Jump to content
Typografie.info

Beliebt


Beliebte Inhalte

Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 18.01.2018 aus allen Bereichen

  1. 11 Punkte
    2015 habe ich mit der Elfen-Fraktur bereits eine durch ihren Schnurzug-Charakter recht außergewöhnliche gebrochene Schrift veröffentlicht. Mit der Krimhilde folgt nun ein weiterer Vertreter aus diesem Bereich. Die Elfen-Fraktur erschien ursprünglich im Jahre 1919, dem Gründungsjahr des Bauhauses. Die in Weimar gegründete Kunstschule hatte maßgeblichen Einfluss auf das Grafikdesign in den 1920er-Jahren. Die Bauhaus-Gestalter experimentierten mit der Reduktion der Buchstaben auf einfachste geometrische Formen und einige propagierten gar die Aufgabe des gemischten Satzes zugunsten eines einzigen Alphabets. Die experimentellen Schrift-Entwürfe der Bauhaus-Gestalter fanden zu ihrer Zeit jedoch kaum breite Anwendung. Aber Schriftgestalter außerhalb des Bauhauses nahmen die Ideen auf und führten sie zu einem Erfolg. So entstand die bis heute äußerst populäre Kategorie der geometrischen Groteskschriften mit Vertretern wie Erbar-Grotesk (von Jakob Erbar erschienen bei Ludwig & Mayer), der Kabel (von Rudolf Koch erschienen bei Gebr. Klingspor) und natürlich der allseits bekannten Futura (von Paul Renner erschienen bei der Bauerschen Gießerei). Gebrochene Schriften waren zu dieser Zeit im deutschsprachigen Raum noch immer als Verkehrsschrift im Einsatz. Doch die Modernisierung der Schrift fand in den 1920er-Jahren fast ausschließlich in und mit der Antiqua statt. Jan Tschichold postuliert es in seiner Elementaren Typografie so: ❝ Elementare Schriftform ist die Groteskschrift aller Variationen: mager—halbfett—fett—schmal bis breit. Schriften, die bestimmten Stilarten angehören oder beschränkt-nationalen Charakter tragen (Gotisch, Fraktur, Kirchenslavisch) sind nicht elementar gestaltet und beschränken zum Teil die internationale Verständigungsmöglichkeit.❞ Erst Anfang der 1930er-Jahren setzt sich die »Modernisierung durch Reduzierung« dann auch für gebrochene Schriften durch. Doch die zu dieser Zeit übliche, eher kalligrafische Fraktur eignet sich dafür nur bedingt. Die Schriftgestalter gingen deshalb zu den Ursprüngen der gebrochenen Schriften zurück: den gotischen Schriften, die damals noch reich verziert, dunkel, eng und eher schwer lesbar erschienen. Mit einer offeneren Gestaltung und dem Verzicht auf jegliche Dekoration gelingt das moderne Erscheinungsbild. Die schlichten Gotisch bzw. Schaftstiefelgrotesk-Schriften erscheinen ab 1933 in rascher Folge bei verschiedenen deutschen Schriftgießereien. Die moderne gebrochene Schrift der 1930er. Links: die Element von Max Bittrof. Rechts: Hindenburg-Lettering von Georg Wagner Der Rückgriff auf die Wurzeln der gebrochene Schrift hatte aber noch einen anderen Vorteil: Indem man die Entwürfe auf die frühen gebrochenen Schriften aufbaute, rückte man Antiqua und gebrochene Schrift in Stil und Lesbarkeit wieder näher zusammen. Auch dies verstärkte den modernen Eindruck und erfüllte die Forderungen nach einfacher und zweckmäßiger Gestaltung. Und dies bringt uns nun zurück zur Krimhilde. Ihr Gestalter Albert Auspurg versuchte ebenfalls einen Kompromiss aus moderner Antiqua und gebrochener Schrift. Aber er schlug dabei einen gänzlich anderen Weg ein als die Gestalter der Schaftstiefelgrotesk-Schriften. Anstelle von gotischen Buchstabenskeletten besitzt die 1933 erschienene Krimhilde Kleinbuchstaben mit den Proportionen der geometrischen Grotesk. So entsteht in der Gesamtwirkung ein Schriftbild wie bei