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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 27.01.2019 in Beiträge

  1. 8 Punkte
    zu dem im vergangenen herbst hier angekündigten buchprojekt gab es in wien auch ein symposium. jetzt stehen die gesammelten vorträge bei youtube zum nochmaligen (oder für alle, die wie ich nicht kommen konnten, erstmaligen) anschauen.
  2. 8 Punkte
    Habe 50 Euro gespendet, hier bekommt man echt super Hilfe!!!
  3. 7 Punkte
    Lineto hat meine Wünsche erhört und der Circular Ziffern in Versalhöhe spendiert! Gerade zufällig beim testen der OpenType-Features bemerkt!
  4. 7 Punkte
    Vielen Dank, Peter! Deine Version mit der unteren Kurve vom S hat mir sehr gefallen. Ich habe mich letztendlich für diese Form entschieden:
  5. 7 Punkte
    Die Allise (Ethan Dunham, 2005) kommt ganz gut hin: bei MyFonts herunterladen
  6. 6 Punkte
    Seit knapp einem Monat telefonieren wir mit der Starface Cloud über VoIP. Bis jetzt läuft alles nahezu problemlos. Die Audioqualität ist sehr gut und Aussetzer wirklich selten. Die Einbindung in Mac OS funktioniert ebenfalls sehr gut. Man kann quasi jede Telefonnummer anklicken und sie wird gewählt - Klammern, Leerstellen und ähnliches sind kein Problem. Das Interface des Mac Clients könnte etwas moderner sein aber der Client tut was er soll. Umleitungen und ähnliches sind sehr schnell eingerichtet, Anrufe holen und weitergeben ist kinderleicht. Auch die Einbindung des iPhones als Softphone funktioniert super - ich kann quasi von überall über die Büronummer angerufen werden und anrufen.
  7. 6 Punkte
  8. 6 Punkte
    Die Schaumkopfwerbung ist ja grandios getextet. So eine schmale Spalte ohne Worttrennungen und ohne Löcher und sprachlich ganz unauffällig fließend. Ich bewundere das sehr. So kurze Texte sind sehr schwierig – und dann noch diese Form zu erreichen! Ich bin hingerissen. Also auch als Texter.
  9. 5 Punkte
  10. 5 Punkte
    Leserlichkeit war gewiß nicht im Sinne des Erfinders. Ich bin überzeugt, daß viele dieser Ornamentalschriften, die ja der Werbung dienten, mehr oder weniger als Rätsel konzipiert waren. Damit sollte das Auge des Lesers angezogen und gehalten werden, wenn auch nur für kurze Zeit. Am S ist aber vielleicht noch was zu schrauben...
  11. 5 Punkte
    Muß ich jetzt gerade mal so einflechten: ich bin ja ein großer Freund von Seth Godin. Der führt in seinem letzten Buch schön aus daß 70% der Personen, die glauben daß Princess Diana von der Queen ermordet wurde, auch glauben daß Princess Diana in Wirklichkeit noch am Leben sei. Die sind ja nicht alle doof, die wissen daß das unlogisch ist. Das Entscheidende hier ist daß diese Personen einer bestimmten Gruppe angehören wollen, nämlich der Verschwörungstheoretiker. Logik spielt da eine ganz untergeordnete Rolle. Sobald man das einmal verinnerlicht hat erscheint auch der Irrsinn des Brexits plötzlich in einem ganz anderen Licht. Diese Menschen sind bei bestimmten Themen für Logik einfach nicht zugänglich, weil Logik nicht den Kern der Sache trifft. Aus dieser Perspektive ist ja Dieters Antwort die einzig Richtige. Isso. Das aber nur am Rande und nebenbei, werde das jetzt nicht weiter ausführen oder verfolgen ...
  12. 5 Punkte
    https://fontjoy.com/ Klasse tool!
