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Zeige Inhalte mit den meisten Reaktionen seit 20.09.2018 aus allen Bereichen

  1. 9 Punkte
    Guten Abend alle beisammen. Ich bin nun, nach Vollendung des Projekts, endlich mal dazu gekommen, euch das Resultat zu zeigen. Geblieben ist es bei der japanischen Bindung. Auf dem Cover ist eine Fresnel-Linse eingesetzt, die den Buchtitel verschwinden lässt, wenn man direkt frontal drauf schaut. Für den Text habe ich mir ein paar Spielereien ausgedacht, wie zB die Aufteilung der Schrift auf zwei Ebenen (Transparentpapier) oder, von@bertel inspiriert, Textstellen, die nur mit einem Rotfilter lesbar sind. Zusätzlich habe ich den Text inhaltsbasierend unterschiedlich leicht/schwer gesetzt. Wem die vier Bilder nicht genügen, der kann sich hier die komplette PDF mit allen Bildern anschauen: https://drive.google.com/file/d/1LC5Bu0-1TfB9zy4UmDL6qdgGnfKV3MeO/view?usp=sharing Danke euch allen für den Input. MfG, Finn
  2. 8 Punkte
    Habe 50 Euro gespendet, hier bekommt man echt super Hilfe!!!
  3. 7 Punkte
    Die Allise (Ethan Dunham, 2005) kommt ganz gut hin: bei MyFonts herunterladen
  4. 6 Punkte
    Vielen Dank, Peter! Deine Version mit der unteren Kurve vom S hat mir sehr gefallen. Ich habe mich letztendlich für diese Form entschieden:
  5. 6 Punkte
  6. 6 Punkte
    Die Schaumkopfwerbung ist ja grandios getextet. So eine schmale Spalte ohne Worttrennungen und ohne Löcher und sprachlich ganz unauffällig fließend. Ich bewundere das sehr. So kurze Texte sind sehr schwierig – und dann noch diese Form zu erreichen! Ich bin hingerissen. Also auch als Texter.
  7. 6 Punkte
    Manche Aussagen gehen m. E. weit über eine konstruktive Kritik hinaus und man sollte vielleicht mal überlegen, ob man selber so etwas über seine Veröffentlichungen lesen will. Danke an @R::bert für das Durchbrechen dieser Tendenz.
  8. 5 Punkte
    Muß ich jetzt gerade mal so einflechten: ich bin ja ein großer Freund von Seth Godin. Der führt in seinem letzten Buch schön aus daß 70% der Personen, die glauben daß Princess Diana von der Queen ermordet wurde, auch glauben daß Princess Diana in Wirklichkeit noch am Leben sei. Die sind ja nicht alle doof, die wissen daß das unlogisch ist. Das Entscheidende hier ist daß diese Personen einer bestimmten Gruppe angehören wollen, nämlich der Verschwörungstheoretiker. Logik spielt da eine ganz untergeordnete Rolle. Sobald man das einmal verinnerlicht hat erscheint auch der Irrsinn des Brexits plötzlich in einem ganz anderen Licht. Diese Menschen sind bei bestimmten Themen für Logik einfach nicht zugänglich, weil Logik nicht den Kern der Sache trifft. Aus dieser Perspektive ist ja Dieters Antwort die einzig Richtige. Isso. Das aber nur am Rande und nebenbei, werde das jetzt nicht weiter ausführen oder verfolgen ...
  9. 5 Punkte
    https://fontjoy.com/ Klasse tool!
  10. 5 Punkte
    Doch, es geht um Verbesserungen hinsichtlich Geschwindigkeit, Platzbedarf, Personalaufwand etc. Wenn dabei die Qualität eines Analogkäses herauskommt, ist natürlich das Ziel nicht erreicht, da sind wir uns ja alle einig. Ich würde sagen, das ist der falsche Begriff. Ein Plagiat ist ja die Anmaßung fremder geistiger Leistungen, das ist bei einer Digitalisierung einer Bleischrift nicht der Fall – hier wird vielmehr die Anmutung eines Ergebnisses mit einer ganz anderen Technik versucht nachzustellen.
