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Ralf Herrmann

Die häufigsten Typo-Fehler

Empfohlene Beiträge

Gast Fred1573

Es ist eine Auslegungssache:

Wenn ich aus dem Satz "Kunst kommt von Können" schließe, dass jeder, der etwas kann, dann ein Künstler sein müsste, ist das eine sehr enge Auslegung von Liebermanns Zitat.

Wenn man aber aus dem Satz versteht, dass Kunst in erster Linie etwas mit können zu tun hat, d.h. eine Grundvoraussetzung für Kunst sind bestimmte Fähigkeiten, dann ist das Liebermann-Zitat sehr treffend. Insbesondere die Worte "kommt von" würde ich so deuten.

Daher bin ich der Meinung Goebbels Zitat ist eine Polemik. Und, diese Polemik trifft nicht zu.

Bei der Typografie spielt können eine besonders große Rolle - um ein wirklich herausragender Typograf zu sein kann ich mir vorstellen, das Können allein nicht reicht.

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Bleisetzer

Ja, dem kann ich in allen Punkten zustimmen.

Ich wäre ein noch glücklicherer Mensch, wenn mir die künstlerische Begabung, die jeder guter Typograph sicher haben muß, nicht völlig abginge.

Aber es geht ja auch so:

Irgend jemand muß das, was die Künstler unter Euch so produzieren, ja auch an den Mann bringen, sprich: verkaufen. Und da haben Typographen nach meiner Erfahrung oft Defizite :-)

Ein glücklicher Preuße

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Markus Wäger
ich einige mich ungern auf etwas, das von Goebbels kommt. :wink:

Nun, nach Georg Bleisetzer hat Mao gesagt »Stetig ist der Wandel« (und wir haben dann auch erfahren, dass der liebe Georg das entweder bei Wikipedia gelesen oder frei erfunden hat :wink: ). Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Mao recht gehabt hätte so er es gesagt haben sollte.

Ich bin im übrigen nicht der Ansicht, dass zur Kunst keinerlei Können notwendig ist. Wenn wir nun diese Haare beginnen in einzelne Atome zu zerlegen, dann möchte ich einwerfen, dass ›Können‹ vielleicht in mehreren Bedeutungen gesehen werden kann; zum Einen im Sinne des Könnens an sich so wie ein Vogel fliegen, ein Fisch tauchen und ein Mensch gehen und manchmal auch denken kann; zum Anderen aber auch im Sinne des Beherrschens einer perfektionierten Handfertigkeit (ein Können, das bei alten Meistern noch Voraussetzung für Kunst war; im modernen Kunstverständnis aber kein Muss mehr darstellt).

Demnach setzt aber die Kunst in jedem Fall eine Art des ›Könnens‹ voraus, denn ich gehe schon davon aus, dass man ›irgendetwas‹ können muss um Kunst zu schaffen. Andernfalls wäre schlicht und einfach alles Kunst.

Typografie — von dem ich glaube mehr zu verstehen als von der Kunst da mir der Kopf näher als der Bauch ist — würde ich in jedem Fall grundsätzlich als ›Kunst im Sinne von Handwerk‹ sehen, so wie eben die Kochkunst. Aber natürlich ist der Übergang von der Typografie zur Kunst fließend, wohl weil der Übergang der Kunst in alle Bereiche menschlichen Schaffens fließend ist.

Liebe Grüße. Markus.

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Gast Fred1573

Zustimmung in allen Punkten :wink:

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Wladimir
Kunst kommt nicht von Können, sonst wäre jeder, der nur irgendetwas kann schon ein Künstler.

Ich mag den Gedanken, dass alles, was nicht mit Selbsterhaltung oder Fortpflanzung zu tun hat, Kunst ist.

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Gast Fred1573
Kunst kommt nicht von Können, sonst wäre jeder, der nur irgendetwas kann schon ein Künstler.

Ich mag den Gedanken, dass alles, was nicht mit Selbsterhaltung oder Fortpflanzung zu tun hat, Kunst ist.

Teil einer sehr guten Serie, die ich empfehlen kann:

http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF ... ntent.html

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Norbert P

... ich schmeiß hier mal den Begriff "Kunsthandwerk" in die Runde, der ja gemeinhin gebraucht wird für: sehr schön, sehr gekonnt, aber irgendwie doch nicht Kunst. Es muss wohl was aus Könne, Wollen und Künden sein.

