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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 30.11.2010 in Fontlisten

  1. 10 Punkte
    Fragen nach Schriften für den Einsatz in Bachelor-, Diplom-, Master- oder auch Doktorarbeiten werden hier im Forum in schöner Regelmäßigkeit gestellt. Groß ist der Verdruss über die altbekannte Vorgabe, Times New Roman und Arial einzusetzen, genauso groß der Wunsch der Verfasser, sich durch ansprechende Typografie und eine alternative Schriftwahl vom grauen Einheitsbrei unzähliger, bereits existierender wissenschaftlicher Arbeiten abzusetzen. Dieses Anliegen ist mehr als verständlich. Dennoch weisen wir hier im Forum – und das soll auch an dieser Stelle geschehen – immer wieder darauf hin, dass die Fragesteller zunächst genau in Erfahrung bringen sollten, ob die Schriftenvorgaben ihrer Universitäten für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten zwingend sind – oder reine Empfehlungen darstellen, die eine alternative Schriftwahl ausdrücklich erlauben. Sollte Letzteres der Fall sein, dann gibt es bei der Wahl der Alternativschriften ein paar Dinge zu beachten. So sollte die Typografie (also die Anwendung von Schrift) sich speziell in wissenschaftlichen Arbeiten davon leiten lassen, dem Leser der Arbeit »zu dienen«. Soll heißen: Wählt der Verfasser Schriften, die zu ungewöhnlich in der Form oder aus anderen Gründen zu leseunfreundlich sind, dann erschwert dies dem Lesenden nicht nur die reine Lesetätigkeit, sondern auch die Aufnahme der im Text enthaltenen Informationen. Beides wäre für eine wissenschaftliche Arbeit fatal und könnte im schlimmsten Falle die Notengebung negativ beeinflussen. Damit das nicht passiert, sollte mit Inhalt und Form der Arbeit auf eine Weise umgegangen werden, die die Aufnahme der Informationen so leicht und angenehm wie möglich macht. Um die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir nach ausführlichen Diskussionen eine Liste von empfehlenswerten Schriftenpaaren für den Satz wissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt. Dabei ist in allen Fällen die Serifenschrift als Fließtextschrift gedacht und die jeweils zugeordnete Sans als Gegenstück für Überschriften und Auszeichnungen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Kritik, Vorschläge für weitere Schriften und sonstige Anregungen/Ergänzungen sind von daher immer herzlich willkommen. Eine generelle Anmerkung: Typografie besteht natürlich nicht nur aus der Wahl der richtigen Schriften. Man kann, bei falscher Anwendung, die besten Schriften zuverlässig zugrunde richten und mit ihnen vollkommen unleserliche Schriftstücke fabrizieren. Umgekehrt kann man aber auch mit schlechten Schriften durch einen mit Sorgfalt und Bedacht erstellten Textsatz ein durchaus respektables Ergebnis erzielen. Damit schlechte oder unpassende Schriften bei wissenschaftlichen Arbeiten in Zukunft kein Problem mehr sein müssen, haben wir diese Liste erstellt – und für alle darüber hinausgehenden Fragen rund um die Typografie gibt es das Forum und sein Archiv. Dort findet sich bereits eine Vielzahl an Fragen und Antworten zur Schriftanwendung in wissenschaftlichen Arbeiten. Sollte es Fragen geben, die noch nicht gestellt wurden, dann zögert bitte nicht, einen neuen Thread zu eröffnen und sie zu stellen – wir helfen gerne! Eine gute Wahl: Minion + Myriad Diese beiden Schriften sind moderne Klassiker, die hier immer wieder guten Gewissens für die Verwendung in wissenschaftlichen Arbeiten empfohlen werden. Großer Vorteil: Myriad und Minion stehen auf beinahe jedem Rechner standardmäßig zur Verfügung und schonen auf diese Weise das Budget. Mit der Minion als Fließtextschrift und der Myriad als flankierender Schrift für Überschriften und Auszeichnungen kann man (bei sorgfältiger Anwendung) kaum etwas falsch machen – aber sehr viel richtig. Edel und unverbraucht: Skolar Serif + Sans Dieses Duo lässt bei Satz und Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten kaum einen Wunsch offen: Hoher Zeichenumfang und ein breiter Sprachenausbau der Skolar lassen sofort erahnen, dass sie speziell für diesen Zweck entworfen wurden. Der (für diese Liste) vergleichsweise hohe Preis dieser Schriftfamilie garantiert ein unverbrauchtes Erscheinungsbild und eine gewisse Exklusivität. Das Microsoft-Duo: Cambria + Calibri Die Cambria ist eine gute Alternative zur Times New Roman und speziell im Hinblick auf ihre gute Bildschirmleserlichkeit zu empfehlen. Ihr Schöpfer Jelle Busma bezeichnet sie als »robustes Arbeitspferd« und mit ihrem großen Zeichenumfang eignet sie sich gut auch für wissenschaftlich-technische Arbeiten. Als ergänzende Schrift für Headlines und Auszeichnungen bietet sich die Calibri an; wie die Cambria auch wird sie seit der OS-Version »Vista« als Microsoft-Systemschrift ausgeliefert und ist auch Bestandteil der neueren Microsoft-Office-Pakete. (Als mögliche Alternative zur Calibri empfehlen Forumsmitglieder die Akkurat. Sie hat allerdings einen relativ begrenzten Zeichenumfang. Bitte vor Verwendung prüfen, ob alle benötigen Zeichen vorhanden sind) Hochwertige Allrounder: Thesis Serif + Sans (+ Mix + Mono) Bei der Thesis ist der Name Programm: Diese Schriftensippe aus Sans, Serif, Mix und Mono deckt an Formvariationen eigentlich alles ab, was das Herz eines Verfassers (und Gestalters) wissenschaftlicher Texte begehrt. Die Thesis ist – wie die Skolar – zugegebenermaßen nicht ganz günstig, allerdings benötigt man für eine wissenschaftliche Arbeit ja auch nicht gleich das komplette Paket, sondern kann die benötigten Schnitte nach Bedarf einzeln kaufen. Freundlich und kompetent: Arno + Hypatia Sans Die Arno besitzt einen umfangreichen