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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 30.11.2010 in Beiträge

  1. Herkunft, Form und eigentliche Natur des Buchstebens ß sind eine der am kontroversesten diskutierten typographischen Fragen. Ligatur oder Buchstabe? Eine ſ-z oder ſ-s-Form? Das mit der Ligatur ist nicht völlig falsch, aber ß als Buchstabe eigenen Rechts anzusehen ist auf jeden Fall richtig, es entspricht der Rolle und Funktion des Zeichens in der deutschen Schriftsprache. So wie unser w als Buchstabe angesehen wird, obwohl seine Entstehung klar eine ligatorische war: u-u bzw. V-V. Hier kann selbstredend nicht die eigentliche Entstehungsgeschichte des ß annähernd erschöpfend behande
    22 Punkte
  2. Die Publikation Signa Nr. 9 – Das große Eszett – ist leider seit längerer Zeit vergriffen und die Voraussetzungen für eine gedruckte Neuauflage sind derzeit nicht gegeben. Doch durch die jüngste Entwicklung hat das Interesse an diesem Thema wieder zugenommen. Der Verlag Edition Wæchterpappel hat die Situation mit den Autoren dieser Ausgabe beraten und wir sind übereinstimmend zu der Schlußfolgerung gekommen, die Ausgabe Signa Nr. 9 nach nunmehr 11 Jahren auf elektronischem Wege frei zugänglich zu machen. Es wird damit die Hoffnung verbunden, die dargestellten Forschungsergebni
    21 Punkte
  3. Damit Ihr nicht meint ich kann nur Jugendstil: hier zwei Schriften, die ich Anfang des Jahres für langjährige Kunden, nämlich das Minalima-Studio in London, gemacht habe. Die Firma hat sämtliche grafischen Requisiten der Harry Potter und Fantastic Beasts Filme gestaltet. Dadurch sind meine Schriften in den Filmen beider Serien recht gut vertreten. Diese beiden Schriften, ML Sorcerer und ML Alchemist, waren speziell für Minalima's reich illustrierte Neuauflage des ersten Harry-Potter-Buches konzipiert, die erstere für die Titel, die zweite nur für die Kapitelinitialen. Vorsichtshal
    18 Punkte
  4. Mir fehlten bei den vorangegegangen Auflagen Zeit und Mut, diese seltene und empfindliche Schrift mit einer Feile anzufassen. Aber nun habe ich es gewagt. Vielleicht auch, weil ich beim digitalen Satz oft eingreife und dadurch empfindlicher geworden bin. Hier steht die Form auf der Schließplatte. Wenn man als Setzer und Drucker allein in der Werkstatt arbeitet, kann man sich den Arbeitsplatz aussuchen. Früher hätte der Setzer die Arbeit im Winkelhaken gemacht, weil der Drucker seinen Platz selbst brauchte. Das Unterschneiden ist gefährlich für das Schriftbild. Eine falsche Bewegung, un
    17 Punkte
  5. So, jetzt habe ich endlich die Ruhe, die versprochenen Details zum Speisekartenseminar aufzuschreiben. Also: Ganz generell wurden die Dinge, die RoMi oben bereits schrieb, genau so auch im Seminar vorgetragen. Die Dame, die das Seminar hielt, stammt selber aus der Gastronomie, unterrichtet zudem seit ewigen Zeiten angehende Gastronomen und hat die entsprechende Erfahrung im Umgang mit Gastronomen und ihren Kunden. Das Seminar, welches ich auf Wunsch meines Gastronomie-Kunden mit ihm zusammen besuchte, hatte als Zielgruppe Gastronomen und in der Gastronomie tätige Menschen, also beispielsweise
    16 Punkte
  6. In dem Beispiel »zu bequem zum Mülltrennen« ist tatsächlich nur die Zusammenschreibung möglich. Das Beispiel Auto fahren trifft es: Die Fügung aus Substantiv und Verb wird getrennt geschrieben, wenn sie verbal verwendet ist. Sie wird zusammengeschrieben, wenn sie substantiviert ist. Das zum (Präposition + Artikel) ist ein Zeichen für die Substantivierung und wird vom Infinitiv mit zu unterschieden. Wenn das Trennen betont werden soll, müsste man umformulieren: »zu bequem, den Müll zu trennen«, »zu bequem zum Trennen des Mülls«.
