Lucida Sans läuft unter dem Namen Lucida Sans Typewriter. Lucida Bright Die Lucida Bright ist die zur Sans passende Serifenversion. Lucida Serif Die Lucida Serif entspricht in der Gestaltung größtenteils der Lucida Bright, jedoch wurden die feinen Serifen durch kurze, kräftige Serifen ersetzt. Lucida Fax Die Lucida Fax entspricht im Wesentlichen der Lucida Serif, wobei die Serifen begradigt und ohne Kehlung erscheinen. Lucida Handwriting Eine verbundene Schreibschrift, bei der auch die die enthaltenen Symbole handgeschrieben wirken. Lucida Calligraphy Eine kalligrafisch anmutende Kursive als Einzelschnitt mit Mediävalziffern. Lucida Blackletter Eine dekorative Frakturschrift mit betont kalligrafischem Duktus. Auch diese gebrochene Schrift wurde so gestaltet, dass sie bezüglich der Fontmetrik mit den anderen Schriften der Sippe kombinierbar ist.
  13. 2 Punkte
    Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der klassizistische Stil der Typografie und Buchgestaltung. Wichtige Zentren bezogen auf die Schriftentwürfe waren dabei vor allem Frankreich (Fournier, Didot) und Italien (Bodoni). Der deutschsprachige Raum spielte in der Entwicklung keine Rolle, da man hierzulande nach wie vor traditionell in gebrochenen Schriften (insbesondere Fraktur) druckte. Unter den Gelehrten und höheren gesellschaftlichen Schichten stand die französische Kultur jedoch hoch im Kurs und das Lesen von französischen Originaltexten in Antiqua-Schriften war weit verbreitet. Im Laufe des 18. Jahrhunderts gab es daher vermehrt Versuche, klassizistische Ideale der Buchgestaltung und des Schriftentwurfs auch für deutschsprachige Werke zu etablieren. Ein engagierter Vertreter war dabei der Berliner Drucker Johann Friedrich Unger. Er näherte sich dieser Aufgabe gleich auf zwei Weisen: Einerseits vertrieb er exklusiv die Schriften Didots im deutschsprachigen Raum und goss sie später auch in seiner eigenen Gießerei in Berlin. Andererseits machte er sich auch daran, die Fraktur selbst im Sinne klassizistischer Ideale zu reformieren. Seit 1785 beschäftigte er sich nach eigenen Angabe mit dieser Idee. Sein Bestreben war es, »das viele eckige von den gemeinen, und das Krause, Gotischschnörkelichte von den großen Buchstaben oder Versalien wegzuschaffen«. Didot-Fraktur nach Vorgaben Ungers Seine Ideen ließ er von seinem Geschäftpartner Didot in Paris in Stahl schneiden. Doch die mehrfachen Anläufe scheiterten alle. Unger schrieb über die Arbeit Didots: »… allein, sey es, daß wir uns nicht ganz verstanden, oder daß er mit dem Schnitte der Deutschen Lettern zu unbekannt war, und sich nicht in die, Deutschen Augen gewöhnlichen Schriftzüge versetzen konnte: – genug der Versuch mißlang abermals.« Doch Unger ließ sich nicht von seiner Idee abbringen. Nachdem ihn andere deutsche Schriftschneider nicht unterstützen wollten, machte er sich selbst an die Arbeit. »Heller und deutlicher« sollte seine Fraktur werden, um »dadurch den nicht unbegründeten Klagen über das Unangenehme der jetzigen Deutschen Schriftzüge abzuhelfen«. Damit meinte Unger zum Beispiel verwechselbare Buchstaben wie V und B oder u und n. Sein Entwurf erschien 1793 als »Probe einer neuen Art Deutscher Lettern. Erfunden und in Stahl geschnitten von J.F. Unger.« Unterstützt wurde er beim Druck und der Fertigstellung der Schrift von Christoph Gubitz. Gestalterisch bedient sich Unger des gewohnten Fraktur-Skelettes, wobei allzu dekorative Verschnörkelungen vermieden werden. Die generelle Anmutung der Schrift erinnert jedoch an die Antiqua. Die Kleinbuchstaben sind filigran gezeichnet und so weit und freistehend angelegt wie Antiqua-Buchstaben. Interessanterweise werden auch die Umlaute in einer für die Zeit höchst modernen Form angelegt: statt wie üblich das e über die anderen Vokale zu stellen, benutzt Unger etwas schräg gestellte Striche. Dies hatte zum Beispiel Adelung für deutsche Texte in Antiqua-Schriften vorgeschlagen. Ungers Entwurf wurde nach seiner Veröffentlichung rege diskutiert. Manche sahen in den Frakturschriften von Haas in der Schweiz und Breitkopf in Leipzig bereits den unübertrefflichen Höhepunkt des Frakturentwurfs erreicht und neue Ansätze seien somit von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weniger begeistert zeigten sich auch Zeitgenossen wie Wieland und Bertuch, die sich generell für eine Etablierung der Antiqua bei deutschsprachigen Texten stark machten. Eine reformierte Fraktur war daher nicht in ihrem Interesse. Die zarte und helle Anmuntung wurde von vielen gelobt – gleichsam aber auch kritisiert. »Die Ungersche Schriftprobe deucht mir viel zu scharf. Auf diesem Wege könnte man das Publikum bald blind machen.