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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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mouk

OT CFF oder OT TTF?

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mouk
 

Hallo miteinander,

die Frage ist sicher alt, seeehr alt, aber für mich ist sie neu - und verständliche Antwort habe ich nicht finden können. Also: Ich arbeite am Mac (Layout, Buchsatz, etwas Grafik) und benötige diverse Schriften (Kauf). OpenType ist ja in jedem Fall sinnvoll. Aber was bedeuten CCF und TTF für die Praxis? Worauf muss ich achten? was empfiehlt sich, was nicht (und warum)?

 

Vielen Dank und Grüße -

Mouk

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Ralf Herrmann

Macht in der Praxis kaum einen Unterschied. Tendenziell sind die CFF-Varianten eher im Druckbereich im Einsatz, die TTF eher Office- und Web-Bereich. 

Was aber nicht heißt, dass es nicht andersherum prinzipiell funktioniert. 

 

Die meisten Foundrys bieten eh nur eine Variante an. Bei manchen (FontFont, Linotype) gibt’s Spezialpakete für eben genannte Fälle wie den Office-Einsatz. Bei Linotype unterscheidet sich dann auch die Belegung:

http://www.linotype.com/1697-21122/opentypecharactersetsopentypecom.html

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mouk
 

Lieber Ralf, das ist eine prima Antwort, besten Dank! 

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cosygraph

Hallo Mouk,

 

ich gebe zu bedenken, daß die aktuellen Mac/PC Systemschriften alle im Truetype-Format sind; da die System-Entwickler hauptsächlich mit den Systemschriften testen, gibt es in Bezug auf .ttf-Schriften weniger Pannen.

Beispiel:

letztes Jahr (2012) musste für OS X 10.6.7 ein Leopard Font Update nachgereicht werden um (Dickten)Probleme mit Postscript-basierten Schriften (und pdf’s daraus) zu beheben

auf PC Seite gab es nach Installation des Sicherheits-Updates KB2753842 (Dez 2012) folgendes Problem = Anwendungen wie CorelDRAW, QuarkXpress und PowerPoint waren nicht mehr in der Lage, PostScript Type 1 (PFB) und OpenType-Schriften (otf) darzustellen. Das Phänomen (unter Windows 7 und Windows 8) ist mittlerweile behoben.

In der Druckqualität sind beide Formate (von renommierten Herstellern) gleichwertig – die Bildschirmdarstellungsqualität kann je nach Platform/Rasterizer variieren

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bertel

… Bei manchen (FontFont, Linotype) gibt’s Spezialpakete für eben genannte Fälle wie den Office-Einsatz. Bei Linotype unterscheidet sich dann auch die Belegung:

http://www.linotype.com/1697-21122/opentypecharactersetsopentypecom.html

 

Wie unterscheidet sich denn die Belegung? Ich hab leider keine Infos dazu gefunden …

 

Aktuell brauch ich die Swift in 4 Schnitten, die wird mir bei Linotype als OT CFF und OT TTF angeboten. Wenn ich sie in Adobe CS und MS Office einsetzen muss, bin ich dann mit der OT TTF auf jeden Fall auf der sicheren Seite?

Bei fonts.com hab ich jene Auswahlmöglichkeiten, welche ist denn die richtige (Adobe CS und MS Office)?

 

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Ralf Herrmann

Wenn ich sie in Adobe CS und MS Office einsetzen muss, bin ich dann mit der OT TTF auf jeden Fall auf der sicheren Seite?

 

Genau. Für Office-Umgebungen (auch wenn es nur zusätzlich zur Printwelt ist) würde ich immer die TrueType-basierten nehmen. 

Man hat mehr Ärger, wenn man die CFF-basierten in der Office-Welt nutzen will, als wenn man die TrueType-basierten auch in Adobe-Programmen benutzt. 

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bertel

Danke.