  13. 5 Punkte
    Doch, es geht um Verbesserungen hinsichtlich Geschwindigkeit, Platzbedarf, Personalaufwand etc. Wenn dabei die Qualität eines Analogkäses herauskommt, ist natürlich das Ziel nicht erreicht, da sind wir uns ja alle einig. Ich würde sagen, das ist der falsche Begriff. Ein Plagiat ist ja die Anmaßung fremder geistiger Leistungen, das ist bei einer Digitalisierung einer Bleischrift nicht der Fall – hier wird vielmehr die Anmutung eines Ergebnisses mit einer ganz anderen Technik versucht nachzustellen.
  14. 5 Punkte
    Das kommt immer auf die Konventionen an, denen Verlag, Journal etc. folgen. Normalerweise haben die ein style manual und es empfiehlt sich, dem zu folgen. Ich finde die erste Variante, also »(76,1 zu 62,6 Prozent) (ibid., 7)«, viel klarer. Da werden sehr unterschiedliche Textelemente eingeklammert: Daten zur vorstehenden Aussage und dann eine Literaturangabe. Die beide in einer Klammer zusammenzufassen erscheint mir potentiell ziemlich missverständlich zu sein. Eigentlich ist es suboptimal, dieselbe typografische Auszeichnung für zwei völlig verschiedenen Funktionen zu nutzen. Hätte ich Kontrolle über den Text, würde ich versuchen, umzuformulieren und die erste Klammer aufzulösen.
  15. 5 Punkte
    Aufmacherbild fände ich passend und hinreichend selbsterklärend.
  16. 4 Punkte
    Ähm, nein. Wenn, dann könnt ihr das gern per PN machen. Da wir in einem Typografie-Forum sind in dem politische Debatten ohne klaren Typografie-Bezug nicht gestattet sind, mache ich jetzt hier zu.
  17. 4 Punkte
    Nein, es war eine DDR-Ausgabe von 1962:
  18. 4 Punkte
    Heute bin ich über einige alte Jazz-Platten gestolpert. Die Gestaltung stammt von Christoph Ehbets der anscheinend zahlreiche Plattencover für die DDR-Label Amiga und Eterna gestaltete ...
  19. 4 Punkte
    Doch. Das alles funktioniert nur, wenn man Kontrolle über die verwendeten Email-Clients hat. In Organisationen, in denen man weiß, dass alle nur mit einem modernen Desktop-Client Email lesen (am besten noch mit welchem), ist alles bestens. Aber ansonsten bricht das alles schnell zusammen. Heute kannst du Emails auf Smartphones, Smartwatches, Smartboards (z.B. den Tafeln in Þorstelinchens Schule), Dumbphones (z.B. als SMS weitergeleitet) und und und lesen. Barrierefreiheit hinkt bei Email auch weit hinterher. Plain-Text-Email funktioniert immer. Alles andere ist ein weites Feld.
  20. 4 Punkte
    Super, Modula Serif passt. Oblong kommt dem Kaw-Liga-Artwork sehr nahe, bis auf das "R" und das "K". Vielleicht wurden einzelne Glyphen editiert? Was ich als Neuling immer wieder mit Erstaunen feststelle: ganz gleich wie aussergewöhnlich eine Schriftart auch anmuten mag, es scheint doch immer wieder auch Schriftarten zu geben, die einander ähneln und sich nur im Detail unterscheiden. Danke nochmal für die tollen Hinweise!
  21. 4 Punkte
    oder nochmal Emigre: Modula Serif Jedenfalls der Font auf der CD sollte passen http://www.identifont.com/list?3+robotik+3.30+3H7+1+37S+2+2X1H+2+1GV+2+31H+2+3PPD+4+22VQ+4+GU4+4+3H5+5+2CX8+5+2CXA+5+45V+5+4FC+5+6YP+5+42M+5+3PPF+5+8Q8+5+2X1G+5+3D3+5+OZ7+7+32QH+7+43MW+8+4HR+8+33UT+8+IT2+8+4K21+8+4K2A+8+45JT+8+3NUR+8+MG0+8
  22. 4 Punkte
    Das = gehört dort aber auch nicht hin. Eigentlich geht es m.E. nur so vernünftig: In der Abkürzung GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) steckt mehr als nur ... (Ob Fettung, Unterstreichung oder beides benutzt werden soll, kannst du dir aussuchen.)
