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Canapé – die gemütliche Schriftfamilie von Sebastian Nagel
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gegenwind

Brauchen wir das „Präfix“ www. noch?

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Schnitzel

Andrerseits hat er aber gleich klargestellt, welches sein liebster Kommunikationskanal ist und das hängt wahrscheinlich auch mit seinem Umfeld zusammen.

Dass bei mir ein Erstkontakt (bzw. Zweitkontakt, nach Übergabe der Visitenkarte) über eine Postkarte lief ist auch noch nie passiert. Die meisten rufen danach doch eher an oder schicken eine E-Mail, wenn sie sich überhaupt melden. Und ich muss sagen, mir sind E-Mails auch am liebsten ...

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lars.schwarz

Gab es auf den 3 Seiten jetzt eigentlich schon eine Antwort auf die ursprüngliche Frage?

 

Also ich würde antworten: Ja, wir brauchen das www., weil es technisch eine Subdomain ist und man genauso gut fragen könnte ob man die Vorwahl 040 braucht, wenn man Plakate gestaltet, die nur in Hamburg aufgehängt werden (ist nur ein mittelmässiges Beispiel, jetzt bitte nicht mit Mobilfunknetz und so kommen).

 

Oder anders: Wenn der Kunde sagt wir haben nur eine einzige Internetseite und das wird auch so bleiben, wir werden also nie Subdomains für unterschiedliche Inhalte/Sprachen/Länder was auch immer nutzen und sowohl mit www, als auch ohne www auf den gleichen Inhalt zeigen, dann kann man es auch weglassen.

 

Alles andere ist Technikgedöns. Wenn die Eingabe ohne www automatisch auf www umleitet, sollte man besser die Angabe mit www wählen und natürlich ist es besser sich überall (Visitenkarten, Internet, Facebook, E-Mail Signaturen, sonstige Drucksachen) für die gleiche Variante entscheiden.

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catfonts

Mal eine frage an die Web-Technikspezis.

 

It es eigentlich auch möglich, dass

http://www.musterdoma.in

und

https://www.musterdoma.in

zu unterschiedlichen Inhalten führt?

 

 

(und gibt es hier noch eine weniger sichtbare Art, bei der Widergabe von URLs als Text zu verhindern, das das Forensystem diese anklickbar macht, wenn diese nur als Beispiel in einem typografischen Zusammenhang in einen Text gesetzt ist, und eigentlich keine echte URL ist?)

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Þorsten

Mal eine frage an die Web-Technikspezis.

 

It es eigentlich auch möglich, dass ht‌tp:/‌/w‌w‌w.musterdoma.in und http‌s:/‌/w‌ww.mus‌terdoma.‌in zu unterschiedlichen Inhalten führt?

Ja, das ist gar kein Problem. [Edith: Ob das aus Nutzersicht sinnvoll ist, steht freilich auf einem anderen Blatt.]

 

(und gibt es hier noch eine weniger sichtbare Art, bei der Widergabe von URLs als Text zu verhindern, das das Forensystem diese anklickbar macht, wenn diese nur als Beispiel in einem typografischen Zusammenhang in einen Text gesetzt ist, und eigentlich keine echte URL ist?)

Ich habe in deine Beispiel-URLs einfach mal ein paar Bindehemmer eingefügt. Das sollte eigentlich reichen. [Edith: Ja, das reicht. Andere nullbreite Zeichen, z.B. ein ZWSP, sollten auch funktionieren.]

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catfonts

ht‌tp:‌//‌www.muster.dom

 

Tatsächlich, geht, schließlich hab ich ja außer ſ auch ZWNJ extra in meine Tastatur geholt - gar nicht dran gedacht.

 

Was die Sache mit http:// und https:// anbelangt:  Hier könnte man auf http:// eine Seite mir Anleitung unterbringen, während https:// diese Seite überspringt und gleich zum Inhalt führt.

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Þorsten

Ja, wir brauchen das www., weil es technisch eine Subdomain ist

 

Oder anders: Wenn der Kunde sagt wir haben nur eine einzige Internetseite und das wird auch so bleiben, wir werden also nie Subdomains für unterschiedliche Inhalte/Sprachen/Länder was auch immer nutzen und sowohl mit www, als auch ohne www auf den gleichen Inhalt zeigen, dann kann man es auch weglassen.

Entschuldige, aber das ist aus technischer Sicht unsinnig. Es war noch nie ein Problem, bei einer existierenden und über example.com erreichbaren Website zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt eine andere Website auf support.example.com oder de.example.com einzurichten (oder noch später dann vielleicht de.support.example.com und/oder support.de.example.com).

 

Was die Nicht-Verwendung von www. in Marketing-Materialien angeht, habe ich schon geschrieben, dass man sich nie darauf verlassen kann, dass Nutzer den Präfix (nicht) benutzen, ganz unabhängig davon, welche Schreibung der Betreiber benutzt.

 

Möchte mal also seine Inhalte einem breiten Publikum verlässlich zugänglich machen, muss man immer wie folgt verfahren:

  • example.com und www.example.com führen zu identischen Inhalten
  • support.example.com und www.support.example.com führen zu identischen Inhalten

usw. usf.. Man muss also immer damit rechnen, dass ein Nutzer www. weglässt oder (wenn die Website ohne www. beworben wird), es aus eigenem Antrieb voranstellt.

 

D.h., dass letztendlich www. aus Nutzersicht jegliche adressierungsrelevante Funktion verloren hat. Die breite Masse der Anwender rechnet schlicht nicht damit, unter example.com und www.example.com unterschiedliche Inhalte zu finden (bzw. eine Fehlermeldung serviert zu bekommen, wenn man statt einer die andere Variante eingibt.)

