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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 28.12.2019 in Beiträge

  1. 8 Punkte
    zu dem im vergangenen herbst hier angekündigten buchprojekt gab es in wien auch ein symposium. jetzt stehen die gesammelten vorträge bei youtube zum nochmaligen (oder für alle, die wie ich nicht kommen konnten, erstmaligen) anschauen.
  2. 8 Punkte
    Bin gerade hierüber gestolpert: Das Lyon-Tablet; eine Rede des Kaisers Claudius, in Bronze gestanzt. Das ist so gleichmäßig, es könnte gedruckt sein. https://en.wikipedia.org/wiki/Lyon_Tablet
  3. 7 Punkte
    Das müsste die Bookerly sein. Ich vermute, der Screenshot kommt vom Kindle des Autors: https://en.wikipedia.org/wiki/Bookerly
  4. 6 Punkte
    bei MyFonts herunterladen Schlecht vektorisiert ja, Cooper Black nein ... TANGO!
  5. 4 Punkte
    Ähm, nein. Wenn, dann könnt ihr das gern per PN machen. Da wir in einem Typografie-Forum sind in dem politische Debatten ohne klaren Typografie-Bezug nicht gestattet sind, mache ich jetzt hier zu.
  6. 4 Punkte
    In der 1953er Schriftprobe des VEB Offizin Haag Drugulin Leipzig – also bevor die Druckerei umbenannt war – ist die Sorbonne-Antiqua und Sorbonne-Kursiv als Maschinensatzschrift in mehreren Schriftgraden gezeigt. Eine Berthold-Probe aus den ’60er Jahren, die ich dabei habe, weist darauf hin, dass die Sorbonne für den Linotype-Satz gab (nur sagt es mir nicht, ob die Matrizen über die Linotype selbst bzw. Stempel oder über Intertype erhältlich war … zumindest ab dem spät-50er/früh-60er Jahren gab es eine Vereinbarung zwischen Stempel und Berthold, womit sie jeweils bestimmte Schriftentwürfe voneinander selber herstellen und verkaufen dürften, wie z.B. Linotype-Matzrizen von der AG usw.). VEB Haag-Drugulin bzw. Andersen Nexö hatte eine beachtliche Sammlung an Schriften, die noch aus der Vorkriegszeit übrig waren. Außerdem haben sie – zumindest in den 1950er und frühen 1960er Jahren, falls auch nicht später – neue Schriften aus dem Westen importiert. Die Fotosatz-Maschinen, die sie später aus dem Westen importierten, kamen auch mit nicht-Typoartschriften geliefert, also Linotypes Times und Univers, zum Beispiel. Der Hinweis auf Sorbonne in den MEW-Bänden habe ich aus Artikeln über die Gestaltung der späteren MEGA-Reihe. Meine Infos dazu kommen aus einem 1975er Artikel von Albert Kapr. Diese war ursprünglich im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel aber Kapr druckte den Text in seinem 1982er Buch Schrift- und Buchkunst: Aufsätze, Reden und künstlerischen Arbeiten nach (S. 171–178). Auch Hilfreich ist Claudia Reichels Artikel »Auswählen, Gliedern, Anordnen und logisch Lesbarmachen von Schrift: Zur Typographie der MEGA.« In MEGA-Studien. Nr. 1999 (Amsterdam: Internationale Marx-Engels-Stiftung, S. 34–52). Sie schreibt dort, dass die Marx/Engels-Texte der MEW-Bände in der Didot gesetzt sind, während der Apparat-Text in der Sorbonne war. Kapr wiederum merkte in seinem Artikel, dass die Druckerei diese nur in Maschienensatz hatte. Ich habe zwar keinen festen Beweis, auf dem ich zeigen kann, dass die Andersen Nexö auch Linotype-Maschinen hatte, aber ich habe mehreren Büchern, die ganz sicher mit Linotypesatz gesetzt sind und dort gedruckt waren. Typoart fertigte Zeilensetzmaschienenmatrizen von mehreren ihrer Schriften und Andersen Nexö war eine der größten Druckereien des Landes. Selbst wenn die Zeilensetzmaschinen nicht aus der Mergenthaler-Linotype-Fabrik aus der Vorkriegszeit stammten waren sie trotzdem »Linotypes«, denn Intertype-Maschinen und den Linotype-Klon aus Leningrad (die waren grün und in der DDR ganz oft im Einsatz) verwendete derselben Technik und sowohl die Matrizen von Linotype selbst als auch die Linotype-Klonen waren austauschbar (also funktionierte die Matrizen von Intertype, Simoncini oder Typoart in einer Linotypemaschiene genauso gut wie Matrizen von Linotype selbst).
