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  1. 4 Punkte
    Die Romain du Roi ist eine Schrift, die zwischen 1692 und 1745 in Frankreich entstand. Sie wurde unter Ludwig XIV. in Auftrag gegeben und sollte den Drucksachen der königlichen Druckerei ein perfektes und einzigartiges Erscheinungsbild geben. Die Schrift nimmt in der Entwicklung der lateinischen Schrift einen hohen Stellenwert ein, da sie als eine richtungweisende Gestaltung eine Brücke zwischen den Renaissance-Antiqua-Schriften und den später entstehenden klassizistischen Schriften bildet. Verantwortlich für den Entwurf zeichnete ein vierköpfiges wissenschaftliches Komitee. Zur Planung entstand zunächst ein völlig neues Punktsystem, das später von Fournier und Didot übernommen und verfeinert wurde. Die Zeichnungen für die aufrechte Romain du Roi erfolgten durch Konstruktion in einem Rastersystem von 48×48 Einheiten. Die Zeichnungen wurden dann in Kupfer gestochen und dienten dem Stempelschneider Grandjean als Vorlage für den Schnitt der Lettern. Die mathematische Konstruktion der Entwürfe war zu dieser Zeit etwas völlig Neues, auch wenn sich deren Stringenz nicht vollends bis in den Stempelschnitt erhielt. Es gab nun keine gekehlten Stämme mehr, sondern absolut gerade Linien – ein Gestaltungselement, das bei den klassizistischen Schriften später übernommen wird. Leicht zu erkennen ist die Schrift außerdem am Kleinbuchstaben l, der an der linken Seite einen ungewöhnlichen Sporn hat. 1702 wurde die Schrift erstmals für das Buch »Médailles sur les Principaux Evènements de la Regne de Louis le Grand« eingesetzt. Vollendet wurde die Romain du Roi jedoch erst 1745. Auch wenn die Romain du Roi nur für die köngliche Druckerei bestimmt war, nahmen sich andere Schriftgießer — etwa Pierre Simon Fournier — ein Beispiel an diesem Stil und führten diese Entwicklung fort. In Verlaufe des 18. Jahrhunderts breitete sich der Stil dann über ganz Europa aus und um 1800 erreichte die klassizistische Typografie mit ähnlich konstruiert wirkenden Schriften dann ihre volle Blüte.
  2. 2 Punkte
    Flare Serif ist die englische Bezeichnung für gekehlte Serifenansätze. Schriften mit dieser Gestaltung lassen sich daher gegebenenfalls nicht eindeutig in die zwei typischen Hauptkategorien serifen- bzw. serifenlose Schrift einordnen.
  3. 2 Punkte
    Der Grusograph-Schriftprojektor ist ein speziell für Schriftvergrößerungsverfahren entwickeltes Gerät. Hier sind alle Buchstaben in stabilen, glasklaren Kunststoffstreifen in 20 mm Höhe aufgereiht. Die Streifen werden in eine Schiebekassette geschoben und durch ein lichtstarkes Vergrößerungsgerät auf eine Papierbahn geworfen, wo man sie leicht nachzeichnen kann. So lassen sich Schriften von 50 bis 250 mm Höhe projizieren, mit einem Zusatzgerät bis 600 mm Höhe.
  4. 2 Punkte
    Musiert (lat. musivus, also eigentlich: wie Mosaik verziert) ist eine Bezeichnung für verzierte Schriften.
  5. 2 Punkte
    Der Typengreif war ein im deutschsprachigen Raum verbreiteter Industriestaubsauger zum Einsatz in Druckereien mit Handsatz. Das Gerät wurde vom Stuttgarter Unternehmen Typengreif Apparatebau Wilhelm Bilek vertrieben. Im Wesentlichen funktionieren der Typengreif und vergleichbare Geräte anderer Hersteller wie herkömmliche Staubsauger. Den Unterschied macht der Aufsatz. Über den Schlauch liegt ein permanenter Sog an. Wird der Aufsatz in das Fach eines Setzkastens mit Bleilettern gehalten, werden die Lettern angesogen und innerhalb des Gummibehälters gehalten. Ein Metallgitter verhindert, dass die Typen in den Schlauch gelangen. Durch eine Klappe oder ein Knopf am Aufsatz kann der Luftstrom nach hinten umgeleitet werden. Der Sog an der Vorderseite des Aufsatzes wird dadurch aufgehoben und die Lettern fallen wieder aus dem Aufsatz heraus. Die Saugleistung lässt sich beim Typengreif in drei Stufen variieren, um Lettern unterschiedlicher Größe optimal ansaugen zu können. Der Staubsauger hatte zwei wesentliche Funktionen: einerseits das Reinigen von Bleilettern und Setzkästen, andererseits das einfache Umlegen von Schriften in andere Setzkästen. Werbeanzeige für den Typengreif. 1951. Quelle: Flickr Größeres Typengreif-Model. Fotograf: Norman Posselt (www.p98a.com). Mit freundlicher Genehmigung. Darstellung eines vergleichbaren Gerätes des Unternehmens Electrolux.
  6. 2 Punkte
    Ein Begriff aus dem Polnischen, der in abwertender Weise für einen Tölpel oder ungehobelten Burschen verwendet wird. In Druckereien wurde der Begriff für Setzergehilfen bzw. ungeschickte Setzer verwendet, mitunter aber auch im weiteren Sinne für alle Setzergesellen ohne Meisterbrief.
  7. 2 Punkte
    Ein Geviert ist … 1.) Ein quadratisches Stück Blindmaterial im Bleisatz, dessen Kantenlängen genau der Schriftgröße (Kegelhöhe) entsprechen. Es kann zum Beispiel benutzt werden, um die erste Zeile eines Absatzes einzuziehen (siehe Abbildung). 2.) Ein Bezugssystem des Schriftsatzes. Da die Seitenlänge des Gevierts identisch mit der Schriftgröße ist, nutzt man den Begriff Geviert auch, um schriftgrößenunabhängige Bezüge herzustellen. So lässt sich zum Beispiele die Breite von Zeichen im Verhältnis zum Geviert beschreiben. Die Bezeichnungen Geviertstrich, Halbgeviertstrich (Gedankenstrich) und Viertelgeviertstrich (Bindestrich) sind auf diese Weise entstanden. Jedoch haben Schriftgestalter/-hersteller hier letztlich freie Hand und wählen die tatsächliche Breite dieser Zeichen eher nach optischen, denn mathematischen Gesichtspunkten. Auch Leerräume werden in Bezug zum Geviert beschrieben und lassen sich in Textverarbeitungsprogrammen über entsprechende Bezeichnungen ansprechen. Auch für digitale Schriften ist das Geviert weiterhin die zentrale Bezugsgröße. Das Geviert erstreckt sich hierbei zwischen Oberlänge und Unterlänge der Schriftart. Beim Anzeigen oder Drucken einer Schrift wird diese dann entsprechend skaliert, sodass der Abstand zwischen Ober- und Unterlänge exakt der eingestellten Schriftgröße von z.B. 12 Punkt entspricht. Wie man in der Darstellung sieht, korrespondiert die Größe des Gevierts nicht unmittelbar mit den Buchstabenformen. Geviert und Schriftgröße beschreiben also in aller Regel nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – den Raum zwischen der messbaren Ober- und Unterkante bestimmter Buchstaben, sondern lediglich die Größe des physischen oder virtuellen Schriftkegels. In welcher Größe die Buchstaben tatsächlich auf dem Kegel abgebildet sind, ist von Schrift zu Schrift sehr unterschiedlich. Daher ist es in der Praxis auch so schwierig, allgemein von Schriftgrößen zu sprechen. Wenn etwa für Medikamentenbeipackzettel eine Mindestgröße bestimmt werden soll, dann muss sich diese am Besten auf die x-Höhe der Schrift beziehen und nicht auf Schriftgröße bzw. Geviert, da diese nichts über die tatsächliche Buchstabenhöhe aussagen, sondern lediglich die Größe des Schriftkegels beschreiben.
