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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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BigB

Telefonnummer trennen, Wie ist es am schönsten?

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Kathrinvdm

Also Ihr könnt mich gerne dafür hauen, aber ich tue mich echt schwer damit, bei einer ungeraden Anzahl von Zahlen einer Rufnummer die erste Zahl alleine hinzustellen. Ich würde die Zahl normalerweise immer mit dem folgenden Pärchen zu einer Dreiergruppe zusammenpacken … Ich finde das sonst so unübersichtlich. :?

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Minimalist

Wie gesagt, beim Gruppieren der Rufnummer finde ich mal so ziemlich alle Regeln und Normen unbrauchbar, außer vielleicht im Sonderfall einer Tabelle, und selbst dann ... Ich trenne die immer so auf, wie ich sie auch sprechen und/oder mir merken würde: in eingängige Grüppchen :D Ergo gibt's bei mir auch keine einzelne Zahl am Anfang der Rufnummer :D

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Akm

NIEMALS werde ich das Divis zur Trennung der Vorwahl benutzen, denn es ist zur Kennzeichnung einer Durchwahl gedacht. :bandit:

Und NIEMALS werde ich den Schrägstrich zur Trennung der Vorwahl benutzen, denn er ist den Zweitapparaten vorbehalten. :bandit::bandit:

Und ja, ich bin altmodisch und liebe nach wie vor die Klammer.

Allerdings wenn modern, dann ganz und gar (ähnlich Kathrin).

Und um dem Satzwildwuchs von gelieferten Kundendaten aus dem Weg zu gehen, verweise ich mittlerweile gerne mal auf die DIN-Norm und schreibe die Zahlen am Stück.

Eine weitere persönliche Regel: Wenn dann konsequent und stringent.

Nicht einen Teil spationieren, den anderen nicht. No go.

Und blooooß kein FON! :shock:

Für ernst erinnert es mich zu sehr an Kleinkindsprache und für Spaß ist es nicht witzig genug. :?

Never ever.

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Þorsten
Aber wenn ich an einen großen Kunden von mir denke, da sehen die Nummern so aus, dass es eine vierstellige Hauptnummer gibt und dann eine vierstellige Durchwahl für jeden Mitarbeiter und jedes Faxgerät. Um dieses Prinzip deutlich zu machen, finde ich den Bindestrich in der Mitte ganz nützlich. So erfasse ich auf der Liste der Nummern schneller die Durchwahlen und präge sie mir auch eher ein.

Und so wird das nicht deutlich?

030 6378 2245?Schulze

030 6378 1367?Meier

030 6378 8876?Schmidt

030 6378 4567?Fax

030 6378 0001?Rezeption

Aber gut, bei solchen Listen könnte ich mich auch mit dem Bindestrich anfreunden.

Ich hatte eigentlich auch an Visitenkarten gedacht:

Was ich persönlich aber überflüssig finde ist, wenn man auf einer Visitenkarte eine Telefonnummer und eine Faxnummer hat, deren Endungen groß durch einen Bindestrich abzuteilen.

:rockon:

Oder dass jemand der ne Geschäftskarte oder nen Briefbogen vor sich liegen hat mit der Auskunft »Mein Fax hat die -123 am Ende« oder »Herr Müller ist unter der -555 erreichbar« sofort was anfangen kann, ohne überlegen zu müssen, wo er da jetzt abtrennen muss ... :D

Bravo, Herr Kollege! :D Du hast mal wieder den einzigen (für mich plausiblen) Grund gefunden, warum die besondere Abtrennung doch nützlich sein könnte.

Die Frage, die sich mir dann aufdrängt, ist, wie oft solche Szenarien realistischerweise auftreten und ob der mögliche Erkenntnisgewinn die Nachteile aufwiegt. Das hängt wohl von der Firma ab. Es gibt sicher welche, bei denen Kunden oft von einem zum anderen Mitarbeiter weiter gereicht werden und dort mag das dann wichtiger sein als bei anderen.