einer Antiqua. In den Details zeigen sich dann jedoch auch typische Elemente von Frakturschriften, etwa die durchgängig und deutlich abgewinkelten An- und Abstrichen der Kleinbuchstaben. Die Großbuchstaben folgen Frakturskeletten, jedoch mit einer möglichst einfachen Form und einem für gebrochene Schriften ungewöhnlichen Schnurzugstil. Originalmuster der Krimhilde von der Schriftgießerei Ludwig & Mayer Interessant sind sicherlich auch die ursprünglichen Vermarktungstexte der Schriftgießerei. Eindeutig benannte Verweise auf das Bauhaus und die Neue Typografie werden vermieden, jedoch gleichen sich die Beschreibungen der Ziele doch auf verblüffende Weise: »Die deutsche Schrift unserer Zeit … muß den Willen zur Sachlichkeit ausdrücken und unter Betonung des Wesentlichen den einzelnen Buchstaben in seiner knappesten Form bringen. […] Wir haben deshalb bei der Schaffung unserer neuen deutschen Druckschrift darauf verzichtet, den Zug und Druck der Schreibfeder wiederzugeben. Wir haben den Grundgedanken der Groteskschrift, die gleiche Strickstärke, auch zur Grundlage dieser neuen deutschen Schrift gemacht und damit erreicht, daß eine Frakturschrift entstand, die in hervorragendem Maße sachlich und zweckentsprechend und damit im besten Sinne des Wortes neuzeitlich genannt werden muß.« Die Krimhilde erschien in einer gewöhnlichen und einer halbfetten Garnitur. Zu einer breiten Anwendung der Schrift kam es jedoch nicht und der gestalterische Hybrid-Ansatz fand in dieser Form im Bereich der Satzschriften auch kaum Nachahmer. Nach dem zweiten Weltkrieg geriet die Krimhilde mangels Nachfrage nach den modernen gebrochenen Schriften der 1930er schnell in Vergessenheit und die Schriftgießerei Ludwig & Mayer bewarb sie auch nicht mehr in ihren Schriftmusterkatalogen. Krimhilde von FDI Type, veröffentlicht 2018 Auch wenn die Schrift keinen durchschlagenden Erfolg hatte, hat sich doch ihren ganz eigenen Reiz und Anwendungen in Schaugrößen sind auch heute noch denkbar. Mit der Krimhilde-Version von FDI Type ist dies nun möglich. Wie bei der Elfen-Fraktur habe ich nicht einfach die Umrisslinien der Krimhilde digitalisiert, sondern vielmehr den ursprünglichen Gestaltungsprozess wiederholt. Beide Schnitte wurden zunächst als Skelettzeichnung nachempfunden und dann sorgfältig nachbearbeitet. Denn auch wenn die Schrift einen Schnurzug-Charakater besitzt, sind die Striche wie bei den geometrischen Groteskschriften der 1920er-Jahre keineswegs mathematisch genau und gleichmäßig ausgeführt. Version A der Krimhilde von FDI Type lehnt sich an die Originalentwürfe an und der Zeichensatz wurde auf eine vollständige westeuropäische Belegung ausgebaut. Natürlich sind auch ein langes s und Fraktursatz-Ligaturen (ch/ck/ſch/tt/tz) als OpenType-Stilsatz enthalten. Mit der Version B gibt es eine zusätzliche Fassung, die noch stärker an die Antiqua-Lesegewohnheiten angepasst wurde. Version A und B der Krimhilde von FDI Type Zusätzlich zu den Grundschnitten gibt es optionale Display-Schnitte, die sich für einen mehrfarbigen Einsatz miteinander kombinieren lassen: Schatten, Schatten-Füllung und Umrisslinie. Krimhilde bei Fontspring Krimhilde bei der FDI Type Foundry ein kostenloser Schnitt steht exklusiv für Typografie.info-Förderer zur Verfügung
  2. 11 Punkte
    Sohnemann ist derzeit gerade in einer extremen Eisenbahnphase. Wir waren daher im Eisenbahnmuseum in Didcot (in der Nähe von Oxford), wo hauptsächlich Stücke der Great Western Railway ausgestellt sind. Da waren ganz schicke Sachen dabei und auch beiden GWR-Logos fand ich hübsch!