  8. 1 Punkt
    Die Bleilaus ist ein tradierter Berufsscherz für Lehrlinge im Fachbereich des Buchdrucks. Beispielhafte Beschreibung: »Die Bleiläuse sind sehr klein und schwer zu entdecken. Sie hausen in den Ecken der Setzkästen und dort in den vorderen Ecken der Satzbuchstabenfächer. Aber dem Wasser ausgesetzt werden sie lebendig. Man bereitet mit dem Neugierigen ein Setzschiff vor. Man stellt es etwas schräg, bildet mit zwei Stegen ein Geviert und gibt ein Gläschen Wasser in den entstandenen Raum. Dann, bewaffnet mit einer Pinzette, begibt man sich auf die Jagd. Man schnappt sich aus einer Ecke ein kleines Häufchen von Staub und Fusseln und hat dabei auch eine Bleilaus mit erwischt. Der Lehrling immer nahe dabei um nichts zu verpassen. Der Geselle lässt das Geschnappte im Schiff ins Wasser fallen und mit aufgeregter Stimme wird das Opfer gebeten, sich nahe über das Schiff zu beugen um die berühmte Laus zu entdecken. Sogleich schiebt der Geselle den oberen Steg mit Schmackes nach unten und die vermeintliche Satzlaus mit samt ihrem Wasserbad landet dem erschrockenen Lehrling im Gesicht.«
  9. 1 Punkt
    Der seit den 1960er Jahren verbreitete Fotosatz basiert auf der Belichtung der Schriftzeichen mittels optischer (und später optoelektronischer) Verfahren auf einen Trägerfilm, der dann in der Regel die Vorlage für den Offsetdruck bildet. Eines der ersten erfolgreichen Geräte ist die seit 1962 von dem aus Berlin stammenden Unternehmen Berthold vertriebene diatype. Über einen Pistolengriff wird das gewünschte Zeichen ausgewählt. Über eine drehbare Schriftscheibe, die die Negativformen von 195 Buchstaben enthält, wird das gewählte Zeichen auf fotografisches Material belichtet. Der Satz (hauptsächlich Überschriften und andere kurze Texte) muss gut geplant und sehr sorgfältig ausgeführt werden, denn eine Sichtkontrolle während der Arbeit ist nicht möglich. Mit dem Fotosatz etabliert sich auch erstmals das Prinzip skalierbarer Schriften. Während man im Bleisatz noch jede Schriftgröße einzeln fertigen musste, so erlaubt beispielsweise die diatype Schriftgrößen zwischen 4 und 36 Punkt von einem einzigen Schriftträger aus. Seit den 1970er Jahren wurde der Fotosatz zunehmend auf die elektronische Datenverarbeitung umgestellt. Die Erfassung und die Belichtung der Texte wurden voneinander getrennt. Die Eingabe der Texte erfolgte mit Tastatur und einer (teils stark eingeschränkten) Sichtkontrolle am Monitor. Die erfassten Texte konnten so im Nachhinein beliebig korrigiert werden und Schriften und Schriftsatzparameter waren variierbar. Die Belichtung des Trägermaterials erfolgt dann schlussendlich, je nach System, mittels Halogenlampen, Xenonblitz, Kathodenstrahlröhre oder Laserstrahl.
  10. 1 Punkt
    Desktop-Fonts sind digitale Schriften, die speziell zur lokalen Installation auf Desktop-Computern vorgesehen sind. Der Begriff hat vor allem eine lizenzrechtliche Bewandtnis und grenzt die Desktop-Fonts von anderen Lizenzbereichen wie Websites, Apps, E-Books, Server etc. ab. Desktop-Fonts können in allen lokal installierbaren Fontformaten vorliegen. Verbreitung fanden Desktop-Fonts ab Mitte der 1980er-Jahre zunächst als PostScript-Schriften. Später kam das konkurrierende Format TrueType hinzu. Heute werden Desktop-Schriften in der Regel TrueType- oder PostScript-basierte OpenType-Schriften vertrieben.
  11. 1 Punkt
    Im Setzkasten werden in der Handsetzerei die Lettern eines Schriftschnitts in einer Schriftgröße aufbewahrt. Die Einteilung und Belegung der Fächer ist standardisiert. Es existieren jedoch unterschiedliche Einteilungen/Belegungen für unterschiedliche Länder, Sprachen und Schriftstile (wie Antiqua und Fraktur). Schriftkästen werden grundsätzlich in Kästen für liegende Schriften und Steckschriftenkästen (ohne Fächer mit aufrecht stehenden Lettern) unterteilt. Steckschriftkästen werden vornehmlich für größere Schriftgrade verwendet. Setzkasten mit einer liegenden Schrift Steckschriftkasten
  12. 1 Punkt
    Die Open Font License ist eine häufig verwendete Lizenz für quelloffene digitale Schriften. Sie wurde von der christlichen Organisation SIL International entwickelt, die selbst verschiedene Open-Source-Schriften wie die Gentium und die Charis anbieten. So genannte freie Lizenzen und Lizenzsysteme gab es auch vor der Entwicklung von OFL eine ganze Reihe, aber sie waren in der Regel nicht auf die Verbreitung von Fonts zugeschnitten. So gehört zum Beispiel zu den Creative-Commons-Lizenzen meist eine Namensnennung des Lizenzgebers bei der Anwendung. Für Schriften ist dies jedoch nicht angebracht, da man dann z.B. ein mit so einer Schrift entworfenes Logo nie ohne ausdrücklichen Hinweis auf den Schriftgestalter verwenden dürfte. Die OFL vermeidet solche Probleme und soll die Entwicklung und weltumspannende Kooperation beim Schriftentwurf fördern. Der Lizenztext und weitere Informationen zur Verwendung finden sich hier: http://scripts.sil.org/ofl
  13. 1 Punkt
    Zirkulare hießen Drucksachen, die in Form eines Briefes hergestellt wurden. Heute würde man eher von Rundbriefen sprechen. Im Bleisatz wurden Schriften speziell auf diesen Anwendungszweck hin gestaltet und trugen dann ein »Zirkular« im Namen. Sie waren meist als Schreibmaschinenschriften und/oder als Kursive ausgeführt, um den Charakter eines persönlichen Briefes zu betonen.
