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  1. 3 Punkte
    Arpona ist eine Schrift mit Dreiecks-Serifen von Felix Braden. Die Schrift ist in Teilen inspiriert von den in Stein gemeißelten Buchstaben der römischen Antiqua. Die Familie hat 18 Schnitte, von Thin bis Black, inklusive entsprechender Kursiven. Jeder Schnitt umfasst 590 Glyphen, und unterstützt alle west-, ost- und mitteleuropäischen Sprachen, darunter vier verschiedene Zahlensätze und viele Währungszeichen.
  2. 2 Punkte
    Die FDI Wiking ist eine kostenlos verfügbare Digitalisierung der ursprünglich 1925 erschienenen Wiking der Schriftgießerei J.D. Trennert & Sohn. Die Digitalisierung wurde 2020 über eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Die FDI Wiking verfügt über circa 400 Glyphen mit einer west-, ost- und zentraleuropäischen lateinischen Belegung. Viele Buchstabenformen wurden im Sinne einer besseren Lesbarkeit und einer internationalen Verwendung angepasst. Die historischen Buchstabenformen sind jedoch ebenfalls enthalten und lassen sich per OpenType ansprechen.
  3. 2 Punkte
    Halvar Stencil ist die Schablonenschrift-Version der Halvar und wurde unter Mithilfe durch Lisa Fischbach, Jakob Runge und Nils Thomsen von Paul Eslage gestaltet. Das 81 Stile umfassende Schriftsystem gliedert sich in drei Unterfamilien: eine weit laufende Breitschrift, eine normalweite Mittelschrift und eine platzsparende Engschrift. Je nach Abbildungsgröße kann außerdem zwischen drei Schablonengrößen gewählt werden um das optimale Verhältnis von Lesbarkeit und Stabiltät der Schablonen-Stege zu gewährleisten. bei MyFonts herunterladen Alle Schriftstile einer Familie sind gleich weit. Das heißt ein Wort in einer der aufrechten oder kursiven Breite der Unterfamilien nimmt unabhängig vom Schriftgewicht den gleichen Platz ein. Damit wird die Halvar insbesondere für Anwendungen wie Geschäftsberichte und Interface-Designs interessant – also überall dort, wo Platz knapp bemessen ist oder Anforderungen von Rollover und Animation berücksichtigt werden müssen. Mit erweiterten lateinischen, griechischen und kyrillischen Alphabeten, welche mehr als 190 Sprachen unterstützen, ist die Halvar ebenso für marktübergreifendes Branding gewappnet. Um die gewohnt hohen Standards der TypeMates in allen Glyphen zu gewährleisten, wurden die kyrillischen und griechischen Buchstabenformen in Absprache mit einheimischen Lesern entwickelt. Außerdem wurde im umfangreichen Schriftsystem auch nicht auf verschiedenste Ziffernsets, Brüche, Pfeile und Alternativzeichen sowie zahlreiche OpenType-Features verzichtet.
  4. 2 Punkte
    Halvar ist eine pragmatische Grotesk mit konstruierten Formen und vergleichsweise wuchtigen Proportionen um ihr eine rauere Anmutung zu verleihen. Das 81 Stile umfassende Schriftsystem wurde – angelehnt an die DIN-Schriften – in drei Unterfamilien gegliedert: eine weit laufende Breitschrift, eine normalweite Mittelschrift und eine platzsparende Engschrift. Neben den aufrechten Schnitten mit steilem Skelett ergänzen zudem die zwei unterschiedlich geneigten Kursiv-Varianten Slanted und Super Slanted die Schriftfamilie. Abgesehen von der Super Slanted sind darüber hinaus alle Schriftstile einer Familie gleich weit. Das heißt ein Wort in einer der aufrechten oder kursiven Breite der Unterfamilien nimmt unabhängig vom Schriftgewicht den gleichen Platz ein. Damit wird die Halvar insbesondere für Anwendungen wie Geschäftsberichte und Interface-Designs interessant – also überall dort, wo Platz knapp bemessen ist oder Anforderungen von Rollover und Animation berücksichtigt werden müssen. bei MyFonts herunterladen Mit erweiterten lateinischen, griechischen und kyrillischen Alphabeten, welche mehr als 190 Sprachen unterstützen, ist die Halvar ebenso für marktübergreifendes Branding gewappnet. Um die gewohnt hohen Standards der TypeMates in allen Glyphen zu gewährleisten, wurden die kyrillischen und griechischen Buchstabenformen in Absprache mit einheimischen Lesern entwickelt. In dem derart umfangreichen Schriftsystem wurde auch nicht auf verschiedenste Ziffernsets, Brüche, Pfeile und Alternativzeichen sowie zahlreiche OpenType-Features verzichtet. Mit manuellem TrueType-Hinting und besonderer Aufmerksamkeit für Textstile ist Halvar außerdem für die Bildschirmdarstellung und typografische Herausforderungen bei Benutzeroberflächen optimiert. Die ausgeklügelte Schablonenversion Halvar Stencil hilft zudem industrielle Anforderungen zu bestehen.
  5. 2 Punkte
    Mikkel ist eine Schriftfamilie im lockeren Pinselduktus und als Sans- oder Script-Version mit je fünf Strichstärken erhältlich. Die Mikkel Script mit ihren geschwungenen Großbuchstaben und verbundenen Minuskeln ist insbesondere für Schaugrößen-Anwendungen mit heiterer Anmutung konzipiert. Intelligente OpenType-Funktionen ermöglichen knifflige Zeichen-Kombinationen im Lettering-Stil und verleihen Texten ein noch lebendigeres und trotzdem sauberes Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Neben über 1.000 Glyphen pro Schriftschnitt, einer erweiterten lateinischen Sprachunterstützung und vielen typografischen Extras wie Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Brüchen und Pfeilen verleihen die TypeMates der Familie mit zusätzlichen Symbolen im Cartoon-Stil das Sahnehäubchen.
  6. 2 Punkte
    Die Serifenlose Inter von Rasmus Andersson wurde ursprünglich für Computerbildschirme entwickelt und verfügt über eine hohe x-Höhe, um die Lesbarkeit von gemischtem und kleinem Text zu erleichtern. 9 Strichstärken, entsprechende Kursive und über 2.350 Zeichen pro Schnitt bieten unter anderem eine erweiterte lateinische, kyrillische und polytonische Sprachunterstützung sowie zahlreiche OpenType-Funktionen. Die kostenfrei verfügbare Fontfamilie ist außerdem als Variabler Font erhältlich.
