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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 13.03.2019 aus allen Bereichen

  1. 4 Punkte
    Ich meine mich dunkel zu entsinnen daß Hans-Peter Willberg irgendwo einmal gesagt hat daß Schusterjungen den Lesefluß verbessern können. Die erste Zeile des nächsten Absatzes noch auf der Seite zu haben lädt zum Weiterlesen und Umblättern ein sofern man die Inhalte denn spannend findet. Aus meiner persönlichen Leseerfahrung würde ich dem sofort zustimmen. Schusterjungen sind für das Lesen überhaupt kein Problem. Im Gegensatz hierzu habe ich öfters beobachtet daß Hurenkinder beim lesen nicht nur einen unschönen Stolperstein darstellen sondern auch den Sinn entstellen können. Aber das mag nur meine persönliche Wahrnehmung sein.
  2. 4 Punkte
    Ja, die Gründe sind komplexer, aber ganz sicher nicht dispers im Sinne von "fein verteilt". Ich habe oben colorandi causa reichlich verkürzt, so dass der Anwurf der Bequemlichkeit mich treffen darf, nicht jedoch die Kriegsgründe, die seit Fischer außer für Conservative und Revisionisten eigentlich unstrittig sind und nur -- so sehe ich das -- in Nuancen (auch Clarks These vom Schlafwandeln zähle ich als Nuance) abweichen. Aber bevor wir zu esoterisch werden, breche ich hier für mich die Diskussion ab, mir war nur sehr wichtig, den Link zur Fischer-Kontroverse als Verweis auf den fachlichen Diskurs unterzubringen.
  3. 4 Punkte
    Am 16. März 2019 ist Axel Bertram, bekannter Gebrauchsgrafiker der DDR, kurz vor seinem 83. Geburtstag nach langer schwerer Krankheit in Berlin gestorben. Seinen Namen kannten nur Spezialisten, seine Werke kennt jeder, der in der DDR gelebt hat. Geboren in Dresden und aufgewachsen in Freital, arbeitete Bertram nach dem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee seit 1960 als freiberuflicher Grafiker. Von 1977 bis 1992 unterrichtete er zugleich als Professor für Schrift und gebrauchsgrafisches Gestalten an der Berliner Kunsthochschule. Bertram war auf sämtlichen Feldern des grafischen Designs tätig. Er gestaltete zahlreiche Bücher und Plakate und entwarf das Layout der Zeitschriften »Sibylle« und »Wochenpost«. Er gestaltete er Umlauf- und Gedenkmünzen, so das 20-Pfennig-Stück und die 5-Mark-Umlaufmünze der DDR. Auch zahlreiche Briefmarken gehen auf ihn zurück. Als Schriftgestalter entwickelte er die spezielle Fernsehschrift Videtur sowie den OpenType-Font Rabenau Pro. Bertram legte keinen Wert auf eine unverwechselbare Handschrift. Er sah sich vielmehr als Diener des Lesers, Betrachters oder Nutzers und suchte stets aufs Neue nach der perfekten Lösung einer konkreten Aufgabe. Mit einem an der Tradition geschulten Formbewußtsein und dem Selbstverständnis eines Künstlers, der nicht für das Museum, sondern für den Alltag arbeitet, nahm er mehr als fünf Jahrzehnte lang jede Gelegenheit wahr, Neues auszuprobieren. Einen Gesamtüberblick über sein Werk bietet der Band: Axel Bertram. Grafisches Gestalten in fünf Jahrzehnten. Lehmstedt Verlag, Leipzig.