    14 Punkte
  7. Und schon hat sich das neue Mitglieder wieder gelöscht. Worauf ich nach Veröffentlichung der ersten Antwort schon wetten konnte. Leider hatten die Community-Regeln keinen entsprechenden Paragrafen, um da schnell eingreifen zu können. Ich hab das mal nachgeholt, da es sich ja gerade wieder häuft.
    14 Punkte
  8. "Lieber Freund! Die herzlichsten(!) von der Burschenversammlung bei Lippel's sendet Ernst Müller, und Deine Sache ist besorgt und der Schneider wirs(!) Dir in nachster(!) Zeit zuschicken, und ich wünsche das(!) Du Dich zur Kirmse(!) bei uns einstellts(!)" Da hat wohl jemand nach einem feuchtfröhlichen Abend noch zum Bleistift gegriffen.
    13 Punkte
  9. Ich habe dies hier bei Allgemein rein gesetzt, weil ich mich hiermit an jeden wenden möchte. Da sich ja noch niemand herabgelassen hat, hier Grüße zum Jahreswechsel zu hinterlassen, eröffne ich das mal. Ich möchte mich nämlich für ein wunderbares Jahr, hier im Forum bedanken, für all diese stets hoch intelligenten Dummheiten, über die ich herzlich lachen konnte, über die Nachsichtigkeit bei so manchen Dämlichkeiten meinerseits. Dank für die kollegiale Hilfsbereitschaft, die hier jedem zu Teil wurde, egal ob jetzt komplizierte Profifragen, oder bei zum hundertsten mal gefragten A
    13 Punkte
  10. Seit gestern ist das Buch von Friedrich Bauer: Chronik der Schriftgießereien in Deutschland und den deutschsprachigen Nachbarländern, Offenbach 1928, als PDF online. http://www.klingspor-museum.de/KlingsporKuenstler/ChronikSchriftgiessereien/ChronikderSchriftgiesserei.pdf Nachträge und Ergänzungen folgen in den nächsten Monaten. Die jetzige Datei enthält den Originaltext von Friedrich Bauer ergänzt von mir durch ein Literaturverzeichnis.
    13 Punkte
  11. 4 […] von 10 Haushalten in München leben autofrei. 4 Haushalte von 10 […] leben in München autofrei. In einer Ellipse können Wörter eingespart werden, sie sollten auch formal identisch sein (der […] oder die Studierende). Es gibt aber Ausnahmen: der große […] und die kleinen Buchstaben; er bringt die Getränke mit, wir […] den Salat u. Ä. Die grammatische Form richtet sich nach dem ausformulierten (und nicht dem weggelassenen) Satzteil. Für das verkürzte Subjekt im Beispiel gibt es darum die beiden Varianten. Mehr findet man im Duden 9 (Wörterbuch der sprachlichen Z
    12 Punkte
  12. Vielen Dank für die Detailkritik an den Vollkorn-Versalien! Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich beim Entwurf der Vollkorn vor allem den gemischten Satz im Blick. Gleichzeitig hatte ich offenbar die Möglichkeit von Versalsatz völlig vernachlässigt. Das würde zumindest alle diese Ungereimtheiten der Zeichenbreiten etwas erklären … Irgendwann einmal wird es eine Überarbeitung geben, die all diesen Hinweisen Rechnung tragen wird. Ganz bestimmt!