  11. 5 Punkte
    Das kommt immer auf die Konventionen an, denen Verlag, Journal etc. folgen. Normalerweise haben die ein style manual und es empfiehlt sich, dem zu folgen. Ich finde die erste Variante, also »(76,1 zu 62,6 Prozent) (ibid., 7)«, viel klarer. Da werden sehr unterschiedliche Textelemente eingeklammert: Daten zur vorstehenden Aussage und dann eine Literaturangabe. Die beide in einer Klammer zusammenzufassen erscheint mir potentiell ziemlich missverständlich zu sein. Eigentlich ist es suboptimal, dieselbe typografische Auszeichnung für zwei völlig verschiedenen Funktionen zu nutzen. Hätte ich Kontrolle über den Text, würde ich versuchen, umzuformulieren und die erste Klammer aufzulösen.
  12. 5 Punkte
    Aufmacherbild fände ich passend und hinreichend selbsterklärend.
  13. 5 Punkte
  14. 4 Punkte
    Schnitzelito (10) und Schnitzelson (13) sind auch eher skeptisch was den ›Ärger‹ angeht ... manmanman ... #1 (fast 17) hat zur Zeit so viel Schulausfall aus diversen Gründen, dass er froh ist, wenn er mal was lernen darf, dabei fängt der ›Streik‹ ja quasi auf seinem Schulhof an – mal sehen, vielleicht fällt der Unterricht ja eh aus, dann muss er da vorbei . Ich muss ja jetzt hin, allein auf Grund der guten, deutschen Abgreifmentalität
  15. 4 Punkte
    Es ist die Deck von Optimo, die spätestens seit Anfang 2012 nicht mehr käuflich ist. (Zu Recherchezwecken: Der vollständige Name der Bibliothek lautet: Médiathèque André Malraux.)
  16. 4 Punkte
  17. 4 Punkte
    Metapaper ist mir kein angenehmer Partner. Ich habe auf Kundenwunsch dort schon ein paarmal bestellt. Aber erst hatten sie jahrelang Anlaufschwierigkeiten und ich den Ärger mit der Nichtlieferbarkeit von zuvor von meinen Kunden ausgesuchten Papieren. Und dann hat mir grundsätzlich nicht gefallen, wie sie auf den Modezug »Naturpapier dick« aufgesprungen sind und nur jenen Bruchteil des Vollsortiments eines richtigen Papierhändlers bieten, der gerade aktuell nachgefragt wird. Das spart ihnen natürlich den riesigen Lageraufwand eines Vollsortimenters, der die weniger nachgefragten Papiere querfinanzieren muß, der seine Leute fortbildet, Auskunft gibt, berät usw., dem ich auch dankbar bin, daß ich eben dort sowohl das englische Bütten als auch das Zerkall-Kuverts im Diplomatenformat im 100er Paket bekomme und der mir als Stammkunden auch mal bei einer Sorte den Eckpreis minus zehn gibt oder die Expreßlieferung nicht berechnet. Und der mehrmals im Jahr kommt, um mir die Neuheiten zu präsentieren, der also auch ins geschäftliche Risiko geht und etwas ausprobiert. Klar, der Markt ist frei, jeder soll tun, was er tun will, aber ich kaufe möglichst nicht bei Meta, weil ich das Modell unfair finde. Der niedrige Preis schreckt mich hier eher ab. Ich empfehle, die schweren Sorten von Römerturm anzuschauen und das Geld dafür auszugeben, das gutes Papier wert ist. Hier sind keine Billiglohnlieferanten involviert, alle Papier sind mit allem Umwelt-Pipapo zertifiziert, die Leute scheinen so bezahlt zu werden, daß die Fluktuation gering ist. Ich habe über Jahrzehnte dieselben Berater. Wenn einem Colorplan teuer vorkommt, kann man sich ja mal Saunders Waterford anschauen oder auch Cranelettra von Cranes, um die Relationen geradezurücken. Neben Colorplan gibt es aber auch noch ein paar andere Sorten. Zweite Variante: Fedrigoni. Ebenfalls ein gutes Haus. Bei Abnahme von geriester Ware sind auch die Preise sehr in Ordnung. Es gibt einige schwere Kartone. »Sehr günstig« für weiße Naturpapiere in hoher Grammatur ist keine ganz angemessene Anforderung, weil das Produkt an sich teuer ist. Günstiges Nußbaumholz, günstiger Edelstahl, günstiges Edeldesign, günstiger Champagner, günstige Kalligrafie, günstiges Gold – da gilt es vielleicht einen Widerspruch zwischen Anspruch und Potenz aufzulösen.