Zeichensatz mit erweiterter lateinischer, kyrillischer und griechischer (inkl. polytonisch) Belegung und eignet sich damit hevorragend als Fließtextschrift für wissenschaftliche Arbeiten. Als Auszeichnungsschrift zur Arno empfiehlt sich die (mit ebenfalls großem Zeichenumfang versehene) serifenlose Hypatia Sans. Dieses Duo besticht – bei aller wissenschaftlich-formalen Korrektheit – durch ein angenehm freundliches Erscheinungsbild. Kostenlos und vielsprachig: PT Serif + Sans Dieses Duo hat einen ungewöhliche Entstehungsgeschichte (gewidmet ist es Peter dem Großen und seiner Schriftreform) und besticht insbesondere durch den komfortablen Sprachenumfang. Die Klassiker: Palatino + Frutiger Die Palatino ist eine der bekanntesten Schriften ihres Gestalters Hermann Zapf. Die Renaissance-Antiqua mit kalligrafischem Charakter läuft relativ breit und hat ein robustes, lesefreundliches Erscheinungsbild, mit dem sie sich wunderbar für Fließtexte eignet. Als Ergänzung für Überschriften und Auszeichnungen eignet sich die nach ihrem Schöpfer benannte Frutiger, die ihrerseits eine der bekanntesten serifenlosen Schriften überhaupt ist. Der Einsatz dieser Schriften ist keine typografische Revolution – aber eine gute Wahl. Für Juristen: Equity + Concourse Die Serifenschrift Equity und ihre serifenlose Schwester Concourse wurden 2011, bzw. 2012, speziell für die Bedürfnisse der Verfasser juristischer Texte von Schriftgestalter Matthew Butterick entworfen. Für Sprachwissenschaftler besonders interessant: Andron + Lapidaria Diese beiden Schriften aus der Feder von Andreas Stötzner eignen sich – neben allem anderen – besonders gut für den Einsatz im sprachwissenschaftlichen Bereich. Die Andron ist mit umfassender lateinischer Belegung sowie Griechisch und Kyrillisch verfügbar und wird fortlaufend weiter ausgebaut. Die Schnitte der Lapidaria bieten eine vollständige Unterstützung aller eurolateinischen Sprachen sowie Griechisch. Kostenlos, umfangreich und für XeTeX geeignet: Linux Libertine + Biolinum Diese beiden Schriften wurden entwickelt vom Libertine-Open-Fonts-Projekt. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, ansprechende und umfassend ausgebaute Schriften als freie Alternative zu bestehenden Fonts wie Times New Roman oder Arial zu entwickeln. Die Fonts dürfen von den Nutzern kostenlos verwendet und weiterentwickelt werden, genauere Informationen hierzu finden sich auf der Website des Projektes (Lizenz: GPL, bzw. SIL). Dank ihrer identischen vertikalen Metrik harmonieren die beiden Schriften ausgesprochen gut und eignen sich unter anderem auch für den Einsatz in Satzprogrammen wie XeTeX, welches eine volle Unterstützung der zahlreichen Open-Type-Funktionen bietet.
  2. 6 Punkte
    Diese Liste enthält Serifenschriften, welche insbesondere für den Satz von Mengentexten konzipiert wurden aber anders als ihre klassischen Vertreter (Garamond, Sabon, Baskerville, Utopia, usw.) noch nicht so inflationär im Einsatz sind und somit eine wohltuende Abwechslung bieten. Kriterien: Schriftfamilie wurde explizit für Lesegrößen konzipiert bzw. enthält optische Größen dafür Kapitälchen in aufrechten und kursiven Schnitten Proportionale Versal- und Mediävalziffern Hoch- und tiefgestellte Ziffern Folgende Schriftfamilien sind mit Versaleszett (ẞ) ausgestattet: Antonia Bona Nova Garibaldi Goodchild Pro FF Kievit Serif Lunaquête Marco Meret Milo Quador Rooney Skolar Tabac Traction Tuna
  3. 5 Punkte
    Unzialschriften sind nicht in das allgemeingültige Groß-/Kleinbuchstaben-Schema einzuordnen. Die »Uncialis« entstand am Ende der Antike als formale Buchschrift, sie weist Merkmale der Römischen Kapitalis und der Römischen Kursive auf. Sie bildet entwicklungsgeschichtlich das wichtigste Bindeglied zwischen Groß- und Kleinbuchstaben. Charakteristisch sind vor allem zwei Dinge. 1. Viele gerundete Detailformen, deutlich mehr als bei der Kapitalis. Zum Beispiel bei E, H und M. 2. Gering ausgeprägte Ober- und Unterlängen. Dieses Merkmal hat sich später über die Zwischenstufe der »Halbunziale« verstärkt und wurde schließlich in der karolingischen Minuskel in bis heute gültiger Weise ausgeprägt. Auch in der griechischen und in der koptischen Schrift gibt es unziale Ausprägungen. Die von Bischof Wulfila im 4. Jh. n. Chr. erfundene gotische (od. westgotische) Schrift ist ebenfalls, ihrem Formcharakter nach, eine Unzialschrift. In dieser Schrift hat der Text der sog. Wulfila-Bibel das Licht der Welt erblickt – die älteste Fassung der Bibel in einer germanischen Sprache überhaupt. Im Alltag spielen Unzialschriften heute eine noch geringere Rolle als die gebrochenen Schriften. Das hat sicher damit zu tun, daß sie bereits vor mindestens 600 Jahren im Gebrauch durch Minuskelschriften praktisch völlig verdrängt wurden. Einzig in Irland haben sich bis in unsere Zeit unziale Formen – in der spezifisch insularen Ausprägung – im Schriftwesen erhalten. Trotz gewisser Gemeinsamkeiten sollte man jedoch irische Schriften und unziale Schriften (allgemein) nicht einander gleichsetzen und verwechseln. Aufgrund der beschriebenen historischen Entwicklung ist das Fontangebot an Unzialschriften entsprechend überschaubar. Gleichwohl hat diese »exotische« Schriftart immer wieder Gestalter zu Interpretationen angeregt. Am bekanntesten ist sicher die Hammer-Unziale (Klingspor 1921) von Viktor Karl Hammer (1882–1967), die auch unter dem Namen American Uncial vertrieben wird. In heutigen Fonts belegen in der Regel unziale Glyphen die Kleinbuchstaben-Positionen. Übrigens: der Vorspann des beliebten Kultfilmes »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« ist mit einer eigens dafür entworfenen Unzialschrift gestaltet.