  14. 1 Punkt
    Die »Unicode-gerechte Norm für Zusatzzeichen« (abgekürzt UNZ) ist eine Empfehlung zur Kodierung spezieller Schriftzeichen (insbesondere Ligaturen). Die Empfehlung wurde von Mitgliedern des Bundes für deutsche Schrift und Sprache (BfdS) entwickelt und mit der »Medieval Unicode Font Initiative« (MUFI) und dem Projekt »Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien« (TITUS) abgestimmt. Hintergrund: Typische Ligaturen des klassischen Fraktursatzes (zum Beispiel ch/ck/ll/tt) haben im Unicode keine offizielle Entsprechung. In den Unicode wurden typografische Ligaturen (zum Beispiel fi und fl) lediglich aus Gründen der Kompatibilität zu bestehenden Zeichenkodierungen aufgenommen. Hinzu kommt, dass vor der Etablierung von Unicode Zeichensätze des lateinischen Schriftsystems meist auf 8 Bit (256 Zeichen) angelegt waren und somit nur selten Platz für zusätzliche Zeichen boten. Dies führte dazu, dass Anbieter gebrochener Schriften Ligaturen oder zum Beispiel die Unterscheidung von s und ſ durch unstandardisierte Zeichenbelegungen erreichen mussten. So kann etwa das lange s auf die Taste s gelegt werden, das runde s dagegen auf die Position des Pluszeichens. Der Schriftanwender kann dann beide Zeichen problemlos über jede herkömmliche Tastatur erreichen, die Texte sind jedoch nicht sauber kodiert und damit nicht Font- und systemübergreifend austauschbar und im Allgemeinen schwer technisch zu verarbeiten (Suchmaschinen-Indizierung/automatische Silbentrennung usw.). Mit der UNZ-Belegung sollte daher ein entsprechender Standard für die Anbieter gebrochener Schriften geschaffen werden, der diese historisch gewachsenen Probleme aus der Welt schafft. Vorteile: Die UNZ-Belegung schafft einen einheitlichen Standard für alle Anbieter gebrochener Schriften und kann damit vermeiden, dass sich die Schriften (nach ausreichender Etablierung der UNZ-Belegung) von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich verhalten. Die UNZ-Belegung vermeidet die falschen Belegungen von offiziell kodierten Unicode-Stellen. Die UNZ-Belegung benötigt keine Smartfont-Technologien zum Erzwingen oder Unterdrücken der gewünschten Ligaturen oder zum Austausch von Zeichen durch historischen Alternativzeichen. Die UNZ-Kodierung ist im technischen Sinne stabiler als OpenType-basierte Glyphen-Ersetzungen, da die typografischen Satzkonventionen über die UNZ-Belegung direkt auf Kodierungsebene festgehalten werden und nicht von einem bestimmten OpenType-Font abhängig sind. Kritik: (kurze Zusammenfassung entsprechender Typografie.info-Diskussionen) Die UNZ-Belegung widerspricht dem Prinzip von Unicode, lediglich sinntragende Zeichen zu kodieren und keine typografischen Varianten. Für die technische Kodierung von Ligaturen besitzt das Unicode-System den Bindehemmer und das unsichtbare Verbindungszeichen. Damit lassen sich Ligaturen völlig unabhängig von Spezialschriften auf Kodierungsebene vorgeben oder unterdrücken. Die UNZ-Belegung setzt auf Unicode-Werte aus dem Bereich zur privaten Verwendung (PUA). Damit werden UNZ-kodierte Texte dauerhaft inkompatibel zu herkömmlichen Texten, die mit offiziellen Unicode-Werten erstellt wurden. »B u c h« und »B u ch« werden so zu unterschiedlichen Wörtern und können von gängiger Textverarbeitungssoftware (inklusive Suchmaschinen) nicht mehr als sinngemäß gleich verarbeitet werden. Da der PUA-Bereich per Definition unstandardisiert ist, wird sich an dieser Situation auch mittel- bis langfristig nichts ändern. UNZ-kodierte Texte sind daher auch in Zukunft ausschließlich mit den UNZ-Spezial-Fonts darstellbar und ihre Inhalte inkompatibel zu herkömmlichen Texten in den entsprechenden Sprachen. Die Bezeichnung als »Norm« wurde kritisiert, da dieser Begriff bei technischen Empfehlungen im allgemeinen Sprachgebrauch einen erfolgreichen Normierungenprozess an einem anerkannten Normungsinstitut (z.B. DIN/ISO etc.) suggeriert. Bei der UNZ-Belegung handelt es sich jedoch lediglich um eine von Vereinsmitgliedern entwickelte, private Empfehlung.
  15. 1 Punkt
    Die Sulzbacher Form ist ein Gestaltungsprinzip des Eszett-Kleinbuchstabens. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts traten für das Fraktur-ß im Antiqua-Satz noch verschiedene Schreibungen wie ss, ſs, sz, ſz ein. In der Folge der Orthografischen Konferenzen fand sich am 25. März 1903 im Deutschen Buchgewerbehaus Leipzig eine vierzehnköpfige Kommission von Besitzern von Buchdruckereien und Schriftgießereien zusammen, um über die Auswirkungen der neuen Rechtschreibung auf den Schriftsatz zu beraten und hierzu Einheitlichkeit zu erzielen. Diskutiert wurden hierbei die deutschen Umlaute sowie die Minuskel- und Versalform des Eszett. Für das Kleinbuchstaben-Eszett wurde folgende Regelung getroffen und im gleichen Jahr über die »Zeitschrift für Deutschlands Buchdrucker, Steindrucker und verwandte Gewerbe« veröffentlicht. »Als allgemein einzuführende Gebrauchsform des kleines sz wird für gangbare Brot- und Titelschriften die von der Typographischen Gesellschaft zu Leipzig seinerzeit angenommene Sulzbacher Form mit der Maßgabe anerkannt, daß es den Schriftgießereien überlassen bleibt, diese Form den einzelnen Schriftcharakteren anzupassen. Die charakteristischen Merkmale dieser sz-Form sind die folgenden: Das sogenannte lange Antiqua-ſ wird oben mit einem z verbunden, im Kopfe eingebogen und läuft im unteren Bogen in eine feine oder halbstarke Linie oder in einem Punkt aus, wie die nachstehenden Buchstaben erkennen lassen.« Schriftgießereien und Druckereien waren angehalten, das ß in Sulzbacher Form bis Anfang 1904 zum Einsatz bereitzustellen. In der Folge kamen entsprechend immer mehr Antiqua-Schriften mit einem ß in Sulzbacher Form in den Handel. Nicht alle Schriftgestalter im deutschsprachigen Raum nutzten sie jedoch. Eine übliche Alternativform bestand in einer Gestaltung als Ligatur aus ſ und z mit Unterlänge. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verloren beide vorgenannten Gestaltungsprinzipien jedoch an Bedeutung und die meisten Schriften benutzen heute ein Eszett in Form einer Ligatur aus ſ und s.
