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wie funktioniert @font-face genau?


Ersma

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Ersma

hallo ihr da draußen.

ich habe gerade im Zuge einer Recherche für meine Facharbeit zum Thema „Webfonts - Typografie im Internet“ diese intnetseite endeckt, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.

Ich habe wiederholt im Internet und in Printmedien gelesen, das es ein leichtes ist Schriften über @font-face in Internetseiten zu integrieren. In diesem Zusammenhang habe ich aber auch immer wieder gelesen, dass die Schriften dafür auf einem öffentlichen Server abgelegt werden müssten. Hab ich das richtig verstanden und wie funktioniert das im Detail. ist der öffentliche Server der Webserver meines Hosters oder wie funktioniert das ganze genau?

Es wäre wirklich super wenn Sie mir weiterhelfen könnten.

mit sonnigen grüßen

ersma

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Cajon

Wir sind hier per Du,

und zu Webfonts/@fontface findest du zum Beispiel einiges im Fontblog, bei Gerrit und vor allem bei Webfonts.info. Es gibt noch viel mehr, aber das sind jetzt mal die, die mir spontan eingefallen sind.

Prinzipiell läuft das so, dass du entweder alles selber hosten kannst, oder du holst dir Hilfe bei einem der Anbieter, die dann die Technik im Hintergrund (passendes Dateiformat für den Browser etc.) für dich erledigen.

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Ersma

oh sorry hallu du,

erstmal vielen dank für die schnell antwort.

auf den von dir genannten seiten war ich schon :)

hab es aber leider immer noch nicht ganz kapiert.

habe auch in der page schon etwas zu diesem thema gelesen, ich hab gelesen das wenn ich eine schrift per @font-face einbinde sie auf einem öffetnlichen server ablegen muss und das das natürlich gegen die lizenzvereinbarung der schrift verstößt. aber wenn die schrift auf meinem server liegt auf dem auch die restlcihe seite liegt ist das doch kein öffentlicher server.

oder ein anderes beispiel wenn ich mir bei typekit die schrift zur verfügung stellen lasse, dann liegt sie auch nicht auf einem öffentlcihen server.

ich verstehe halt nicht wieso in der page und anderen quellen etwas von einem benötigten öffentlcihen server steht?!? häää?

grüße

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Minimalist

Ist eigentlich ganz einfach: Wenn jemand eine Schrift auf seinem Rechner darstellen möchte/soll, dann benötigt er dazu die Fontdatei. Es gibt ein, zwei sehr brauchbare Freefonts (schau mal auf Fontsquirrel), und es gibt Fonts an denen der Hersteller Geld verdienen möchte. Wenn Du einen solchen Font erwirbst, dann sind die Nutzungsbedingungen im Rahmen einer Lizenzvereinbarung geregelt, und in einer solchen wird immer auch drin stehen, dass Du die Datei nicht an jemanden weitergeben darfst, der für den Font noch kein Geld bezahlt hat. Wenn Du einen Font per @font-face einbinden willst, dann musst Du natürlich dem Betrachter auch die Fontdatei zur Verfügung stellen, sie also öffentlich zugänglich machen. Einen Freefont kannst Du, insofern die Lizenz das erlaubt, auf Deinem Webspace zugänglich machen. Und für Bezahlfonts gibts z.B. typekit, wo Du als Webseitenbesitzer einen Monatsbeitrag bezahlst und dann einen Font verlinken kannst. Alle Klarheiten beseitigt? :D

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Sebastian Nagel

öffentlicher server heißt: öffentlich zugänglicher server.

heißt wiederum: jeder kann die webseite besuchen und die quellen, die auf dem webserver hinterlegt sind, abrufen - so auch den webfont der dort hinterlegt ist.

die öffentliche zugänglichmachung einer schriftdatei ist in den meisten schriftlizenzen nicht beeinhaltet - man darf die schrift also verwenden, um drucksachen, grafiken, manchmal auch PDFs, etc. zu erstellen und diese veröffentlichen, aber nicht, die schrift selbst an den betrachter mit ausliefern, da dieser sie auch für andere zwecke einsetzen könnte - mit der gefahr, dass er nie eine lizenz dafür kauft. bei webfonts passiert aber technisch genau das. da hier das risiko also groß ist, die schriften unbeabsichtigt "gratis" zu verteilen, gibt es das WOFF-Format, bei dem zumindest ein grundlegender schutz der schriftdatei vor kopien eingebaut ist, und für diese verlangen die meisten hersteller eben spezielle lizenzgebühren.

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Ersma

aaaaaaaachso. jetzt ist mir ein flutlicht aufgegangen!

hatte es ja doch schon verstanden war nur vom dem wort "öffentlich" irgendwie verwirrt.

dann wird sich doch wohl ein externer font-anbieter durchsetzen, wie zb typekit. stellt ja auch einen wirklich guten lösungsansatz dar. ist vielleicht auch schon DIE lösung.

oder man schafft es das woff format durchzusetzen um den lizenzbedingungen gerecht zu werden. ich weiß nicht was besser wäre.

vielen dank für die schnelle hilfe

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