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  1. 2 Punkte
    Halvar Stencil ist die Schablonenschrift-Version der Halvar und wurde unter Mithilfe durch Lisa Fischbach, Jakob Runge und Nils Thomsen von Paul Eslage gestaltet. Das 81 Stile umfassende Schriftsystem gliedert sich in drei Unterfamilien: eine weit laufende Breitschrift, eine normalweite Mittelschrift und eine platzsparende Engschrift. Je nach Abbildungsgröße kann außerdem zwischen drei Schablonengrößen gewählt werden um das optimale Verhältnis von Lesbarkeit und Stabiltät der Schablonen-Stege zu gewährleisten. bei MyFonts herunterladen Alle Schriftstile einer Familie sind gleich weit. Das heißt ein Wort in einer der aufrechten oder kursiven Breite der Unterfamilien nimmt unabhängig vom Schriftgewicht den gleichen Platz ein. Damit wird die Halvar insbesondere für Anwendungen wie Geschäftsberichte und Interface-Designs interessant – also überall dort, wo Platz knapp bemessen ist oder Anforderungen von Rollover und Animation berücksichtigt werden müssen. Mit erweiterten lateinischen, griechischen und kyrillischen Alphabeten, welche mehr als 190 Sprachen unterstützen, ist die Halvar ebenso für marktübergreifendes Branding gewappnet. Um die gewohnt hohen Standards der TypeMates in allen Glyphen zu gewährleisten, wurden die kyrillischen und griechischen Buchstabenformen in Absprache mit einheimischen Lesern entwickelt. Außerdem wurde im umfangreichen Schriftsystem auch nicht auf verschiedenste Ziffernsets, Brüche, Pfeile und Alternativzeichen sowie zahlreiche OpenType-Features verzichtet.
  2. 2 Punkte
    Halvar ist eine pragmatische Grotesk mit konstruierten Formen und vergleichsweise wuchtigen Proportionen um ihr eine rauere Anmutung zu verleihen. Das 81 Stile umfassende Schriftsystem wurde – angelehnt an die DIN-Schriften – in drei Unterfamilien gegliedert: eine weit laufende Breitschrift, eine normalweite Mittelschrift und eine platzsparende Engschrift. Neben den aufrechten Schnitten mit steilem Skelett ergänzen zudem die zwei unterschiedlich geneigten Kursiv-Varianten Slanted und Super Slanted die Schriftfamilie. Abgesehen von der Super Slanted sind darüber hinaus alle Schriftstile einer Familie gleich weit. Das heißt ein Wort in einer der aufrechten oder kursiven Breite der Unterfamilien nimmt unabhängig vom Schriftgewicht den gleichen Platz ein. Damit wird die Halvar insbesondere für Anwendungen wie Geschäftsberichte und Interface-Designs interessant – also überall dort, wo Platz knapp bemessen ist oder Anforderungen von Rollover und Animation berücksichtigt werden müssen. bei MyFonts herunterladen Mit erweiterten lateinischen, griechischen und kyrillischen Alphabeten, welche mehr als 190 Sprachen unterstützen, ist die Halvar ebenso für marktübergreifendes Branding gewappnet. Um die gewohnt hohen Standards der TypeMates in allen Glyphen zu gewährleisten, wurden die kyrillischen und griechischen Buchstabenformen in Absprache mit einheimischen Lesern entwickelt. In dem derart umfangreichen Schriftsystem wurde auch nicht auf verschiedenste Ziffernsets, Brüche, Pfeile und Alternativzeichen sowie zahlreiche OpenType-Features verzichtet. Mit manuellem TrueType-Hinting und besonderer Aufmerksamkeit für Textstile ist Halvar außerdem für die Bildschirmdarstellung und typografische Herausforderungen bei Benutzeroberflächen optimiert. Die ausgeklügelte Schablonenversion Halvar Stencil hilft zudem industrielle Anforderungen zu bestehen.
  3. 2 Punkte
    Mikkel ist eine Schriftfamilie im lockeren Pinselduktus und als Sans- oder Script-Version mit je fünf Strichstärken erhältlich. Die Mikkel Script mit ihren geschwungenen Großbuchstaben und verbundenen Minuskeln ist insbesondere für Schaugrößen-Anwendungen mit heiterer Anmutung konzipiert. Intelligente OpenType-Funktionen ermöglichen knifflige Zeichen-Kombinationen im Lettering-Stil und verleihen Texten ein noch lebendigeres und trotzdem sauberes Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Neben über 1.000 Glyphen pro Schriftschnitt, einer erweiterten lateinischen Sprachunterstützung und vielen typografischen Extras wie Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Brüchen und Pfeilen verleihen die TypeMates der Familie mit zusätzlichen Symbolen im Cartoon-Stil das Sahnehäubchen.