  16. 1 Punkt
    Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenfalls unbedruckt. Schließt man das Werk, blickt man zum Schluss auf die Seite U4. Bei fadengehefteten Büchern sind U2 und U3 häufig mit dem Vorsatzpapier verleimt, sodass der Schmutztitel erst nach erneutem Umblättern sichtbar wird.
  17. 1 Punkt
    Metteur bezeichnet als Entlehnung aus dem Französischen den »Umbruchgestalter« im Schriftsatz. Aus dem Satztechnischen Lexikon: »Der Metteur ist die Seele des Blattes. Er ist oft die Mittelsperson zwischen Druckereigeschäft und Herausgeber; er muß der Redaktion wie auch der Druckereileitung mit Rat und Tat zur Hand gehen und angeben, wo etwas fehlt oder was von Nutzen sein kann. Der Metteur wird für die pünktliche Lieferung des Satzes verantwortlich gemacht, ob nun die Mitarbeiter ihre Pflicht erfüllen oder nicht.«
  18. 1 Punkt
    Schriften mit Versal-Eszett, die vor dem Jahr 2000 entworfen wurden. Für aktuelle Entwürfe siehe MyFonts. Belwe-Antiqua von Georg Belwe (Schelter & Giesecke, Leipzig 1914) Ehmcke Ehmcke-Antiqua von Fritz Helmuth Ehmcke (ehem. Flinsch, Frankfurt am Main, 1909); auch unter dem Namen ITC Carlton* hier aber schlechte Umsetzung und ohne Versal-ß Ehmcke-Kursiv von Fritz Helmuth Ehmcke (ehem. Flinsch, Frankfurt am Main, 1910) Ehmcke-Rustika von Fritz Helmuth Ehmcke (D. Stempel AG, Frankfurt 1914) [*]Erbar-Grotesk (Ludwig & Mayer, Frankfurt a. M. 1910) Grimm-Antiqua von Richard Grimm-Sachsenberg (Jul. Klinkhardt 1911, Leipzig (1920 von H. Berthold übernommen) Journal-Antiqua von Hermann Zehnpfundt (E. Gursch, Berlin 1910) Kartenschrift Gnom (Schelter & Giesecke AG. Leipzig) Kleukens-Antiqua von F.W. Kleukens (Bauersche Gießerei, Frankfurt a. M. 1910) Kolibri von A.Ch. Augspurg (Schelter & Giesecke, Leipzig 1915) Koralle Koralle, Zarte (Schelter & Giesecke, Leipzig 1919) Koralle-Schrägschrift, Zarte (Schelter & Giesecke, Leipzig 1923) Koralle (Schelter & Giesecke, Leipzig 1915) Koralle, Fette (Schelter & Giesecke, Leipzig o.J. ) Koralle, Breite (Schelter & Giesecke, Leipzig 1913) Koralle, Breite Halbfette (Schelter & Giesecke, Leipzig 1914) Koralle-Schrägschrift, Breite Halbfette (Schelter & Giesecke, Leipzig 1914) Koralle, Breite Fette (Schelter & Giesecke, Leipzig 1920) Koralle-Schrägschrift, Breite Fette (Schelter & Giesecke, Leipzig 1920) Koralle, Ganz Breite (Schelter & Giesecke, Leipzig 1921) Koralle Versalien (Schelter & Giesecke, Leipzig 1919) Koralle-Schrägschrift-Versalien, Zarte (Schelter & Giesecke, Leipzig 1923) Koralle mager (Schelter & Giesecke, Leipzig 1919) Koralle kursiv mager (Schelter & Giesecke, Leipzig 1923) Schmale fette Koralle (Schelter & Giesecke, Leipzig vor 1931) [*]Parcival-Antiqua von Herbert Thannhaeuser (Schelter & Giesecke, Leipzig, 1932) [*]Roland-Grotesk (Schelter & Giesecke, Leipzig um 1914?) [*]Salzmann Antiqua (Schelter & Giesecke, Leipzig) Schelter Antiqua (Schelter & Giesecke, Leipzig) Schelter kursiv (Schelter & Giesecke, Leipzig 1906) Schneidler Schneidler-Latein von F.H. Ernst Schneidler (Schelter & Giesecke, Leipzig 1919) Schneidler-Kursiv von F.H. Ernst Schneidler (Schelter & Giesecke, Leipzig 1920) Shakespeare Shakespeare-Mediaeval von Georg Belwe (Schelter & Giesecke, Leipzig 1927) Shakespeare-Kursiv von Georg Belwe (Schelter & Giesecke, Leipzig 1928) Tauperle (Schelter & Giesecke, Leipzig 1912)
  19. 1 Punkt
    Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem Schriften-Erlass von 1941 und der damit verordneten Einführung der Antiquaschrift als Normalschrift in Deutschland ist die Großschreibweise von deutschen Wörtern aber wieder – wie überall wo lateinische Schrift benutzt wird – häufig anzutreffen. Sobald nun deutschsprachiger Text in Kapitälchen oder Versalien ausgezeichnet wird, fehlt die entsprechende Großbuchstabenvariante. Beispiele: Meißner → MEI?NER groß → GRO? Großschreibweise des ß Der Bedarf nach einem Großbuchstaben für »ß« wurde also schon sehr früh angemeldet, beispielhaft sei aus der neunten Auflage des Rechtschreibdudens aus dem Jahre 1925 zitiert: »Für ß wird in großer Schrift SZ angewandt, z.B. MASZE (Maße) – aber MASSE (Masse), STRASZE, PREUSZEN, MEISZNER, VOSZ. Die Verwendung zweier Buchstaben für einen Laut ist nur ein Notbehelf, der aufhören muss, sobald ein geeigneter Druckbuchstabe für das große ß geschaffen ist.« Nach der Rechtschreibreform von 1996 ist bei Großschreibung SZ nicht mehr zulässig. Da es immer weniger benutzt wurde, ist es nun durch die zwei Einzelbuchstaben SS zu ersetzen. »Weiß« wird laut amtlicher deutscher Rechtschreibung in Deutschland und Österreich im Versalsatz als »WEISS« geschrieben. Die Verwechslungsgefahr, besonders bei Eigennamen hat sich dadurch noch vergrößert. Weiß → WEISS → Weiss oder Weiß? Aber auch die frühere Schreibung mit SZ hilft nur bedingt, da man auch bei dieser nicht weiß, ob die zwei Buchstaben S und Z nun für die Einzelbuchstaben s und z oder für ß stehen sollen. KNEISZ → Kneisz oder Kneiß? Der Eindeutigkeit halber ist man bei behördlichen Dokumenten dazu übergangen, »ß« auch bei der Großbuchstabenschreibung beizubehalten, also z.B. »GROßMANN« für »Großmann« zu schreiben. Dieser Mischsatz aus Groß- und Kleinbuchstaben wird seit den 1980er Jahren bei deutschen Reisepässen und Personalausweisen angewandt. Auch die Deutsche Post – wie auch die Finanzämter – empfehlen, beim Ausfüllen von Formularen in Großbuchstaben den Kleinbuchstaben ß beizubehalten. Seit der Rechtschreibreform von 1996 besteht zudem zusätzlich das Problem, dass die Unterscheidung von ß und ss nun eine lautliche Funktion bekommen hat. Kuss (kurzer Vokal) Gruß (langer Vokal) Im Versalsatz wird dieses Prinzip jedoch außer Kraft gesetzt, wenn das ß durch Doppel-S ersetzt wird. Gruß → GRUSS Mit einem großen Eszett kann sowohl das Problem der Eigennamen, als auch das Problem der Aussprache behoben. Meißner → MEIẞNER → Meißner Maße → MAẞE (jeweils eindeutig lang ausgesprochener Vokal, statt unklare Aussprache und Bedeutung bei MASSE) Dieser Duden von 1965 aus der früheren DDR bricht mit der allgemeinen Regel, ein scharfes S im Versalsatz durch Doppel-S zu ersetzen und stellt einen gelungenen Versuch eines Majuskel-ß dar. Verschiedene Schriftkünstler haben ihre Schriften seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Versal-Eszett ausgestattet. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts und der Unicode-Kodierung (siehe nächster Abschnitt) nimmt die Zahl (auch internationaler) Schriftveröffentlichungen mit Eszett weiter zu. Die Verkaufsplattform MyFonts bietet derzeit über 1500 Schriftfamilien mit großem Eszett an (Stand Februar 2018). Kodierungsbestrebungen Im Jahr 2004 beantragte der Typograf Andreas Stötzner beim Unicode Consortium die Aufnahme eines Latin Capital Letter Double S in den Unicode. Der Antrag wurde verworfen, da die Existenz dieses Buchstabens nicht ausreichend bewiesen war, sowie aus technischen Gründen. Im Jahr 2005 zeigte der Interessensverband Rat für deutsche Rechtschreibung e.V. auf Nachfrage Verständnis, eine Abhilfe für die notdürftige Ersetzung durch SS zu schaffen. Es bedürfe allerdings »einer Initiative aus der Schreibgemeinschaft (z.B. von Seiten der Typografen)«, und nicht der Iniative des Rates für deutsche Rechtschreibung. Ein zweiter Antrag auf eine Aufnahme des Versal-Eszetts als LATIN CAPITAL LETTER SHARP S ist am 27. April 2007 vom Komitee des zuständigen Deutsches Institut für Normung (DIN) gestellt worden. Deutschland wurde in der einwöchigen, turnusmäßigen Sitzung durch Mitglieder des DIN-NIA 29.01 (Codierte Zeichensätze) vertreten. Im Rahmen der 50. Sitzung der zuständigen Internationalen Organisation für Normung (ISO) bzw. der International Electrotechnical Commission (IEC)-Working-Group vom 23. bis 27. April 2007 ist beschlossen worden, das Versal-Eszett solle gemäß diesem Vorschlag im Unicode-Standard die Stelle U+1E9E erhalten. Am 4. April 2008 ist wie angekündigt mit dem Erscheinen des Unicode-Standards Version 5.1 das große Eszett aufgenommen worden und hat den Platz U+1E9E erhalten. Technisches Glyphe: ẞ Unicode: U+1E9E Unicode-Bezeichnung: LATIN CAPITAL LETTER SHARP S HTML (dezimal): &-#-7-8-3-8; Tastaturbelegung Mit der Tastaturbelegung T2 gemäß der deutschen Norm DIN 2137:2012-06 wird das Zeichen mit Alt Gr+h eingegeben. Eine Kopiervorlage findet sich zudem unter http://versaleszett.typografie.info Eine T2-Tastatur von Cherry mit großem Eszett Einsatz Das große Eszett ist seit 2017 Teil der amtlichen Rechtschreibung und neben SS eine erlaubte Variantenschreibung des ß im Versalsatz. Zugehörige Links ausführlicher Fachartikel zum großen Eszett als PDF Schriften mit Versal-Eszett bei MyFonts Flickr-Gruppe zum Versal-Eszett
  20. 1 Punkt
    TrueType wurde von Apple in den späten 1980er-Jahren entwickelt. Vorausgegangen waren Streitigkeiten mit dem damals noch kleinen Unternehmen Adobe. Dieses Unternehmen hatte mit PostScript schon Mitte der 1980er-Jahre einen Standard der Druckvorstufe geschaffen, der bereits skalierbare Schriften enthielt. Da Apple aber nicht bereit war, einen so wichtigen Teil seines Betriebssystems gegen Lizenzgebühren in die Kontrolle eines anderen Unternehmens zu übergeben, entschied man sich, ein eigenes Schriftformat zu entwickeln. Die dabei entstandene TrueType-Technologie bot gegenüber den PostScript-Fonts sogar Vorteile wie die damit mögliche bessere Bildschirmdarstellung. Und so sprang auch Microsoft auf diesen Zug auf und ließ sich die TrueType-Technologie von Apple lizenzieren. Ironie des Schicksals ist, dass Apple dadurch nie die Lorbeeren für diese Entwicklung ernten konnte, da TrueType bis heute zumeist der Windows-Welt und Microsoft zugeordnet wird. Apple unterstützte TrueType erstmalig 1991 in Mac OS 7. Die ersten Fonts Times Roman, Helvetica und Courier zeigten auf beeindruckende Weise, was mit skalierbaren Schriftformaten möglich war. Microsoft unterstützte das TrueType-Format erstmals 1992 in Windows 3.1. In Zusammenarbeit mit Monotype entstanden die Fonts Times New Roman, Arial und Courier. Besonders auf den Windows-Rechnern führte die Einführung des TrueType-Formates zu einem regelrechten Boom. Der Windows-Markt wurde rasch mit schlecht digitalisierten, billigen Fonts überflutet, und das TrueType-Format verdankt dieser Entwicklung bis heute seinen schlechten Ruf. Mit Windows 95 wurde die TrueType-Engine von Microsoft vollständig und verlässlicher. Graustufen-Rasterung (Kantenglättung) und neue hochwertige, aber kostenlose TrueType-Schriften wurden von Microsoft veröffentlicht. Dennoch ist das TrueType-Format bis heute noch nicht vollständig rehabilitiert. Auch die gern zitierten Probleme von TrueType- Fonts beim Rastern von Druckdaten in älteren RIPs (Raster Image Processor) bekräftigten immer wieder die Vorbehalte gegen TrueType. Heute ist bei den üblichen PostScript-RIPs allerdings nicht mehr mit Problemen zu rechnen, da hier das Rastern der TrueType-Schriften fest in den Standard integriert ist. Unterschiede zu PostScript-Fonts Im Gegensatz zur den Postscript-Type-1-Fonts können TrueType-Fonts mit einer detailgenaueren Bildschirmoptimierung (Hinting) versehen sein. Deshalb sind TrueType-Fonts der dominierende Standard für Systemfonts auf den meisten Betriebssystemen. Eine Weiterentwicklung des TrueType-Standards stellt das OpenType-Format dar. Die Umrissbeschreibung von TrueType beruht auf quadratischen Bézier-Kurven; bei PostScript basiert sie auf kubischen Bézier-Kurven. TrueType-Kurven lassen sich prinzipiell schneller errechnen, PostScript-Kurven benötigen dagegen teilweise weniger Stützpunkte. In der Praxis werden die beiden Kurven-/Fonttechnologien jedoch als gleichwertig angesehen. Tendenziell finden sich jedoch immer noch mehr TrueType-basierte Fonts bei der Bildschirmanwendung und mehr PostScript-basierte Fonts im Druckbereich. Beispiel: Frutiger-a mit TrueType-Kurven Frutiger-a mit PostScript-Kurven Varianten und Datei-Endungen TrueType-Fonts haben heute in der Regeln die Datei-Endung .ttf, ebenso wie TrueType-basierte OpenType-Fonts. Mehrere TrueType-Fonts lassen sich in einer TrueType Collection (.ttc) zusammenfassen. Im Mac OS werden die Windows-TrueType-Fonts und die TrueType-basierten OpenType-Fonts nativ seit Mac OS X unterstützt. Außerdem können TrueType-Fonts einer Schriftfamilie zu einem »Fontkoffer« (Suitcase) zusammengefasst werden. Seit Mac OS X sind die Daten nicht mehr im Resource-Zweig, sondern im Datenzweig der Datei abgelegt. Daher die Bezeichnung und der Suffix dfont. Die früheren TrueType-Fonts im Resource-Zweig besaßen keine Datei-Endung und sind nicht unter Windows einsetzbar, da dieses Betriebssystem keinen Resource-Zweig benutzt.