  18. 4 Punkte
    Es handelt sich um die „Belwe-Antiqua“ von J. G. Schelter und Giesecke, Leipzig von 1913. Gab es auch unter der Bezeichnung „Antiqua Nr. 29“. Es gibt auch eine digalisierte Version, die sich aber von der Bleisatzschrift entsprechend unterscheidet.
  19. 4 Punkte
    Bei deviantart.com gibt es eine Menge Tutorials. Und jenseits dessen sind meterweise Bücher zu dieser Thematik verfasst worden, hier eine kurze Übersicht: https://www.typografie.info/3/Buecher/design-und-typografie.html/ Hoch im Kurs stehen die beiden: Dann gibt es natürlich noch die Handbücher zu den eingesetzten Werkzeugen. Und viel Übung und Erfahrung, weswegen man ab einem gewissen Qualitätsanspruch besser einen Profi hinzuziehen sollte als es selbst zu versuchen.
  20. 4 Punkte
    Ich finde es auch schade, dass der Spruch und die Figur so getrennt sind. Kurze Pixelschieberei: Nachtrag: Das Logo ist wirklich schön.
  21. 4 Punkte
    Herzlich willkommen! In diesem pdf ist "Junger" als Vektordaten enthalten: https://www.junglehrertag.de/download/programm.pdf Ich hab’s dir angehängt … Junger.ai
  22. 4 Punkte
    Das ist ja das Schöne bei digitalen Produkten. Man kann in aller Ruhe die Batterien wieder laden und dann irgendwann ein Update anbieten. Beste Grüße
  23. 4 Punkte
    Steht denjenigen, die ihren Produkten und Firmen Namen geben, nicht das Recht zu, das Produkt oder die Firma so zu benennen, wie sie es für richtig halten? Und ist dann nicht genau das die richtige Schreibweise?
  24. 4 Punkte
  25. 4 Punkte
    http://r-typography.com/18_aquino/ Ich hab nach dem Bild gesucht und untenstehendes Bild gefunden. Dort ist das R-Typography-Logo rechts unten abgebildet, ab da war es leicht
  26. 4 Punkte
    Es ist sehr eng gesetzt – ich hätte dem Ganzen mehr Luft gegeben …
  27. 4 Punkte
    @Phoibos Ganz herzlichen Dank nochmal für Deinen Hinweis auf http://members.chello.at/easyfilter/barcode.html Dort wird auch ein Dokument für Libreoffice angeboten, welches ich gerade ausprobiert habe (Excel steht noch aus). In diesem werden fertige nutzerdefinierte Formeln für 4 verschiedene 2D-Codes angeboten. Die Formel für QR-Code lautet schlicht: QRCODE() Wenn also die referenzierte Zelle A1 ist: B1=QRCODE(A1) Wenn sich der Inhalt der referenzierten Zelle ändert, passt sich das Icon automatisch an. Perfekt! Man kann also exakt so vorgehen, wie ich es mir im Ausgangsposting gewünscht hatte. Ich werde beim Anbieter mal anfragen, ob sie vielleicht Lust haben Micro-QR-Code ebenfalls zu integrieren.
