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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 30.11.2010 in Fachbegriffe

  1. Ein Geviert ist … 1.) Ein quadratisches Stück Blindmaterial im Bleisatz, dessen Kantenlängen genau der Schriftgröße (Kegelhöhe) entsprechen. 2.) Ein Bezugssystem des Schriftsatzes. Da die Seitenlänge des Gevierts identisch mit der Schriftgröße ist, nutzt man den Begriff Geviert auch, um schriftgrößenunabhängige Bezüge herzustellen. So lässt sich zum Beispiele die Breite von Zeichen im Verhältnis zum Geviert beschreiben. Die Bezeichnungen Geviertstrich, Halbgeviertstrich (Gedankenstrich) und Viertelgeviertstrich (Bindestrich) sind auf diese Weise entstanden. Jedoch haben Schrif
    4 Punkte
  2. Die Romain du Roi ist eine Schrift, die zwischen 1692 und 1745 in Frankreich entstand. Sie wurde unter Ludwig XIV. in Auftrag gegeben und sollte den Drucksachen der königlichen Druckerei ein perfektes und einzigartiges Erscheinungsbild geben. Die Schrift nimmt in der Entwicklung der lateinischen Schrift einen hohen Stellenwert ein, da sie als eine richtungweisende Gestaltung eine Brücke zwischen den Renaissance-Antiqua-Schriften und den später entstehenden klassizistischen Schriften bildet. Verantwortlich für den Entwurf zeichnete ein vierköpfiges wissenschaftliches Komitee. Zur Pla
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  3. Flare Serif ist die englische Bezeichnung für gekehlte Serifenansätze. Schriften mit dieser Gestaltung lassen sich daher gegebenenfalls nicht eindeutig in die zwei typischen Hauptkategorien serifen- bzw. serifenlose Schrift einordnen.
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  4. Der Grusograph-Schriftprojektor ist ein speziell für Schriftvergrößerungsverfahren entwickeltes Gerät. Hier sind alle Buchstaben in stabilen, glasklaren Kunststoffstreifen in 20 mm Höhe aufgereiht. Die Streifen werden in eine Schiebekassette geschoben und durch ein lichtstarkes Vergrößerungsgerät auf eine Papierbahn geworfen, wo man sie leicht nachzeichnen kann. So lassen sich Schriften von 50 bis 250 mm Höhe projizieren, mit einem Zusatzgerät bis 600 mm Höhe.
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  5. Musiert (lat. musivus, also eigentlich: wie Mosaik verziert) ist eine Bezeichnung für verzierte Schriften.
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  6. Der Typengreif war ein im deutschsprachigen Raum verbreiteter Industriestaubsauger zum Einsatz in Druckereien mit Handsatz. Das Gerät wurde vom Stuttgarter Unternehmen Typengreif Apparatebau Wilhelm Bilek vertrieben. Im Wesentlichen funktionieren der Typengreif und vergleichbare Geräte anderer Hersteller wie herkömmliche Staubsauger. Den Unterschied macht der Aufsatz. Über den Schlauch liegt ein permanenter Sog an. Wird der Aufsatz in das Fach eines Setzkastens mit Bleilettern gehalten, werden die Lettern angesogen und innerhalb des Gummibehälters gehalten. Ein Metallgitter verhinder
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  7. Ein Begriff aus dem Polnischen, der in abwertender Weise für einen Tölpel oder ungehobelten Burschen verwendet wird. In Druckereien wurde der Begriff für Setzergehilfen bzw. ungeschickte Setzer verwendet, mitunter aber auch im weiteren Sinne für alle Setzergesellen ohne Meisterbrief.
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  8. Das OpenType-Format verfügt wie andere Smartfont-Technologien über die Möglichkeit, die Fontdateien mit Code auszustatten, mit dem der Textsatz im Anwendungsprogramm gezielt dynamisch verändert werden kann. Dazu existieren standardisierte OpenType-Features mit spezifischen Funktionen. Nachfolgende Tabelle zeigt die gängigen OpenType-Features, die in der lateinischen Schrift benutzt werden können und von Anwendungen wie Adobe InDesign und Illustrator zur Verfügung gestellt werden. Die deutschen Benennungen sind nicht standardisiert und können sich daher von Anwendungsprogramm zu Anwendungsprog
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  9. Alternative Bezeichnung für Egyptienne-Schriften (Details siehe verlinkter Eintrag).