  21. 1 Punkt
    Wenn beim Druck von Bleisatz Blindmaterial (Spatien, Ausschluss, Regletten etc.) nach oben rutscht (das sogenannte »Steigen«) und beim Erreichen der Schrifthöhe versehentlich mitgedruckt wird, sieht man dies im Druckbild. Diese Unsauberkeiten nennt man Spieße. Beim Satz auf der Linotype oder der Ludlow kann ein sehr ähnlicher Effekt durch Fehler im Guss oder schadhafte Matrizen entstehen.
  22. 1 Punkt
    In der Kalligrafie sind die Anfangs- und Endbuchstaben von Wörtern oder Sätzen oft schwungvoller und ausladender ausgestaltet als die übrigen Zeichen. Bei digitalen Schriften sind diese Schwungbuchstaben (Englisch: swash) entweder in einen eigenen Swash-Schnitt ausgelagert oder bei OpenType-Fonts einfach per Menü-Steuerung zu aktivieren. Bei der Anwendung ist darauf zu achten, dass Schwungbuchstaben stets nur am Anfang oder Ende eines Wortes eingesetzt werden dürfen. Niemals sollte ganze Wörter oder Sätze aus einem Schwungbuchstaben-Alphabet gesetzt werden.
  23. 1 Punkt
    Das OpenType-Format verfügt wie andere Smartfont-Technologien über die Möglichkeit, die Fontdateien mit Code auszustatten, mit dem der Textsatz im Anwendungsprogramm gezielt dynamisch verändert werden kann. Dazu existieren standardisierte OpenType-Features mit spezifischen Funktionen. Nachfolgende Tabelle zeigt die gängigen OpenType-Features, die in der lateinischen Schrift benutzt werden können und von Anwendungen wie Adobe InDesign und Illustrator zur Verfügung gestellt werden. Die deutschen Benennungen sind nicht standardisiert und können sich daher von Anwendungsprogramm zu Anwendungsprogramm unterscheiden. Außerdem lässt sich im Anwendungsprogramm nicht immer jedes Feature separat ansprechen. Der Software-Hersteller kann diese auch in Kombination benutzen oder an andere Funktionen des Programms koppeln. Eine umfassende Übersicht, welches Feature in welchen Programmen unterstützt wird, bietet diese Liste von Typotheque. Standardligaturen Englisch: Standard Ligatures Feature Code: LIGA Bedingte Ligaturen Englisch: Discretionary Ligatures Feature Code: DLIG Brüche Englisch: Fractions Feature Code: FRAC Ordinalzeichen Englisch: Ordinals Feature Code: ORDN Schwungbuchstaben Englisch: Swash Feature Code: SWSH Titelschriftvarianten Englisch: Titling Alternates Feature Code: TITL Kontextbedingte Varianten Englisch: Contextual Alternates Feature Code: CALT Alles in Kapitälchen Englisch:All Small Caps Feature Code: C2SC+SMCP Kapitälchen Englisch: Small Caps Feature Code: SMCP Alternativen für die Auswahl Englisch: Access all Alternates Feature Code: AALT Null mit Schrägstrich Englisch: Slashed Zero Feature Code: ZERO Formatsätze 1 bis 20 Englisch: Stylistic Sets Feature Code: SS01–SS20 Hochgestellt Englisch: Superscript/Superior Feature Code: SUPS Tiefgestellt Englisch: Subscript/Infirior Feature Code: SUBS Zähler Englisch: Numerator Feature Code: NUMR Nenner Englisch: Denominator Feature Code: DNOM Versalziffern für Tabellen Englisch: Tabular Lining Feature Code: TNUM+LNUM Proportionale Mediävalziffern Englisch: Proportional Oldstyle Feature Code: PNUM+ONUM Proportionale Versalziffern Englisch: Proportional Lining Feature Code: PNUM+LNUM Mediävalziffern für Tabellen Englisch: Tabular Oldstyle Feature Code: TNUM+ONUM Versalformen Englisch: Case-sensive Form Feature Code: CASE Historische Alternativen Englisch: Historical Forms Feature Code: HIST Formatvarianten Englisch: Stylistic Alternates Feature Code: SALT
  24. 1 Punkt
    Multiple-Master-Fonts sind eine Variation des PostScript-Type1-Formates und man erkennt sie am Zusatz »MM« im Fontnamen. Im Gegensatz zu den üblichen Einzelschnitten eines Fonts (z.B. regular, italic, bold und bold italic) bieten Multiple-Master-Fonts die Möglichkeit, beliebige Variationen eines Fonts durch den Anwender zu generieren. Welche Eigenschaften änderbar sind, ist von Font zu Font unterschiedlich – typisch sind zum Beispiel Strichstärke, Weite der Buchstaben und optische Größen. Einige Fonts können sogar Zwischenstufen aus serif und sans serif generieren. Der Anwender kann über Schieberegler die gewünschten Eigenschaften einstellen und daraus eine Font-Instanz generieren, die sich dann wie ein regulärer Font in den Anwendungsprogrammen einsetzen lässt. Multiple-Master-Fonts konnten sich nie auf breiter Front durchsetzen und werden heute selbst von Adobe, dem Entwickler des Formats, nicht mehr weiterentwickelt oder verkauft. Immer weniger Programme unterstützen sie daher. Die Multiple-Master-Technologie wird heute vor allem noch von Schriftdesignern benutzt. Statt jedoch die variable Multiple-Master-Schrift selbst zu lizenzieren, werden typische Schriftschnitte auf Seiten des Schriftdesigners/Schriftanbieters gewählt und diese als reguläre Fonts ohne Eingriffsmöglichkeiten angeboten.
