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„Wie sagt man da?“: Sammelthread für gestalterische Fachausdrücke


gegenwind

Empfohlene Beiträge

  • 2 Jahre später...

Habe ich schon in er Ausbildung zum Fernmeldegerätemechaniker beim Bundesgrenzschutz 1961 gelernt.Der Ausbilder war Maschinenbaumeister und kannte diese "Weisheit" angeblich schon " Seit Kaisers Zeiten". Ist also so  neu nicht.

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Gast bertel

Dass die Weisheit nicht neu ist, ist unbestritten. Ob sie nun von Hübsch, Louis Sullivan oder  Horatio Greenough stammt, sei auch mal dahingestellt.

Mir ging es um die deutsche Übersetzung "Form folgt Funktion", die ich noch nie gelesen habe.

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Hallo Zusammen, 

 

@gegenwind mir gefällt Dein Foren-Thread. 

 

Das erinnert mich an die "Design-theoretischen Erläuterungen" im Typografie Unterricht an der Hochschule, ... da ich grundsätzlich immer alles bis zum letzen Tag rausgeschoben habe, waren diese Erläuterungen bei mir immer eher kurz und wenig kreativ ... 😛 ... hach ... lange ists her ...

 

Was ich noch beisteuern kann: Wie übersetzt man "Heroimage" ins Deutsche? 

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  • 2 Wochen später...

Hallo Typografie-community!

 

Bin neu hier und auch im Thema überhaupt nicht wirklich zuhause, brauche aber dennoch ein Fachwort für die Abfassung einer Kritik eines Online-Tools (berufliche Aktivität).

Was ich suche ist der Begriff, mit dem ich den Unterschied von Groß- und Kleinbuchstaben benenne. Also nicht Majuskel und Minuskel oder so (Versalie, Kapilale, ...), sondern so, wie ich sagen kann: "Mit der Frage nach dem <Schriftschnitt> frage ich, ob eine Schrift normal, fett oder kursiv auftritt", möchte ich sagen können: "Mit der Frage nach dem/der <(hier steht der gesuchte Begriff)> frage ich, ob ein Buchstabe groß oder klein geschrieben ist".

Ich hoffe ich konnte die Frage einigermaßen verständlich formulieren! Über eine zeitnahe Antwort ware ich sehr happy!

 

Beste Grüße,

 Herrmann

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Ich wüsste nicht, dass es einen eindeutigen und/oder etablierten Begriff dafür gäbe. Man müsste es also so oder so auch erklären. Dann kann man den Satz aber auch gleich so formulieren, dass er ohne diesen Begriff auskommt. 

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Liebe Community-Member,

 

wow - bin beeindruckt von der Antwortgeschwindigkeit. Und auch von der Relevanz der Antworten. Dass es da keinen etablierten Begriff gibt, entlässt mich ja auch aus der Erwartung, ihn zu verwenden. Die beiden anderen vorgeschlagenen Begriffe "Buchstabenart" und "Schreibweise" finde ich in dem vorgesehenen Kontext nicht eindeutig genug, da ich dort eigentlich über etwas ganz anderes rede, und die Aufmerksamkeit nicht auf diese begriffliche Unschärfe lenken will, sondern am liebsten durch ein selbsterklärendes Wort den Sachverhalt ausleuchten (ich weiss jetzt auch noch nicht genau, wie ich es dann am Ende mache).

 

Nebenbei gedacht könnte man ja noch sinnieren, ob man sich nicht in dieser terminologischen Lücke verewigen wollte (z.B. "Der Herrmann-Index für den Buchstaben "A" ist "Groß"" (natürlich nicht ganz ernst gemeint)).

 

Danke nochmals für die schnelle Hilfe!

 

 Herrmann

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@109: das war's was ich meinte mit "sich  in dieser terminologischen Lücke verewigen" (weil doch die Naturwissenschaftler bei so einer Gelegenheit gerne auf den eigenen Namen (oder den eines geschätzten Kollegen) zurückgreifen (Newton, Ohm etc.))

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Am 4.3.2019 um 09:37 schrieb Herrmann:

(weil doch die Naturwissenschaftler bei so einer Gelegenheit gerne auf den eigenen Namen (oder den eines geschätzten Kollegen) zurückgreifen (Newton, Ohm etc.))

Du meinst, wie in grad einem anderen Strang, wo die Schriftgröße 12 Cicero beträgt? (hierin wurde in der Schriftgrößeneinheit ja Markus Tullius Cicero zu ehren vergeben)

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Vermutlich Ja; ich kenne zwar den angesprochenen "anderen Strang" nicht, aber "Cicero" scheint ein Begriff zu sein, dem sich erstens verschiedene Werte zuordnen lassen und der zweitens seinen Namen von einer historischen Persönlichkeit übernommen hat.

Mueck hat das Problem richtig aufgegriffen und z.B. Häusigkeit vorgeschlagen, als einen Begriff, der schon existiert und eine gewisse Anschaulichkeit und damit selbsterklärende Qualität besitzt (was ich persönlich bevorzugen würde), und bei dem zu prüfen wäre, ob sich seine bisherige Vewendung und Definition mit der hier gesuchten vertragen würde, so dass er dann eventuell für diese neuen Zwecke in Gebrauch genommen werden könnte (und womit wir vor der Frage stünden, wer denn darüber entscheidet, wann ein Begriff  als wie definiert gelten darf (früher mal war das bei uns in D der Duden für nicht-wissenschaftliche Begriffe - in der Wissenschaftswelt ist das wohl mehr eine Frage der Durchsetzungskraft, aber auch der historischen Erstmaligkeit (und inzwischen vielleicht auch des Gebrauchsmusterschutzes oder sogar Patentrechts))).

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vor 26 Minuten schrieb Herrmann:

… Häusigkeit … bei dem zu prüfen wäre, ob sich seine bisherige Vewendung und Definition mit der hier gesuchten vertragen würde

Ich finde, die Antwort ist »nein«. Häusigkeit beschreibt ein System (Schriftsystem, Font etc.) und gerade nicht den Einzelbuchstaben. Die Anwendung auf Einzelbuchstaben stiftet daher nur Verwirrung. 

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vor 8 Stunden schrieb Ralf Herrmann:

Häusigkeit beschreibt ein System (Schriftsystem, Font etc.) und gerade nicht den Einzelbuchstaben. Die Anwendung auf Einzelbuchstaben stiftet daher nur Verwirrung. 

Nun ja, wenn ich noch mal auf die von mir verlinkte Seite schaue, sehe ich, dass man bei den Schriftsystemen ja noch mal zwischen "einhäusig" und "vereinthäusig" unterscheidet, also kann man ja schon sagen, dass da bei vereinthäusigen und zweihäusigen zwei Häuser in der Buchstabenlandschaft rumstehen, ein, sagen wir mal, Oberhaus mit den Großbuchstaben und ein Unterhaus mit den Kleinbuchstaben, bei den zweihäusigen mit je 27 Stück, bei den vereinthäusigen zusammen 27 Stück, herumfliegende Punkte (da denke ich gerade irgendwie an den arabischen Suchfaden ...) und Co.  und Islanþ & Co. auch mal außen vorgelassen beim Zählen ...

Wie genau man nun welchen neuen Fachbegriff kreiert, muss man noch ausdiskutieren ... oberhäusiger Buchstabe ... Hmmm ...

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