  3. 8 Punkte
    Beim Kopieren und Einfügen von Texten über die Zwischenablage gibt es etwas vereinfacht gesagt zwei Varianten: Reintext und formatierter Text. Bei ersterem wird nur die reine Textinformation übernommen, also eine Folge von kodierten Textzeichen. Beim formatierten Text können dagegen auch Eigenschaften wie Schriftart, Schriftgröße, Farbe, Weblinks und sogar Bilder erhalten bleiben. Betriebssysteme und Software-Anwendungen gehen zunehmend dazu über, auf formatierten Text als Standard zu setzen. Die kann im Einzelfall auch vom Anwender gewünscht sein, aber oft ist es eher lästig. Wer etwa Zitate von Websites in ein lokales Textdokument einfügen will, dem geht es sicherlich meist um den Inhalt – Schriftarten, Schriftgrößen usw. der einzelnen Websites müssen nicht beibehalten werden. Und passiert dies es doch, ist es oft schwierig und zeitraubend, die Formierungen nachträglich wieder loszuwerden. Im schlimmsten Fall erhält man sogar weiße Schrift auf weißem Grund, weil die Website helle Schrift auf dunklem Hintergrund verwendete. Anwendungsprogramme mit einem Fokus auf Textverarbeitung bieten gegebenenfalls zusätzliche Menüfunktionen oder Tastaturkürzel an, um lediglich Reintext einzufügen. Die Kürzel können aber recht umständlich sein, etwa Befehltaste (⌘) + Wahltaste (⌥) + Umschaltaste (⇧) + V. Über eine wenig bekannte Funktion in der Systemsteuerung von Mac OS X lässt sich dies allerdings vereinfachen. Und so geht’s … 1. Öffnen Sie die Systemsteuerung und dort den Eintrag »Tastatur« 2. Öffnen Sie den Reiter »Kurzbefehle« und dort den Eintrag »App-Tastaturkurzbefehle« 3. Klicken Sie auf das Plus-Symbol 4. Unter Programm wähle Sie »Alle Programme« 5. Unter Menü geben Sie manuell »Einsetzen und Stil anpassen« ein. Dies muss exakt dem Menü-Eintrag entsprechen, den Sie in Anwendungen wie TextEdit je nach eingestellter Sprache sehen. 6. Klicken Sie in das Feld Tastaturkurzbefehl und tippen Sie auf ihrer Tastatur Befehl (⌘) + V ein und Bestätigen Sie den Eintrag mit »Hinzufügen«. Dadurch wurde die Standardbelegung von ⌘ + V überschrieben und formatierter Text wird für dieses Kürzel nun nicht mehr verwendet. 7. Falls Sie dennoch ab und zu formatierten Text benötigen, weisen sie das nun freigeworden Tastaturkürzel entsprechend neu zu: Klicken Sie wieder auf das Plus-Symbol, wählen Sie »Alle Programme« und diesmal den Text »Einsetzen«. Das Tastaturkürzel sollte nun ⌘ + ⌥ + ⇧+ V lauten. Diese Schritte drehen also die standardmäßige Funktion um. Einfügen als Reintext ist nun mit dem einfachen Kürzel ⌘ + V möglich und und formatierter Text bei Bedarf über ⌘ + ⌥ + ⇧+ V erreichbar. Dies funktioniert in allen gängigen Apple-Programmen wie TextEdit, Safari, Pages und so weiter. Sind die gleichen Befehle in Drittanbieter-Programmen anders benannt, lässt sich für diese Programme eine eigene Regel in gleicher Weise anlegen. Wählen Sie statt »Alle Programme« dann die spezifische Anwendung aus. Dies funktioniert aber nur in Programmen, die Apples Software-Bibliotheken zur Erstellung von Menüs verwenden. Die Creative-Cloud-Anwendungen gehören zum Beispiel nicht dazu. Hier müssen Tastaturbefehle bei Bedarf direkt in der Anwendung selbst geändert werden. Dennoch ist der oben genannte Trick sicherlich für viele Mac-Anwender in der täglichen Arbeit hilfreich.