  4. 2 Punkte
    Das Formenprinzip der Bionik beruht auf der Superellipse mit eher »eckigen« Punzen sowie flach einlaufende Rundungen in die Stämme. Die Bionik-Familie ist in 6 Strichstärken mit echten Kursiven verfügbar. Im Zeichenumfang von 944 Zeichen sind 218 kontextbedingte Alternativzeichen und Ligaturen, Kapitälchen, Bruchziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, Proportial- und Tabellensatzziffern etc. enthalten.
  5. 2 Punkte
    Die Kuschelfraktur ist eine Schrift mit Pinsel- und Schablonenencharakter von Christian Thalmann. Die knapp über 1000 Glyphen in lateinischen Belegung verfügen über zahlreiche Varianten der Klein- und Großbuchstaben. So können zum Beispiel wahlweise Fraktur- oder Antiquaformen verwendet werden und eher schlichte oder verzierte Großbuchstaben. Die unterschiedlichen Belegung sind über OpenType erreichbar oder wahlweise durch die Wahl der sechs einzelnen Schnitte.
  6. 2 Punkte
    Mit der Helvetica Now erschien 2019 eine weitere Bearbeitung des Klassikers Helvetica. Die Helvetica Now zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie in drei optischen Größen (Micro, Text and Display) mit bis zu 10 Strichstärken erhältlich ist. In der Summe kommt die Familie auf 48 Schnitte. Erstmals für die Helvetica erhältlich sind auch Alternativbuchstaben wie ein l mit Fuß, um Versal-I und Minuskel-l besser unterscheiden zu können. Weitere Varianten gibt es für a, u, R und G.
  7. 2 Punkte
    Die Auszeichnungsschrift Ohio-Kraft ist eine 1922 veröffentlichte, fette Erweiterung zur Ohio-Schrift. Sie wurde von Paul Eduard Lautenbach für die Schriftguß AG entwickelt und auch über Trennert vertrieben. Digital ist die Ohio-Kraft heute als Neue Ohio Kraft (2017) über Walden Font Co. verfügbar. Die Ohio von Wiescher Design hat die gleichen Wurzeln, ist jedoch keine originalgetreue Digitalisierung.
  8. 2 Punkte
    Der Ursprung dieser Schrift liegt in werblichen Lettering-Arbeiten für die US-amerikanische Brauerei Pabst Brewing Company. Auf Wunsch eines Kaufhauses in Chicago wurde bei American Type Founders 1902 eine vollständige Schrift entwickelt und 1903 um eine Kursive ergänzt. Goudy lizenzierte das Design später auch an Lanston Monotype. Diese Version, die man vor allem an den schmaleren Großbuchstaben erkennt, ist heute auch als digitale Version in drei Schnitten (normal, kursiv, kursiv mit Schwungbuchstaben) erhältlich. Über Brüder Butter/Schriftguss fand die Pabst Oldstyle als Ohio-Schrift später auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung. Neben den ergänzten deutschen Buchstaben wie dem Eszett, ist grenzt sich die Ohio-Schrift auch durch ein anderes A klar von der Pabst Oldstyle ab.
  9. 1 Punkt
    Mikkel ist eine Schriftfamilie im lockeren Pinselduktus und als Sans- oder Script-Version mit je fünf Strichstärken erhältlich. Die Mikkel Sans ist mit ihren disziplinierteren, unverbundenen Minuskeln als Gegenstück zur Mikkel Script insbesondere für Lesegrößen-Anwendungen konzipiert. Intelligente OpenType-Funktionen ermöglichen knifflige Zeichen-Kombinationen im Lettering-Stil und verleihen Texten ein noch lebendigeres und trotzdem sauberes Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Neben über 1.000 Glyphen pro Schriftschnitt, einer erweiterten lateinischen Sprachunterstützung und vielen typografischen Extras wie Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Brüchen und Pfeilen verleihen die TypeMates der Familie mit zusätzlichen Symbolen im Cartoon-Stil das Sahnehäubchen.
  10. 1 Punkt
    Die Schriftfamilie TV Nord basiert auf der Hausschrift NDR Sans, die von Elsner+Flake zwischen 1999 und 2001 für den Norddeutschen Rundfunk (www.ndr.de) entwickelt wurde. Dieses neue Design entstand im Rahmen einer kompletten Überarbeitung des visuellen Erscheinungsbildes des NDR. Dies wurde notwendig, weil der 1954 gegründete NDR nach der Wiedervereinigung Deutschlands die Stationen der ostdeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (1992) und Brandenburg (1997) integrierte. Die Hamburger Werbeagentur DMCGroup entwickelte für den bis heute bestehenden NDR ein neues und einheitliches Erscheinungsbild. bei MyFonts herunterladen Als Grundlage für die Exklusivschrift dienten die Trade Gothic und ähnliche amerikanische Groteskschriften aus dem frühen Teil des letzten Jahrhunderts. Bei der Entwicklung ging es ebenso um die gute Lesbarkeit für den Druck wie um die Darstellung auf Fernsehbildschirmen, die unter anderem durch die hohe x-Höhe erreicht werden sollte. Im Jahr 2014 wurde die TV Nord stilistisch überarbeitet, um alle europäisch-lateinischen Sprachen erweitert und durch zusätzliche Schnitte ergänzt.