« schrieb Schiller an Goethe. Um die Gunst des letzteren warb Unger immer wieder. Er bat Goethe mehrfach, seine Werke in Unger-Fraktur setzen zu dürfen. Doch Goethe war von der Schrift nicht restlos überzeugt. Lediglich sein »Wilhelm Meister« erschien in Unger-Fraktur. Man nimmt jedoch anhand des erhaltenen Schriftverkehrs zwischen beiden an, dass dies ohne explizite vorherige Zustimmung Goethes erfolgte. Unger überarbeitete die Entwürfe noch einmal und die endgültige Version wurde 1794 für das Buch »Die neue Cecilia« von Karl Philipp Moritz erstmalig benutzt. Im Vorwort erläutert Unger den Schriftentwurf noch einmal ausführlich und nimmt zu den zahlreichen Kritiken Stellung. Unger-Fraktur in Buch Die neue Cecilia Unger-Fraktur und Walbaum-Antiqua in einem von Brockhaus verlegten Buch In der Folge wird die Unger-Fraktur gern eingesetzt – sie bleibt jedoch ein Einzelentwurf. Eine allgemeine Reform der Frakturschriften kann die Unger-Fraktur nicht anstoßen. Im 20. Jahrhundert wird die Unger-Fraktur von Carl Ernst Poeschel bei Enschedé in Haarlem (Niederlande) wiederentdeckt. Sie erscheint daraufhin erneut bei verschiedenen Gießereien (D. Stempel, Schriftguß, Klinkhardt als »Kabinett-Fraktur« und Monotype) und erlebt noch einmal eine Renaissance. Digitale Versionen gibt es heute zum Beispiel bei Delbanco-Frakturschriften und von RMU-Fonts. bei MyFonts herunterladen
  14. 2 Punkte
    Ende des 18. Jahrhunderts schickte sich die Antiqua an, den gebrochenen Schriften auch im deutschsprachigen Raum zunehmend den Rang abzulaufen. Schriftsteller und Verleger wünschten sich die sogenannten Didot’schen Lettern für ihre Drucke – im Original aus Paris oder zumindest als deutsche Nachahmungen. Dies führte letztendlich sogar dazu, dass der Drucker Johann Friedrich Unger in der nach ihm benannten Unger-Fraktur einen Ausweg in der Verschmelzung von Fraktur und Antiqua suchte. Doch weder die Unger-Fraktur noch die Antiqua-Schriften konnten sich zu dieser Zeit im deutschsprachigen Raum halten. Nach dem Feldzug Napoleons verkehrte sich die Begeisterung für die mit Frankreich assoziierte Buchstabenanmutung ins Gegenteil. Buch und Schrift wurden rasch wieder traditionell ausgestattet und die Fraktur ein Symbol dieser Tradition. Schriftgestalterisch bedient wurde diese Tradition recht erfolgreich vom nach Weimar gezogenen Schriftgießer Justus Erich Walbaum. Seine Walbaum Antiqua machte ihn erst mehr als 100 Jahre später berühmt. Während seiner Zeit verkaufte er vor allem Frakturschriften. »Bieder und bürgerlich« nannte Albert Kapr die Walbaum-Fraktur, aber auch eine Schrift, »die größere Anerkennung verdient«. Digitalisierungen sind heute zahlreich erhältlich, sowohl kostenlose als auch kommerzielle. bei MyFonts herunterladen
  15. 2 Punkte
    Bei House Industries setzt man sich seit der Gründung der Foundry mit der amerikanischen Designgeschichte auseinander – nicht nur in Bezug auf das Grafikdesign, sondern zum Beispiel auch in Hinblick auf Produktdesign und Architektur. So stießen die Designer von House Industries in ihren vielen Referenzbüchern um das Jahr 2000 auf die Arbeiten des Architekten Richard Neutra, der 1892 in Wien geboren wurde. Dessen Entwürfe und Gebäude enthielten oft interessante Beschriftungen, meist in einfachen, bauhausartigen Versalien. Diese Buchstaben bildeten die Grundlage für die ersten Skizzen zur Neutraface. Den Ausbau der umfangreichen Schriftfamilie von ursprünglich 29 Schnitten übernahm Christian Schwartz. Um der Flut der Zeichenvarianten Herr zu werden, experimentierte man mit dem damals noch neuen OpenType-Format. Pläne, die Schrift nur in diesem Format anzubieten, scheiterten jedoch am Protest der Kunden. Da die Familie aber auch völlig unabhängig von den Formatfragen schlagartig erfolgreich war, begann kurz darauf die Arbeit an zusätzlichen Condensed-Schnitten. Die auffällig verschobenen Querstriche eigneten sich gut für Schaugrößen, aber waren für Fließtext-Anwendungen weniger gut geeignet. Im Jahr 2006 bat Christian Schwartz daher darum, noch einmal einen »Director’s Cut« (wie er es nannte) anzufertigen. Die Neutraface No. 2 entstand – weniger individuell, aber flexibler einsetzbar. Hinzu kam ein Inline-Schnitt. 2009 kam schließlich noch eine Slab-Version hinzu, die von Kai Bernau und Susana Carvalho geschnitten wurde. Wie üblich bei House Industries, kann der Kunde zu einem Projekt mehr bekommen als nur digitale Schriften. In den Fotos von Neutras Gebäuden fand sich ein besonderer Stuhl im Stil der amerikanischen Moderne. Und wie sich herausstellte, war dieser nie in Massenfertigung hergestellt worden. House Industries bemühten sich um entsprechende Lizenzen und arbeiteten ganze 8 Monate an den Prototypen. Ebenfalls erhältlich sind Ziffern für Hausnummern. Damit schließt sich auf interessante Weise der Kreis der Schriftentwicklung. War doch die Hausbeschriftung von Neutra der Ausgangspunkt dieser Schriftfamilie.