Und wenn ich jetzt noch wüsste, von wem "Kreativität ist Freiheitswissenschaft" stammt ... (Beuys???)

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Amphibius

Kunst kommt schon lange nicht mehr von Können.

Denn dadurch würde sie sich ausschließlich über Wissen und Lehre,

und damit verbundener Handfertigkeit definieren.

Dem Kunsthistoriker darf sich bei dieser Theorie, seit dem

die Dadaisten offiziell eine Kunstrichtung sind, nicht mehr

der Magen umdrehen.

Und das ist schon eine Weile her …

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Markus Wäger

Verstehe ich das recht: Ein Künstler muss nichts mehr können?

:D Markus (die Sonnenbrille hab ich abgelegt — es schneibt!)

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Wladimir
Kunst kommt nicht von Können, sonst wäre jeder, der nur irgendetwas kann schon ein Künstler.

Ich mag den Gedanken, dass alles, was nicht mit Selbsterhaltung oder Fortpflanzung zu tun hat, Kunst ist.

Teil einer sehr guten Serie, die ich empfehlen kann:

http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF ... ntent.html

Ja, es lässt sich nicht so klar trennen und greift natürlich ineinander. Manche Tätigkeiten haben eben mehr mit Kunst zu tun als andere. Und das trifft natürlich auch auf die Typografie zu.

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Amphibius

Ein Künstler muss nichts mehr können?

Naja ganz so vielleicht nicht: Zumindest aber ist

er heute nicht mehr gezwungen handfertig zu sein.

Zu Zeiten der Alten Meister hatte der Mensch – der

Kunst machen wollte – außer dem Pinsel keine andere

Möglichkeit um sich zu produzieren …

Das hatten es die Pionier der Performance wie Yves Klein

etwas leichter, denn nackte Frauen mit Farbe einzureiben und

diese dann Abdrücke von sich machen lassen, ist von der

handwerklichen Seite auch für Linkshänder an beiden Greifern

machbar … ;-)

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Phillip

Designworker:

Bin grade durch Zufall über deine Amazon.de Rezension zu „Die neue Lesetypographie“ gestolpert. Die Welt ist klein. :D

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Bleisetzer
Das hatten es die Pionier der Performance wie Yves Klein etwas leichter, denn nackte Frauen mit Farbe einzureiben und

diese dann Abdrücke von sich machen lassen, ist von der

handwerklichen Seite auch für Linkshänder an beiden Greifern

machbar … ;-)

Das ist Kunst? Ich sehe mich eher als Handwerker.

Und frage mich:

Wie bekommen die Mädels die Sauerei hinterher wieder ab?

Soll ich helfen?

Lerne: Konzentriere Dich auf das Wesentliche.

Das sagte Uecker mal bei einem Vortrag.

Ich schließe mich dem an.

Bleisetzer

Der Preuße mit den sensibelsten Händen

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Sigo
Schade ist in dem Zusammenhang, dass die Vielfalt der Leerzeichen in InDesign immer Geschützt ist. Ein Halbgeviertleerzeichen, das sich vielleicht anböte, ist deshalb nicht geeignet.

Nimm ein ein Viertelgeviert hinter dem Punkt und das Leerzeichen dahinter, dann klappts auch mit dem Umbruch.

Apropos Leerzeichen und InDesign: Verwendet irgendjemand von euch das 1/24-Geviert-Leerzeichen und wenn, wofür?

Ja ich, vor ! ? :

Meine Frau verwendet es z. B. bei 25/ha hinter dem Schrägstrich um zu vermeiden, dass das "ha" Umbricht. Auch um ein Umbrechen nach dem Punkt zu verhindern (datei.doc www.domain.de).

Auch um ein Initial unterschneiden zu können, setzt man ein 1/24 davor, ein anderer fester Leerraum geht auch nur ist der Weg dann weiter ;-)

Ingo

bearbeitet von Sigo

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bertel

Was mir bei der Gelegenheit auffällt: War das Profil unseres geschätzten Kollegen Bleisetzer nicht schon mal mit dem Zusatz verstorben versehen?

1144

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