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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 30.11.2010 in Schriftarten

  1. Die Sitka ist ein von Matthew Carter gestalteter Systemfont, der ab Version 8.1 mit dem Windows-Betriebssystem ausgeliefert wird. Für beste Darstellung und Leserlichkeit in allen Schriftgraden verfügt die Schrift über ganze 6 optische Größen, die bei entsprechender Software-Unterstützung automatisch aktiviert werden. Sitka Small, Einsatz < 9,7 Punkt Sitka Text, Einsatz ≥ 9,7 < 13,5 Punkt Sitka Subheading, Einsatz ≥ 13,5 < 18,5 Punkt Sitka Heading, Einsatz ≥ 18,5 < 23,5 Punkt Sitka Display, Einsatz ≥ 23,5 < 27,5 Punkt Sitka Banner, Einsatz ≥ 2
    6 Punkte
  2. Hanzipen ist eine digitalisierte Druckbuchstaben-Handschrift des taiwanischen Schriftlabels DynaComware. Neben der CJK-Belegung, für die sie entwickelt wurde, enthält sie aber auch die lateinischen Schriftzeichen. Hanzipen ist im Betriebssystem Mac OS 10 (ab Version Mavericks) enthalten und umfasst zwei Strichstärken (regular, bold).
    5 Punkte
  3. Die FF Hertz zielt mit ihrem geringen Strichstärkenkontrast und der relativ großen Laufweite besonders auf den Einsatz in Textgrößen. Der Book-Schnitt ist ziemlich kräftig und eignet sich daher gut für die Darstellung auf e-Ink-Displays, die den Text dünner erscheinen lassen, als er ist, oder um ein traditionelles kräftiges Druckbild zu erreichen. Die Schriftfamilie umfasst zwei Kapitälchensätze: Einen größeren, der Abkürzungen und Akronyme nicht zu sehr aus dem Text hervorstechen läßt, und einen kleineren, der optisch auf der Höhe der Kleinbuchstaben bleibt. Es gibt sechs Strichstärken m
    4 Punkte
  4. Die Century Schoolbook ist eine Abwandlung der Hausschrift des Century-Magazins. Morris Fuller Benton gestaltete die Century Schoolbook im Auftrag des Schulbuch-Verlages Ginn & Co. Die ursprüngliche Century war gestalterisch auf den Magazin-Satz ausgerichtet. Das Buchstabenbild und die Zwischenräume waren eher eng und feine Details, wie die vertikal lang gezogenen Serifen, verliehen der Schrift eine gewünschte Eleganz. Bei der Century Schoolbook lag der Fokus auf der Leserlichkeit. Das Buchstabenbild und die Zwischenräume sind weiter gehalten. Die Strichstärke ist größer und mit wenig
    4 Punkte
  5. Die Rund-Grotesk ist eine geometrische Groteskschrift, die ab 1931 bei der Stuttgarter Schriftgießerei C. E. Weber als Hausschnitt ohne Gestalterangabe erschien. Wie ihre Vorläufer, zum Beispiel Kabel, Erbar-Grotesk und Futura, benutzt die Schrift geometrische Gestaltungsprinzipien, ohne gänzlich von traditionellen Antiqua-Formen abzurücken. Damit behält die Schrift eine ausreichende Lesefreundlichkeit und ist somit nicht gänzlich auf Schauanwendungen beschränkt. Auffällige Charakterzüge der Rund-Grotesk sind die großen Oberlängen und das f mit Unterlänge. Es wurden im Laufe der 1930er-Jahre i
    4 Punkte
  6. Die FF Franziska von Jakob Runge wurde an der »Muthesius Kunsthochschule« in Kiel unter der Leitung von Albert-Jan Pool und Prof. André Heers im Jahr 2012 als Masterarbeit begonnen. Ab 2013 wurde die Schrift für die FontFont-Bibliothek ausgebaut und verfeinert. Sie erschien dort im Juni 2014. Der kräftig-robuste Schriftentwurf spielt mit einer Mischung von Antiqua- und Egyptienne-Elementen. Die Kursive ist nur leicht geneigt und zeichnet sich durch ihren kräftigen, scharfkantigen Schnitt aus. Eine Reihe von Piktogrammen, einschließlich verschiedener Pfeile und Dingbats, ergänzen de
    4 Punkte