  25. 1 Punkt
    Die Technik des Handsatzes wird ohne wesentliche Änderungen bis ins 20. Jahrhundert hinein angewandt. Allerdings versuchte man jahrhundertelang, den Handsatz durch Mechanisierung zu beschleunigen - bis ins 19. Jahrhundert erfolglos. Ein Durchbruch gelang dem Uhrmacher Ottmar Mergenthaler. Seine erste Maschine mit dem Namen »Blower« wird 1886 vorgestellt und kein geringerer als Thomas A. Edison bezeichnete sie ohne zu zögern als 8. Weltwunder. Zum Setzen des Textes bedient man sich bei dieser Maschine einer Art Schreibmaschinentastatur. Betätigt man eine Taste, wird eine so genannte Matrize – eine Gussform des Buchstabens – aus einem Magazin freigegeben. Der Setzer gibt nun so lange weitere Matrizen frei, bis eine Zeile gefüllt ist. Die komplette Zeile wird anschließend auf einmal gegossen und aus der Maschine ausgegeben. Dieses Prinzip gab der Maschine auch ihren Namen: A Line of Type (Eine Zeile Schrift). Kurz: Linotype. Die nach dem Guss nicht mehr benötigten Matrizen werden vollautomatisch in das Magazin zurückgeführt. Man kann somit ununterbrochen setzen und gießen und die Satzleistung eines geübten Setzers steigert sich durch diese Maschine auf circa 6000 Zeichen pro Stunde. In Konkurrenz zur Linotype-Maschine wurde 1897 von Tolbert Lanston die Monotype entwickelt. Der Satz wird hier auf zwei Maschinen (und Berufe) aufgeteilt. Der Taster "setzt" auf dem "Taster", indem er ein papiernes Lochband "beschreibt". Dieser Lochstreifen steuert dann die Gießmaschine, die den Satz ausgibt: als korrekturfertige Kolumne aus Einzellettern (»Mono Type«) zusammengesetzt. So können eventuelle Tippfehler auch nach dem Guss noch leicht korrigiert werden. Es können auf einer Monotype-Gießmaschine aber auch Einzellettern zur Verwendung für Korrekturen oder den Handsatz gegossen werden. Es gab verschiedene Gießmaschinen für verschiedene Schriftgrößen. Die Monotype zeichnete sich durch eine bessere Qualität in der Zurichtung der Buchstabenpaare (am Computer Kerning genannt) und konnte auch größere Grade gießen (Linotype in der Grundausstattung nur bis 12p), brauchte aber mehr Platz, zwei verschiedene Spezialisten (Taster und Gießer), war im Betrieb deshalb teurer und die Matrizen konnten zeitweise/teilweise von der Monotype Corporation nur gemietet/geliehen werden. Deshalb war die Linotype vorwiegend in kleinen und mittleren sowie in Zeitungsdruckereien sehr weit verbreitet, wogegen die Monotype zumeist in mittleren und großen Qualitätssetzereien zu Hause war. Es gab im 20. Jahhundert der Linotype-Setzmaschne technologisch sehr ähnliche und gleiche Lizenznehmer, Plagiatoren und Abwandlungen: in der Sowjetunion wurden beispielsweise die Rossija-Setzmaschinen gebaut, in den USA die Intertype-Maschinen. Daneben gab es im 20. Jahrhundert auch noch die Setzmaschine "Typograph" (ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts erfunden). Diese erzeugte ebenfalls gegossene Zeilen, war aber ganz anders konstruiert als die Linotype. Der Typograph war kleiner und handlicher und kam vor allem in kleinen und kleinsten Druckereien zum Einsatz - sogar auf Ozeandampfern in dortigen Schiffsdruckereien! Als Maschinensatz wurden gelegentlich auch Ludlow-"Maschinen" (und deren verwandte Ableger "Nebitype") bezeichnet. Das ist aber nicht richtig, weil auf diesen Geräten im Grunde nur von Hand im Winkelhaken gesetzte Matrizen abgegossen wurden und also nicht wirklich "gesetzt" wurde. Handsatz und Maschinensatz auf der Linotype und Monotype waren die dominierenden Satzsysteme im beginnenden 20. Jahrhundert und wurden erst in den 1960er-Jahren zunehmend durch den Fotosatz und später das Desktop Publishing verdrängt.
  26. 1 Punkt
    Die Laufweite (englisch: Tracking) bezeichnet den generellen Buchstabenabstand einer Schrift. Im Digitalsatz kann die Laufweite als einzelner Parameter heute beliebig und – im Gegensatz zum Bleisatz – auch bis in den negativen Bereich variiert werden. Ist die Laufweite Null, schließen alle Buchstabenkegel direkt aneinander an. Ist die Laufweite größer Null, besteht ein Abstand zwischen den Buchstabenkegeln. Ist die Laufweite negativ, werden die Buchstabenkegel übereinander geschoben. Darüber hinaus wird der Begriff Laufweite heute auch allgemein für den horizontalen Platzbedarf einer Schrift verwendet. Beispiel: »Die Times New Roman läuft schmaler als die Palatino«.
  27. 1 Punkt
    Typografischer Fachausdruck für den Gedankenstrich. Während sich der Begriff Gedankenstrich aus einer typischen Funktion dieses Zeichens herleitet, bezieht sich die Bezeichnung Halbgeviertstrich auf die typische Breite des Zeichen, die in etwa einem halben Geviert entspricht. Die exakte Breite ist jedoch von Schrift zu Schrift unterschiedlich und kann unter Umständen auch deutlich von einem Halbgeviert abweichen. Die Länge wird dann eher aus visuellen Gesichtspunkten in Übereinstimmung mit der Schriftgestaltung und den anderen Strichen (Bindestrich/Geviertstrich) bestimmt. Im Englischen spricht man auch vom »en dash«, also einem Strich der in etwa die Breite des n hat – im Gegensatz zum etwa doppelt so breiten »em dash«. Weitere Informationen zum Einsatz gibt es im FAQ-Bereich.
