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Graublau Slab – Die Erweiterung zum Bestseller Graublau Sans
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Gast

corel oder quark... was für eine frage

Empfohlene Beiträge

Gast

Hallo allerseits.

Ich brauche eure Hilfe für meine Argumentation für die Anschaffung von QuarkXPress. Mein Chef möchte, dass hier weiterhin mit Corel Draw 10 gearbeitet wird. Meiner Meinung nach ist Corel aber eher ein Zeichenprogramm, das einige geringfügige typografische Features bietet. Ich kenne das Programm nicht sehr gut, ich finde es aber sehr umständlich, überladen mit Optionen, die ich für ein gutes Layout nicht brauche, instabil und lahm. Typografie: kaum vergleichbar mit XPress (fehlende automatische Paginierung... ?)

Wer gibt mir noch ein bisschen "Schützenhilfe" in Form von unumgänglichen Argumenten? Ich wäre euch sehr dankbar.

LG Ele

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Ralf Herrmann

Da stellt sich erstmal die Frage, was ihr gestalten wollt? Einzelseiten oder Broschuren mit vielen Seiten? Und wo wird gedruckt? Auf dem hauseigenen Laser oder im Offset?

CorelDRAW ist ein Vektor-Illustrationsprogramm und kein Layoutprogramm. Ersteres kann es gut, letzteres verständlicherweise überhaupt nicht. Der Textfluss ist ein Katastrophe und typische Funktionen eines Layoutprogramms (Absatzformate, Grundlinienraster, Paginierung etc) fehlen. Für die Erstellung von professionellen Druckvorlagen taugt es ebenso wenig - da sind ständige Probleme vorprogrammiert.

Da du aber speziell die Typografie ansprichst: da ist leider auch Quark immer noch Welten hinter InDesign hinterher.

Ralf

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Gast
da ist leider auch Quark immer noch Welten hinter InDesign hinterher.

hm? es wurden so viele gute arbeiten mit quark gemacht bevor es indesign gab, es kommt auf den sätzer an, nichts gegen indesign aber gute typografie ist mit quark genauso zu machen, wenn nicht sogar besser, weil man sich auf einige automatische funktionen nicht verlassen kann und genauer hinschaut.

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Ralf Herrmann

hm? es wurden so viele gute arbeiten mit quark gemacht bevor es indesign gab, es kommt auf den sätzer an,

Gar keine Frage, da stimme ich zu.

Ich denke dabei aber nicht nur an die automatischen Features, wie automatischer Randausgleich, sondern auch an die Standards. Solange Quark Unicode und OpenType nicht voll unterstützt, ist es für mich einfach keine Konkurrenz zu InDesign.

Ralf

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Gast

Hallo Ralf, danke für die Antworten.

das sind schon mal ein paar stichhaltige Tipps. Zu deinen Fragen und bevor die Diskussion weiter in Richtung InDesign vs. Quark abdriftet:

Ich soll mit Corel oder XPress auch Hefte mit über 100 Seiten erstellen, Plakate, Flyer. Die werden sowohl auf einem Laserprinter als auch im Offset-Druck produziert. Evtl. Datenbankanbindung (?), Netzwerktauglichkeit (über 40 Stationen).

Wie steht's bei Corel mit PS-Ausgabe, wie mit PDF (sind die drucktauglich mit Druckkennzeichen, Passer usw.) Farbmanagement?

Ich denke, Quark ist auf jeden Fall mit allen Layoutfeatures besser (Blocksatz, Tabellen, Index-Funktion...)., das ist überhaupt keine Fragen (außer wenn man wirklich Birnen mit Äpfeln vergleichen will)

Printdokumente webtauglich machen kann man wohl mit Quark auch besser...

Und XML - bietet Corel so was? Und wie steht es mit den Tags, die XPress anbietet?

Was ist mit der Sicherheit beim Belichten und PDF-Schreiben?

Tja, Fragen über Fragen! Ich würde mich freuen, wenn die ein oder andere davon beantwortet werden könnte, weil ich mich in Corel zu wenig auskenne, um das wirklich beantworten zu können.