  4. 5 Punkte
    Dekorative Schriften mit übersteigertem Textur-Effekt wie er im Hockdruckverfahren auftreten kann. Diese Liste sammelt entsprechende, empfehlenswerte kommerzielle Schriften, die gut ausgebaut sind und gegebenenfalls auch Glyphenvarianten anbieten, wodurch die gleichen Buchstaben bei mehrfacher Benutzung jeweils unterschiedlich aussehen. Dadurch wird der gewünschte handgemachten Charakter zusätzlich unterstrichen.
  5. 4 Punkte
    Die beliebtesten Schriftveröffentlichungen des Jahres 2017 bei Typografie.info *Das sind die 2017 erschienenen Fonts, welche es in das Wiki von Typografie.info geschafft haben und bereits von mehreren Nutzern mit durchschnittlich mindestens vier Sternen bewertet worden sind – wobei die Auszeichnung mit fünf Sternen ausblieb.
  6. 4 Punkte
    Meine Schriftenlieblinge Ich habe diese Liste nicht nach strategischen Überlegungen zusammengestellt und bin auch nicht nach technischen Raffinessen gegangen. Und sollte man mich jemals auffordern, eine Liste der zehn Schriften aufzustellen, auf die ich mich für den Rest meines Lebens beschränken könnte, dann sähe diese vermutlich auch ein bisschen anders aus. Dennoch: Die Schriften, die sich in dieser Lieblingsliste befinden, habe ich ganz bewusst ausgewählt, weil sie allesamt – auf die ein oder andere Weise – etwas Besonderes an sich haben: ein Detail, eine Anmutung, einen starken Charakter oder auch Eigenwilligkeit im besten Sinne. Bei genauer Betrachtung kann ich meiner Auswahl außerdem eine gewisse nostalgische Note nicht ganz absprechen – aber die schadet ja auch nicht. Whitman Die Kollegen aus dem Forum werden sich erinnern: Um die Whitman bin ich jahrelang herumgeschlichen und vor kurzem habe ich mir dann endlich eine Lizenz gegönnt. Ein klassisches Antiquaskelett mit außergewöhnlichem Spiel von Geraden und Kurven, ein pures, beinahe strenges Schriftbild mit dennoch freundlicher Anmutung – das macht die Whitman für mich zu einer ganz besonderen Schrift, die ich der Aufmerksamkeit der Leser empfehlen möchte. Carpenter Script Eine wunderschöne alte Handschrift, die durch Charakter und eigenwillige Buchstabenformen besticht. Ich habe sie schon ganz zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn kennengelernt und schätze sie bis heute. Clarendon Die Clarendon mit ihren kraftvollen und dennoch eleganten Formen und ihrem stilsicheren Auftreten hat mich vom ersten Anblick an begeistert. Überraschend finde ich, welchen Siegeszug diese Schrift aus dem Jahre 1845 in den letzten zehn, fünfzehn Jahren in den Bereichen Mode und Design angetreten hat und wie aktuell und zeitgemäß sie noch immer gegen ihre junge Konkurrenz besteht. Zierfische Diese charmante Schnörkelschrift, deren Gestaltung vom handgeschriebenen Ladenschild eines Berliner Zierfischehändlers inspiriert wurde, gefällt mir so gut, dass ich mit ihr kürzlich sogar den Namen meines kleinen Segelbootes in adrettem Weiß auf den blauen Bug gepinselt habe. Sieht sehr schön aus! Gotham Serifenlose Schriften sind in meiner Liste zwar rar gesät, aber die Gotham hat es mir angetan. Diese Formen, diese Klarheit! Ich muss mich wirklich zusammenreißen, die Schöne nicht über Gebühr zu verwenden, denn ich bin natürlich nicht die einzige, die dem zeitlosen Charme dieser klassisch-modernen Groteskschrift erlegen ist. PMN Caecilia Das entzückende Fräulein Caecilia – wie muss es ihr in den Ohren klingen – so oft wie sie hier im Forum schon Thema war! Peter Matthias Noordzijs wohlgeformte Egyptienne besticht durch knackige Formen und – speziell in der Kursiven – außergewöhnlich schöne Rundungen, nach denen man bei anderen Slabserif-Fonts lange suchen muss. FS Sammy Ein wirklich schöner Handschriftfont – fließend und modern in seinen Formen, unkompliziert in der Verarbeitung und freundlich in der Ausstrahlung. Die FS Sammy ist eine echte Multifunktionshandschrift. Berkeley Old Style Diese elegante Serifenschrift lernte ich während meines ersten Designpraktikums kennen. Bei meiner damaligen Agentur war sie lange Jahre fester Bestandteil des Corporate Designs. Zart und kraftvoll, klassisch und dennoch modern besticht die Berkeley Old Style durch schön durchdachte Details und eine ausdrucksvolle Kursive. Reporter Hach, die »Reporter«! Wir haben ja hier im Forum bereits darüber diskutiert, welch unterschiedliche Erinnerungen wir alle mit dieser Schrift verbinden. Für mich gehört sie untrennbar zu alten Krimis aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Paul Temple kommt mir in den Sinn, Nick Knatterton, Victor Gunn – auf Taschenbuchtiteln, Plakaten und in Zeitungsschlagzeilen. Lustigerweise habe ich noch nie etwas mit dieser Schrift gestaltet – aber ich kann sie enorm gut leiden. DIN Die DIN ist die zweite serifenlose Schrift in meiner Liste. Bei den Grotestschriften haben es mir immer schon jene ohne große Schnörkel angetan. Die DIN habe ich vor Jahren für mein erstes eigenes Corporate Design verwendet. Inzwischen hat mein berufliches Erscheinungsbild zwar gewechselt – aber die DIN mag ich immer noch in ihrer schlichten Zeitlosigkeit. Walbaum Antiqua Ein großer Klassiker, dessen Formensprache ich liebe! Streng und kompromisslos, klassisch und doch modern, da können – in meinen Augen – auch durchaus gelungene Neuinterpretationen der Walbaum Antiqua nur bedingt das Wasser reichen. Luxus Brut Und zum Schluss noch mal eine Schreibschrift in meiner Liste, die der weiter oben genannten Carpenter Script in den Proportionen gar nicht unähnlich ist – aber eben doch ganz anders. Die Luxus Brut versprüht diesen Hauch von Leichtigkeit, Eleganz und Luxus – sie ist sozusagen das schriftgewordene Champagnerflaschenetikett. In der Verarbeitung ist sie durchaus eigenwillig, aber ein paar Starallüren muss man einem solchen Luxusgeschöpf wohl einfach zubilligen. Gandhi Sans und Serif Diese beiden sind meine liebsten Gratisschriften. Gestaltet von der Buchhandelskette Gandhi in Mexico mit dem Ziel, der einheimischen Bevölkerung das Lesen näher zu bringen, macht dieses Schriftenduo auch außerhalb Mexicos eine ausgesprochen gute Figur.