Ansonsten bin ich ja nicht prinzipiell dagegen, die Durchwahl (etwas) abzutrennen. Ich finde es nur suboptimal, dafür ein Zeichen zu nehmen, dass für die anderen Abtrennungen (Ländercode, Vorwahl) nicht benutzt wird. Da entsteht dann doch der Eindruck, dass die stärkste Trennung ausgerechnet zw. der Durchwahl und dem ganzen Rest ist. Und das ist irgendwie komisch. Außerdem kann es u.U. verwirrend sein, insbesondere in internationalen Situationen. Einem Nordamerikaner wird z.B. nicht ohne weiteres klar sein, ob ein mit einem - abgetrennter Zahlenblock überhaupt sofort mit zu wählen ist (besonders wenn weiß, dass weniger stark abgetrennte Blöcke, wie eben die Landesvorwahl, in bestimmten Situationen optional sind). Sogenannte extensions werden in Nordamerika nämlich z.B. nicht direkt mit gewählt, sondern erst nach einer Aufforderung durch das Telefonsystem des Gesprächspartners. Dargestellt werden solche Nummern z.B. so:

?(212) 555-0123 x?567

Irgendjemand hatte Punkte (mittig oder normal) ins Spiel gebracht. Warum nicht also z.B. so

?+49?.?30?.?6378?.?2245 oder +49?·?30?·?6378?·?2245?

Wenn die Hauptnummer wie in Kathrins Beispiel nur vierstellig ist, müssen die einzelnen Blöcke vielleicht gar nicht weiter unterteilt werden, ansonsten vielleicht noch zusätzlich feine Abstände …

?+49?.?30?.?23?45?67?89?.?01

:?

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Minimalist
Oder dass jemand der ne Geschäftskarte oder nen Briefbogen vor sich liegen hat mit der Auskunft »Mein Fax hat die -123 am Ende« oder »Herr Müller ist unter der -555 erreichbar« sofort was anfangen kann, ohne überlegen zu müssen, wo er da jetzt abtrennen muss ... :D

Bravo, Herr Kollege! :D Du hast mal wieder den einzigen (für mich plausiblen) Grund gefunden, warum die besondere Abtrennung doch nützlich sein könnte.

Immer wieder gerne, geschätzter Herr Kollege ;)

Die Frage, die sich mir dann aufdrängt, ist, wie oft solche Szenarien realistischerweise auftreten und ob der mögliche Erkenntnisgewinn die Nachteile aufwiegt. Das hängt wohl von der Firma ab. Es gibt sicher welche, bei denen Kunden oft von einem zum anderen Mitarbeiter weiter gereicht werden und dort mag das dann wichtiger sein als bei anderen.

Nicht nur im Telefonat zwischen Opfer und Tääääh, Unternehmen und Kunde; ich hab auch schon oft mit fremdländischen oder -örtlichen Niederlassungen telefoniert, wo es dann hieß: »Ich stelle durch ... [tschingderassabummklimmbimm] ...nein, ist nicht am Platz. XY hat die Durchwahl -123« ...

Ansonsten bin ich ja nicht prinzipiell dagegen, die Durchwahl (etwas) abzutrennen. Ich finde es nur suboptimal, dafür ein Zeichen zu nehmen, dass für die anderen Abtrennungen (Ländercode, Vorwahl) nicht benutzt wird. Da entsteht dann doch der Eindruck, dass die stärkste Trennung ausgerechnet zw. der Durchwahl und dem ganzen Rest ist. Und das ist irgendwie komisch.

Warum? Du wählst eventuell das Land, dann den Ort, dann das Unternehmen ... und dann eventuell einen bestimmten Teilnehmer, er ist, wenn die Durchwahl angegeben wird, das letzte und bedeutendste Glied in der Kette ... kann man schon mal deutlich hervorheben :D

Irgendjemand hatte Punkte (mittig [...]

