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font für senioren


PUK

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PUK

hi allerseits,

ich schreibe gerade an einer bachelor-arbeit zum thema "50+ im web", es geht (auf die schnelle erklärt) um folgende frage:

wie erreiche ich die zielgruppe 50+ im internet?

dazu erörtere ich besonderheiten in der ansprache (einige stichwörter: models, bilder, farben, skalierbarkeit, barrierefreiheit, ...) und so weiter und so fort.

ich würde gerne auch auf besonderheiten im bezug auf die typografie eingehen. besonders schwierig ist dies natürlich im web ... mir fällt grad auf, dass das ein bisschen wie die suche nach dem perpetomobile (oder wie das heisst) ist...

naja, vielleicht fällt euch ja was ein, was man dazu sagen könnte...

ruhig auch im print-bereich, das kann man sicherlich irgendwie unterbringen.

danke schonmal!

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RobertMichael

schriften für rentner gibts nicht.

vorallem nicht im web. da hast du eine max. 2 hände voll zur auswahl.

alles andere musst du mit schriftgrößen, zeilenabstand und farbkontrast

versuchen lesbarer zu machen.

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Gast ChristianBüning

Hallo PUK,

vielleicht helfen dir Richtlinien zur Barrierefreiheit im Web weiter. Da sind viele Sehschwächen und Sehfehler berücksichtigt. Ansonsten denke ich, dass unsere Alten genau so auf Typo reagieren wie die Jungen. Also besser keine Koch-Antiqua kursiv in 8 Pixeln Höhe, sondern was gut lesbares mit Geschmack.

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Gast njr

Mich trifft der Schlag. Nein! Mich treffen sogar mehrere Schläge. PUK (Parlamentarische Untersuchungs Kommission?) titelt "font für senioren" und umschreibt die "zielgruppe 50+". Der ultraschnelle Robert toppt mit "Rentnern" und der staunende Christian haut mich mit "unsere Alten" vollends in die Tastatur! Na dann. Das Statement eines direkt Betroffenen (51): Macht was ihr wollt. Setzt wie ihr wollt. Die Regeln der Lesbarkeit und guter Typografie reichen völlig. Wir brauchen keine Rentnerfonts (Hilfe!). Schenkt der Farbigkeit gebührende Aufmerksamkeit - scheints sei ein Viertel der männlichen Menschheit farbenblind (Juhui! Ich gehöre zu einem Viertel der männlichen Menschheit). Und ansonsten, liebe Jungspunde, lest ihr mir doch den Buckel runter (und ich dann eh nur, was ich will) 8)

Grüße euch, augenzwinkernd,

Norbert

Fast vergessen: Dieses Forum hier ist ein positives Beispiel ...

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Gast ChristianBüning

Senioren aufgepasst – die Alten können lesen! :)

Sorry für die »Alten«, die fangen wohl eine Generation später an. Ich finde nur »Senioren« so eiertanzend schönfärberisch, dass ich meinen Impuls nach einem handfesten Wort nicht unterdrücken konnte.

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PUK

:lol:

darauf habe ich gewartet :) aber ich kann dich beruhigen, die erste erkenntnis meiner untersuchungen ist: (ich wollte mich immer schonmal selbst zitieren)

Die Zielgruppe 50+ gibt es nicht. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von annähernd 80 Jahren sind die Unterschiede im Lebensstil zu groß, die Kohorteneffekte zu unterschiedlich. Ein 50 Jähriger hat noch gute 15 Jahre zu Arbeiten und ist zu einer großen Wahrscheinlichkeit mit dem Internet während seiner Arbeitslaufbahn konfrontiert worden. Er hat also grundlegend andere Vorraussetzungen als ein 70 Jähriger, der vielleicht noch nie einen Computer benutzt hat.

und ein weiteres (nicht von mir):

„Wer für die Jugend konstruiert, schließt das Alter aus. Wer für das Alter konstruiert, schließt die Jugend ein.“

:wink:

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Gast njr

@ ChristianBüning

Kein Problem, du Feingeist. Ich persönlich kann mit "Alter" sehr gut leben. Es passiert einem ja nicht eben schlagartig. Man wächst da ja über die Jahre hinein, gewissermaßen, nicht, oder, wohl doch. Was wechselt, ist die Farbe der Brillengläser. Mit zwanzig waren die eher rosa bis himmelblau. Später werden sie immer glasklarer.

@ PUK

Dein (gutes) Eigenzitat könnte ich so unterschreiben. Das Zweite passt sowieso immer und überall.

@ weitere Forscher

Und welche Schriften lesen die Jungsenioren? :twisted:

Wünsche einen weitsichtigen Tag.

Norbert

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