  7. Die Gotham enstand ursprünglich als exklusive Hausschrift für das Männermagazin GQ. Dazu studierte Tobias Frere-Jones alte Beschilderungen New Yorks. Ein Gebäude, das Port Authority Bus Terminal, hatte es ihm dabei besonders angetan und wurde der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Gotham. Natürlich erhielt die Schriftfamilie im Vergleich zu den Versalvorlagen auch Kleinbuchstaben. Diese wurden im Grundcharakter geometrisch ausgeführt, jedoch ohne allzu große Strenge. Nachdem die Schrift nicht mehr exklusiv war, wurde sie rasch zu einem Bestseller, insbesondere in Nordamerika
    4 Punkte
  8. Die Palatino ist neben der Optima die bekannteste Schrift Hermann Zapfs. Seit ihrem Erscheinen zur Mitte des 20. Jahrhunderts findet sie sich in regelmäßiger Anwendung. Benannt ist die Schrift nach dem Italiener Giovanbattista Palatino, einem Schreibmeister des 16. Jahrhunderts und Zeitgenossen von Michelangelo und Claude Garamond. »Hermann Zapf wies mit dieser Schrift überzeugend nach, daß auf den Grundlagen der Renaissance immer noch weitergebaut werden kann, daß es hier immer noch genügend Möglichkeiten zum Variieren verschiedener Details der Schriftzeichnung gibt, durch die die Individual
    4 Punkte
  9. Arpona ist eine Schrift mit Dreiecks-Serifen von Felix Braden. Die Schrift ist in Teilen inspiriert von den in Stein gemeißelten Buchstaben der römischen Antiqua. Die Familie hat 18 Schnitte, von Thin bis Black, inklusive entsprechender Kursiven. Jeder Schnitt umfasst 590 Glyphen, und unterstützt alle west-, ost- und mitteleuropäischen Sprachen, darunter vier verschiedene Zahlensätze und viele Währungszeichen.
    3 Punkte
  10. Mit der Helvetica Now erschien 2019 eine weitere Bearbeitung des Klassikers Helvetica. Die Helvetica Now zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie in drei optischen Größen (Micro, Text and Display) mit bis zu 10 Strichstärken erhältlich ist. In der Summe kommt die Familie auf 48 Schnitte. Erstmals für die Helvetica erhältlich sind auch Alternativbuchstaben wie ein l mit Fuß, um Versal-I und Minuskel-l besser unterscheiden zu können. Weitere Varianten gibt es für a, u, R und G.
    3 Punkte
  11. Die Meret von Nils Thomsen erschien ursprünglich 2011 über OurType und ist seit 2018 in einer überarbeiten Fassung bei TypeMates erhältlich. Die Schriftfamilie orientiert sich an den beiden grundlegenden Schreibwerkzeugen der Schriftgeschichte: der Breit- und der Spitzfeder. Das Resultat ist eine robuste Text-Schrift mit acht Strichstärken – die Hälfte für Textgrößen ausgelegt. Die Kursive ist schlicht gehalten, besitzt aber dennoch einen eigenständigen Charakter. Ein Einblick in die recht analytische Recherche zu den Schriftformen und Entscheidungen während Nils Thomsens Zeit in der Schriftge
    3 Punkte
  12. CamingoSlab ist eine serifenbetonte Variante der 2008 erschienenen CamingoDos. Die Familie ist in sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven verfügbar. Alle Schnitte verfügen über eine erweiterte lateinische Belegung und man hat die Wahl zwischen einer Standardvariante mit 510 Glyphen und den Pro-Schnitten mit 830 Glyphen. Nur in letzteren steckt die OpenType-Funktionalität für Kapitälchen, zehn Ziffernsets und stilistische Alternativen.
    3 Punkte
  13. Tuna ist eine lebhafte, zeitgenössische Fließtextschrift mit kräftigen Serifen, die sowohl für die Verwendung am Bildschirm als auch für den klassischen Buchsatz optimiert wurde. Die Schriftfamilie verfügt über 10 Schnitte. In den jeweils über 700 Glyphen steckt eine erweiterte lateinische Belegung, Kapitälchen und 5 verschiedene Ziffernsets.