 

Das bedeutet für uns, dass zur Beantwortung der Frage, ob eine Website mit oder ohne www. beworben werden sollte, ausschließlich gestalterische Kriterien eine Rolle spielen sollten. Was sieht ästhetisch besser aus (bei langen Postadressen hilft der Präfix als Füller etc. etc.)? Und: ist www. evtl. hilfreich oder gar notwendig, um verlässlich zu vermitteln, dass hier gerade die Adresse einer Website steht? Diese Fragen wird man nur von Fall zu Fall beantworten können.

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lars.schwarz

Þorsten, mir ging es nicht um die Technik, sondern um die Struktur und den Fall, das der Kunde zu einem späteren Zeitpunkt eventuell irgendwelche Subdomains einführt. Von »muss« und »müssen« würde ich in dem Zusammenhang nicht reden, weil es jedem selbst überlassen ist und auch Google dazu nur Empfehlungen ausspricht (aber kein Muss). Man könnte sagen, das der Regelfall der ist, das Angaben ohne www auf die Adresse mit www umleiten.

 

Als ich schrieb »ich würde antworten«, meinte ich damit auch das was ich schrieb: Ich würde die Struktur so belassen, also mit www, damit man später eventuelle Subdomains im gleichen Aufbau dazu setzen kann, ein Hostname also immer aus 3 Teilen von Punkt getrennt da steht. Ich finde es so schlüssiger und auch strukturierter.

 

Aus technischer Sicht ist www natürlich notwendig (Man kann keine CNAME DNS Einträge auf root anlegen, Cookies unterscheiden zwischen mit www und ohne www etc. etc.).

 

Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu, nur finde ich (einfach der Struktur, dem Aufbau wegen) es mit www schöner und ohne www ist es für mich einfach nur eine second level domain, aber kein host name. Außerdem bin ich da altmodisch und denke auch an smtp.domain.de oder ftp.domain.de und auch da ist die Struktur wieder da, die Labels immer mit Punkt getrennt :)

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Þorsten

Von »muss« und »müssen« würde ich in dem Zusammenhang nicht reden, weil es jedem selbst überlassen ist und auch Google dazu nur Empfehlungen ausspricht (aber kein Muss).

Du unterschlägst den wichtigen Zusatz: »möchte mal also seine Inhalte einem breiten [!!!] Publikum verlässlich [!!!] zugänglich machen«. Dann geht es nur so wie beschrieben, ansonsten werden immer wieder Besucher in die Falle tappen.

 

Klar kannst du deine Website aufsetzen wie 1994, und example.com liefert dann nur eine Seite aus, die den Besucher fragt, ob er das Web-, FTP- oder Gopher-Angebot aufrufen möchte. Für aktuelle Websites, die sich an ein breites Publikum richten – und nur darum geht es in dieser Diskussion – ist das aber völlig irrelevant.

 

Aus technischer Sicht ist www natürlich notwendig (Man kann keine CNAME DNS Einträge auf root anlegen, Cookies unterscheiden zwischen mit www und ohne www etc. etc.).

Das ist „natürlich“  :hammer:  Quatsch. Seit wann lassen sich  Websites ausschließlich mit CNAME records betreiben? Und Cookies lassen sich sowohl Host-spezifisch (example.com, www.example.com, sub.example.com) als auch Domain-weit (.example.com) anlegen. Welche Strategie die richtige ist, kommt immer darauf an. Überhaupt fordere ich ja gerade nicht, www.example.com und example.com parallel zu betreiben.

 

Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu, nur finde ich (einfach der Struktur, dem Aufbau wegen) es mit www schöner und ohne www ist es für mich einfach nur eine second level domain, aber kein host name. Außerdem bin ich da altmodisch und denke auch an smtp.domain.de oder ftp.domain.de und auch da ist die Struktur wieder da, die Labels immer mit Punkt getrennt :)

Das ist ja schön für dich, hat für Betreiber und Besucher moderner Websites aber eine ähnliche Relevanz wie die 3. Ausnahmeregel zur ſ/s-Schreibung für Verfasser aktueller Texte.

 

Ach, und dann gibt es da noch http://web.archive.org/ ...

Danke für dieses tolle Beispiel, das demonstriert, wie man es genau richtig macht!

  • www.archive.org leitet um auf archive.org
  • web.archive.org leitet um auf archive.org/web
  • www.web.archive.org leitet um auf archive.org/web

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lars.schwarz

Nö. das ist nicht Quatsch mit Hammer. Schau doch mal z.B. hier: http://serverfault.com/questions/145777/what-s-the-point-in-having-www-in-a-url ... ich denke aber, damit sollte es zu der technischen Seite von mit oder ohne www aber auch genug sein, oder? Wird sind hier ja nicht im Computerbild Forum und bei der ursprünglichen Frage ging es um Print.

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Þorsten

Hast du auch verstanden, was dort beschrieben wird? Weder www. noch CNAME-Records sind, wie du behauptest hast, „notwendig“, auch nicht, um skalierbare Websites zu betreiben. Wenn du deine Website so einrichten möchtest, dass sie primär auf www. läuft, ist das völlig in Ordnung (solange du auch eine Umleitung der nackten Domain auf www. einrichtest). Wenn du einem CNAME-Record für Caching- bzw. CDN-Strategien nutzen möchtest, ist das auch OK. Aber das sind halt nicht die einzigen Wege, die nach Rom führen.

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