  7. 2 Punkte
    Die Laima von Bogidar Mascareñas kombiniert einen Pinselschrift-Duktus mit einem Schablonenstil. Die Schrift war ursprünglich eine Abschlussarbeit im Schriftstudiengang Type&Media in Den Haag. Der Designer gewann 2017 das Gerard-Unger-Stipendium von Type Together und es erfolgte ein umfangreicher Ausbau der Schrift. Die 2019 erschienene Schriftfamilie verfügt über sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.
  8. 2 Punkte
    Das Formenprinzip der Bionik beruht auf der Superellipse mit eher »eckigen« Punzen sowie flach einlaufende Rundungen in die Stämme. Die Bionik-Familie ist in 6 Strichstärken mit echten Kursiven verfügbar. Im Zeichenumfang von 944 Zeichen sind 218 kontextbedingte Alternativzeichen und Ligaturen, Kapitälchen, Bruchziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, Proportial- und Tabellensatzziffern etc. enthalten.
  9. 2 Punkte
    Die Abril-Schriftfamilie von Veronika Burian und José Scaglione erschien 2011. Die Familie könnte auch als Schriftsippe bezeichnet werden, da sie zwei sehr unterschiedliche Schriftstile unter einem gemeinsamen Namen zusammenführt. Die Schnitte mit dem Zusatz Display basieren auf den Gestaltungsprinzipien der klassizistischen Antiqua und eignen sich entsprechend besonders für größere Schriftgrade. Die Schnitte mit dem Zusatz Text basieren dagegen auf den Egyptienne-Schriften des 19. Jahrhunderts. Mit dem deutlich schwächeren Strichstärkenkontrast können sie auch für Fließtexte angewendet werden. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Die Familie ist mit zwölf Display-Schnitten, sechs Textschnitten und über 600 Glyphen gut ausgebaut. Die 4 Grundschnitte der Text-Version wurden manuell bildschirmoptimiert. 2014 erschien mit der Abril Titling ein zusätzlicher Ableger. Die Familie in 32 Schnitten basiert auf der Abril Text, wurde aber speziell für den Schaugrößen-Einsatz umgearbeitet und verfügt für den Einsatz im Editorial Design auch über schmale Schnitte. bei MyFonts herunterladen
  10. 1 Punkt
    Die Supermarker ist eine Schreibschrift, die insbesondere auf eine Anwendung auf Werbetafeln angelegt ist. So erklärt sich auch der Name, der eine Kombination aus Supermarkt und Filzstift (engl. Marker) ist. Jeder Buchstabe wurde in mindestens drei leicht voneinander abweichenden Varianten gezeichnet, die öfter vorkommenden Vokale sogar in vier. Dank OpenType-Programmierung werden diese dann automatisch durchmischt, so dass eine Handschrift-Wirkung entsteht. Catchword, Dingbats und Symbole wie Störer, Sprechblasen, Durchstreichungen oder Warenkörbe zählen ebenfalls zum Zeichenumfang.
  11. 1 Punkt
    Allrounder Antiqua ist eine klassische und zeitlose Serifenschrift, die sich für das Editorial- und Branddesign eignet. Die Schrift ist in vier Strichstärken mit Kursiven erhältlich. Allrounder Antiqua ist mit zahlreichen Opentype-Features wie Kapitälchen, sechs Ziffernsätzen, kontextsensitive Formen, hochgestellte Zeichen, Brüchen und vielen Ligaturen ausgestattet. In diesem erweiterten Zeichensatz gibt es auch einige Buchstaben, die als Schwungbuchstaben ausgeführt sind. Insgesamt werden mehr als 200 lateinische Sprachen abgedeckt. Die von der (französischen) Renaissance inspirierte Schrift begann als Diplomarbeit von Moritz Kleinsorge im Rahmen des Kurses »Expert class Type design« des »Plantin Institut für Typografie«, das sich im Museum Plantin-Moretus in Antwerpen, Belgien, befindet. Dort entschloss sich Moritz Kleinsorge, ein Revival von Robert Granjons Ascendonica Romain zu gestalten, das im Inventarbuch der verfügbaren Stempel und Matrizen als »a beautiful face; typical of Granjon’s mature style« beschrieben wird. Die von Robert Granjon 1567 geschnittenen Stempeln und Matrizen zu berühren, fotografieren und zu analysieren, war ein unglaubliches Gefühl, erklärte er. Mit der Zeit entfernte sich die Schrift jedoch von einem echten Revival und wurde eher zu einer von Granjon inspirierten Schrift. Allrounder Grotesk ist die serifenlose Ergänzung für Allrounder Antiqua. Beide haben die gleichen vertikalen Metriken sowie den selben Grauwert, so dass beide Schriften innerhalb eines Textes miteinander kombiniert werden können – ohne dass sich eine der beiden visuell hervorhebt.
  12. 1 Punkt
    Mikkel ist eine Schriftfamilie im lockeren Pinselduktus und als Sans- oder Script-Version mit je fünf Strichstärken erhältlich. Die Mikkel Sans ist mit ihren disziplinierteren, unverbundenen Minuskeln als Gegenstück zur Mikkel Script insbesondere für Lesegrößen-Anwendungen konzipiert. Intelligente OpenType-Funktionen ermöglichen knifflige Zeichen-Kombinationen im Lettering-Stil und verleihen Texten ein noch lebendigeres und trotzdem sauberes Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Neben über 1.000 Glyphen pro Schriftschnitt, einer erweiterten lateinischen Sprachunterstützung und vielen typografischen Extras wie Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Brüchen und Pfeilen verleihen die TypeMates der Familie mit zusätzlichen Symbolen im Cartoon-Stil das Sahnehäubchen.