  23. 4 Punkte
    Ich halte die Verquickung von deutschem Satz und Formelsatz zu einem monströsen Bandwurm für grundsätzlich sehr ungünstig und würde es wenn möglich umschreiben. Wenn es wirklich sein muss, dann entspricht das freistehende Leerzeichen am ehesten dem »ist gleich« oder »entspricht« für das es steht.
  24. 4 Punkte
    Ich vermute, das ist wieder mal ein Fall von No such thing as bad publicity. Da die Schrift kostenlos verteilt wird und Greta keine profitorientierte Marke hat/ist, dürfte sich ein etwaiger Streitwert in Grenzen halten und das Risiko für diese Typen überschaubar bleiben. Natürlich ist das ein Unding und widerspricht auch sowieso komplett dem Anliegen Thunbergs, sich eben nicht zum Thema zu machen. P.S. Und noch nicht mal schwedische Umlaute haben die faulen Säcke gezeichnet/digitalisiert. So können Fans nicht mal Gretas Originalschilder nachsetzen.
  25. 4 Punkte
    Es ist die Deck von Optimo, die spätestens seit Anfang 2012 nicht mehr käuflich ist. (Zu Recherchezwecken: Der vollständige Name der Bibliothek lautet: Médiathèque André Malraux.)
  26. 4 Punkte
    Metapaper ist mir kein angenehmer Partner. Ich habe auf Kundenwunsch dort schon ein paarmal bestellt. Aber erst hatten sie jahrelang Anlaufschwierigkeiten und ich den Ärger mit der Nichtlieferbarkeit von zuvor von meinen Kunden ausgesuchten Papieren. Und dann hat mir grundsätzlich nicht gefallen, wie sie auf den Modezug »Naturpapier dick« aufgesprungen sind und nur jenen Bruchteil des Vollsortiments eines richtigen Papierhändlers bieten, der gerade aktuell nachgefragt wird. Das spart ihnen natürlich den riesigen Lageraufwand eines Vollsortimenters, der die weniger nachgefragten Papiere querfinanzieren muß, der seine Leute fortbildet, Auskunft gibt, berät usw., dem ich auch dankbar bin, daß ich eben dort sowohl das englische Bütten als auch das Zerkall-Kuverts im Diplomatenformat im 100er Paket bekomme und der mir als Stammkunden auch mal bei einer Sorte den Eckpreis minus zehn gibt oder die Expreßlieferung nicht berechnet. Und der mehrmals im Jahr kommt, um mir die Neuheiten zu präsentieren, der also auch ins geschäftliche Risiko geht und etwas ausprobiert. Klar, der Markt ist frei, jeder soll tun, was er tun will, aber ich kaufe möglichst nicht bei Meta, weil ich das Modell unfair finde. Der niedrige Preis schreckt mich hier eher ab. Ich empfehle, die schweren Sorten von Römerturm anzuschauen und das Geld dafür auszugeben, das gutes Papier wert ist. Hier sind keine Billiglohnlieferanten involviert, alle Papier sind mit allem Umwelt-Pipapo zertifiziert, die Leute scheinen so bezahlt zu werden, daß die Fluktuation gering ist. Ich habe über Jahrzehnte dieselben Berater. Wenn einem Colorplan teuer vorkommt, kann man sich ja mal Saunders Waterford anschauen oder auch Cranelettra von Cranes, um die Relationen geradezurücken. Neben Colorplan gibt es aber auch noch ein paar andere Sorten. Zweite Variante: Fedrigoni. Ebenfalls ein gutes Haus. Bei Abnahme von geriester Ware sind auch die Preise sehr in Ordnung. Es gibt einige schwere Kartone. »Sehr günstig« für weiße Naturpapiere in hoher Grammatur ist keine ganz angemessene Anforderung, weil das Produkt an sich teuer ist. Günstiges Nußbaumholz, günstiger Edelstahl, günstiges Edeldesign, günstiger Champagner, günstige Kalligrafie, günstiges Gold – da gilt es vielleicht einen Widerspruch zwischen Anspruch und Potenz aufzulösen.