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  10. Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität der Druckvorlagen, der in der Regel an speziellen Andruckpressen durchgeführt wird, um die Maschinen für den Fortdruck nicht zu blockieren. Der Andruck soll das endgültige Druckbild (meist zur Beurteilung durch den Kunden) möglichst exakt darstellen. Es werden daher die auch im Fortdruck verwendeten Farben und Bedruckstoffe verwendet und die Maschine benötigt eine Anlage und ein Farbwerk. Damit unterscheidet sich der Andruck vom Abzug, der lediglich zur Korrektur von Satzfehlern dient.
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  11. Ausschluss sind im Buchdruck-Satz die kleineren Teile des Blindmaterials, die insbesondere zum Ausfüllen der Räume zwischen Buchstaben und Wörtern einer Zeile Verwendung finden. Die Breite des Ausschlusses kann auf zwei Arten systematisiert sein: Bezogen auf das Geviert. Hierbei ändert sich die Breite von Schriftgröße zu Schriftgröße. Zum Beispiel Geviert, Halbgeviert, Drittel, Viertel, Sechstel, Siebentel, Achtel. Absolute Breite. Hierbei ist die Breite über verschiedene Schriftgrößen hinweg identisch. Zum Beispiel: 1 Punkt, 1½ Punkt, 2 Punkt, 3 Punkt, 4 Punkt, 6 Punkt. B
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  12. Die Bleilaus ist ein tradierter Berufsscherz für Lehrlinge im Fachbereich des Buchdrucks. Beispielhafte Beschreibung: »Die Bleiläuse sind sehr klein und schwer zu entdecken. Sie hausen in den Ecken der Setzkästen und dort in den vorderen Ecken der Satzbuchstabenfächer. Aber dem Wasser ausgesetzt werden sie lebendig. Man bereitet mit dem Neugierigen ein Setzschiff vor. Man stellt es etwas schräg, bildet mit zwei Stegen ein Geviert und gibt ein Gläschen Wasser in den entstandenen Raum. Dann, bewaffnet mit einer Pinzette, begibt man sich auf die Jagd. Man schnappt sich aus einer Ecke ein kle
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  13. Der seit den 1960er Jahren verbreitete Fotosatz basiert auf der Belichtung der Schriftzeichen mittels optischer (und später optoelektronischer) Verfahren auf einen Trägerfilm, der dann in der Regel die Vorlage für den Offsetdruck bildet. Eines der ersten erfolgreichen Geräte ist die seit 1962 von dem aus Berlin stammenden Unternehmen Berthold vertriebene diatype. Über einen Pistolengriff wird das gewünschte Zeichen ausgewählt. Über eine drehbare Schriftscheibe, die die Negativformen von 195 Buchstaben enthält, wird das gewählte Zeichen auf fotografisches Material belichtet. Der Satz (hauptsäch
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  14. Desktop-Fonts sind digitale Schriften, die speziell zur lokalen Installation auf Desktop-Computern vorgesehen sind. Der Begriff hat vor allem eine lizenzrechtliche Bewandtnis und grenzt die Desktop-Fonts von anderen Lizenzbereichen wie Websites, Apps, E-Books, Server etc. ab. Desktop-Fonts können in allen lokal installierbaren Fontformaten vorliegen. Verbreitung fanden Desktop-Fonts ab Mitte der 1980er-Jahre zunächst als PostScript-Schriften. Später kam das konkurrierende Format TrueType hinzu. Heute werden Desktop-Schriften in der Regel TrueType- oder PostScript-basierte OpenType-Schrif