  13. 1 Punkt
    Die Schriftfamilie TV Nord basiert auf der Hausschrift NDR Sans, die von Elsner+Flake zwischen 1999 und 2001 für den Norddeutschen Rundfunk (www.ndr.de) entwickelt wurde. Dieses neue Design entstand im Rahmen einer kompletten Überarbeitung des visuellen Erscheinungsbildes des NDR. Dies wurde notwendig, weil der 1954 gegründete NDR nach der Wiedervereinigung Deutschlands die Stationen der ostdeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (1992) und Brandenburg (1997) integrierte. Die Hamburger Werbeagentur DMCGroup entwickelte für den bis heute bestehenden NDR ein neues und einheitliches Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Als Grundlage für die Exklusivschrift dienten die Trade Gothic und ähnliche amerikanische Groteskschriften aus dem frühen Teil des letzten Jahrhunderts. Bei der Entwicklung ging es ebenso um die gute Lesbarkeit für den Druck wie um die Darstellung auf Fernsehbildschirmen, die unter anderem durch die hohe x-Höhe erreicht werden sollte. Im Jahr 2014 wurde die TV Nord stilistisch überarbeitet, um alle europäisch-lateinischen Sprachen erweitert und durch zusätzliche Schnitte ergänzt.
  14. 1 Punkt
    Ysabeau ist eine kostenlose Schriftfamilie von Christian Thalmann größtenteils basierend auf Buchstabenformen der EB Garamond. Die kontrastarme, humanistische Serifenlose wurde sowohl für Lesetexte als auch für Schaugrößen-Anwendungen konzipiert. 12 Strichstärken und über 1.200 Zeichen pro Schnitt bieten neben der erweiterten lateinischen, kyrillischen und griechischen Sprachunterstützung auch Kapitälchen, alle denkbaren Ziffernsets, zahlreiche Ligaturen, Pfeile und Alternativbuchstaben. Auch kursive Schnitte und das Versaleszett wurden bedacht.
  15. 1 Punkt
    Die Reforma ist eine Schriftfamilie von Alejandro Lo Celso und Guido Ferreyra, PampaType. Der Entwurf entstand für die Universidad Nacional de Córdoba, Argentinien – der frühesten Universität des Landes und einer der ersten auf dem Kontinent, mit einer Geschichte von mehr als 400 Jahren. Die Schrift wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Universitätsreform, die 1918 in diesem Haus stattfand, in Auftrag gegeben. Im Einklang mit der argentinischen Politik der offenen, kostenlosen und integrativen Bildung wurde die Schrift für den öffentlichen und privaten Gebrauch unter einer Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Die humanistische Sippe wurde in drei Unterfamilien zusammengefasst und durch Jahreszahlen benannt, welche für die Geschichte der Universität von Bedeutung sind: 1918 Jahr der Universitätsreform Antiqua mit ausgeprägten Serifen 1969 Ziviler Aufstand von Studenten und Arbeitern gegen die Militärregierung in der Stadt Córdoba Hybride mit Flare-Serifen 2018 Hundertjähriges Jubiläum der Universitätsreform Serifenlose mit dezent gekehlten Stämmen Nach drei Jahren Entwicklungszeit wurde die Schriftfamilie 2018 mit einer lateinischen Basisbelegung veröffentlicht und beinhaltet je Stilrichtung drei verschiedenen Gewichte (Blanca, Gris und Negra) und echte Kursivschnitte. Laut PampaType soll der Zeichenumfang in Zukunft aber weiter ausgebaut werden. Die Exklusivschrift-Version der Universität enthält zusätzliche Schnitte und einen erweiterten Zeichensatz mit zahlreichen Ligaturen.
  16. 1 Punkt
    Die Reforma ist eine Schriftfamilie von Alejandro Lo Celso und Guido Ferreyra, PampaType. Der Entwurf entstand für die Universidad Nacional de Córdoba, Argentinien – der frühesten Universität des Landes und einer der ersten auf dem Kontinent, mit einer Geschichte von mehr als 400 Jahren. Die Schrift wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Universitätsreformen, die 1918 in diesem Haus stattfanden, in Auftrag gegeben. Im Einklang mit der argentinischen Politik der offenen, kostenlosen und integrativen Bildung wurde die Schrift für den öffentlichen und privaten Gebrauch unter einer Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Die humanistische Sippe wurde in drei Unterfamilien zusammengefasst und durch Jahreszahlen benannt, welche für die Geschichte der Universität von Bedeutung sind: 1918 Jahr der Universitätsreform Antiqua mit ausgeprägten Serifen 1969 Ziviler Aufstand von Studenten und Arbeitern gegen die Militärregierung in der Stadt Córdoba Hybride mit Flare-Serifen 2018 Hundertjähriges Jubiläum der Universitätsreform Serifenlose mit dezent gekehlten Stämmen Nach drei Jahren Entwicklungszeit wurde die Schriftfamilie 2018 mit einer lateinischen Basisbelegung veröffentlicht und beinhaltet je Stilrichtung drei verschiedenen Gewichte (Blanca, Gris und Negra) und echte Kursivschnitte. Laut PampaType soll der Zeichenumfang in Zukunft aber weiter ausgebaut werden. Die Exklusivschrift-Version der Universität enthält zusätzliche Schnitte und einen erweiterten Zeichensatz mit zahlreichen Ligaturen.
  17. 1 Punkt
    Die Reforma ist eine Schriftfamilie von Alejandro Lo Celso und Guido Ferreyra, PampaType. Der Entwurf entstand für die Universidad Nacional de Córdoba, Argentinien – der frühesten Universität des Landes und einer der ersten auf dem Kontinent, mit einer Geschichte von mehr als 400 Jahren. Die Schrift wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Universitätsreformen, die 1918 in diesem Haus stattfanden, in Auftrag gegeben. Im Einklang mit der argentinischen Politik der offenen, kostenlosen und integrativen Bildung wurde die Schrift für den öffentlichen und privaten Gebrauch unter einer Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Die humanistische Sippe wurde in drei Unterfamilien zusammengefasst und durch Jahreszahlen benannt, welche für die Geschichte der Universität von Bedeutung sind: 1918 Jahr der Universitätsreform Antiqua mit ausgeprägten Serifen 1969 Ziviler Aufstand von Studenten und Arbeitern gegen die Militärregierung in der Stadt Córdoba Hybride mit Flare-Serifen 2018 Hundertjähriges Jubiläum der Universitätsreform Serifenlose mit dezent gekehlten Stämmen Nach drei Jahren Entwicklungszeit wurde die Schriftfamilie 2018 mit einer lateinischen Basisbelegung veröffentlicht und beinhaltet je Stilrichtung drei verschiedenen Gewichte (Blanca, Gris und Negra) und echte Kursivschnitte. Laut PampaType soll der Zeichenumfang in Zukunft aber weiter ausgebaut werden. Die Exklusivschrift-Version der Universität enthält zusätzliche Schnitte und einen erweiterten Zeichensatz mit zahlreichen Ligaturen.