    12 Punkte
  13. Ich mach mich mal am Wochenende an die Arbeit. Gestern hatte ich ein wenig Kinderbetreuung: seit geraumer Zeit kommt immer mal wieder ein so 9-10 Jahre alter Junge bei uns in der Druckwerkstatt vorbei. Erfrischen sind seine, für heutige Verhältnisse ungewohnte, Neugier und sowas wie ein Wissensdurst. Er fragt Tanja und mir Löcher in den Bauch und hat für einen Jungen in dem Alter echt was auf dem Kasten, gestern zog er ein é aus dem Setzkasten und meinte „Ist das ein französisches E?“. Ich war echt baff! Auch sonst im Gespräch weiss er ein ums andere Mal positiv zu überraschen, ich habe mich
    12 Punkte
  14. Der Vollständigkeit halber, damit alle möglichen Meinungen komplett sind: Ich würde nach einer kurzen nicht eingezogenen ersten Zeile den zweiten Absatz einziehen, wenn alle anderen Absätze im Buch eingezogen sind. Das Schema hat doch einen Sinn. Daß Ausnahmefälle zur Verschönerung einen Dienst leisten, kann ich nicht erkennen. Wären solche Ausnahmen nicht eher irritierend? Was ist an einem Einzug ungut oder einem stumpfen Absatz gut? Dialoge sehen in Bücher sehr oft so aus, das ist man als Leser ja gewöhnt. Nur Inkonsequenz wäre ungewöhnlich. »Hallo!« »Wer bist du denn?« Die Dame ha
    12 Punkte
  15. Die lesen doch hier mit, oder?
    12 Punkte
  16. Im Korrektorat des Mannheimer Dudenverlages (bis 2013) wurde mindestens seit 2002 der Zusatz »kompress« in Korrekturanweisungen und Korrekturen verwendet, wenn angewiesen oder angemerkt werden sollte, dass Zeichen ohne Abstand gesetzt werden sollten. Das war beim Halbgeviertstrich und bei Fügungen wie A4 oder G8, zwischen Gradzeichen und Kennbuchstaben usw. (besonders am Zeilenumbruch) zur Verdeutlichung notwendig. Es wurde auf dem Ausdruck mit dem Korrekturzeichen (kleiner Bogen oben und unten) angemerkt und ggf. mit dem Zusatz ((kompress)) in Doppelklammern versehen. Im fachsprac
    12 Punkte
  17. Und hier geht es ja auch eher darum, dass wir uns zum einen mal bei Ralf bedanken für das, war er mit Typografie.info für uns alle geschaffen hat. Zum anderen ermöglichen wir mit unseren Spenden, dass die Seite auch zukünftig weiter betrieben werden kann. Wenn ich an all die Wünsche denke, die wir über die Jahre so an Ralf herangetragen haben … Das kostet alles Geld, welches er bisher (mit etwas Unterstützung der Förderer) alleine aufgebracht hat. Bestimmt auch mit ein paar kleinen Werbeeinnahmen, aber auch das macht er so dezent, dass die Werbung hier sogar als typografische Bereicherung empf
    12 Punkte
  18. Das merken wir schon. Wir merken aber auch, dass Catfonts sehr viele Beiträge verfasst, im Eilzugstempo Schriften erstellt, diese mitunter kostenlos zur Verfügung stellt, den meisten die bei ihren Schriften oder Reinzeichnungen nach Hilfe rufen Unterstützung anbietet usw. …
    12 Punkte
  19. Den Hinweis hab ich gerade in den Pressemeldungen meiner Heimat-Uni gesehen: Alle Jahrgänge der 1924 gegründeten Zeitschrift "Gebrauchsgraphik" sind nun online verfügbar: http://design.illustrierte-presse.de/ Auf der Partnerseite gibt's noch andere illustrierte Magazine der Zwischenkriegszeit zum Durchblättern: http://magazine.illustrierte-presse.de/
    12 Punkte
  20. Der Artikel ist unsinnig. Die meisten Leute können eine Garamond nicht von einer Times unterscheiden. Selbstverständlich kann man mit einer Times eine gutaussehende Bewerbung setzen oder vernünftige Tabellen. Ich würde fast meinen, daß man mit einer gut gesetzten Times leichter »einen guten Eindruck« vermitteln kann als mit der spröden Helvetica. Und warum sollte sich ein Laie überhaupt eine Helvetica kaufen, wenn er die Unterschiede zur Arial sowieso nur findet, so sie ihm jemand unter der Lupe zeigt? Warum sollten Serifen in einem tabellarischen Lebenslauf »ein Unding« sein? Das würde ic
