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  1. 2 Punkte
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    Typografie gehört zu den meistvernachlässigten Themen in der Pädagogik. Dabei leistet sie unglaublich viel: sie differenziert und strukturiert, sie hilft, das Gelesene schneller zu erfassen und besser zu verstehen — das alles von den Lesenden bzw. Lernenden unbewusst und unbemerkt. Die Gestaltung von Texten ist eine wichtige Aufgabe — je komplexer ein Inhalt, umso anspruchsvoller die Typografie. Und umso wichtiger! Ob Schulbuch oder Arbeitsblatt — gedruckt oder digital — die Gestaltung von Texten selbst ist immer wesentlicher Teil der Vermittlung, aber meist fehlt die Zeit oder auch das Wissen für eine genaue Beschäftigung damit. Die Arbeitsgemeinschaft Lesbar — Typografie in der Wissensvermittlung möchte auf diese Defizite aufmerksam machen und veranstaltet am 29. und 30. November ein Symposium unter der Überschrift »Das Auge liest mit. Über den didaktischen Mehrwert von Typografie«. Im Zentrum dieser zweitägigen Veranstaltung stehen der Nutzen und das Potenzial von Typografie für Lehrende und Lernende in der Wissensvermittlung. Mit diesem Symposium soll allen Menschen, die mittels Schrift kommunizieren (wie Lehrkräften, Vortragenden und WissenschaftlerInnen) die Möglichkeit gegeben werden sich weiterzubilden und interdisziplinär auszutauschen: Praxisorientierte Vorträge vermitteln grundlegende technologische sowie gestalterische Kenntnisse und regen anhand anschaulicher Beispiele eine diskursive Auseinandersetzung über die Relevanz von Typografie für eine gelungene Wissensvermittlung an. Es werden Fragen nach der Bedeutung von Typografie sowohl für das Lernen als auch für die Lehre erörtert sowie aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich diskutiert. https://typographie.at/lesbar/
  2. 2 Punkte
    bis
    Zur Bauhauswoche Berlin 2019 zeigt die Kunstbibliothek einen historischen Ausstellungsraum des Bauhaus-Künstlers László Moholy-Nagy. Dieser wegweisende Ausstellungsraum mit dem Titel „Wohin geht die typographische Entwicklung?“ wurde erstmals im Mai 1929 im Martin-Gropius-Bau Berlin anlässlich der von der Staatlichen Kunstbibliothek organisierten Ausstellung „Neue Typographie“ präsentiert. Moholy-Nagy war eingeladen worden, einen Raum zur Zukunft der Typografie zu gestalten. Er entwarf 78 Schautafeln mit Fotografien, Texten und Bildern, die sämtlich erhalten sind, so dass der Ausstellungsraum erneut gezeigt werden kann, ergänzt durch weitere Plakate, Briefbögen und andere Drucke der "Neuen Typografie" aus der Sammlung der Kunstbibliothek. Des weiteren wird der Ausstellungsraum durch eine Auswahl berühmter Plakate und Reklamedrucke der „Neuen Typografie“ u.a. von Willi Baumeister, A. M. Cassandre, Walter Dexel, Johannes Molzahn, Kurt Schwitters und Jan Tschichold aus der Sammlung der Kunstbibliothek erweitert. Mit dem funktionalen Grafikdesign der „Neuen Typografie“ hatte sich in den 1920er-Jahren eine künstlerische Reklamegestaltung durchgesetzt, die mit einer langen Gestaltungstradition des Druckgewerbes brach. Ziel war eine zeitgemäße Gestaltung: zum einen wurden die Standardisierung der Schrifttypen und die industriellen DIN Normen propagiert, zum andern waren es Ideale der Lesbarkeit, Klarheit und Direktheit entsprechend den Prinzipien der konstruktivistischen Kunst. Die Ausstellung widmet sich diesem großen Resümee des Künstlers Moholy-Nagy zu seiner langjährigen Lehrtätigkeit am Bauhaus und zu den Ideen und Visionen der „Neuen Typografie“ von Jan Tschichold, Willi Baumeister bis Herbert Bayer. Im Programm der Ausstellung finden Gesprächsabende statt, in denen die Ideen von Moholy-Nagy auf den Prüfstand ihrer Aktualität gestellt werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Präsentation einer Neuerscheinung zu der historischen Ausstellung von Moholy-Nagy in gemeinsamer Herausgeberschaft mit dem Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz. https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/laszlo-moholy-nagy-und-die-neue-typografie.html
  3. 1 Punkt
    bis
    Obwohl selbst nie am Bauhaus tätig gewesen, gilt der in Leipzig geborene Typograf, Plakatdesigner und Buchgestalter Jan Tschichold (1902–1974) als einer der wichtigsten Vertreter der funktionalen Typografie. Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums zeigt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum in seiner neuen Wechselausstellung die Meilensteine seines typografischen Lebenswerkes. Jan Tschicholds (1902–1974) Entwürfe sind Klassiker des Grafik-Designs und inspirieren bis heute junge Schriftgestalter. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig schöpft in seiner neuen Wechselausstellung aus dem umfassenden Nachlass Tschicholds, den es 2015 als Schenkung übernommen hat. Der 176 Kisten umfassende Nachlass Tschicholds gewährt Einblick in alle Schaffensperioden und Meilensteine seiner typografischen Arbeit: Beginnend mit den ersten Skizzenbüchern des 16-Jährigen über zahlreichen Schriftentwürfe, Studien zu Buchcovern und Arbeiten im Umfeld der „Neuen Typographie“ bis hin zu seinen pädagogischen Schriften und den Arbeiten für die gestalterischen Gesamtauftritte großer Unternehmen. Anhand einer Auswahl von ca. 200 Objekten führt die Ausstellung durch die Biografie dieses Jahrhunderttypografen, dessen Leben von zahlreichen, auch exilbedingten Brüchen und Neuanfängen geprägt ist. Dieses „Zick-Zack“ durch das Jahrhundert der Typografie bettet Tschicholds berühmte Arbeiten aus den 1920er-Jahren in den Kontext seines Gesamtwerkes. Dass die „Neue Typographie“ im Umfeld des Bauhauses, die Tschicholds Ruhm begründet hat, dabei nur eine Facette des Werkes darstellt, wirft auch ein neues Licht auf 100 Jahre Rezeption des Bauhauses. Eine Ausstellung in Kooperation mit der Universität Erfurt. Wo: Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig Wann: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr Donnerstag 10 bis 20 Uhr feiertags 10 bis 18 Uhr
  4. 1 Punkt
    bis
    Zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus beschäftigt sich die Pavillion-Presse im Rahmen des 8. Walbaum-Wochenendes (25.–26. Mai 2019) mit Wesen und Wirken des Bauhauses, speziell in Bezug auf die Typografie. Die Designschule ist weltweit bekannt wird für einen vermeintlich bestimmten Stil (oft unkritisch) gefeiert. Doch was ist wirklich dran? Wo kommen die typografischen Ideen und Ideale tatsächlich her? Wie neu waren sie eigentlich und wie und durch wen konnten sie umgesetzt werden? Vorträge Samstag: Dr. Dan Reynolds: Schriftgestaltung zu großherzoglichen Zeiten Jay Rutherford: Ursprünge des Bauhauses Ralf Herrmann: Bauhaus-Typen Dr. Julia Meer: Neuer Blick auf die Neue Typographie Sonntag: Letterpress-Workshop zum Thema Bauhaus Weitere Informationen und Anmeldung: https://walbaum-wochenende.de/weimar/event/100-jahre-bauhaus/
  5. 1 Punkt
    Der erste Jahrestag der Aufnahme künstlerischer Drucktechniken ins bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes durch die Deutsche UNESCO-Kommission ist Anlass, mit einer Vielzahl an Aktivitäten zur Vermittlung der Druckkunst beizutragen und so auf ihre Bedeutung für die Kultur in Deutschland aufmerksam zu machen. Künstler, Museen, Kunstvereine, Druckwerkstätten und alle anderen, die mit Druckkunst zu tun haben, beteiligen sich mit offenen Druckwerkstätten, Symposien, der Weitergabe dieser Technik in Kursen, Ausstellungen von Druckgrafiken, Gesprächen mit Künstlern, Vorträgen und Diskussionen zur Bedeutung der Druckkunst. Übersicht aller Veranstaltungen: https://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=225
Zeitzone: Berlin/GMT+01:00
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
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