  18. 1 Punkt
    Die Antonia ist eine umfassend ausgebaute Antiqua-Familie von Franziska Weitgruber und Michael Hochleitner. Die 46 Einzelfonts verteilen sich auf vier optische Größen – von vier (»Text«) bis sieben Strichstärken (»H1«), jeweils mit Kursiven. Die Schnitte sind mit einer erweiterten lateinischen Belegung und den gängigen OpenType-Merkmalen für Textschriften ausgestattet. Dem Komplettpaket liegt ein Variable Font zum Ansprechen der gesamten Familie über eine Datei bei. Eine passende Antonia Phonetic ist auf Anfrage verfügbar.
  19. 1 Punkt
    Die Beausite von Yassin Baggar ist eine Schriftfamilie welche vier Kontraststufen mit jeweils mehreren Strichstärken und dazugehörigen Kursiven vereint. Die Beausite Classic greift als geringste Kontraststufe den neogrotesken Archetyp der Sippe auf. Einige Merkmale: Zehn Strichstärken inkl. Kursive West- und osteuropäische Sprachunterstützung Stilistische Alternativen Ligaturen Kleinere Zahlen für Text, Tabellenziffern und Brüche
  20. 1 Punkt
    Mit der Helvetica Now erschien 2019 eine weitere Bearbeitung des Klassikers Helvetica. Die Helvetica Now zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie in drei optischen Größen (Micro, Text and Display) mit bis zu 10 Strichstärken erhältlich ist. In der Summe kommt die Familie auf 48 Schnitte. Erstmals für die Helvetica erhältlich sind auch Alternativbuchstaben wie ein l mit Fuß, um Versal-I und Minuskel-l besser unterscheiden zu können. Weitere Varianten gibt es für a, u, R und G.
  21. 1 Punkt
    Die Neue Haas Unica ist eine erweiterte, neu gestaltete Version des Haas-Unica-Designs, welches ursprünglich 1980 von der Haas Schriftgießerei veröffentlicht und vom Team 77 – André Gürtler, Erich Gschwind und Christian Mengelt – für die damalige Fotosatztechnik entworfen wurde. Toshi Omagari von Monotype Studio gab der Schrift ein digitales Facelifting mit mehr Strichstärken, mehr Sprachen und mehr Buchstaben um damit den heutigen Digital- und Druckanforderungen gerecht zu werden. bei MyFonts herunterladen Neben 9 Schnitten und ergänzenden Kursivschriften bietet die Schriftfamilie auch zusätzliche Zeichen für eine ost- und mitteleuropäische, griechische und kyrillische Sprachunterstützung, welche im ursprünglichen Design nicht vorhanden waren.
  22. 1 Punkt
    Die Beausite von Yassin Baggar ist eine Schriftfamilie welche vier Kontraststufen mit jeweils mehreren Gewichten und dazugehörigen Kursiven vereint. Beausite Grand ist der Ausgangspunkt der Familie – für Schlagzeilen und große Formate gedacht, ist dies die kontrastreichste und dekorativste Version der Beausite-Familie. Einige Merkmale Sechs Strichstärken inkl. Kursive West- und osteuropäische Sprachunterstützung Stilistische Alternativen Ligaturen Kleinere Zahlen für Text, Tabellenziffern und Brüche
  23. 1 Punkt
    Die Cardillac von Dieter Hofrichter – benannt nach einer Figur von E. T. A. Hoffmann – ist eine klassizistische Antiqua, die in sieben Strichstärken mit Kursiven ausgebaut ist. Die Familie mit lateinischer Belegung enthält als OpenType-Ausstattung Kapitälchen, hoch- und tiefgestellte Ziffern, proportionale und tabellarische Mediäval- und Versalziffern und Ligaturen.
  24. 1 Punkt
    Butler ist eine kostenlose, von Dala Floda und Bodoni inspirierte Serifenschrift, die sich insbesondere für Display-Anwendungen eignet. Es gibt sie in sieben geraden Schnitten (Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black), jeweils als normale Serifen- und als Stencil-Version.
  25. 1 Punkt
    Die Trenda von Latinotype wurde von den Großbuchstaben der 2013 erschienenen Trend abgeleitet. Die Trenda bietet nun Groß- und Kleinbuchstaben sowie mehr Schnitte und Glyphen. Acht Strichstärken mit Kursiven sind verfügbar und alle Schnitte haben 634 Glyphen mit einer Unterstützung von über 200 Sprachen. Latinotype empfiehlt die Schrift insbesondere für Schaugrößenanwendungen.
  26. 1 Punkt
    Die Camila von Paula Nazal Selaive ist eine klassizistische Antiqua und erschien 2016 über Latinotype. Ein auffälliges Charaktermerkmal im Vergleich zu anderen Schriften der Gattung besteht in der nicht vorhandenen Betonung der Strichenden, etwa als Tropfenserifen. Die Schrift ist in sieben Strichstärken erhältlich, wobei die Haarlinien in allen Schnitten unverändert schmal ausfallen, wodurch sie die Schrift eher für Schaugrößen anbietet.
  27. 1 Punkt
    Die Brenta von Ludwig Uebele erschien 2015. Der Name bezieht sich auf eine Berggruppe der Dolomiten und verweist laut Angaben des Designers auf die wesentlichen Merkmale der Schrift: »kräftig und scharfkantig einerseits, klar und elegant andererseits«. Die Familie ist in acht Strichstärken mit Kursiven und ausgelagerten Kapitälchen erhältlich. Eine Besonderheit sind die Alternativzeichen in Schablonenoptik, die sich per OpenType aktivieren lassen.
  28. 1 Punkt
    Die Schrift Linux Biolinum ist Teil des Libertine-Open-Fonts-Projekts. Dieses konzentriert sich darauf, frei verfügbare, formal ansprechende und technisch ausgereifte Schriftarten zu entwickeln, die alternativ zu Times New Roman oder Arial verwendet werden können. Die Linux Biolinum ist eine kostenlos einsetzbare Serifenlose mit wechselnder Strichstärke. Sie ist als Auszeichnungsschrift zur Linux Libertine gedacht. Verfügbare Schriftschnitte: normal, fett, kursiv Besonderheit: Es gibt eine Tastatur-Variante, bei der die einzelnen Zeichen als Tasten abgebildet sind. Zusatztasten wie z. B. Strg oder Tab lassen sich durch Ligaturen darstellen.
