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Typografische Fundstücke


Pachulke

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CRudolph
Am 21.3.2021 um 18:50 schrieb Phoibos:

Als Historiker widerspreche ich da mal. Die Kommentare kann ich als Quelle, als oral history, begreifen. Eine damnatio memoriae von Termini führt nicht zu einem anderen Verhalten.

Ich will mich eigentlich zu dieser Diskussion nicht weiter äußern, aber gerade in diesem Zusammenhang hat mir eine bereits etwas ältere Rede von Rowan Atkinson (2018) gut gefallen.

 

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Phoibos
vor 28 Minuten schrieb CRudolph:

Zusammenhang

Wobei sich dieser Zusammenhang hier für mich nicht ergibt. Es ging um eines dieser, wie ich finde, lächerlichen Gesetze, mit denen der Überwachungsstaat Großbritannien versucht, seine Bürger zu disziplinieren. Es geht hier um Begrifflichkeiten, unter deren Geschrei Menschen getötet wurden (beispielsweise alle Formen, die sich von niger ableiten, oder wie jenes Wort, das mit Z anfängt, was man Menschen in Auschwitz auf den Arm tätowierte).

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CRudolph

Der Zusammenhang ist daß man über das rein Sprachliche hinaus sehen sollte. Eine Interpretation der Inhalte ist eigentlich viel wichtiger. Ich meinte folgende Aussage von Dir: »Niemandem ist geholfen, wenn wir People of Color zwar so benennen, sie aber weiterhin so behandeln [wie vorher].« Wie hieß doch gleich der Sprachwissenschaftler der lange an der Uni Bremen gearbeitet hat? Anatol Stefanowitsch. Der hat vor einigen Jahren mal sinngemäß sehr richtig gesagt: die genaue Wortwahl ist eigentlich völlig unerheblich. Es gibt eben nicht immer völlig unbelastete Begriffe, und das muß es auch gar nicht. Aber es ist wichtig daß die Wortwahl eindeutig zeigt daß es ein Problem gibt und daß ich mir des Problems bewußt bin und versuche die Situation zu verbessern. Solange dieser Sachverhalt erfüllt ist, ist die genaue Wortwahl eigentlich nicht so wichtig und man sollte sich nicht in unendlichen Diskussion allein zur Wortwahl verstricken.

 

So, jetzt bin ich aber wirklich weg ... 🤐

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Oliver Weiß

Habe heute zum ersten Mal eine meiner Jugendstilschriften in freier Wildbahn (naja, auf Instagram, und leider nur Konzept) gesehen. Etiketten für Flaschenbier mit WF Wallenstein. Den Fließtext hätte ich mit WF Schelter Antiqua gemacht, aber da gibt es wohl Auflagen. Zumindest die Warnung sieht auf allen Bieren gleich aus. 

 

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109

Von CREW REPUPLIC gibt es ein IPA mit 3,4 % Alk. Da kann man ein oder zwei Bier trinken ohne gleich tüdellig zu sein 🍻

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Phoibos

Wurde grad auf San Seriffe aufmerksam gemacht 🙂
https://de.wikipedia.org/wiki/San_Serriffe


Teaser:

Zitat

San Serriffe ist ein fiktiver Inselstaat, der von der britischen Zeitung Guardian als Aprilscherz im Jahr 1977 erfunden wurde. Der Inselstaat habe die Form eines Semikolons, die Hauptstadt hieße Bodoni und der Name des politischen Führers sei Pica, ein unbeliebter General.

 

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Phoibos
vor 2 Stunden schrieb bertel:

hier im Forum

Das wusste ich nicht, aber ein wenig Auffrischen schadet ja nicht.

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Mueck

Wie sind denn dort die aktuellen coronabedingten Einreisebestimmungen?

Mit welchen Font muss bspw. die Testbescheinigung gedruckt sein?

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Mister Austin
vor 5 Stunden schrieb bertel:

audi_richtet_die_marke_komplett_neu_aus4

 

Ich hab eine Zeitlang gerätselt, was "Futurels" sind …

    ....    gerätselt...       Das ist wie mit dem  Kuhliefumdenteich.  Wenn man auf Wortabstände verzichtet.

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catfonts

Dadurch lässt sich ermessen, wie kompliziert das bei den Karolingischen Minuskeln war, Da war der Wortzwischenraum auch noch nicht erfunden.

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Oliver Weiß

Und dann noch die ollen Griechen! Ohne Zwischenräume und abwechselnd links- und rechtsläufig.  Der Ausdruck dafür ist eines meiner Lieblingsworte: bustrophedonisch

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catfonts
vor 4 Stunden schrieb Oliver Weiß:

und abwechselnd links- und rechtsläufig.

Wenigstens  schreiben sie die Buchstaben dann auch gespiegelt.

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