  7. 4 Punkte
    Für alle, die es interessiert: Es handelt sich bei der gesuchten Schrift um die Nostra.
  8. 4 Punkte
  9. 3 Punkte
  10. 3 Punkte
    Ein Team von Adobe Create hat das Letterform Archiv in San Francisco besucht und einen kleinen Film darüber gedreht.
  11. 3 Punkte
    Ich kenne das Zitat leider nicht – die Leipziger Grafikerin Annett Riechert hat allerdings über das kleine g sogar eine Publikation gemacht, vielleicht findet es sich ja dort * (leider ist sie hier nicht sehr aktiv, wenn sich nichts weiter ergibt wäre sie aber bestimmt die richtige Quelle). * hab ich zuhause, ich werde mal nachschauen
  12. 3 Punkte
    Berlin, Naturkundemuseum
  13. 3 Punkte
    Den mittleren Schrägstrich würde ich weglassen, weil er ja schon im 🇺‍🇸 Datum vorkommt. Weil in solchen Konstrukten immer schon zu viele Punkte und Striche vorkommen, versuche ich immer, das ohne zusätzliche Striche und Punkte zu lösen, also z.B. mit extra viel Platz zwischen den Sprachen, zweifarbig oder zweizeilig. Klar, geht nicht immer. Zu US-Datum und -Zeit an sich: • Der Wochentag kann auch zweibuchstabig abgekürzt werden; das ist sogar üblicher. • Danach kommt kein Punkt. Mo, Tu, We, Th, Fr, Sa, Su • 1/25 ist richtig. 01/25 (oder auch 12/01) ist hyperkorrekt und sollte eher vermieden werden. Sieht man aber trotzdem oft. • 10:00 a.m. vermeiden, lieber 10 a.m. • In Tabellen/tabellenartigen Listen kann es allerdings sinnvoll sein, sowohl 01/25 als auch 10:00 a.m. zu schreiben. • Statt a.m./p.m. werden die Punkte auch oft weggelassen, besonders, wenn der Kontext klar ist. Im Fließtext also eher weniger (wegen der Verwechslungsmöglichkeit mit I am a person, aber wenn Datum/Zeit so auf einer Zeile stehen, ist das gar kein Problem und gängige Praxis. Auch so lassen sich endlose Punktsalate vermeiden. • Kapitälchen machen sich auch gut. 10 am • Also, kürzestmöglich wäre das obige Beispiel Sa, 1/25, 10 am Schon viel machbarer, oder?
  14. 3 Punkte
    Ich sehe dort arabische Zahlen …
  15. 3 Punkte
    Hakennasennatter Kam heute bei „Wer weiß denn sowas?“ vor und der Pflaume ist beim Vorlesen der Frage auch gestolpert. Wäre ich wohl auch wegen der vielen Doppelenns, die keine sind. Doppelenns
  16. 3 Punkte
    OT, aber nicht ganz: Ich muss gerade wieder mal Rätsel erfinden und suche dazu auch Anagramme ... zu Sachsen-Anhalt kam dies dabei heraus: Haschnasental. Frohes Neues!
  17. 2 Punkte
  18. 2 Punkte
    Die hatten sogar neuzeitlichste Fabrikationseinrichtungen!
  19. 2 Punkte
    Ralf hat recht! Die genaue Schrift, die damals im Satz für die Bücher verwendet worden ist, hieß Sorbonne. Sorbonne war Bertholds Handsatz-Version von Cheltenham (die sie vielleicht sogar kurz nach 1900 von dem American Type Founders Company lizenzierte, aber dazu weiß ich nichts konkretes). Jedoch hat jemandem (Intertype? Typograph? Monoline?) die Sorbonne für den Maschinensatz irgendwann übernommen. Das Buch wurde in der Leipziger Offizin Andersen Nexö mit der Maschinensatz-Version von der Sorbonne gesetzt und gedruckt.
  20. 2 Punkte
    Sollten nicht alle Schriftsteller in der Lage sein, einzelne Buchstaben richtig zu beugen?
  21. 2 Punkte
  22. 1 Punkt
    Steiermark ist schon berühmt für Kürbiskernöl
  23. 1 Punkt
  24. 1 Punkt
    Einige Bereiche von „Dokument einrichten“ werden auch in der Eigenschaften-Palette dargestellt. Eventuell genügt dir das ja ...
  25. 1 Punkt
    ein schönes Wort - Danke, Herr Schumacher!