  29. 1 Punkt
    Mexikos größte Buchhandelskette heißt Gandhi. Ihr Werbespruch lautet sinngemäß »Wir bringen Sie zum Lesen«. Teil einer großen Gandhi-Werbekampagne im Jahr 2012, die dieses Ziel einmal mehr verfolgte, sind die Schriften Gandhi Sans und Gandhi Serif, die das Unternehmen seit ihrer Veröffentlichung gratis anbietet, um den Mexikanern (Mexico hat eine hohe Analphabetismusquote) das Lesen zu erleichtern. Eine große x-Höhe, weite Öffnungen in den Buchstaben für gute Leserlichkeit, ein gutes Druckergebnis auch unter schlechten Produktionsbedingungen, schlichte, gut erfassbare Buchstbenformen – all dies soll dazu führen, dass in Gandhi gesetzte Texte Lust aufs Lesen machen. Sans und Serif eignen sich insbesondere für Fließtext, funktionieren aber auch in größeren Größen gut. Die Schrift hat – trotz aller Konzentration auf die Pflicht – auch in der Kür eine sehr gute Note verdient, denn sie besticht trotz ihrer schlichten Formen durch Charme und Eigenart. Gandhi Sans und Gandhi Serif haben je vier Schnitte: regular, italic, bold und bold italic. Zum Download der Schriften auf der Website auf den Button »Descarga la fuente« klicken.
  30. 1 Punkt
    Die Charis SIL ist eine kostenlose und quelloffene Version der Bitstream Charter. Letztere wurde in den 1980er-Jahren als robuste Antiqua-Schrift speziell für weniger gute Darstellungsbedingungen auf Laser- und Tintenstrahldruckern entwickelt. Die freie SIL-Version ist als Office-taugliche Viererfamilie in normal, kursiv, fett und fettkursiv ausgebaut und insbesondere auf einen mehrsprachigen Satz ausgelegt. Es werden nahezu alle in lateinischen und kyrillischen Zeichen dargestellten Sprachen unterstützt. Insgesamt unterstützt der Font ganze 3600 Glyphen in seinen vier Schnitten.
  31. 1 Punkt
    Die Ryman Eco ist eine kostenlose Antiqua-Schrift von Dan Rhatigan. Wie der Zusatz »Eco« andeutet, ist die Schrift auf einen sparsamen Verbrauch von Druckertinte ausgelegt. Dazu sind die Buchstabenformen aus nebeneinander liegenden Strichen aufgebaut, die so Kanäle von Weißraum innerhalb der Buchstabenformen entstehen lassen. Beim Druck in in Lesegraden sind diese in der Regel jedoch nicht sichtbar und die Buchstabenformen erscheinen geschlossen. In größeren Graden kann der ungewöhnliche Buchstabenaufbau auch als bewusstes Gestaltungselement benutzt werden. Die Schrift besitzt eine westeuropäische Standardbelegung (Win 1252). Es wurden lediglich einige Glyphen (wie Brüche und hochgestellte Zeichen) weggelassen, die sich in der benutzten Technik schwer darstellen lassen.
  32. 1 Punkt
    Die Questa Grande von Jos Buivenga und Martin Majoor ist Teil der kommerziellen Questa-Sippe, kann jedoch kostenlos von Fontspring heruntergeladen werden. Die Schrift ist mit ihrem hohen Strichstärkenkontrast speziell auf den Einsatz in Schauanwendungen ausgelegt. Die Schrift besitzt eine lateinische Belegung mit Kapitälchen und Ziffern in Versal- und Minuskelform (jeweils tabellarisch und proportional).
  33. 1 Punkt
    Die Playfair Display ist eine Barock-Antiqua des dänischen Schriftgestalters Claus Eggers Sørensen. Mit ihrem schmalen Lauf und der hohen Kontrasstärke eignet sie sich besonders für Schauanwendungen. In diesem Anwendungsbereich ist die Playfair Display überdurchschnittlich gut ausgebaut: Sie kommt in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Zeichenbelegung umfasst auch Kapitälchen und Schmuckligaturen. Eine kyrillische Belegung ist in den über 800 Glyphen ebenfalls enthalten.
  34. 1 Punkt
    Die Century Schoolbook ist eine Abwandlung der Hausschrift des Century-Magazins. Morris Fuller Benton gestaltete die Century Schoolbook im Auftrag des Schulbuch-Verlages Ginn & Co. Die ursprüngliche Century war gestalterisch auf den Magazin-Satz ausgerichtet. Das Buchstabenbild und die Zwischenräume waren eher eng und feine Details, wie die vertikal lang gezogenen Serifen, verliehen der Schrift eine gewünschte Eleganz. Bei der Century Schoolbook lag der Fokus auf der Leserlichkeit. Das Buchstabenbild und die Zwischenräume sind weiter gehalten. Die Strichstärke ist größer und mit weniger Kontrast gezeichnet. oben: Century Expanded, unten: Century Schoolbook Digitale Versionen als Century Schoolbook oder New Century Schoolbook gibt es zum Beispiel von Linotype, Bitstream, Scangraphic und URW++. Adaptionen unter anderem Namen sind die Grad (Mark Simonson) und die Augustea BQ (Berthold).
  35. 1 Punkt
    Die Questa ist eine Schriftsippe, die als Zusammenarbeit von Jos Buivenga und Martin Majoor entstand. Die Sippe besteht aus vier Stilen. Die Serifenfamilie nahm sich klassizistische Schriften von Bodoni, Didot und Walbaum zum Vorbild, ohne jedoch eine konkrete Neuinterpretation einer dieser Schriften sein zu wollen. Auch gibt sich die Schrift weniger konstruiert als die klassizistischen Vorbilder. Auf Basis der Serifenversion wurden die eher statische Groteskfamilie und die elegante Display-Version Questa Grande als Einzelschnitt erarbeitet. Die Serifen- und Sans-Versionen verfügen über je fünf Strichstärken (jeweils mit Kursive). 2016 kam die Questa Slab als Erweiterung der Sippe hinzu. Der Regular-Schnitt aller Sippenmitglieder kann gratis als Druckschrift und Webfont geladen werden.
