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Fundstücke aus dem Designbereich


Kathrinvdm

Empfohlene Beiträge

bertel

Einholen war früher üblich für "einkaufen", wenn ich mich nicht irre im Berliner Raum und östlich/südlich davon, Schlesien und vielleicht auch Pommern.

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Microboy

Ich kannte bisher nur »den Anker einholen«, »den Vorausfahrenden einholen« und »ein Angebot einholen« ... 

 

:oops:

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Mueck
vor 1 Minute schrieb Microboy:

»ein Angebot einholen« ...

Das macht man ja ständig beim Einkaufen.
Man holt das aktuelle Angebot für Äpfel ein:

"Einsfuffzich das Kilo heute bei bester Qualität!"

"Bei diesem Angebot nehmen ich die doch glatt mit!"

 

Einholen eben! ;-)

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Microboy
vor 3 Minuten schrieb Mueck:

"Bei diesem Angebot nehmen ich die doch glatt mit!"

»Bei diesem Angebot hol ich die doch glatt ein!«

 

:cheer:

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JulieParadise

Klar, einholen. Macht man in der Kaufhalle.

 

(Komme aus Berlin-Schöneweide, Jahrgang 1980, bin da jemacht, jeborn und uffjewachsen.)

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Andrea Preiss

Ich kenne einholen noch aus Bremen. War nicht ganz alltäglich, kam aber vor. 

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Mister Austin
vor einer Stunde schrieb Andrea Preiss:

Ich kenne einholen noch aus Bremen. War nicht ganz alltäglich, kam aber vor. 

..einholen.

Ist mir aus meiner Kinderzeit, - Kriegsende  und Anfang 50er- noch erinnerlich.

Man  sprach vom  "Inhalen", weil  das Bezahlen nur einmal im Monat stattfand. 

Der Kaufmann trug den  Einkauf in allen Einzelposten  in  unser kleines  Buch und in sein 

Großes ein, und zum Ultimo wurde abgerechnet. 

Dabei wurden in den Büchern die beglichenen Posten  durchkreuzt und quittiert. 

Nach der Währungsreform  wurde bar bezahlt , und nun sprachen wir vom "Inköpen"

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Norbert P
vor 2 Stunden schrieb Andrea Preiss:

Ich kenne einholen noch aus Bremen. War nicht ganz alltäglich, kam aber vor. 

Ich bin da geboren und in meiner Kindheit gingen alle »einholen«, niemand »kaufte ein«.

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Þorsten

Einholern ist nur das Bezahlen nicht so wichtig. Denen kommt es nur darauf an, die begehrte Ware vom Anbieter zu sich zu holen. Wie sie dahin kommt, ist zweitrangig.

 

Einkäufern ist es hingegen wichtig zu betonen, dass sie das alles anständig gekauft haben. :tutor:8-)

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Mueck

Tja, Rot war halt schon immer die Bremer Lieblingsfarbe.

Rotes Wappen, rote Regierungen, kommunistisches Einholverständnis, rote Zahlen, ...

Nur die Fußballer sind grün, deswegen kommen die ja auch auf den roten Zweig ... ähm ... ;-)

 

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Norbert P
vor einer Stunde schrieb Mueck:

kommunistisches Einholverständnis,

Stereotype kann ich auch: Wenn sich der Rest der Menschheit (insbesondere die geizigen Baden-Württemberger) man so brav an die hanseatische Kaufmannsehre halten würde, wäre schon viel geholfen.

 

Zufrieden?

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Mueck
vor 7 Stunden schrieb Norbert P:

 (insbesondere die geizigen Baden-Württemberger)

Das trifft mich wenig mit meinen landbremischen Wurzeln ... ;-)

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Mister Austin
vor 3 Stunden schrieb StefanV:

...insbesondere die geizigen Baden-Württemberger. Mit diesem verallgemeinernden Vorurteil bin ich auch noch groß geworden. Zwischenzeitlich  habe ich  Die ( Schwaben ) aber auch ganz anders kennengelernt. Deutsch können sie zwar immer noch nicht so ganz richtig. Aber immerhin gehören sie seit 1871 zum Deutschen Reich dank O.v.B. Die Spruchweisheit aus dem Mittelalter stellt sie ja noch  " außerhalb". "Verlöre der Däne die Grütze , der Schwabe die Suppe und der Deutsche das Bier, so wären verloren alle vier." Mittlerweile sind " ganz patente  Leut' darunter"; und was sie zusagen, gilt im Allgemeinen verbindlich.

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Þorsten
vor 1 Stunde schrieb Mister Austin:

"Verlöre der Däne die Grütze , der Schwabe die Suppe und der Deutsche das Bier, so wären verloren alle vier."

Wer wurde denn da jetzt doppelt gezählt? 🤔

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bertel

Der Franzose fehlt noch:

 

Wenn der Däne verläßt sein Grütze, der Franzos' seinen Wein, der Schwab' die Suppen und der Bayer das Bier, so sind verloren alle vier.

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Oliver Weiß

Ha no. :mad:

Mir Schwoba send et geizig, mr send bhäb. Mir läbet net vom Einnemma, sondern vom et ausgeba

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Þorsten
vor 7 Stunden schrieb StefanV:

Wir können alles. Außer Hochdeutsch.

Na ja. 🙄  Gibt es eigentlich Länder-, Regional- bzw. Städteslogans, die nicht peinlich sind? Ich habe den Eindruck, das Beste, was da i.a.R. erreicht werden kann, ist, wenn es überwiegend nichtssagend ist.

 

Und ja, meine Heimat (Land der Frühaufsteher, »Otto« kombiniert mit allem¹) ist da auch besonders »gut« drin. 🤢

 

_____________

1. Die beiden Ottos, auf die da Bezug genommen wird (den allerdings kein Auswärtiger versteht) sind seit 300 bzw. 1000 Jahren tot. Seitdem gab’s anscheinend nix mehr, auf das wir stolz sein können. ☹

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