  26. 1 Punkt
    Vorbeitrittshilfen (gesehen auf tagesschau.de; wenn die EU Arschtritte verteilt)
  27. 1 Punkt
    Dazu müsste ich die Beleidigungen kennen. Mal ganz ehrlich: Wenn ich keinen Kommentar über den Dateinamen abgegeben hätte, weil ich der einzige war, der ihn überhaupt angeschaut hat, wär das Thema hier gar nicht aufgepoppt. Der Dateiname enthält eine Beleidigung, richtig, aber es ist meiner Meinung nach keine Beleidigung "in einem Dateinamen versteckt", dazu hätte der Dateiname offen ersichtlich sein müssen.
  28. 1 Punkt
    Natürlich geht es uns was an. Dich auch. Du lebst in Deutschland. Das bringt Pflichten mit sich. Da darfst du eben nicht so einfach mit den Schultern zucken, wenn Minderjährige … (siehe oben). Obendrein dürfte der Dateiname (klar an eine identifizierbare Person gerichtet), den Beleidigungsstraftatbestand erfüllen. Mindestens.
  29. 1 Punkt
    Diese Version visualisiert typografisch die geistige Enge (zumindest der Facebook-Seite) deutlich treffender.
  30. 1 Punkt
    Wie? Winselschön? In etwa so? ;-)
  31. 1 Punkt
    Zeig doch mal Beispiele! So grundsätzlich ist immer schwer zu sagen, was passt. Bzw. habt ihr im Vorfeld keine Einführung zu Schriftklassifikation oder Schriftmischung gehabt? Das wäre ja eher Job deines Dozenten euch da aufzuklären ... Allerdings auch eure Arbeit zu begleiten und Tipps zu geben. Darüber hinaus kannst du hier natürlich gerne weitergehende Einschätzungen bekommen, wenn du mal zeigst, was dir gefällt oder was deiner Meinung nach passend wäre. Probiere aus, mach dir ein Bild und sammle Erfahrungen – dabei geht es in der Ausbildung, und nicht darum perfekte Entwürfe aus dem Hut zu zaubern. Das widerspricht sich m. E. Wenn es kalt wirken soll, würde ich kein warmes Papier nehmen, da kann die blaue Schrift gar nicht kalt wirken, weil das Papier immer durchkommt. Auch hier ausprobieren und Erfahrungen sammeln!
  32. 1 Punkt
    Vielen Dank für Deine Antwort, @D2C! Ich beobachte mit Spannung, ob sich noch jemand mit weiteren Informationen findet. Das Wenige, was ich noch recherchieren konnte: Bei Luc Devroye und auch andernorts findet man die Angabe, dass Friedrich Pustet eine "Neue Kirchenschrift" aus der Bauerschen Gießerei exklusiv nutzte, die J. Chr. Bauer um 1890 (so Devroye, nach anderen 1850-1861) geschnitten hatte. Allerdings soll es sich dabei um eine Renaissance-Antiqua gehandelt haben. Kann das jemand bestätigen? Leider stehen mir keine Schriftmuster zur Verfügung. Ansonsten ist die gesuchte Schrift eine ausgesprochene Spezialschrift, die möglicherweise ausschließlich von Fr. Pustet genutzt wurde. Dafür spricht, dass die Schrift auf den Satz lateinischer liturgischer Texte zum Gebrauch bei schlechten Lichtverhältnissen optimiert ist (entspr. Sonderzeichen, die sehr klotzigen Akzente); außerdem war Pustet seinerzeit einer von nur drei Verlagen weltweit, die amtliche Texte der katholischen Kirche drucken durften (die anderen waren Desclée et Cie. in Tournai und die Typographia [Polyglotta] Vaticana in Rom). Andere hatten dafür also keine Verwendung. (Desclée, berühmt für den Druck von Quadratnotation, benutzte zuletzt m.W. eine Goudy, die Typographia Vaticana eine Romana, die dort "Elzeviriana" genannt wurde, und später eine Garamond.) Gut möglich also, dass dazu überhaupt nichts Schriftliches existiert. Ich habe nun aus der Not heraus begonnen, die Schrift selbst zu digitalisieren. Mein Erstlingswerk in dieser Richtung -- mal sehen, ob's was wird... PS: Einen Fehler in meinem ersten Post muss ich noch korrigieren: Die Auszeichnungsschrift ist natürlich überall die Weiß-Antiqua; die Genzsch-Antiqua verwendet Pustet zwar meist zusätzlich, aber nicht in diesem Beispiel.