  27. 4 Punkte
    Es handelt sich um die „Belwe-Antiqua“ von J. G. Schelter und Giesecke, Leipzig von 1913. Gab es auch unter der Bezeichnung „Antiqua Nr. 29“. Es gibt auch eine digalisierte Version, die sich aber von der Bleisatzschrift entsprechend unterscheidet.
  28. 4 Punkte
    Bei deviantart.com gibt es eine Menge Tutorials. Und jenseits dessen sind meterweise Bücher zu dieser Thematik verfasst worden, hier eine kurze Übersicht: https://www.typografie.info/3/Buecher/design-und-typografie.html/ Hoch im Kurs stehen die beiden: Dann gibt es natürlich noch die Handbücher zu den eingesetzten Werkzeugen. Und viel Übung und Erfahrung, weswegen man ab einem gewissen Qualitätsanspruch besser einen Profi hinzuziehen sollte als es selbst zu versuchen.
  29. 4 Punkte
    Ich finde es auch schade, dass der Spruch und die Figur so getrennt sind. Kurze Pixelschieberei: Nachtrag: Das Logo ist wirklich schön.
  30. 4 Punkte
    Herzlich willkommen! In diesem pdf ist "Junger" als Vektordaten enthalten: https://www.junglehrertag.de/download/programm.pdf Ich hab’s dir angehängt … Junger.ai
  31. 4 Punkte
    Das ist ja das Schöne bei digitalen Produkten. Man kann in aller Ruhe die Batterien wieder laden und dann irgendwann ein Update anbieten. Beste Grüße
  32. 4 Punkte
    Steht denjenigen, die ihren Produkten und Firmen Namen geben, nicht das Recht zu, das Produkt oder die Firma so zu benennen, wie sie es für richtig halten? Und ist dann nicht genau das die richtige Schreibweise?
  33. 4 Punkte
  34. 4 Punkte
    http://r-typography.com/18_aquino/ Ich hab nach dem Bild gesucht und untenstehendes Bild gefunden. Dort ist das R-Typography-Logo rechts unten abgebildet, ab da war es leicht
  35. 3 Punkte
    Ein Team von Adobe Create hat das Letterform Archiv in San Francisco besucht und einen kleinen Film darüber gedreht.
  36. 3 Punkte
    sind sie doch bereits, sie werden ja weiterhin verwendet, wenn auch nicht mehr so oft wie in den 30ern. das antilopen-gang-plakat ist ein schönes beispiel um zu zeigen wie man den nazis ihre symbole wegnehmen und umdeuten kann. siehe auch: http://rechtsgegenrechts.de
  37. 3 Punkte
    Hallo Oliver, die Schublade "Troll" verbitte ich mir! Meinem Verständnis nach besteht die Aufgabe eines Forums darin, Meinungen und Erfahrungen austauschen zu können. Diese können auch gegensätzlich sein. Dass in manchen Sprachen (z.B. der ungarischen) andere Regeln gelten als in Deutsch, darüber brauchen wir uns sicher nicht zu streiten. Aber ich gebe zu, dass es hier einige Argumente gibt, über die ich noch einmal in mich gehen werde. Vielleicht schließe ich tatsächlich noch Frieden mit dem Versal-EsZett?
  38. 3 Punkte
    Okay, dann übernehme ich den zweiten Daumen.