    12 Punkte
  21. Der macht grad in einer Nacht-und Nebel-Aktion eine andere Schriftart für eine österreichische Gebäudeanschrift... Die alte Anschrift von 1931: Die aktuelle Anschrift, die nicht mehr gefällt: So wird es wahrscheinlich in kürze aussehen: und das ist die Schrift: Zur kompletten Schrift fehlen mit außer F H und K noch die Versalbuchstaben, die Ziffern und die Satzzeichen außer , . ; : -
    12 Punkte
  22. Für Euch getastet getestet: Der Hochentaster. Heute habe ich den Hochentaster mal aus seiner Kiste entlassen und zusammengebaut. Es stellt sich heraus: Ein Hochentaster ist ein Fitnessgerät, das gleichzeitig verschiedenste Muskelgruppen trainiert, von denen man gar nicht wußte, daß man sie hat, und nebenher auch Reaktionsvermögen und Motorik schult. An einer langen Teleskopstange ist ein schwerer Übungkopf befestigt, der mittels Schultergurt und Handgriffen über dem Kopf ausbalanciert werden muß. Fortgeschrittene Probanden können das Gerät nach einigen Einführungsübungen mit dem öffentlich
    12 Punkte
  23. Solche stumpfen Beleidigungen verfangen leider doch immer ein wenig und hinterlassen einen faden Geschmack von Fassungslosigkeit und ziellos aufgestauten Ärger. Ich spreche vermutlich für die meisten hier, wenn ich mal ganz unpathetisch sage, dass Du mit dem Forum ein tolles Projekt ins Leben gerufen hast und über solchem Unsinn stehen kannst. Oder wie die Oma immer so schön gesagt hat: »Lass es an Dir abperlen, Junge. Wie Jauche an der Marmorstatue.«
    11 Punkte
  24. Steine bemalen und beschreiben! Das ist unsere Familienbeschäftigung. Die Steine werden dann am Wegesrand liegen gelassen. Wir freuen uns im Stillen über die Finder. Für die Lachgesichter haben wir ein Buch von @Norbert P konsultiert!
    11 Punkte
  25. Es gibt nur einen, somit ist der nicht anonym. Der Nachweis einer vermeintlichen »lizenztechnischen Unbelastetheit« kann ausschließlich auf eine Art und Weise erbracht werden: die Existenz einer entsprechenden zugehörigen »freien« Lizenz des Herstellers (z.B. OFL), die weitreichende Nutzungsrechte einräumt oder jegliche Schutzrechte abtritt (z.B. Creative Commons Zero). Ich habe die Fonts vor Veröffentlichung des Artikels geprüft. In der Poppl Laudatio stehen Adobe und Berthold als Hersteller in den Meta-Daten drin. Es ist also vollkommen umzweifelhaft – wie schon von anderen verm
    11 Punkte
  26. INDD ist - vereinfacht gesagt - ein serielles Format, d.h. es werden Änderungen, Ergänzungen etc. beim speichern hinten angehängt. Das ist super, weil bei einem Programmabsturz kaum was kaputt oder verloren gehen kann. Es hat aber den Nachteil, dass sich in einem Dokument das über lange Zeit bearbeitet wird, sehr viel altes im Dokument ansammelt, das nie aufgeräumt wird sondern nur durch neueres weiter hinten in der Datei ersetzt wird. Weiters werden im INDD-Dokument auch Bildvorschauen, Textumbruch etc. als Zustand abgespeichert, das hilft beim Öffnen, da die Vorschauen nicht aus den Zuspiel
    11 Punkte
  27. Hallo Paul, willkommen im Forum! Es ist immer eine gute Idee, sich weiterzubilden in Bereichen, die Ausbildung oder Studium vernachlässigt haben – das habe ich nach der Ausbildung und dem Studium genauso gehandhabt. Ich hatte damals großen Respekt vor der Menge an Schriften und der Menge an Wissen, das man darüber haben kann. Ich habe mir nicht vorstellen können, das jemals auch nur halbwegs in den Griff bekommen zu können. Eine gute Orientierung habe ich – neben dem Löchern meiner Kollegen und dem Kennenlernen einzelner Schriften durch Arbeitsprojekte – durch gute Bücher bekommen.
