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passende Schrift für Hotelbeschriftung gesucht


Herr Neusteff

Empfohlene Beiträge

Schnitzel
Hier sollte man bei der Schriftwahl für das Logo vorab den Rat eines Werbetechnikers einholen.

MfG

... oder der Designer des Vertrauens hat schon ›etwas‹ Erfahrung mit so was.

p. s.: das mit der Leuchtschrift war nur ironisch :tuschel:

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Joshua K.

Nochmal zur Sebastian. Ich habe absichtlich geschrieben: „Vorstellen könnte ich mir als Schrift etwas in der Art“. Damit meinte ich vor allem: eine schwungvolle Grotesk. Dazu hat die Sebastian auch noch recht hohe Oberlängen, wodurch sie in höheren Größen nicht so plump wirkt wie manch andere Schrift. Den Light-Schnitt habe ich mehr oder weniger zufällig in der MyFonts-Auswahl angeklickt. Also: andere können natürlich besser passen; hübsch finde ich sie trotzdem! :-D

Zur Dior-Schrift: Solche Antiquas mit hohem Strichstärkenkontrast wirken sehr edel und luxuriös. Für ein kleineres Haus wäre das unter Umständen keine gute Wahl. Ist das Hotel luxuriös und vornehm? Nur dann sollte man das Erscheinungsbild entsprechend gestalten, sonst paßt es nicht. Die falsche Zielgruppe wird angesprochen und Erwartungen werden enttäuscht. (Oder noch schlimmer: man bastelt sich mehr schlecht als recht selbst seine Werbung mit so einer Luxus-Schrift zusammen, und es sieht dann aus wie gewollt und nicht gekonnt.)

Nachtrag: sollten wir nicht mal einen Wiki-Beitrag zu der Frage, warum es sinnvoll ist, einen Fachmann zu beauftragen, erstellen, damit man dann darauf verweisen kann und nicht immer alles wieder neu durchkauen muß?

bearbeitet von Joshua K.
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Kathrinvdm
Nachtrag: sollten wir nicht mal einen Wiki-Beitrag zu der Frage, warum es sinnvoll ist, einen Fachmann zu beauftragen, erstellen, damit man dann darauf verweisen kann und nicht immer alles wieder neu durchkauen muß?

Ich habe schon überlegt, ob es eine pragmatische Lösung sein könnte, eine Art FAQ-Gruppe aufzumachen, in der dann jeder von uns willkommen ist, für seinen Fachbereich einen Diskussionsstrang aufzumachen und dort zu erläutern (und mit der Zeit zu ergänzen,) was die jeweils dringendsten Anfängerfragen sind und diese zu beantworten.

Thematisch könnte man in diesen FAQ-Strängen zum Beispiel zur Schriftentwicklung eine Erläuterung zu den gängigen Programmen geben, die für die Schriftentwicklung verwendet werden, sowie eine Handvoll Grundbegriffe erklären. Im Designbereich wäre sicherlich die Fortführung dessen sinnvoll, was wir hier in dieser Diskussion bereits angefangen haben zu erläutern. Und so weiter und so fort.

Sinn und Zweck dieser Gruppe wäre so eine Art zwangloser Informationstransfer, der durch direkte Fragen in den Strängen weiter verfeinert werden kann. Ich finde das Wiki für diesen Zweck etwas zu förmlich und es ist für meine Geschmack auch nicht das richtige Medium, um verschiedenen Meinungen zu einem Thema aufzunehmen. Und eine Gruppe finde ich auch besser als einen normalen Forumseintrag (der ja langsam aber sicher gen Archiv wandert, wenn er nicht gefüttert wird), weil die Gruppe permanent sichtbar ist und man sehr einfach innerhalb der normalen Forumsdiskussionen auf sie verweisen kann.

Was meint Ihr? :-)

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Minimalist
hier wird gut erklärt warum ein »einfaches« corporate design mehr als 500,- euro kostet.

http://www.plusx.de/aktuelles/items/warum-corporate-design-mehr-als-500-euro-kostet.html

Hmnja, den Artikel finde ich jetzt gar nicht mal sooo gut ... Und ich frage mich, auf welchem Dorf man wohnen muss, um von diesem Stundensatz leben zu können, den die AGD da empfiehlt ... :-?

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Kathrinvdm

Also, ich finde, mit dem Stundensatz kann man schon rechnen, der ist in Hamburg durchaus üblich für Freelancer, so weit ich das aus dem Kollegenkreis weiß. Aber ich setze bei einem vergleichbaren Projekt mehr Stunden an. Das kommt natürlich auch auf die eigene Arbeitsweise, die Komplexität der Aufgabe und die Größe des Kunden an – und auf die Menge der zu gestaltenden Drucksachen, Werbemittel etc. Mir erscheinen die Stunden, die in diesem Beispiel für die Zeit bis zur ersten Präsentation angesetzt werden, sehr niedrig kalkuliert. Und wenn ich das richtig sehe, werden die Korrekturphasen völlig ausgeklammert, dabei machen die oft einen nicht gerade kleinen Teil der Arbeitszeit aus.