  16. 2 Punkte
    Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen Fettegrad. In der damaligen Schriftprobe heißt es dazu sinngemäß »obwohl unsere Zeit nicht die Unternehmung von so anspruchsvollen Druckwerken erlaubt wie die Zeit Gutenbergs, wir doch das Verlangen haben, in der Güte und Schönheit unserer Arbeit nicht hinter den Alten zurückzustehen; so sei diese Schrift für Aufgaben gedacht, für die unsere glatten Gebrauchsschriften nicht ausreichen und die, aus den Bedürfnissen unserer Zeit geboren, erhöhten Anspruch auf Schrift und Satzwirkung erheben.« Die folgende Darstellung zeigt die ersten Probeschnitte: Jedoch kam man zur Überzeugung, dass die Schrift noch zu kräftig war, und schnitt alle Grade noch einmal neu: Eine Besonderheit der Schrift sind die Varianten. Im Geiste Gutenbergs wurden für viele Buchstaben verschiedene Breiten entworfen, sodass man im Satzbild die jeweils passenden wählen konnte. Im Gedenken an den 1925 verstorbenen Bruder Karl Klingspors wurde die Schrift als Wilhelm Klingspor Gotisch herausgebracht. bei MyFonts herunterladen Die Linotype-Digitalisierung benutzt einige Antiqua-artige Buchstabenformen, die den heutigen Lesegewohnheiten angepasst sind, jedoch nicht den Originalentwürfen Kochs entsprechen. Die Digitalisierung von José Alberto Mauricio aus dem Jahr 2013 enthält jedoch die ursprünglichen Zeichenvorrat inklusive aller Varianten und einiger passender Zierstücke. bei MyFonts herunterladen
  17. 2 Punkte
    Mrs Eaves ist eine Barock-Antiqua von Zuzana Licko aus den 1990er-Jahren. Der Name leitet sich von Sarah Eaves ab – der Haushälterin und späteren Ehefrau von John Baskerville. Die Schrift Mrs Eaves basiert auf den Schriften Baskervilles, ist jedoch keine bloße Digitalisierung. Auffällig ist vor allem die ungewöhnlich geringe x-Höhe. Dies macht die Schrift in normalen Schriftgraden zwar weniger fließtexttauglich, aber gibt ihr einen eleganten Charme, der in Schauanwendungen umso besser zur Geltung kommt. Neue Maßstäbe setzte die Schrift zur Zeit ihrer Veröffentlichung durch ihren Zeichenumfang: über 200 Schmuckligaturen sind enthalten und auch diese unterstützen den Einsatz in Schaugrößen noch einmal zusätzlich. Da die geringe x-Höhe der Original-Mrs-Eaves nicht für alle Anwendungen geeignet war, wurde mit der Mrs Eaves XL 2009 eine Variante mit einer um 30% angehobenen x-Höhe veröffentlicht.
  18. 2 Punkte
    Fontsmith beschreibt Albert wie folgt (Wegen der schönen, unübersetzbaren Wortspiele ausnahmsweise in englischer Sprache): Albert’s a charismatic type. A warm, sensitive face with a big personality. He’s a friendly sans serif font; shapely, flexible and modern. Available in a wide range of weights, FS Albert is a versatile face ideal for use in most applications. Albert unterstützt 39 Sprachen
  19. 1 Punkt
    Mikkel ist eine Schriftfamilie im lockeren Pinselduktus und als Sans- oder Script-Version mit je fünf Strichstärken erhältlich. Die Mikkel Sans ist mit ihren disziplinierteren, unverbundenen Minuskeln als Gegenstück zur Mikkel Script insbesondere für Lesegrößen-Anwendungen konzipiert. Intelligente OpenType-Funktionen ermöglichen knifflige Zeichen-Kombinationen im Lettering-Stil und verleihen Texten ein noch lebendigeres und trotzdem sauberes Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Neben über 1.000 Glyphen pro Schriftschnitt, einer erweiterten lateinischen Sprachunterstützung und vielen typografischen Extras wie Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Brüchen und Pfeilen verleihen die TypeMates der Familie mit zusätzlichen Symbolen im Cartoon-Stil das Sahnehäubchen.
  20. 1 Punkt
    Die Serifenlose Inter von Rasmus Andersson wurde ursprünglich für Computerbildschirme entwickelt und verfügt über eine hohe x-Höhe, um die Lesbarkeit von gemischtem und kleinem Text zu erleichtern. 9 Strichstärken, entsprechende Kursive und über 2.350 Zeichen pro Schnitt bieten unter anderem eine erweiterte lateinische, kyrillische und polytonische Sprachunterstützung sowie zahlreiche OpenType-Funktionen. Die kostenfrei verfügbare Fontfamilie ist außerdem als Variabler Font erhältlich.
  21. 1 Punkt
    Die Slab-Serif-Schrift Segno des Schweizer Designers Filippo Salmina erschien 2018. Alle zehn Schnitte besitzen eine Schrägstellung, wodurch die Schriftfamilie einen eher informellen Charakter erhält. Dies wird durch auch die Großbuchstaben unterstützt, die zumindest teilweise wie Schwungbuchstaben ausgeführt sind.
  22. 1 Punkt
    Die DIN Neue Roman ergänzt das technische Konzept der DIN 1451 um eine neue Komponente. Als beinah elegant und freundlich wirkende Antiqua stellt sie einen tatsächlichen Ausgleich zur statisch-industriellen Anmutung ihrer Groteskvorlage dar. bei MyFonts herunterladen Um genügend Ressourcen für vielfältige und komplexe typografische Anwendungen zu haben, bietet diese Schriftfamilie sieben Schriftschnitte mit Kursivschrift, Kapitälchen und allen Arten von Opentype-Features. Jeder Schriftstil enthält mehr als 700 Zeichen.