    11 Punkte
  28. Soweit die Behauptung. Behauptungen wollen halt mindestens begründet, bestenfalls sogar bewiesen werden. Es ist eine Tugend, Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern zu hinterfragen. Und es ist gerade ein Wesenszug eines Fachforums, entsprechende Diskussionen zu führen. Was denn sonst? Autor XY hat es so und so gesagt und damit verbietet sich jede Diskussion? Und wieder eine Behauptung, der ich doch entschieden widersprechen möchte. Natürlich kann da vieles schiefgehen. Erstens: Tschichold ist bekannt für seinen dogmatischen Stil – was im Sinne der Wahrheitsfindu
    11 Punkte
  29. Im Feuilleton der gestrigen Ausgabe (14. März 2016) der Berliner Zeitung habe ich über den Umgang mit »Hurenkindern« (Fachbegriff für kurze Ausgangszeilen eines Absatzes am Anfang einer Textspalte; heute auch »Witwen« genannt) geschrieben. Die Langfassung des in der Zeitung stark gekürzt abgedruckten Textes findet sich hier: PDF. Und der Einfachheit halber hier der ganze Text: Die technischen Diener der Dichtkunst Zwei Schriftsteller hörte ich aus ihren Edelfedermäppchen plaudern. Der eine schätzte seinen berühmten Verlag für die Freundlichkeit der Angestellten, mit denen er sich u
    11 Punkte
  30. Sohnemann ist derzeit gerade in einer extremen Eisenbahnphase. Wir waren daher im Eisenbahnmuseum in Didcot (in der Nähe von Oxford), wo hauptsächlich Stücke der Great Western Railway ausgestellt sind. Da waren ganz schicke Sachen dabei und auch beiden GWR-Logos fand ich hübsch!
    11 Punkte
  31. Wenn Interesse besteht, würde ich einen GREP-Beispiele-Thread vorschlagen ... am besten lernt man das nämlich durchs Erstellen, Tüfteln Optimieren an konkreten Beispielen, und je mehr Problemstellungen, desto mehr Übung für alle (und gleichzeitig Hilfe für den Fragesteller). Es gibt dabei meist nicht nur eine Lösung für ein Problem (außer es ist sehr genau definiert), aber das ist ebenso interessant zum Lernen. Ich hab mich da das letzte Jahr über ziemlich reingekniet, sowohl bei automatischer GREP-Formatierung als auch bei GREP-Suchen/Ersetzungen. Mein Büro-Kollege und ich versuc
    11 Punkte
  32. Man kann schlecht winzige Spatien, also nichtdruckende Teilchen, vor die Zeilen legen, weil diese bei der Verarbeitung der Kolumne allzu leicht abfallen würden. Wie hier im Bild gezeigt (unten), werden größere nichtdruckende Quadraten und Spatien verwendet. Auf der linken Seite der Kolumne ist nur das »v« ein wenig (einen halben Punkt) aus der Satzkante herausgezogen. (Der Satz steht kopf, weil wir Schriftsetzer ihn von links nach rechts lesen. Aus »oben« wird »unten«.) Auf der rechten Seite sind es zwei Bindestriche, die aus der Satzkante herausgeschoben wurden. In der Vergrößerung fällt
    11 Punkte
  33. 5 Tage Côte d’Azur sind nun zu Ende und ich sitze wieder an der kalten Nordsee ... Aber ich habe euch was mitgebracht: In der Kathedrale von Grasse Tourrette sur Loup Mouans Sartoux Hier ist jemand sehr aktiv mit der Schildermalerei. Alle gezeigten Bilder sind handgemalt und m. E. auch in einem Stil ... Comic-Sans-Schildermalerei ... herrlich Cap Ferrat Es gab noch so einen Brunnen, da war der Halbmond und das Kreuz noch eindeutiger herausgearbeitet. Leider war da aber mein Akku leer ... Cagnes sur Mer – letzter Café