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  15. Im Setzkasten werden in der Handsetzerei die Lettern eines Schriftschnitts in einer Schriftgröße aufbewahrt. Die Einteilung und Belegung der Fächer ist standardisiert. Es existieren jedoch unterschiedliche Einteilungen/Belegungen für unterschiedliche Länder, Sprachen und Schriftstile (wie Antiqua und Fraktur). Schriftkästen werden grundsätzlich in Kästen für liegende Schriften und Steckschriftenkästen (ohne Fächer mit aufrecht stehenden Lettern) unterteilt. Steckschriftkästen werden vornehmlich für größere Schriftgrade verwendet. Setzkasten mit einer liegenden Schrift
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  16. Die Open Font License ist eine häufig verwendete Lizenz für quelloffene digitale Schriften. Sie wurde von der christlichen Organisation SIL International entwickelt, die selbst verschiedene Open-Source-Schriften wie die Gentium und die Charis anbieten. So genannte freie Lizenzen und Lizenzsysteme gab es auch vor der Entwicklung von OFL eine ganze Reihe, aber sie waren in der Regel nicht auf die Verbreitung von Fonts zugeschnitten. So gehört zum Beispiel zu den Creative-Commons-Lizenzen meist eine Namensnennung des Lizenzgebers bei der Anwendung. Für Schriften ist dies jedoch nicht angebracht,
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  17. Zirkulare hießen Drucksachen, die in Form eines Briefes hergestellt wurden. Heute würde man eher von Rundbriefen sprechen. Im Bleisatz wurden Schriften speziell auf diesen Anwendungszweck hin gestaltet und trugen dann ein »Zirkular« im Namen. Sie waren meist als Schreibmaschinenschriften und/oder als Kursive ausgeführt, um den Charakter eines persönlichen Briefes zu betonen.
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  18. Die »Unicode-gerechte Norm für Zusatzzeichen« (abgekürzt UNZ) ist eine Empfehlung zur Kodierung spezieller Schriftzeichen (insbesondere Ligaturen). Die Empfehlung wurde von Mitgliedern des Bundes für deutsche Schrift und Sprache (BfdS) entwickelt und mit der »Medieval Unicode Font Initiative« (MUFI) und dem Projekt »Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien« (TITUS) abgestimmt. Hintergrund: Typische Ligaturen des klassischen Fraktursatzes (zum Beispiel ch/ck/ll/tt) haben im Unicode keine offizielle Entsprechung. In den Unicode wurden typografische Ligaturen (zum Beispiel fi und
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  19. Die Sulzbacher Form ist ein Gestaltungsprinzip des Eszett-Kleinbuchstabens. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts traten für das Fraktur-ß im Antiqua-Satz noch verschiedene Schreibungen wie ss, ſs, sz, ſz ein. In der Folge der Orthografischen Konferenzen fand sich am 25. März 1903 im Deutschen Buchgewerbehaus Leipzig eine vierzehnköpfige Kommission von Besitzern von Buchdruckereien und Schriftgießereien zusammen, um über die Auswirkungen der neuen Rechtschreibung auf den Schriftsatz zu beraten und hierzu Einheitlichkeit zu erzielen. Diskutiert wurden hierbei die deutschen Umlaute sowie die Minusk
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  20. Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenfalls unbedruckt. Schließt man das Werk, blickt man zum Schluss auf die Seite U4. Bei fadengehe