  23. 1 Punkt
    Berthold Wolpe musste wegen seiner jüdischen Wurzeln in den 1930er-Jahren nach England fliehen und fand dabei in Stanley Morison einen Unterstützer. In den Unterlagen im Monotype-Archiv taucht Wolpes Sachsenwald-Entwurf 1936 zunächst als »Bismarck Schrift« auf. Die Dokumente weisen auch den deutschen Ullstein-Verlag als einen Auftraggeber der ersten Schnitte aus. Neben Deutschland, wo die schlichten Gotischen gerade im Trend lagen, visierte man aber auch den englischen Markt an und überarbeitete die Zeichen – und letztlich auch den Namen – entsprechend. Die Feinarbeit am Entwurf wurde in den ausgehenden 1930er-Jahren fortgesetzt, aber mit dem 2. Weltkrieg und der Abschaffung der gebrochenen Schriften als Verkehrsschrift im Deutschland (1941) waren die Bedingungen für den Vertrieb der Schrift nicht mehr gegeben und sie geriet auch bei Monotype in Vergessenheit. Eine Digitalisierung in einem Schnitt wurde von Gerhard Helzel angefertigt. Monotype hat die Sachsenwald 2017 als Teil einer Wolpe-Kollektion in zwei Schnitten neu aufgelegt.
  24. 1 Punkt
    Die Avory von Slava Jevčinová wurde von den Lettering-Arbeiten des Tschechischen Designers Jaroslav Benda inspiriert. Auffällige Eigenheiten der schmalen Schrift sind die weit heruntergezogenen Bögen am C/c sowie die breiten Querverbindungen V/v, W/w, X/x und Y/y. Die ebenfalls von Lettering-Anwendungen inspirierten, auf der Grundlinie unterstrichenen Versalien gehören ebenfalls zum Zeichenumfang. Die Schrift besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven und alle Schnitte sind in erweiterter lateinischer, kyrillischer sowie griechischer Belegung verfügbar.
  25. 1 Punkt
    Die Schrift Linux Libertine ist Teil des Libertine-Open-Fonts-Projekts. Dieses konzentriert sich darauf, frei verfügbare, formal ansprechende und technisch ausgereifte Schriftarten zu entwickeln, die alternativ zu Times New Roman oder Arial verwendet werden können. Die Linux Libertine ist eine Serifenschrift in der Tradition der Buchtypografie des 19. Jahrhunderts, deren vollständig neu entwickelten Formen jedoch den heutigen technischen und typografischen Anforderungen angepasst sind. Ihr Zeichenumfang umfasst mehr als 2000 Glyphen und unterstützt Latein, Griechisch, Kyrillisch und Hebräisch. Merkmale: Umfangreicher Satz an Ligaturen (z. B. ff, fi, tt, ch, …) Sonderzeichen: Internationale Lautschrift IPA, Pfeile, Fleurons, römische Zahlen, Mediävalziffern, echte Kapitälchen zahlreiche OpenType-Features Versal-Eszett Verfügbare Schriftschnitte inklusive Kapitälchen und Sonderzeichen: normal, kursiv, fett, fett kursiv »Schriftzeichen und Fonts sind wesentliche Elemente unserer Kommunikation und gehören zum Fundament unserer Kultur. Doch auf der anderen Seite sind sie auch Software-Produkte und Konsumgüter, die gemeinhin urheberrechtlich geschützt sind und amerikanischen Großkonzernen gehören. Während man früher seine Briefe per Hand schrieb, kommuniziert man im 21. Jahrhundert digital und benötigt Fonts für die Darstellung dessen, was man mitteilen oder lesen möchte. Dabei unterliegen schon die grundlegendsten Fonts dem Copyright eines Dritten und nicht selten fehlt jede Unterstützung von Minderheitensprachen und wissenschaftlichen Sonderzeichen. Gegenstand unseres Projektes sind deshalb freie hochwertige und multilinguale Fonts unter OpenSource-Lizenz, die von der Allgemeinheit ergänzt und aktualisiert werden können.« Zitat Philipp H. Poll (Initiator des Libertine-Open-Fonts-Projekts)
  26. 1 Punkt
    Die Ardagh ist eine irische Art-Deco-Schrift von Andreas Stötzner. Ihr Design basiert auf der Arthur Sans, ihre Strichstärken und Proportionen entsprechen der Arthur Sans Medium. Es sind nur die Majuskel-Positionen belegt. Für die traditionelle irische Rechtschreibung sind die lenierten Konsonanten sowie auch das tironische Et-Zeichen vorhanden.
  27. 1 Punkt
    Die Grundidee von Urby ist, einen markanten Charakter mit technischer Funktionalität zu kombinieren. Die verschiedenen Strichstärken teilen sich identische Zeichenbreiten, so dass der Schriftschnitt geändert werden kann ohne sich um einen veränderten Textumbruch kümmern zu müssen. Extrem offenen Strichenden (wie in a, e oder s) und organische Kanten (v, x) geben Urbys geometrischer Konstruktion und reduzierten Formen (t, f, 4) einen leicht verspielten Touch. Der gut ausgebaute Zeichensatz unterstützt die meisten lateinischen Sprachen und bietet Dingbats und geometrische Formen wie auch relevante OpenType Features. Im Unterschied zur Cera Pro die für umfangreiche Sprachabdeckung mit schlichter Geometrie geplant wurde oder Nils Thomsens Pensum Pro die auf Lesbarkeit optimiert ist, wurde Urby entworfen um den einzelnen Zeichen einen starken Charakter zu verleihen.