  28. 4 Punkte
    Nachbericht 79. Typostammtisch: 1E9E, ein Jahr danach https://typostammtisch.berlin/2018/11/nachbericht-79-typostammtisch-1e9e-ein-jahr-danach/
  29. 4 Punkte
  30. 4 Punkte
    Ausgehort Beste Grüße
  31. 4 Punkte
    Hey. das ist ja wieder so wunderschön zweideutig, dass es in unsere Kniffel-Sammlung passt: Ost-Erbar und Oster-Bar
  32. 4 Punkte
    Der Heise-Verlag hat sein Angebot mit QuarkXPress bis zum Ende des Jahres verlängert. Für 9,90€ gibt es QXP 2015 für Win und Mac, welches voll upgrade-berechtigt bis Ende 2019 ist. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vollversion-von-QuarkXPress-gratis-Aktion-verlaengert-4210589.html
  33. 4 Punkte
    Seit gestern ist die "Adobe CC 2019" verfügbar, auf den ersten Blick mit ein paar netten Änderungen wie endlich cmd+z für mehrfaches Rückgängigmachen in Photoshop (wie systemweit seit Jahren üblich …) oder einem Ausrichten- und Verteilenwerkzeug in Photoshop, wie man es aus Illustrator kennt. Wer seinen Illustrator updatet und wie ich entsetzt auf die viel zu großen Fenster der UI schaut – das kann man einstellen (1), ebenso wie die Höhe der Reiter (2):
  34. 4 Punkte
    Und dann ist es auch bei den neuesten Kassensystemen nach wie vor eine Pixelschrift, bei den die Glyphen sogar, anders als bei alten PC-Pixelschriften sogar zeilenweise statt spaltenweise codiert. Der Drucker besteht nämlich aus einer Heizelement-Zeile, die über die Breite des Thermopapier-Streifens reicht, Jede der Glyphen-Zeilen werden bei den neuen Kassendruckern in 16Bit-Auflösung im Zeichensatz-Rom gespeichert Schaut man sich den Bon unter starker Vergrößerung an, sind die Pixel noch deutlich sichtbar. Ich habe mal von einem Bon den ich grad habe das A ausgelesen, das schaut so aus: Grafiken, wie das Laden-Logo am Bon-Kopf oder ein Angebot im Bon-Fuß werden in den Bondrucker als Schwarzweiß-GIF in genau der Druckerauflösung gespeichert. Es macht nämlich überhaupt keinen Sinn, für Bon-Drucker Outline-Fonts zu verwenden, da ohnehin höchstens 2 Schriftgrößen in normal und fett verwendet werden. Wollen Firmen hier ihre eigene Schrift, gibt es eben die Pixelschrift zum Upload ins Zeichensatz-EEPROM.
  35. 4 Punkte
  36. 3 Punkte
  37. 3 Punkte
    Probiere einfach mal andere Formate aus wie png oder auch svg. Zudem beachte auch, dass Du nicht weisst, auf welchem Ausgabegerät das angezeigt werden wird. Ich hab jetzt häufiger die Erfahrung machen müssen, dass ein UI-Designer supidupi auf seinem Apple-5k-Display designt, was aber auf dem 08/15-FullHD-Display unter Linux/Windows einfach nur scheisse aussieht (wegen Renderer, ppi, ...)
  38. 3 Punkte
    Och, also ich finde, dass ich von anderen Haltungen allerlei lernen kann – z.B. über die Menschen, die sie vertreten. Und wenn die den erhobenen Zeigefinger schon im Avatar haben … scnr
  39. 3 Punkte
    Das ist die Arnold Böcklin bei MyFonts herunterladen
  40. 3 Punkte
    Nein, es ging ihnen nur darum, die Software zum angesagten Zeitpunkt zu veröffentlichen. Hätten Sie gewartet bis Fußnoten, Datenbankeinbindung, etc. fertig wären, dann hätte es noch gut sechs Monate länger gedauert. Die Hersteller sagen lediglich das "viele Kunden auch ohne Fußnoten produktiv sein können". Als hauptberuflicher Software Engineer kann ich Dir sagen, daß sowas heutzutage gang und gäbe ist wo nach dem Agile-Prinzip verfahren wird. Das nennen wir "Most Valuable Product", oder MVP. Fußnoten werden wohl in zukünftigen Versionen nachgeschoben.
  41. 3 Punkte
    Ich würde wohl den Kringel noch weiter rumführen 🤔
  42. 3 Punkte
    Und noch zwei Fundstücke aus dem neuen Viertel. Beim ersteren find ich die Schriftartenhäufung irritierend, wenngleich der Name so schön individuell geschrieben ist. Beim zweiten finde ich die Serifenschrift und die wohlige Laufweite sehr entspannend.