  11. 1 Punkt
    Ysabeau ist eine kostenlose Schriftfamilie von Christian Thalmann größtenteils basierend auf Buchstabenformen der EB Garamond. Die kontrastarme, humanistische Serifenlose wurde sowohl für Lesetexte als auch für Schaugrößen-Anwendungen konzipiert. 12 Strichstärken und über 1.200 Zeichen pro Schnitt bieten neben der erweiterten lateinischen, kyrillischen und griechischen Sprachunterstützung auch Kapitälchen, alle denkbaren Ziffernsets, zahlreiche Ligaturen, Pfeile und Alternativbuchstaben. Auch kursive Schnitte und das Versaleszett wurden bedacht.
  12. 1 Punkt
    Die Serifenlose Inter von Rasmus Andersson wurde ursprünglich für Computerbildschirme entwickelt und verfügt über eine hohe x-Höhe, um die Lesbarkeit von gemischtem und kleinem Text zu erleichtern. 9 Strichstärken, entsprechende Kursive und über 2.350 Zeichen pro Schnitt bieten unter anderem eine erweiterte lateinische, kyrillische und polytonische Sprachunterstützung sowie zahlreiche OpenType-Funktionen. Die kostenfrei verfügbare Fontfamilie ist außerdem als Variabler Font erhältlich.
  13. 1 Punkt
    Die Laima von Bogidar Mascareñas kombiniert einen Pinselschrift-Duktus mit einem Schablonenstil. Die Schrift war ursprünglich eine Abschlussarbeit im Schriftstudiengang Type&Media in Den Haag. Der Designer gewann 2017 das Gerard-Unger-Stipendium von Type Together und es erfolgte ein umfangreicher Ausbau der Schrift. Die 2019 erschienene Schriftfamilie verfügt über sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.
  14. 1 Punkt
    Die Geometrico ist eine 2016 erschienene geometrische Schriftfamilie des Schweizer Designers Filippo Salmina. Die Familie besteht aus 12 Strichstärken von Ultra Thin bis Ultra Black.
  15. 1 Punkt
    Die Slab-Serif-Schrift Segno des Schweizer Designers Filippo Salmina erschien 2018. Alle zehn Schnitte besitzen eine Schrägstellung, wodurch die Schriftfamilie einen eher informellen Charakter erhält. Dies wird durch auch die Großbuchstaben unterstützt, die zumindest teilweise wie Schwungbuchstaben ausgeführt sind.
  16. 1 Punkt
    Die Waltraute wurde von Julius Edmund Robert Nitsche entworfen und erschien 1916 bei der Schriftgießerei Julius Klinkhardt. Nach der Übernahme der Gießerei war die Schrift später bei der H. Berthold AG im Programm. Die Schrift erschien in nur einem Schnitt von 6 bis 48 Punkt. Optional erhältlich waren Zierbuchstaben. Eine Digitalisierung erschien 2019 unter dem Namen Pavillon Gotisch.
  17. 1 Punkt
    Die Weltfraktur von Lorenz Reinhard Spitzenpfeil erschien 1910, auf der Höhe des Antiqua-Fraktur-Streites im deutschsprachigen Raum. Spitzenpfeil suchte die Lösung dieses Streites in einem Kompromiss: die Verwendung der Antiqua mit Zeichenvorrat und Satzregeln der Fraktur und der Anpassung der Fraktur an die Lesegewohnheiten der Antiqua. Die so entstandene Weltfraktur sollte, wie der Name sagt, auf der ganzen Welt les- und einsetzbar sein. Die Weltfraktur erschien in einem normalen und einem halbfetten Schnitt bei Ludwig & Mayer. Digitalisierungen sind nicht bekannt.
  18. 1 Punkt
    Die kostenlose Schrift »Staatliches« von Brian LaRossa und Erica Carras basiert auf der bekannten Lettering-Arbeit von Herbert Bayer für den Katalog der ersten Bauhaus-Ausstellung 1923. Die verfügbaren Zeichen wurden digitalisiert und zu einer kompletten westeuropäischen Belegung ausgebaut. Hinzu gekommen sind zudem einige Varianten und Ligaturen.
  19. 1 Punkt
    Die Fanfare ist eine Schaugrößenschrift des deutschen Grafikers Louis Oppenheim. Sie war ab 1927 in zwei Weiten bei der Berthold AG erhältlich. Kommerzielle Digitalisierungen sind als Louis (CanadaType), URW Fanfare und Materhorn NF (Nick’s Fonts) erhältlich.
  20. 1 Punkt
    Die Sofa Serif ergänzt die 2017 erschienene Sofa Sans. Die Familie verfügt über 25 Einzelschnitte, zwei optische Größen und über 1.000 Glyphen (pro Schnitt). Zum OpenType-Vorrat zählen kontextbedingte Varianten, Schwung- und Titelschriftvarianten, Varianten mit dezentem Schwung, Initial- und Finalformen, Stylistic-Sets sowie bedingte Ligaturen. Schwungschrift und Titelschriftvarianten sind intelligente Features – sie passen sich an den vorhandenen Weißraum an.