  39. 3 Punkte
    Vielleicht hat das ja ein Ungar gemacht. In ungarischen Handschriften, Lettering, Schildern sind sowohl komma- als auch axialsymmetrisch dreieckige bzw. kreissegmentige Diakritika sehr populär. Was ja nicht viel heißen muss (zumindest was die Einteilung der Menschen durch die Nazis anging). In den „Ahnenpässen“ meiner Familie tauchen in mehreren Zweigen stereotyp jüdische Namen auf, witzigerweise gerade auch unter den Vorfahren der Nazis. Wenn dann noch ein paar weitere Details dazukommen (kein einziger christlicher Name unter den Vornamen der Vorfahren dieser Person und „merkwürdigerweise“ kein Taufschein vor der christlichen Hochzeit), ist dann ziemlich wahrscheinlich, dass da ein jüdischer Mann eine christliche Frau geheiratet hat. Das kam im Zuge der Säkularisierung nach der Aufklärung anscheinend recht häufig vor. Und schon nach ein, zwei Generationen wusste niemand mehr vom jüdischen Familienhintergrund bzw. wollte nichts mehr davon wissen. Die stereotyp jüdischen Nachnamen wurden dann von den Trägen nicht mehr so empfunden. Das war auch bei meiner Oma und ihrer Schwester so, geborenen Goldbergs, die (außer ihrem Vater selbst) praktisch keinen Kontakt zur Familie ihres Vaters hatten und auch so gar nicht „arisch“ aussahen. Jüdische Geschäftspartner des Chefs meiner Großtante (die bis zu ihrer Heirat als Sekretärin arbeitete) fragten sie dann auch immer mal, ob das Fräulein Goldberg „eine von ihnen“ sei. Sie hat das dann immer völlig verwundert zurückgewiesen. Sie sei Deutſche, und wie dieser Mensch nur auf die Idee kommen könnte! Na ja. Als ich dann in den 90ern in stark jüdisch geprägten Vierteln New Yorks unterwegs war, habe ich öfter ältere Frauen gesehen, die genau wie meine Oma und meine Großtante aussahen, und da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass das in Deutschland nicht so war. Lange Rede, kurzer Sinn: Deutschland war spätestens seit der Aufklärung ein ziemlicher Melting Pot.
  40. 3 Punkte
    Deswegen wurde das ja nicht mehr gesungen ... *flöt* Ich hätte auch mit der Strophe leben können, kenne sie sogar als Wessi auswendig ... ... aber auch alle drei des Liedes der Deutschen. Dessen erste ist eh total verkannt, weil sie "in gewissen Zeiten" föllig valsch verstanden wurde. Wie schon heute interessierten sich schon damals viele maximal für die Schlagzeile "Deutschland über alles" ohne das nachfolgende Kleingedruckte zu lesen: "wenn es stets zum Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält", d.h. der gemeine Deutsche soll gefälligst zusammen halten statt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen wie bei den drei Schlesischen Kriegen um ebendieses zwischen Preußen und Habsburg oder beim Dreißigjährigen Krieg, Napoleon etc. zuvor oder um Schläfrig-Holzbein nach Entstehung des Liedes. Das sollte vorbei sein, indem man EIN Deutschland drüber setzte. Und auch die 4 Grenzen, die heute als großspuriges Anspruchsdenken erscheinen, waren eher als Gegenteil gedacht. Sie umschreiben halt den deutschen Sprachraum. Sieht man an besten an der Etsch. Das sich damals als deutsch regiert betrachtende Österreich-Ungarn reichte zu jenen Zeiten bekanntlich noch deutlich weiter. Und auch Österreich alleine reichte mit Triest als Hafen der österreichischen Marine bis ans Mittelmeer und damit weit ins Gebiet der Italiener rein. Die Etsch als Symbol für das südlichste deutsche Siedlungsgebiet ist damit also eher Ausdruck der Selbstbeschränkung. Ähnliches wird man bei den anderen Angaben bei genauerem Hingucken für damalige Zeiten feststellen können. Dass das heute nicht mehr aktuell ist ... Nun ja ... Selbst gewähltes Elend derjenigen, die die 1. Strophe so völlig falsch interpretieren wollten ... Die ganze 1. Strophe zusammen ist eben das genaue Gegenteil von dem, was man später draus machte ... Schade, dass man sie heute kaum noch unbelastet im wahren Kontext singen kann. Für damalige Zeiten, als es galt, feudale Systeme abzulösen, bei der Territorien nur taktischer Spielball waren und die Interessen des lokalen Volkes egal, war der Nationalstaat geradezu modern und ein Fortschritt. Und die Hymne war Ausdruck, das mit halbwegs gesundem Maß anzuwenden. Die Risiken und Nebenwirkungen des Nationalstaats sah man halt erst später ... (Schon Grenzziehungen kriegt man selten sauber hin, steter Quell für Konflikte ...) Immerhin lief das bei Kohl ähnlich ab wie dunnemals bei Adenauer: Die Hymne wurde zwischen Kanzler und Bundespräsident im kleinen Schriftverkehr ausgehandelt. ist 2x schon Tradition? "Die Gedanken sind frei" gehört im übrigen natürlich auch zu meinem Lieblingsrepertoire ...