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Gast KEA, einGanzKomischerVogel

Ja, ein offenbar schwieriges Thema, das mich umso mehr beschäftigt, da ich bisher um tausende Euro Fonts des Monotype-Monopols gekauft habe, die allesamt ttf’s im Angebot gewesen sind und die mir nun niemand umtauschen möchte, obwohl es nichts einfacheres gibt, als einen Datentransfer durchzuführen, gerade, weil man die Kunden offenbar absichtlich in die Irre führt, was ja an der schwierigen Auffindung brauchbarer Infos zu sehen ist.

 

Nicht- und/oder falsch informieren scheint in überhitzten Aktienmärkten die Stunde der Zeit zu sein; und es wundert mich, dass sich die Fontprofis nicht dagegen stellen. Ich bin ja für ’ne richterliche Verfolgung solcher Konzerne und die Pflicht zum Umtausch, auch bei aufgeklärten Kunden, die aber selten sind. Ich sehe mich allerdings vom Monotyp-Monopolisten, was ja eigentlich – laut internationalem Recht – auch ein rechtliches Vergehen ist. Offensichtlich ist den Geldriesen aber alles erlaubt, was uns in den Knast brächte. Oder sind einfach nur unsere richterlichen Instanzen korrupt?

 

Egal, zum Thema: Ich empfehle keinem Nutzer von Schriften, auch, weil die Preise von ttf’s und otf’s (so gut wie) immer gleich sind, die ttf-Variationen zu erwerben, weil diese für den Druck in Druckereien total ungeeignet sind. Es werden keine Informationen zur genauen Form, und was wesentlich schlimmer ist, da fast in jedem Font Kerningfehler und andere Probleme zu finden sind, keine Kerninginformationen mit geliefert, sodass das Layout beim Druck, auch, ist der Font im PDF eingebunden, nicht so aussieht, wie von Ihnen geliefert.

 

Fazit: Wer mit der Schrift auch etwas ausdrucken lassen (Flyer, Plakate et cetera!) möchte, lässt seine Hände von ttf-Versionen!

 

PS: Als weitere Täuschung des Monotype-Konzerns (myfonts, fontshop, fonts.c o m, linotype und so weiter) muss ich anführen, dass gerade jene Fonts in Angeboten zum Geldscheffeln herangezogen werden, die man hauptsächlich kauft, um in den Druck zu gehen, die dazu aber eben nicht geeignet sind: ttf’s von besonders dekorativen Schriftarten. Und wer verwendet dekorative Schriften schon dazu, dass sie nur für eine Bildschirmdarstellung benötigt werden? Das würde wohl sehr unsinnig sein. Immerhin werden otf’s auch am Bildschirm dargestellt und im Web werden sowieso kaum noch ttf’s verwendet, außer in ganz alten Browsern.

 

PPS: Weil in letzter Zeit zunehmend mit dem Unsinnformat* Leute geködert werden, sieht es so aus, als ob man, bevor das Format eingestellt wird, nochmals kräftig in die Taschen der Getäuschten greifen möchte und diese betrogene Klientel, gibt es das Format nicht mehr, in <strike>weiser</strike> Voraussicht dazu nutzen will (immerhin wird ein aufgegebenes Format mit Updates der Betriebssysteme unbrauchbar!), später durch Verkauf des Nachfolgeformates ein weiteres Mal richtig abzuzocken.

 

* Adobe hat schon angekündigt, das ttf-Format nicht mehr weiter zu entwickeln. Und das ist ein erster Hinweis!

 

PPPS: Kunden ist es geraten, dem durch Ignoranz entgegenzuwirken. Danach sollten sie sich per Sammelklage am Europäischen Gerichtshof gegen den Konzern einbringen. Oder hat schon jemand auf einer Site eines Shops den Hinweis gesehen: „Vorsicht beim Kauf von TTF-Dateien, sie sind nicht für den Druck und die Druckvorstufe geeignet“?

