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2 Schriftarten Gesucht


AaronBFP
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Hi Leute

 

Ich suche dringend die 2 Schriftzüge. Die Band hat uns als Sportverein genehmigt Ihr Logo und Schrift zu gebrauchen. Jedoch sind sie auf Tour und können erst im Herbst mir alles Mitteilen. Da es dringend ist kann ich nicht warten.

 

Freundlich Grüsse und Danke Aaron

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  • 2 Monate später...

Hallo,

 

 

Sieht aus wie eine verdaddelte Exocet Light (Jonathan Barnbrook für Emigre foundry, 1991).

http://en.wikipedia.org/wiki/Exocet_%28typeface%29

Am A wurde der Querbalken verdängelt ...

 

MfG

 

Uwe Borchert

Sorri kann nicht ganz stimmen da die W's nicht stimmen. Weiss sonst noch jemand was die andere Schrift sein könnte?

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drei monate – gute reaktionszeit :-D

 

›ALBA GU BRÁTH‹ ist ein freefont, dessen namen ich mal nicht nenne. er ähnelt der von uwe genannten exocet bis auf ein paar details:

 

https://www.myfonts.com/fonts/emigre/exocet-ot/ot-medium/?meta=/200312/ALBA+GU+BR%C3%81TH%21/Exocet+Medium

 

mein rat: kauf dir die exocet, ändere die paar details und vergiss den abgekupferten schrott.

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Hallo,

 

›ALBA GU BRÁTH‹ ist ein freefont, dessen namen ich mal nicht nenne.

 

Den Namen könntest Du aber der Vollständigkeit wegen nennen. Nur so wäre die Frage vollständig gelöst.

 

MfG

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das könnte ich wohl, stimmt. es geht hier aber um einen fall von plagiat: jemand hat sich die exocet – einen originellen entwurf, in den wohl seinerzeit ein bisschen arbeit gesteckt wurde – geschnappt, pro forma ein paar buchstaben verschlimmbessert und das ergebnis zum kostenlosen download freigegeben. dreister kann man schriftdesigner nicht um ihrer arbeit früchte bringen. ich gehe nicht davon aus, dass jeder, der dieses thema liest, so anständig wäre, die exocet anzuschaffen, um diese zu verwenden (oder das kostenlose plagiat, was dann vermutlich immer noch illegal, aber meines erachtens legitim wäre), wenn ich den namen des plagiats nenne. daher mache ich das nicht, auch wenn die anfrage damit formal unbeantwortet bleibt. wenn jemand anderes den namen der verwendeten schriftart herausgefunden hat und es für richtig hält, ihn hier zu veröffentlichen, kann ich nichts dagegen tun.

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Hallo,

 

das könnte ich wohl, stimmt. es geht hier aber um einen fall von plagiat: jemand hat sich die exocet – einen originellen entwurf, in den wohl seinerzeit ein bisschen arbeit gesteckt wurde – geschnappt, pro forma ein paar buchstaben verschlimmbessert und das ergebnis zum kostenlosen download freigegeben. dreister kann man schriftdesigner nicht um ihrer arbeit früchte bringen.

 

Na ja ... Mit der gezeigten Schrift wird man den Designer der Exocet kaum um Geld bringen. Und es gibt jetzt sogar eine Medium?! Die Exocet ist sehr speziell und für viele ist es einfach nicht sinnvoll beim Nachbau für private Zwecke zu kaufen.

 

wenn jemand anderes den namen der verwendeten schriftart herausgefunden hat und es für richtig hält, ihn hier zu veröffentlichen, kann ich nichts dagegen tun.

 

Es gibt da einen alten Trick solche Schriften bei schlechten Bildern zu finden. Man nimmt ein Beispiel einer bekannten und sehr ähnlichen Schrift und wirft diese einer Schriftensuchmaschine vor. Besonders gut geeignet hat sich http://www.whatfontis.com/ erwiesen.

 

Man kann das Beispielbild der Exocet whatfontis zum Fraß vorwerfen und erhält unter den ersten 10 Ergebnissen bereits die gesuchte Schrift AvQest. Damit ist die Frage formal beantwortet. Ansonsten vertraue ich auch die Ehrlichkeit der Forenleser.

