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Adana-Handtiegelpresse


Gast Schnitzel

Empfohlene Beiträge

Das wär doch ne Aufgabe für den Jungen, der aus Lego einen Zauberwürfel-Löseautomaten programmiert hat.

 

Denk mir das so: vom Satz wird Zeile für Zeile so auf ein schmales Förderband gekippt, dass das Schriftbild immer zur gleichen Seite geichtet ist, So färt die Zeile an einer Kamera vorbei, Zeichen werden erkannt, und jeweils ein Stempel schieb die Letter dann in die richtige Runne zum Fach im Setzkasten, Übrig bleiben Spartien, die nach Gewicht sortiert werden.

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Wahrscheinlich, weil die hierfür nötige Technik ja gleichzeitig auch den Mengen- Blei-Handsatz im wesentlichen obsolet gemacht hat. Monotype-Lettern wurden ja wohl nur in seltenen Fällen abgelegt, Linotype-Zeilen eh nicht. Und das bischen Zeug, das in Akzidenzen verwendet wird, kann man wohl auch noch von Hand ablegen. Oder gibt es noch ganze Bücher im Handsatz?

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Aber einen Ableger lässt er bestimmt nicht an seinen Setzkasten. (ich fürchte sogar, das träfe auch auf seinen Ableger zu, der bekäme höchstens einen eigenen Setzkasten, den er nach Herzenslust verfischen darf)

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Kunstbücher werden noch im Handsatz gemacht, Lyrik, kurze Texte, aber Catfonts meint sicherlich Romane. Dafür wüßte ich kein Beispiel. Erschiene mir auch recht sinnlos.

 

Ich hatte früher gelegentlich Ablegeaushilfe. Ging nicht immer gut. Inzwischen habe ich ein paar Setzkästen für Kinder, Praktikanten, Workshopbesucher, da dürfen sie auch manchmal, wenn sie gut sind, selbst ablegen. Richtig ablegen in normale Kästen darf man nur, wenn man sehr gut ist. Und es gibt ohnehin Schriften, die sind für alle Gäste gesperrt. Die zerbrechliche Anglaise etwa.

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Es gibt durchaus noch einige wenige Handpressen, die längere Texte beispielsweise im Umfang von 60 Seiten und mehr in Blei von Hand setzen bzw. setzen lassen. The Bear Press beispielsweise oder auch der Babel-Verlag und noch einige andere. Es gibt allerdings kaum noch Setzereien zumindest in Europa, die das noch machen bzw. überhaupt können ...

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<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
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