    3 Punkte
  14. Die Dunbar von CJ Dunn basiert auf der Erbar-Grotesk von Jakob Erbar aus den 1920er-Jahren. Statt einer bloßen Digitalisierung ist die Dunbar jedoch eine umfassende Neubearbeitung des ursprünglichen Entwurfs mit umfangreicher Zeichenbelegung und zahlreichen OpenType-Funktionen. Die Familie ist in drei optischen Größen erhältlich: Tall (neun Strichstärken), Text (vier Strichstärken) und Low (sieben Strichstärken).
    3 Punkte
  15. Die Pensum Pro von Nils Thomsen hat ihren Ursprung in Formübungen mit der Breitfeder und dem Pinsel in der Klasse von Peter Verheul, während Nils’ Zeit 2009 bei Type and Media in Den Haag. Die Schriftfamilie ist primär für Textgrößen gestaltet und bietet neun Strichstärken von Thin bis Black plus zugehöriger Kursiven. Die markanten Serifen zusammen mit dem geringen Kontrast optimieren die Schrift für lange Lesetexte z.B. in Magazinen oder Büchern. Mitunter können die scharfkantigen Details, welche im Kontrast zu pinselartigen und weichen Formen stehen, in großen Überschriften
    3 Punkte
  16. Die Canto von Richard Lipton basiert auf den Untersuchungen Edward Catichs zur Entstehung römischer Inschriften durch den Pinsel als formbestimmendes Schreibwerkzeug. In der Canto wird dieser Duktus auf eine heutige, doppelhäusige Antiqua-Familie übertragen. Die römischen Capitalis-Monumentalis-Versalien verbinden sich dabei mit dem Duktus humanistischer Kleinbuchstaben. Kapitälchen und ausladende Schwungbuchstaben gehören ebenfalls zum Zeichenvorrat. Die zwei Strichstärken sind jeweils in vier verschiedenen Version erhältlich. Einer normalen (»strengen«) Version, einer etwas bewegteren V
    3 Punkte
  17. Die Questa ist eine Schriftsippe, die als Zusammenarbeit von Jos Buivenga und Martin Majoor entstand. Die Sippe besteht aus vier Stilen. Die Serifenfamilie nahm sich klassizistische Schriften von Bodoni, Didot und Walbaum zum Vorbild, ohne jedoch eine konkrete Neuinterpretation einer dieser Schriften sein zu wollen. Auch gibt sich die Schrift weniger konstruiert als die klassizistischen Vorbilder. Auf Basis der Serifenversion wurden die eher statische Groteskfamilie und die elegante Display-Version Questa Grande als Einzelschnitt erarbeitet. Die Serifen- und Sans-Versionen verfügen über je fün
    3 Punkte
  18. Die Rabenau (früher Lucinde) ist eine Antiqua-Schrift von Axel Bertram und erschien 2011 bei Linotype. Ab dem Jahre 2003 wirkte der Kalligraf und Schriftgestalter Andreas Frohloff am Ausbau und der Fertigstellung der 16 Schnitte der Schriftfamilie mit. Rabenau wurde durch verschiedene Quellen inspiriert: von Alphabeten für Buch-Cover bis hin zu Schreibmaschinenschriften und sogar englischen Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts (z.B. denen, die der erfahrene Drucker William Bulmer verwendete). Die Familie ist in vier Strichstärken (regular, book, semibold, bold) erhältlich. Zusät
    3 Punkte
  19. Die Abril-Schriftfamilie von Veronika Burian und José Scaglione erschien 2011. Die Familie könnte auch als Schriftsippe bezeichnet werden, da sie zwei sehr unterschiedliche Schriftstile unter einem gemeinsamen Namen zusammenführt. Die Schnitte mit dem Zusatz Display basieren auf den Gestaltungsprinzipien der klassizistischen Antiqua und eignen sich entsprechend besonders für größere Schriftgrade. Die Schnitte mit dem Zusatz Text basieren dagegen auf den Egyptienne-Schriften des 19. Jahrhunderts. Mit dem deutlich schwächeren Strichstärkenkontrast können sie auch für Fließtexte angewendet w
    3 Punkte
  20. Als Vorlage für die Galliard von Matthew Carter dienten Schriften, die Robert Granjon Mitte des 16. Jahrhunderts schuf. Für die Antiqua war dies die von Plantin in Antwerpen 1567 angeschaffte Gros Cicero, für die Kursive die 1570 im Auftrag Plantins geschnittene Ascendonica Cursiue (20 Punkt Didot). Granjons Gros Cicero fällt insbesondere durch ihre für die Zeit vergleichsweise große x-Höhe auf. Die Kursive gibt sich äußerst lebendig und charakterstark. Außerdem besitzt sie auffällige Schwungbuchstaben und Ligaturen, die sich zumindest teilweise in der ITC Galliard wiederfinden. Die Bezeichnun