    11 Punkte
  34. Frohes Fest – da könnte ich jetzt länger drüber schreiben (und geht dann schon mal gut los), weil ich an dem »Relaunch« des Duden im Jahre 2000 maßgeblich als Freelancer beteiligt war (siehe „Vorher“). Die Reinzeichnung der Logotype (meist angeschnittenes schwarzes Fähnchen, wurde dann aber auch alleinstehend als Logo eingesetzt), stammt von mir, basierte auf einer minimal modifizierten Frutiger Roman. Vorher gab es kein »Duden-Logo«, es gab zwar eine grafische Linie in der Einbandgestaltung, die auf einer durch Günter Gerhard Lange überarbeiteten Times basierte. Der Gedanke, den Markennamen
    11 Punkte
  35. Ich hab ’ne Weile gebraucht bis es gezündet hat.
    11 Punkte
  36. Sicher, nur ist das für das akute Problem irrelevant. Es ist einfach ein Unding, quasi-gesetzliche Normen nicht einfach und offen zugänglich zu machen. Mit einem transparenten Rechtsstaat einer freiheitlichen Gesellschaft ist das eigentlich unvereinbar.
    11 Punkte
  37. Die Kurzform: Nach vorreformierter Rechtschreibung war nur b richtig. Nach aktueller Rechtschreibung sind alle Varianten möglich, auch: d) Eine Marke zu kennen, heißt, sie zu erkennen. Die Langform: Eine Marke zu kennen (Subjekt) | heißt (Prädikat) | sie zu erkennen (Prädikativ, Gleichsetzungsnominativ). Sind Subjekt und Prädikativ einfache Infinitive (ohne zu), steht kein Komma: Von S. lernen heißt siegen lernen. Die Regeln für den Infinitiv mit zu entscheiden daher, ob/wo hier Kommas stehen müssen. a) Der erste erweiterte Infinitiv mit zu ist durch Komma abgetrennt. Nach ak
    11 Punkte
  38. Ich habe kürzlich zwei Ausgabe der Monatsschrift »Das Schönste« aus den Fünfzigerjahren auf einem Dachboden gefunden. Interessant! Mir scheint, die haben den Titelkopf jedes Mal neu gezeichnet. Und inhaltlich ist das Ganze oft amüsant, speziell die Anzeigen. Wobei: Wer »Frauengold« und die zugehörige Werbekampagne erfunden hat, der gehört heute noch disqualifiziert! Früher war eben doch nicht alles besser …
    11 Punkte
  39. Ganz fertig bin ich nicht, aber die Social Media Werbetrommel rühre ich schon mal. Ich wünschte, ich hätte mehr von diesem totschicken Mimosenzierat. Bisher habe ich aber keine volle Probe aufstöbern können.
    10 Punkte
  40. 10 Punkte
  41. Nach knapp 15 Jahren Wachstum ist Typografie.info vor einer Weile an die Grenzen des alten Hosting-Paketes gestoßen und die Site wurde Anfang Mai auf einen eigenen Server übertragen. Seit dem läuft es wieder rund und schnell. Allerdings summieren sich die laufenden Betriebskosten für Domain, Hard- und Software nun auf ganze 1500 Euro pro Jahr. Die Typografie.info-Förderer verdienen großen und besonderen Dank, da sie in den letzen Jahren wesentlich zur Finanzierung der Seite beigetragen haben. Für den neuen Server reicht diese Unterstützung aber dennoch bei weitem nicht mehr aus.
