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With three main styles, Plain, Script and Formal, StylePro transforms the Retro look into a versatile, and powerful font that can be used for nostalgic work, or 21st Century design.
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bertel

Wie erklär ich dem Kunden, dass "Strasse" einfach falsch ist?

Empfohlene Beiträge

Stevo

[Mundartmodus Westfalen]: Bayern? Ja, sach dat doch glaaiiichch.

[Mundartmodus bayerisch]:Jo mei, so an zünftigen Druckfehler hat doch a jeder dort.

@Bertel: Die mit weitem Abstand anstrengendste Patientenschaft sind Lehrersleut (habt Ihr bemerkt, wie geschickt ich das Binnen-I umgangen habe?) Profundes Halbwissen und die diensttägliche (Beamte arbeiten nicht, sie leisten Dienst) Erfahrung, am Ende immer alles besser gewusst zu haben, erhöht den Beratungsaufwand bisweilen in groteske Dimensionen.

Dafür kann man im Kreis von Freiberuflern und Selbständigen (Heilkundige/Architekten / Rechtsanwälte / Steuerberater etc.) sofort harmonisches Einvernehmen erzielen, wenn man das Gespräch auf Lehrersleut als Patienten/Klienten/Kunden bringt.

Ich würde allerdings eher annehmen, dass Lehrende, die die Dienste eines professionellen Schriftgestalters suchen, eine verschwindene Minderheit darstellen. Vielleicht ist das ein Segen für die professionellen Schriftgestaltungskundigen. Oder die Marktlücke für Typographen und Designer mit latenten masochistischen Tendenzen, extrem weiten Toleranzgrenzen und / oder schwachem Gedächtnis.

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Kathrinvdm

Stevo, glaub es oder nicht: Der einzige Kunde, an dem ich mal gescheitert bin, war eine Arztgemeinschaftspraxis. ;-) Da hatte sich ein alter Arzt eine junge Kollegin in die Praxis geholt, um seinen geordneten Rückzug so langsam einzuläuten. Sie hatte natürlich lauter frische Ideen für die Modernisierung der Praxis und so wurde ich ins Boot geholt, ein neues Corporate Design sollte her. Die beiden Herrschaften waren sich allerdings dermaßen uneins über die Richtung in die es gehen sollte, dass sie mich nach einem enervierenden Jahr zähen Ringens schließlich um die Rechnung baten und unverrichteter Dinge von dannen zogen. :-?

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Mach

Ist mir bekannt, und ich halte es, wie gesagt, für völlig unhaltbar. Eisenbergs Silbengelenk-Begriff ist eine analytische Kategorie, die keine besondere Aussprache bezeichnet, sondern die Doppelschreibung erklärt. Er taugt also schwerlich zur Erklärung der schweizerdeutschen Verdoppelungen, die tatsächlich eine besondere Aussprache bezeichnen.

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Nadros

Mein armes ß wird missachtet, da muss ich mich zu Wort melden :-)

Ich sehe das mit der Silbengelenktheorie ähnlich, ich finde sie sehr an den Haaren herbeigezogen. Der Grund für das Abschaffen des ß in der Schweiz ist meiner Meinung nach ein ganz einfacher: der Buchstabe war aus bereits erwähnten Gründen einfach unbequem. Die Viersprachigkeit macht die Handhabung schwer und da hat man den Störenfried einfach entfernt. So schaaaaaade!

Viele Grüße

Nadine

______________

scharfe-type.de

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Pachulke
Mein armes ß wird missachtet, da muss ich mich zu Wort melden :-)

:neenee:

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Nadros

Wieso kopfschütteln? Das ist die neue Deutsche Rechtschreibung... (die ich übrigens befürworte)

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Joshua K.

Naja, die Akzentbuchstaben haben sie ja auch nicht der Viersprachigkeit opfern müssen! Warum dann das Eszett?

Eingeführt wurde es in der Schweiz auf jeden Fall!

Nach den Diskussionen um die Schaffung des Antiqua-Eszetts am Ende des 19. Jahrhunderts haben die vereinigten Buchdruckereibesitzer Deutschlands, Österreichs und der Schweiz eine Kommission von Buchdruckerei- und Schriftgießereibesitzern eingesetzt, um die Form und Einführung des Eszetts zu beschließen.