Würde ich als grafische Spielerei grad noch durchgehen lassen ...

[...] oder normal) ins Spiel gebracht.

... aber das ist Pfui. Ein Punkt beendet einen Satz. Der trennt nix. Außer vielleicht einen Satz vom anderen ;) Außerdem widersprichst Du Dir damit selber, eine noch krassere Trennung als ein Satzende kann es kaum geben – außer Du machst nen neuen Absatz ;)

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Þorsten
»Ich stelle durch ... [tschingderassabummklimmbimm] ...nein, ist nicht am Platz. XY hat die Durchwahl -123« ...

OK, ich bin überzeugt: es gibt gute Gründe, eine Durchwahl (bzw. den durchwahllosen Teil einer Rufnummer) klar als solche zu kennzeichnen. *Gratulations-Blumenstrauß-überreich-Smiley*

Du wählst eventuell das Land, dann den Ort, dann das Unternehmen ... und dann eventuell einen bestimmten Teilnehmer, er ist, wenn die Durchwahl angegeben wird, das letzte und bedeutendste Glied in der Kette ...

Ne, also die Durchwahl ist nun wirklich nicht der wichtigste Teil einer Telefonnummer. Schließlich lässt sie sich praktisch immer durch

?[Hauptunternehmensnummer] »JehmsemirmaldenKollejenMinimalist«

ersetzen. Leute, die mich unbedingt direkt erreichen müssen, nerven sowieso. Schließlich ist der Hauptjob der RezeptionistIn, solche Leute auch mal abzuwimmeln, wenn ich gerade in einer kreativen Denkphase bin oder so.

Irgendjemand hatte Punkte (mittig [...]

Würde ich als grafische Spielerei grad noch durchgehen lassen ...

[...] oder normal) ins Spiel gebracht.

... aber das ist Pfui. Ein Punkt beendet einen Satz. Der trennt nix. Außer vielleicht einen Satz vom anderen ;) Außerdem widersprichst Du Dir damit selber, eine noch krassere Trennung als ein Satzende kann es kaum geben – außer Du machst nen neuen Absatz ;)[/quote:gngtc0uq]

Historisch hast du sicher recht. Allerdings haben sich Punkte als Trennzeichen zwischen Zahlenblöcken nun mal eingebürgert. Man denke nur an IP-Adressen oder Softwareversionen. Ich würde ansonsten nie auf die Idee kommen, nur die Durchwahl zu abzutrennen.

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Minimalist
»Ich stelle durch ... [tschingderassabummklimmbimm] ...nein, ist nicht am Platz. XY hat die Durchwahl -123« ...

OK, ich bin überzeugt: es gibt gute Gründe, eine Durchwahl (bzw. den durchwahllosen Teil einer Rufnummer) klar als solche zu kennzeichnen. *Gratulations-Blumenstrauß-überreich-Smiley*

Danke für die Blumen :D Zeit, mir mal einen Ich-hab-überzeugt™-Glassbutton als Avatar zuzulegen ... ;)

Ne, also die Durchwahl ist nun wirklich nicht der wichtigste Teil einer Telefonnummer.

Nun, ich schrieb ja auch: »das letzte und bedeutendste Glied in der Kette« ... Ähnlich wie auf einer stilvollen Geschäftskarte auch der Name des Überreichers ähnlich prominent sein sollte, wie das Firmenlogo, schließlich kaufen Menschen immer noch von Menschen, und sie telefonieren auch am liebsten mit Menschen ... ;)

Historisch hast du sicher recht. Allerdings haben sich Punkte als Trennzeichen zwischen Zahlenblöcken nun mal eingebürgert.

Jo, eingebürgert haben sich auch Talkshows und Superstarsuchesendungen ... (Achtung, Scheinargument ...! ;) ) Schön ist es jedenfalls noch lange nicht, bestenfalls schön modisch :D

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