 

Da kommen noch die alten Erinnerungen hoch! Die Exocet ist auch als Diabolo plagiert worden und wurde als Diabolo oder Exocet auf den Downloadseiten zu diesem Spiel öfters ausgelegt. *AUA* Und Starbucks hatte Tee in den Regalen auf dessen Packung die Exocet-Light als Displayschrift verwendet wurde. *kopfschüttel* Schei$ ballerspielende Designer! Augen verbinden und Snowboarden schicken! *kick*

 

MfG

 

 

 

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Die Exocet ist sehr speziell und für viele ist es einfach nicht sinnvoll beim Nachbau für private Zwecke zu kaufen.

 

Und das rechtfertigt die Anschaffung eines Plagiats? Nein, tut es nicht. Das Urheberrecht missachten und als moralische Rechtfertigung anführen, dass man etwas nur privat verwenden will? Nein, das funktioniert so nicht. Wenn ich etwas zu essen kaufe, muss ich es auch bezahlen, egal, ob es privat oder geschäftlich verspeist wird. Mein Buch muss ich auch bezahlen, egal ob ich es privat lesen will oder beruflich. Und eine Schriftlizenz muss ich entsprechend der in der EULA bestimmten Regeln eben auch bezahlen – es sei denn, sie sieht für die nichtkommerzielle Nutzung ausdrücklich eine kostenlose Variante vor. Das muss dann aber der Schriftgestalter festlegen – und nicht derjenige, der die Schrift gerne verwenden will. Das ist der immer gleiche alte Streit und hier im Forum kann es dazu nur eine Haltung geben: Das Original hat das Urheberrecht auf seiner Seite, das Plagiat ist Mist. 

 

Ich verstehe das Dilemma des Threaderöffners, aber ich unterstütze Thierrys Haltung: Hier ohne Not Namen von Plagiaten zu nennen, wäre für unser aller Bestreben nach guter Gestaltung und lebenswürdigen Arbeitsbedingungen für Gestalter schlicht und einfach kontraproduktiv. Und zu Uwes Anmerkung: Ein Sportverein ist ja keine »private Nutzung« und es geht, wie im Eingangsthread beschrieben, hier auch nicht um einen Nachbau, sondern um die konkret geplante Verwendung der Schrift. Und dafür gilt die EULA der Schrift, die der Threaderöffner nutzen will, beziehungsweise das Urheberrecht des Originals. 

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Na ja ... Mit der gezeigten Schrift wird man den Designer der Exocet kaum um Geld bringen.

wieso nicht? dein ›ich vertraue auf die ehrlichkeit‹ ist ja herzig, aber auch herzlich naiv. man kann erfahrungsgemäß davon ausgehen, dass 95% der nutzer, die sich zwischen einer illegalen, aber kostenlosen version und einer legalen, aber kostenpflichtigen version entscheiden können, das kostenlose plagiat herunterladen werden. der gestalter verdient also – bei, sagen wir mal, 100 leuten, die sich pro jahr ernsthaft für die schriftart interessieren – keine 3300 euro (preis für einen schnitt mal 100), sondern 165 euro (preis für einen schnitt mal 5). das ist ein erheblicher unterschied. und wodurch wird der verursacht? ausschließlich durch die existenz des plagiats. wenn es das nicht gäbe, würde der gestalter vielleicht immer noch keine 3300 euro verdienen (weil einigen die schrift zu teuer ist), aber zumindest mehr als 165 euro. es entsteht also ein realer verlust. das würde mich als schriftgestalter erheblich ankotzen.

und was mich besonders ankotzen würde, ist, dass das plagiat im fall der exocet dem original absolut nichts hinzufügt. die buchstaben sind zum allergrößten teil identisch. bei fällen, in denen auf der basis einer schrift, deren lizenz das nicht zulässt, eine gestalterische leistung erbracht wird und etwas neues geschaffen wird, könnte man sich streiten, ob das legitim ist. die einzige leistung, die mit dem exocet-plagiat erbracht wurde, war die, zwei, drei ankerpunkte zu verschieben. das ist weder legal noch legitim.