  21. 1 Punkt
    Die Claudius wurde 1933 von Paul Koch nach dem Verfahren seines Vaters mit Punzen und Feile ohne fotografische Übertragung des Originals auf den Stempel in nur einem Grad geschnitten. Sie diente also zunächst lediglich als Privatschrift der Druckerei zum Fürsteneck. Ausgangspunkt für den Schnitt waren geschriebene Vorlagen von Rudolf Koch. 1937 wurde die Schrift von der Gießerei Gebr. Klingspor übernommen und kam so in den freien Vertrieb. Digitalisierungen sind heute zum Beispiel von Gerhard Helzel, Delbanco und RMU Fonts erhältlich.
  22. 1 Punkt
    Die Ohio-Schrift war eine Übernahme der US-amerikanischen Pabst Oldstyle durch die Dresdner Gießerei Brüder Butter/Schriftguss AG. Die Schriftart wurde um eine deutsche Belegung erweitert und das A bekam oben einen Schwung nach links. Das Handbuch der Schriftarten datiert die Veröffentlichung auf 1912. In Erscheinung tritt die Schrift aber insbesondere in den 1920er-Jahren. Hier kommt dann auch die fette Ohio-Kraft (1922) hinzu. Alle drei Schriften sind heute über Walden Font Co. in einer Digitalisierung von Oliver Weiss verfügbar.
  23. 1 Punkt
    Die Cardillac von Dieter Hofrichter – benannt nach einer Figur von E. T. A. Hoffmann – ist eine klassizistische Antiqua, die in sieben Strichstärken mit Kursiven ausgebaut ist. Die Familie mit lateinischer Belegung enthält als OpenType-Ausstattung Kapitälchen, hoch- und tiefgestellte Ziffern, proportionale und tabellarische Mediäval- und Versalziffern und Ligaturen.
  24. 1 Punkt
    Tuna ist eine lebhafte, zeitgenössische Fließtextschrift mit kräftigen Serifen, die sowohl für die Verwendung am Bildschirm als auch für den klassischen Buchsatz optimiert wurde. Die Schriftfamilie verfügt über 10 Schnitte. In den jeweils über 700 Glyphen steckt eine erweiterte lateinische Belegung, Kapitälchen und 5 verschiedene Ziffernsets.
  25. 1 Punkt
    Die Trenda von Latinotype wurde von den Großbuchstaben der 2013 erschienenen Trend abgeleitet. Die Trenda bietet nun Groß- und Kleinbuchstaben sowie mehr Schnitte und Glyphen. Acht Strichstärken mit Kursiven sind verfügbar und alle Schnitte haben 634 Glyphen mit einer Unterstützung von über 200 Sprachen. Latinotype empfiehlt die Schrift insbesondere für Schaugrößenanwendungen.
  26. 1 Punkt
    Die URW Geometric ist eine serifenlose Schrift, inspiriert von deutschen geometrischen Schriften der 1920er-Jahre. Die Schrift ist mit 10 Strichstärken von Thin bis Black, plus 10 weitere Oblique-Schriftschnitte, gut ausgebaut und versteht sich als moderne Variante ihrer Vorgänger, mit optisch ausgewogenen und harmonisierten Formen und Strichstärken, einer höheren x-Höhe und geringeren Ober- und Unterlängen. Besonderer Augenmerk wurde auf die Gestaltung von Sonderzeichen gelegt, z.B. das »E-Mail-Zeichen« und das »Hashtag«. Zusätzlich sind alternative Symbole und Zeichenvarianten enthalten. Der Zeichenumfang bietet eine erweiterte lateinische Sprachunterstützung, enthält übliche Open-Type-Features, Ligaturen, Tabellen- und proportionale Ziffern, Brüche und stilistische Alternativen bei 611 Zeichen pro Schnitt.
  27. 1 Punkt
    Mexikos größte Buchhandelskette heißt Gandhi. Ihr Werbespruch lautet sinngemäß »Wir bringen Sie zum Lesen«. Teil einer großen Gandhi-Werbekampagne im Jahr 2012, die dieses Ziel einmal mehr verfolgte, sind die Schriften Gandhi Sans und Gandhi Serif, die das Unternehmen seit ihrer Veröffentlichung gratis anbietet, um den Mexikanern (Mexico hat eine hohe Analphabetismusquote) das Lesen zu erleichtern. Eine große x-Höhe, weite Öffnungen in den Buchstaben für gute Leserlichkeit, ein gutes Druckergebnis auch unter schlechten Produktionsbedingungen, schlichte, gut erfassbare Buchstabenformen – all dies soll dazu führen, dass in Gandhi gesetzte Texte Lust aufs Lesen machen. Sans und Serif eignen sich insbesondere für Fließtext, funktionieren aber auch in größeren Größen gut. Die Schrift hat – trotz aller Konzentration auf die Pflicht – auch in der Kür eine sehr gute Note verdient, denn sie besticht trotz ihrer schlichten Formen durch Charme und Eigenart. Gandhi Sans und Gandhi Serif haben je vier Schnitte: regular, italic, bold und bold italic. Zum Download der Schriften auf der Website auf den Button »Descarga la fuente« klicken.
