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MichaelN

Vollständige Schrifteneinbettung aus InDesign

Empfohlene Beiträge

MichaelN

Hallo zusammen,

 

ich habe eine Frage zur Schrifteneinbettung beim PDF-Export aus InDesign.

 

Wenn ich beim PDF-Export aus InDesign unter »Erweitert« die Einstellung »Schriften teilweise laden, wenn Anteil verwendeter Zeichen kleiner ist als: 0 %« wähle, sollte InDesign theoretisch alle vorhandenen Zeichen einer Schrift im PDF einbetten. Dies funktioniert jedoch nicht bei allen Schriften. Bei meinen Tests konnte ich jedoch keine wirklich nachvollziehbare Systematik erkennen. Sogar innerhalb eines Dateityps gab es Unterschiede. Manche OpenType-Schriften konnten vollständig eingebettet werden, andere nicht. So wird auf dem Mac eine Verdana-OpenType (mit TrueType-Konturen) eingebettet, eine TimesNewRomanPSMT-OpenType (mit TrueType-Konturen) jedoch nicht.

 

Also, welche der folgenden Schriften können vollständig im PDF eingebettet werden?

Und was erklärt die unterschiedlichen Ergebnisse?

 

Windows:

– TrueType

– Type1

– OpenType (TrueType-Konturen)

– OpenType (Type-1-Konturen)

 

Mac:

– TrueType

– Type1

– OpenType (TrueType-Konturen)

– OpenType (Type-1-Konturen)

 

 

Freue mich auf eure Antworten!

 

Viele Grüße

Michael

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Vitrioloel

Die Probleme mit der Einbettung rühren eventuell vom Einbettungsflag auch fsType-Flag genannt her. Dieser definiert technisch bei Truetype- und OpenType-Schriften inwieweit man diese in PDF-Dateien einbinden kann. Hier habe ich dies schon einmal etwas ausführlicher erläutert.

Die TimesNewRomanPSMT hat bei mir übrigens den Flagwert 2 was bedeutet „Restricted License embedding. No Embedding allowed.“ sie dürfte sich mit InDesign also auch nicht teilweise einbetten lassen.

Type-1-Schriften verfügen nicht über dieses Schutzsystem, sind aber technisch veraltet.

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Ralf Herrmann

Vitrioloel hat das schon richtig beschrieben. Bei den neueren Formaten ist es schlicht Font-, nicht formatabhängig. 

 

Hier mal die möglichen Einstellungen pro Font aus FontLab:

 

post-1-0-06669900-1460624003_thumb.png

 

post-1-0-06214500-1460624013_thumb.png

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MichaelN

Ich hatte aus anderer Quelle erfahren, dass ein Einschränkung der Einbettung auf Subsetting per Flag-Type nicht möglich wäre.

Also könnte man bei Ralfs Beispiel die Einstellung "Embedding of this font is not allowed" in Kombination mit "Allow Subsetting verwenden". Und somit wäre es doch möglich?

 

@Antonio_mo

Schlimm? Ich poste, wenn es hier eine Lösung gibt den Thread im Hilfdirselbst-Forum. Würde ich auch andersrum machen. So haben doch beide Seiten etwas davon?

 

Grüße

Michael

 

 

Nachtrag:

Ich hatte es in meinem Eingangsartikel falsch beschrieben. Richtig hätte es lauten müssen "So wird auf dem Mac eine Verdana-OpenType (mit TrueType-Konturen) eingebettet, eine TimesNewRomanPSMT-OpenType (mit TrueType-Konturen) jedoch NUR ALS UNTERGRUPPE.

 

Mir geht es bei der Fragestellung darum, weshalb manche Schriften vollständig und andere nur als Untergruppe eingebettet werden.

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MichaelN

Hm niemand eine Idee?

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Ralf Herrmann

Die Idee wurde ja bereits präsentiert. Es liegt (höchstwahrscheinlich) an den fontspezifischen Sicherheitseinstellungen. Wenn es unbedingt sein muss, erstelle ich bei Gelegenheit mal eine Testreihe mit generierten Fonts von gleicher Quelle in einem Fonteditor und verifiziere das nochmal. Ich sehe aber momentan keine Anhaltspunkte, warum es nicht so wie beschrieben sein sollte.

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MichaelN

Es muss nicht unbedingt sein, denn ich habe das Rätsel eben gelöst.

InDesign bettet Schriften (zumindest alle TrueType und OpenType meiner Testreihe) vollständig ein, wenn man folgende InDesign-Voreinstellung ändert:

Voreinstellung > Allgemein > »Immer Untergruppen laden, wenn Glyphenanzahl größer ist als: 999999«

 

Standardmäßig ist hier 2000 hinterlegt. Schriften mit vielen Zeichen werden folglich automatisch als Untergruppe eingebettet, egal was man beim PDF-Export definiert.

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