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Roman Stalder

101 Punkte oder warum Texter es einfach nicht lassen können

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Roman Stalder

Ich habe hier gerade ein Manuskript vor mir liegen, welches ich am überarbeiten bin. Dabei bin ich wieder mal auf eine gehörige Überdosis an Punkten gestossen. Einmal mehr auch auf das Phänomen, dass der Texter jedes 5te Wort in Guillemets stellt. Nun frage ich mich, wie ich dieses Problem typografisch so lösen soll, dass auch der zeitliche Aspekt, welcher hier zwischen den Zeilen steht, sauber integrieren kann. Habt ihr Ideen?

Nach der Realisation heisst es «testen….... testen …..... testen». Nur so ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.

Ich tendiere in Richtung:

Nach der Realisation heisst es testen, testen, testen ... . Nur so ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.

Was meint ihr?

Grüsse

Roman

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Schwalbenkoenig

Ich würde es so machen (wenn du die Lizenz zum Ändern eines Manuskriptes hast):

»Nach der Realisation heisst es: testen, testen, testen. Nur so ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.«

Ich frage mich ernsthaft, ob der Text oben von einem Profi erstellt wurde. Die Punktherde lässt mich zweifeln.

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Roman Stalder
Ich frage mich ernsthaft, ob der Text oben von einem Profi erstellt wurde. Die Punktherde lässt mich zweifeln.

Ein Profi ist er ja. Konzepter/Texter. Nur mit der Rechtschreibung happert es ein wenig 8)

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bertel

Ich muss hier ein paar Korinthen kacken:

Nach der Realisation heisst es «testen….... testen …..... testen». Nur so ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.
ist schon inhaltlich falsch. Das Testen allein stellt nicht sicher dass alles reibungslos funktioniert, dazu gehört vielmehr dass getestet wird und vor allem gefundene Fehler verbessert werden. Erst dann funktioniert’s reibungslos.

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Roman Stalder
ist schon inhaltlich falsch. Das Testen allein stellt nicht sicher dass alles reibungslos funktioniert, dazu gehört vielmehr dass getestet wird und vor allem gefundene Fehler verbessert werden. Erst dann funktioniert’s reibungslos.

Stimmt. Hmmm. Was meinst du zu

Nach der Realisation heisst es testen, testen, testen. Nur so können allfällige Fehler gefunden und korrigiert werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.

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bertel

"allfällig" ist ein schönes Wort :D , ich würde es aber positiver formulieren. Nur in die Tüte gesprochen, z.B.: … Nur so können letzte Unstimmigkeiten beseitigt werden. … "Fehler" finde ich zu hart, daher die Verniedlichung.

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Schwalbenkoenig
Ich muss hier ein paar Korinthen kacken:
Nach der Realisation heisst es «testen….... testen …..... testen». Nur so ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.
ist schon inhaltlich falsch. Das Testen allein stellt nicht sicher dass alles reibungslos funktioniert, dazu gehört vielmehr dass getestet wird und vor allem gefundene Fehler verbessert werden. Erst dann funktioniert’s reibungslos.

Einspruch euer Ehren. Die Wiederholung des »testen« impliziert doch, dass es immer wieder um einen Testvorgang mit Überprüfung bzw. Korrektur geht. Die dreimalige Wiederholung ist schon von alters her eine magische Zahl, die die Unendlichkeit in sich birgt. Alles andere wäre doch nur ein Pleonasmus.

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bertel

Darüber lässt sich trefflich streiten, drum überschrieb ich es mit „Korinthen“. :wink: Die dreimalige, Ewigkeit implizierende, Wiederholung kann sich auch auf das Testen selbst beziehen, also eine nicht enden wollende Tätigkeit ohne zufriedenstellendes Ergebnis.

Ich denk da an die VW-Werbung „Er läuft und läuft und läuft …“. Hier ist ja auch das ewige, problemlose Laufen gemeint, nicht das „Laufen, Tanken, Werkstatt, Motorschaden, Reparatur, Achsbruch, nochmal Reparatur …“

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Roman Stalder
Ich denk da an die VW-Werbung „Er läuft und läuft und läuft …“. Hier ist ja auch das ewige, problemlose Laufen gemeint, nicht das „Laufen, Tanken, Werkstatt, Motorschaden, Reparatur, Achsbruch, nochmal Reparatur …“

Der Fall scheint ja komplexer als ich dachte. Bezogen auf diese VW-Werbung wäre es dann wohl doch einfacher, aus den Dreien, ein einzelnes testen zu machen.

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bertel

Wäre das was? „Nach der Realisation heisst es ausgiebig testen und optimieren. Nur so ist sichergestellt, dass alles reibungslos funktioniert.“

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bertel
Der Fall scheint ja komplexer als ich dachte. Bezogen auf diese VW-Werbung wäre es dann wohl doch einfacher, aus den Dreien, ein einzelnes testen zu machen.

Aber ganz ehrlich, lass dich nicht von mir verrückt machen. 99,9999% denken wahrscheinlich gar nicht darüber nach :D

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Roman Stalder
Aber ganz ehrlich, lass dich nicht von mir verrückt machen. 99,9999% denken wahrscheinlich gar nicht darüber nach :D

Wäre ich nicht auf der Suche nach konstruktiver Kritik, hätte ich die Frage hier nicht gestellt. 99,9999% denken ja auch nicht über gute Typografie nach. Trotzdem habe ich den Anspruch heute nach ruhig schlafen zu können. Das geht wesentlich besser, wenn ich weiss, dass die restlichen 0,0001% sehen, dass einer sein Handwerk beherrscht. :rockon:

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bertel

Da sind wir uns ja einig. :gimmifive:

Nur hat in dem Fall der Autor nicht sauber gearbeitet. Oder er hat absichtlich so formuliert. Das weiß ich aber nicht … Ich würde es jedenfalls unmissverständlich formulieren.

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