  28. 1 Punkt
    Die Questa Grande von Jos Buivenga und Martin Majoor ist Teil der kommerziellen Questa-Sippe, kann jedoch kostenlos von Fontspring heruntergeladen werden. Die Schrift ist mit ihrem hohen Strichstärkenkontrast speziell auf den Einsatz in Schauanwendungen ausgelegt. Die Schrift besitzt eine lateinische Belegung mit Kapitälchen und Ziffern in Versal- und Minuskelform (jeweils tabellarisch und proportional).
  29. 1 Punkt
    Theodore Low De Vinne druckte Ende des 19. Jahrhunderts in den USA das Century Magazine. Er war jedoch mit der zunächst benutzten Schrift nicht zufrieden. Zu dieser Zeit erfreuten sich die feinen klassizistischen Schriften noch immer großer Beliebtheit. De Vinne wünschte sich für das Magazin eine robustere Schrift mit markanten Serifen und ökonomischem Platzbedarf. In Zusammenarbeit mit Linn Boyd Benton entstand so Mitte der 1890er-Jahre die neue Hausschrift des Magazins: die Century. Um die Jahrhundertwende nahm sich Morris Fuller Benton, der Sohn von Linn Boyd Benton, der Schrift an und baute sie über einen Zeitraum von zehn Jahren für American Type Founders (ATF) zu einer frei verkäuflichen Großfamilie aus. Die ATF-Hauptprobe von 1912 widmete der Schrift ganze 64 Seiten. Die Schrift wurde auch für die Satzmaschinen von Monotype, Linotype und Intertype verfügbar gemacht und blieb lange Zeit eine beliebte Wahl für Fließ- und Schautexte. Digitalisierungen sind heute von verschiedenen Herstellern (zum Beispiel ITC, Bitstream, Linotype, URW++) unter der Bezeichnung Century oder Century Expanded erhältlich. Eine besonders umfangreiche Adaption ist die Benton Modern von Tobias Frere-Jones, die über 40 Schnitte verfügt.
  30. 1 Punkt
    Die Rund-Grotesk ist eine geometrische Groteskschrift, die ab 1931 bei der Stuttgarter Schriftgießerei C. E. Weber als Hausschnitt ohne Gestalterangabe erschien. Wie ihre Vorläufer, zum Beispiel Kabel, Erbar-Grotesk und Futura, benutzt die Schrift geometrische Gestaltungsprinzipien, ohne gänzlich von traditionellen Antiqua-Formen abzurücken. Damit behält die Schrift eine ausreichende Lesefreundlichkeit und ist somit nicht gänzlich auf Schauanwendungen beschränkt. Auffällige Charakterzüge der Rund-Grotesk sind die großen Oberlängen und das f mit Unterlänge. Es wurden im Laufe der 1930er-Jahre insgesamt sechs Schnitte (normal, kursiv, halbfett, fett, kursiv fett und schmalfett) veröffentlicht. Eine Digitalisierung in bislang vier Schnitten fertigte Frédéric Krauser als seine Bachelor-Arbeit an der Bauhaus-Universität Weimar im Jahr 2012.
