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Showing content with the highest reputation on 17.08.2019 in Beiträge

  1. 2 Punkte
  2. 1 Punkt
    Bei dem asymmetrischen Layout sind die beiden Spalten pro Doppelseite so weit von einander entfernt, dass die Registerhaltigkeit nicht unbedingt notwendig ist.
  3. 1 Punkt
    Irgendeinen Tod wirst Du hier immer sterben müssen. Ich würde zuerst einmal ganz grundsätzlich überlegen, ob ein Verzicht auf Registerhaltigkeit hier überhaupt sinnvoll ist. Das bedeutet, man müsste wissen, auf welchem Papier gedruckt werden soll. Scheinen die Rückseiten durch, dann kommt man wohl an Registerhaltigkeit nicht vorbei und das, was der Kollege skizziert hat, kann eben nicht ganz exakt umgesetzt werden (es ist ja auch nur die Rede davon, dass die »Wirkung« der Skizze möglichst entsprechen soll). Was die Wirkung angeht, so scheint mir der kleine Abstand zwischen den Absätzen wichtiger fürs Erscheinungsbild zu sein als dass die letzten Zeilen jeweils auf gleicher Höhe stehen. Das müsste man aber erfragen. Beides zusammen geht eben nicht, wenn der Absatzabstand ungleich dem Zeilenabstand ist, wie ToiW ja schon erklärt hat. Sollte sich herausstellen, dass Registerhaltigkeit erforderlich ist, dass aber ein ganzer Zeilenabstand zwischen den Absätzen zu viel ist, muss es eben ohne zusätzlichen Abstand gehen. In diesem Fall würde ich die Absätze – gerade bei Linksbündigkeit, wo die Zeilen ja meist nicht ganz voll sind – mit einem Erstzeileneinzug versehen.
  4. 1 Punkt
    Hi, also wenn nicht alle Abstände auf der Seite vielfache des Grundlinienabstandes sind, kann die untere Kante nur dann bündig sein, wenn es entweder gar keine Abstände gibt oder sich alle Abstände zufällig zu einem Vielfachen des Grundlinienabstandes addieren. In deinem Fall sieht es so aus, als sei der Absatzabstand ein halber Grunlinienabstand, dann kann die untere Kante eben nur passen, wenn es eine gerade Anzahl von Absatzabständen auf der Seite gibt. Will man eine bündige Kante und Abstände, die von dem Grundlinienabstand abweichen, muss man entweder mit dem vertikalen Keil arbeiten, dann geht aber das Grundlinienraster verloren, oder man muss hinterher im Satz solange frickeln (kürzen, austreiben, …) bis die untere Kante passt. Vielleicht zeigts du mal die Skizze des Kollegen dazu, dann kann man besser Einschätzen, wo die Reise hinigehen soll und mit welchen Mitteln man dort hinkommt. Viele Grüße Tobi
  5. 1 Punkt
    Und wenn dies der einzige Problemfall im ganzen Text ist, wie wäre es hier dann Zweitausendeins zu schreiben? Damit hat man dann auch keine Irritation das ein Absatz mit einer Zahl anfängt.
  6. 1 Punkt
    Das ist alles sehr gut nachvollziehbar, in sich schlüssig, und deckt sich auch mit meiner bisherigen intuitiven Einschätzung. Vermutlich wurde meine Unsicherheit dadurch geweckt, dass ich erstmals mit der von Ihnen erwähnten seltenen Ausnahmesituation »Zahl am Absatzbeginn« konfrontiert wurde. Vielen Dank für die aufschlußreiche Erläuterung!
  7. 1 Punkt
  8. 1 Punkt
    Die Großschreibung ist eine ortho-, das Textbild eine typografische Angelegenheit. Da es für Ziffern keine orthografischen Regeln hinsichtlich einer »Groß- und Kleinschreibung« gibt, muß man sich selbst behelfen. Die Minuskelziffer am Satzanfang ebenso wie am Beginn eines Absatzes »liest sich weg«, würde ich meinen. Das Satzende ist durch den Punkt markiert und ergibt sich aus der Syntax. Die Zahl am Beginn eines Absatzes ist ohnehin eine Art Ausnahmefall (wie die erwähnte »Eigentümlichkeit«), weil Absätze selten so beginnen, ganz gleich, ob Versal- oder Minuskelziffern gesetzt sind. Eine Abweichung durch eine einzelne Versalziffer am Anfang einer mehrstelligen Zahl würde wohl nicht nur den Typografen, sondern jeden Leser irritieren, zumal wenn die zweite Ziffer auch als Minuskel eine Oberlänge hat und dann Minuskelziffern ohne Oberlänge folgen. Und die ganz Zahl versal zu setzen als Abweichung vom auf der Seite üblichen Schema, wäre eine Hervorhebung. Also: keine Sonderbehandlung für Zahlen an Absatz- und Satzanfängen im fortlaufenden Text.
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
Hooptie Script – Schriften aus der Motor City
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