  7. 4 Punkte
    Diese Liste sammelt Schriftarten, die sich im Sinne einer Lesefreundlichkeit insbesondere für Mengentexte (z.B. in Büchern) eignen.
  8. 4 Punkte
    Unter Schreibmaschinenschriften versteht man nichtproportionale (dicktengleiche) Schriftarten welche an Originalschriften mechanischer oder elektrischer Schreibmaschinen angelehnt sind oder auf diesen basieren.
  9. 3 Punkte
    In meiner Lieblingsschriften-Listen finden sich ein paar Klassiker, die für mich einfach sehr bedeutsam sind aber auch moderne Schriften, die mich inspirieren. Avenir Als ich diese Schrift das erste Mal sah, konnte ich überhaupt nichts mit ihr anfangen. Sie ist nicht so klar und deutlich konstruiert wie Futura, keine rein statische, sachliche wie Helvetica und auch nicht weich humanistisch wie Frutiger. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass sie gerade als Mischung aus alldem ein Meisterwerk ist.
  10. 3 Punkte
    Folgende Liste enthält über 15 Alternativvorschläge für den Microsoft-Systemfont Comic Sans, welcher seit 1995 durch die Windows-Betriebssysteme weit verbreitet wurde und daher sehr häufig zu sehen ist. bei MyFonts herunterladen Die Comic Sans wird gern für vielfältigste Themengebiete angewendet. Daher beschränkt sich diese Liste auch nicht nur auf Comic-Schriften. Vielmehr möchte sie Alternativen für Inhalte vorschlagen, welche kindlich-verspielt und niedlich-knuffig, menschlich-sanft, handgemacht-robust oder einfach nur etwas belebter, ausgefallener und nicht so statisch-clean wie klassische serifenlose Leseschriften wirken sollen. Dennoch haben alle Alternativen eines gemein: Sie vermitteln durch ihre »Blockschrift-Stilistik« einen immer noch bodenständig-alltagsnahen Charakter. Damit sind sie also nicht so extravagant und plakativ wie zum Beispiel Schildermaler-Schriften. Da Comic Sans in zwei Strichstärken vorliegt, enthält diese Sammlung auch nur Schriftempfehlungen mit zwei oder mehreren Schnitten. Die FF Duper und ALS Scripticus sind sogar mit Zeichenalternativen ausgestattet, so dass Buchstabenfolgen via Opentype-Feature – Stichwort »Glyphrotation« – automatisch variieren können. Dadurch erhalten Schriftbilder eine noch natürlichere Anmutung. Diese Schriftfamilien sind außerdem mit einem Versaleszett (ẞ) ausgestattet: Calcine Canary Cavolini Comic Jens St Florence Sauna Supernett
  11. 3 Punkte
    Diese Liste enthält über 20 Alternativvorschläge zur Gotham. Dabei handelt es sich um überwiegend geometrische Serifenlose, welche anders als die Alternativen zur Futura tendenziell abgestumpfte Winkel bei den Buchstabenformen aufweisen. Folgende Schriftfamilien sind mit Versaleszett (ẞ) ausgestattet: Atlan Avenir Campton Draft Isidora FF Mark Mallory Mont Proxima Nova Quinoa Trenda
  12. 3 Punkte
    Diese Liste vereint die typischen Vertreter der Kategorie »schlichte Gotisch« (auch Schaftstiefelgrotesk oder gebrochene Grotesk genannt) aus den 1930er-Jahren.
  13. 3 Punkte
    Empfehlenswerte, kostenlos nutzbare Serifenschriften, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden: hinreichende Anzahl von Schnitten für typische Gestaltungsaufgaben vollständige Standardbelegung mit mindestens westeuropäischer Abdeckung hinreichende technische und ästhetische Qualität
  14. 3 Punkte
    Diese Liste sammelt empfehlenswerte moderne Interpretationen gebrochener Schriften. Weitere Vertreter finden sich in dieser Foren-Diskussion.