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  21. Metteur bezeichnet als Entlehnung aus dem Französischen den »Umbruchgestalter« im Schriftsatz. Aus dem Satztechnischen Lexikon: »Der Metteur ist die Seele des Blattes. Er ist oft die Mittelsperson zwischen Druckereigeschäft und Herausgeber; er muß der Redaktion wie auch der Druckereileitung mit Rat und Tat zur Hand gehen und angeben, wo etwas fehlt oder was von Nutzen sein kann. Der Metteur wird für die pünktliche Lieferung des Satzes verantwortlich gemacht, ob nun die Mitarbeiter ihre Pflicht erfüllen oder nicht.«
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  22. Schriften mit Versal-Eszett, die vor dem Jahr 2000 entworfen wurden. Für aktuelle Entwürfe siehe MyFonts. Belwe-Antiqua von Georg Belwe (Schelter & Giesecke, Leipzig 1914) Ehmcke Ehmcke-Antiqua von Fritz Helmuth Ehmcke (ehem. Flinsch, Frankfurt am Main, 1909); auch unter dem Namen ITC Carlton* hier aber schlechte Umsetzung und ohne Versal-ß Ehmcke-Kursiv von Fritz Helmuth Ehmcke (ehem. Flinsch, Frankfurt am Main, 1910) Ehmcke-Rustika von Fritz Helmuth Ehmcke (D. Stempel AG, Frankfurt 1914) [*]Erbar-Grotesk (Ludwig & Mayer, Frankfurt a. M. 1910) Grimm-Antiqua von R
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  23. Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem Schriften-Erlass von 1941 und der damit verordneten Einführung der Antiquaschrift als Normalschrift
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  24. TrueType wurde von Apple in den späten 1980er-Jahren entwickelt. Vorausgegangen waren Streitigkeiten mit dem damals noch kleinen Unternehmen Adobe. Dieses Unternehmen hatte mit PostScript schon Mitte der 1980er-Jahre einen Standard der Druckvorstufe geschaffen, der bereits skalierbare Schriften enthielt. Da Apple aber nicht bereit war, einen so wichtigen Teil seines Betriebssystems gegen Lizenzgebühren in die Kontrolle eines anderen Unternehmens zu übergeben, entschied man sich, ein eigenes Schriftformat zu entwickeln. Die dabei entstandene TrueType-Technologie bot gegenüber den PostScript-Fon
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  25. Wenn beim Druck von Bleisatz Blindmaterial (Spatien, Ausschluss, Regletten etc.) nach oben rutscht (das sogenannte »Steigen«) und beim Erreichen der Schrifthöhe versehentlich mitgedruckt wird, sieht man dies im Druckbild. Diese Unsauberkeiten nennt man Spieße. Beim Satz auf der Linotype oder der Ludlow kann ein sehr ähnlicher Effekt durch Fehler im Guss oder schadhafte Matrizen entstehen.
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  26. In der Kalligrafie sind die Anfangs- und Endbuchstaben von Wörtern oder Sätzen oft schwungvoller und ausladender ausgestaltet als die übrigen Zeichen. Bei digitalen Schriften sind diese Schwungbuchstaben (Englisch: swash) entweder in einen eigenen Swash-Schnitt ausgelagert oder bei OpenType-Fonts einfach per Menü-Steuerung zu aktivieren. Bei der Anwendung ist darauf zu achten, dass Schwungbuchstaben stets nur am Anfang oder Ende eines Wortes eingesetzt werden dürfen. Niemals sollte ganze Wörter oder Sätze aus einem Schwungbuchstaben-Alphabet gesetzt werden.
