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aetna

Clearface Gothic - kursiv gesucht

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aetna

Hallo,

leider gibt es für die clearface gothic keinen kursiven Schriftschnitt. Es gibt zwar eine ITC Clearface Italic, aber die passt von den einzelnen Buchstaben doch nicht so recht (z. B. das a sieht vollkommen anders aus). Kennt jemand eine Kursiv-Schrift, die zur Clearface Gothic passen würde - von der Ausformung der Buchstaben her?

Danke!

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aetna

... danke ... aber die hatte ich auch schon gefunden, aber mich stört, dass das »a« vollkommen anders aussieht. Aber vielleicht sollte man da nicht so puristisch denken und die Schriften trotzdem mischen

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Joshua K.

Eine Kursive ist eine bestimmte Schriftart, zu der gehört, daß sie bestimmte, typische Buchstabenformen enthält. Eine Schrift, die keine Merkmale einer Kursiven hat, sondern nur schräg ist, ist keine Kursive, sondern eine Schrägschrift.

Eine Kursive, die keine Kursivformen enthält, ist ein Widerspruch in sich; sowas kann’s nicht geben.

Ob eine Schriftfamilie eine Kursive enthält oder eine Schrägschrift, ist Sache des Entwerfers/Herstellers. Wenn Du unbedingt eine Schrägschrift zur Clearface verwenden willst, mußt Du die Grundschrift künstlich schrägstellen. Davon ist jedoch abzuraten.

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aetna

Danke - Joshua - für die Nachhilfe - da habe ich wohl im Typo-Seminar nicht richtig aufgepasst. ... und Schriftschnitte künstlich über das Programm erzeugen sollte man wirklich nie - das ist ein absolutes no-print.

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Carfal
und Schriftschnitte künstlich über das Programm erzeugen sollte man wirklich nie - das ist ein absolutes no-print.

Es gibt einige bekannte Schriften, bei denen es keine Italics sondern nur Obliques gibt, u.a. Avenir, Futura, Avant Garde Gothic, Helvetica.

Wenn man den genauen Winkel kennt, kann man sich das Geld für die Obliques sparen.

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Joshua K.

Nein, denn es handelt sich dabei in der Regel um eigens gezeichnete Schrägschriften, die nicht einfach nur künstlich verschrägt wurden!

ae7a7s.png

690zud.png

25aitde.png

v40wac.png

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Ralf Herrmann

Ihr habt beide Recht. Es gibt speziell gezeichnete Obliques und tatsächlich auch digitale Fonts, die schlicht und einfach einen Schrägstellungswert enthalten – bis auf dieses eine Feld aber absolut identisch mit dem aufrechten Schnitt sind.

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Carfal

Mit Helvetica habe ich mich vertan, aber Univers (12°), Avenir (8°) und Futura (9°) sind einfach nur schief gestellt. Franklin Gothic kann ich leider nicht testen, dafür aber Trade Gothic (12,5°) sowie Eurostile (12°) und ITC Avant Garde Gothic (10,5°).

bearbeitet von Carfal

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Joshua K.

Ich bezweifele, daß Univers und Avenir einfach nur schräggestellt sind. Von der Futura siehst Du in meinem letzten Beitrag eine Gegenüberstellung von eigens gezeichneter Schrägschrift und künstlich schräggestellter Schrift.

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Ralf Herrmann

Es reicht nicht, da einfach Fontfamilien-Namen in die Runde zu werfen. Man müsste bei jedem digitalen Font einzeln schauen, was nun Sache ist. Dass Schriftgestalter XY in den 1960er eine Oblique gezeichnet hat, heißt ja noch nicht automatisch, dass nicht trotzdem einfach schräggestellte Romans lizenziert werden.

Ich finde das auch nicht mal eine Unsitte. Anwender wollen eben einen »Schnitt« auswählen können. Und das geht eben nur Programm-übergreifend, wenn dieser auch angeboten wird.

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Carfal

Also bei diesen Fonts ist das so, dass sie einfach nur schräg gestellt worden sind. Ich habe in einer Datei die aufrechten Schnitte schräg gestellt und in der anderen habe ich die schrägen Schnitte aufgerichtet.

Zum testen habe ich sie mit verschiedenen Farben übereinander gelegt, mal die eine vorne, mal die andere vorne. Es gab nicht einmal einen Farbsaum beim korrekten Winkel.

slanted-fonts.pdf

upright-fonts.pdf

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Joshua K.

Du verwendest die Schriften von Linotype. Daß die bloß künstlich verschrägte Schnitte enthalten, überrascht mich — ich finde das ziemlich enttäuschend von der „Quelle der Originale“.

Man muß eben, wie Ralf schreibt, bei jeder einzelnen Schrift nachschauen, was Sache ist. Am besten natürlich, bevor man sie kauft.

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aetna

Jetzt komme ich, die das Thema hier angestossen hat, noch einmal mit dem praktischen Kummer. Ich habe die Linotype Clearface Gothic, die ja leider keinen kursiven Schriftschnitt anbietet - und die leider mit anderen Clearfaces (wie ITM Clearface Italic) nicht zu kombinieren ist. Schade, weil die Clearface sich gut eignet für die Buchtexte, bei denen es auf Lesbarkeit ankommt und die trotzdem raumsparend arbeitet. Falls hier noch jemand eine Idee für eine alternative Schrift (mit Kursiver) hätte, wäre ich dankbar. Platzsparend und schön sollte sie sein ...

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Ralf Herrmann
und die leider mit anderen Clearfaces … nicht zu kombinieren ist.

Wir wollten Dir ja eigentlich klar machen, dass dies …

… die normale Kursiv-Form ist. So (also mit speziellen Kursivformen für a, e usw.) sehen Kursive bei 95 % der Schriften und das ist also auch die ideale und gewohnte Form. Wenn Du die Clearface Gothic willst und eine Kursive suchst, dann ist das die Antwort auf Deine Frage.

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