 

Die Exocet ist sehr speziell und für viele ist es einfach nicht sinnvoll beim Nachbau für private Zwecke zu kaufen.

wenn ich etwas nicht sinnvoll finde, dann ist es, für ein läppisches hobby andere leute um die bezahlung für ihre arbeit zu bringen. ein schnitt der exocet kostet 33 euro. das ist nicht nichts, aber es ist auch kein betrag, den ein normalverdiener unmöglich stemmen könnte. wenn es einem wichtig genug ist, kann man die schrift also auf legalem wege beziehen. oder man könnte zumindest versuchen, kreative, aber legale lösungen zu finden: man könnte etwa die kosten für schriftlizenz auf mehrere leute aufteilen und eine person benennen, die die fonts installiert hat, für alle anderen die benötigten texte setzt und, in pfade gewandelt, rumschickt. oder man könnte beim designer bzw. der foundry anfragen, ob sie rabatte oder lizenzen für nicht-kommerzielle verwendung anbieten. was man hingegen nicht machen kann, ist, mit fadenscheinigen argumenten – bringt den designer ja nicht um geld, ist zu speziell, nicht sinnvoll – zur nutzung eines plagiats überzugehen oder selbige gutzuheißen.

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Danke für die Hilfe an alle. Wer Plagiate macht oder nutzt (wissentlich oder nicht) ist dessen Sache. Ich habe die Bewilligung der Band die das alles Rechtlich absegnen lies. Somit betrüge ich niemanden um sein Geld.

 

Gruss Aaron

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Hallo Aaron,

es ging nicht darum, Dir etwas Unrechtes zu unterstellen, die Diskussion entspann sich vielmehr um eine Bemerkung, die Uwe gemacht hat.  :-)

 

Du musst nur beachten, dass Du, wenn Du die von Dir gesuchte Schrift einsetzen willst, eine eigene Lizenz dafür benötigst – das gilt auch für kostenlose Fonts. Die Band kann Dir erlauben, ihr Logo einzusetzen und ihr Corporate Design zu zitieren, die Schrift gehört ihnen aber nicht und sie dürfen die Schrift, sofern sie nicht exklusiv für die Band gestaltet und von dieser exklusiv gekauft wurde, nicht an Dich weiterreichen, sondern Du musst eine eigene Lizenz erwerben, die auf Deinen Namen läuft, damit Du sie verwenden darfst. 

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ahh, jetzt weiss ich welcher der font in der abbildung oben ist.

das ist wirklich nur ein ganz schlechtes rip off der Exocet, mit verändertem A und W und einer kontur die den font fetter machen soll.

der andere font ist dagegen eine 1:1 kopie.

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Danke für die Hilfe an alle. Wer Plagiate macht oder nutzt (wissentlich oder nicht) ist dessen Sache. Ich habe die Bewilligung der Band die das alles Rechtlich absegnen lies. Somit betrüge ich niemanden um sein Geld.

 

Gruss Aaron

 

Es geht nicht darum das du die Einwilligung der Band hast die Grafik nachzubauen, sondern

das der Font in der Abbildung oben eine billige Kopie eines kommerziellen Fonts ist, welchen du hier erwerben kannst.

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Hallo,

 

Hallo Aaron,

es ging nicht darum, Dir etwas Unrechtes zu unterstellen, die Diskussion entspann sich vielmehr um eine Bemerkung, die Uwe gemacht hat.  :-)

 

Und in dieser Bemerkung habe ich eben auf so ein Verhalten hingewiesen. Wenn die Sache professionell läuft, dann wird die Schrift idR auch regulär gekauft. Wer mit dem verdaddelten Umbau klar kommt wird kaum professionell arbeiten. Und der, der sich die verdaddelte Version runterzieht wird auch so die Exocet nicht kaufen, er ist nur zu blöde die illegalen Kopien im Internet zu finden.

 

Ich bleibe bei meiner Beobachtung der letzten Jahre: Eine echten Fachkraft wird bevorzugt Schriften mit gültiger Lizenz verwenden. Eine Flachkraft würde aber von sich aus nie das Original käuflich erwerben, könnte es vielleicht auch gar nicht, weil die Klitsche nicht genug Geld abwirft. Dann gibt es noch Jäger und Sammler, welche aber auch nie das Original kaufen würden. Mit diesen Schriften werden den Designern wenig bis kein Geld entzogen. Die frei im Netz herumschwirrenden Kopien der Exocet, teilweise auch unter den Namen Diabolo, sind da viel kritischer.