  4. 8 Punkte
    Nichts desto trotz, eine solche Schrift ist machbar...
  5. 8 Punkte
    Ich finde die Lighthouse dafür auch ganz nett – allerdings würde ich für Karlsruhe keine Kursive verwenden. Die unterschiedlichen Neigungen der beiden Schriften machen mich kirre.
  6. 8 Punkte
    An einem Archiv in Planegg (München).
  7. 8 Punkte
    Von dieser speziellen Auseinandersetzung abgesehen, pragmatisch gedacht und nur mal so angenommen: Wenn eine Versaleszettform, die – aus historischem Fachblickwinkel betrachtet – als formal falsch gilt, aus heutiger Sicht aber von einer Mehrheit der Leser als die am ehesten leserliche empfunden wird – hätte sie dann nicht trotz des historischen Makels heutzutage eine echte und wichtige Daseinsberechtigung? Sollte man ihre Eignung dann nicht aus heutiger Sicht höher bewerten und sie der historischen Form vorziehen? Ich denke da mal wieder an »die Typografie im Dienste des Lesers.«
  8. 7 Punkte
    Nö, Corel Draw, hab ich seit der Version 2.1. ach so... und dann gleich noch ein Alleinstellungsmerkmal:
  9. 7 Punkte
    Ist jetzt aber auch kein Grund, da noch weiter drüber abzulästern – das macht keinen guten Eindruck auf andere hilfesuchende Gäste Jüdisches Sprichwort
  10. 7 Punkte
    Die Bona Nova ist eine moderne Interpretation der Renaissance-Kursiv Bona des Grafikdesigners Andrzej Heidrich, der in Polen vor allem durch seine Briefmarken- und Banknoten-Gestaltungen bekannt ist. Die neue digitale Fassung wurde von Mateusz Machalski in Zusammenarbeit mit Heidrich entwickelt und die drei entstandenen Textschnitte sind kostenfrei verfügbar. Die ursprüngliche Bleisatz-Schrift aus dem Jahr 1971 Mateusz Machalski begann das Projekt im Jahr 2011, seinem zweiten Studienjahr an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Die Schrift war in der Handsatz-Abteilung der Akademie vorhanden und weckte Machalskis Interesse. Sein Professor organisierte kurzerhand ein Treffen mit dem ursprünglichen Designer, der sich von der Idee einer Neubearbeitung begeistern ließ. Machalski begann mit der Digitalisierung, aber das Projekte landete zunächst wieder in der Schublade. 2016 wurde das Projekt zusammen mit Leszek Bielski wieder aufgenommen. Es kam zu weiteren Treffen mit Andrzej Heidrich und der Plan zum Ausbau der Schrift in drei Schnitten (normal, kursiv und fett) wurde gefasst. Heidrich war eigentlich kein Schriftgestalter und die Bona sein einziger vollständiger Schriftentwurf. Als Gebrauchsgrafiker in der vordigitalen Zeit gehörte das Zeichnen von Buchstaben – zum Beispiel für Buchumschläge – aber zum Alltagsgeschäft. Mit der Auswahl an Fließtextschriften war er jedoch nicht zufrieden. »Wir arbeiteten immer mit 12 Punkt Times oder Garamond. Es war langweilig und jedes Buch sah innen gleich aus. Es gab großen Bedarf an neuen Schriften.