  31. 1 Punkt
    Die Reporter von Carlos Winkow ist eine stilisierte Pinselschrift, die 1938 bei der Schriftgießerei Johannes Wagner erschien. Die ursprüngliche Version enthielt noch feine Linien innerhalb der Buchstabenformen. Die später erschienene Reporter No. 2 verzichtete darauf. CAT Reporter kostenlos oder gegen Spende bei peter-wiegel.de herunterladen bei MyFonts herunterladen
  32. 1 Punkt
    Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der klassizistische Stil der Typografie und Buchgestaltung. Wichtige Zentren bezogen auf die Schriftentwürfe waren dabei vor allem Frankreich (Fournier, Didot) und Italien (Bodoni). Der deutschsprachige Raum spielte in der Entwicklung keine Rolle, da man hierzulande nach wie vor traditionell in gebrochenen Schriften (insbesondere Fraktur) druckte. Unter den Gelehrten und höheren gesellschaftlichen Schichten stand die französische Kultur jedoch hoch im Kurs und das Lesen von französischen Originaltexten in Antiqua-Schriften war weit verbreitet. Im Laufe des 18. Jahrhunderts gab es daher vermehrt Versuche, klassizistische Ideale der Buchgestaltung und des Schriftentwurfs auch für deutschsprachige Werke zu etablieren. Ein engagierter Vertreter war dabei der Berliner Drucker Johann Friedrich Unger. Er näherte sich dieser Aufgabe gleich auf zwei Weisen: Einerseits vertrieb er exklusiv die Schriften Didots im deutschsprachigen Raum und goss sie später auch in seiner eigenen Gießerei in Berlin. Andererseits machte er sich auch daran, die Fraktur selbst im Sinne klassizistischer Ideale zu reformieren. Seit 1785 beschäftigte er sich nach eigenen Angabe mit dieser Idee. Sein Bestreben war es, »das viele eckige von den gemeinen, und das Krause, Gotischschnörkelichte von den großen Buchstaben oder Versalien wegzuschaffen«. Didot-Fraktur nach Vorgaben Ungers Seine Ideen ließ er von seinem Geschäftpartner Didot in Paris in Stahl schneiden. Doch die mehrfachen Anläufe scheiterten alle. Unger schrieb über die Arbeit Didots: »… allein, sey es, daß wir uns nicht ganz verstanden, oder daß er mit dem Schnitte der Deutschen Lettern zu unbekannt war, und sich nicht in die, Deutschen Augen gewöhnlichen Schriftzüge versetzen konnte: – genug der Versuch mißlang abermals.« Doch Unger ließ sich nicht von seiner Idee abbringen. Nachdem ihn andere deutsche Schriftschneider nicht unterstützen wollten, machte er sich selbst an die Arbeit. »Heller und deutlicher« sollte seine Fraktur werden, um »dadurch den nicht unbegründeten Klagen über das Unangenehme der jetzigen Deutschen Schriftzüge abzuhelfen«. Damit meinte Unger zum Beispiel verwechselbare Buchstaben wie V und B oder u und n. Sein Entwurf erschien 1793 als »Probe einer neuen Art Deutscher Lettern. Erfunden und in Stahl geschnitten von J.F. Unger.« Unterstützt wurde er beim Druck und der Fertigstellung der Schrift von Christoph Gubitz. Gestalterisch bedient sich Unger des gewohnten Fraktur-Skelettes, wobei allzu dekorative Verschnörkelungen vermieden werden. Die generelle Anmutung der Schrift erinnert jedoch an die Antiqua. Die Kleinbuchstaben sind filigran gezeichnet und so weit und freistehend angelegt wie Antiqua-Buchstaben. Interessanterweise werden auch die Umlaute in einer für die Zeit höchst modernen Form angelegt: statt wie üblich das e über die anderen Vokale zu stellen, benutzt Unger etwas schräg gestellte Striche. Dies hatte zum Beispiel Adelung für deutsche Texte in Antiqua-Schriften vorgeschlagen. Ungers Entwurf wurde nach seiner Veröffentlichung rege diskutiert. Manche sahen in den Frakturschriften von Haas in der Schweiz und Breitkopf in Leipzig bereits den unübertrefflichen Höhepunkt des Frakturentwurfs erreicht und neue Ansätze seien somit von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weniger begeistert zeigten sich auch Zeitgenossen wie Wieland und Bertuch, die sich generell für eine Etablierung der Antiqua bei deutschsprachigen Texten stark machten. Eine reformierte Fraktur war daher nicht in ihrem Interesse. Die zarte und helle Anmuntung wurde von vielen gelobt – gleichsam aber auch kritisiert. »Die Ungersche Schriftprobe deucht mir viel zu scharf. Auf diesem Wege könnte man das Publikum bald blind machen.« schrieb Schiller an Goethe. Um die Gunst des letzteren warb Unger immer wieder. Er bat Goethe mehrfach, seine Werke in Unger-Fraktur setzen zu dürfen. Doch Goethe war von der Schrift nicht restlos überzeugt. Lediglich sein »Wilhelm Meister« erschien in Unger-Fraktur. Man nimmt jedoch anhand des erhaltenen Schriftverkehrs zwischen beiden an, dass dies ohne explizite vorherige Zustimmung Goethes erfolgte. Unger überarbeitete die Entwürfe noch einmal und die endgültige Version wurde 1794 für das Buch »Die neue Cecilia« von Karl Philipp Moritz erstmalig benutzt. Im Vorwort erläutert Unger den Schriftentwurf noch einmal ausführlich und nimmt zu den zahlreichen Kritiken Stellung. Unger-Fraktur in Buch Die neue Cecilia Unger-Fraktur und Walbaum-Antiqua in einem von Brockhaus verlegten Buch In der Folge wird die Unger-Fraktur gern eingesetzt – sie bleibt jedoch ein Einzelentwurf. Eine allgemeine Reform der Frakturschriften kann die Unger-Fraktur nicht anstoßen. Im 20. Jahrhundert wird die Unger-Fraktur von Carl Ernst Poeschel bei Enschedé in Haarlem (Niederlande) wiederentdeckt. Sie erscheint daraufhin erneut bei verschiedenen Gießereien (D. Stempel, Schriftguß, Klinkhardt als »Kabinett-Fraktur« und Monotype) und erlebt noch einmal eine Renaissance. Digitale Versionen gibt es heute zum Beispiel bei Delbanco-Frakturschriften und von RMU-Fonts. bei MyFonts herunterladen