Danke

Ele

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Gast

frage doch einfach ein paar druckereien mit den ihr arbeitet, wie es mit corel aussieht, die werden höchstwahrscheinlich nichts positives sagen, das müsste dann dein chef überzeugen.

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Ingo Preuß

Ich denke, Corel ist für diese Aufgaben kein geeignetes Programm. Es heißt ja auch nicht umsonst Corel DRAW... Man kann damit vorzüglich vectorbasiert arbeiten; ich benutze es schon jahrelang parallel neben anderen Programmen. Und ich bin es leid, immer wieder an verschiedenen Stellen die Vorzüge gegen die angeblichen Nachteile herauszustellen.

Soll jeder mit dem Programm glücklich werden, welches er verwendet. Er/sie wird schon seine Gründe dafür haben, für sein Werkzeug so viel Geld zu bezahlen und sicher wird er/sie es nicht machen, weil er/sie masochistisch veranlagt sind.

Corel ist ein Profi-Programm – wenn Profis es bedienen, die sich zuvor auf die (zugegebenermaßen) Eigenarten dieses Programmes eingelassen haben. Es bietet viele Zusatz-Tools, die man vergeblich bei anderen Programmen sucht. Ob es die Farb-Kalibrierung ist oder die ausgezeichnete Druckfunktion, die ich bei anderen Programmen immer wieder schmerzlich vermisse.

Neben der Vector-Zeichenprogramm hat Corel Corp. vor etlichen Jahren ein DTP-Programm dazugekauft, welches seinerzeit absoluter Spitzenreiter war: Ventura Publisher; jetzt Corel Ventura. Leider wurde er viele Jahre nur sehr schlecht supportet. Jetzt gibt es aber wieder eine neue (deutschsprachige) Version, die sich sehen lassen kann.

Darin enthalten:

- alle Funktionn, die man von einem guten DTP-Programm erwarten darf

- DataBasePublisher (den man woanders teuer dazukaufen muß) der Extra-Klasse

- native PDF-Ausgabe (auch X/1 und X/3)

- Farbmanagement (übergreifend über alle Corel-Produkte)

- vorzügliche Druckvorschau

- Style-Sheets, Kapitel-Vorlagen, Einzelseiten-Vorlagen

- unbegrenzte Layer (z.B. für multilingualen Satz)

Corel Ventura Publisher 10 bietet sich vor allem für Handbücher oder Diplomarbeiten an, weniger für aufwändig gestaltete Zeitschriften. Eine Stärke Venturas ist der enthaltende DataBasePublisher. Damit sind eine Datenbank-Anbindung und Tabellensatz möglich, der seine Informationen aus der Datenbank bezieht.

In der neuen Version hat Corel die Oberfläche stärker an Corel Draw angelehnt: Auch Ventura bietet nun die praktische Transparenz für Paletten und Fenster. Dadurch ist das Layout durch die Palette sichtbar, das hilft gerade bei kleineren Monitoren. Auch die wertvolle Preflight-Funktion (Dokumentprüfung für die sichere Ausgabe) hat Ventura geerbt. Programmeinstellungen lassen sich übernehmen und speichern. Für die einfache, aber auch sichere Handhabung von Farbe hat Ventura nun auch den Umgang mit Farbmanagement gelernt.

XML-Import und ein Editor für die Arbeit mit XML-Mapping liefern ebenso neue Einsatzmöglichkeiten wie die direkte Ausgabe in das PDF-Format. Für Pixelbilder hat Corel über 50 Filter und Effekte integriert. So kann Ventura z.B. Bilder direkt in Duotone-Bilder für eine 2-Farb-Produktion wandeln. Zusätzlich übernimmt Ventura Bilder direkt aus Digitalkamera oder Scanner. Ventura kostet ca. 825 Euro.

Ich möchte hier keine Werbeveranstaltung für dieses Programm machen, aber wenn dein Chef prinzipiell an Corel festhalten möchte, sollte er zumindest auch an diese Alternative denken. Es lohnt sich...

[preusss]

PS.:

Einige Links:

http://www.dtp-service.com/ventura/ueber_vp/10_reasons_de.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/29109

http://vpub.publish-net.de/

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Gast

für die bisherigen Beiträge zum Thema.

Gruß Ele

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