 

Zu den gültigen Lizenzen: Das können auch echt freie Schriften sein. Bei diesem bekommt man beim Download die Lizenz mitgeliefert. Das erspart viel Ärger mit der Lizenzverwaltung. Die Kosten für eine Schrift wie die Exocet sind manchmal gering ggü. den Kosten für den Zeiteinsatz bei Beschaffung und Lizenzverwaltung, so man diese wirklich ernst nimmt.

 

MfG

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Ich bleibe bei meiner Beobachtung der letzten Jahre: Eine echten Fachkraft wird bevorzugt Schriften mit gültiger Lizenz verwenden. Eine Flachkraft würde aber von sich aus nie das Original käuflich erwerben, könnte es vielleicht auch gar nicht, weil die Klitsche nicht genug Geld abwirft. Dann gibt es noch Jäger und Sammler, welche aber auch nie das Original kaufen würden. Mit diesen Schriften werden den Designern wenig bis kein Geld entzogen. Die frei im Netz herumschwirrenden Kopien der Exocet, teilweise auch unter den Namen Diabolo, sind da viel kritischer.

deine beobachtung, dass viele leute – hobbygestalter und schriftensammler – nicht mal 33 euro für einen font übrig hätten, mag stimmen. trotzdem finde ich, dass du persönlich dich falsch verhältst, indem du leute, von denen du nicht weißt, ob sie vertrauenswürdig sind, auf eindeutige plagiate hinweist. du leistest damit einen beitrag dazu, dass der schriftgestalter mit noch geringerer wahrscheinlichkeit geld für seine arbeit bekommt als ohnehin schon. es ist sicher nicht so, dass es keine schriftplagiate und keine illegalen downloads mehr gäbe, wenn du aufhören würdest, die namen solcher plagiate zu verbreiten. trotzdem finde ich, dass sich jeder fragen sollte, ob er selbst etwas sinnvolles tut, wenn er leute auch noch dabei unterstützt, das plagiat statt des originals herunterzuladen. es wäre meines erachtens besser, zu erläutern, warum es falsch ist, mit plagiaten zu arbeiten, und zu hoffen, dass einige derer, die das plagiat nutzen würden, doch das original kaufen – und sei es nur, weil sie nicht herausfinden können, wie das plagiat heißt. dazu wird es allerdings nicht kommen, solange schriftdiebe in leuten wie dir komplizen haben, die sich auch noch eine rechtfertigung zusammenfabulieren, warum das, was sie machen, überhaupt kein problem ist.

 

ps: ich mache mir keine illusionen darüber, dass nicht fast jeder, der in diesem forum je eine (legale) schriftart identifiziert hat, schon mal unwissentlich einem illegalen downloader zugearbeitet hat. das ist traurig, aber etwas ganz anderes, als eindeutig illegales bzw. illegitimes zu empfehlen und sich dabei noch geil zu fühlen.

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Gibt es eigentlich eine Forenregel, welche das wissentliche Empfehlen von Plagiaten untersagt? (Habe jetzt auf die Schnelle unter Forum die Regeln nicht finden können.) Wenn nicht, wie sinnvoll wäre es mal darüber nach zu denken? Das wäre ja sicher auch im Sinne der hier anwesenden und unterstützenden Schriftgestalter-Mitglieder.

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Gibt es eigentlich eine Forenregel, welche das wissentliche Empfehlen von Plagiaten untersagt? 

 

Theoretisch schon, aber praktisch nicht, weil sich die Grenze zwischen illegalem Plagiat und statthafter Inspiration so schwer pauschal festlegen lässt. 

 

Mit diesen Schriften werden den Designern wenig bis kein Geld entzogen. 

 

Das ist absolut kein Argument. Wer die Leistung nicht bezahlen kann, kann sie eben nicht nutzen. Punkt.

»Nein nein, Herr Wachtmeister, das ist schon in Ordnung, dass ich den Mietwagen, die Ferienvilla am Strand, die U-Bahn etc. nicht bezahle. Ich hätte das Geld dafür doch sowieso nicht! Dann ist das doch in Ordnung.« Diese Rechnung geht genauso wenig auf wie das beliebte »Aber es ist doch nur für private Zwecke«. 