    3 Punkte
  21. Nach dem Schnitt der Post-Antiqua widmete sich Herbert Post einem Frakturschrift-Entwurf. Denn die geänderten politischen Verhältnisse Anfang der 1930er-Jahre ließen wenig Raum für die Anwendung seines Antiqua-Entwurfes. »Die Verleger suchen sehr nach einer uns zeitgemäßen Schrift. […] Es ist schade, daß ich mit dem Drucken in Antiqua aufhören muß, wenigstens vorerst …« schrieb Post in einem Brief. Schriftmuster der Post-Fraktur, Ende der 1930er-Jahre 1933 reiste Post nach Frankfurt/M. um durch Rudolf Kochs Sohn Paul Koch den Schnitt seiner Fraktur besorgen zu lassen. Die Bauer
    3 Punkte
  22. Die FF Quixo entstand als Frank Grießhammers Abschlussprojekt beim Typedesign-Studium an der königlichen Kunstakademie Den Haag. Jeder Schnitt basierte ursprünglich auf unterschiedlichen Schreibwerkzeugen. Nach dem Abschluss des Studiums wurde die Schrift noch einmal grundlegend überarbeitet und ausgebaut. Auch die starken stilistischen Unterschiede zwischen den Schnitten wurden zugunsten einer vielseitig einsetzbaren Schriftfamilie wieder reduziert. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken, jeweils mit Kursiven. Die aufrechten Schnitte der Familie enthalten zusätzlich zu den Schriftz
    3 Punkte
  23. Die Caslon ist eine bekannte Barock-Antiqua, die im 18. Jahrhundert von William Caslon entwickelt wurde. In vielen englischen Druckereien waren um 1800 holländische Schriften, zum Beispiel von Voskens und Van Dyck, im Einsatz. Caslons Schriften basieren laut Einschätzungen von Experten wie Stanley Morison direkt auf diesem Vorläufern. Mit Caslons Schriften werden die holländischen Importe überflüssig und die Caslon-Schriften werden ein großer Erfolg in England und auch in den britischen Gebieten Nordamerikas. Es gibt unzählige Adaptionen der Caslon in Blei-, Foto- und Digitalsatz von
    3 Punkte
  24. Die FF Dora von Slávka Pauliková vereint in ihren 5 Schnitten Leserlichkeit und Charakterstärke. Der normale aufrechte Schnitt glänzt durch einen weichen, humanistischen Stil mit hervorragender Leserlichkeit. Die Schrift kann daher problemlos für Lesetexte in Büchern und Zeitschriften eingesetzt werden. Die kursiven und fetten Schnitte hingegen zeichnen sich durch ihre bewegte und kräftige Strichführung aus. In der Display-Version mit den bulligen Serifen und den tiefen, kantigen Einschnitten wurde der besondere Charakter der FF Dora noch einmal verstärkt und auf die Spitze getriebe
    3 Punkte
  25. Die von Paul Renner in den 1920er-Jahren geschaffene Futura gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Schriften des 20. Jahrhunderts. Zu Beginn dieses Jahrhunderts dominierten im deutschsprachigen Raum noch die gebrochenen Schriften. Am Bauhaus in Weimar und später in Dessau experimentierten Designer wie Herbert Bayer, Josef Albers und Joost Schmidt mit stark vereinfachten Alphabeten, die gänzlich aus geometrischen Grundformen zusammengesetzt sind und teilweise sogar auf Großbuchstaben verzichten. Doch die neuen Alphabete sind zu radikal, um als Gebrauchsschrift eingesetzt we
    3 Punkte
  26. »Sie will eine Schrift sein aus dem Geiste unserer Zeit entwickelt, zweckmäßig durchgestaltet wie eine moderne, von allen anerkannte und freudig bejahte Industrieform von heute.« Hermann Zapf, 1958 Die Anfänge der Optima gehen bis ins Jahr 1950 zurück. Damals studierte Hermann Zapf in Rom und Florenz alte Inschriften und kehre mit vielen Skizzen nach Deutschland zurück. Darunter befanden sich auch einige serifenlose Buchstaben, die Zapf wegen ihrer Einfachheit und Strenge besonders gefielen. Die Skizzen basierten auf Inschriften am Konstantinbogens in Rom und Grabplatten aus Santa Croce.