  15. 2 Punkte
    Diese Liste enthält über 20 Alternativen zur Optima – auch bekannt als Zapf Humanist oder URW Classico. Die Aufzählung beschränkt sich nicht nur auf Optima-ähnliche organische Groteskschriften mit gekehlten Stämmen und Serifenansätzen (Flare Serif), sondern erweitert das Spektrum um klassizistische und humanistische Serifenlose mit dynamischen Strichstärken. Damit soll eine größere und facettenreichere Font-Auswahl ins Blickfeld gerückt werden. bei MyFonts herunterladen Organische Grotesk Strichdickenkontraste und zur Mitte verjüngte Striche mit gekehlten Serifenansätzen (Flare Serif) so wie bei der Optima: Ador Hairline Albertus Nova FS Benjamin Linux Biolinum Formata Gitan IvyMode Publica St Croce Klassizistische Grotesk Strichstärkenkontraste werden wie bei einer traditionellen klassizistischen Antiqua ohne gekehlte Stämme gezeichnet und auf Serifen wird verzichtet: Beausite Faune FS Siena Stereotesque Vinter Bw Vivant Humanistische Grotesk Gestaltung wie eine humanistische Grotesk jedoch mit verstärkten Strichdickenkontrasten und ebenfalls ohne gekehlten Serifenansätzen: Chap ITC Stone Sans Tabac Glam Today Sans FF Quadraat Sans Humanistische Antiqua Gestaltung wie eine humanistische Antiqua allerdings mit nur gering ausgeprägten Serifen: Canela Text Friz Quadrata
  16. 2 Punkte
    Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem ẞ für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in Groteskschriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach drei Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« nach Adam Twardoch sowie »Dresden« und »Leipzig« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  17. 2 Punkte
    Die Schriftentwürfe des Bauhauses stehen synonym für reduzierte, geometrische Groteskschriften. Doch nicht alle Schriften dieser Art haben tatsächlich eine direkte Verbindung zum Bauhaus. ITC Bauhaus, Blippo, Pump und ähnliche Schriften sind zwar geometrisch konstruiert, aber beziehen sich in ihrer Gestaltung nicht direkt auf Entwürfe von Bauhaus-Gestaltern. Diese Liste sammelt Original-Bauhaus-Schriften, modernen Adaptionen und Satzschriften, die am Bauhaus eingesetzt wurden.
  18. 2 Punkte
    Eine Zusammenstellung von blockschriftartigen Fonts, wie sie z.B. für Colleges und Sport-Teams verwendet werden. Mögliche Merkmale: Kräftig, abgeschrägte Ecken, Innen-/Außenlinien, Schatten und andere 3D-Effekte, Slab-Serifen.
  19. 2 Punkte
    Diese Liste sammelt Schriftarten, die mit einer Version des Desktop-Betriebssystem Mac OS von Apple ausgeliefert wurden oder werden.
  20. 2 Punkte
    Diese Liste sammelt Schriftarten, die mit den verschiedenen Versionen des Windows-Betriebssystems von Microsoft ausgeliefert wurden oder werden.
  21. 2 Punkte
    Diese Liste sammelt charakterstarke, informelle Schriften, die sich für eine Schaugrößenanwendung auf bzw. in Kinder- und Jugendbüchern eignen.
  22. 2 Punkte
    Empfehlenswerte, kostenlos nutzbare Groteskschriften, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden: hinreichende Anzahl von Schnitten für typische Gestaltungsaufgaben vollständige Standardbelegung mit mindestens westeuropäischer Abdeckung hinreichende technische und ästhetische Qualität
  23. 2 Punkte
    Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem ẞ für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in Antiquaschriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach vier Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« und »Berlin« nach Adam Twardoch sowie »Leipzig« und »Dresden« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Berlin« bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  24. 2 Punkte
    Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem ẞ für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in dekorativen Schriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß (wenn vorhanden) Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach drei Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« nach Adam Twardoch sowie »Dresden« und »Leipzig« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
  25. 2 Punkte
    Schriften, die zwischen 1930 und 1939 gestaltet wurden.
  26. 2 Punkte
    Deutsche Schrift Auch wenn ich den Begriff »deutsche Schriften« nicht mag – wenn es »gebrochen und deutsch« aussehen soll, macht Rudolf Kochs Fraktur (insbesondere in der umfangreichen ALOT-Version) viel Spaß. Canapé Eine warme und gemütliche Schrift für’s kühle digitale Zeitalter. (Auch wenn ich im Lob dieser Schrift nicht ganz unparteiisch sein kann.) Formata Ein oft übersehener Klassiker mit humanistischer Prägung und eigenständigem Charme, der mit dem Ende von Berthold leider auch in Vergessenheit geriet. Liberta Der knubbelig-freundliche Typoart-Klassiker aus der DDR wurde leider immer noch nicht einer umfassenden digitalen Neuinterpretation unterzogen. Marat Hat sich beim Setzen des TypoJournals Nummer 4 hervorragend gemacht. Skolar Kantig-eigenständiges Schriftbild und trotzdem hervorragend lesbar. Style Script Pro Perfekter Lettering-Stil einfach als Schrift gesetzt. Syntax humanistische Groteskschriften gab es vorher auch schon, aber die Syntax schlägt als »Antiqua ohne Serifen« ein neues Kapitel auf. Auch Jahrzehnte nach der Veröffentlichung frisch und gern gesehen. FF Tisa Momentan meine liebste Fließtextschrift in Print und Web. Walbaum 2010 Pro Mein Liebling unter den vielen Walbaum-Varianten. Die 10-Punkt-Version ist deutlich robuster und wärmer angelegt als die früheren Walbaum-Interpreationen und die 120-Punkt-Version eignet sich für elegante Überschriften im klassizistischen Stil.
  27. 2 Punkte
    Schwungbuchstaben werden gern eingesetzt um Schriftbilder auffälliger, eleganter, dynamischer, emotionaler bzw. fröhlicher zu gestalten. Ihre Anwendung ist insbesondere für feierliche Anlässe wie Hochzeiten oder Jubiläen zu empfehlen. Auch im Bereich Branding und Packaging werden sie häufig verwendet. Allerdings ist ihr Einsatz in den meisten Fällen nur für Überschriften – höchstens kurze Wortgruppen in Schaugrößen gedacht. Diese Liste beinhaltet antiquaartige Schrifttypen, welche in der Standardbelegung, bei Display-Schnitten oder als Opentype-Alternativen Schwungbuchstaben (englisch: swash characters) enthalten. Alle Fonts, die sich ohne Schwungbuchstaben auch für Mengensatz-Aufgaben nutzen lassen, werden unter den Empfehlungen aufgeführt.