  4. 3 Punkte
    bis
    Ende Juni 2019 veranstaltet die Pavillon-Presse in Zusammenarbeit mit Marleen Krallmann von der scriptum-Schreibwerkstatt einen Kalligrafie-Kurs speziell für Linkshänder. Zuerst lernen die Teilnehmenden die Grundlagen des Schreibens mit der Breitfeder. Am zweiten Tag können sie die Zeichenformen als Vorlagen für eine schöne Handschrift verwenden. Dafür schauen wir uns vor allem die Schriftzeichen der humanistische Kursive (Cancellaresca) aus linker Perspektive an. Ausgehend vom Schreibmeister Ludovico Vicentino (Arrighi) und seinem Schreibmeisterbuch »La Operina« (1522) bis zu den Schreibvorlagen von Alfred Fairbank »Beacon Writing« (1958) können die Teilnehmenden die humanistische Kursive in verschiedenen Ausführungen vertiefen. Wann: 29. und 30. Juni 2019 in Weimar Samstag: 10.30–16 Uhr / Sonntag: 10–14 Uhr Details und Anmeldung unter: https://pavillon-presse.de/de/kalligrafiekurs-fuer-linkshaender/
  5. 3 Punkte
    Na ja, die Motivationen eines Debattenteilnehmers mit Eisernem-Kreuz-Avatar zu diesem Thema nicht zu hinterfragen, fällt mir dann doch einigermaßen schwer. Soviel zum Thema CI¹. (Und bevor die Bundeswehr-Retourkutsche kommt: dass die Streitkräfte der deutschen Republik ihr CD/CI auf dem von den Nazis ausgiebigst benutzten Eisernen Kreuz statt auf dem Symbol der deutschen Republik, Schwarz-Rot-Gold, aufgebaut haben, ist auch ein Unding.) _________ 1. also on-topic!
  6. 3 Punkte
    Du kannst auch noch mit nichtdruckenden Ebenen arbeiten. Ich mach das bei lebenden Kolumnentiteln so. Vorschlag: Du legst zwei Absatzformate an: "Ü1 Standard" und "Ü1 Abweichend". Standard benutzt du, wenn der Text im IHV und auf der Seite gleich ist. Abweichend benutzt du, wenn sich der Text im IHV und der Text auf der Seite unterscheiden. Wenn du Abweichend benutzt, dann legst du noch einen Rahmen auf der Seite an, und schreibst in den den Text wie er im IHV sein soll, und verwendest dafür Standard. Diesen Rahmen schiebst du auf eine nichtdruckende Ebene oder legst dafür ein nichtdruckendes Objektformat an. So kannst du das IHV aus dem Format Standard generieren lassen, siehst aber auf der Seite dann den abweichenden Text.
  7. 2 Punkte
    »Schusterjungen stören den Lesefluß im allgemeinen nicht; im Gegenteil, sie führen weiter, laden zum Umblättern und Weiterlesen ein. Sie brauchen nur bei Büchern mit besonderem ästhetischem Anspruch entfernt zu werden.« (Hans Peter Willberg / Friedrich Forssmann: Lesetypographie, S. 184)
  8. 2 Punkte
    Ein Update: Nach vielen Stunden Arbeit habe ich bis auf einige Ausnahmen die Buchseiten-Paare auf die gleiche Höhe gebracht. Aber es waren sehr viele Eingriffe in die Laufweite notwendig, da hatte ich manchmal das Gefühl, den Bogen zu überspannen. Jetzt habe ich die ursprüngliche Datei noch unter einem anderen Namen gespeichert und probeweise die Absatzkontrolle abgeschaltet. Und siehe da, es muss viel weniger gemacht werden, wenn man die Schusterjungen stehen lässt und nur die Hurenkinder ausmerzt. Wie Dieter Stockert oben kommentiert hat, finden sich in der Mehrheit der Verlagstitel etliche Schusterjungen (habe auch einige Titel geprüft und festgestellt, das sie mich nie gestört haben). Ich denke ich begnadige die Schusterjungen.
  9. 2 Punkte
    Wenn du als Musterwort statt Speisekarte das Wort Hamburg (oder Hamburgefons) genommen hättest, wären die Schriften im Seemann leichter zu finden. Und um die richtigen Auslassungen von Þorsten zu ergänzen: Manchmal kann es vorkommen, dass Schriftenanbieter sich die Namen der alten Bleisatzschriften als Marke gesichert haben. Da reicht es dann einfach für die eigene Digitalisierung eben einen neuen, durchaus ähnlichen Namen zu erfinden. Anders ist es im übrigen auch in der Bleisatz-Zeit gewesen, da haben Schriftgießereien nicht selten erfolgreiche Schriften der Konkurrenz nachgezeichnet und geschnitten, und haben sie dann unter eigenem Namen vertrieben.