  33. 1 Punkt
    Marx-Engels-Werke Kein kniffeliges Wort in diesem Sinne, aber als ich die Überschrift las, dachte ich, die beiden waren doch keine Industriellen? Oder gibt es Industrieunternehmer gleichen Namens? Dass es um Bücher geht habe ich erst im Beitrag gerallt
  34. 1 Punkt
    Ich lese dort 672 156 438 Soweit ich weiß, gibt es für die arabischen Zahlen unzählige Schreibweisen, je nach Herkunft, Schreiber, Volksstamm, Sprache und so weiter. Mal so wie es in meinem link dargestellt ist, aber auch gespiegelt, wie die 3 auf deiner Box. Ralfs Vorschlag, das jemand Arabisch Sprechenden zu zeigen, kann aber sicher für Klarheit schaffen.
  35. 1 Punkt
    i ich würde noch klugscheißerisch anmerken wollen, dass "Wutz" auf pfälzisch das weibliche Schwein bezeichnet... trotzem: hübsch isser, der Hüpfer...
  36. 1 Punkt
    Danke für die Bilder! Das ist echt böse – da muss Dich jemand sehr 'mögen' 😂
  37. 1 Punkt
    Aber gern! Und wenn Du Zwischenstände zeigen möchtest oder das fertige Ergebnis, weißt Du ja wo.
  38. 1 Punkt
    Mir ist noch die Skia und Lithos eingefallen. Kommt wohl auch darauf an, ob die Schrift eher für Schaugrößen oder Lesegrößen zugeschnitten bzw. eingesetzt werden soll. Man könnte ja auch über zwei Varianten nachdenken. Ich persönlich finde auch, dass sie durch die schrägen Strichenden etwas archaischer und lebendiger wirkt, was ja durchaus reizvoll sein kann.
  39. 1 Punkt
    Ich war am Wochenende mal ein bisschen Buchstaben sammeln … :) Auf einer zehnminütigen Busfahrt kam ich an folgenden vier Schmuckstücken vorbei. Der wahre Typograph braucht eben (fast) nur eine Schrift … :| Handarbeit :wink: Und das darf auch nicht fehlen: Für den Futura-Fan: Hübsch: Edit: Bild neu geladen
  40. 1 Punkt
    Nachteile eines Schlafwanderers. Klingt nach einem spannenden Titel für ein Buch oder ein klassisches Musikstück.
  41. 1 Punkt
    Hallo Zusammen, ich habe mich eine Weile nicht mehr aktiv gemeldet, aber das Forum nach wie vor fast täglich besucht. (Insbesondere "Typografische Fundstücke" und "Kniffliges Wort".) Ich hatte mit meiner Schwester eine Diskussion über beigefügten Schriftzug / Logo: Meiner Meinung nach funktioniert der Schriftzug nicht, weil das B, das E und auch das D nicht funktionieren / keine gute Figur machen. Und gerade das B wird dann bei den würfelförmigen Verpackungen eines dieser Artikel der Marke (ich glaube es war eine Duftkerze) in maximaler Größe abgebildet ... Was ist Eure Meinung zu dem Schriftzug? Vielleicht bin ich auch falsch gewickelt bzw. erkenne ich die Ästhetik nicht ... PS: Das Y, das R und das O finde ich ja ganz angenehm. Grüße Gregor
  42. 1 Punkt
    ganz herzlichen Dank für die freundlichen und hilfreichen Antworten!
  43. 1 Punkt
    sind sie doch bereits, sie werden ja weiterhin verwendet, wenn auch nicht mehr so oft wie in den 30ern. das antilopen-gang-plakat ist ein schönes beispiel um zu zeigen wie man den nazis ihre symbole wegnehmen und umdeuten kann. siehe auch: http://rechtsgegenrechts.de
  44. 1 Punkt
    Evtl. Dolly von Underware? Herkunft würde passen, moderne Brotschrift ist sie auch. Willkommen im Forum!
  45. 0 Punkte
    Ah ja. Wieder was gelernt. Auch, dass die Steiermark das Thüringen Österreichs ist.
  46. 0 Punkte
    Deswegen steht da ja auch Gott helf mir diese Tür aufzuwuchten.
  47. 0 Punkte
    Danke, aber es geht mir mehr um das Datum.... 1/25... oder 1-25.... oder wie auch immer 🙂
  48. 0 Punkte
    😉Ich glaube das schenke ich meiner Frau 😎
  49. 0 Punkte
    Das Wort ist typografisch ungeschickt gesetzt ... Die Autor-E-Flexion beugt mit einem elektronisch gesteuertem Gerät den Autor selbst, während er schreibt, das beugt Rückenbeschwerden durch zu langes Sitzen vor ...
  50. 0 Punkte
    Haftbuchstaben kämen dazu in Beugehaft …
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
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