  28. 2 Punkte
    Die Helvetica gehört sicher zu den bekanntesten und verbreitetsten Schriften unserer Zeit. Die einen preisen sie für Ihre Neutralität und Zeitlosigkeit. Andere finden sie langweilig, charakterlos oder können sie aufgrund ihres inflationären Einsatzes nicht mehr sehen. Am ersten Januar 2011 twitterte beispielsweise Erik Spiekermann: “Helvetica is played out”. Etwas später erklärte er in einem Interview, was er damit meinte: Interview mit Erik Spiekermann (DRaDio, 31.12.2011) bei MyFonts herunterladen Folgende Liste zeigt daher zwei alternative Richtungen. Zum Einen Schriftbeispiele, die auf einem ähnlichen Formenprinzip beruhen: Atlas Grotesk Akkurat Applied Sans Neue Haas Grotesk Helvetica Now Peter Theinhardt Zum Anderen aber auch Fonts, die aufgrund ihrer Abweichungen vom Skelett der klassizistischen Grotesk – anders als bei den Alternativen zur Arial – ein charakteristischeres und eigenständigeres Erscheinungsbild geringerer Neutralität ermöglichen: Aften Air Superfamily Ballinger FF Bau Equitan Sans Founders Grotesk Gira Sans ARS Maquette Nitti Grotesk IBM Plex Sans Questa Sans Rude Stereotesque Tablet Gothic Trivia Grotesk Walbaum Grotesk
  29. 1 Punkt
    Die Liste sammelt Schriften, welche in aufrechten oder kursiven Schnitten ein zweistöckiges g mit geschlossener Unterlänge enthalten. Eine geschätzte Kollegin* im Forum hat dafür den Begriff »Elefanten-g« geprägt, »weil’s doch aussieht wie ein Elefant, der sich mit dem Rüssel eine Erdnuss ins Maul steckt«. bei MyFonts herunterladen In aufrechten Schnitten: Bree Pluto In kursiven Schnitten: Adriane Text Alegreya Auto Bunita Swash Christel ITC Galliard FS Lola Marco — *Diese Liste widme ich Dir @Kathrinvdm – der Erfinderin der treffenden g-Beschreibung – zu Deinem Forumjubiläum. Danke für 11 Jahre Aufheiterung bei Typografie.info. 🐘
  30. 1 Punkt
    Eine Liste von Schreibschriften im Stil deutscher Kurrentschriften.
  31. 1 Punkt
    Schriften mit Schnitten, die nach links geneigt sind.
  32. 1 Punkt
    Diese Liste sammelt dynamische Schriftbeispiele von Familien oder Sippen mit speziell für unterschiedliche Schriftgrade optimierten Schnittreihen, welche explizit für Schau-, Lese- oder Konsultationsgrößen einsetzbar sind.
  33. 1 Punkt
    Die folgende Liste spiegelt meine Interessen auch jenseits der Typographie wider, indem sie neben alltagstauglichen Brotschriften auch spezielle Schriften aufführt, die meinen Bedürfnissen ungeachtet aller ästhetischen Kriterien genügen müssen. Hierzu sei noch allgemein angemerkt, dass ich nur ein enthusiastischer Anwender, jedoch kein Profi bin. Die Liste selbst ist nicht hierarchisch, sondern nach Formensprache zu lesen. Serif-Schriften Garamond Premier Pro Garamond. Eigentlich müsste ich nicht mehr dazu sagen, immerhin ist es die Schrift, die für lange Zeit unsere Idee von Schrift dominierte. Jenseits der breiten Sprachenunterstützung, kyrillisch und das von mir öfter benötigte polytonische Griechisch, ist diese Neuinterpretation Robert Slimbachs nicht zuletzt durch den großen Ausbau in den Schnitten Light bis Bold und den korrespondierenden optischen Größen einfach nur schön. Leider leidet das filigrane Skelett unter schlechten Papieren und Druckern, wie man sie in Behörden zuhauf findet, im Gegensatz übrigens zur Adobe Garamond Pro. Andron Das führt mich gleich zu meiner Alltagsschrift: Robust, gut ausgebaut, sehr ausgewogen nimmt sie suboptimale Gegebenheiten gutmütig hin, ohne ihre Qualitäten einzubüßen. Auch sie beherrscht polytonisches Griechisch und macht sich hervorragend im gemischtsprachigen Satz. KS GrequeX Zur Typographie kam ich seinerzeit in der Schule, als mein Lehrer und Mentor mir ein Faksimile einer Stephanus-Seite zeigte. Im tiefsten berührt von der Ästhetik, mit der Henry Estienne Platons Werke setzte, dieser Dynamik handschriftlichen Duktus weckte in mir den Wunsch, auch so schreiben zu können. Mangels einer guten Handschrift – es gibt Menschen, die mich qua Handschrift für qualifiziert halten, Arzt zu werden – versetzt mich diese vorzügliche Schrift in die Lage, den griechischen Text digital zu reproduzieren und so meine Hausarbeiten und Texte kalligraphisch zu setzen. Alphabetum Trotz des teilweise etwas unruhigen Grauwertes aufgrund der Dickte der Stämme hat diese Schrift immer einen Platz in meinem Herzen als die erste von mir lizenzierte Schrift. Sie kommt leider nicht mehr so oft zum Einsatz, da sie als Brotschrift von der Andron abgelöst wurde, doch ist sie unverzichtbar ob ihres gigantischen Ausbaues für Archäologen, Philologen, Historiker und Theologen. Ladoga Der rauhe Charme der Ladoga mit den deutlich aus dem Seiteneindruck herausstehenden Versalien und den großen Buchstabenabständen hat sich bei mir insbesondere im Unterricht bewährt. Sie wirkt luftig und erleichtert unter ungünstigen Bedingungen (beispielsweise ungünstige Abstände zum Manuscript bei Vorträgen, schlechtes Papier im schlecht gewarteten Schuldrucker) doch das Lesen. Grotesk-Schriften Hypatia Sans Pro Generell kommen mir Grotesk-Schriften kühl und distanziert entgegen, zudem stehen sie irgendwie ohne Fundament auf der Grundlinie. Eine rühmliche Ausnahme ist mir da die Hypatia, nicht zuletzt wegen ihres Ausbaues (polytonisches Griechisch!). Ihre humanistischen (Versalien) bis geometrischen (Gemeine) Formen und ihre hier und da angedeuteten Anstriche (bei den Oberlängen) lockern das Statische, Künstliche der Grotesken auf. Sie dient mir zumeist als Auszeichnungsschrift, kann aber auch in