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Schnitzel
Ich habe schon überlegt, ob es eine pragmatische Lösung sein könnte, eine Art FAQ-Gruppe aufzumachen ...

Keine schlechte Idee, da man hier ja schon wieder vom Thema abkommt.*

... Und ich frage mich, auf welchem Dorf man wohnen muss, um von diesem Stundensatz leben zu können, den die AGD da empfiehlt ... :-?

Das weiß ich nicht, aber ich kann dir sagen, wo man leben muss, um 2/3 des AGD-Tarifes ständig rechtfertigen zu müssen ... na ja, ist halt auch nicht Frankfurt hier :roll:

*uuups, jetzt ist es mir auch passiert

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Minimalist
Das weiß ich nicht, aber ich kann dir sagen, wo man leben muss, um 2/3 des AGD-Tarifes ständig rechtfertigen zu müssen ... na ja, ist halt auch nicht Frankfurt hier :roll:

Gorsh ...! Also, hier nimmt der Schlüsseldienst schon nen knappen Hunderter – pro Tür, nicht pro Stunde ... Muss er auch, wenn er im Aldi auch mal die Mortadella mit Gesicht mitnehmen möchte ... :-o

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Schnitzel

Der Schlüsseldienst ist ja auch – ich sach mal – in einer ganz anderen Verhandlungsposition. Die nutzen ja den Notfall schamlos aus ... ich hoffe hier ließt keiner von denen mit :roll:

Aber Vorsicht, wir driften weiter ab!

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bertel

Vielleicht sollte Marius erst einen Schlüsseldienst aufmachen, dann hat er nach einem Jahr genug Geld um sich den teuersten Grafiker von Welt für sein Hotel leisten zu können ;-)

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Þorsten

Ich musste beim Lesen der bisherigen Beiträge an das legendäre, im Secessionsstil erbaute, Gellért-Hotel denken, vielleicht das eleganteste, mit Sicherheit aber das berühmteste Budapester Hotel und Thermalbad. Die Schrift des weithin sichtbaren und nachts beleuchteten Schilds mit dem Hotelnamen hat nichts jugendstilhaftes, thermalbadiges, wellnessartiges. Trotzdem scheint sie mir für diesen Einsatzzweck gut zu funktionieren. Sie passt m.E. gut zur wuchtigen, fast trutzburgartigen Erscheinung des Baus und funktioniert besonders auch nachts und während der Dämmerung gut, wenn man den Namen gut vom anderen Donauufer aus lesen kann.

gellert1.jpg

Dass »das Gellért« in einer an Sehenswürdigkeiten wahrlich nicht armen Stadt heute zu den markantesten Orientierungspunkten gehört – nun, die Wahl der Schrift wird nicht geschadet haben.

Ein neues Schild mit einer Jugenstil- oder Wellnessschrift mag ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Lange Rede, kurzer Sinn: eine Schrift muss nicht unbedingt einen direkten Bezug zur passenden Epoche oder zum Kernattribut der beworbenen Firma haben.

Innen und für das (restliche) CD wird wohl was anderes verwendet, mglw. so wie hier: http://versitaopen.com/files/objects/1824/118/IMG_0038.jpg

Mehr Bilder, incl. vom elegenten Inneren: http://www.google.com/images?q=gellért+hotel+budapest

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bertel
… Lange Rede, kurzer Sinn: eine Schrift muss nicht unbedingt einen direkten Bezug zur passenden Epoche oder zum Kernattribut der beworbenen Firma haben. …

Das würde ich aber auf solch spezielle Fälle beschränken und nicht verallgemeinern. Ein Hotel am Stadtrand, in dem es sich gestresste Mädels gut gehen lassen wollen, wird nicht ganz so spektakulär wie dein Beispiel sein. Da würde ich eher auf die Wiedererkennung des übrigen Auftritts (www, Flyer, Geschäftsausstattung) setzen.

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bertel

… und wenn ein Hotel wirklich berühmt ist, wird es ganz auf Außenwerbung verzichten. Es sei denn diese ist aus historischen Gründen vorhanden.

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Uwe Borchert

Hallo,

p. s.: das mit der Leuchtschrift war nur ironisch :tuschel:

Oh? Da muss ich wohl meinen Ironiedetektor neu justieren lassen.

:-o

Bei großen Ketten mag das mit den etwas exotischen Schriften aber durchaus gehen. Da kann man dann zentral die Leuchtreklamen in großen Mengen ordern und bei Bruch oder Verlust einfach eine neue aus dem Zentrallager zuschicken lassen. Bei Einzelanfertigungen würde ich aber davon Abstand halten. Wobei ich hier aber auf lange Sicht die LED-Techniken (speziell OLED) im Auge behalten würde. Das könnte vielleicht mal zu einfach zurechtzuschneidenden Leuchtflächen weiterentwickelt werden. Dann, aber erst dann, könnte man/frau dem Werbetechniker eine Vektorgrafik des Schriftzuges zuschicken und diese dann als OLED-Fläche ausschneiden lassen. Das ist aber Zukunftsmusik.