 

Gezeichnet: Ein getäuschter Kunde,

der auch nicht rechtzeitig zu den richtigen

Infos gekommen ist.

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bertel
vor 31 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

Wer mit der Schrift auch etwas ausdrucken lassen (Flyer, Plakate et cetera!) möchte, lässt seine Hände von ttf-Versionen!

 

vor 31 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

Ich empfehle keinem Nutzer von Schriften […] die ttf-Variationen zu erwerben, weil diese für den Druck in Druckereien total ungeeignet sind.

Herzlich willkommen.

 

Deine Anmerkung verstehe ich nicht – warum sollten ttf nicht zum Druck geeignet sein?

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Gast KEA, einGanzKomischerVogel

ttf-Dateien sind zur Ausgabe auf Bildschirmen gerendert und haben für den Druck keine Angeben bezüglich des Kernings, der Outlines etc.

Das heißt, wenn du deinen Cursor zwischen zwei Buchstaben stellst und den Abstand vergrößerst bzw. verringerst, wird diese Info nicht mitgeliefert, was bedeutet, dass das von dir erstellte Layout beim Druck nicht berücksichtigt wird. Auch die genaue Form der Ränder einer Schrift sind dann undefiniert und erscheinen nicht in allen Details. Aber genau wegen dieser Details hat man einen Font meistens gekauft, damit, weil er einem gefällt, er auch so ausgedruckt wird, wie man das haben möchte. ttf-Variationen werden aber immer verfälscht wiedergegeben und sind nach meiner persönlichen Auffassung Betrug.

 

Leider haben sich verschiedene Hersteller zu verschiedenen Formaten entschlossen, weil – und da kommt die ganze, von Ökonomen kritisierte Marktschädigung durch Patentrechte, die aber besonders im Fontdesign umstritten und wahrscheinlich verbotener Markt- und Machtmissbrauch sind, so behaupten es zumindest viele Fachleute, ins Spiel – sie wegen der Patentrichtlinien gegen eine teure Lizenzierung über das Konto des Mittbewerbers sind. Deshalb hat man auch statt der Helvetica ähnlich anmutende Fonts wie die Arial, die San Francisco usw. angefertigt, um den Zahlungen zu entgehen. Die Behauptung dahinter ist ständig (nicht, wie man meint und wie es ist: die Geldwirtschaft), dass dies der besseren Leserlichkeit geschuldet sei, was den meisten Überprüfungen jedoch nicht stand hält.

 

Solche Sauereien und jene, dass Computer, auch mittelst kurioser Ausreden (wie bei Apple & Co.!), plötzlich langsamer werden und anderes mehr, sind dem Markt, besonders aber dem Aktienmarkt geschuldet, der sich bei Unkreativen nur noch durch Betrug in seiner Höhe halten lässt. Leider ist das Säugetier Mensch kaum fähig mit weniger auszukommen, und zwar so lange, bis alles ruiniert oder schlimmer: kaputt ist. Gerade Milliardäre, die ohne Arbeit leben, aber massiv auf Kosten derer, die arbeiten, stecken keinen Cent zurück, auch wenn sie es längst nicht mehr nötig haben. Aber lassen wir das, das ist Ökonomie. Ich fordere deshalb die totale Kontrolle und höhere Besteuerung von solchen Konzernkonstrukten. Aber massiv!

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bertel
vor 22 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

Das heißt, wenn du deinen Cursor zwischen zwei Buchstaben stellst und den Abstand vergrößerst bzw. verringerst, wird diese Info nicht mitgeliefert, was bedeutet, dass das von dir erstellte Layout beim Druck nicht berücksichtigt wird.

Ich hab das Szenario mit der Droid Serif nachgestellt (zwischen s und c mit +400), einem TrueType-Font:

bildschirmfoto2019-06rrkln.png

Man sieht, dass der Abstand sehr wohl berücksichtigt wird, auch im erzeugten Druck-pdf X-1a und auch im Ausdruck auf  einem PostScript-Drucker. Insofern kann ich deine Aussage nicht nachvollziehen.