    10 Punkte
  42. a) Hiermit beauftrage ich die Firma XY(,) die folgenden Unterlagen zu …: b) Hiermit beauftrage ich die Firma XY(,) folgende Unterlagen zu …: Einen Unterschied in der Bedeutung kann ich hier kaum ausmachen, mit bestimmtem Artikel (a) wird etwas nachdrücklicher betont, dass es ganz bestimmte Unterlagen sind, mit denen etwas passieren soll. In jedem Fall folgt ein erweiterter Infinitiv mit zu, der durch Komma abgetrennt werden kann, in vorreformierter Rechtschreibung abgetrennt werden musste. Verbindlich ist das Komma nach aktueller Rechtschreibung nur, wenn im Hauptsatz ein Korr
    10 Punkte
  43. Gar keine. Emailnutzer erwarten, Emails in der Schriftart und -größe zu lesen, die sie in ihrem Emailprogramm konfiguriert haben – bzw., wenn sie nichts konfiguriert haben, in Standardschrift und -größe. Wenn Email-Absender versuchen, Schriftart und/oder -größe zu erzwingen, sieht das fast immer schlechter aus als in der nutzergewählten bzw. Standardeinstellung. In vielen Fällen sieht die Email einfach nur kaputt aus (oder kann schlimmstenfalls gar nicht gelesen werden), weil die Entwickler des Absenders das Anzeigegerät/-programm, dass ein Adressat verwendet, nicht getestet haben. Das wird in
    10 Punkte
  44. Der Grund für den Blocksatz, früher »Glatter Satz« genannt, ist die ästhetische Konvention einerseits, die aus den handgeschriebenen Büchern kommt (Gutenberg hat die Form des Buches nicht erfunden). Der glatte Satz ermöglicht eine symmetrische Doppelseite des Buches. Andererseits lenkt die typografische Form nicht vom Inhalt ab. Die Seiten im glatten Satz wirken ruhiger und lassen sich leichter lesen als ein absichtsvoll umbrochener Satz; die Toleranz des Lesers für die Silbentrennung ist deutlich größer als beim Flattersatz, für den sie nicht vorgesehen ist und wo man nach optischen Gesichtsp
    10 Punkte
  45. Liebe Katja, mit dieser Herausforderung bist Du ja schon beinahe in Stadtplan-Dimensionen angekommen, was die Falterei angeht (Damit werden zumindest die normalen Online-Drucker überfordert sein). Damit Du A2 auf A6 zusammenfalten kannst, benötigst Du auf alle Fälle ein nicht zu dickes, reißfestes Papier. Mir ist übrigens der Begriff DIN-Faltblatt neu – ich habe keine DIN-Vorgabe für das Falten von Drucksachen finden können – magst Du Deine diesbezüglichen Informationen mal hier verlinken? Das würde mich interessieren. Als Faustregel kann man auf alle Fälle sagen: Je häufiger Du ein
    10 Punkte
  46. Bitte Blackerl – Catfonts hat ganz nett und sachlich versucht zu erläutern, was er gemeint hat und dass, bzw. wie er Dir helfen wollte. Ich weiß nicht ob es so ist, aber Du liest Dich ganz schön gereizt – das ist an dieser Stelle nicht wirklich zielführend. Niemand unterstellt Dir irgendetwas – ob respektierlich oder despektierlich – sondern alle reagieren schlicht auf Deine Anfrage. In diesem Forum gibt es so viele Menschen, die sachfremd sind und Anfängerfragen stellen, dass man immer auch bereit ist, ganz am Anfang anzufangen, also zum Beispiel beim Rechtsklick – das sollte Dich also nicht
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