Die Beschlüsse der Kommission wurden schließlich von den Vorständen folgender Vereine unterschrieben:

Deutscher Buchdrucker-Verein, Verein der Schriftgießereibesitzer Deutschlands, Reichsverband Österreichischer Buchdruckereibesitzer, Verein Schweizerischer Buchdruckereibesitzer.

Für alle interessierte habe ich die Bekanntmachung, damals veröffentlicht in der Zeitschrift für Deutschlands Buchdrucker, hochgeladen:

Seite 1

Seite 2

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Akm

Eingeführt wurde es in der Schweiz auf jeden Fall!

Also ging es doch verloren. :-)

Oder ist tatsächlich der Tastatur anheim gefallen wie vermutet wird?

Spannend, dass sich das nicht rekonstruieren lässt.

Das Argument mit den Akzenten lasse ich auch nicht gelten: Wir haben ja auch alle Akzente UND das »ß« auf der Tastatur. ;-)

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Minimalist

Vermutlich haben die Schweizer das ß einfach so toll gefunden, dass es in irgendeinem Tresor verschwunden ist, zwischen Helmut seinen Bimbes-Koffern und Ackermanns Peanuts ... ;-)

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Perplex
Das Argument mit den Akzenten lasse ich auch nicht gelten: Wir haben ja auch alle Akzente UND das »ß« auf der Tastatur. ;-)

Ja heute schon, aber wir sprechen hier von dieser Zeit:

Deutsche Tastaturbelegung

http://www.flickr.com/photos/shordzi/4808873684/sizes/o/in/photostream/

Ich sehe hier kein ß:neenee:

Schweizer Tastaturbelegung:

http://www.flickr.com/photos/shordzi/4086730929/sizes/o/in/set-72157622762855450/

Heute sieht das in etwa so aus.

Deutsch: https://www.1a-shops.eu/shops/s018134/mini/m20101020143551.jpg

Schweiz:

1730

Mehr Infos dazu unter http://typewriters.ch/ und hier http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1368569#Deutschland_und_.C3.96sterreich

post-15229-1355407693,0817_thumb.jpg

bearbeitet von Perplex
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Ralf Herrmann

Deutsche Tastaturbelegung

http://www.flickr.com/photos/shordzi/4808873684/sizes/o/in/photostream/

Ich sehe hier kein ß:neenee:

Wie, du siehst das nich?

Ohne mich damit auf irgendeine Seite schlagen zu wollen: man sieht aber an dem Bild schon sehr schön, wie die französischen Akzentzeichen alles andere verdrängen. Selbst die 1 musste dran glauben.

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Perplex

Vorhin war's noch nicht dort :roll: Nein, das war lediglich ein Versuch den deutschen Kollegen hier im Forum das Doppel-s schmackhaft zu machen, im Gegenzug dafür hätte ich ganz viele französische Akzente feilzubieten.

Was ich aber wirklich nicht gesehen habe, respektive mir weder aufgefallen ist noch kann ich mich in irgendeiner Weise daran erinnern, dass wir keine 1 auf den Tastaturen hatten. Offenbar haben wir wirklich das Versale I dafür verwendet oder war's doch das gemeine l? Mann, das ist schon zu lange her. Auf der Berthold CPS 2000 hatte es dafür zwei Einsen, eine für Lauftext, eine für Tabellensatz. An die CPS 2000 würde ich mich gerne wieder ranwagen ... «Lade Eingang 8, Lade ... »

bearbeitet von Perplex

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Mach
Eingeführt wurde es in der Schweiz auf jeden Fall!

[...]Die Beschlüsse der Kommission wurden schließlich von den Vorständen folgender Vereine unterschrieben:

Deutscher Buchdrucker-Verein, Verein der Schriftgießereibesitzer Deutschlands, Reichsverband Österreichischer Buchdruckereibesitzer, Verein Schweizerischer Buchdruckereibesitzer.

Was der Verein schweizerischer Buchdruckereibesitzer unterschrieben hat, das besagt gar nichts darüber, ob das Antiqua-ß in der Schweiz auch wirklich üblich geworden ist oder nicht. Es hätte ja damals genau so sein können wie heute, wo in der Schweiz Druckereien das Antiqua-ß manchmal verwenden, aber niemand sonst.