  33. 1 Punkt
    Ende des 18. Jahrhunderts schickte sich die Antiqua an, den gebrochenen Schriften auch im deutschsprachigen Raum zunehmend den Rang abzulaufen. Schriftsteller und Verleger wünschten sich die sogenannten Didot’schen Lettern für ihre Drucke – im Original aus Paris oder zumindest als deutsche Nachahmungen. Dies führte letztendlich sogar dazu, dass der Drucker Johann Friedrich Unger in der nach ihm benannten Unger-Fraktur einen Ausweg in der Verschmelzung von Fraktur und Antiqua suchte. Doch weder die Unger-Fraktur noch die Antiqua-Schriften konnten sich zu dieser Zeit im deutschsprachigen Raum halten. Nach dem Feldzug Napoleons verkehrte sich die Begeisterung für die mit Frankreich assoziierte Buchstabenanmutung ins Gegenteil. Buch und Schrift wurden rasch wieder traditionell ausgestattet und die Fraktur ein Symbol dieser Tradition. Schriftgestalterisch bedient wurde diese Tradition recht erfolgreich vom nach Weimar gezogenen Schriftgießer Justus Erich Walbaum. Seine Walbaum Antiqua machte ihn erst mehr als 100 Jahre später berühmt. Während seiner Zeit verkaufte er vor allem Frakturschriften. »Bieder und bürgerlich« nannte Albert Kapr die Walbaum-Fraktur, aber auch eine Schrift, »die größere Anerkennung verdient«. Digitalisierungen sind heute zahlreich erhältlich, sowohl kostenlose als auch kommerzielle. bei MyFonts herunterladen
  34. 1 Punkt
    Anfang des 20. Jahrhunderts sind viele Schriften im deutschen Raum künstlerisch geprägt. Die Schriften von Koch, Ehmcke, Behrens und anderen suchen nach individuellem persönlichen Ausdruck im Schriftentwurf. So zeigen sich Feder und Pinsel als Schreibwerkzeug wieder deutlich stärker in den Entwürfen. Die Weiß Antiqua ist in dieser Hinsicht etwas zurückgenommen, aber gerade deshalb auch als vielseitig einsetzbare Leseschrift tauglich. Besonderheiten weist die Schrift aber dennoch auf, etwa das schräg stehende A im aufrechten Schnitt der Bleisatzversion oder das »verkehrt herum wirkende« S/s. Als digitale Version ist die Schrift heute in 4 Schnitten (normal, kursiv, halbfett, fett) als »Weiss« oder »Weiss Antiqua« von verschiedensten Herstellern verfügbar. Bei URW++ und Elsner+Flake gibt es erweiterte Versionen mit extrafetten und schmalen Schnitten, die in der Original-Bleisatz-Version nicht vorhanden waren.
  35. 1 Punkt
    Die Sabon ist eine Garamond-Interpretation von Jan Tschichold aus den 1960er-Jahren. Sie war eine Auftragsarbeit für D. Stempel, Linotype und Monotype. Die drei Anbieter wünschten sich von Tchichold einen Entwurf, der ohne merkliche Unterschiede gleichzeitig im Handsatz sowie auf Linotype- und Monotype-Maschinen einsetzbar war. Dazu musste sich das Design mehreren Einschränkungen unterwerfen und sie bestmöglich ausgleichen. Die Monotype verlangte für die Zeichendickten ein System von maximal 18 Einheiten. Die Linotype erlaubte keine Unterschneidung und verlangte, dass die kursiven Buchstaben die gleiche Dickte wie die jeweiligen aufrechten Zeichen besaßen. Und auch die deutsche Normalschriftlinie wollte berücksichtig werden und ließ somit wenig Raum für die Unterlängen. Lediglich in größeren Schriftgraden (ab 14 Punkt) wurde die Schrift nur noch für den Handsatz gefertigt, sodass hier einige Einschränkungen entfallen konnten. Tchicholds Originalentwürfe. Die Einordnung in die Kästchen zeigt die Berücksichtigung des Einheitensystems der Monotype Die Schrift wurde nach dem aus Lyon stammenden Schriftschneider Jakob Sabon (†1580) benannt, der neben der Arbeit in der Frankfurter Druckerei und Schriftgießerei der Egenolphschen Erben auch für Christoph Plantin in Antwerpen Schriftschnitte schuf. Grundlage des Tschicholdschen Entwurfes ist das Schriftmusterblatt von Conrad Berner aus dem Jahr 1592, dem Nachfolger Sabons in dessen Schriftgießerei. bei MyFonts herunterladen Zwischen 2002 und 2008 entwickelte der französische Schriftgestalter Jean François Porchez eine umfassende Überarbeitung der Sabon. Auch der Zeichenvorrat wurde beträchtlich erweitert. Verschiedene Ziffernsets, Kapitälchen, Schwungbuchstaben, Brüche und Ornamente sind nun in 5 Strichstärke sowie einer Schaugrößen-Variante verfügbar. Für den digitalen Einsatz steht zudem die Sabon eText in 4 Schnitten zur Verfügung.