« Original-Entwürfe und -Matrizen der Bona Heidrich arbeitete an der Bona als Nebenprojekt – aus reiner Freude an der Sache und ohne konkreten Auftrag oder Anwendungszweck. Schlussendlich wurde die Schrift sogar gegossen und ein vollständiger Satz landete in der Akademie, wo er immer wieder einmal zum Einsatz kam. Für die Digitalisierung lieferte Heidrich sämtliche Originalskizzen und auch die Original-Matritzen konnten für den Entwurf inspiziert werden. Natürlich gab es beim Ausbau des Entwurfes dennoch noch jede Menge Gestaltungsentscheidungen zu treffen. »Die Entwurfsarbeit gestaltete sich äußerst interessant. Ich habe Bilder und Detailfragen fortlaufend auf einer eigens eingerichteten Facebook-Seite veröffentlicht, die damit zu einer Bühne für typografische Diskussionen wurde« erklärt Machalski. Die Form des großen Eszett wurde online besonders heftig diskutiert. Nach der Digitalisierung der Kursiven entstanden zwei aufrechte Schnitte, zu denen es keinerlei Vorlagen gab. Aus Lettering-Arbeiten von Heidrich für Briefmarken und Banknoten konnten jedoch einige typische Charaktermerkmale abgeleitet werden. Der Ausbau der Textschnitte brachte es schließlich auf über 1000 einzeln gezeichneten Glyphen pro Schnitt. In der erweiterten lateinischen Belegung sind Kapitälchen, mehrere Ziffernsets, viele Ligaturen und Ornamente enthalten. Damit war die Arbeit jedoch noch nicht beendet. Die Familie wuchs weiter. Drei dekorative lichte Schnitte wurden ergänzt sowie drei Display-Schnitte mit besonders starkem Strichstärkenkontrast. Diese Schnitte sind allerdings nicht Teil des kostenlosen Angebots. Und Überlegungen zu einem weiteren Ausbau der Schnitte bzw. der Schriftsystemabdeckung gibt es bereits. Schriftmustergrafiken der Bona Nova Die kostenlosen Schnitte der Bona Nova Die kommerziellen Display-Schnitte der Bona Nova Alle Schnitte stehen momentan exklusiv über die Capitalics-Foundry-Website zur Verfügung und erfordern eine Registrierung. Eine Veröffentlichung über Google Fonts ist jedoch auch in Planung. Unter bonanova.wtf gibt es ausführliche Hintergrundinformationen zu dem Projekt in polnischer und englischer Sprache – darunter auch ein Interview mit dem Grafikdesigner Andrzej Heidrich. https://capitalics.wtf/en/font/bona-nova
  11. 7 Punkte
  12. 7 Punkte
    Nach den Vorschriften für den Schriftsatz, wie sie alle Duden Rechtschreibung seit 1915 unter unterschiedlichen Titeln anführen, sollen fremdsprachige Zitate (auch kurze) die Anführungszeichen der fremden Sprache erhalten. Nur einzelne angeführte Wörter sollten demnach in deutschen Anführungszeichen stehen. Praxis ist aber auch nach meinem Eindruck, dass nur bei längeren Zitaten, die vom Text abgesetzt sind, die fremden Anführungszeichen verwendet werden – wie von Dieter aus der Detailtypografie zitiert. Wenn Zitate typgrafisch abgesetzt werden, können die (äußeren) Anführungszeichen auch entfallen. Zu den Belegen: Im aktuellen Duden (27. Auflage, 2017) heißt es im Abschnitt »Textverarbeitung und E-Mails« (Nachfolger der Regeln für den Schriftsatz) unter Anführungszeichen (Seite 112): So lautet die Regel samt Beispielen im Wesentlichen seit 1915. Sie findet sich unter »Richtlinien für den Schriftsatz« auch in »Duden. Satz und Korrektur« (Hg. Brigitte Witzer, Mannheim 2003, Seite 282).