  28. 1 Punkt
    Mit Egyptienne werden serifenbetonte Schriften (englisch: Slab Serif) bezeichnet, die besonders durch zwei Merkmale gekennzeichnet sind: gleichbleibende (oder zumindest optisch einheitlich wirkende) Strichstärke starke, in der Regel rechtwinklige Serifen Bekannte Vertreter: Clarendon Beton Memphis Rockwell Stymie Serifa Lubalin Graph Entstehung Die Egyptienne-Schriften tauchten erstmals im England des 19. Jahrhundert auf und sind damit eine noch relativ junge Gattung in der typografischen Geschichte. Sie entstanden im Zuge der industriellen Revolution aus dem gestiegenen Bedarf nach auffälligen Werbeschriften für die nun immer häufigeren Handzettel und Plakatwerbungen. Zunächst wurden diese mit klassischen Buchschriften wie Baskerville oder Caslon gesetzt. Als eine der ersten Egyptienne-Schriften wird ein Versalalphabet namens »Antique« von Vincent Figgins (* 1766, † 1844) erachtet, das bereits 1817 in einem Schriftmuster erschien. Die ersten Egyptienne-Schriften sind allerdings zunächt eher stark verfettete Antiqua-Schriften mit deutlich betonten Serifen und ausschließlich für Titelsatz bestimmt. Die neuen Formen stoßen zunächst freilich nicht nur auf positives Echo. Im Journal für Buchdruckerkunst werden die Egyptienne-Schrifen beispielsweise als Monstrosität abgestempelt. Im werblichen Einsatz können sie die Antiqua aber rasch verdrängen. Die Bezeichnung der Schriftgattung entsteht im frühen 19. Jahrhundert in England aus der allgemeinen Faszination der Öffentlichkeit an der Antike, insbesondere an den Napoleonischen Endeckungen in Ägypten. Die Schriftanbieter schmücken ihre Schriften daher gern mit Namen, die entsprechende Assoziationen wecken, obgleich die Schriften selbst keine formalen Zusammenhänge zur Antike oder Ägypten besitzen. Robert Thorne benutzt als erster die Bezeichung Egyptian, die sich im Laufe der Zeit als Name für die Schriftgattung der serifenbetonten Schriften etabliert. Die ursprüngliche, streng rechtwinklige Form der dominierenden Serifen wurde später durch eine Kehlung aufgeweicht. Zusammen mit einer Harmonisierung der Strichstärken entwickelte sich eine neue Gruppe der serifenbetonten Schriften, die ein Schriftanbieter Clarendon nannte, ein anderer Ionic. Diese Schriften waren nun wesentlich besser lesbar und nicht mehr nur für den Titelsatz zu gebrauchen. Sie fanden sogar als Zeitungsschriften eine populäre Anwendung. Zum Ende des 19. Jahrhunders verschwinden die Egyptienne-Schriften im Titelsatz zwischenzeitlich fast vollständig. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts treten in Deutschland die funktionalen Groteskschriften wie Paul Renners Futura mit ihren geometrisch konstruierten Formen in den Vordergrund. In den 30er Jahren entwickelt sich in der Folge eine Wiederbelebung der serifenbetonten Schriften. Diesmal jedoch nicht mit der Antiqua als Vorbild, sondern mit eben jenen konstruierten Groteskschriften. Memphis, Beton, Stymie und Rockwell sind einige der ersten Vertreter dieses neuen Formprinzips. Allen Schriften ist gemein, dass sie ungekehlte Serifen besitzen und wie die Schriften der Bauhaus-Ära auf einem streng geometrischen Formprinzip beruhen. Nach wie vor liegen die Stärken der serifenbetonten Schriften besonders im Versalsatz, der in den fetten Schnitten ein kräftiges und auffallendes Textbild liefert. Im Satz mit Gemeinen zeigen die serifenbetonten Schriften immernoch Mängel. Die übergroßen Serifen stören den Lesenfluss eher als sie ihm helfen und erzwingen zudem oft zu große Abstände zwischen den Zeichen, etwa beim »b«, das im Gegensatz zu einer Antiqua nun zwangsläufig mit einer deutlichen Serife auf der Grundlinie ausgestattet ist. Immerhin sind die Egyptienne-Schriften nun zu echten Schriftfamilien mit verschiedenen Strichstärken ausgebaut, was die Einsatzmöglichkeiten beträchtlich erhöht. Die Egyptienne-Schriften der 1930er Jahre sind bis heute vornehmlich im Titelsatz in Verwendung. Für den Mengensatz sind sie auf Grund der schlechten Lesbarkeit nur unzureichend geeignet. Neuere Annäherungen an die serifenbetonten Schriften setzten sich deshalb besonders mit der Lesbarkeit auseinander. Adrian Frutigers Serifa (1967) brach mit dem konstruierten Charakter der serifenbetonten Schriften der 30er Jahre. ITCs Lubalin Graph (1974), eine Art Avant Garde mit Serifen, folgte diesem Vorbild. Wie die Groteskschriften setzt also auch bei den serifenbetonten Schriften in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ein zunehmender Trend zu einem eher humanistischen Charakter des Schriftbildes ein. In neueren Egyptienne-Schriften wie der Caecilia, der Lucida Serif oder der ITC Officina Serif ist diese Entwicklung deutlich zu sehen. Die serifenbetonten Schriften besitzen nun erstmal auch echte Kursive und sind zu vielseitig einsetzbaren Schriftfamilien ausgebaut, die auch den Mengensatz berücksichtigen. Betrachtet man sich die Hitlisten der Hausschriften, spielen die Egyptienne-Schriften heute eher eine Nebenrolle, doch eigentlich zu Unrecht. Im Gegensatz zu den unzähligen, eher neutral wirkenden Grotesk-Schriften können die serifenbetonten Schriften vor allem im Titelsatz deutliche Akzente setzen und verfügen über einen besonders hohen Wiedererkennungswert. Quellen Tracy: Letters of Credit Tam: The revival of slab-serif typefaces in the twentieth century
  29. 1 Punkt
    Bézier-Kurven sind Kurvenverläufe, die durch zwei Endpunkte einer Kurve und die Parameter der an ihnen angelegten Tangenten definiert sind. Durch Unterteilung von Kurvenzügen lassen sich alle Kurven als Bézier-Kurven darstellen. Die PostScript-Fonttechnologie sowie viele moderne Grafikprogramme arbeiten mit dieser geometrischen Konstruktion, die vom französischen Ingenieur und Mathematiker Pierre Bézier (*1. September 1910, Paris, † 25. November 1999) entwickelt wurde und bei dessen Arbeigeber Renault zur Gestaltung von Karosserieformen benutzt wurde. (Das System der Kurvenkonstruktion wurde übrigens zeitgleich auch von Paul de Casteljau bei Citroën entwickelt.)
  30. 1 Punkt
    Das Auslassungszeichen (auch »Ellipse« genannt) verdeutlicht ausgelassene Wortteile, Wörter oder Sätze. Auslassungen werden nicht durch Aneinanderreihung von Satzpunkten erzeugt. Fonts enthalten stets ein Zeichen für die Ellipse. Anwendung Auslassungen werden nicht durch Aneinanderreihung von Satzpunkten erzeugt: Ersetzt das Zeichen lediglich einen Wortteil, schließt es direkt an den letzten Buchstaben an: Werden ganze Wörter oder Wortgruppen ersetzt, wird ein Leerzeichen voran- und nachgestellt: Tastaturkürzel Das Auslassungszeichen: PC: ALT + 0 1 3 3 Mac OS: Wahl + . (Punkttaste) Endet ein Satz mit einer Ellipse, kann der Schlusspunkt entfallen. Andere Satzzeichen werden aber gesetzt.
  31. 1 Punkt
    Das Ausgleichsleerzeichen ist ein besonderer Leerraum in Designanwendungen wie Adobe InDesign und nimmt im Blocksatz den gesamten zur Verfügung stehenden Raum ein.
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
Draft – Superfamilie mit 144 Schnitten vom Yellow Design Studio
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