  36. 1 Punkt
    Didot ist die Bezeichnung für Schriften, die insbesondere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts von der Pariser Drucker- und Schriftgießer-Familie Didot entworfen und benutzt wurden. Die Schriften zählen neben denen von Bodoni aus Italien zum Inbegriff der Schrift des Klassizismus, weshalb beide auch im Englischen zu dem Gattungsbegriffe Didone (Didot + Bodoni) verschmolzen wurden. Während des 18. Jahrhunderts vollzieht sich der Übergang von den in der Renaissance geprägten, humanistischen Antiquas hin zu eleganten, statisch und konstruiert wirkenden Schriften. Sie fallen besonders durch den starken Strichstärkenkontrast und die damit einhergehenden, feinen Serifen und Haarlinen auf. Im 20. Jahrhundert entstehen zahlreiche Adaptionen für alle Satztechniken und -systeme. Sie beziehen sich meist auf die Schnitte von Pierre Didot, der die Druckerei 1789 vom Vater François Ambroise Didot übernommen hatte. Einige Jahre später konnte er in der Räumen der Nationaldruckerei Imprimerie de la République arbeiten. Zusammen mit seinem Bruder Firmin entstanden hier Glanzstücke der Buchdruckkunst. bei MyFonts herunterladen
  37. 1 Punkt
    Die PT Serif ist Teil einer Open-Source-Schriftsippe des russischen Schriftenlabels ParaType. Das Projekt hatte ursprünglich einen starken Fokus auf das Einsatzgebiet des kyrillischen Schriftsystems und unterstützt in diesem Sinne auch Minderheitensprachen. Das Projekt ist Peter dem Großen gewidmet, dessen Schriftreform sich zum Zeitpunkt der Entwicklung der Schriftsippe zum dreihundertsten Mal jährte. Die PT Serif verfügt über vier Grundschnitte (normal, kursiv, fett, fett kursiv) sowie zwei breite Schnitte (ohne Kursive) für den Satz in besonders kleinen Schriftgraden. Die Schriften decken neben der umfangreichen kyrillischen Belegung auch den west- und osteuropäischen Raum ab. Neben der kostenlosen Version erschien auch eine kommerzielle Pro-Version mit 38 Schnitten und knapp 1400 Glyphen pro Schnitt. bei MyFonts herunterladen
  38. 1 Punkt
    Die Harriet ist eine Antiqua-Schriftfamilie von Jackson Cavanaugh und erschien 2012 bei dessen Label Okay Type. Die Familie zieht ihre Inspiration nach Angaben des Designers gleichsam aus Barock-Antiqua und Klassizistischer Antiqua. Die Familie besitzt vier Strichstärken für den Texteinsatz und sechs Strichstärken für Schaugrößen.
  39. 1 Punkt
    Die Open Sans von Steve Matteson ist ein Ableger der Droid Sans. Letztere wurde als Interface-Font für das mobile Betriebssystem Android entwickelt und verfügte für diesen Einsatz nur über zwei aufrechte Schnitte. Mit der Open Sans wurde der Entwurf für eine vielfältiger einsatzbare Familie umgearbeitet. Die Open Sans ist etwas weiter gehalten als die Droid Sans und sie verfügt auch über kursive Schnitte. Die Familie fand schon kurz nach der Veröffentlichung insbesondere als Webfont weite Verbreitung. Die Open Sans verfügt über sechs Strichstärken und knapp 900 Glyphen mit einer Abdeckung der üblichen west- und osteuropäischen Zeichen sowie Kyrillisch und Griechisch. Seit 2016 gibt es vom selben Schriftentwerfer als Pendant die Open Serif.
  40. 1 Punkt
    Die Source Serif Pro von Frank Grießhammer erschien 2014 und erweitert Adobes Serie von Open-Source-Schriften um eine Serifenversion. Die erste Veröffentlichung enthält drei aufrechte Schnitte (regular, semibold, bold) mit erweiterter lateinischer Belegung. Ein weiterer Ausbau der Familie ist in Vorbereitung.
  41. 1 Punkt
    Die Franklin Gothic wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Morris Fuller Benton für American Type Founders (ATF) entworfen. ATF war einige Jahre zuvor als Zusammenschluss von amerikanischen Schriftgießereien entstanden und Benton zeichnet als Chefentwickler für viele erfolgreiche Schriften verantwortlich. Die Franklin Gothic – vermutlich benannt nach Benjamin Franklin – wurde eine seiner erfolgreichsten Schriften. Digitale Versionen sind heute von vielen verschiedenen Schriftanbietern erhältlich. Der Umfang der Schnitte reicht von 3 bis 4, bis hin zu 22 Schnitten bei der ITC Franklin Gothic. Als Ableger der Franklin Gothic gelten die ebenfalls von Benton entwickelten Schriften News Gothic und Alternate Gothic.