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Gast KEA, einGanzKomischerVogel

Du hast damit einen Privatausdruck auf einem elektronischen Druckgerät (Bürodrucker, Tintenstrahl- bzw. Laserdrucker) erstellt, auf dem ein PostScript-Level installiert ist. In einer Druckerei sieht das allerdings anders aus. Außerdem sieht es so aus, als ob du zwischen den Buchstaben nur ein Spatium eingefügt hättest (die Punkte weisen darauf hin), was keinem eingefügten Kerning oder einer Unterschneidung* entspricht.

 

* Buchstaben werden näher aneinander gerückt.

 

PS: Außerdem kannst du die Buchstaben auf dem Bildschirm nicht beurteilen. Dazu müsstest du ein gedrucktes Musterheft zur Verfügung haben, was dem Verfahren der Farbwiedergabe entspricht, das beim Druck (CMYK, Pantone, HKS …) und am Bildschirm (RGB [blöderweise auf jedem nicht kalibrierten Bildschirm anders!]) den Designern ständig Probleme bereitet.

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Ralf Herrmann
vor 32 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

ttf-Dateien sind zur Ausgabe auf Bildschirmen gerendert und haben für den Druck keine Angaben bezüglich des Kernings, der Outlines etc. eingebunden, liefern sie also nicht an die Druckerei mit.

Von vorne bis hinten unwahr. Bitte informiere dich oder frage uns ergebnisoffen statt so eine Flut von falschen Behauptungen aufzustellen und anderen Ratschläge zu geben, die auf Unwissen basieren. 

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Gast KEA, einGanzKomischerVogel

Gut, habe versucht, weitere Probleme, die auch mich städnig begleiten ausfindig zu machen und bin fündig geworden: https://www.typolexikon.de/truetype-font/

 

Scheint aufs Erst meine Aussagen zu stützen, was ja nicht heißt, dass auch das alles unwahr ist, hehe.

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Ralf Herrmann
vor 7 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

Scheint aufs Erste meine Aussagen zu stützen, was ja nicht heißt, dass auch das alles unwahr ist, hehe.

Korrekt. Aussagen wie diese sind ebenfalls ausgemachter Blödsinn. 

Zitat

TrueType Fonts eignen sich nicht für die professionelle Weiterverarbeitung im grafischen Gewerbe, da sie keine PostScript®-Informationen enthalten. 

 

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bertel
vor 22 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

Du hast damit einen Privatausdruck auf einem elektronischen Druckgerät (Bürodrucker, Tintenstrahl- bzw. Laserdrucker) erstellt, auf dem ein PostScript-Level installiert ist. In einer Druckerei sieht das allerdings anders aus.

Nein, das sieht in einer Druckerei nicht anders aus, da der Prozess identisch ist.

 

vor 23 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

Außerdem sieht es so aus, als ob du zwischen den Buchstaben nur ein Spatium eingefügt hättest (die Punkte weisen darauf hin), was keinem eingefügten Kerning oder einer Unterschneidung* entspricht.

Dann schau doch noch mal genau hin: Die blauen Punkte zwischen den Wörtern sind Leerzeichen, während zwischen s und c im Wort "zwischen" ein Abstand von +400 eingefügt wurde. Ist auch im Einstellungsfenster "Kerning" darüber mit der Zahl "400" zu sehen.

 

vor 26 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

PS: Außerdem kannst du die Buchstaben auf dem Bildschirm nicht beurteilen. Dazu müsstest du ein gedrucktes Musterheft zur Verfügung haben, was dem Verfahren der Farbwiedergabe entspricht, das beim Druck (CMYK, Pantone, HKS …) und am Bildschirm (RGB [blöderweise auf jedem nicht kalibrierten Bildschirm anders!]) den Designern ständig Probleme bereitet.