  36. 1 Punkt
    Die Palatino ist neben der Optima die bekannteste Schrift Hermann Zapfs. Seit ihrem Erscheinen zur Mitte des 20. Jahrhunderts findet sie sich in regelmäßiger Anwendung. Benannt ist die Schrift nach dem Italiener Giovanbattista Palatino, einem Schreibmeister des 16. Jahrhunderts und Zeitgenossen von Michelangelo und Claude Garamond. »Hermann Zapf wies mit dieser Schrift überzeugend nach, daß auf den Grundlagen der Renaissance immer noch weitergebaut werden kann, daß es hier immer noch genügend Möglichkeiten zum Variieren verschiedener Details der Schriftzeichnung gibt, durch die die Individualität der eigenen Auffassung ausgedrückt werden kann« heißt es in Die schöne Schrift von František Muzika Korrekturphasen der Palatino Kursiv (hier noch unter dem später verworfenen Namen Medici) Zapf baut seine Palatino auf antike Proportionen auf und haucht ihnen dabei kalligrafischen Charakter ein. Die Schrift läuft vergleichsweise weit. Dies macht die Schrift jedoch auch besonders robust und lesefreundlich. Schlichte Einführung eines Klassikers im Jahr 1950 Buchstabenbelegung in der Bleisatzversion von 1950 Die Entwürfe von Hermann Zapf (rechts) wurden von August Rosenberger (links) für den Bleisatz geschnitten Der erste Druck in einem Probegrad erfolgt 1949 in dem Buch »Von der dreifachen Ehrfurcht, Gedanken Goethes über Erziehung zu edlem Menschentum« als Privatdruck der Schriftgießerei D. Stempel. Die Schrift erscheint dann 1950 für Hand- und Linotypesatz. Eine leichtere Version der Palatino wurde von Linotype unter der Bezeichnung Aldus Antiqua herausgebracht. Zugehörig waren ebenfalls die Versal-Alphabete Michelangelo, Sinista und Phidias. Die Palatino Nova (2005) ist eine moderne Überarbeitung für den Digitalsatz durch Akira Kobayashi. Die neue Version vermeidet die Einschränkungen von Blei- und Fotosatz und ist auch im Zeichenvorrat den heutigen Erfordernissen angepasst. Die Michelangelo heißt nun Palatino Nova Titling und die Sinista wurde in Palatina Nova Imperial umgetauft. Mit der Palatino Sans bekam die Palatino im 2006 eine serifenlose Schwester. 2013 erschien zudem eine eText-Version in 4 Schnitten (normal, kursiv, fett, fett kursiv) speziell für den Einsatz auf elektronischen Lesegeräten. Die Überarbeitung erfolgte in diesem Fall von Toshi Omagari.
  37. 1 Punkt
    Die Schrift Apollo wurde zwischen 1962 und 64 von Adrian Frutiger entworfen. Dass diese Schrift zu den weniger bekannten Werken Frutigers gehört, mag daran liegen, dass einige seiner anderen Werke (zum Beispiel die Univers und die Frutiger) das Hauptaugenmerk der typophilen Gemeinde auf sich gezogen haben. Die Apollo war eine der ersten Schriften, die die Firma Monotype für die Verwendung auf ihren neuen Fotosatzmaschinen entwickeln ließ. Sowohl bei MyFonts als auch bei Linotype wird die Apollo für ihre gute Lesbarkeit und ihren robusten Charakter gelobt, der sie nicht nur zu Fotosatzzeiten einen hervorragenden Eindruck machen ließ, sondern diesem auch in ihrer heutigen digitalen Variante in Nichts nachsteht. Die Apollo scheint ein echter Allrounder zu sein, wird sie doch von Linotype als hervorragende Wahl für Buchtypografie, Magazingestaltung und Überschriften gelobt, während MyFonts neben den Überschriften auch die Fließtexteignung explizit hervorhebt.
  38. 1 Punkt
    Die Caecilia war die erste Schriftfamilie von Peter Matthias Noordzij (PMN), dem Gründer der Enschedé Font Foundry. Sein Erstlingswerk erschien jedoch bei Linotype und entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten Slab-Serif-Textschriften. Die ersten Entwürfe für Caecilia entstanden bereits 1983 während Noordzij an der Akademie in Den Haag studierte. Robert Bringhurst beschreibt sie in seinem Buch »The Elements of Typographic Style« als neohumanistische Slabserif, die für alle Arten von Text eingesetzt werden kann. Laut Bringhurst ist die Caecilia vermutlich die erste Slabserif, die mit einer echten eigenen Kursiven aufwarten konnte. Sie wurde nach dem Formenprinzip der Renaissance-Antiqua entworfen und mit einer moderaten Neigung von 5° ausgestattet. bei MyFonts herunterladen
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
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