    3 Punkte
  27. Die Trivia ist eine Familie in 48 Schnitten. Štorm hatte immer wieder das Problem, Verlegern die verschiedenen Schriftklassifikation (Antiqua, Grotesk, Egyptienne etc.) und ihre möglichen Ausprägungen zu erklären. Mit dieser Schrift schuf er dazu eine Schriftfamilie als Paradebeispiel, die mit der Zeit immer weiter anwuchs. bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen
    3 Punkte
  28. Neil Summerour zur Entstehung seiner »Air«: Gestaltungsinspiration Air entstand, wie in einem guten schlechten Film, an der Schnittstelle zwischen Grotesk und Grotesque. Ich wollte die wichtigsten Merkmale der deutschen Grotesk und der amerikanischen Grotesque miteinander verbinden, um etwas Neues und doch Vertrautes zu schaffen. Dies ist kein Versuch, Helvetica neu zu erfinden (gähn), vergesst das gleich wieder. Ich wollte von Anfang an, dass die Air ein Arbeitstier wird, das dem Benutzer Auswahl und Flexibilität ohne Ende bietet. Im Kern ist diese Schriftart das gereifte Gerüst der
    3 Punkte
  29. »Andika – eine Grotesk mit Unicode-konformer Zeichenbelegung – wurde zu Alphabetisierungszwecken entworfen und berücksichtigt vor allem die Bedürfnisse von Leseanfängern. Das Hauptaugenmerk lag auf klaren, leicht zu erkennenden Formen, die dem Verwechseln von Buchstaben vorbeugen. Manche Lehrer in Alphabetisierungsprojekten bevorzugen serifenlose Schriftarten wegen ihrer gegenüber Serifenschriften einfacheren, weniger detaillierten Formen. Mitunter beschränkte diese Präferenz die Auswahl auf Schriftarten, die für Lese- und Schreibanfänger nur bedingt geeignet waren. Bisweilen mussten soga
    3 Punkte
  30. Die Serifenlose Inter von Rasmus Andersson wurde ursprünglich für Computerbildschirme entwickelt und verfügt über eine hohe x-Höhe, um die Lesbarkeit von gemischtem und kleinem Text zu erleichtern. 9 Strichstärken, entsprechende Kursive und über 2.350 Zeichen pro Schnitt bieten unter anderem eine erweiterte lateinische, kyrillische und polytonische Sprachunterstützung sowie zahlreiche OpenType-Funktionen. Die kostenfrei verfügbare Fontfamilie ist außerdem als Variabler Font erhältlich.
    2 Punkte
  31. Die Kuschelfraktur ist eine Schrift mit Pinsel- und Schablonenencharakter von Christian Thalmann. Die knapp über 1000 Glyphen in lateinischen Belegung verfügen über zahlreiche Varianten der Klein- und Großbuchstaben. So können zum Beispiel wahlweise Fraktur- oder Antiquaformen verwendet werden und eher schlichte oder verzierte Großbuchstaben. Die unterschiedlichen Belegung sind über OpenType erreichbar oder wahlweise durch die Wahl der sechs einzelnen Schnitte.