  10. 2 Punkte
    Schusterjungen gelten heutzutage doch oft schon als zulässig. Und von der Wirkung finde ich sie auch nicht störend, im Gegensatz zu Hurenkindern.
  11. 2 Punkte
    Wirkt wie die Citi (Bold) Image-Club-Graphics / (Commercial) Copyright: Image Club Graphics; 1989 Wenn man nach City Bold sucht bekommt man auch Treffer wie @Uwe Borchert schon schrieb.
  12. 2 Punkte
    https://www.dafont.com/de/existence.font?text=Hilma+af+Klint
  13. 2 Punkte
    Ich ❤️ JJ Cales Musik! Den nehme ich auch zum regulären Einkaufspreis – die Schrift hingegen ist nicht so meins … Ich habe da einen irreparablen Optimaschaden, fürchte ich.
  14. 2 Punkte
  15. 1 Punkt
    Ach so, die hier beispielhaft genannte Palatino gibt es auch unter diesen Namen: Aldus, Palatino nova, Book Antiqua, Palladio, Palazzo, Zapf Calligraphic 801 und Parlament
  16. 1 Punkt
    Auch Schriftnamen aus der Bleisatz-Zeit dürfen nicht wiederverwendet, wenn die ursprünglichen Hersteller bzw. Rechtsnachfolger die Namen als Trademarks (Markenzeichen) angemeldet haben. Kurz: Eine neue Schrift auf Basis der Bleisatz-Palatino dürfte man m.W.n. durchaus zeichnen und veröffentlichen. Aber Monotype würde es als Markenverletzung betrachten, wenn die Font so vermarktet wäre, dass das Wort Palatino in der Name wäre. Auch u.U., wenn man in Beschreibungstexte angeben würde, die Schrift sei von der Palatino inspiriert. Nur als Beispiel.
  17. 1 Punkt
    Nur auf die Schnelle: Nummer 8: Energos Nummer 6: Palatino Nummer 3: Die oder eine der genannten Varianten: https://fontsinuse.com/typefaces/7591/aurora-grotesk
  18. 1 Punkt
    So schwierig ist das in der Praxis zum Glück nicht. Du darfst praktisch¹ jede Bleisatzschrift »digitalisieren«, also nachzeichnen und aus diesen Zeichnungen einen Font machen. Das Geschäftsmodell vieler, absolut seriöser Schrifthersteller beruht darauf, alte Schriften (anderer Gestalter) ohne die Entrichtung irgendwelcher Lizenzgebühren und ohne explizite Erlaubnis zu digitalisieren und diese Fonts dann als eigene Werke zu verkaufen. Was du ohne Erlaubnis nicht darfst, ist, existierende Fontdateien einfach zu kopieren oder zu verändern. Also ganz kurz: solange du keine Fontdateien (Software) »anfasst«, bist du bei der Digitalisierung von Schriften praktisch immer auf der sicheren Seite. Das betrifft auch Schriften, die bereits digitalisiert wurden. So gibt es über ein Dutzend kommerziell vertriebener Garamond-Versionen, alles völlig legitim. (Und es gibt kostenlose, die du ohne Entrichtung von Lizenzgebühren auch als Webfonts benutzen darfst.) ______________ 1. Theoretisch könnte es Schriften geben, die auch für Laien erkennbar so neu und außergewöhnlich sind, dass ihr Abbild eben nicht frei verwendet werden darf. Aber praktisch ist das kein Thema, schon gar nicht bei Schriften, die so alltagstauglich waren, dass sie in Blei gegossen wurden.