  28. 1 Punkt
    Die Cera Pro von Jakob Runge ist eine geometrische Grotesk, die zwischen 2013 und 2015 entwickelt wurde und mit ihren über 980 Glyphen pro Schnitt lateinische, kyrillische und griechische Sprachräume abdeckt. Die Schrift ist in sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut. bei MyFonts herunterladen Zur Pro-Version gibt es die Ableger Cera STD (Lateinisch), Cera GR (Griechisch) und Cera CY (Kyrillisch) die im Zeichenumfang auf jeweils einen Sprachraum fokussiert sind. Im Falle der GR und CY sind jedoch die lateinischen Basiszeichen enthalten. Für die aufrechten Schnitte ist zudem eine Stencil-Variante verfügbar. Kostenlose und recht umfangreiche Trial-Fonts können direkt beim Designer angefordert werden.
  29. 1 Punkt
    Die Jazz script von Emil Karl Bertell ist eine recht umfangreich ausgebaute Schreibschrift im amerikanischen Lettering-Stil. Die verbundene Grundschrift ist in zwei Strichstärken mit über 770 Glyphen verfügbar. Hinzu kommen zwei Zusatzfonts mit einem Versal-Alphabet sowie Schwungelementen. Dieser Satz aus vier Fonts ist zusätzlich in drei weiteren Ausführungen erhältlich: einer lichten Version sowie zwei Texturvarianten. Wie für OpenType-Schriften in diesem Stil üblich verfügen auch die Schnitte der Jazz Script über zahlreiche Ligaturen, Schwungbuchstaben und kontextbedingte Glyphen. Auch Titelschriftvarianten sind verfübar. bei MyFonts herunterladen
  30. 1 Punkt
    Die Isidora von Enrique Hernández ist eine geometrische Serifenlose. Während die Grundskelette an die entsprechenden geometrischen Groteskschriften des frühen 20. Jahrhunderts angelehnt sind, wurden Details wie die Strichabschlüsse eher verspielt angelegt. Letzteres zeigt sich insbesondere in den 14 »Alt«-Schnitten, die die 14 normalen Schnitte ergänzen. Die erweiterte lateinische Belegung umfasst 438 Glyphen.
  31. 1 Punkt
    Die FF Schulschrift ist eine verbundene Schreibschrift von Just van Rossum. Die Schrift lehnt sich im Entwurf an die drei deutschen Schulschrift-Varianten Vereinfachte Ausgangsschrift, Lateinische Ausgangsschrift und Schulausgangsschrift an, die in den Fonts als A, B und C gekennzeichnet sind. Mit den 20 Schnitten hat man zudem die Wahl, diese Schriftstile mit und ohne Lineatur darzustellen.
  32. 1 Punkt
    Die Frost von Emil Bartell ist eine Schreibschrift, die von Kalligrafie- und Schildermaler-Arbeiten aus den 1950er- bis 60er-Jahren inspiriert ist. Die Frost kommt jedoch in zeitgemäßer und umfangreicher Ausstattung: drei Strichstärken, zwei Kapitälchen-Schnitte sowie zwei Symbolfonts sind verfügbar. Die drei Grundschnitte besitzen in den über 700 Glyphen Alternativzeichen, Schwungbuchstaben und Titelsatz-Zeichen. bei MyFonts herunterladen
  33. 1 Punkt
    Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse heutiger Druck- und Reproduktionstechniken berücksichtigt sind. Betont hohe Mittellängen bewirken eine gute Zeilenführung des Blickes und erleichtern sehr die Lesbarkeit in kleinen Graden. Es gibt gegenwärtig nur wenige Schriften, die eine so persönliche Zurückhaltung mit einer so sorgsam durchdachten Konzeption verbinden wie die Diethelm-Antiqua. Das sichert ihre Bedeutung und Gültigkeit über die Zeit hinaus.« bei MyFonts herunterladen Eine recht umfangreiche Digitalisierung erschien 2011 von ARTypes. Sie enthält die ursprünglichen drei Schnitte (mager, kursiv, halbfett) in zwei Versionen, die auf den Bleisatzversionen in 10 und 36 Punkt beruhen. Kapitälchen und Schwungbuchstaben sind in eigene Schnitte ausgelagert. Die Zeichnung der Umrisse wirkt jedoch durch die betonten Abkantungen an den Rundungen der Buchstaben recht eigenwillig.
  34. 1 Punkt
    Die Pinto von Georg Herold-Wildfellner kombiniert verschiedene Schriftstile zu einer dekorativen Schriftsippe in Lettering-Optik. Die Stile beinhalten schmale serifenlose, slab-serif-, serif- und Western-Style-Schnitte. Zusätzlich gibt es Ebenenfonts zur farbigen Ausgestaltung und über 100 Symbole (Ecken, Banner, Bänder etc.). Mit OpenType-fähigen Programmen können die Glyphen automatisch mit Alternativzeichen ausgetauscht werden, um die handgezeichnete Optik zu unterstützen. bei MyFonts herunterladen
  35. 1 Punkt
    Die Questa Grande von Jos Buivenga und Martin Majoor ist Teil der kommerziellen Questa-Sippe, kann jedoch kostenlos von Fontspring heruntergeladen werden. Die Schrift ist mit ihrem hohen Strichstärkenkontrast speziell auf den Einsatz in Schauanwendungen ausgelegt. Die Schrift besitzt eine lateinische Belegung mit Kapitälchen und Ziffern in Versal- und Minuskelform (jeweils tabellarisch und proportional).