    2 Punkte
  32. Das Formenprinzip der Quador beruht auf der Superellipse: Eher »eckige«, geschlossene Punzen, sowie flach einlaufende Rundungen in die Stämme und hohe Mittellängen vergrößern die Binnenräume. Die gerundeten Serifen geben der Schrift laut Designer einen freundlichen Charakter. Quador ist in 6 Strichstärken mit echten Kursiven verfügbar. 1.115 Zeichen inklusive 187 kontextbedingten Alternativzeichen und Ligaturen, Kapitälchen, Bruchziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, tabular und proportional etc. sollen alle typografischen Wünsche erfüllen. Quador unterstützt mindestens 33 Sprachen (Op
    2 Punkte
  33. Die Rialto Script ist eine monolineare verbundene Schreibschrift von Zuzanna Rogatty. Inspiriert war die Designerin dabei von alten Neon-Schriftzügen in Polen und der Name leitet sich von einem in dieser Weise beschrifteten Kino in Poznań ab. Beispielbild aus der Sammlung der Designerin Die Schrift enthält über 380 Glyphen und verfügt über Ligaturen, Alternativformen, Initial- und Schwungbuchstaben.
    2 Punkte
  34. Die KS GrequeX wurde nach dem Vorbild der berühmten Grecs du Roi von Garamond erstellt. Dieser schnitt Mitte des 16. Jahrhunderts für den Drucker und Gelehrten Robert Estienne die Stempel, der damit im Auftrage Franz I. den Humanismus vorantrieb, indem diese Schrift für Jahrhunderte Griechische Schrift definierte. Die Schrift selbst basierte auf der Handschrift des Kreter Kopisten Angelo Vergikio. Für verschiedene Druckwerke kursierte die Grec du Roi in diversen Auflagen, von denen die umfangreichste um die 430 Elemente umfasste. Die KS GrequeX hat insgesamt über 1100 Ligaturen und Abkürzung
    2 Punkte
  35. Die Cardamon von Brigitte Schuster entstand ursprünglich als Abschlussarbeit ihres Master-Studiums an der Kunsthochschule von Den Haag in den Niederlanden. Die Basis bildete eine Analyse historischer Schriften aus dem 16. Jahrhundert von Hendrik van den Keere und Robert Granjon für die aufrechten Schnitte und zusätzlich von Giovan Francesco Cresci für die Kursive. Darüber hinaus experimentiert Brigitte Schuster mit einer Betonung eckiger Formen, um in kleinen Graden die Lesbarkeit und in großen Graden die Individualität der Schrift zu erhöhen. Allerdings stellt sich der gewünschte Effekt nicht
    2 Punkte
  36. Die Rosewood ist ein dekoratives Versal-Alphabet in Western-Optik. Der schattierte Slab-Serif-Schnitt basiert auf einer Schrift von William Page aus dem 19. Jahrhundert. Über den zusätzlichen Füllungsschnitt lassen sich die Buchstaben zweifarbig darstellen. bei MyFonts herunterladen
    2 Punkte
  37. Mexikos größte Buchhandelskette heißt Gandhi. Ihr Werbespruch lautet sinngemäß »Wir bringen Sie zum Lesen«. Teil einer großen Gandhi-Werbekampagne im Jahr 2012, die dieses Ziel einmal mehr verfolgte, sind die Schriften Gandhi Sans und Gandhi Serif, die das Unternehmen seit ihrer Veröffentlichung gratis anbietet, um den Mexikanern (Mexico hat eine hohe Analphabetismusquote) das Lesen zu erleichtern. Eine große x-Höhe, weite Öffnungen in den Buchstaben für gute Leserlichkeit, ein gutes Druckergebnis auch unter schlechten Produktionsbedingungen, schlichte, gut erfassbare Buchstabenform
    2 Punkte
  38. Die Questa Grande von Jos Buivenga und Martin Majoor ist Teil der kommerziellen Questa-Sippe, kann jedoch kostenlos von Fontspring heruntergeladen werden. Die Schrift ist mit ihrem hohen Strichstärkenkontrast speziell auf den Einsatz in Schauanwendungen ausgelegt. Die Schrift besitzt eine lateinische Belegung mit Kapitälchen und Ziffern in Versal- und Minuskelform (jeweils tabellarisch und proportional).