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  27. Multiple-Master-Fonts sind eine Variation des PostScript-Type1-Formates und man erkennt sie am Zusatz »MM« im Fontnamen. Im Gegensatz zu den üblichen Einzelschnitten eines Fonts (z.B. regular, italic, bold und bold italic) bieten Multiple-Master-Fonts die Möglichkeit, beliebige Variationen eines Fonts durch den Anwender zu generieren. Welche Eigenschaften änderbar sind, ist von Font zu Font unterschiedlich – typisch sind zum Beispiel Strichstärke, Weite der Buchstaben und optische Größen. Einige Fonts können sogar Zwischenstufen aus serif und sans serif generieren. Der Anwender kann über Schie
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  28. Die Technik des Handsatzes wird ohne wesentliche Änderungen bis ins 20. Jahrhundert hinein angewandt. Allerdings versuchte man jahrhundertelang, den Handsatz durch Mechanisierung zu beschleunigen - bis ins 19. Jahrhundert erfolglos. Ein Durchbruch gelang dem Uhrmacher Ottmar Mergenthaler. Seine erste Maschine mit dem Namen »Blower« wird 1886 vorgestellt und kein geringerer als Thomas A. Edison bezeichnete sie ohne zu zögern als 8. Weltwunder. Zum Setzen des Textes bedient man sich bei dieser Maschine einer Art Schreibmaschinentastatur. Betätigt man eine Taste, wird eine so genannte Matriz
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  29. Die Laufweite (englisch: Tracking) bezeichnet den generellen Buchstabenabstand einer Schrift. Im Digitalsatz kann die Laufweite als einzelner Parameter heute beliebig und – im Gegensatz zum Bleisatz – auch bis in den negativen Bereich variiert werden. Ist die Laufweite Null, schließen alle Buchstabenkegel direkt aneinander an. Ist die Laufweite größer Null, besteht ein Abstand zwischen den Buchstabenkegeln. Ist die Laufweite negativ, werden die Buchstabenkegel übereinander geschoben. Darüber hinaus wird der Begriff Laufweite heute auch allgemein für den horizontalen Platzbedarf eine
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  30. Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede Bekannte Vertreter: Berkeley Old Style, Centaur, Deepdene, Horley Old Style, Kennerley Old Style,
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  31. Typografischer Fachausdruck für den Gedankenstrich. Während sich der Begriff Gedankenstrich aus einer typischen Funktion dieses Zeichens herleitet, bezieht sich die Bezeichnung Halbgeviertstrich auf die typische Breite des Zeichen, die in etwa einem halben Geviert entspricht. Die exakte Breite ist jedoch von Schrift zu Schrift unterschiedlich und kann unter Umständen auch deutlich von einem Halbgeviert abweichen. Die Länge wird dann eher aus visuellen Gesichtspunkten in Übereinstimmung mit der Schriftgestaltung und den anderen Strichen (Bindestrich/Geviertstrich) bestimmt. Im Englischen sprich
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  32. Mit Egyptienne werden serifenbetonte Schriften (englisch: Slab Serif) bezeichnet, die besonders durch zwei Merkmale gekennzeichnet sind: gleichbleibende (oder zumindest optisch einheitlich wirkende) Strichstärke starke, in der Regel rechtwinklige Serifen Bekannte Vertreter: Clarendon Beton Memphis Rockwell Stymie Serifa Lubalin Graph Entstehung Die Egyptienne-Schriften tauchten erstmals im England des 19. Jahrhundert auf und sind damit eine noch relativ junge Gattung in der typografischen Geschichte. Sie entstanden im Zuge
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  33. Bézier-Kurven sind Kurvenverläufe, die durch zwei Endpunkte einer Kurve und die Parameter der an ihnen angelegten Tangenten definiert sind. Durch Unterteilung von Kurvenzügen lassen sich alle Kurven als Bézier-Kurven darstellen. Die PostScript-Fonttechnologie sowie viele moderne Grafikprogramme arbeiten mit dieser geometrischen Konstruktion, die vom französischen Ingenieur und Mathematiker Pierre Bézier (*1. September 1910, Paris, † 25. November 1999) entwickelt wurde und bei dessen Arbeigeber Renault zur Gestaltung von Karosserieformen benutzt wurde. (Das System der Kurvenkonstruktion wu
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  34. Das Auslassungszeichen (auch »Ellipse« genannt) verdeutlicht ausgelassene Wortteile, Wörter oder Sätze. Auslassungen werden nicht durch Aneinanderreihung von Satzpunkten erzeugt. Fonts enthalten stets ein Zeichen für die Ellipse. Anwendung Auslassungen werden nicht durch Aneinanderreihung von Satzpunkten erzeugt: Ersetzt das Zeichen lediglich einen Wortteil, schließt es direkt an den letzten Buchstaben an: Werden ganze Wörter oder Wortgruppen ersetzt, wird ein Leerzeichen voran- und nachgestellt: Tastaturkürzel Das Auslassungszeichen: PC:
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  35. Das Ausgleichsleerzeichen ist ein besonderer Leerraum in Designanwendungen wie Adobe InDesign und nimmt im Blocksatz den gesamten zur Verfügung stehenden Raum ein.
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Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
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