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CRudolph

Ich habe dazu (mehr durch Zufall; die Diskussion interessiert mich eher am Rande) hier gerade dies gefunden:

ß - Switzerland and Liechtenstein

In Switzerland and Liechtenstein ss is normally substituted for every ß. This is officially sanctioned by the Duden, the regulatory institution of German orthography, which says in §25: »In der Schweiz kann man immer ss schreiben« (»In Switzerland, you can always write ss«).

The ß has been gradually abolished since the 1930s, when most cantons decided not to teach it any more and when the Swiss postal service stopped using it in place names. In 1974, the Neue Zürcher Zeitung was the last Swiss newspaper to give up the ß. Today, the ß only continues being used by major Swiss publishing houses for books that address the entire German speaking market.

Ein ähnliche, wenn auch kürzere Aussage findet sich hier:

In German-speaking Switzerland ß was gradually abandoned during the 20th century, and its loss seems hardly to be noticed there, let alone regretted.

Insbesondere das mit der NZZ sollte sich ja schnell und einfach klären lassen und damit auch die Frage beantworten, ob das ß in der Schweiz nun benutzt wurde oder nicht.

Grüße,

Christian

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Erwin
Vermutlich haben die Schweizer das ß einfach so toll gefunden, dass es in irgendeinem Tresor verschwunden ist, zwischen Helmut seinen Bimbes-Koffern und Ackermanns Peanuts ... ;-)

Gefunden! Das noch einzige (in Freiheit) überlebende «ß» in der Schweiz.

post-15645-1355407693,2301_thumb.jpg

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Pachulke

Es sieht zwar etwas gebastelt aus, aber immerhin!

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Mach
Insbesondere das mit der NZZ sollte sich ja schnell und einfach klären lassen und damit auch die Frage beantworten, ob das ß in der Schweiz nun benutzt wurde oder nicht.

Ich bestreite überhaupt nicht, dass das ß in der Schweiz benutzt wurde. Selbstverständlich wurde es benutzt in der Fraktur. Ich bezweifle bloss, ob sich am Ende des 19. Jahrhunderts neu erfundene Antiqua-ß in der Schweiz jemals durchgesetzt hat. In den Schweizer Schulen wurde das ß schon ungefähr ab 1930 nicht mehr unterrichtet (natürlich von Kanton zu Kanton verschieden), also bereits zu einer Zeit, da die Fraktur eigentlich noch verbreitet war.

Ich habe mich jetzt ein wenig umgesehen unter Schweizerisches Bundesarchiv: Online-Amtsdruckschriften. Aus den dortigen Scans geht hervor, dass im Bundesblatt bereits im Frühjahr 1906 das ß aufgegeben wurde – also beträchtlich früher als die verschiedenen Jahrzahlen, die so durchs Netz geistern. Allerdings war bereits seit 1873 Antiqua verwendet worden, und zwar ab März 1873 mit Antiqua-ß. Im Bundesblatt wurde doch immerhin von 1873 bis 1906 das Antiqua-ß verwendet. Das passt nicht besonders gut zu meiner These, dass sich das Antiqua-ß in der Schweiz gar nie eingebürgert hätte – wenn auch die Verwendung im Bundesblatt nur ein Indiz ist und nichts über die sonstige Verwendung des Antiqua-ß aussagt.

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Lars Kähler
Auf der Berthold CPS 2000 hatte es dafür zwei Einsen, eine für Lauftext, eine für Tabellensatz. An die CPS 2000 würde ich mich gerne wieder ranwagen ... «Lade Eingang 8, Lade ... »

Du warst an der CPS aktiv? Ich an tps und Serie M. Das war schon das Beste zu der Zeit. „WYSIWIG“ hieß damals „Echtfontdarstellung“. Das war so unvorstellbar. Keine grün flimmernden Textbildschirme mit irgendwelchen kryptishen Kommandos – und dazwischen der eigentliche Text – mehr, sondern natürlich ein Edit-Fenster zu der Zeit, dann aber eben dieses Darstellungfenster, das man in so groß wie den ganzen Bildschirm aufziehen konnte, das war damals® ein echter Quantensprung

Kennst Du eigentlich den Part über Berthold auf meiner Website?

http://www.global-type.org/Schriftpro.560.0.html

Lars

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Joshua K.

Ich kannte diesen Abschnitt Deiner Seite noch nicht; ich benutze sie immer nur zum Schriftensuchen. :roll:

Danke für die tollen Berthold-Muster!

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