Fließtexten gelesen werden. Dicktengleiche Schriften Schreibmaschinen sind toll: Die Mechanik fasziniert, der Klang ist – in Maßen genossen – wohltuend. Texte hatten einen wunderbar haptischen Touch, nicht nur bei der Erstellung, auch noch beim späteren Lesen. Wie meine Cherry-Tastatur (die laute) ein Tribut an die Zeiten der Schreibmaschinen ist, sind es auch folgende Lieblingsschriften: F25 Blackletter Dieses Kleinod ist etwas ganz besonderes in meinem Schriftenschränkchen. Denn mit dieser werden gleich zwei Fliegen auf einmal erwischt: gebrochene Schriften und dicktengleiche Schrift. Ich setze sie gerne in Briefwechseln mit Behörden ein, etwas gelbliches Papier, leicht bläuliche Schrift und schon wirkt es, als ob ich im letzten Jahrtausend leben würde. Meine Freunde hingegen wissen den Charme zu schätzen. Pragmata Pro Die neueste Erwerbung für den Schriftenschrank hat gleich vier der folgenden, nur der Vollständigkeit halber aufgeführten, Schriften ersetzt. Gut zu lesen im Editor mit breiter Sprachunterstützung (sogar Arabisch!) leistet sie auch Tabellen mit ihre Dienste. Und auch sie kann Fraktur. Axel Die Axel war mehr eine notwendige Arbeitsschrift denn ein echtes Lieblingsstück, dennoch findet sie hier Erwähnung, denn Text und Zahlen in Tabellen wirkten mit ihr am Bildschirm für mich am besten, was Übersichtlichkeit und Lesbarkeit anbelangt. Im Ausdruck kam sie hingegen nicht zum Einsatz, es sei denn, ich musste wirklich Platz sparen und dennoch Lesbarkeit gewährleisten. Consolas Überall dort, wo eine dicktengleiche Schrift sich am Computer anbot, fand die Consolas ihren Einsatz. In Tabellen – mangels Opentype-Fähigkeiten meiner Software –, sofern mehrheitlich Ziffern (siehe oben) vorkommen, sowie einst in Quelltexten schmeichelte sie meinen Augen. An den beiden folgenden schätzte ich einzig die breite Unterstützung verschiedener Sprachen. Schön im ästhetischen Sinne finde ich sie beide nicht, aber dafür können sie polytonisches Griechisch. Für den seltenen Fall, dass ich im Rahmen von Quelltexten mit eher selten Sprachen (Hebräisch, Griechisch) zu tun hatte, kam je nach Laune die eine oder andere zum Einsatz, wenn eine Kursive benötigt wurde, dann fiel die Wahl zwingend auf die Remington Typewriter, bei Hebräisch auf die Everson Mono. Quelle für die Bilder: https://archive.org/details/platonisoperaqua01plat
  34. 1 Punkt
    Art déco (kurz für französisch art décoratif „dekorative Kunst“) ist eine Bewegung in der Designgeschichte von etwa 1920 bis 1940, die die Formgebung von Gegenständen in allen Lebensbereichen wie Architektur, Möbeln, Fahrzeugen, Kleidermode, Schmuck oder Gebrauchsartikeln umfasste. Auch in Bereich der Schriftgestaltung brachte diese Designphase ihren ganz eigenen Stil hervor. Eine Auswahl zugehöriger Schriften werden hier vorgestellt. Enthalten sind dabei sowohl die auffälligen dekorativen Schriften der Zeit, als auch einige passende Groteskschriften.
  35. 1 Punkt
    Diese Auflistung benennt Fonts, welche in der Standardbelegung, Pro-Version oder zusätzlichen Schriftschnitten mindestens mit dem griechischen Grundalphabet (monotonisch) erhältlich sind. Fonts mit erweiterten Zeichenvorrat für polytonisches Griechisch kann man unter »Besondere Empfehlungen« vorfinden. Renommierte Schriftschmieden, deren Fonts häufig griechisch unterstützen sind zum Beispiel: Parachute Greek Font Society Storm Type Foundry Paratype
  36. 1 Punkt
    In dieser Auflistung finden sich über 10 Groteskschriften vom Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts, welche durch amerikanische Vorbilder – wie zum Beispiel Trade-, News- oder Franklin-Gothic – inspiriert wurden bzw. eine ähnliche Anmutung aufweisen. bei MyFonts herunterladen Schriftfamilien dieser Liste welche mit Versaleszett (ẞ) ausgestattet sind: Franca FF Good FF Real Text Adobe Source Sans Stereotesque Trivia Gothic Urban Grotesk
  37. 1 Punkt
    Der Buchstabe ẞ ist im deutschen Alphabet vergleichsweise neu. Das kann nach unseren Erfahrungen im Forum sowohl bei Schriftgestaltern als auch bei Schriftanwendern manchmal noch für Verunsicherung sorgen. Daher möchten wir zum einen eine ausgewählte Linksammlung (siehe unten: »Weiterführende Links«) anbieten, die Licht in das Thema »Versaleszett« bringen soll. Des Weiteren wollen wir anhand einer Serie von vier Fontlisten einen Überblick von Schriften geben, deren Versaleszett-Formen wir für gut gelungen halten. Wer sich also selbst an einem großen Eszett für seinen nächsten Font versuchen möchte, kann sich hier bei dessen Formfindung inspirieren lassen. Und wer einfach nur auf der Suche nach geeigneten Schriften mit ẞ ist, soll hier Anhaltspunkte finden worauf es bei der Auswahl ankommt. Diese Liste zeigt funktionierende ẞ-Formen in Egyptienne-Schriften. Bei der Zusammenstellung wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Hinreichende Unterscheidung zum versalen B und gemeinen ß Punze nicht zu offen oder geschlossen Höhe, Breite sowie formales Prinzip gehen mit restlichem Zeichensatz konform Die Beispiele werden nach drei Grundkonstruktionen gegliedert: »Frankfurt« nach Adam Twardoch sowie »Dresden« und »Leipzig« nach Andreas Stötzner. Grundkonstruktion »Frankfurt« bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Dresden« bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Grundkonstruktion »Leipzig« bei MyFonts herunterladen
  38. 1 Punkt
    In dieser Liste werden schablonentaugliche Schriften und Schriftfamilien mit einzelnen Schablonenschnitten gesammelt.