    2 Punkte
  39. Die Malabar von Dan Reynolds ist eine auf den Zeitungsdruck ausgelegte Antiqua-Schrift, die 2009 bei Linotype veröffentlicht wurde. Neben den lateinischen Zeichen enthält sie auch Devanagari zur Schreibung von Sanskrit und einigen modernen indischen Sprachen (wie Hindi, Marathi und Nepali). Die Zeichensätze beider Schriftsysteme sind jeweils so konzipiert, dass sie entweder nebeneinander oder alleinstehend gut funktionieren können. Der französische Renaissance-Antiqua-Stil der lateinischen Buchstaben liefert eine recht gute Entsprechung zum Strichstärkenkontrast, der sich in der Devanagari-Sch
    2 Punkte
  40. Geogrotesque Stencil ist eine Schablonenschriftversion der Geogrotesque-Familie von Eduardo Manso. Für eine Schablonenschrift ist die Geogrotesque Stencil mit sieben Strichstärken überdurchschnittlich gut ausgebaut. Außerdem sind alle Strichstärken in je drei Versionen (A, B und C) mit variierender Größe der Aussparungen erhältlich. Auf diese Weise stehen je nach Anwendungsgröße oder verwendeten Materialien (bei physisch ausgeschnittenen Buchstaben) optimierte Versionen zur Verfügung. bei MyFonts herunterladen
    2 Punkte
  41. Didot ist die Bezeichnung für Schriften, die insbesondere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts von der Pariser Drucker- und Schriftgießer-Familie Didot entworfen und benutzt wurden. Die Schriften zählen neben denen von Bodoni aus Italien zum Inbegriff der Schrift des Klassizismus, weshalb beide auch im Englischen zu dem Gattungsbegriffe Didone (Didot + Bodoni) verschmolzen wurden. Während des 18. Jahrhunderts vollzieht sich der Übergang von den in der Renaissance geprägten, humanistischen Antiquas hin zu eleganten, statisch und konstruiert wirkenden S
    2 Punkte
  42. Der Jenaer Schriftgießer Johann Carl Ludwig Prillwitz war Ende des 18. Jahrhunderts mit seinen Schnitten der »Didotschen Lettern« erfolgreich. Eine umfassende Neuinterpretation, ausgehend von den Prillwitz-Originalmustern, nahm Ingo Preuß Anfang des 21. Jahrhunderts vor. Seine Prillwitz wurde in drei optischen Größen (Book, Regular und Display) angelegt. Der als NP (NewsPrint) bezeichnete Schnitt ist speziell für einen Druck in kleinen Größen auf Zeitungspapier geschaffen und wurde aus der Display entwickelt. Für die Regular – und stärker noch die Book – wurde eine weiche und sehr lesefreundli
    2 Punkte
  43. Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen Fettegrad. In der damaligen Schriftprobe heißt es dazu sinngemäß »obwohl unsere Zeit nicht die Unte
    2 Punkte
  44. Die 1938 begonnene Gilgengart-Fraktur war Hermann Zapfs erste Schrift für die D. Stempel AG. Vorlage war das handgeschriebene Büchlein »Die Reimchronik von Oberursel«. Benannt ist die Schrift auf Wunsch Gustav Moris nach dem Buch »Der Gilgengart«, das Hans Schönsperger Anfang des 16. Jahrhunderts für Kaiser Maximilian I. druckte. Der erste Normgrad in 36 Punkt wurde von August Rosenberger geschnitten und 1939 fertiggestellt. Durch den Normalschrifterlass 1941 war der Schrift allerdings ein schwieriger Start beschert. Erst nach einer Unterbrechung stellte man sie 1950 bis 1952 überhaupt fertig
    2 Punkte
  45. Lucas de Groot studierte zwischen 1982 und 1987 an der Königlichen Akademie der Künste in Den Haag (Niederlande). Für seine Abschlussarbeit (seine »Thesis«) entwickelte er das Konzept einer umfangreichen Schriftsippe: 3 Grundformen (Sans/Mix/Serif) in 8 Strichstärken und 6 Varianten (normal, kursiv, Kapitälchen, Kapitälchen kursiv, Expertsatz, Expertsatz kursiv) – in der Summe 144 Fonts. De Groot arbeitet nach seinem Studium für Meta Design in Berlin als Type Director und stellt die Thesis-Familie in seiner freien Zeit fertig. Poster aus dem Jahr 1994 1994 erscheint sie beim Berliner Schri