  36. 1 Punkt
    In den 1920er-Jahren begann man bei der Mergenthaler Linotype Company Schriften zu entwickeln, die speziell auf den Zeitungsdruck mit der Linotype ausgelegt waren. Die so entstandenen Schriften wurden unter dem Begriff »Legibility Group« zusammengefasst. Eine der ersten war die auf Egyptienne-Vorbildern aufgebaute Ionic No. 5, die Mitte der 1920er-Jahre entstand. Sie wurde ein großer Erfolg und wurde binnen kurzer Zeit von mehreren Tausend Zeitungen aus aller Welt eingesetzt. Doch die Entwicklung ging weiter und führte einige Jahre später zur Veröffentlichung der Excelsior. Die offeneren Formen dieser Schrift vertrugen sich noch besser mit den Hochgeschwindigkeits-Rotationspressen der Zeit und verminderten ein Zulaufen von Punzen und kleinen Winkeln. bei MyFonts herunterladen Linotype bietet die Excelsior als digitale Version in normal, kursiv und fett an. Schnitte mit kyrillischer Belegung sind separat erhältlich. Außerdem gibt es eine schmaler laufende Version (Excelsior Insertio) mit erweiterter Pro-Belegung. Varianten der Excelsior mit abgewandelter Strichstärke sind die Opticon und Paragon.
  37. 1 Punkt
    Während seines Studiums an der Yale University kam der US-amerikanische Designer Ronald Arnholm mit einem Originaldruck eines Renaissance-Buches in Jenson-Lettern in Berührung. Er war davon so fasziniert, dass er begann, eine Interpretation dieser humanistischen Antiqua als moderne Groteskversion zu entwerfen. Da die damaligen Drucke noch keine Kursiven hatten, nahm sich Arnholm für seine ITC Legacy getaufte Schrift Garamond-Vorlagen aus dem 16. Jahrhundert als Vorbild. Die 1992 entstandene Sans-Version verfügt über vergleichsweise großzügige Proportionen. Typisch ist auch der für Groteskschriften ungewöhnlich starke Strichstärkenkontrast, der insbesondere in den Kursiven deutlich hervortritt. Zwei Jahre nach der Sans wurde die ITC Legacy Serif nachgelegt. Beide Familien sind in vier Strichstärken (mit drei Kursiven) und zwei Weiten (normal und schmal) ausgebaut. Die Pro-Versionen enthalten über 600 lateinische Glyphen. 2009 wurde die Sippe noch einmal um eine Square-Serif-Version erweitert, die die Serifenversion in ihrem Skelett noch stärker an die Sans-Version rückt.
  38. 1 Punkt
    Die Bank Gothic von Morris Fuller Benton entstand 1930 für American Type Founders. Die Schrift erschien in den Varianten Light, Medium, Bold, Condensed Light und Condensed Medium. Der stark geometrische Aufbau verleiht der Schrift eine technisch-futuristische Anmutung und die Schrift wird nach wie vor gern in entsprechender Weise (zum Beispiel für Science-Fiction-Filmtitel und -abspänne, Videospiele etc.) eingesetzt. bei MyFonts herunterladen Alle Schnitte besaßen ursprünglich lediglich ein Versal-Alphabet. Als Linotype in der achtziger Jahren die Digitalversion gestaltete, wurden Kapitälchen entworfen und auf den Kleinbuchstabenpositionen abgelegt. Von den fünf Schnitten der ATF-Version digitalisierte Linotype zunächst nur die Bank Gothic Medium. Darüber hinaus wurden die Buchstaben noch breiter als das Original gezeichnet. Im 21. Jahrhundert entstanden weitere Neuinterpretationen der Schrift: Mit der Bank Gothic Pro (FontHaus 2010), der Morris Sans von Dan Reynolds (Linotype 2006) und der Deluxe Gothic von Michael Doret (Alphabet Soup 2010) entstanden jeweils Versionen mit Kleinbuchstaben und weiteren neuen Schnitten.
  39. 1 Punkt
    Die Grota ist eine unikamerale Groteskschrift von Eli und Daniel Hernández. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken (jeweils mit Kursive) und 389 Glyphen. Die Groß- und Kleinbuchstaben sind teilweise mit alternativen Zeichenformen belegt und es stehen einige Versal-Ligaturen zur Auswahl, um das Satzbild noch interessanter zu gestalten. bei MyFonts herunterladen
  40. 1 Punkt
    Giambattista Bodoni war ein italienischer Stempelschneider und Buchdrucker. Er begann seine Laufbahn als Setzer in der Tipografia della Congregazione di Propaganda Fide, der päpstlichen Organisation zur Evangelisierung der Völker, in der er von 1758 bis 1766 den Satz aller Texte in orientalischen Sprachen besorgte. 