  41. 3 Punkte
    Spaltenlinie funktioniert mit Spaltenspanne einwandfrei.
  42. 3 Punkte
    Ja, das ist schon lange geplant. Wenn ich mal dazu komme, meine vielen Fotos mit den schönen Beispielen zu sichten … Eine ganz rudimentäre Version gibt es schon auf ű.net edit: Die Linkeinfügefunktion spinnt übrigens gerade. Ich habe in letzter Zeit schon öfter gesehen, dass Links einfach nur auf typografie.info zeigen, hatte das aber für einen Nutzerfehler gehalten. Offensichtlich liegt es aber doch an der Software.
  43. 3 Punkte
    So empfehlen wir das aus Agentursicht auch unseren Kunden, die mit Externen offene Dokumente austauschen oder zusammen erstellen. Wir bekommen auch immer wieder das Feedback, dass sich das bewährt. Die Poppins für die Website würde ich nur für Überschriften empfehlen – Fließtext wollte ich damit nicht lesen wollen. Die Kosten für den Avenir-Webfont von 39 € für 250 k Webviews sind aber eigentlich überschaubar. Deswegen eine ähnliche freie Schrift verwenden?
  44. 3 Punkte
    Vielleicht helfen Dir ja auch schöne(re) Fonts mit ähnlicher Anmutung: Mit Serifen http://www.identifont.com/list?3+Rooney Black http://www.identifont.com/similar?4V81 Ohne Serifen https://www.myfonts.com/fonts/rodrigotypo/clarence-world/ https://www.myfonts.com/fonts/rodrigotypo/koni-black/ https://www.myfonts.com/fonts/deartype/hello-headline/
  45. 3 Punkte
    Weil es gerade passt: Neulich bei Rossmann ...
  46. 3 Punkte
    Ich würde dies auch eher so um schreiben: In der Abkürzung GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung steckt mehr als nur... Dann wird es nicht zu einer derart unübersichtlichen Bandwurmformel.
  47. 3 Punkte
    Da es immer bei Satzenden/-anfängen auftaucht: Sind vielleicht im Ausgangstext (in Word?) dort jeweils Zeilenwechsel ("Shift+Enter") eingefügt, also diese kleinen Pfeile, von rechts oben kommend nach links zeigend (wie auf der Enter-Taste)? Die erzeugen nämlich in Word selbst auch beim Blocksatz dieses Bild. Das ließe sich dann ganz einfach mit einem normalen Absatzwechsel (nur "Enter") beheben.
  48. 3 Punkte
    Wurde der überarbeitete Font umbenannt bzw. mal der Font-Cache gelöscht? Dass es sicher ist, dass die Programme auch auf den aktuellen Font zugreifen … Kann auch Quatsch sein, aber man weiß ja nie …
  49. 3 Punkte
    Das umgekehrte /N/ kitzelt mich an der richtigen Stelle. Aus "Handbuch der Schriftarten" von Emil Wetzig. Gerade bei eBay für'n Appel und 'n Ei zu haben.
  50. 3 Punkte
    Ja. Die zwei Striche machen aus dem てte ein でde (ein Kreis macht z.B. aus einem はha ein ぱpa, die Striche dann ein ばba.). Der Platz ist (irgendwo) rechts oben, aber das wird von den Schriftdesignern halt "interpretiert".
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen
Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen
Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen
Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen
Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen
Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen
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