    2 Punkte
  46. Mrs Eaves ist eine Barock-Antiqua von Zuzana Licko aus den 1990er-Jahren. Der Name leitet sich von Sarah Eaves ab – der Haushälterin und späteren Ehefrau von John Baskerville. Die Schrift Mrs Eaves basiert auf den Schriften Baskervilles, ist jedoch keine bloße Digitalisierung. Auffällig ist vor allem die ungewöhnlich geringe x-Höhe. Dies macht die Schrift in normalen Schriftgraden zwar weniger fließtexttauglich, aber gibt ihr einen eleganten Charme, der in Schauanwendungen umso besser zur Geltung kommt. Neue Maßstäbe setzte die Schrift zur Zeit ihrer Veröffentlichung durch ihren Zeichenumfan
    2 Punkte
  47. Die Interstate ist eine Schriftart von Tobias Frere-Jones, deren Gestaltung auf der Schrift der amerikanischen Verkehrsschilder der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruht. Geschichte Bis in die 1940er-Jahre war der Schrifteinsatz auf US-amerikanischen Verkehrsschildern noch recht unterschiedlich. Während der Zeit des Zweiten Weltkrieges entwickelte die Public Roads Administration (heute »Federal Highway Administration«) eine Schriftfamilie in verschiedenen Weiten speziell für die Straßenbeschilderung. Vorab-Versionen wurden ab 1942 für das Pentagon-Straßennetzwe
    2 Punkte
  48. Trotz ihrer 2000-jährigen Geschichten sind die antiken Buchstabenformen der Capitalis Monumentalis weiterhin lebendig und allgegenwärtig. Sie bilden die Basis der lateinischen Großbuchstaben und obwohl sich die Schriftgestaltungsstile ständig ändern und weiterentwickeln, nehmen auch neuere Schriftentwürfe immer wieder auf alten, in Stein gehauenen Monumentalschriften Bezug. Ein Vorzeigeobjekt der antiken Schriftkunst, dass die Zeiten überdauert hat, ist die Inschrift an der Trajan-Säule in Rom. Diese römische Siegessäule für den Kaiser Trajan wurde 113 n. Chr. eingeweiht und ist geprägt von
    2 Punkte
  49. Die Schrift Apollo wurde zwischen 1962 und 64 von Adrian Frutiger entworfen. Dass diese Schrift zu den weniger bekannten Werken Frutigers gehört, mag daran liegen, dass einige seiner anderen Werke (zum Beispiel die Univers und die Frutiger) das Hauptaugenmerk der typophilen Gemeinde auf sich gezogen haben. Die Apollo war eine der ersten Schriften, die die Firma Monotype für die Verwendung auf ihren neuen Fotosatzmaschinen entwickeln ließ. Sowohl bei MyFonts als auch bei Linotype wird die Apollo für ihre gute Lesbarkeit und ihren robusten Charakter gelobt, der sie nicht nur zu Fotosatzzeiten ei
    2 Punkte
  50. Source Sans Pro ist eine Schrift von Paul D. Hunt. Die erste Open-Source-Schriftfamilie von Adobe wurde in erster Linie für Benutzeroberflächen entwickelt, nach dem Vorbild US-amerikanischer Groteskschriften des 20. Jahrhunderts, die sich durch besondere Klarheit und Lesbarkeit auszeichnen. Bei der Gestaltung von Source Sans Pro analysierte Hunt systematisch die herausragenden Charakteristika vorhandener serifenloser Schriften und reduzierte anschließend die einzelnen Glyphen weitestgehend zurück auf ihre Urform. Um ähnliche Buchstabenformen besser voneinander zu unterscheiden (z. B. großes I
    2 Punkte
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
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