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Wird das Thema hier nicht ziemlich hochgekocht? Wieviele „Plagiate“ der Helvetica es gibt ist wohl kaum abzuschätzen. Und nicht, daß irgendwer diese als kostenlose Schrift bereitstellt um der Allgemeinheit etwas Gutes zu tun – nein damit wird noch Geld gemacht. Selbst bei Myfont gibt es die Funktion „Alternate cuts“ und da wird auch die Swiss 721 und die Nimbus Sans angeboten. Und die Helvetica selber wurde ja auch von der Akzidenz Grotesk inspiriert.

Wenn ich nun die Exocet mit der AvQest vergleiche, so sehe ich doch gewisse Unterschiede. Zum einen wurden bei letzterer manche Buchstaben verändert, generell sind die Serifen etwas stumpfer und vorallen die Kleinbuchstaben sind hier als Kapitälchen ausgeführt.

Frutiger und Segoe UI sind sich da m.E. ähnlicher.

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Hallo,

 

Gibt es eigentlich eine Forenregel, welche das wissentliche Empfehlen von Plagiaten untersagt? (Habe jetzt auf die Schnelle unter Forum die Regeln nicht finden können.) Wenn nicht, wie sinnvoll wäre es mal darüber nach zu denken? Das wäre ja sicher auch im Sinne der hier anwesenden und unterstützenden Schriftgestalter-Mitglieder.

 

Das hat aber mit diesem Faden gar nix zu tun. Hier ging es um eine Fontindentifikation. Und der Font war nun mal ein verdaddelter Abklatsch einer kommerziellen Schrift. Das hat erst mal nix mit einer Empfehlung zu tun. Einige der Poster hier haben gerade Schaum vor dem Mund und sehen den Untergang des kommerziellen Schriftdesigns am Horizont aufgehen.

 

Fazit: Wenn die gesuchte Schrift eindeutig als (verdaddelter) Abklatsch identifiziert ist, so ist deren Namen die korrekte Antwort auf die Frage. Wenn z.B. nach der Segoe gefragt wird ist die Antwort Segoe und nicht „eine verdaddelte Frutiger“. Wenn nach Alternativen zur Microgramme oder Eurostile gefragt wird ist die seit dem Untergang von Fluent Laserfonts freie MircoFLF auch eine richtige Antwort. Es ist besser den Tatsachen ins Auge zu sehen als versuchen diese unter den Teppich zu kehren.

 

MfG

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Ich finde es auch aus einem anderen Grund sinnvoll, auch Plagiate beim Namen zu nennen, uns dann eben auch die Nachteile dieser Nachahmung zu nennen. Das ist ja auch der Grund, warum dreiste Artikel-Plagiate durchaus öffentlich gemacht, und auch jährlich mit einer Negativ-Auszerichnung versehen werden.

 

Ich denke mir da jenes Szenario: Kunde sagt: "Ich habe da irgendwo die Schrift "Plagiarius Bold" gesehen, die gefällt mir gut und würde sie gerne für unser CI nutzen." daraufhin schaut sich der Gestalter im Netz um und findet einen Eintrag zur "Plagiarius" in Mediengestalter.info. Hier weiß er, dass er da Infos mit Hand und Fuß bekommt. Daneben findet er natürlich zig Downloadmöglichkeiten für die "Plagiarius" bei den ünblichen Verdächtigen, wie Dafont und Co.

 

Jetzt ist er aber durch den Eintrag bei uns her gewahrshaut, und liest sich das durch, und da steht dann:

 

"Originalius" ist eine so und so Schrift mit ganz süßen Serifen, von dieser gibt es ein total versaubaseltes Plagiat unter dem Namen "Plagiarius" bei der z.B. das Q einfach durch eine Überlagerung aus O und einer Art Tilde gebastelt wurde, welches unter ungünstigen Bedingungen bei der Überschneridung zu Löchern im Schriftbild führt. Zudem ist die Zurichtung schlecht.

 

Mit dieser Info kann der Gestalter jetzt ban den Kunden gehen, und sagen: "Wollen wir nicht besser eine professionellere Schrift, die aber annähernd genau so aussiht verwenden, die kostet gerade mal 20 Euro, dafür spare ich mir sehr viel Zeit beim Ausgleichen unzureichender Zurichtung der Buchstaben, beim Billigfont muss ich dann deutlich mehr Arbeitsstunden für das Rumzupfen m Text berechnen, und das Endergenbis ist dann wohlmöglich trotzdem noch schlechter …

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