Þorstens Beitrag zeigt aber auch dass man eine Feld-, Wald- und Wiesenschrift heranziehen kann. Eine Helvetica dürfte so ziemlich immer als Leuchtbuchstaben einfach und preiswert zu beziehen sein. Das ist jetzt sehr pragmatisch gedacht, aber vielleicht passt es doch?

MfG

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Kathrinvdm

Es ist ja überhaupt erstmal die Frage, ob es Leuchtbuchstaben sein sollen. Ich finde es – gerade für ein Hotel – wesentlich eleganter und erlesener, wenn die Schrift auf die Fassade gemalt und professionell ausgeleuchtet wird. Oder eben Metalllettern, die bei nächtlicher Beleuchtung noch einen interessanten Schatteneffekt hinzubegewinnen. Keine Frage, dass das sehr fachmännisch geplant und angebracht werden muss aber dann – wunderschön! :biglove:

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bertel
… Oder eben Metalllettern, die bei nächtlicher Beleuchtung …

Die sähe ich auch aus Metall, nachts schön hinterleuchtet, so dass die Typo dunkel bleibt und die Fassade dahinter strahlt. :-)

362297730_331.jpg

auf die Schnelle gegoogelte Quelle

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Minimalist
Das hat Google übrigens von dir abgekupfert, musst nur noch die weltweiten Lizenzen berechnen … ;-)

http://www.google.com/+1/button/

:grins: Ich muss auch mal mit Koni reden, der muss noch Gruppennamen-Lizenzgebühren abdrücken ... ;-)

Schöne Fassadenbeschriftung übrigens :-D

bearbeitet von Minimalist
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Kathrinvdm

Die Metallbuchstaben (wie in bertels Beispiel) finde ich wesentlich schicker als diese Leuchtreklamekästen, die die meisten Geschäfte/Hotels als Außenwerbung an der Fassade pappen haben. Zumal diese Kästen mit der Zeit oft unansehnlich werden, verschmutzen, nachts Insekten anlocken und deren Neonröhren die Dinger oftmals nicht gleichmäßig ausleuchten. Na gut, das wird inzwischen zum Glück besser und die LED-Lösungen zaubern da oft schon bedeutend schönere Resultate an die Fassaden.

Aber wenn ich die Wahl hätte – ich würde lieber gemalte oder metallene Buchstabenformen verwenden.

Nachtrag: Das muss übrigens man den Bayern und den Briten lassen: Was liebevoll gemalte Logos auf Fassaden und Schildern angeht, sind sie ganz vorne dabei.

bearbeitet von Kathrinvdm
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Þorsten
Das würde ich aber auf solch spezielle Fälle beschränken und nicht verallgemeinern.

Sacht ja auch niemand. Ich wollte nur eine mögliche andere Verallgemeinerung vermeiden, die der eine oder andere hier heraus lesen könnte – z.B. dass ein Wellnesshotel für Frauen eine Schrift braucht, die diese Attribute enthält.

[…] aus Metall, nachts schön hinterleuchtet, so dass die Typo dunkel bleibt und die Fassade dahinter strahlt.

Oh ja, solche könnten auch dem Gellért gut tun. Vor etwa 10 Jahren hatte die damalige ungarische Regierung den Spleen, alle wichtigen Gebäude der Hauptstadt die ganze Nacht hindurch übermäßig zu beleuchten. Da hat man die Leuchtbuchstaben dann kaum noch gesehen und indirekt beleuchtete wären klar besser gewesen.

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Kathrinvdm
Ich habe schon überlegt, ob es eine pragmatische Lösung sein könnte, eine Art FAQ-Gruppe aufzumachen, in der dann jeder von uns willkommen ist, für seinen Fachbereich einen Diskussionsstrang aufzumachen und dort zu erläutern (und mit der Zeit zu ergänzen,) was die jeweils dringendsten Anfängerfragen sind und diese zu beantworten.

Thematisch könnte man in diesen FAQ-Strängen zum Beispiel zur Schriftentwicklung eine Erläuterung zu den gängigen Programmen geben, die für die Schriftentwicklung verwendet werden, sowie eine Handvoll Grundbegriffe erklären. Im Designbereich wäre sicherlich die Fortführung dessen sinnvoll, was wir hier in dieser Diskussion bereits angefangen haben zu erläutern. Und so weiter und so fort.

Sinn und Zweck dieser Gruppe wäre so eine Art zwangloser Informationstransfer, der durch direkte Fragen in den Strängen weiter verfeinert werden kann. Ich finde das Wiki für diesen Zweck etwas zu förmlich und es ist für meine Geschmack auch nicht das richtige Medium, um verschiedenen Meinungen zu einem Thema aufzunehmen. Und eine Gruppe finde ich auch besser als einen normalen Forumseintrag (der ja langsam aber sicher gen Archiv wandert, wenn er nicht gefüttert wird), weil die Gruppe permanent sichtbar ist und man sehr einfach innerhalb der normalen Forumsdiskussionen auf sie verweisen kann.

Was meint Ihr? :-)

Entschuldigt bitte, dass ich mich selber zitiere, ich wüsste nur so gerne, was Ihr von der Idee haltet.

Nützlich? Zu kompliziert? Überflüssig? :-?

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