  13. 7 Punkte
    Das ist die Publico von Commercial Type. https://commercialtype.com/catalog/publico/publico_text/roman
  14. 7 Punkte
    Kurze Doku über den deutschen Papiermacher Gangolf Ulbricht
  15. 6 Punkte
  16. 6 Punkte
    Und noch mal neu... 1. Abstände verringert 2. Hinting komplett entfernt. Das Autohinting von FL hat sich ja total vergallopiert. 3. das y noch mal neu gemacht, war nicht original. und als Illustration schon mal den Buchcover nachgebaut:
  17. 6 Punkte
    Mein Tipp: such dir einen Anbieter, der etwas von seinem Job versteht 😗 Ich mache seit Jahren Messen und großformatiges und habe in der Größe noch nie Pixelbilder in 300 ppi geliefert. Bei Stoffdrucken (z. B. Beitex) reichen 60–80 ppi und die würde ich auch für Mesh veranschlagen. Mit deiner effektiven Auflösung passt also alles (sofern sie in 1:1 ist und nicht bei 1:2 (sorry, passiert gerne wenn man es sonst gewohnt ist nur in 1:1 zu arbeiten). Das Bild interpolieren, nur um auf die gewünschten 300 ppi zu kommen, halte ich für blödsinnig. Da geht immer Qualität verloren. Schon mal auf deren Webseite gekuckt, ob es ein Datenblatt zum Download gibt? Das weiß oftmals mehr als die Sachbearbeiter.
  18. 6 Punkte
    Kam mir so beim Surfen entgegen: https://pampatype.com/blog/reforma Aus dem Teasertext: Hübsche Schrift, nach Registrierung unter Creative Commons BY-ND 4.0 frei downloadbar. Leider ohne deutsche Umlaute und Sonderzeichen. Aber vielleicht kommen die ja noch irgendwann :)
  19. 6 Punkte
    Danke Bertel. Super nett. Ralf, ich spende dann den neuen Monat was, wenn keine kleineren Beträge möglich sind. Den Monat ist bissle Mau
  20. 6 Punkte
    Fand ich eben in einer Textvorlage: geheingeschränkt
  21. 6 Punkte
  22. 6 Punkte
    Um das Thema abzuschließen: Es ist gulim von Microsoft. Im Office-Paket enthalten.
  23. 6 Punkte
  24. 6 Punkte
    bei MyFonts herunterladen bei MyFonts herunterladen Und dann wäre da noch diese (finde ich aber nicht so toll, weil da offenbar jemand nicht weiß, wie man den Pinsel hält ): https://www.myfonts.com/fonts/mirco-zett/shodo-gothic/ Andersherum finde ich es übrigens attraktiver – aber dann kann es ja wieder kaum einer lesen ... http://luc.devroye.org/fonts-64713.html
  25. 6 Punkte
    Das ist theoretisch (z.B. bei alleinstehenden Zeichen) auch ein Problem, aber ß und B sind ja etablierte Zeichen. Die müssen wir jetzt nicht auch noch infrage stellen. In der (bisherigen) Praxis macht es der Kontext eindeutig – und damit meine ich nicht den Inhalt, den man erst lesen und verstehen muss, sondern die bloße Wortstellung. In Straße (gemischter Satz) kann es kein Großbuchstabe sein. Bei Bauhaus kann es kein Eszett sein, weil es nie am Wortanfang steht. Über GROß als potenziell »grob« wurde sich seit Jahren lustig gemacht. Das verdeutlicht das Problem. Und bei WEIẞ vs. WEIB würde es sich fortsetzen. Es sei denn, man gibt dem ẞ ein eigenes Skelett, dass nicht als B gelesen wird. Rechts oben eine Diagonale oder ein nach innen gewölbter Bogen (wie beim S) schaffen das erfolgreich. Die Brechung bricht im wahrsten Sinne des Wortes mit der Lesegewohnheit des B.
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
×

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung