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  1. 1 Punkt
    Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität der Druckvorlagen, der in der Regel an speziellen Andruckpressen durchgeführt wird, um die Maschinen für den Fortdruck nicht zu blockieren. Der Andruck soll das endgültige Druckbild (meist zur Beurteilung durch den Kunden) möglichst exakt darstellen. Es werden daher die auch im Fortdruck verwendeten Farben und Bedruckstoffe verwendet und die Maschine benötigt eine Anlage und ein Farbwerk. Damit unterscheidet sich der Andruck vom Abzug, der lediglich zur Korrektur von Satzfehlern dient.
  2. 1 Punkt
    Ausschluss sind im Buchdruck-Satz die kleineren Teile des Blindmaterials, die insbesondere zum Ausfüllen der Räume zwischen Buchstaben und Wörtern einer Zeile Verwendung finden. Die Breite des Ausschlusses kann auf zwei Arten systematisiert sein: Bezogen auf das Geviert. Hierbei ändert sich die Breite von Schriftgröße zu Schriftgröße. Zum Beispiel Geviert, Halbgeviert, Drittel, Viertel, Sechstel, Siebentel, Achtel. Absolute Breite. Hierbei ist die Breite über verschiedene Schriftgrößen hinweg identisch. Zum Beispiel: 1 Punkt, 1½ Punkt, 2 Punkt, 3 Punkt, 4 Punkt, 6 Punkt. Beide Systeme können auch gemischt im Einsatz sein. Zum Beispiel: 1 bis 6 Punkt + Halbgeviert und Geviert.
  3. 1 Punkt
    Die Bleilaus ist ein tradierter Berufsscherz für Lehrlinge im Fachbereich des Buchdrucks. Beispielhafte Beschreibung: »Die Bleiläuse sind sehr klein und schwer zu entdecken. Sie hausen in den Ecken der Setzkästen und dort in den vorderen Ecken der Satzbuchstabenfächer. Aber dem Wasser ausgesetzt werden sie lebendig. Man bereitet mit dem Neugierigen ein Setzschiff vor. Man stellt es etwas schräg, bildet mit zwei Stegen ein Geviert und gibt ein Gläschen Wasser in den entstandenen Raum. Dann, bewaffnet mit einer Pinzette, begibt man sich auf die Jagd. Man schnappt sich aus einer Ecke ein kleines Häufchen von Staub und Fusseln und hat dabei auch eine Bleilaus mit erwischt. Der Lehrling immer nahe dabei um nichts zu verpassen. Der Geselle lässt das Geschnappte im Schiff ins Wasser fallen und mit aufgeregter Stimme wird das Opfer gebeten, sich nahe über das Schiff zu beugen um die berühmte Laus zu entdecken. Sogleich schiebt der Geselle den oberen Steg mit Schmackes nach unten und die vermeintliche Satzlaus mit samt ihrem Wasserbad landet dem erschrockenen Lehrling im Gesicht.«
  4. 1 Punkt
    Desktop-Fonts sind digitale Schriften, die speziell zur lokalen Installation auf Desktop-Computern vorgesehen sind. Der Begriff hat vor allem eine lizenzrechtliche Bewandtnis und grenzt die Desktop-Fonts von anderen Lizenzbereichen wie Websites, Apps, E-Books, Server etc. ab. Desktop-Fonts können in allen lokal installierbaren Fontformaten vorliegen. Verbreitung fanden Desktop-Fonts ab Mitte der 1980er-Jahre zunächst als PostScript-Schriften. Später kam das konkurrierende Format TrueType hinzu. Heute werden Desktop-Schriften in der Regel TrueType- oder PostScript-basierte OpenType-Schriften vertrieben.
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