  19. 1 Punkt
    Also, das ist doch nun wirklich kein Geheimnis: um die personelle und sonstige Kontinuität zur Wehrmacht möglichst problemlos zu wahren. Müssen wir das wirklich diskutieren? Aber das ausgerechnet du, der sonst immer gern den Linken raushängen lässt, dir nicht zu schade bist, die Farben der Revolution ins Lächerliche zu ziehen – etwas, das kennzeichnend für dem Kampf der antidemokratischen Kräfte gegen die Weimarer Republik war – wundert mich nun wirklich. Prinzipiell hört sich das erst mal löblich an. Nur frage ich mich, was am Eisernen Kreuz denn nun konkret bewahrenswert sein soll. Es steht für Streitkräfte, die erst dem Kaiser und dann dem »Führer« äußerst bereitwillig ein Weltreich erkämpfen wollten. Genau welche Bedeutung möchtest du denn da reklamieren?
  20. 1 Punkt
    Wenn ich nun wieder auf das Thema führen darf?! Ich erhoffte mir rege Hinweise/Antworten auf die von mir gesuchte Schrift. Sicher gibt es Bleisatztypen aus der Jahrhundertwende, die damals um 1900 sehr beliebt und oft verwendet, bis dato aber noch nicht digitalisiert wurden. Ganz interessant finde ich die "Lateinisch" von Berthold. Sie wurde wohl sehr oft als Textschrift in Büchern (wenn keine gebrochene Schrift verwendet werden sollte) eingesetzt. Was meint ihr? -
  21. 1 Punkt
    Hallo, Balkenkreuz/Tatzenkreuz sind aber schon relativ lange ein gerne verwendetes Symbol in deutschen Streitkräften gewesen. Eine Reduktion auf die NS-Zeit und deren CI/CD ist daher zu beschränkt. https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Kreuz_(Symbol) Dein Alternativer Ansatz wäre dann Schwarz-Rot-Geld ... ähm Gelb ... im Kreis, wie die Hoheitszeichen für die Streitkräfte von Frankreich und vielen anderen Ländern konstruiert sind. Warum wurde das nicht gemacht? Festhalten an alten Traditionen? Man wollte nicht wie ein billiger Plagiator daher kommen? Es wäre wirklich interessant zu wissen, wie diese CI/CD der Bundeswehr entwickelt wurde und welche Gedankengänge da abliefen. MfG
  22. 1 Punkt
    Ich vermeide beide und lass eben eine Leerzeile am Seitenende, wenn es wirklich nicht anders geht. Sonst ist Handarbeit angesagt, dann wird oft die ganze Seite ausgetrieben, so dass sich eine Mehrzeile ergibt, der Text insgesamt aber optisch noch passt. Ist für mich immer eine Einzelfallentscheidung und hängt auch immer vom Kontext ab – Seiten mit Bildern etwa lassen sich leichter behandeln als reine Textseiten.
  23. 1 Punkt
    Die deutsche Entsprechung zu Cognac wäre allerdings Weinbrand. Korn ist, wie der Name schon sagt, ein völlig anderes Produkt.
  24. 1 Punkt
    OK, dann sind wir ja uns weitgehend einig! Danke für die kurze Erläuterung.
  25. 1 Punkt
    Hat man ein Creative-Cloud-Abo kann man jetzt auch die IvyMode aktivieren – eine meiner liebsten Optima-Alternativen zur Zeit.
  26. 1 Punkt
    Och, wenn Du einen vom Zaun gebrochenen und dann mit Pauken und Trompeten verlorenen Weltkrieg als Chance betrachtest... :) Cognac durfte in Deutschland gemäß Versailler Vertrag nicht hergestellt werden, kennen wir heute auch in EUropa: Champagner und Feta fallen mir da spontan ein.
  27. 1 Punkt
    Hat jetzt nichts mit der Schrift, sondern mit dem beworbenen Produkt zu tun: Anscheinen war es über längere Zeit bei deutschen Kornbrennern üblich, im Holzfass gereiften Kornbrand nicht als eigenständige lokale Spezialität, sondern als "Ersatz für Cognac" anzupreisen. Hat man da nicht irgendwie eine Chance verpasst?
  28. 1 Punkt
    Hallo, die Schrift hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der City BQ, ist es aber nicht so ganz. Vielleicht hilft Dir dieser Ansatz weiter? Leider ergibt die Suche nach ähnlichen Schriften auf Identifont nix: http://www.identifont.com/find?similar=City&q=Go MfG
  29. 1 Punkt
    Gibt glaube ich wenige, die JJ Cale nicht mögen, der hier könnte dazugehören … I never wrote a song called "Cocaine" I never told a lie I never wrote a song called "After Midnight" But my name is Cale You can call me John Yes my name is Cale Lyrics taken from <a href="https://www.elyrics.net/read/j/john-cale-lyrics/autobiography-lyrics.html">this page</a>
  30. 1 Punkt
    https://www.ctan.org/tex-archive/fonts/opensans/fonts
  31. 1 Punkt
    Die Buchstaben der Gotischen würde ich für LWBNH halten. Welche anderen Leseweisen gibt es denn?
  32. 1 Punkt
    Bei deinem Link sehe ich nur eine weiße Seite Nichtmal eine Fehlermeldung oder so ... Auf der Latinotype-Seite findet man aber das ẞ
  33. 1 Punkt
    Sorry, da habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Gemeint war die Magnolia-Unterseite bei MyFonts: https://www.myfonts.com/fonts/latinotype/magnolia/
  34. 1 Punkt
    "Bleilaus Guddi" ist aus der „Suggestion“, Bauersche Gießerei, Frankfurt, 1918.
  35. 1 Punkt
    So kenne ich das auch, und ich bin doch einigermaßen oft in Druckereien unterwegs. Manch eine der größeren im süddeutschen Raum hat schon einen eigenen Lagerbereich für die Onlinedruckerei-Aufträge. Die Maschinenauslastung muss eben Richtung 100 % gehen, dann wird halt zu Selbstkosten für andere gearbeitet.
  36. 1 Punkt
    Ich kenne mittlerweile auch eine kleine Druckerei um die Ecke, die teilweise bei Flyeralarm drucken lässt ...
  37. 1 Punkt
    Einfach mal die Druckerei vor Ort fragen, die können das in 350 g bestellen. Mögliche Grammaturen sind 120, 250, 350 g, andere gibt es nicht. Warum muss es unbedingt eine Online-Druckerei sein? Die lassen letztlich auch nur beim örtlichen Drucker drucken, nur der Vertriebsweg ist ein anderer.
  38. 1 Punkt
    Die kostenlose Schrift »Staatliches« von Brian LaRossa und Erica Carras basiert auf der bekannten Lettering-Arbeit von Herbert Bayer für den Katalog der ersten Bauhaus-Ausstellung 1923. Die verfügbaren Zeichen wurden digitalisiert und zu einer kompletten westeuropäischen Belegung ausgebaut. Hinzu gekommen sind zudem einige Varianten und Ligaturen.
  39. 1 Punkt
    Hallo Paul, willkommen im Forum! Es ist immer eine gute Idee, sich weiterzubilden in Bereichen, die Ausbildung oder Studium vernachlässigt haben – das habe ich nach der Ausbildung und dem Studium genauso gehandhabt. Ich hatte damals großen Respekt vor der Menge an Schriften und der Menge an Wissen, das man darüber haben kann. Ich habe mir nicht vorstellen können, das jemals auch nur halbwegs in den Griff bekommen zu können. Eine gute Orientierung habe ich – neben dem Löchern meiner Kollegen und dem Kennenlernen einzelner Schriften durch Arbeitsprojekte – durch gute Bücher bekommen. Wir haben hier eine tolle Liste empfehlenswerter Bücher für Typografie-Einsteiger im Forum, schau sie Dir doch mal durch. Besonders die Bücher von Hans Peter Willberg helfen zu Beginn weiter. Davon abgesehen haben wir ein umfangreiches Fontwiki, in dem Du sowohl Klassiker, als auch neue empfehlenswerte Schriften kennenlernen kannst – die Bewertungen der Kollegen helfen bei der Einordnung ebenfalls weiter. Und wenn Du Schriften für ganz bestimmte Zwecke suchst, dann könnten Dir unsere Schriftenlisten weiterhelfen, in denen wir Schriften nach Einsatzgebieten oder Eigenschaften gebündelt haben. Ich stimme dem zu, was die Kollegen weiter oben schon schrieben – man muss (zum Glück!) nicht jede Schrift besitzen, um sie sich anzuschauen. Dafür gibt es bei den großen Schriftanbietern tolle Vorschautools, in denen man sich selbstgewählte Mustertexte anzeigen lassen kann. Wie man Schriften auf legale Weise ausprobieren kann, für die man keine Lizenzen besitzt, kannst Du in unseren FAQ erfahren, dort wird genau dieser Punkt besprochen. Eine Sache, die zu erwähnen mir am Herzen liegt, ist, dass wir hier im Forum ausschließlich legale Schriftverwendungen empfehlen und dass wir darin übereinstimmen, Schriften nicht ohne entsprechende Schriftlizenz zu verwenden – unabhängig davon, ob diese kostenfrei oder kostenpflichtig ist. Hier sind sehr viele Gestalter und gestaltungsaffine Menschen versammelt, die Schriften anwenden oder selber entwerfen und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Insofern kannst Du sicher sein, hier legale Tipps zu erhalten und wenn einer der Kollegen von einer Schrift und deren Verwendung schreibt, dann kannst Du sicher sein, dass er die entsprechende Lizenz auch erworben hat. Das Aufbauen einer Schriftensammlung ist ein langwieriges und mitunter kostspieliges Unterfangen, das etliche Jahre dauern kann. Wohl keiner von uns hat sich auf einen Schlag alle großen Schriftfamilien gekauft. Das wäre aber auch gar nicht unbedingt empfehlenswert, weil man diese dann unter Umständen ob der Fülle eher oberflächlich im Blick hat. Wenn Du mit einem kleinen, sorgfältig ausgewählten Fundus an Schriften beginnst, dann wirst Du diese zu Beginn immer wieder einsetzen und so sehr gut kennenlernen. Du wirst dabei merken, wo Lücken bestehen, die Du mit weiteren Schriften füllen möchtest. Dann wirst Du sehr genau recherchieren und abwägen, welche Schrift die Lücke in Deinem Schriftenschatzkästlein am ehesten füllen kann und Dir diese, sobald Du das Budget hast, kaufen. So wächst die eigenen Schriftensammlung allmählich an und man hat sie gut im Blick und gewinnt ein Gefühl für Qualität und nützliche Gestaltungsmerkmale. Den gekauften Schriftlizenzenschatz kann man darüber hinaus ergänzen mit hochwertigen kostenfreien Schriftlizenzen, die gibt es nämlich auch. Und auch hier kann Dir das Forum wieder helfen, denn auch dazu haben wir Empfehlungslisten, schau mal hier (serifenlos) und hier welche mit Serifen, hier Displayfonts und hier Slab-Serif-Schriften. Wenn Du Dir die alle herunter lädst (nicht vergessen, die Lizenzdokumente mit abzuspeichern!), dann hast Du schon eine wirklich gute Sammlung beisammen. Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Eroberung der Schriftenwelt! Kathrin
  40. 1 Punkt
    mal ne ganz blöde Frage ... ein Auszug aus den Berthold-EULAs: was darf man denn dann mit der Schrift so alles machen ? dass es spezielle Lizenzen für Web-Anwendungen oder Tablets gibt ist ja klar. ich mein vor allem Punkt i. (No External Electronic Files) – also keine pdf o.ä. l. (No Commercial Printed Matter) – also keine Drucksachen oder o. (No Logo Usage) ... liest die EULA überhaupt jemand ? Beim Kaufen auf der Berthold-Seite kann man da nix auswählen und man soll Berthold nochmal extra per e-mail kontaktieren ...
  41. 1 Punkt
    Hallo, Ich verweise hier nur kurz auf: http://www.ligaturix.de/bormann.htm MfG (Mit fiesem Grinsen) Ps: Beachtet mal den Briefkopf
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
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