  43. 3 Punkte
    Super. Danke für die schnellen Antworten und das ihr meine Anforderung untermauert habt. – Ist immer etwas schwierig bei uns in der Firma, da keiner so richtig ein Auge dafür hat. Die Begründung es sieht nicht unterschrieben aus, ist perfekt und wird überzeugen.
  44. 3 Punkte
    Die sind auch möglich und werden auch gern beantwortet, wenn es Lösungen gibt. Es wird von den Anwesenden trotzdem als sinnvoll erachtet, ein Problem ganzheitlicher anzugehen und über den Tellerrand zu schauen, das hat sich immer wieder als die beste Herangehensweise bewährt.
  45. 3 Punkte
    Ja. Die zwei Striche machen aus dem てte ein でde (ein Kreis macht z.B. aus einem はha ein ぱpa, die Striche dann ein ばba.). Der Platz ist (irgendwo) rechts oben, aber das wird von den Schriftdesignern halt "interpretiert".
  46. 3 Punkte
    Nun, ich glaube, dass ich schon die beklopptesten Dinge mit Schrift gemacht habe, und nie hat auch nur irgendwer gesagt, das dies verboten sei. Es ist eher eine Frage, was du in der Schriftgestaltung erzeugen willst, Brotschriften oder Displayschriften. Bei ersteren musst du zwecks lesbarkeit deine formen eher klassisch orientieren, bei den Displayschriften hingegen singst du das typografische Fliegerlied: Typo-Piloten ist nichts verboten. Was das technische anbelangt, versuche durch bewussten Umgang mit Vor- und Nachbreiten deine Glyphen so hin zu bekommen, dass der Text komplett ohne Kerning zumeist für dich richtig wirkt, also bei gerader Seite deiner Glyphen etwas mehr Fleisch, auf der Seite eines Bogens entsprechend weniger, sodass für Unterschneidungen nur noch die typischen Extremfälle bleiben, wie AV z.B. Und lass dir dabei nicht die Freude an der Sache selbst nehmen, das ist streng verboten
  47. 3 Punkte
    Ich höre etwa: Pferdekutschen reichen. Deshalb sehe ich da eigentlich auch keine Notwendigkeit für »Lokomotiven« oder »Autos«. Aber wenn Jemand Spaß daran hat, nur zu! Frohes Schaffen und gutes Gelingen!
  48. 3 Punkte
    Eine geschätzte Kollegin im Forum hat für folgende g-Form aufgrund der Assoziationsmöglichkeiten den schönen Begriff »Elefanten-g« geprägt. bei MyFonts herunterladen Mich würde nun interessieren, ob man das in der Fachwelt noch anders nennt – zum Beispiel g mit kalligrafischer Schlaufe o. ä. Hat jemand eine Idee?
  49. 3 Punkte
    Es gibt viele Gelegenheiten, als Hochschullehrer den grauen typografischen Alltag an der Uni ein wenig aufzuhellen. Gutachten gehören meiner Meinung nach eher nicht dazu. Meine spontane Reaktion war jedenfalls: Times New Roman 11/15; Vorgaben der Uni bezüglich Seitenrändern ignorieren; fertig. Mehr "Sachlichkeit" und "unaufgeregte Selbstverständlichkeit" geht nicht. All die geschmäcklerischen Erwägungen halte ich für verfehlt. Und Aussagen, die Schrift in einem Gutachten müsse Autorität oder Entschiedenheit ausstrahlen, finde ich sogar einigermaßen albern.
  50. 3 Punkte
    Na ja, solche Sachen werden oft behauptet, aber selten überprüft. (Und es ergibt ja auch wenig bis keinen Sinn, den Satzspiegel starr vorzuschreiben, aber Autoren bei Schriftart und sogar -größe freie Hand zu lassen.) Also versuch einfach mal, behutsam an den vermeintlichen Vorgaben zu schrauben! Wenn das Ergebnis ansprechend ist, wird das vermutlich niemandem auffallen.
Zeitzone: Berlin/GMT+02:00
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