  42. 1 Punkt
    Die Times New Roman von Stanley Morison und Victor Lardent ist eine Barock-Antiqua und entstand für die britische Zeitung The Times. Sie zählt zu den meistbenutzten lateinischen Schriften des 20. Jahrhunderts. 1929 kritisierte Stanley Morison in einem Artikel die Druckqualität und altmodische Typografie der Times scharf. Er wurde daraufhin von der Times engagiert, um die angesprochenen Probleme aus der Welt zu schaffen. Morison stellte nicht nur den Zeitungskopf von einer gebrochenen Schrift auf Antiqua um, sondern nahm sich vor allem der Satzschrift an. Verschiedene Monotype-Schriften wie Baskerville, Perpetua und Plantin wurden in Betracht gezogen. Das Papier und die schnell rotierenden Pressen im Zeitungsdruck stellten dabei besonders hohe Anforderungen. Statt einer bestehenden Schrift entschied man sich zur Anfertigung einer gänzlich neuen Schrift für die Times. Ausgangspunkt wurde die Plantin, die Monotype als Plantin 110 im Programm hatte. Unter der Aufsicht von Morison wurden die ersten Zeichnungen bei der Times von Victor Lardent angefertigt. Die Fertigung der Typen erfolgte dann durch Monotype. Im Gegensatz zur Plantin zeigt sich die Times New Roman mit scharfkantigeren Serifen und erhöhtem Strichstärkenkontrast. 1932 erschien die Times erstmals in der neuen Schrift. Ihr Einsatz war für nur ein Jahr exklusiv. Danach ging die Schrift als Times New Roman bzw. Times Roman (Linotype) in den freien Verkauf. Trotz des anvisierten Einsatzbereiches als Zeitungstype setzte sich die Schrift vor allem in der Buchtypografie durch. Seit Windows 3.1 lieferte Microsoft die Times New Roman als Systemfont aus, der zudem in einigen Anwendungen als Standardfont voreingestellt war. Dadurch wurde die Times New Roman auch zu einer der am meisten benutzten Schriften für digital erstellte Texte. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Eine Abwandlung, die speziell auf die Drucktypografie abgestimmt ist, hat Linotype mit der Times Ten und Times Eighteen im Angebot. Die Namen verweisen auf die anvisierten Satzgrößen. Die Times Ten ist eine Fließtextschrift, während die Times Eighteen für Überschriften ab 18 Punkt aufwärts gedacht ist. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  43. 1 Punkt
    Ende des 18. Jahrhunderts schickte sich die Antiqua an, den gebrochenen Schriften auch im deutschsprachigen Raum zunehmend den Rang abzulaufen. Schriftsteller und Verleger wünschten sich die sogenannten Didot’schen Lettern für ihre Drucke – im Original aus Paris oder zumindest als deutsche Nachahmungen. Dies führte letztendlich sogar dazu, dass der Drucker Johann Friedrich Unger in der nach ihm benannten Unger-Fraktur einen Ausweg in der Verschmelzung von Fraktur und Antiqua suchte. Doch weder die Unger-Fraktur noch die Antiqua-Schriften konnten sich zu dieser Zeit im deutschsprachigen Raum halten. Nach dem Feldzug Napoleons verkehrte sich die Begeisterung für die mit Frankreich assoziierte Buchstabenanmutung ins Gegenteil. Buch und Schrift wurden rasch wieder traditionell ausgestattet und die Fraktur ein Symbol dieser Tradition. Schriftgestalterisch bedient wurde diese Tradition recht erfolgreich vom nach Weimar gezogenen Schriftgießer Justus Erich Walbaum. Seine Walbaum Antiqua machte ihn erst mehr als 100 Jahre später berühmt. Während seiner Zeit verkaufte er vor allem Frakturschriften. »Bieder und bürgerlich« nannte Albert Kapr die Walbaum-Fraktur, aber auch eine Schrift, »die größere Anerkennung verdient«. Digitalisierungen sind heute zahlreich erhältlich, sowohl kostenlose als auch kommerzielle. bei MyFonts herunterladen
  44. 1 Punkt
    Friedrich Althausen begann den Entwurf seiner Vollkorn-Schrift während seines Studiums an der Bauhaus-Universität in Weimar und veröffentlichte den Grundschnitt 2005 zunächst unter Creative-Commons-Lizenz. Als Familie ausgebaut erschien die Vollkorn dann 2010 als eine der ersten Schriften in Googles Fontverzeichnis. Die normalen Schnitte sind gut als Fließtextschrift einsetzbar. Die fettesten Schnitte lassen sich gut als Blickfang in Schaugrößen anwenden. Seit Anfang 2014 ist die Schriftfamilie auf vier Strichstärken (Regular, Semibold, Bold und Black) angewachsen. Die jüngste Version 4 vom Frühjahr 2017 erweitert abermals den Zeichenumfang erheblich. Über 2000 Zeichen je Schnitt decken jetzt Kyrillisch für sämtliche Sprachen ab, dazu Griechisch. Neu in Version 4: Kapitälchen Großbuchstaben- und kombinierende Akzente Kyrillisch (komplett) Griechisch (monotonisch) Lokalisation Sieben Ziffernsätze Hochgestellte Symbole Viele Alternativzeichen Viele Ligaturen Viele Mathezeichen Historische Zeichen Die Schrift ist unter der kostenlosen OFL-Lizenz veröffentlicht. Nutzer können jedoch auf Basis des Prinzips „Pay What You Want“ nach eigenem Ermessen etwas spenden.
  45. 1 Punkt
    Die Baskerville wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von John Baskerville in Birmingham entwickelt. Sie ist ein typischer Vertreter der Barock-Antiquas. Sie nimmt Anleihen bei den Schriften William Caslons, entwickelt diese aber in Richtung des Klassizismus’ weiter: Stärkere Kontraste, aufrechtere Schattenachse, horizontal betonte Serifen. Die Baskerville gehört zu den am meisten eingesetzten Fließtextschriften der letzten Jahrhunderte und ist dementsprechend von unzähligen Schriftanbietern adaptiert worden. Die Original-Bleisatz-Stempel gingen 1936 in den Besitz von Charles Peignot über. Bei Stephenson Blake kam 1906/1907 die 1764 von Isaac Moore geschnittene Fry-Foundry-Version heraus. Bei der D. Stempel AG erschien zwischen 1925 und 1926 die Original-Baskerville, gefolgt von einer halbfetten Version zwischen 1926 und 1928. Die Linotype-Version wurde 1923 von George W. Jones geschnitten. Eine Überarbeitung erfolgte 1936 und eine fette Version kam 1939 hinzu. Eine Intertype-Version wurde zwischen 1931 und 1937 veröffentlicht. Die Baskerville der Monotype Corporation wurde 1923 unter der Direktion von Stanley Morison geschnitten und zwischen 1925 und 1929 veröffentlicht. Fotosatz-Versionen gab es von Alphatype, Autologic, Berthold, Compugraphic, Dymo, Star/Photon, Harris, Mergenthaler, MGD Graphic Systems, Varityper, Hell AG, Monotype. Digitale Versionen gibt es von Stormtype, Monotype, Linotype, URW++, ITC, Scangraphic, Berthold und anderen.
  46. 1 Punkt
    Die Caslon ist eine bekannte Barock-Antiqua, die im 18. Jahrhundert von William Caslon entwickelt wurde. In vielen englischen Druckereien waren um 1800 holländische Schriften, zum Beispiel von Voskens und Van Dyck, im Einsatz. Caslons Schriften basieren laut Einschätzungen von Experten wie Stanley Morison direkt auf diesem Vorläufern. Mit Caslons Schriften werden die holländischen Importe überflüssig und die Caslon-Schriften werden ein großer Erfolg in England und auch in den britischen Gebieten Nordamerikas. Es gibt unzählige Adaptionen der Caslon in Blei-, Foto- und Digitalsatz von verschiedenen Herstellern. Als saubere, gleichmäßig wirkende Textschrift ist vor allem die Adobe Caslon zu nennen. Eine bewusst sehr raue Digitalisierung ist zum Beispiel die ITC Founder’s Caslon. Sie kommt in optischen Größen für 12 Punkt, 30 Punkt, 42 Punkt und Postergrößen. Mit Mac OS X wird die Big Caslon ausgeliefert. Entsprechend der Bezeichnung »big« ist sie jedoch nur als Schauschrift in großen Schriftgraden verwendbar. bei MyFonts herunterladen
  47. 1 Punkt
    Für das Firefox OS von Mozilla entstand in Zusammenarbeit von Erik Spiekermann und Carois Type Design die Fira Sans (ursprünglich Feura Sans). Die Fira Sans basiert auf der FF Meta, der Hausschrift von Mozilla. Die Schriftfamilie steht unter Apache-Lizenz und kann kostenfrei geladen und benutzt werden.
  48. 1 Punkt
    2010 veröffentlichte František Štorm seine Interpretation der Walbaum von Justus Erich Walbaum. Das Besondere dieser neuen Variante sind die Berücksichtigung optischer bzw. Lese- und Schaugrößen, viele Opentype-Features und eine umfangreiche Sprachunterstützung, die die Walbaum 2010 zu einer zeitgemäßen Alternative ihres Vorbildes machen. Štorms offizielle Projektbeschreibung endet mit den Worten: »I only hope that mister Justus Erich won’t pull me by the ear when we’ll meet on the other side ...« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  49. 1 Punkt
    Neil Summerour zur Entstehung seiner »Air«: Gestaltungsinspiration Air entstand, wie in einem guten schlechten Film, an der Schnittstelle zwischen Grotesk und Grotesque. Ich wollte die wichtigsten Merkmale der deutschen Grotesk und der amerikanischen Grotesque miteinander verbinden, um etwas Neues und doch Vertrautes zu schaffen. Dies ist kein Versuch, Helvetica neu zu erfinden (gähn), vergesst das gleich wieder. Ich wollte von Anfang an, dass die Air ein Arbeitstier wird, das dem Benutzer Auswahl und Flexibilität ohne Ende bietet. Im Kern ist diese Schriftart das gereifte Gerüst der Aaux Next, das ich vor Jahren entwickelt habe. Aaux Next entstand aus meiner Liebe zur Akzidenz-Grotesk und meinen Vorbehalten gegen sie. Bei der Aaux Next versuchte ich, mechanisch, kalt und kompromisslos vorzugehen. Ich damals: ein alleinstehender, übermütiger junger Mann – das passte. Ich heute: verheiratet, Kinder, Hund. Ich musste feststellen, dass ich ein ziemliches Weichei geworden bin. Wenn ich mir Aaux Next jetzt anschaue (und wenn ich das in den letzten Jahren tat), sehe ich eine weitere Schriftart hervorlugen, die herauswollte, eine, die den roboterhaften Serifenlosen, den billigen Kunststückchen und Kompromissen nicht in die Falle gehen sollte. Das Erbgut dieser Schriftart musste gezeichnet und nicht bloß am Bildschirm generiert werden, also nahm ich mir ein Jahr Zeit. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Gestaltungsinformation Ich liebe Schrift. Ich liebe es, mit Schrift zu arbeiten. Aber ich hasse es, nur entweder eine Oblique oder eine echte Kursive zur Verfügung zu haben. Um beide zu ihrem Recht kommen zu lassen, machte ich mich daran, beide zu entwerfen; dafür gibt es genug Gründe. Ich möchte, dass der Benutzer die richtige Schriftart für den Druck, für Websites usw. bewusst wählt (und die Möglichkeit hat, dies zu tun). Diese Flexibilität stand im Zentrum meiner Entscheidungsfindung. Die Oblique ist direkt und aggressiv. Die Kursive zeichnete ich neu, gab den Buchstaben weniger Neigung, aber mehr handschriftlichen Duktus; daher ist das Ergebnis den aufrechten Schnitten wesensähnlicher. Derzeit sind neun Strichstärken verfügbar. Aufgrund der logischen Strichstärkenfolge und der gewünschten Flexiblität wurden einige leichte Schnitte erforderlich, deren Gestaltung und Einsatzmöglichkeiten ich nachging. Herausgekommen sind eine Reihe von dünnen, aber nicht zu dünnen Strichstärken, die ihre Wirkung in der richtigen Größe entfalten. Das Ergebnis ist eine robuste Großfamilie aus 81 Fonts, die funktional, professionell und äußerst leserlich ist, ohne ihre Persönlichkeit aufzugeben. Dazu kommt, dass jeder Font 900 Zeichen mitbringt, darunter Ligaturen, Schmuckligaturen, Formatvarianten, vorgefertigte Brüche sowie separate Zähler- und Nennerziffern, proportional und tabellarisch zugerichtete Versal- und Mediävalziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, Kapitälchen, kontextabhängige Zeichenvarianten sowie Sonderzeichen für zahlreiche Sprachen. Am Ende steht also eine vielseitige Schriftfamilie, die sich für jedes Projekt eignet.
  50. 1 Punkt
    Die Walbaum Antiqua gehört neben Bodoni und Didot zu den bedeutendsten Klassizistischen Antiquas und besitzt die typischen Merkmale der Zeit: Serifen ohne Rundungen Kontrast zwischen Grund- und Haarstrichen Schattenachse Im Gegensatz zu ihren französischen und italienischen Vorläufern hat die Walbaum Antiqua humanistischere Züge und ist besser als Leseschrift einsetzbar. Walbaum schneidet die Schrift ursprünglich nur als Antiqua und als Kursive. In den 1960er-Jahren baut Berhold die Walbaum-Familie aus und passt sie für den Fotosatz an. Der künstlerische Leiter Günther Gerhard Lange entscheidet sich, entsprechend der Original-Matrizen eigene Versionen für den Titelsatz, für mittlere Grade (Walbaum Buch) und für den Megengsatz (Walbaum Standard) zu erstellen. bei MyFonts herunterladen
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
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