1782 wurde er zum königlich spanischen Kammertypografen ernannt, ab 1786 leitete er die herzogliche Druckerei (»la Stamperia Reale«) in Parma. Daneben gründete er 1791 eine Privatdruckerei für seine eigenen Arbeiten. Bodoni arbeitete zunächst mit den Schriften des Franzosen Pierre Simon Fournier. Später gründete er eine eigene Schriftgießerei und war bei seinen Entwürfen von den Arbeiten Baskervilles in England und Didots in Frankreich beeinflusst. Erst nach seinem Tode erscheint mit dem berühmten Manuale Tipografico ein Rückblick auf sein Schaffenswerk. Viele Interpretationen der klassizistischen Schriften Bodonis tragen heute seinen Namen, auch wenn es sich bei den Originalen nicht nur um eine einzige Schrift bzw. Schriftgarnitur handelt. Neben den Schriften Didots zählen die Bodoni-Schriften zu den wichtigsten Schriften des klassizistischen Stils. Der starke Strichstärkenkontrast, die feinen ungekehlten Serifen und das elegante, konstruiert wirkende Skelett sind die typischen Merkmale der Bodoni-Schriften. Im 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Neuinterpretationen für die verschiedenen Satztechniken angefertigt und namhafte Schriftgießereien nehmen »die Bodoni« ins Programm: American Type Founders, Monotype, Haas, Bauer etc. Auch digital sind heute verschiedenste Varianten erhältlich. Dabei ist vor allem auf die passenden Schriftgrade zu achten. Während sich die meisten Bodoni-Interpretationen für den Einsatz in Schaugrößen eignen, sind nur wenige (ITC Bodoni Six oder Bodoni Old Face) auf den Fließtexteinsatz abgestimmt. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  41. 1 Punkt
    Die Arid ist eine Schrift von Kalligrafiekünstler Rob Leuschke. Sein Vorhaben, eine raue, ja beinahe ruppig zu nennende, Trockener-Pinsel-Schrift zu erschaffen, hat er gekonnt in die Tat umgesetzt. Obwohl der trockene Pinsel seine Spuren sehr deutlich im Schriftbild hinterlassen hat, bleiben Schwung und Lebendigkeit der Handschrift auf elegante Weise erhalten. An anderer Stelle findet sich die Information, dass er die Absicht verfolgt habe, eine Schrift zu entwerfen, die aussieht, als hätte man mit einem Stück Kohle auf Papier geschrieben – dieser Absicht widersprechen die weichen Strichstärkenwechsel aber doch recht deutlich, der Pinsel klingt da plausibler. Es wird im Linotype-Begleittext empfohlen, die Schrift nicht kleiner als in 12 Punkt einzusetzen – eher größer – und dass sie sich für Headlines und kurze Textabschnitte eigne. Die ITC Arid liegt in diesen Formaten vor: OT CFF, OT TT, Win TT und Mac PS. In der OT-Std-Version unterstützt sie 21 Sprachen. Die Schrift umfasst 256 Zeichen. bei MyFonts herunterladen
  42. 1 Punkt
    Von 1908 bis 1913 arbeitete Emil Rudolf Weiß an seiner ersten Satzschrift: der Weiß-Fraktur. Sie wurde zunächst (1909–1911) exklusiv für die Drucke der Tempel-Klassiker-Reihe des Tempel-Verlages verwendet und fand so auf Anhieb weite Verbreitung. 1913 erschien sie dann bei der Bauerschen Gießerei. Später kamen weitere Schnitte (einschließlich einer Kursiven) hinzu. Julius Rodenberg schreibt 1935 über die Weiß-Fraktur: »Das besondere, man könnte sagen, das Selbstverständliche an ihr ist, daß sie keiner künstlerischen Laune entsprungen ist, eine Fraktur, die diesen Namen verdient. […] Der besondere Charakter der Fraktur, in der das aus Schwere, dem Hang zum Grübeln und leicht und lebhaft gestaltender Phantasie eigentümlich gepaarte deutsche Wesen einen entsprechenden Ausdruck in der Schrift gefunden hat, ist von Unger und von Weiß, der eine gewisse Herbe und Härte der Unger-Schrift milderte, wieder entdeckt worden. Eine aus den in ihr selbst liegenden Entwicklungsmöglichkeiten sich entfaltende Tradition führt in gerader Linie von der Teuerdank über die in Dürers Unterweysung der Messung verwendete Fraktur und die Breitkopf zur Unger- und Weiß-Fraktur«. Eine kostenlose Digitalisierung ist von Manfred Klein und Petra Heidorn erhältlich. Verschiedene Schnitte (inklusive Kursive und lichter Version) gibt es von Gerhard Helzel.
  43. 1 Punkt
    Fred Smeijers entwickelte diese Schrift ursprünglich für das Designstudio »Quadraat« in Arnhem, bei dem er selbst auch Gründungsmitglied war. Die Schrift erschien dann 1992 bei FSI in vier Schnitten (normal, kursiv, fett und Kapitälchen). Während die aufrechten Schnitte eher traditionell daherkommen, fallen die Kursiven durch ihren kräftigen und kantigen Schnitt auf. Smeijers lehnte dies an Holzschnitt-Kursive aus der Zeit der Renaissance an. Da sich die Kursive so deutlich von den aufrechten Schnitten abhebt, konnte der Neigungswinkel mit nur sieben Grad sehr schwach gehalten werden. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen 1997 kam die FF Quadraat Sans hinzu und im Jahr 2011 wurde die komplette Großfamilie noch einmal in allen Details überarbeitet und im Zeichenvorrat und den Strichstärkenabstufungen ausgebaut.
  44. 1 Punkt
    Die High Times ist eine dekorative Display-Schrift und Hausschrift des Labels High 5 Hang 10. Sie wird auch für das hohe Zeitungsformat des Hausmagazins (Logbook) eingesetzt und die beiden Schnitte Regular und Goofy nehmen entsprechend ebenfalls eine hohe und eng geschnittene Form an.