  39. 1 Punkt
    2007 veröffentlichte der Berliner Schriftanbieter FontShop eine Rangliste der 100 besten Schriften. Basis waren FontShop-Verkaufszahlen, Bestenlisten anderer Anbieter und Organisationen sowie die persönliche Wertung einer international besetzten Jury, der Roger Black, Stephen Coles, Jan Middendorp, Veronika Elsner, Ralf Herrmann, Bertram Schmidt-Friderichs und Claudia Gumminski (FontShop) angehörten. Neben den reinen Verkaufszahlen floss auch die historische Bedeutung und ästhetische Qualität in die Bewertungen ein. Berücksichtigt wurden nur Schriften, die aktuell von den Anbietern lizenziert werden. Kostenlose Schriften und Systemfonts blieben außen vor. Ältere Schriften, die von verschiedenen Anbietern verfügbar sind, wurden gegebenenfalls zu einem Eintrag zusammengefasst.
  40. 1 Punkt
    Schriftarten, die in den 1960er-Jahren veröffentlicht wurden.
  41. 1 Punkt
    Schriften, die zwischen 1920 und 1929 gestaltet wurden.
  42. 1 Punkt
    Klassisch-formelle Fonts im Stile englischer Spitzfeder-Schreibschriften.
  43. 1 Punkt
    Derzeit im Trend liegen Schriften, die insbesondere in den kursiven und fetten Schnitten, aber teilweise auch generell durch schwungvolle kräftige Strichführung mit kantigen Einschnitten und Ecken aufwarten und den Schriften somit eine holzstichartige Anmutung verleihen. Diese Liste sammelt entsprechende Fonts.
  44. 1 Punkt
    Diese Liste sammelt Schriften, die ein modernes humanistischen Antiqua-Skelett besitzen und gleichzeitig mit Slab-Serifen ausgestattet sind.
  45. 1 Punkt
    Diese Liste sammelt Slab-Serif-Schriften die stilistisch mehr oder weniger stark auf die Anfänge der Egyptienne-Schriften im 19. Jahrhundert zurückgehen.
  46. 1 Punkt
    Bodoni Für mich die schönste »Designer-Schrift«, vor allem in den Originaldrucken. Nobody did it better! Frutiger In den 80ern die Erlösung von der Vorherrschaft der kühlen Helvetica. Obwohl heute etwas überbelichtet, bleibt sie immer noch eine der ausgewogensten Serifenlosen. Caslon Starke Antiqua mit Charakter und der elegantesten Kursiven. Garamond Eigenlicht bräuchte man nichts anderes für den Werksatz – mit Kapitälchen und halbfetten Schnitten der Times an Schönheit eindeutig überlegen. Univers Ganz ohne Schweizer Gradlinigkeit geht es auch in meiner Auswahl nicht: gemäßigter als die Helvetica und moderner als die Akzidenz Grotesk. DTL Prokyon Vermutlich keine Schrift für die nächsten 100 Jahre, ist sie mir unter den modernen die liebste. Gill Sans Wenn schon Grotesk und Geschichte, dann die Königin aus England! Syntax Die Mutter der modernen Serifenlosen schlägt immer noch die meisten ihrer Epigonen. Clarendon Die Serifenbetonte Eleganz des 19. Jahrhunderts lässt sich auch heute immer noch toll einsetzen. Zentenar-Fraktur Als Statthalter für eine ganze Gattung: Eine Lanze für gebrochene Schriften, damit wir auch an Weihnachten etwas zu setzen haben! (Quelle: 100besteschriften.de)
  47. 1 Punkt
    Schriften, die auf die üblichen Sporne an Buchstaben wie a und n verzichten.
  48. 1 Punkt
    Die Arial gehört zu den Schriftarten, welche in der Vergangenheit am weitesten verbreitet und am meisten verwendet wurden. Das liegt nicht unbedingt an einer begehrten Formgestaltung, sondern vor allem daran, dass Microsoft diese seit Windows 3.1 als für den Bildschirm optimierte Standardschrift in das Betriebssystem implementierte. bei MyFonts herunterladen Im Forum wurde besonders von Studierenden und Lehrenden hin und wieder nach ästhetisch ansprechenderen aber möglichst ähnlichen Alternativen gefragt, um die für schriftliche Arbeiten oft vorgeschriebene Arial unbemerkt ersetzen zu können. Wichtig dabei war, dass die Alternativen auch eine ähnlich platzsparende Weite boten, um die Abbildung gleicher Textmengen zu gewährleisten. Diese Liste enthält über 15 Fontvorschläge, welche aufgrund ihrer Gestaltung, ihres Ausbaus (mehrere Strichstärken, Weiten, etc.) oder ihrer modernen, unverbrauchten Erscheinung als interessante Alternativen dienen könnten. Die Vorschläge sind formal von der Arial abgeleitet und enthalten ähnliche aber auch – anders als bei den Alternativen zur Helvetica – noch neutralere Groteskschriften bis hin zu Symbiosen mit geometrischen Konstruktionsprinzipien. Folgende Fontfamilien sind mit Versaleszett ausgestattet: Cooper Hewitt Franca Neue Haas Unica Neue Plak FF Real Text Source Sans
  49. 1 Punkt
    In dieser Liste werden typische oder klassische Schildermaler-Schriften zusammengetragen. Die Schriften können einerseits durch historische Vorlagen inspiriert sein oder als Formenfundus für den Nach- oder Neubau einer Reklame im entsprechenden Stil dienen. Designer und Anbieter, die sich auf Lettering- und Pinsel-Schriften spezialisiert haben (Nachnamen alphabetisch sortiert): Ken Barber von House Industries Rob Leuschke von TypeSETit Alejandro Paul von Sudtipos Laura Worthington
  50. 1 Punkt
    Schriften, die die grafische Gestaltung in der DDR prägten
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
Tierra Nueva – vier Fonts, basierend auf einer Karte Amerikas
Tierra Nueva – vier Fonts, basierend auf einer Karte Amerikas
Tierra Nueva – vier Fonts, basierend auf einer Karte Amerikas
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