Was hat das Verfahren der Farbwiedergabe mit dem Kerning einer Schrift zu tun?

Warum sollten Designer ständig Probleme mit der Farbwiedergabe haben? Alle mir bekannten Designer haben keine Probleme damit.

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Gast KEA, einGanzKomischerVogel

Dann siehst du ich also als großer Über-Wolfgang-Beinert?

 

Tja, als Ökonom kann ich dir versichern, dass Hans-Werner Sinn und Heiner Flassbeck, beide an Unis unterrichtend, auch komplett anderer Meinung sind. Leider werden diese anderen Meinungen an tausende Studenten gebracht.

 

Und tschüss!

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bertel

Tschüss.

 

Hans-Werner Sinn ist Typograf, der sich mit TrueType beschäftigt? Spannend.

 

Edit: KEA hat leider seinen Beitrag, auf den ich mich mit meiner Antwort beziehe, gelöscht.

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Ralf Herrmann
vor 26 Minuten schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

… auch komplett anderer Meinung sind.

Meinungen sind in diesem Kontext irrelevant. Schriftformate sind technische Spezifikationen, die frei zugänglich sind.
TrueType https://docs.microsoft.com/en-us/typography/opentype/spec/

PostScript Type 1: https://www-cdf.fnal.gov/offline/PostScript/T1_SPEC.PDF

 

Entweder stimmen die Aussagen mit den Spezifikationen überein oder eben nicht. Bei deinen Aussagen ist das nicht der Fall, bei Beinert (wie oben zitiert) auch nicht. Was auch nicht verwundert, da Beinert bestenfalls Schriftanwender ist. Er versteht von technischen Hintergründen nicht genug. Dazu muss man Leute fragen, die entweder im Bereich der Schrifterstellung arbeiten oder die Entwickler, die Schriftanwendung softwaretechnisch umsetzen. 

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Phoibos

Sofern ich es richtig sehe, ist der gravierende Unterschied heutzutage nur noch, wie die Vektoren beschrieben werden: entweder kubische oder B-Splines. Ich bezweifle sehr stark, dass man den Unterschied im Druckbild sehen kann -- wenn es denn überhaupt einen sichtbaren Unterschied gibt.
Der Rest wie Kerning und Hinting liegt jeweils in der Sorgfalt des Fontschöpfers (oder Teams), unabhängig davon, wie der Container nun im System benannt ist.

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catfonts
vor 4 Minuten schrieb Phoibos:

Sofern ich es richtig sehe, ist der gravierende Unterschied heutzutage nur noch, wie die Vektoren beschrieben werden: entweder kubische oder B-Splines. Ich bezweifle sehr stark, dass man den Unterschied im Druckbild sehen kann -- wenn es denn überhaupt einen sichtbaren Unterschied gibt.

Genau. Ich hatte hier vor längerer Zeit mal den Test gemacht. OK. die B-Splines benötigen mehr Ankerpunkte, Hier könnten sich bei einem kleinen Units per Em schom mehr rundungsfehler einschleichen, wie es zur Anfangszeit der Truetype-Schiften oft der Fall war. Heute, bzw damals, als och den Test gemachte, konnte ich bei einem auf Bildschirmgröße vergrößerten Buchstaben bestenfalls einen Unterschied in 1 Pixel-Größe finden.

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catfonts
vor 5 Stunden schrieb KEA, einGanzKomischerVogel:

ttf-Dateien sind zur Ausgabe auf Bildschirmen gerendert und haben für den Druck keine Angaben bezüglich des Kernings, der Outlines etc. eingebunden, liefern sie also nicht an die Druckerei mit.

Und als jemand, der selbst sowohl .ttf als auch .otf-Fonts erstellt, wundere ich mich, wo man so einen hanebüchenen Unfug her hat.

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Oliver Weiß

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