  45. 1 Punkt
    Herb Lubalin zeichnet den Schriftzug »Avant Garde« 1968 als Logo eines New Yorker Kulturmagazins. Für eine Werbebroschüre zum Magazin wurden jedoch mehr Buchstaben benötigt, die zunächst handgezeichnet wurden. Wie im Logo entstanden auf diese Weise die für die Avant Garde so typischen Ligaturen. Auch wenn das Magazin nur eine geringe Auflage hatte und sich nicht lange halten konnte, wurde die Schrift umso begehrter. Die geometrischen Formen und die ausgefallenen Ligaturen erregten im Editorial- und Werbebereich Aufsehen. In der Folge gründete Lubalin 1970 zusammen mit Aaron Burns und Ed Rondthaler die International Typeface Corporation (ITC), um die Avant Garde und andere Entwürfe unabhängig von den großen Schriftherstellern und ihren proprietären Satzsystemen anbieten zu können. bei MyFonts herunterladen
  46. 1 Punkt
    Die Leipziger Antiqua von Albert Kapr erschien ab 1971. Typoart bot sie in der Folge für Hand-, Maschinen- und Fotosatz an. Der Grundcharakter der Schrift basiert auf den ersten Blick auf einem typischen Antiqua-Breitfeder-Entwurf. Besonders markant machen die Schrift jedoch die Brechungen in der Strichführung. Solche Brüche, wie man sie sonst nur aus gotischen Schriften und deren Nachfahren kennt, tauchen auch in Antiqua-Schriften immer wieder auf – etwa in der 1925 erschienenen Preissig Antikva von Vojtěch Preissig. Preissig Antikva in einer Digitalisierung von StormType Jedoch sind die Brechungen bei der Preissig Antiqua so auf die Spitze getrieben, dass die Schrift für kaum mehr als Schauanwendung benutzbar ist. Albert Kapr setzt die Brechungen in der Leipziger Antiqua eher subtil ein und zwingt sie auch nicht auf alle Buchstaben. Das Ergebnis ist somit deutlich gefälliger und leserlicher. Ebenfalls markant, zumindest in größerer Darstellung, sind die Buchstabenstämme, die sich nach oben hin deutlich verbreitern. Eine digitale Version von den Originaldaten von Typoart gibt es bei Elsner+Flake. Von den Neudigitalisierungen ist vor allem die Lapture von Tim Ahrens (Just Another Foundry) hervorzuheben. Die beiden Stile (aufrecht und kursiv) sind nicht nur in drei Strichstärken, sondern jeweils auch in 4 optischen Größen verfügbar. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  47. 1 Punkt
    August 2007 im Forum von Typografie.info: FlorianG zeigt die Titelseite von Christopher Burkes Buches »Jan Tschichold and New Typography«, und stellt eine kleine Quizfrage: »Welche Schrift wird auf dem Umschlag verwendet?« Die Frage bleibt unbeantwortet. Norbert Riedi aus Graubünden lässt das keine Ruhe, und er bietet eine Bündner Nusstorte als Kopfgeld. Es stellt sich heraus, dass es sich um Tschicholds Entwurf einer »leicht und schnell konstruierbaren Schrift« handelt. Nutzer Schmorkohl zeigt ein Bildchen, FlorianG bestätigt. Nusstorten gehen raus, mit dem Wermutstropfen, dass es die Schrift nicht digital gibt. Sebastian Nagel fragt: »Soll ich mal machen?« und macht dann, anhand der kleinen Vorlage und ein paar wenigen Informationen, mit viel Interpretation und möglichst wenig Phantasie. Dafür wird ihm von Norbert Riedi eine Nusstorte versprochen und nach einer ersten Testversion auch prompt gebacken und geliefert. Ein Genuss! Zusätzlich motiviert, entstehen weitere Strichstärken und Erweiterungen des Zeichensatzes. Tschicholds Entwurf soll nicht verfälscht, aber in einigen Details (Satzzeichen) praxistauglicher gemacht werden. Zusätzlich gibt es einen »Authentizitätsmodus« für Puristen. Ein Name wird gesucht. »Tschichold« ist zu groß für die Schrift. »Nagel« wäre vereinnahmend. Der Entwurf stammt aus Jan Tschicholds Phase der »neuen Typografie«; sein Kampfname zu dieser Zeit: Iwan. Nun noch die Neugestaltung einbringen ... Der Bündner Tortenbäcker Norbert Riedi schlägt »Nagelneu« vor – übersetzt ins Rätoromanische: »Reschniev«. Das passt zu »Iwan« und zur Schrift. Der Name ist gefunden: »Iwan Reschniev«. bei MyFonts herunterladen
  48. 1 Punkt
    Die Maxima von Gert Wunderlich zählt zu den meistverwendeten Groteskschriften in der DDR. Sie entstand in den 1960er-Jahren als ostdeutsches Pendant zu den zu dieser Zeit beliebten Schriftfamilien in statischem Buchstabendesign wie Univers und Helvetica. In digitaler Form sind einige Schnitte über URW++ und Elsner+Flake verfügbar. Deutlich mehr Schnitte bietet die alternative Digitalisierung von RMU, die unter dem Namen Avus erschien. bei MyFonts herunterladen Unter der Bezeichnung Maxima Now entstand als Zusammenarbeit zwischen Gert Wunderlich und Elsner+Flake eine moderte OpenType-Version in 25 Schnitten.
  49. 1 Punkt
    Die Videtur von Axel Bertram entstand in den 1980er-Jahren als Bitmap-Schrift für das Fernsehen der DDR. 2012 entstand in Zusammenarbeit mit Andreas Frohloff eine moderne Version in 4 Schnitten bei FSI.
  50. 1 Punkt
    FS Me wurde gestaltet für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die Schrift wurde entwickelt mit Unterstützung von Mancap, der führenden Charity-Organisation Großbritanniens für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Von jeder verkauften Lizenz der Schrift geht eine Spende an Mencap. 2009 gewann die Schrift einen D&AD-Award. Die Schrift ist in folgenden Schnitten erhältlich: light, light italic, regular, regular italic, bold, bold italic. heavy, heavy italic Unterstützte Sprachen: 39
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller
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